Nikola Huppertz

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Autorenbild von Nikola Huppertz (©)

Lebenslauf von Nikola Huppertz

Nikola Huppertz, geboren 1976 in Mönchengladbach, studierte Violine und Psychologie in Duisburg und Berlin. 2007 gewann sie den ersten Preis beim Literaturwettbewerb "Meine Nachbarn" der Bonner Buchmesse Migration mit dem Manuskript zu ihrem Debütroman "Karla, Sengül und das Fenster zur Welt", der 2009 bei Thienemann/ Gabriel erschien. Mit Mann, Tochter und Sohn lebt sie heute als freischaffende Autorin in Hannover.

Neue Bücher

Herr Hepperlin und die vergessenen Schuhe

 (1)
Neu erschienen am 20.07.2020 als Hardcover bei Annette Betz im Ueberreuter Verlag.

Gebrannte Mandeln für Grisou

 (1)
Neu erschienen am 20.07.2020 als Hardcover bei TULIPAN VERLAG.

Alle Bücher von Nikola Huppertz

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Auf einen Flug um die Welt mit...

Nikola Huppertz wollte eigentlich Berufsmusikerin werden und studierte Violine, als sie Mutter wurde und daraufhin mit dem Schreiben begann. 2007 gewann sie mit dem Manuskript ihres später veröffentlichten Debütromans "Karla, Sengül und das Fenster zur Welt" den 1. Preis beim Literaturwettbewerb "Meine Nachbarn" der Bonner Buchmesse Migration. Inzwischen zählt die Wahl-Hannoveranerin zu den beliebtesten deutschsprachigen Kinderbuchautoren. Wir sprachen mit ihr über die ersten Erdbeeren im Frühsommer, Wolkenformationen und die Fasziantion von Lyrik...

Liebe Nikola, was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Nachdem “Wie ein Splitter im Mosaik” erschienen war, schrieb mir eine junge Frau, das Buch habe ihr Leben verändert. Zum Guten. Es habe ihr Denk- und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die sie vorher nicht gesehen hatte. Mehr kann ich mir als Autorin nicht wünschen, als dass Leser*innen in meinen Büchern etwas finden, das Relevanz für ihr eigenes Leben hat.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autor/in reizt?

Die Lyrik. Ich schreibe und veröffentliche neben der Kinder- und Jugendliteratur auch regelmäßig Gedichte (für Erwachsene), mitunter auch Kurz- oder Kürzestprosa. Auch ein Roman für Erwachsene ist gerade im Entstehen.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Im Alltag. Man muss sich nur umsehen, draußen, in der Welt, und in sich selbst. Es ist alles da.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Gar keine, sonst werde ich unkonzentriert. Allenfalls, wenn ein bestimmtes Lied oder Musikstück in der Geschichte, an der ich gerade arbeite, eine Rolle spielt, bringe ich mich damit in die entsprechende Stimmung - schalte danach aber wieder aus. In mehreren Büchern von mir spielt Musik eine entscheidende Rolle, von Bach bis Metal, von Orgel bis Drumset.

Hast du ein Lieblingswort?

“Augenstern”. Es wurde wunderbar von Elsa Klever für unser gemeinsames Bilderbuch “Meine Omi, die Wörter und ich” illustriert.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Geigerin im Orchester. Aber wirklich nur für einen Tag. Dann müsste ich unbedingt wieder alleine arbeiten.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Lesenderweise. Es gibt unglaublich viele interessante Texte, mit denen man sich von seinem eigenen ablenken kann ...

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Nüsse. Mitunter auch sehr bittere Schokolade.

Hast du für uns einen Tip für eine gute Serie?

Ich habe weder Netflix noch einen Fernseher und kenne kaum Serien. Aber neulich wurde mir eine Folge “Community” vorgestellt, die fand ich sehr witzig. Auch “The Sopranos” und “Jessica Jones” habe ich ausschnitthaft gesehen und sie für gut und unterhaltsam befunden. Unterm Strich bin ich aber niemand, der Begeisterung für Serien versprühen kann, fürchte ich.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Kommt ganz drauf an. Ich versuche immer, etwas auszusuchen, was zu der beschenkten Person passt, nicht unbedingt, was ich mir aussuchen würde. Wobei es glücklicherweise Schnittmengen gibt. Von meinen eigenen Büchern habe ich immer am liebsten “Die Kleine Frau Babette und Herr Mann” verschenkt, weil das für jedes Alter und jeden Haushalt passend ist. Aber mittlerweile sind all meine Exemplare aufgebraucht, und das Buch ist leider nicht mehr lieferbar.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Oh, packt euch “Woher ich meine Sommersprossen habe” ins Handgepäck und folgt Lisse und Solveig auf den Spuren der Vergangenheit in den Sommer hinein: nach Berlin und durch Brandenburg, zur Mecklenburgischen Seenplatte und weiter nach Rostock und zur Ostsee. Denkt dran, zwischendurch im Feld zu übernachten. Und in Waren an der Müritz ein Spaghettieis bei “Tutti Frutti” zu essen!

Welches Tier wärst du?

Ein Vogel. Vermutlich eine Graugans. Und würde im Keilflug die Welt umrunden, gut geborgen in meiner Gänseschar und unendlich treu.

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Angstfrei Auto fahren. Aber ich bin ein Mensch mit reger Vorstellungskraft. Insofern wird wohl nichts mehr daraus ...

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Fürs Verzichten. Ich würde mir manchmal gerne mehr gönnen, aber das Wenige finde ich dann meist doch noch verführerischer. Einer meiner ersten und intensivsten Kindheitsträume ist bislang noch unerfüllt: ein bis auf einen Nachdenkstuhl vollkommen leeres Zimmer. Durch die Fenster fällt Sonne auf den alten Dielenboden, draußen wachsen wilde, hohe Gräser. Und am Himmel sieht man diese verrückten Wolkenformationen, ihr wisst schon.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Aus meinen eigenen Büchern? Oha, vielleicht das Suseldrusel aus “Die unglaubliche Geschichte von Wenzel, dem Räuber Kawinski, Strupp und dem Suseldrusel”. Es ist ein ewiges Kind, darum würden wir zusammen herumtollen, Quatsch machen, singen, träumen und Gedichte erfinden.

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Neue Rezensionen zu Nikola Huppertz

Neu

Rezension zu "Herr Hepperlin und die vergessenen Schuhe" von Nikola Huppertz

Eine außergewöhnliche Geschichte über das Alter, über Freundschaft zwischen Alt und Jung und über Schuhe über Hinsehen und nicht Wegschauen über das Vergessen und Älterwerden über das Leben
Kinderbuchkistevor einem Monat

Herr Hepperlin ist einer der ganz wenigen Menschen, der seine Schuhe noch vom Schuhmacher anfertigen und reparieren lässt. So ein Schuhmacher ist Bents Vater, der mit viel Liebe seinem Handwerk nachgeht auch wenn der damit sein tägliches Brot nicht mehr verdienen könnte. In seinem kleinen Laden gehen die Leute heute meist um Schlüssel nachmachen oder Absätze reparieren zu lassen. Nur Herr Hepperlin, der kommt um wahre Schuhmacherarbeit zu bekommen.

Bent liebt es bei seinem Vater im Geschäft zu sein und Herrn Hepperlin, der immer Eiskonfekt für ihn in der Tasche hat und ihm gezeigt hat wie man aus dem Stanniolpapier Sterne bastelt ist ihm über die Jahre zu einem ganz besonderem Freund geworden. Ein Freund, der relativ regelmäßig und verlässlich immer wieder kommt. Doch seit seinem letzten Besuch ist alles anders. Er hatte erzählt das er vergesslich wird, das er den Weg kaum gefunden hat. Er gab seine Schuhe ab damit Bents Vater sie vor dem Winter noch wintertauglich macht doch dann kommt er nicht mehr. Bent wartet und wartet, doch Herr Hepperlin kommt einfach nicht. Es wird kälter. Bent macht sich große Sorgen. Herr Hepperlin braucht doch seine Schuhe. Es muss etwas passiert sein. Hat er den Weg vielleicht jetzt ganz vergessen? Findet er nicht zu ihnen oder hat er die Schuhe vergessen? Auch Bents Vater sorgt sich. Herr Hepperlin kam zwar nie an einem festen Tag aber er kam mal früher, mal später um seine Schuhe zu holen. Als er ihn telefonisch nicht erreichen kann wird die Soge größer. Er versucht Bent ganz vorsichtig beizubringen, dass es sein kann, dass sein alter Freund seine Schuhe gar nicht mehr braucht doch davon will der Junge nichts wissen. Und so machen sie sich irgendwann mit den Schuhen auf den Weg zur Adresse des alten Herren, doch da macht keiner auf.

Es kann einfach nicht sein, dass Herr Hepperlin seine Schuhe nicht mehr braucht. Er hat bestimmt den Weg vergessen, da ist sich Bent ganz sicher und hat auch gleich eine Idee, wie er seinem Freund helfen kann sich zu erinnern. Er holt all seine gebastelten Sterne und klebt sie im Stadtteil wie einen Wegweiser zum Schuhmacherladen. So wird Herr Hepperlin sie bestimmt finden.

Und tatsächlich kurz vor Weihnachten kommt er. Er sitz im Rolllstuhl, sieht müde aus und er erzählt, dass er jetzt woanders wohnt.

Er trägt ganz fremde Pantoffeln, die bestimmt nicht wärmen. Bent ist entsetzt aber freut sich , dass sein alter Freund den Weg zu ihnen gefunden hat.

Eine wundervolle, sehr gefühlvolle, leise Geschichte, die sehr zu Herzen geht aber einen nicht traurig sondern nur ein wenig nachdenklich herausgehen lässt. Ein Ende gibt es nicht. Herr Hepperlin beauftragt Bents Vater noch ein neues Paar Schuhe für ihn anzufertigen und dann wird er auch wieder Eiskonfekt für seinen jungen Freund dabei haben.

So erzählt es die Geschichte. 

Die jüngeren Kinder, die der Geschichte gelauscht haben seufzen, würden gern noch hören wann der alte Herr wieder kommt. Die älteren stehen dem etwas anders, etwas skeptischer gegenüber. Ob er wirklich noch einmal wieder kommen wird?

Und was denken wir Erwachsenen?

Ich weiß es nicht. 

Ich hoffe er wird noch lange, immer wieder, den Weg zu Bent und seinem Vater finden.

Was für Ideen unsere Lesekinder hatten?

 Vielleicht wird Herr Hepperlin nicht mehr alleine kommen sondern mit einem Helfer oder Bent und sein Vater besuchen fortan ihren alten Freund und bringen ihm die Schuhe in sein neues Heim.

Ihr seht für niemanden ist die Geschichte ganz zu Ende. Jeder denkt sich sein Ende und genau das ist das Schöne.

Raum für eigene Interpretation, Raum für eigene Fantasie.

Neben der wundervollen Geschichte möchte ich aber auch auf die unglaublich ausdrucksstarken und stimmungsvollen besonderen Illustrationen eingehen, die einen in eine ruhige Welt mit nehmen. Eine Welt, die die meisten Kinder nicht mehr kennen und erleben werden, denn es gibt sie so gut wie nicht mehr, die kleinen Handwerksbetriebe wie den Schuhmacher. Schon im Vorsatz blicken wir auf Handwerkszeug des Schumachers. Schere, Zangen, Ahle, Nadel und Faden . Aber auch in den darauf  folgenden Bildern sehen wir die unterschiedlichsten Schuhmacherutensilien. Auch in dem Laden von Bents Vater in dem sich die Geschichte zum größten Teil abspielt  scheint die Zeit still zu stehen und genau das macht den Charme des Bilderbuches aus. Die Farben strahlen eine schöne Wärme aus, vermitteln ein Gefühl der Geborgenheit, auch wenn es grau und braun Töne gibt. Es wirkt wie eine kleine Zeitreise, die meine Lesekinder sehr lieben. Oft höre ich:

Ja, früher, früher wie war es da?

Könnte die Geschichte von Herrn Hepperlin Anlass sein mit Kindern einmal über Früher, über Handwerksberufe zu sprechen?

 Mit Sicherheit!

Ich habe den Kindern von meinen Erinnerungen an unseren Schuhmacher im Ort erzählt. Vielleicht habt ihr ja auch welche.

Vielleicht gibt es auch ein Freilichtmuseum, ein Museumsdorf in dem altes Handwerk noch erlebbar  ist.

So ist diese Geschichte eine Geschichte über eine besondere Freundschaft, über die Freundschaft zwischen Jung und Alt. Eine Geschichte, die zeigt, dass man sich mehr für seine Mitmenschen interessieren sollte. Aber eben auch eine Geschichte über altes Handwerk, über den Schuhmacher.

Für mich ist es eines der Bilderbücher, das ich niemals abgeben würde weil es in Wort und Bild eine Geschichte erzählt, die Erinnerungen weckt, die zu Herzen geht, die von etwas erzählt, das man nicht vergessen sollte.

Ob es den Kindern auch so geht?

Von den Kindern zwischen 5 und 8 Jahren habe ich viele Rückmeldungen 

die sich alle um Herrn Hepplerin, der ja ihr Opa oder Ur-Opa sein könnte, drehen. Ihnen ist seine Geschichte zu Herzen gegangen. Die empfinden Empathie und die macht das Bilderbuch dann auch zu einem Lieblingsbuch, dass man immer wieder gerne liest.

Auch wenn der Trend wieder zum Handwerk geht müssen wir erkennen, dass solche kleine Geschäfte fast ausgestorben sind weil sich unser Konsumverhalten verändert hat.

Ich erinnere mich noch gut an den kleinen Schuhmacherladen meiner Kindheit. Im Souterrain eines Hauses. Er war ziemlich dunkel und roch so besonders. Nicht schlecht aber irgendwie anders als sonst irgendwo. Und ich erinnere mich wie der Schuhmacher bei meiner Oma Maß genommen hat für neue Schuhe. Woran ich mich jedoch am meisten erinnere sind die vielen Vogelkäfige und das fortwährende Gezwitscher der kleinen gefiederten Bewohner.

Als Kind habe ich mich nicht gefragt wieso der Schuhmacher so viele Vögel hatte. Als ich etwas älter war fragte ich mich ob es nicht nervt wenn ständig etwas piepst. Nie habe ich mich gefragt ob es etwas zu bedeuten hat, das ausgerechnet dort die Vögel mit leben. 

Heute weiß ich, dass die kleinen Vögelchen in früheren Zeiten eine Art Lebensversicherung für den Schuhmacher waren denn es wurde mit gefährlichen, sehr ungesunden Materialien gearbeitet, die Dämpfe absonderten, die für Menschen gefährlich werden konnten. So waren die Vögel eine Vorwarnsystem.

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Rezension zu "Jonna, Oma und die Welt im Schuhkarton" von Nikola Huppertz

Eine Welt voller Geheimnisse
StMoonlightvor 4 Monaten

Jonna hat Glück, denn Sie hat einen besten Freund: Tilman. Leider hat er die blöde Angewohnheit vor anderen ständig angeben zu müssen. Das nervt! Trotzdem ist Jonna total traurig, als es zu einem großen Streit zwischen den beiden kommt. Ein Glück das ihre Oma an diesem Wochenende kommt! Da kann Sie sich bei ihr ausweinen und sie hat auch bestimmt einen Rat. - Die Eltern des Mädchens sind nicht da, so dass Bärbel eigentlich auf ihre Enkelin aufpassen soll. Doch in Wirklichkeit scheint es eher andersherum, denn die mürrische „alte Hexe“, wie die Eltern sie heimlich nennen, hat ein großes Geheimnis…

Eine sehr authentische Geschichte, da Alltagsthemen gut kombiniert sind: Vom Streit mit dem besten Freund über das Kinderhüten bis hin zum Umzug ins Seniorenheim. Trotz allem dabei aber überaus humorvoll, besonders dann, wenn Jonna und Bärbel sich zusammen tun…

Das empfohlene Lesealter liegt bei 9-11 Jahren. Das finde ich durchaus angemessen, da diese jungen Leser sich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen können. Bei jüngeren wäre es sicher schwierig und für (viel) ältere könnte die Geschichte schon wieder zu langweilig sein.

~°~ Fazit ~°~

Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie sich eine rüstige Oma mit Hüftproblemen auf einem Skateboard macht, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. ;-)


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L

Rezension zu "Jonna, Oma und die Welt im Schuhkarton" von Nikola Huppertz

Ein ganzes Leben im Schuhkarton
lesewuermchenvor 8 Monaten

Jonnas Oma ist eine ziemlich schrullige Hexe- findet zumindest Jonna. Darum kann sie es auch nicht verstehen, als ihre Eltern ihr aufdrängen, Zeit mit der Oma zu verbringen, solange sie ihren Umzug meistern. Klar, dass Jonna von dieser Idee nicht begeistert ist- aber Oma scheint es auch nicht zu sein. Und nach und nach entdecken die zwei, dass sie noch mehr gemeinsam haben!

Ein wunderbares Kinderbuch mit viel Tiefsinn versteckt sich zwischen diesen Buchdeckeln. Was zunächst als tiefe Abneigung anfängt, entwickelt sich über die Zeit zu einer wunderbaren Enkelin-Oma-Geschichte, die ganz nebenbei so manches Problem der beiden zu lösen vermag.

Schreibstil und Sprache sind einem Kinderbuch sehr angemessen, gleichwohl die Thematik. Dennoch kann das Buch nicht nur jüngeren Lesern Freude bereiten, sondern ebenso beim Vorlesen zum Nachdenken anregen. 

Und dass man viel von älteren Generationen lernen kann, wird in diesem wunderbaren Kinderbuch allemal vermittelt!

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Frido mittendrin - Geschichten aus dem gelben Haus

Heute!, denkt Frido und setzt sich mit einem Ruck im Bett auf. Heute, heute, heute!

Denn heute wird gefeiert in seiner WG. Und zwar von morgens bis abends und weiter bis in die Nacht. Brunch heißt das und hat damit zu tun, dass Mama Geburtstag hatte. Montag schon, am achtzehnten Februar, da ist sie fünfundzwanzig Jahre alt geworden, ein ganzes Vierteljahrhundert also. Aber damit das Feiern auch gut wird, muss es natürlich Wochenende sein und außerdem so voll werden, dass es kracht. Darum hat nicht nur Mama ihre Uni-Freunde eingeladen, sondern auch Arne, nämlich Kourosh aus seinem Semester, und Maja ihre Mädels. Und Frido durfte Mika aus der ersten Etage Bescheid sagen, damit er auch jemanden zwischen den ganzen alten Leuten hat. Also wird es eine echt coole Riesenparty, bei der die Erwachsenen nicht halb so aufpasserisch sind wie sonst und man machen kann, was man will.

Die Feier scheint ein voller Erfolg zu werden, doch dann bringt Mamas Freundin ihre Tochter mit. Ein Mädchen! Und die hat eine Schlange, sagt sie. Das soll sie erstmal beweisen!

Das Frühjahr kommt, und bei Frido passieren lauter aufregende Sachen. Zu Hause in seiner WG, im Wald, in der U-Bahn und sogar im Hotel – überall warten Abenteuer auf ihn und seinen besten Freund Mika. Außerdem lernt er Mathilda kennen, das Mädchen mit der Schlange, und Koroush, den Spukexperten. Und als Mama dann auch noch mit einer besonderen Osterüberraschung rausrückt, ist Frido sicher: So einen Frühling hat er echt noch nie erlebt!

In neun Vorlesegeschichten erzählt Nikola Huppertz von Frido und seinen Freunden, seiner Familie und all den anderen netten Leuten im gelben Haus.

Nikola Huppertz, geboren 1976 in Mönchengladbach, studierte Musik und Psychologie und experimentierte parallel mit dem Schreiben. 2007 gewann sie mit dem Manuskript zu ihrem Debütroman Karla, Sengül und das Fenster zur Welt den Literaturwettbewerb der Bonner Buchmesse Migration. Seitdem hat sie zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, Gedichte und Kurzprosa in Literaturzeitschriften sowie Geschichten für den Rundfunk veröffentlicht, ist Mitglied des Friedrich-Bödecker-Kreises, der Lyrikgesellschaft und der Autorinnenvereinigung. Als freie Autorin lebt sie mit Tochter und Sohn in Hannover.

Sascha Morawetz studierte Produktdesign an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre für eine renommierte Designagentur in Hamburg. Nach einer erfolgreichen Zeit als Designer richtete er seinen Fokus neu aus und widmete sich seiner Leidenschaft, der Illustration. Seit 2012 ist er selbstständiger Illustrator und arbeitet für verschiedene Design- und Werbeagenturen und Verlage.

Ihr möchtet wissen, wie es mit Frido, seinem Freund Mika und dem Mädchen mit der Schlange weitergeht? Hier könnt ihr 10 Exemplare von Frido mittendrin – Geschichten aus dem gelben Haus gewinnen und an der Leserunde mit der Autorin teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 17. April 2019 folgende Frage:

Was darf bei eurem Geburtstag nicht fehlen, damit es eine richtig tolle Feier wird?

Wir wünschen euch viel Spaß beim Mitmachen!

Euer Magellan-Team

106 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Jonna, Oma und die Welt im Schuhkarton

Der Typ hielt noch einen Moment den Kopf über die Heftseite gebeugt, doch mit einem Mal schien bei ihm anzukommen, was Sache war. »Sie meinen – « Diesmal war er es, durch den es ruckte. Sein Rücken wurde gerade, sein Blick endlich klar.
»Allerdings!«, bekräftigte Oma Bärbel. »Von ›Zuschauer‹ kann nicht die Rede sein. Außerdem brauchen wir zwei Ausrüstungen. Sie verleihen hoffentlich alle nötigen Utensilien?«
»Entschuldigung!«, rief sie ihm zu. »Ich hätte gerne eins mit Totenkopf!«

Er dreht sich um. »Sie auch?«, wandte er sich an Oma Bärbel.
»Ich bitte Sie!«, antwortete die. »Womit denn sonst?«

Seit Tagen regnet es und Jonna kennt wenig, das blöder ist als dieses Regengrau. Höchstens, dass sie sich mit Tilmann verkracht hat, weil der vor den Jungs mal wieder mit Skateboardtricks angibt, die er gar nicht kann. Da passt es Jonna überhaupt nicht, dass sie das Wochenende mit ihrer Oma verbringen soll. Mit der alten Hexe, wie ihre Eltern sie heimlich nennen, die einen komischen, raschelnden Schuhkarton mit sich herumträgt und überhaupt ziemlich seltsam ist. Und mindestens so mürrisch wie Jonna selbst. Na, das kann ja lustig werden. Wird es auch, aber ganz anders, als Jonna es sich vorgestellt hat, und viel bunter dazu!

Nikola Huppertz, geboren 1976 in Mönchengladbach, studierte Musik und Psychologie und experimentierte parallel mit dem Schreiben. 2007 gewann sie mit dem Manuskript zu ihrem Debütroman Karla, Sengül und das Fenster zur Welt den Literaturwettbewerb der Bonner Buchmesse Migration. Seitdem hat sie zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, Gedichte und Kurzprosa in Literaturzeitschriften sowie Geschichten für den Rundfunk veröffentlicht, ist Mitglied des Friedrich-Bödecker-Kreises, der Lyrikgesellschaft und der Autorinnenvereinigung. Als freie Autorin lebt sie mit Tochter und Sohn in Hannover.

Elli Bruder, geboren 1980 in der Pfalz, hat schon als kleines Mädchen gern Bildergeschichten für ihre Geschwister gemalt. Seit dem Studium und einigen Jahren in Schottland arbeitet sie als Grafikerin und Illustratorin für verschiedene Kinderbuchverlage. Elli Bruder lebt mit ihrem Mann und vielen Tieren in der Nähe des Ratzeburger Sees in Norddeutschland. Wenn sie nicht zeichnet oder malt, streift sie gern durch die Natur, beobachtet Tiere oder liest.

Hier könnt ihr 10 Exemplare von Jonna, Oma und die Welt im Schuhkarton gewinnen und an der Leserunde teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 16. August folgende Frage:

In Oma Bärbels Schuhkarton-Manier: Was muss bei euch immer dabei sein, wenn ihr unterwegs seid?

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Mitmachen!
Euer Magellan-Team

95 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Imoagnetvor 2 Jahren
Cover des Buches Frido macht Geschichten - Vom besten Dachbodentag und anderen guten Tagen

Der große Baggersee liegt grau und verlassen zwischen dichten Schilfbüscheln. Sogar der Badestrand ist menschenleer und nichts als Matsch.
»Und jetzt?«, fragt Mama.
»Hier kann man Tretboote leihen.« Arne schlägt den Kragen seiner Lederjacke hoch. »Ich muss nur mal den Vermieter suchen.«

»Nee, oder?«, sagt Maja, aber da ist Arne schon losgestiefelt. Eine Weile später taucht er mit einem griesgrummeligen Mann auf, der wortlos ein Tretboot startklar macht.
»Der hält uns für völlig gaga«,  flüstert Mama.

»Sind wir auch«, flüstert Maja zurück.
Aber das Prickeln in Frido wird immer stärker, und als er ins schwankende Plastikboot klettert und der Regen wie Perlenschnüre in sein Gesicht prasselt, weiß er, dass dies hier was richtig Spannendes wird.

Als Frido aufwacht, weiß er sofort, heute wird ein guter Tag. Einer, an dem es richtig abgeht in seiner WG. Auch wenn Mama, Maja und Arne gerade noch nichts davon ahnen ... Denn egal, ob Dachboden-Entdeckertage, Omaopa-Tage oder ganz gewöhnliche Tage, an denen Frido mit seinem Freund Mika einen klitzekleinen Schiffbruch erleidet, gemeinen Fieslingen auf die Spur kommt oder große Schwestern zu Tode erschreckt: Wo Frido ist, sind eigentlich alle Tage gut.

In neun Vorlesegeschichten erzählt Nikola Huppertz von Fridos großen und kleinen Abenteuern – packend, witzig und immer liebevoll.

Nikola Huppertz, geboren 1976 in Mönchengladbach, studierte Musik und Psychologie und experimentierte parallel mit dem Schreiben. 2007 gewann sie mit dem Manuskript zu ihrem Debütroman "Karla, Sengül und das Fenster zur Welt" den Literaturwettbewerb der Bonner Buchmesse Migration. Seitdem hat sie zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, Gedichte und Kurzprosa in Literaturzeitschriften sowie Geschichten für den Rundfunk veröffentlicht, ist Mitglied des Friedrich-Bödecker-Kreises, der Lyrikgesellschaft und der Autorinnenvereinigung. Als freie Autorin lebt sie mit Tochter und Sohn in Hannover.

Ihr möchtet wissen, wie das Baggersee-Abenteuer mit Frido und seinem Freund Mika weitergeht? Hier könnt ihr 10 Exemplare von Frido macht Geschichten – Vom besten Dachbodentag und anderen guten Tagen von Nikola Huppertz gewinnen und an der Leserunde teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 19. Juli 2018 folgende Frage:

Geht ihr an so richtig miesen Regentagen auf die Suche nach einem Abenteuer, oder bleibt ihr dann doch lieber im Trockenen mit einem Buch?

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Mitmachen!

Euer Magellan-Team

85 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Nikola Huppertz wurde am 07. Mai 1976 in Mönchengladbach (Deutschland) geboren.

Nikola Huppertz im Netz:

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