Jonna, Oma und die Welt im Schuhkarton

von Nikola Huppertz und Elli Bruder
3,8 Sterne bei6 Bewertungen
Jonna, Oma und die Welt im Schuhkarton
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Anspruchsvolles Kinderbuch über ein ganz besondere Wochenende,

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Alltagssorgen kindgerecht in einer witzigen Geschichte aufgearbeitet

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Inhaltsangabe zu "Jonna, Oma und die Welt im Schuhkarton"

Seit Tagen regnet es und Jonna kennt wenig, das blöder ist als dieses Regengrau. Höchstens, dass sie sich mit Tilmann verkracht hat, weil der vor den Jungs mal wieder mit Skateboardtricks angibt, die er gar nicht kann.
Da passt es Jonna überhaupt nicht, dass sie das Wochenende mit ihrer Oma verbringen soll. Mit der „alten Hexe“, wie ihre Eltern sie heimlich nennen, die einen komischen, raschelnden Schuhkarton mit sich herumträgt und überhaupt ziemlich seltsam ist. Und mindestens so mürrisch wie Jonna selbst. Na, das kann ja lustig werden. Wird es auch, aber ganz anders, als Jonna es sich vorgestellt hat, und viel bunter dazu!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734841163
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Magellan
Erscheinungsdatum:17.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    black_horses avatar
    black_horsevor einem Tag
    Kurzmeinung: Anspruchsvolles Kinderbuch über ein ganz besondere Wochenende,
    Umzug mit Schuhkarton

    Jonnas Oma zieht um ins Seniorenheim. Während die Eltern Omas altes Haus in der Heide ausräumen, verbringen Oma und Jonna, die sich bisher kaum kennen, ein gemeinsames Wochenende.
    Während Jonna in Sorge um ihre Freundschaft zu Tilmann ist, hat Oma etwas mitgebracht, das unbedingt einen sicheren Platz braucht. Gemeinsam schmieden die beiden Pläne, um ihre Probleme zu lösen.

    Das inhaltlich und sprachlich anspruchsvolle Buch - die Sätze sind teilweise sehr lang und verschachtelt - nimmt sich vieler Themen an. Die Sprache ist sehr bildhaft und die Gefühle und Gedanken der handelnden Personen werden sehr gut beschrieben.

    Die Kapitel haben eine angenehme Länge und werden von kleinen Zeichnungen, zum Kapitelinhalt passenden eingeleitet.

    Sehr gut gefallen hat uns Omas "Schuhkarton", in dem sie wichtige Dinge aus ihrem Leben aufbewahrt. Die Szenen zum Schuhkarton sind sehr emotional und regen zum Nachdenken an.

    Zum Selbstlesen ist das Buch ab ca. 10 Jahren zu empfehlen, es kann aber schon früher vorgelesen werden.

    Insgesamt ein anspruchsvolles, komplexes Buch mit interessanten Alltagsthemen.

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    romi89s avatar
    romi89vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Alltagssorgen kindgerecht in einer witzigen Geschichte aufgearbeitet
    Alltagssorgen kindgerecht in einer witzigen Geschichte aufgearbeitet

    "Jonna, Oma und die Welt im Schuhkarton"
    Schon der Titel lockt ein verwundertes "Häääh?" hervor.
    Dazu das herrliche Cover, eine quietschvergnügte Oma aufm Skateboard.
    Schon wollen Groß und Klein wissen, was es damit auf sich hat...

    Jonna hat sich mit ihrem besten Freund verkracht, weil der zu einem Angeber mutiert ist.
    In dieser "schwierigen Lage" kommt Jonnas Oma um die Ecke, die auf Jonna aufpassen soll für die nächsten Wochen, damit deren Eltern in Ruhe Oma Bärbels Zukunft im Seniorenheim vorbereiten können...
    Nach einigen Startschwierigkeiten lernen die beiden sich zu schätzen und erleben viele lustige, aber auch spannende Abenteuer zusammen. Darüber hinaus werden auch die großen und kleinen Alltagssorgen durchaus kindgerecht thematisiert.

    Das Buch hat einen sympathischen Schreibstil.
    Es bietet unzählige weiterführende Gesprächanlässe.
    Ich nutze es für Grundschüler ab 3. Klasse für den Deutsch- und Ethikunterricht. Die Kinder lieben die Geschichte und können sich sehr gut einfühlen.
    Sie ist so vielfältig, dass Jungen wie Mädchen interessante Aspekte darin finden.

    Toll finde ich den Hardcovereinband. So ist es ein Buch, dass mich noch viele Generationen zur Bereicherung meines Unterrichts begleiten kann.

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    SiWels avatar
    SiWelvor 21 Tagen
    Lustig; aber nicht für alle Kinder leicht zu verstehen

    Eine Oma, die Skatboard fährt, ein Schuhkarton mit den wichtigsten Erinnerungen aus deren Leben und eine Kröte in der Plastikdose. Klingt alles überaus witzig und amüsant. Auch das Cover weist auf ein richtig unterhaltsames Kinderbuch hin.
    Die Illustrationen von Elli Bruder, die in dem Buch noch zahlreich zu finden sind, sind ausgesprochen schön und lassen die Geschichte sehr lebendig wirken.
    In der geht es um Jonna und deren Oma. Die beiden kennen sich so gut wie überhaupt nicht, da die Oma weiter entfernt in der Heide wohnt und nicht in der Großstadt in der Jonna lebt.Jetzt geht Oma ins Altersheim und ihre Eltern sind in die Heide gefahren um das Haus auszuräumen sowie einigesder Sachen in Omas neues Heim zu bringen. Dafür müssen Oma und Jonna ein Wochenende alleine verbringen,Leider hat Jonna da aber überhaupt keine Lust drauf, denn sie hat sich gerade mal wieder mit Tilmann ihrem besten Freund zerstritten.
    Die Idee der gesamten Geschichte ist total gut, handelt sie doch von Freundschaft, Zusammenhalt und dem Loslassen alter Dinge.
    Allerdings hat sich da bei uns einiges an Problemen aufgetan.
    Erzählt wird jeweils aus der Perspektive von Oma und dann wieder von Jonna. Das war manchmal ein wenig schwierig auseinander zu halten - nicht nur für das Kind.
    Weitere Fragen gab es bezüglich des Ausmistens in der Heide wegen des Verhaltens des Vaters. Diese Thematik ist für Kinder dieser Altersklasse eher unverständlich und erklärungsbedürftig.
    Wer aber gerne mit seinen Kindern zusammen liest, dem kann ich das Buch empfehlen.

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    Magische_Buchstabenweltens avatar
    Magische_Buchstabenweltenvor 23 Tagen
    Oma und Enkelin...

    Das Cover finde ich sehr kinderfreundlich gestaltet. Gerade die bunten Farben sind ansprechend. Die Skateboardfahrende Oma ist natürlich ein Highlight, denn wer hätte nicht gerne eine so coole Oma?! In dem Buch ging es um Jonna und Oma Bärbel. Da die Oma in ein Altenheim soll, musste Jonna für ein Wochenende auf ihre Oma aufpassen. Das gefiel ihr natürlich überhaupt nicht. Was auch daran lag, dass ihre Eltern sie häufiger mal alte Hexe nannten. Wer möchte denn mit einer Hexe allein sein? Jonna jedenfalls nicht... Doch war das nicht ihr einziges Problem, denn sie hatte sich mit Tilmann, ihrem besten Freund, verkracht. Warum musste er auch immer so vor den anderen Jungen angeben? Aber gemeinsam mit ihrer Oma, die nicht nur einen mysteriösen Schuhkarton, sondern auch noch eine geheimnisvolle Tupperschüssel bei sich hatte, fanden sie schnell einen Weg, um Tilmann von seinen blöden Ideen abzubringen. Hin und wieder fragte sich Jonna, ob ihre Oma wirklich eine Hexe sei, denn sie hat nicht nur Kräuter, sondern auch einen Stein dabei. Oma Bärbel und Jonna kamen sich in dem Buch immer näher. Sie erlebten gemeinsam lustige und spannende Abenteuer. Sie nahmen beide etwas aus ihrer gemeinsamen Zeit mit. Sie sind ein niedliches Beispiel einer Oma-Enkelin Beziehung. "Ich habe dir doch gesagt, dass ich ein Ausmister bin. Ein Leben ist das, was übrig bleibt, wenn alles Überflüssige wefällt. Nicht das, womit man es vollstopft." Ich fand die Geschichte an sich wirklich süß. Wie die beiden zuerst keine Lust aufeinander hatten, aber letzendlich doch ein einzigartiges Wochenende zusammen verbracht haben. Jonna, sowie Oma Bärbel konnten viel lernen. Jonna vorallem, worauf es im Leben ankommt und die Oma kam durch ihre Enkelin in den Genuss, sich noch einmal jung zu fühlen. Daniel, Jonnas Vater, hatte sichtlich damit zu kämpfen, sein Kindheitshaus auszuräumen, was ich persönlich zwar verstehen konnte, aber für Kinder doch etwas schwer fand. Meinem Sohn habe ich es während des Lesens erklären müssen. Er fand die Oma aber supercool! Und würde gerne noch mehr über sie lesen.


    Der Schreibstil ist aus der Erzählerperspektive. Er ist locker und flüssig.
    Jedoch fand ich den Wechsel zwischen den einzelnen Perspektiven manchmal schwer. Ich brauchte hin und wieder einen Moment, um zu wissen, bei wem es nun weiter geht. Fazit: Eine schöne, tiefgründige Geschichte, die einen etwas mitnehmen lässt. Sie ist spannend, lustig und ich würde sie, trotz meiner kleinen Kritik, empfehlen.

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    Marieke_Stahlvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Vielschichtiges Kinderbuch das zu viel bietet.
    Alltagssorgen

    Jonna ist Einzelkind, aber sie hat ihren besten Freund Tilman. Nur ist der ein völliger Idiot, denn er muss ständig vor allen anderen angeben. Jonna und Tilman hben also einen handfesten Streit. So ein Glück, dass Oma Bärbel an diesem Wochenende vorbei kommt und Jonna nach einigem Beschnuppern unterstützt diese Freundschaft noch zu kitten. Aber Oma Bärbel kommt nicht ohne Grund, sie soll auf Jonna aufpassen (oder Jonna auf sie), während ihr Sohn und ihre Schwiegertochter ihr Haus ausräumen,damit sie ins Seniorenheim umziehen kann. 


    Das Cover ist frisch und gibt einen netten Vorgeschmack auf die Geschichte. Ich finde es immer wichtig, dass Kinderbücher als Hardcover verkauft werden. Denn seien wir mal ehrlich, die werden ja doch noch recht unpfleglich behandelt und überall mithingenommen.
    Inhaltlich gibt es einige Handlungsstränge. Zum einen die Freundschaft zwischen Tilman und Jonna. Der Streit ist aus dem LEben gegriffen. Die Intervention durch Jonna und Oma empfinde ich als zu viel, allerdings ist es dennoch niedlich. Jonnas Vater Daniel hat offensichtlich große Schwierigkeiten mit seiner MUtter, aber vor allem mit dem abschließen mit seiner Kindheit. Diesen Hanlungsstrang finde ich zu schwierig für ein Kinderbuch. Das man mit seiner Kindheit irgendwann man abschließt ist für die meisten Kinder noch so weit weg. Oma Bärbels Geschichte ist vermutlich genau so, wie es immer wieder geschieht. Eine ältere Dame muss ins Seniorenheim und eigentlich will sie dann doch nicht. Auch diesen Teil empfinde ich als gefühlsmäßig zu komplex für ein Kinderbuch.
    Die Charaktere sind interessant. Jonna ein nicht ganz typisches Mädchen, aber liebenswert. Oma Bärbel ist dann doch eher eine untypische Oma, aber irgendwie auch nur niedlich. Die anderen Charaktere werden nur am Rande beansprucht. Allerdings sind mir Jonna und Bärbel nicht tiefgründig genug gezeichnet.
    Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft. Allerdings macht der Perspektivwechsel zwischen den Figuren doch zu schaffen, diese sind sehr undeutlich gekennzeichnet. Es gibt einen hohen Anteil wörtlicher Rede was das Lesen wirklich angenehm macht. 

    Dieses Buch hat ein wirklich spannendes Thema. Nicht nur eines, sondern ganz schön viele. Allerdings liegt dort für mich auch das Problem. Dieses Buch will zu viel. Den Handlungsstrang der Eltern bzw. des Vaters hätte man getrost vernachlässigen können, denn dieser ist sowieso in meinen Augen zu komplex für Kinder. Auchh fehlte mir ein größerer Spannungsbogen, es plätscherte so vor sich hin. Allerdings war die Idee wirklich toll und der Schreibstil gut. Empfehlenswert für Leser ab neun Jahren.

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    saras_bookwonderlands avatar
    saras_bookwonderlandvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Unterhaltsam spritziges Buch mit toller Botschaft.
    Unterhaltsam spritziges Buch mit toller Botschaft.

    INHALT:
    Seit Tagen regnet es und Jonna kennt wenig, das blöder ist als dieses Regengrau. Höchstens, dass sie sich mit Tilmann verkracht hat, weil der vor den Jungs mal wieder mit Skateboardtricks angibt, die er gar nicht kann. Da passt es Jonna überhaupt nicht, dass sie das
    Wochenende mit ihrer Oma verbringen soll. Mit der alten Hexe, wie ihre Eltern sie heimlich nennen, die einen komischen, raschelnden Schuhkarton mit sich herumträgt und überhaupt ziemlich seltsam ist. Und mindestens so mürrisch wie Jonna selbst. Na, das kann ja lustig werden. Wird es auch, aber ganz anders, als Jonna es sich vorgestellt hat, und viel bunter dazu!

    Quelle: Magellan

    BUCHINFOS:
    Jonna, Oma und die Welt im Schuhkarton* | Autor: Nikola Huppertz | Seiten: 160 | Einband: Hardcover | Erschienen am: 17.07.2018 | ISBN: 978-3-7348-4116-3 | Preis (D): 13,00€ | Verlag: Magellan

    COVER:
    Das Cover zeigt Jonna und ihre Oma im Skatepark. Mit dabei: der heißgeliebte Schuhkarton von Oma Bärbel, gefüllt mit den wichtigsten Erinnerungen aus ihrem Leben. Das Cover ist farbenfroh gehalten, beschränkt sich bei der Farbwahl aber nicht auf eine Zielgruppe, sodass sowohl Jungs als auch Mädchen den Titel interessant finden dürften. Ich mag die Illustrationen und fand es schön, einige davon auch im Buch wiederzufinden.

    MEINE MEINUNG:
    Jonna hat sich mit ihrem besten Freund Tilmann verkracht. Dieser gibt nämlich liebend gerne mit irgendwelchen verrückten Skateboardtricks vor den anderen Jungs an. Da er die Tricks aber mehr schlecht als recht beherrscht, läuft er eher Gefahr sich zu verletzen, als cool dabei auszusehen. Ohne ihren besten Freund steht Jonna nun ein trostloses und verregnetes Wochenende bevor, das sie ausgerechnet mit ihrer Oma Bärbel verbringen soll, die von Jonnas Eltern heimlich immer nur “alte Hexe” genannt wird. Nicht nur Jonna weiß nicht, was sie von diesem Wochenende halten soll. Auch Oma Bärbel ist von ihrer mürrischen Enkelin nicht ganz so begeistert. Schnell merken die beiden allerdings, dass sie irgendwie doch auf einer Wellenlänge sind. Und so begeben sie sich in ein turbulentes Wochenende…

    Jonnas Eltern sind ja echte Schlitzohren. Sie lassen Jonna denken, dass diese das Wochenende auf Oma Bärbel aufpassen soll und umgekehrt. Doch Jonna und ihre Oma kommen den beiden auf die Schliche. Oma Bärbel ist keine alte Hexe. Zwar steht sie ein bisschen auf Hokuspokus, Kräuter, Räucherstäbchen und ähnliches, aber ansonsten ist sie schwer in Ordnung. Sie hilft Jonna bei ihrem Problem mit Tilmann, macht trotz ihrer Hüftprobleme im Skatepark eine gute Figur und schleicht sich so mehr und mehr in Jonnas Herz. Jonna ist Einzelkind und wenn sie Tilmann nicht hat, fühlt sie sich schnell alleine. Ich mochte Jonna aber wirklich gerne, denn die Freundschaft zwischen ihr und Tilmann zeigt wunderbar, worauf es bei echten Freunden ankommt.

    Mir hat die Idee des Buches sehr gefallen, da sie so authentisch war. Krach mit den besten Freunden, ein Umzug ins Seniorenheim und das Verarbeiten der Kindheit sind zentrale Themen, die unterschiedliche Figuren in dem Buch betreffen und damit eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten liefern. Dabei ist die Geschichte aber total lustig und unterhaltsam und es macht wirklich Spaß, dem Geschehen zu folgen. Besonders interessant war auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Jonna und ihrer Oma, die sich eigentlich kaum kennen, sich dennoch aber ähnlicher sind als gedacht. Letztlich ist mir das Herz aufgegangen, als Jonna und ihre Oma am Ende des Wochenendes ein Herz und eine Seele sind.

    BEWERTUNG:
    Tolles Buch, schöne Message und gelungene Entwicklung der Figuren. Dabei unterhaltsam, witzig, spaßig und erfrischend.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Magellan_Verlags avatar

    Der Typ hielt noch einen Moment den Kopf über die Heftseite gebeugt, doch mit einem Mal schien bei ihm anzukommen, was Sache war. »Sie meinen – « Diesmal war er es, durch den es ruckte. Sein Rücken wurde gerade, sein Blick endlich klar.
    »Allerdings!«, bekräftigte Oma Bärbel. »Von ›Zuschauer‹ kann nicht die Rede sein. Außerdem brauchen wir zwei Ausrüstungen. Sie verleihen hoffentlich alle nötigen Utensilien?«
    »Entschuldigung!«, rief sie ihm zu. »Ich hätte gerne eins mit Totenkopf!«

    Er dreht sich um. »Sie auch?«, wandte er sich an Oma Bärbel.
    »Ich bitte Sie!«, antwortete die. »Womit denn sonst?«

    Seit Tagen regnet es und Jonna kennt wenig, das blöder ist als dieses Regengrau. Höchstens, dass sie sich mit Tilmann verkracht hat, weil der vor den Jungs mal wieder mit Skateboardtricks angibt, die er gar nicht kann. Da passt es Jonna überhaupt nicht, dass sie das Wochenende mit ihrer Oma verbringen soll. Mit der alten Hexe, wie ihre Eltern sie heimlich nennen, die einen komischen, raschelnden Schuhkarton mit sich herumträgt und überhaupt ziemlich seltsam ist. Und mindestens so mürrisch wie Jonna selbst. Na, das kann ja lustig werden. Wird es auch, aber ganz anders, als Jonna es sich vorgestellt hat, und viel bunter dazu!

    Nikola Huppertz, geboren 1976 in Mönchengladbach, studierte Musik und Psychologie und experimentierte parallel mit dem Schreiben. 2007 gewann sie mit dem Manuskript zu ihrem Debütroman Karla, Sengül und das Fenster zur Welt den Literaturwettbewerb der Bonner Buchmesse Migration. Seitdem hat sie zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, Gedichte und Kurzprosa in Literaturzeitschriften sowie Geschichten für den Rundfunk veröffentlicht, ist Mitglied des Friedrich-Bödecker-Kreises, der Lyrikgesellschaft und der Autorinnenvereinigung. Als freie Autorin lebt sie mit Tochter und Sohn in Hannover.

    Elli Bruder, geboren 1980 in der Pfalz, hat schon als kleines Mädchen gern Bildergeschichten für ihre Geschwister gemalt. Seit dem Studium und einigen Jahren in Schottland arbeitet sie als Grafikerin und Illustratorin für verschiedene Kinderbuchverlage. Elli Bruder lebt mit ihrem Mann und vielen Tieren in der Nähe des Ratzeburger Sees in Norddeutschland. Wenn sie nicht zeichnet oder malt, streift sie gern durch die Natur, beobachtet Tiere oder liest.

    Hier könnt ihr 10 Exemplare von Jonna, Oma und die Welt im Schuhkarton gewinnen und an der Leserunde teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 16. August folgende Frage:

    In Oma Bärbels Schuhkarton-Manier: Was muss bei euch immer dabei sein, wenn ihr unterwegs seid?

    Wir wünschen Euch viel Spaß beim Mitmachen!
    Euer Magellan-Team

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    Letzter Beitrag von  Imoagnetvor 11 Stunden
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