Nikola Huppertz Mein Leben, mal eben

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben, mal eben“ von Nikola Huppertz

Anouk will ihr Leben ändern: Ab sofort wird sie NORMAL, hört Popmusik und spielt Computerspiele. Während sie darauf wartet, dass ihr Steinzeit-Laptop das blöde Game lädt, hämmert sie voller Wut und Witz ihre »Memoiren« in die Tastatur: Über MaMi und Matrix, ihre Mütter; über ihren Rocker-Vater; und über Lore, die neu in der Klasse ist. Außerdem soll Anouk einen Songtext für Moritz schreiben, der aber leider auch dieses Unnormal-Gen hat ... Nikola Huppertz hat eine hinreißende Hommage an das Anderssein verfasst – und eine anrührend starke und zugleich zarte Protagonistin geschaffen, deren Stimme man nicht vergessen wird.

Es ist ein schönes Buch für zwischendurch :-)

— Helena0403

Eine Geschichte mit viel Tiefe und einem Appell für das Anderssein, aber dennoch mit einigen erzählerischen Schwachstellen.

— pantaubooks

Wunderbare Geschichte über das Anders-Sein.

— madameeapoe

Ein wundervolles, lustiges Buch über das Suchen nach dem Platz im Leben und Familie, mal eben anders.

— Kumosbuchwolke

Schöne Geschichte über das Anderssein mit humorvoller Erzählerin

— Skyline-Of-Books

Wirklich süß für zwischendurch, aber leider auch nichts, was mich unglaublich in seinen Bann ziehen konnte!

— LeoLoewchen

Tolles Jugendbuch. Anouk hat eine etwas andere Familie und fühlt sich absolut unnormal. Empfehlenswert und auch sehr unterhaltsam.

— Maus71

Das Spiel mit der Sprache in diesem Buch ist so genial!

— Seelensplitter

Außergewöhnlich und anders

— Hiki

Mal was anderes.

— JulaF

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  • Eine Geschichte mit viel Tiefe und einem Appell für das Anderssein

    Mein Leben, mal eben

    pantaubooks

    21. June 2017 um 08:28

    Anouk Vogelsang ist dreizehn Jahre alt und anders als die anderen in ihrer Klasse – eine typische Protagonistin eines Jugendbuchromans, werdet ihr jetzt sagen. Aber weit gefehlt, denn Anouks Mütter führen eine lesbische Beziehung und sind gleichzeitig aber auch mit Anouks leiblichem Vater Philipp befreundet. Dass Anouk in der Schule wegen ihrer Familienkonstellation oft in Erklärungsnot gerät, ist schade aber vorhersehbar. Anouk scheint selbst über die sexuelle Orientierung ihrer Mütter voll im Bilde zu sein, hat aber Schwierigkeiten, die damit verbundenen Besonderheiten in ihrem Leben zu akzeptieren. […] ich hab leider das Unnormal-Gen abgekriegt, mit dem komm ich nicht aus dem Schneider, es hat mich schon längst besiegt. (S. 161) Am Beginn des Romans war mir  nicht wirklich klar, worin ihre Anderssein besteht. Anouk führt zwar in ihren Memoiren Listen, welche Punkte sie in ihrem Leben verändern möchte, um so zu sein wie die Anderen, doch dass sie Metal hört, nicht gerne shoppen geht und nicht die neusten Computerspiele spielt, hat sie für mich zunächst nicht als anders gekennzeichnet. Erst als ihre beiden Mütter MaMi und Matrix ins Spiel kommen, wird allmählich deutlich, weshalb Anouk sich selbst unnormal findet. Dabei ist interessant, dass sie das Unnormale stets auf sich selbst bezieht und selten auf ihre beiden Mütter. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass Anouk in ihrer Beschreibung ihres Lebens im Tagebuch nichts beschönigt und die Worte so niederschreibt, wie sie ihr in den Kopf kommen. Damals, mit fünf, sechs Jahren, hab ich keine Sekunde darüber nachgedacht […] über MaMi und die Sache, dass sie meine Mutter ist, obwohl ich nicht in ihrem Bauch war […], und dass all das überhaupt eine Rolle spielt, wenn nur das Liebhaben stimmt. (S. 128) Huppertz fängt mit Worten gekonnt die Liebe und Geborgenheit innerhalb von Anouks Familie ein. Gleichzeitig wird an manchen Stellen auch Anouks Einsamkeit deutlich. Ihr verzweifelter Wunsch sich mit ihrer neuen Klassenkameradin Lore anzufreunden, hat mich sehr berührt und mir gezeigt, wie schwierig es für jemanden in Anouks Situation in der Realität wirklich sein muss: Freunde, die hinter dem Rücken über einen tuscheln, werden für Kinder mit homosexuellen Eltern wohl ebenso an der Tagesordnung sein, wie Vorurteile über die eigene sexuelle Orientierung. Anouk versucht ihre Schwierigkeiten und Probleme zu verarbeiten, indem sie mit den Worten in ihrem Tagebuch spielt: mit To-Do Listen oder sonstigen stichpunktartigen Aufzählungen, Songtexten, clusterartig angelegte Seiten oder unterschiedlicher Typografie, wird ihre Memoire auch für den Leser zu einem Erlebnis. Die ganze Welt hat aus Wörtern bestanden, und die Wörter waren schön und ganz warm und sonnenbeschienen, sogar die hässlichen und kalten und düsteren. (S. 109) Huppertz versucht in ihrer Sprache so authentisch wie möglich dem Tagebuchstil des Romans gerecht zu werden. Weniger gefallen hat mir hier, dass viele Sätze dadurch unklar und schwer verständlich werden und der Lesefluss massiv gestört wird. In Klammern (und oftmals sogar in doppelten Klammern) werden Anouks spontane Gedanken eingeschoben, was dazu führt, dass die Sätze unübersichtlich und kompliziert werden. Auch bestehen ihre Sätze manchmal nur aus einzelnen Wörtern, was in den meisten Fällen zusammenhanglos wirkt und dadurch umso mehr verwirrt. Fazit & Bewertung Huppertz hat sich mit Mein Leben mal eben einem schwierigem, aber sehr wichtigem Thema genähert, das ich so noch in keinem Jugendbuch gelesen habe. Die Geschichte über Anouk, die sich aufgrund ihrer homosexuellen Eltern als unnormal bezeichnet, ist tiefgründig und ergreifend, aber auch verblüffend humorvoll. Die Sprache, die originell sein will und sich am Tagebuchstil angelehnt, ist jedoch ziemlich holprig und hat mich nicht nur einmal von der eigentlichen Geschichte abgelenkt. Ich kann das Buch dennoch allen empfehlen, die frei nach dem Motto  Mach einfach dein Ding leben möchten und den Versuch wagen wollen, endlich einmal anders zu sein.

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  • Unnormal normal?

    Mein Leben, mal eben

    madameeapoe

    22. April 2017 um 10:36

              Ein tolles, spannendes und witziges Jugendbuch.Aus den Augen einer dreizehnjährigen wird über ihr chaotisches und verrücktes Leben berichtet. Aber langsam reicht es ihr und sie will normal sein - wie alle anderen. Deshalb schmiedet sie einen Plan, aber der geht natürlich nicht ganz so auf wie sie dachte.!Das Buch spiegelt die Persönlichkeit des Mädchens treffend wieder, indem unterschiedliche Schriften und Größen, sowie Ausrufe verwendet wurden. Da macht das Lesen wirklich Spaß.Außerdem spricht es meiner Meinung nach nicht nur die jüngere Generation an, sondern alle. Denn hier wird stumm für mehr Toleranz und Individualität plädiert. Man soll seine Persönlichkeit frei entfalten können, ohne dass jemand sagt das sei nicht normal. Tolles Buch, kann ich nur jedem enpfehlen.!       

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  • Familie mal anders

    Mein Leben, mal eben

    Kumosbuchwolke

    01. April 2017 um 10:17

    „Wenn Schreiben nämlich bedeutet, dass man etwas versteht, obwohl man es nicht versteht, weil man den Dingen Wörter gibt, UM sie zu verstehen, und wenn Verstehen bedeutet, dass alles immer noch mehr wehtut, als vorher, dann kann ich auch gut darauf verzichten.“ - Anouk Seite 129Zwischen den SeitenVon außen betrachtet hat Anouk ihren Platz im Leben gefunden, sie hat ihre Familie und sie hat ihre Hobbys, nur sind beides außergewöhnlich, denn welches 13-jährige Mädchen hört gerne Heavy Metal, wo das doch was für alte Männer ist und Pop doch so viel angesagter und leichter?Anouk ist mal eben anders, sie nennt das das Unnormal Gen haben, ich nenne das aus der Masse hervorstechen und Persönlichkeit haben. Doch wie jeder Mensch sehnt sie sich nach Freundschaften und nach Akzeptanz. Anouk glaubt ganz fest daran, diesen Zielen näherzukommen, wenn sie sich den anderen anpasst, aber normal sein ist so eine Sache, wenn man ist, wie man ist und das lernt Anouk in "Mein Leben mal eben" auf besonderem Wege.Lese Spaß Auf den ersten Seiten habe ich mich mit Anouk schwergetan, denn ihre Gedanken sind alles andere als gradlinig. Sie hopst von der Gegenwart in ihren Memoiren in die Vergangenheit, zurück und dann manchmal komplett wo anders hin. Anouk nutzt dabei viele Klammern und ist einfallsreich, denn es gibt nicht nur diese Klammern () sondern auch diese [].Nachdem ich mich an die Flunmi-Anouk gewöhnt hatte, konnte ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Anouk ist nämlich mit 13 Jahren schon gefestigt. Natürlich hat die Pubertät sie ebenfalls im Griff und sie macht sich Gedanken um ihre Familienverhältnisse, darüber wie toll es wäre eine Freundin zu haben und wie gut die neue Mitschülerin Lore darein passen würde.Anouk entwirft Pläne, alles soll sich nun ändern, sie wird eine neue Anouk und macht die Pläne ganz ohne ihre Mitmenschen, von denen einige noch ein Wörtchen mitreden werden.Mir hat die Botschaft in "Mein Leben mal eben" richtig gut gefallen und ich finde sie wichtig, nicht nur für junge Leserinnen und Leser, sondern auch für uns älteren.FazitWenn man noch in die Schule geht und entweder aus keinem klassischen Familienmodell stammt oder ein ungewöhnliches Hobby hat, zu dick oder zu dünn ist oder, oder sehnt man sich danach wie die anderen zu sein. So geht es auch Anouk, obwohl sie bislang zufrieden mit allem gewesen ist, tritt sie nun in eine Phase in ihrem Leben ein, wo sie sich darüber ihre Gedanken macht, Pläne entwirft, die vielleicht funktionieren oder nach hinten losgehen. Man möchte Anouk einfach nur herzen und freut sich mit ihr, sobald sie die wichtigste Botschaft von "Mein Leben mal eben" begreift, und zwar ...Nein bitte selber lesen. 5 Sterne._____________________________________________________© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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  • Schöne Geschichte über das Anderssein mit humorvoller Erzählerin

    Mein Leben, mal eben

    Skyline-Of-Books

    31. March 2017 um 12:23

    Klappentext „Anouk will ihr Leben ändern: Ab sofort wird sie NORMAL, hört Popmusik und spielt Computerspiele. Während sie darauf wartet, dass ihr Steinzeit-Laptop das blöde Game lädt, hämmert sie voller Wut und Witz ihre »Memoiren« in die Tastatur: Über MaMi und Matrix, ihre Mütter; über ihren Rocker-Vater; und über Lore, die neu in der Klasse ist. Außerdem soll Anouk einen Songtext für Moritz schreiben, der aber leider auch dieses Unnormal-Gen hat ... Nikola Huppertz hat in diesem Jugendbuch eine hinreißende Hommage an das Anderssein verfasst – und eine anrührend starke und zugleich zarte Protagonistin geschaffen, deren Stimme man nicht vergessen wird.“   Gestaltung ich finde das Cover sehr gelungen, denn ich mag die Farben richtig gerne. Der dunkle Hintergrund passt super zu den bunten Farben der Origamikolibiris. Zudem strahlt der gelbe Titel vor dem Hintergrund nahezu, was ich auch richtig schön finde. Zudem gefällt mir, dass das Cover zum Stil des anderen Buches der "Just Me"-Reihe passt! Ich hoffe, dass weitere Titel in dieser Reihe folgen werden und dass sie dann ähnlich gestaltet sind.   Meine Meinung Autorin Nikola Huppertz hat bereits mehrere Kinderbücher verfasst. Mit "Mein Leben mal eben" hat sie nun ein Buch geschrieben, das sich mit dem Erwachsen-werden und dem Umbruch zwischen  Kindheit und Jugend befasst. Protagonistin Anouk fühlt sich nicht normal. Sie hat den Eindruck, dass sie anders als ihre Klassenkameraden ist. Als dann das neue Mädchen Lore in ihre Klasse kommt, beschließt Anouk: ihr Leben wird sich nun ändern. Sie wird normal. Sie möchte sich mit Lore anfreunden. Gleichzeitig ist da aber auch noch Moritz, der Anouk von kleinauf kennt und der um ihre Macken (oder eher um das, was Anouk denkt, was ihre Macken sind) weiß.   Somit befasst sich "Mein Leben mal eben" auch mit der großen Frage, wann man normal ist und ob es so etwas wie "Normalsein" überhaupt gibt. Diese Thematik hat mir sehr gut gefallen, denn ich denke, dass jeder Teenager sich mindestens einmal im Leben mit diesem Thema beschäftigt. Gerade das Anderssein ist ein großer, wichtiger Bereich im Leben, der viel mit Akzeptanz von anderen und Akzeptanz von sich selber zu tun hat. Dass „Mein Leben mal eben“ dieses aufgreift und facettenreich verarbeitet, hat mir richtig gut gefallen. Ich wurde zum Nachdenken angeregt und habe verschiedene Blickwinkel auf das Thema entdecken können.   Gerade für junge Leser finde ich das super gemacht, denn so befassen sie sich mit diesem Thema. Dabei wird es jedoch nicht langweilig, denn Anouks Geschichte ist ziemlich lebhaft und genauso bunt wie die Kolibiris auf dem Cover. Es gibt viel zu entdecken und auch einiges zu Lachen. Die jungen Leser bekommen also nicht einfach nur eine Geschichte, über die sie nachdenken können, sondern vielmehr passiert dies ganz nebenbei und wie von alleine, während sie Anouks unterhaltsame Geschichte verfolgen.   Die Sprache des Buches ist dabei locker-leicht und unterhaltsam. Erzählt wird „Mein Leben mal eben“ aus der Ich-Perspektive von Anouk. Ihre Gedanken und Beschreibungen haben mich oftmals zum leisen Auflachen oder Schmunzeln gebracht, denn sie ist wirklich witzig. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm zu lesen, denn die Sätze sind nicht allzulang aber auch nicht zu kurz und abgehakt. So kann man die Geschichte richtig schnell lesen und wird dabei gut unterhalten von Anouks lustigen Kommentaren.   Die Geschichte rund um Anouks Selbstfindung  hat mir gut gefallen, auch wenn sie mich nicht zu 100% mitreißen konnte, da mir zwischendurch doch etwas die Spannung gefehlt hat. Die Figuren waren alle sehr verschieden und vor allem auch anders als die normalen, bisher aus Jugendbüchern bekannten Charaktere. Anouk mit ihrer Heavy Metal Vorliebe, ihre lesbischen Mütter oder Anouks Freund Moritz sind Figuren, die hervorstechen. Fazit „Mein Leben mal eben“ ist eine nette Geschichte über das Anderssein und das Finden zu sich selbst in einem Alter, das alles andere als leicht ist. Zwischen Kindheit und Erwachsensein gibt es vieles, das auf junge Menschen einströmt und das Buch von Nikola Huppertz erzählt dabei auf humorvolle Weise, wie so ein unnormal-normales Leben ablaufen kann. Protagonistin Anouk ist dabei ziemlich cool und kann vor allem mit ihrem Humor punkten auch wenn mir manchmal etwas die Spannung in der Geschichte gefehlt hat. 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Tja...,ihr Leben mal eben

    Mein Leben, mal eben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2017 um 09:59

    Mein Leben mal eben.... Wo fange ich am besten an, der Inhalt ist schnell erklärt, Mädchen in der Pupertät sucht ihre Identität und muss mehr Hürden nehmen als andere Kids in ihrem Alter durch eine sagen wir mal besondere Familiensituation. Und da wären wir auch schon beim eigentlichen Thema des Buches. Gleichgeschlechtige Elternpaare. Ich finde nur dass es ihn diesem Buch irgendwie so wirkt als wäre es in den 90zigern geschrieben worden, nicht nur weil heute doch keiner mehr Sims spielt, dass ständig erwähnte nicht funktionierende Computer Game, sondern auch weil so ein riesen Ding daraus gemacht wird dass dieses Mädchen zwei Elten Teile gleichen Geschlechtes hat. In des 90zigern sicher noch eine riesen Sache, doch seien wir ehrlich, nur mehr selten stößt man damit in der heutigen Zeit noch auf Abstoßung. GOTTSEIDANK! Nahezu jeder kennt doch wen der dem eigenen Geschlecht zugeneigt ist. Nichts desto trotz ist es Hauptproblematik in Anouks Leben, übrigens sehr schöner außergewöhnlicher Name, und man liest davon wie sie ihren Erzeuger verachtet weil er sich mit seiner Musik dem Kommerz unterwirft und Geld verdienen will mit seiner Musik. Überhaupt spielt Musik in diesem Buch eine sehr große Rolle und deshalb auch trotz eher weniger spannender Erzählung, in Tagebuch Form, drei Sterne denn auch ich liebe Metal und dass ist auch schob der nächste Punkt warum ich glaube das Buch entstammt den 90zigern, Metal ist hip wie nie unter den jungen Leuten, so in dass es sogar schon wieder out ist kriegt man mittlerweile ja Maiden Shirts bei H&M zu kaufen. Im Buch versucht sie aber diese Leidenschaft zu unterdrücken. Toll fand ich daher auch die zahlreichen Anspielungen auf Bands oder deren Maskotchen wie Ziltoid, sehr tolle Band nebenbei! Alles in allem netter Roman für Jugendliche aber leider ist die Storie nicht all zu spannend, liest sich schnell und einfach und das Cover ist sehr gut gelungen, schön wäre gewesen hätte der Verlag eine Bastelanleitung hinzugefügt damit man die Origami Vögel nachbasteln könnte die Anouk so gerne macht und die auch am Titelbild zu sehen sind.

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  • Leo Löwchen 16 J. Rezi zu "Mein Leben, mal eben"

    Mein Leben, mal eben

    LeoLoewchen

    18. March 2017 um 19:26

    Wenn „Normal-Sein“ zur Herausforderung wird……und das „Unnormal-Gen“ den Alltag bestimmt! Heute habe ich für euch das Buch „Mein Leben, mal eben“ von Nikola Huppertz aus dem coppenrath Verlag. Jetzt ist Schluss mit UNNORMAL sein!Ab diesem Tag beschließt Anouk Vogelsang, vollkommen normal zu sein – normal wie jeder Andere.Deswegen kleidet sie sich jetzt normal, hört Popmusik und spielt Computerspiele.Letzteres scheint allerdings schonmal schwerer zu sein, als es klingt.Während ihr Computer einfach nicht laden will, tippt sie ihre Lebensgeschichte einfach ein und erzählt uns, wie sie so lebt, mit dem „Unnormal – Gen“.Na gut… Mit zweit Müttern namens MaMi und Matrix (mit sehr interessanten Modegeschmack), einem Rocker-Vater (den man irgendwie nicht richtig Vater nennen kann), einer großen Liebe zu Heavy Metal und einer Bekanntschaft, die diesen Musikstil genauso feiert, sind die Grundvoraussetzung für ein normales Leben eher spärlich.Hinzu kommt noch, dass Anouk einen Hang für Fettnäpfchen und peinliche Situationen hat und das eigentlich jetzt, im neuen Schuljahr ändern wollte…Wie es mit Anouk weitergeht, ob sie wirklich normal wird und wie sie über sich selber denkt…Das erzählt sie euch am besten selbst! Wie ihr ja vielleicht in einem meiner vorherigen Posts gelesen habt, war ich bereits auf eine Lesung zu diesem Buch eingeladen worden und war unglaublich neugierig, wie es sich dann letztendlich alles lesen lässt.Anouk ist ein sehr liebevoll gestalteter Charakter, der einem unglaublich schnell ans Herz wächst und sehr gut für den ein oder anderen Lacher sorgen kann.Dabei hat sie Eigenschaften, die für diese Art Buch gar nicht so typisch sind und sie damit wirklich etwas zum Paradiesvogel wieder Willen machen.Gerade die Idee mit ihren zwei Müttern hat mir sehr gut gefallen, weil es einfach etwas so Anderes ist, das es diese Geschichte irgendwie besonders macht.Zwar fällt dieses Buch eigentlich in meine Sparte „Naives-Mädchenbuch“, doch Anouk ist so wenig rosarotes Mädchen, dass es schon wieder nicht ganz passt.Mir persönlich war es etwas zu viel Peinlichkeit hier, Peinlichkeit da…aber da ich bin eben nicht mehr ganz die Zielgruppe!Ich kann mir vorstellen, dass es für Liebhaber dieses Genres eine schöne Abwechslung ist und definitiv „Lieblingsbuch-Charakter“ hat.Für mich war es wirklich süß für zwischendurch, aber leider auch nichts, was mich unglaublich in seinen Bann ziehen konnte. Von mir gibts 4 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir!Viele GrüßeEureLeo Löwchen

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  • Erwachsen werden hat Tücken

    Mein Leben, mal eben

    Seelensplitter

    12. February 2017 um 10:57

    Meine Meinung zum Just Me Produkt: Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt und was es vor allem mit Jus Me auf sich hat, das erläutere ich in meinem Originalposting bei mir auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Anouk lebt bei MaMi und Matrix. Das ist nicht immer so einfach, wie man sich das vorstellen mag. Und deswegen möchte sie ihr leben ändern und stellt fest, das gelingt nur, wenn man Pläne schmiedet und sie wieder verwirft, wenn sie offen mit sich und ihren Mitmenschen umgeht und zugleich erkennt, Freundschaft ist ein sehr wertvolles Band, und wie Missverständnisse ziemliches durcheinander bringen können. Doch Anouk gibt nicht auf und gestaltet ihr Leben wie sie es will. Wie ich das gelesene empfinde: Dieses Buch ist ein Buch, dass ich nicht einfach aus meiner Hand legen wollte, denn dafür war es zu spannend, was Anouk als nächstes erzählt und wie sie ihr Leben sieht, dabei habe ich mich in manchen Szenen tatsächlich selbst wieder gefunden und musste schmunzeln. Obwohl ich dem Buch wirklich seine Chance geben musste, denn es hat eigentlich ein großes Tabu, das ich nicht gut finde. Ein Mädchen wächst bei zwei Frauen auf, die sich lieb haben. Und das ist natürlich schon etwas besonderes. Obwohl ich so etwas echt doof finde, weil ich hier die christlichen Grundwerte leben möchte, so finde ich es genial, wie unkompliziert die Autorin an die Themen die Anouk erlebt heran geht und vor allem voran geht. Sie lädt gerade durch diese Geschichte ein, über den Tellerrand zu blicken, und nicht jedes mal zu verurteilen und vor allem zu beurteilen. Besonderheit des Buches: Hier bin ich total geflasht. Coppenrath hat hier ein Buch auf den Markt gebracht, das einerseits aus allem altbekannten heraus bricht, andererseits so ein Talent aufzeigt, wie man mit Sprache spielen kann, das es mich wirklich begeistern konnte. Das finde ich total genial. Eigentlich wollte ich euch sogar eine Seite abfotografieren, wie künstlerisch man mit geschriebenem umgehen kann, doch ich lege euch einfach ans Herz, schnappt euch selbst das Buch. Schreibstil: Anouk erzählt in diesem Buch ihre Geschichte, wieso sie so wie sie lebt lebt und was überhaupt ihr Leben ausmacht. So präsentiert sie mir ihre Listen und auch ihre Träume. Ihre Enttäuschungen und Hoffnungen. Eigentlich blicke ich in Anouks Tagebuch und wie sie die Welt sieht und irgendwie muss ich immer bei ihr an Pippi Langstrumpf denken, die ihre Welt macht, wie sie ihr gefällt, doch das ist für Anouk nicht immer so einfach. Denn die Mitschüler gehen mit ihr nicht immer gut um, denn gerade das ... isch Wort steht ganz schön oft im Raum, und dennoch schlägt sich hier Anouk gut durch, und findet noch dabei gute Freunde, dabei muss sie aber auch erkennen, zu sich selbst zu stehen, das ist eigentlich gar nicht so schwer. Dass das aber nicht immer so leicht ist, das versteht sie auch recht schnell, und das Pläne manchmal über den Haufen geworfen werden müssen ist ihr auch recht schnell bewusst, dennoch erstellt sie immer wieder ihre Listen und ich als Leserin muss manchmal ziemlich grinsen, denn diese Listenpunkte kenne ich zu gut. Aber auch wie Anouk mit ihrer Sprache und ihren Worten Geschichten formt und dabei immer flüssig berichtet, was ihr Leben ausmacht, macht das Buch total lebensfroh und liebenswert! Charaktere: Hier gibt es einmal die Klassenkameraden, eine neue Mitschülerin, einen Rocker, einen Vater der auch Musiker ist, MaMi und Matrix und einige andere Charaktere. Alle aufzuzählen würde euch zu sehr spoilern, deswegen wieder mein Rat, bitte lest dieses tolle Buch. Themen im Buch: Tegenbogenfamilien - vor allem wie diese ihre Familie leben. Für mich anfangs ein Tabu, so kommt es in diesem Buch total lebendig und echt herüber und nicht gestellt, was oft in ähnlichen Büchern der Fall sein kann. Aber auch wie man die Erste Liebe begreift, wie man mit den ersten Tagen umgehen kann, wie man mit Lehrern die gerne einfach nerven und wie man diese dennoch ehren kann, und wie man mit einem Leben das voller Turbulenzen ist umgeht, diese Themen findet ihr im Buch. Und ganz ehrlich, jeder kennt es doch, wie man mit manchen Themen die das erste mal auftauchen umgehen sollte nicht immer einfach ist, und dennoch es schafft damit umzugehen, sei es mit Freunden oder mit sich alleine. Und gerade das erlebt Anouk immer wieder auf ganz besondere Weise und kann sich ziemlich gut damit auseinandersetzen und gibt damit dem jungen Leser wirklich Rat - jedoch auf spielerische Art. Mobbing wird übrigens auch angesprochen, hier ist es mir jedoch zu leicht gelöst. Bewertung: Dieses Buch habe ich wirklich lieb gewonnen, denn es spielt mit der Sprache total schön und schafft mir richtig angenehme Lesestunden, ohne dass es gestellt oder unecht wirkt. Wer zugleich gerne ein Buch für Kinder ab 12 Jahren das die ersten brenzligen Themen bespricht weiter geben möchte, sollte dieses Buch im Auge behalten. Ich denke Anouk kann eine wirkliche Freundin, wenn auch nur für kurze Zeit, für die Kids sein. Jedoch würde ich sagen, das dieses Buch speziell ein Mädchenbuch ist. Meine Sterne sind 5 von 5 Sternen. Obwohl ich einen Punkt wirklich kritisch gesehen habe, hat mich das Buch von sich überzeugen können.

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  • Mein Leben, Mal eben - Nikola Huppertz

    Mein Leben, mal eben

    milapferd

    08. February 2017 um 13:34

    Anouk ist ein ganz normaler Teenager. Doch halt, das stimmt nicht ganz, denn Anouk hat das unnormal Gen. Sie hat keine Freunde, mag Heavy Metal (die anderen lieber Pop) und lesen (die anderen lieber Computer) und sie hat zwei Mütter. Was sich alles ändern muss, damit sie mehr Mainstream wird fasst sie in Listen zusammen. Sie hat nicht mehr viel Zeit sich zu ändern, denn die Sommerferien sind vorbei. Doch so einfach wie Anouk sich die Sache vorgestellt hat ist es nicht sich anzupassen. Und die beiden neuen Mitschüler machen es ihr auch nicht gerade leicht. Die Geschichte gefällt mir richtig gut, denn so wie Anouk fühlt sich doch eigentlich jeder Teenager. Sie angepasst sein, nicht auffallen, aber eigentlich auch so bleiben, wie sie ist. Diese innere Zerissenheit fühlt man als Pubertier. Und gerade das macht die Geschichte so authentisch, man kann sich in Anouks Gefühle hinein versetzen. Den Aufbau des Buches muss man separat erwähnen, denn er ist aus Sicht Anouks geschrieben, allerdings schreibt sie eine Art Tagebuch auf dem Computer. Unterbrochen werden die Tagebucheintragungen durch ihre Liste. „Anouks“ – Schreibstil ist witzig und unterhaltsam. Ich gebe dem Buch sehr gerne 5 Sterne, denn ich denke es kann Pubertierchen durchaus helfen sich in seiner eigenen Haut wohlzufühlen.

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  • So wie man ist

    Mein Leben, mal eben

    Hiki

    06. February 2017 um 20:08

    Mitte November wurde ich auf Facebook auf dieses Schmuckstück aufmerksam. Damals fand ich, dass das Cover mal was anderes wäre und auch heute noch gefällt es mir richtig gut. Ich wusste, dass ich dieses Buch würde lesen müssen und bereue diese Entscheidung nicht.  Innerhalb kürzester Zeit hatte ich die etwas schräge Geschichte um Anouk und all die bunten (und blassen) Vögel in ihrem Leben verschlungen. Die ersten 180 Seiten liefen wie geschmiert, danach wurde es für mich etwas holpriger. Aber das lag wohl daran, dass Anouk beschlossen hatte, nicht mit wichtigen Details rauszurücken. Obwohl das für mich definitiv ein Minuspunkt ist, ist es gleichzeitig auch ein Pluspunkt. Ich mag es, dass sie einfach ihren Gedanken freien Lauf lässt und aufschreibt, was ihr in den Sinn kommt und vor allem wie es ihr in den Sinn kommt.  In dem Buch geht es folglich um Anouk, ein junges Mädchen, das denkt „unnormal“ zu sein und somit „anders“ als die anderen. Aber ich denke nicht, dass jeder Mensch „anders“ ist. Ich finde, jeder Mensch ist auf seine Art und Weise einfach „individuell“. Jedenfalls beschließt Anouk, ihre Memoiren zu Papier zu bringen. Dieses Werk hält der Leser nun in seinen Händen. Das Buch ist in Ich-Perspektive geschrieben und in Tagebuchform verfasst. Das macht das Buch sehr persönlich. Vor allem weil Anouk schreibt, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Dadurch wirkt das Buch sehr authentisch. Auch die anderen Akteure lässt sie durch ihre Worte zum Leben erwachen.  Ob Anouk schließlich zu sich selbst steht und Anschluss findet, erfährt ihr, wenn ihr das Buch lest. ;)  Fazit: Ein wirklich schön geschriebenes Buch, welches besonders Mädchenherzen höher schlagen lässt.

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  • Ein tolles Buch über ein Mädchen, das ein unangepasstes Leben führt

    Mein Leben, mal eben

    Islaender

    06. February 2017 um 09:29

              "Anouk will ihr Leben ändern: Ab sofort wird sie NORMAL, hört Popmusik wie die andern und spielt Computerspiele. Doch ihr Steinzeit-Laptop lädt das blöde Game einfach nicht, und während sie wartet, hämmert Anouk ihre „Memoiren“ in die Tastatur: Über MaMi und Matrix, ihre Mütter; über ihren Rocker-Vater; und über Lore, die neu in der Klasse ist. Außerdem soll Anouk einen Songtext für Moritz schreiben, der aber leider auch dieses Unnormal-Gen hat …"(Quelle:Klappentext des Buches) Dieses Buch habe ich innerhalb eines Tages durchgelesen und es hat mir supergut gefallen. Anouk ist nicht so wie alle anderen Mädchen, d. h. sie hört andere Art von Musik, liest gerne, schminkt sich bisher nicht, kleidet sich anders und dazu wächst sie auch noch bei zwei Müttern auf. Anouk möchte nicht wirklich so auffallen und will es so machen wie alle. Dies gestaltet sich schwieriger als erwartet.... Mir hat es der Schreibstil aus Sicht von Anouk geschrieben hier sehr angetan. Anouk hat mich an ihren Beobachtungen, Gefühlen, Gedanken...etc. teilhaben lassen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ein wirklich tolles Buch über ein Mädchen auf der Suche nach sich selbst. Ich war richtig froh einmal von einem Mächen zu lesen, was nicht auf der Suche nach tollsten Jungen ist, zickig und naiv. Nein, Anouk ist anders - nachdenklich, selbstironisch und klug.        

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  • Das Unnormal-Gen

    Mein Leben, mal eben

    bri114

    03. February 2017 um 14:13

    Optisch ist das Buch sehr ansprechend. Auf dem Cover sind farbige Origami-Vögel abgebildet (Anouk bastelt diese), rückseits ist es noch einmal eingeschlagen und erweckt somit den Eindruck eines Tagebuches, in dessen Stil es geschrieben wurde. Anouk Vogelsang, 13, glaubt, sie hätte das Unnormal-Gen. Statt mit einer "normalen" Familie lebt sie mit ihren zwei Müttern zusammen. Zur Familie gehört weiterhin ihr biologischer Vater, der sich durch wechselnde Frauenbekanntschaften und einem Rockerleben besonders hervor- bzw. vom normalen Vater abhebt. Da Anouk bei Lesben aufwächst, wobei eine Mutter im Theater Kostüme schneidert und ihre Tochter in Reste ihrer Entwürfe kleidet, fällt ihre Leidenschaft für Heavy-Metal und Literatur gar nicht mehr so ins Gewicht, um der Außenseiter zu sein. So beschließt sie, ab jetzt auch "normal" zu sein, d.h., kein Metal, dafür Popmusik, angesagte Computerspiele und Klamotten und auch sonst möglich wenig aus der Masse herausstechen. Als neue Mitschüler in ihre Klasse kommen, glaubt sie durch diese etwas Normalität zu erreichen. Doch Anouk kommt einfach nicht gegen ihre Natur an und verhält sich weiterhin "unnormal". Dies ist jedoch vollkommen ok, denn auch Lore ist gar nicht so normal, wie es zunächst den Anschein hat. Und so erkennt Anouk am Ende, daß sie in Ordnung ist wie sie eben ist. Der Schreibstil war flüssig, witzig und z.t. mit Jugendsprache-Elementen aufgekockert. Anouk's Ich-Erzählungen liest man als Tagebucheinträge, was mir sehr gefallen hat. Dadurch bekam das Buch eine interessante Struktur und bessere Gliederung als nur durch Kapitel. Das Buch hat mir gut gefallen, besonders das Aufwachsen mit zwei Müttern, fand ich sehr interessant beschrieben. Der Autorin gelang es gut darzustellen, wie normal und harmonisch das Familienleben in dieser Konstellation auch sein kann. Hätte ich das Buch nicht gewonnen, hätte ich es unbedingt gekauft. Ein großer Spaß mit einigen ernsten Themen, nicht nur für Teens ;)

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  • Unnormal sein heißt besonders sein

    Mein Leben, mal eben

    coala_books

    02. February 2017 um 14:31

    Normal sein, ist dies wirklich so erstrebenswert? Nun ja, viele Jugendliche denken auf jeden Fall so, wenn sie in der Schule gemieden oder gemobbt werden. So auch Anouk Vogelsang, die in der Tat speziell ist und von sich selber auch sagt, dass sie das Unnormal-Gen hat. Daher versucht sie auf verschiedenen Wegen normal zu werden und findet doch vor allem zu sich selbst auf diesem Weg.   Dieses Buch ist perfekt für Jugendliche, die noch nicht wissen, wer genau sie eigentlich sind. Es ist super jugendlich geschrieben und liest sich sehr locker leicht weg. Der Schreibstil ist zu Anfang zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man auf sein jugendliches Ich hört, kommt man gut in die Geschichte rein. Inhaltlich passiert nicht allzu viel, was aber der Zielgruppe entsprechen sollte. Es geht in diesem Buch vor allem um die Nachricht, die überbracht wird: stehe zu dir selbst und all deinen Eigenarten, sie machen dich zu etwas Besonderem. Probiere gerne etwas Neues aus, aber stehe auch zu deinen Schwächen. Ein wunderbares Jugendbuch, welches durch seine lockere Art eine wichtige Nachricht perfekt transportiert. 

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  • Ein ganz normales Leben?

    Mein Leben, mal eben

    JulaF

    01. February 2017 um 16:05

              Anouk ist ein 13 jähriges Mädchen, was nicht ganz so normal ist. Das möchte sie schlagartig in ihrem Leben und in ihrer neuen Klasse ändern. Sie möchte Pop statt Metal hören, normal shoppen gehen,... Das Buch ist sehr sehr lustig geschrieben. Besonders cool finde ich auch das sie die Schrift zwischendurch mal einen anderen Still hat. Anouk hatte manchmal sehr lustige Gedanken die mich auch sehr zum Lachen lachen gebracht haben.  Und wenn es da nicht dieses komische Computerspiel gebe. Ich finde die Geschichte von Anouk die normal werden möchte sehr sehr spannend und interessant, denn es ist nicht ganz so einfach normal zu werden. Das Cover finde ich auch sehr schön, weil es passt genau zum Buch (bunt und verspielt). Genauso finde ich passt die Überschrift perfekt.         

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  • Das "Unnormal- Gen"

    Mein Leben, mal eben

    Buchgeborene

    30. January 2017 um 00:01

    Was ist schon normal? Anouk Vogelsang möchte „normal“ werden, denn sie fühlt sich ausgeschlossen von der Pop hörenden, Computer spielenden Meute. Sie hört lieber Rock und liest und das ist doch nicht normal! Also muss sich etwas ändern. Lerne dich selbst zu akzeptieren! Anouk Vogelsang ist eine wie keine und eine wie jede. Anouk nennt das das "Unnormal- Gen". Aber wer hat dieses in ihrem Alter nicht? Jeder Jugendliche wird sich wohl in ihre Lage versetzen können. Deswegen ist der Grundtenor dieses Buches so wichtig. Du darfst dich so akzeptieren, wie du bist. Denn du bist gut so. Ich denke, dass diese Worte jeder Jugendliche mindestens einmal hören sollte. Probier mal was neues aus! Das Buch liest sich flüssig und spannend. Es ist spritzig und jugendlich. Ich glaube, als Jugendliche hätte ich echt viel Spaß daran gehabt. Als Erwachsene hat es mir jedenfalls sehr gefallen. Und ich musste einige Male schmunzeln, als ich an mein jugendliches Ich erinnert wurde oder Anouk mich einfach mitgerissen hat. Anouk, die versucht normal zu sein und dabei aus Frust, weil es nicht zu klappen scheint, neues ausprobiert, in dem sie zum Beispiel in die Bücher ihrer Mütter liest, neue Bücher entdeckt oder ihre Memoiren schreibt, aber dadurch eher immer mehr zu sich selbst findet, als sich anzupassen, ist einfach liebenswert. Die Bücher, die sie liest, klingen spannend und so erhält man noch ein paar Lesetipps.Anouk wächst mit jeder Seite zu einem starken selbstbewussten Mädchen heran und es kommt einem vor, als wüchse man mit ihr. Steh zu deinen Schwächen! Wenn ich unbedingt einen Kritikpunkt äußern müsste, dann wäre dieser, dass das Buch viel zu wenig Story hat. Aber das kritisiert die erwachsene Leserin. Die jugendliche Leserin wäre vermutlich mit zu viel Story überfordert gewesen. Man muss ja schließlich auch noch irgendwann Hausaufgaben machen.Wichtiger ist, dass sich das Buch richtig gut liest und eine gute Message hat. Du bist einzigartig, nicht unnormal. Am Ende des Buches möchte man Anouk eigentlich noch gar nicht verlassen, denn sie ist einem richtig ans Herz gewachsen. Ich weiß, dass für mich als Jugendliche jetzt erst der richtig interessante Teil in Anouks Leben losgehen würde. Aber gleichzeitig weiß man, dass bestimmt alles gut gehen würde. Denn Anouk und der Leser haben etwas wichtiges gelernt: Wir sind einzigartig, nicht unnormal. Und deswegen empfehle ich das Buch jedem der genau diese Worte hören muss. Jedem Leser, der Lust auf ein lockeres Jugendbuch hat.

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  • Das Unnormal-Gen

    Mein Leben, mal eben

    Kam_Kam

    29. January 2017 um 19:18

    Dieses Buch handelt von der 13-jährigen Anouk die uns einen Einblick in ihr Leben und in ihren Alltag mit dem "Unnormal-Gen" gibt. Das Unnormal sein beginnt schon damit das sie 2 Mütter hat anstatt einer "normalen" Familie.Sie hört außerdem gerne Heavy-Metal und liebt Bücher. Um "normal" zu werden, stellt sie eine Liste auf, wie sie ihr Leben verändern möchte.Der Schreibstil ist wirklich klasse, durch den Tagebuchstil lässt sich das Buch sehr flüssig lesen.Mir hat das Buch super gut gefallen und ich denke, dass das Buch auch für die eigentliche Zielgruppe wie Teenagerabsolut passend ist und eine tolle Lektüre darstellt, bestimmt auch als Geschenk eine gute Idee, besonders für Mädchen.

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