Nikola Huppertz Wie ein Splitter im Mosaik

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Inhaltsangabe zu „Wie ein Splitter im Mosaik“ von Nikola Huppertz

Sie halten zusammen, egal was kommt. So war es schon immer, auf jeden Fall so lang die fünfzehnjährige Lioba zurückdenken kann. Denn sie waren nicht immer dieser reine Frauenhaushalt, diese verschworene Gemeinschaft, die alles miteinander teilt. Irgendwann gab es da auch ihren Vater. Der will nun plötzlich wieder dazugehören und das bringt Lioba ziemlich durcheinander. Wenn sie doch nur mit ihrer Großmutter Helene reden könnte, aber die hat kaum noch einen lichten Moment. Lioba flüchtet sich in ihre Leidenschaft, das Orgelspielen. Werden sich dadurch die Splitter ihrer Familiengeschichte zu einem Mosaik zusammenfügen? Nikola Huppertz wurde 1976 in Mönchengladbach geboren. Sie studierte Geige und Psychologie in Duisburg und Berlin. Mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie in Hannover. Ihren Texten merkt man die eingehende Beschäftigung mit Musik und Psychologie an, denn sie hat ein Gespür für den Rhythmus einer Erzählung und die Beziehungen ihrer Figuren.

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  • Leserunde zu "Wie ein Splitter im Mosaik" von Nikola Huppertz

    Wie ein Splitter im Mosaik
    Nikola_Huppertz

    Nikola_Huppertz

    Vor wenigen Tagen ist mein Roman „Wie ein Splitter im Mosaik“ erschienen, und ich freue mich sehr, eine Leserunde dazu zu starten. Der Gabriel Verlag/ Thienemann stellt zehn Exemplare des Buches zur Verfügung, die ich unter euch verlosen darf. Alle, die Lust haben, an der Verlosung teilzunehmen und bei der Leserunde mitzumachen, können sich bis zum 07.11.2012 anmelden. „Wie ein Splitter im Mosaik“ erzählt von der fünfzehnjährigen Lioba, die mit ihrer Mutter, ihrer demenzkranken Großmutter und ihrer jüngeren Schwester in einem Dreigenerationenhaushalt lebt - zumindest, wenn sie sich im Family-Modus befindet. Im Family-off-Modus ist sie am liebsten bei Florin, dem schillernden Nerd, mit dem sie seit früher Kindheit aufs Innigste befreundet ist. Ihr drittes "Zuhause" hat Lioba bei Bach, dessen Choralvorspiele sie täglich an der Orgel übt, obwohl sie mit Glauben und Kirche an sich nichts am Hut hat. Aber Bach hilft ihr dabei, ihre sonst so chaotischen „Gedankensteinchen“ zu einem Mosaik zu sortieren. All das gerät ins Wanken, als zwei unerwartete Dinge geschehen: Liobas Vater, zu dem sie eine sehr angespannte Beziehung hat, taucht auf der Bildfläche auf - und zu Liobas Fassungslosigkeit gehen ihre seit vielen Jahren getrennten Eltern aufs Neue eine Beziehung ein. Außerdem lernt sie den schüchternen Hendrik kennen, und von nun an kennt sie sich mit ihren Gefühlen überhaupt nicht mehr aus. Einerseits hat sie immer wieder Anflüge von Verliebtheit und fühlt sich in Hendriks Anwesenheit leicht und richtig, andererseits gerät ihre intime Freundschaft zu Florin ins Wanken, was sie neben dem krankheitsbedingten Persönlichkeitszerfall ihrer Großmutter schmerzt wie nichts anderes. Diesem Durcheinander ist nicht mal mehr Bach gewachsen - mit einem Mal vermag seine Musik ihren Gedanken keinerlei Struktur mehr zu verleihen. Lioba ist gezwungen, in die Abgründe zu blicken, die sich in ihrer Familiengeschichte auftun. Sie muss auch die Grenzgebiete zwischen Freundschaft und Liebe ausloten und herausfinden, wie sie zu Florin und Hendrik steht - und die beiden zu ihr. Tagebuchaufzeichnungen und die Musik helfen ihr dabei, aufs Neue nach ihrem Mosaik zu suchen. Eine Leseprobe findet ihr hier. Hier könnt ihr euch den Buchtrailer anschauen: Und mehr über mich und meine Bücher findet ihr auf meiner Homepage. Wer mag, kann sich auch passend zur Geschichte eine Playlist zusammenstellen und Liobas Musik - von Barock bis Rock - beim Lesen mithören. Alle verwendeten Titel findet ihr am Ende des Romans aufgelistet. Ich freu mich auf euch.

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  • Rezension zu "Wie ein Splitter im Mosaik" von Nikola Huppertz

    Wie ein Splitter im Mosaik
    Themistokeles

    Themistokeles

    05. February 2013 um 07:50

    Sehr turbulent, aber auch sehr emotional dringt man mit dieser Geschichte in das Leben von Lioba ein, die eigentlich nur einen Wunsch hat, nämlich sich selbst zu verlieben. Aufgrund ihrer Familiensituation, die auch nicht gerade die einfachste ist, der Vater, der einst die Familie sitzen gelassen hat, kommt zurück und tut so, als wolle er doch wirklich nach Jahren einen Neuanfang wagen und die Mutter will das scheinbar auch noch zulassen, ist Liobas Gefühlswelt jedoch eh schon vollkommen verwirrt. Außerdem hat sie, außer der Musik, dem Orgelspielen, nur wenig Möglichkeiten ihren Gefühlen wirklich Ausdruck zu verleihen, da sich aufgrund ihres eigenen Drucks, sich verlieben zu wollen, warum auch immer, ihr bester Freund Florin sich plötzlich seltsam benimmt, mit ihren Eltern ist eh nicht zu reden, zumal sie dem Vater eh nichts zu sagen hätte und auch zum Beispiel ihre Großmutter, bedingt durch eine Krankheit, kann ihr auch nicht mehr helfen, sondern bringt alles eher noch mehr durcheinander. Es ist einfach spannend zu erleben, wie Liobas Gefühlswelt vollkommen verrückt spielt und sich alles, was so passiert, direkt auf diese auswirkt. Allein die ganzen psychischen Aspekte in diesem Roman machen das Buch extrem spannend und interessant und man muss als Leser auch einfach an so vielen Stellen mitfühlen, da man einfach gar nicht kann. Für mich selbst, war vor allen Dingen die Großmutter einer der Charaktere, die ich am intensivsten erlebt habe, da sie an Altersdemenz leidet und wer jemals in seinem Leben diese Krankheit oder noch schlimmer Alzheimerdemenz an einer einem nahestehenden Person erleben musste, dem würden diese Szenen ähnlich nahe gehen. Zum einen die Trauer darüber, was aus diesem Menschen geworden ist und wie übel ihm das Schicksal mitspielt. Zum anderen aber auch diese für einen wohl schlimmsten Gefühle der Scham, wenn dieser Mensch sich seltsam verhält, diese schreckliche Distanz, die man innerlich und äußerlich aufbaut, vor allen Dingen, um sich selbst davor zu schützen, miterleben zu müssen, wie eine geliebte Person so anders wird, man sie nicht mehr wiedererkennt. Und leider auch die Wut auf diese Person, wenn sie, aus für sie vielleicht vollkommen logischen Gründen, etwas für einen sehr schreckliches tut und in vielen Fällen auch diese eigene Verzweiflung, dass man sich selbst nicht vor solchen Gefühlen schützen kann, da man doch weiß, dass diese Person einfach nicht anders kann, da sie krank ist. Genau diese widerstreitenden Gefühle Liobas ihre Großmutter betreffend, waren einfach nur genial beschrieben und ja, ich konnte sie leider nachempfinden. Und auch, wenn ich selbst nicht ganz so extrem viel mit der Musik anfangen kann, war diese doch auch mit sehr schönen Bildern in die Geschichte eingeflochten und man merkt einfach, wie sehr sie manche Menschen auch in ihrer Gefühlswelt stabilisieren kann. Es war zwar vor allem die Beziehung zu ihrer Großmutter, die mich am meisten emotional berührt hat, aber auch in allen anderen Beziehungen, kann man so viele Emotionen greifen und vor allen Dingen wirken sie so real und was man auch alles an Erkenntnissen für sich draus ziehen kann. Manche Menschen schätzt man vielleicht aufgrund ihrer Taten, die man zu kennen scheint, vollkommen falsch ein und unterstellt ihnen etwas, obwohl doch vielleicht alles ganz anders war. Andere Menschen können einfach nicht immer über alles sprechen, da ihnen zu große Lasten auf dem Herzen liegen und auch das erkennen wir manchmal gar nicht oder einfach zu spät. Und trotzdem sieht man auch, dass wenn man sich auf die Dinge einlassen kann, dass am Ende vielleicht auch noch alles gut wird und man den Menschen noch näher kommen kann, weil sich mancher Irrglaube so aufklären lässt und so manche Ängsten überwinden. Jedoch zeigt das Buch auch, dass man sich manchmal einfach auch auf Neues einlassen sollte, Dinge, wie Menschen, auch wenn es einem vielleicht am Anfang ein wenig seltsam vorkommt. Man kann dadurch zum einen auch neue Dinge für sich lernen und vielleicht sogar dadurch eingefahrene und bekannte Dinge ändern. Ein insgesamt sehr bewegendes Buch, voller Emotionen und auch sehr komplizierter Beziehungsstrukturen, das einen einfach bewegen muss, einen fesselt und aus dem man vielleicht auch für sich noch einiges lernen kann. Ich für meinen Teil kann dieses Buch einfach nur empfehlen, da es etwas sehr besonderes ist und mich sehr tief bewegt hat.

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  • Rezension zu "Wie ein Splitter im Mosaik" von Nikola Huppertz

    Wie ein Splitter im Mosaik
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    03. January 2013 um 15:14

    Familienchaos hoch 10 Lioba möchte sich verlieben und zwar nicht in ihren besten Freund. Und als sie sich verliebt bricht das Chaos los - ihr bester Freund benimmt sich komisch, ihr Vater will wieder zurück zur Familie kommen, das Alzheimer ihrer Oma wird auch immer schlimmer und überhaupt steht ihre Familie Kopg. Selbst Bach kann ihr damit nicht mehr helfen und das ist wohlmöglich die größte Katastrophe. Das Buch ist wirklich nett geschrieben und man findet sich sehr schnell in die Familie hinein. Lioba ist ein ziemlich normaler Teenager, zwar mit einem etwas außergewöhnlichem Hobby aber auch mit den normalen Problemen. Das ist auch sehr wirklichkeitsnah rüber gebracht und was mir gefallen hat ist das Lioba zu sich selbst steht. Wobei ich wirklich sagen muss das ihre kleine Schwester mich am meisten fasziniert hat. Sie war so...tja...weise und gerade am Ende ging sie mir wirklich sehr ans Herz. Was Liobas besten Freund betraf...ich fand er kam ein wenig zu kurz. Man hat ihn gar nicht richtig zu fassen gekriegt und sein eigentliches Problem war doch recht offensichtlich... Dennoch ist es ein schönes Jugendbuch und wirklich lesenswert da eben nicht nur die alltäglichen Probleme eines Teenies behandelt werden sondern auch die Liebe zur Musik und auch den Mut man selbst zu sein, hier wirklich spürbar werden.

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  • Rezension zu "Wie ein Splitter im Mosaik" von Nikola Huppertz

    Wie ein Splitter im Mosaik
    glorana

    glorana

    03. December 2012 um 14:40

    Lioba ist ein Teenager und legt mit ihrer Schwester Martha, ihrer Mutter und ihrer Oma, die nur manchmal lichte Momente hat, in einem Frauenhaushalt. Lioba Vater hat die Familie vor einigen Jahren verlassen. Nun nähern sich Vater und Mutter wieder an und Lioba weiss gar nicht, was sie davon halten soll. Sowieso befindet sie sich gerade in einem totalen Gefühlschaos. Da ist Florin, ein Freund aus Kindertagen, und Hendrik, der Junge aus dem Supermarkt; plötzlich kommen andere Gefühle auf und Florin benimmt sich seltsam. Lioba ist ein Teenager, der nicht weiss, wo er steht. Viele kleine Mosaiksteinchen in und neben ihrer Familie, führen dazu, dass sie sich zerissen fühlt. Bis am Ende doch alles irgendwie wieder zusammengefügt wird. Wunderbar sensibel und mit tollem Gefühl erzählt, zeigt uns Liobas Geschichte auf, wie Jugendliche denken, was sie beschäftigt und wie sie damit umgehen. Ein vielschichtiger Roman, lebensnah und authetisch.

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  • Rezension zu "Wie ein Splitter im Mosaik" von Nikola Huppertz

    Wie ein Splitter im Mosaik
    Solifera

    Solifera

    27. November 2012 um 10:36

    In diesem Buch geht es um Lioba Stein. Sie ist 15, gerade total im Teenie-Alter, ein Alter, in dem man sich verliebt und erste Erfahrungen mit Jungs macht. Von Kindheit an ist sie mit Florin ganz dicke, übernachtet auch öfter bei ihm, aber mehr ist eben nicht. Sie sieht in ihm scheinbar eben nur den Kumpel, aber wehe, wenn er eine andere als Freundin hat! Dann gibt es natürlich noch Martha, ihre jüngere, aber sehr kluge Schwester, Mutter Ulrike und Oma Helene, die an Demenz leidet und daher nicht immer ganz auf der Höhe ist. Und dann ist da Hendrik, den Lioba wie zufällig im Supermarkt kennen lernt, der ihr auf Anhieb sympathisch ist. Auch wenn sie es anfangs wohl nicht ganz realisiert, scheint sie sich total in ihn verknallt zu haben. Langsam bahnt sich etwas zwischen den beiden an... Abgesehen davon, dass Lioba mit ihrem eigenen Gefühlschaos Achterbahn fährt, kommt dazu, dass ihre Mutter und ihr Vater, der die Familie verrlassen hat, wieder miteinander anbändeln. Ob das ernste Absichten sind? Das Buch ist einfach nur toll! Da geht einem richtig das Herz auf! Drei Generationen, die gemanaged werden müssen, Männer und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Fragen über Liebe, Freundschaft und Sinnhaftigkeit des Lebens und aller Dinge. Die Sprache ist so einzigartig, so warmherzig, einfühlsam. Dazwischen sind moderne Elemente, wie Emails, Sms und dergleichen eingefügt, die erfrischend wirken. Und das Musik, Songs, vor allem Bach eine besondere Rolle spielen ist klar, wenn man um die Orgelleidenschaft der Protagonistin weiß. Lioba ist einzigartig, vielleicht ein bisschen verschroben, aber ohne Frage total liebenswert. Und sind wir nicht alle vielleicht manchmal ein wenig Lioba? Eine ganz klare Leseempfehlung für dieses tolle Buch! <3 <3 <3

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  • Rezension zu "Wie ein Splitter im Mosaik" von Nikola Huppertz

    Wie ein Splitter im Mosaik
    bookgirl

    bookgirl

    26. November 2012 um 11:27

    Inhalt Lioba ist 15 Jahre alt. Sie lebt mit ihrer Mutter und Schwester Martha, sowie der demenzkranken Großmutter zusammen. Ihr Vater spielt schon seit langem keine große Rolle mehr in dem Leben seiner Familie und versucht sich nun langsam wieder anzunähern. Doch dies ist gar nicht so einfach, wenn man ein Kind wie Lioba hat, welches nicht verzeihen kann. Lioba ist ein typischer Teenager und doch anders. Sie musiziert an der Orgel und liebt Bach, der ihr hilft, wann immer es nötig ist, das Gleichgewicht in ihrem Leben wieder herzustellen. Dann denkt sie, dass man sich mit 15 endlich verlieben sollte und verletzt damit ihren besten Freund Florin. Und ihre Großmutter ist ihr über alle Maßen peinlich. Lioba ist noch Kind, aber auch auf der Schwelle zum Erwachsensein und wir dürfen sie eine Weile dabei beobachten und mit ihr Freud und Leid empfinden. Meine Meinung Nikola Huppertz gewährt uns in ihrem Buch Einblicke in die Gedanken, Gefühle und das Seelenleben eines 15jährigen Teenagers, die ich in dieser Form noch nicht gelesen habe. Ich konnte jederzeit mit Lioba fühlen, weil all ihre Empfindungen deutlich skizziert wurden. So deutlich, dass man sie manchmal gerne gerüttelt und manchmal gerne in den Arm genommen hätte. Meine Teenager-Zeit liegt zwar schon ein wenig zurück, aber dennoch konnte ich mich mit ihr identifizieren und habe mir so manches Mal gedacht, dass ich in der Situation sicher ähnlich gehandelt hätte. So ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass ich Lioba ein wenig in mein Herz geschlossen habe. Aber auch Martha, die mit ihren 11 Jahren schon so kluge und weise Sätze von sich gab, hat mich berührt. Gerade weil sie nicht ein kleiner Naseweis war, sondern in all ihrer Nüchternheit, so viel weiter erschien, als manche ihrer Altersgenossen, wusste sie zu bewegen. Die Sprache des Romans finde ich großartig. Ein wenig melancholisch, ein wenig poetisch und mit ganz viel Gefühl. Man wird in die Handlung hineingezogen und kann sie erst nach dem Lesen der gut 260 Seiten wieder verlassen. Auch das Ende fand ich gelungen, weil die einzelnen Mosaiksteinchen nun ein Gesamtbild ergeben haben, welches für mich absolut schlüssig und nachvollziehbar war. Fazit Ein Jugendbuch für alle Jugendlichen und jung gebliebenen Erwachsenen, für das ich eine Lese- und Kaufempfehlung aussprechen möchte.

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  • Rezension zu "Wie ein Splitter im Mosaik" von Nikola Huppertz

    Wie ein Splitter im Mosaik
    Lialotta

    Lialotta

    22. November 2012 um 17:04

    Die fünfzehnjährige Lioba lebt zusammen mit ihrer Mutter Ulrike und ihrer kleinen Schwester Martha. Ihr Vater Matthias, genannt Mega, lebt seit der Geburt der kleinen Schwester nicht mehr bei der Familie. Liobas großes Hobby ist das Orgelspielen, am liebsten Bach. Dabei ordnen sich ihre Gedankensplitter und sie fühlt sich vollständig. Doch dann lernt sie Hendrik kennen und fühlt sich zu ihm hingezogen. Aber warum reagiert ihr langjähriger bester Freund Florin so merkwürdig? Zudem scheinen sich auch Ulrike und Mega wieder anzunähern. Lioba ist überfordert. Und noch nicht einmal Bach kann ihr noch richtig helfen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Figuren sind vielschichtig dargestellt und besonders Lioba und Martha sind mir während des Lesens richtig ans Herz gewachsen. Dazu beigetragen hat sicher auch die wundervolle und berührende, aber dennoch klare Sprache, mit der Nikola Huppertz ihren Roman zu einem ganz besonderen Werk macht. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung für dieses wunderbare Jugendbuch!

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  • Rezension zu "Wie ein Splitter im Mosaik" von Nikola Huppertz

    Wie ein Splitter im Mosaik
    gusaca

    gusaca

    19. November 2012 um 15:17

    Lioba ist 15 Jahre alt. Und ihre Gedankenwelt ist durcheinandergeraten. Ihr Vater, der die Familie vor der Geburt ihrer kleinen Schwester Martha verlassen hat, möchte wieder zur Familie zurückkehren. Damit kommt Lioba überhaupt nicht zurecht. Ihre Großmutter ist Dement und Lioba schämt sich für sie. Florin, ihr Busenfreund seit Kindertagen benimmt sich seltsam, als sie ihm mitteilt, dass sie sich in Hendrik ,einer Zufallsbekannschaft, verliebt hat. Und Martha ihre kleine Schwester ist überaus klug , aber auch sensibel und hilfsbedürftig. Bach und das Orgelspiel ist Lioba normalerweise eine große Hilfe, um ihre Gedankenwelt zu ordnen, aber das funktioniert auch nicht mehr. Die Geschichte um Lioba und ihre Familie kann so heute überall passieren und wird hier wunderbar einfühlsam wiedergegeben. Die Charaktere wachsen einem ans Herz und man ist froh als am Ende der Geschichte die Steinchen im Mosaik wieder an ihren richtigen Platz fallen. Der Erzählsstil mit den punktuellen Rückblicken gefällt mir einfach gut und ich kann das Buch wirklich nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Wie ein Splitter im Mosaik" von Nikola Huppertz

    Wie ein Splitter im Mosaik
    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    05. November 2012 um 20:25

    Die kleine Schwester, die schon viel zu erwachsen ist, die Mutter, die mit ihrer ersten Fotografie-Ausstellung beschäftigt ist und die Oma, deren lichte Momente selten sind. Sie alle sind da und doch sagt Lioba von sich selbst, dass sie Profi in Sachen Mit-sich-allein sein ist. Zwölf Jahre ist es her, dass Liobas Vater ausgezogen ist. Seitdem lebt Lioba in dem Frauenhaushalt, dem sie nur allzu gern entflieht. Ihr zweites Zuhause ist bei Florian, den sie schon seit dem ersten Schuljahr kennt, der sie versteht, mit dem sie reden und herumalbern kann, der ihr Schutzschild ist. Wie ein altes Ehepaar halt – von Liebe kann nicht die Rede sein. Dabei würde sie gerne spüren, wie es sich anfühlt, verliebt zu sein. Vielleicht wäre Hendrik der Richtige, dieser stille Junge, der Lioba im Supermarkt über den Weg läuft. Als sie Florian von Hendrik erzählt, rastet ihr bester Freund aus, zieht sich zurück und ist nur wenige Tage später mit ihrer Freundin zusammen. Was ist bloß los mit ihm, wo ist die alte Vertrautheit geblieben? Aber nicht nur Florians Verhalten macht ihr zu schaffen, Sorgen macht sie sich auch um ihre Mutter, die sich neuerdings wieder mit ihrem Vater trifft. Dabei war er es doch, der die Familie damals verlassen hat, ausgerechnet als Liobas Mutter wieder schwanger ist. Ihre Mutter erneut traurig und verletzt zu sehen, will Lioba nicht mitansehen. Lioba ist 15, als ihre Welt aus den Fugen zu geraten droht, es ist fast so, als müsse sie unzählige Steinchen zu einem neuen Mosaik zusammenfügen, um ihren Gedanken, Gefühlen und Wertvorstellungen eine neue Gewichtung zu verleihen. Warmherzig und sehr sensibel erzählt Nikola Huppertz von einem starken Mädchen, die lernt, dass es manchmal auch mehr als nur eine Wahrheit gibt. Ab 13 Jahren (sandra rudel)

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