Nikola Scott

 4.5 Sterne bei 119 Bewertungen
Autorin von Das Leuchten jenes Sommers, Zeit der Schwalben und weiteren Büchern.
Autorenbild von Nikola Scott (©Shelley DeJager / Quelle: Rowohlt)

Lebenslauf von Nikola Scott

Nikola Scott wurde in Deutschland geboren und wuchs dort auf. Als Erwachsene arbeitete sie für mehrere Verlage und wohnte daher abwechselnd in den USA und Großbritannien. Ihr Debütroman ist "Zeit der Schwalben", in dem sie ihre Faszination für Familiengeschichte und starke Frauenfiguren verarbeitete. Heute lebt Nikola Scott mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.

Alle Bücher von Nikola Scott

Cover des Buches Das Leuchten jenes Sommers (ISBN:9783499273209)

Das Leuchten jenes Sommers

 (77)
Erscheint am 21.07.2020
Cover des Buches Zeit der Schwalben (ISBN:9783499291456)

Zeit der Schwalben

 (39)
Erschienen am 19.02.2019
Cover des Buches Zeit der Schwalben (ISBN:9783839816011)

Zeit der Schwalben

 (3)
Erschienen am 24.08.2017

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Neue Rezensionen zu Nikola Scott

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Rezension zu "Das Leuchten jenes Sommers" von Nikola Scott

Warmherzig und fesselnd erzählt
Lilli33vor einem Monat

Gebundene Ausgabe: 488 Seiten

Verlag: Wunderlich (16. April 2019)

ISBN-13: 978-3805200387

Originaltitel: Summer of Secrets

Übersetzung: Nicole Seifert

Preis: 20,00 €

auch als E-Book erhältlich


Warmherzig und fesselnd erzählt


Inhalt:

Cornwall, 1939. Im Alter von 15 Jahren verliert Georgiana ihren Vater durch einen Unfall, nachdem die Mutter schon bei der Geburt ihrer Schwester Madeleine gestorben war. Die Jugendliche muss ihrer kleinen Schwester Vater und Mutter ersetzen. Es entwickelt sich ein starkes Band der Liebe zwischen den beiden, doch Georgiana ist auch ein Freigeist. So reist sie einige Monate auf den Kontinent und kommt kurz vor Ausbruch des Krieges mit einer Schar neuer Freunde zurück. Besonders Victor, Georgianas Freund, macht Maddy nun das Leben schwer. 


Plymouth, 70 Jahre später. Chloe erfährt, dass sie schwanger ist. Doch es kommt keine Freude bei ihr auf. Die Ehe mit Aidan läuft nicht mehr so, wie sie sollte. Durch einen Arbeitsauftrag lernt Chloe Maddy kennen. Die beiden ungleichen Frauen freunden sich an und helfen sich gegenseitig.


Meine Meinung:

Romane, die mehr als 20 Jahre in der Vergangenheit spielen, sind eigentlich gar nicht mein Fall. Umso überraschender war es für mich, dass Nikola Scott mich mit „Das Leuchten jenes Sommers“ durchweg begeistern konnte. Ich kann gar nicht sagen, welcher der beiden Erzählstränge mir besser gefiel - ich war von beiden gefesselt und mochte das Buch nicht aus der Hand legen. 


Die Autorin konnte mich mit einer wunderbar atmosphärischen Erzählung sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart überzeugen. Sie stieß damit mein Kopfkino an, die Geschichte erwachte vor meinem inneren Auge zum Leben. Die Protagonisten sind liebevoll und detailliert ausgearbeitet und wirken sehr authentisch. 


Geschickt verknüpft Nikola Scott die Leben ihrer beiden Hauptfiguren, indem sie einige Parallelen einfügt. Trotzdem sind beide Handlungsstränge auch eigenständig. 


Im Nachwort schreibt die Autorin, sie wollte einen Roman über die Liebe schreiben, aber keinen Liebesroman. Dies ist ihr absolut gelungen. Es gibt hier so viele Facetten der Liebe, die angesprochen werden: Elternliebe, Kinderliebe, Geschwisterliebe, romantische Liebe, fürsorgliche Liebe, erdrückende Liebe usw. Dabei wird auch sehr schön gezeigt, wie Liebe manchmal ganz schnell in Hass oder Kontrollsucht umschlagen kann.


Fazit:

Mich hat das Buch gefesselt und berührt und so in das schöne Cornwall entführt.


★★★★★

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Rezension zu "Zeit der Schwalben" von Nikola Scott

Ein Leben voller Überraschungen
MelliSt13vor 3 Monaten

Adele wächst behütet zusammen mit ihrer Schwester bei ihren Eltern auf, doch nachdem die Mutter stirbt, wirft die Vergangenheit immer mehr Fragen auf und als dann noch eine Frau im gleichen Alter wie Adele vor der Tür steht und behauptet, sie seie ihre Zwillingsschwester, begibt sich Addie auf eine Reise, wie sie sie nie erwartet hätte.


Ein Roman übers finden und gefunden werden.


Gelesen von Simone Kabst und Eva Gosciejewicz die dem Roman die Stimmung geben, die er hervorbringt.


Man soll sich wundern was einem im Leben alles so wiederfahren kann und was einem so bevorsteht und unerwartet mit sich bringt, in diesem Roman kommen schöne Dinge auf einen zu und unerwartetes, denn wer glaubt die eignenen Eltern haben keine Geheimnisse, der soll sich manchmal wundern.

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Rezension zu "Das Leuchten jenes Sommers" von Nikola Scott

Kein Leuchten
dear_fearnvor 5 Monaten

Es gibt zwei Handlungsstränge in zwei unterschiedlichen Zeiten. Die eine spielt kurz vor dem ersten Weltkrieg und beschäftigt sich mit der jungen Madeleine und ihrer älteren Schwester Georgiana, die bei der Rückkehr von ihrer Europareise einen Mann mitbringt, Victor. Die beiden Mädchen haben früh ihre Eltern verloren und das Summerhill-Anwesen an Englands Küste geerbt, das Victor nutzt, um sich zwischen die beiden Schwestern zu drängen. Madeleine zeichnet für ihr Leben gern und bringt ein Kinderbuch heraus, um das Anwesen weiterhin zu finanzieren.

Der zweite Handlungsstrang findet in der heutigen Zeit statt. Es geht um Chloe, die vom Arzt erfährt, dass sie schwanger ist, aber zögert, es ihrem Mann, Aidan, zu erzählen. Als sie den Auftrag erhält, Madeleine zu fotografieren, die erneut an einem Buch arbeitet, um das Summerhill-Anwesen halten können, drängt sich ihr Mann dazwischen, da er Chloe unter allen Umständen für sich allein haben will. Als er zudem von ihrer Schwangerschaft erfährt, sperrt er sie gänzlich im Haus ein und entzieht ihr alles, was ihr etwas bedeutet.

Anfangs war ich wirklich verliebt in die Geschichte. Mir gefiel die Athmosphäre in Madeleines Summerhill, die Natur, die Liebe zum Zeichnen. Auch Chloe hatte viel Interessantes in ihrer Geschichte. Die Reibereien und Intrigen der Männer brachten auch nochmal eine interessante Spannung rein. Das letzte Drittel wurde dann allerdings ganz schön zäh und die Charaktere verhielten sich plötzlich völlig irrational. Die Handlung der beiden Frauen wurde nicht gut miteinander verknüpft, teilweise ergeben Sachen überhaupt keinen Sinn, z.B. dass der strenge Buchverleger Matt Cooper plötzlich auftaucht und den beiden Damen beisteht, das ist doch völlig unrealistisch. Hier scheint es, als wurde auf Krampf ein an RTL-anmutendes Happy-End erzwungen, das die komplette Storyline ruiniert. Schade!

An sich ist der Schreibstil aber sehr einfach gehalten, auch die 1937-Sprache ist im heutigen Stil, insgesamt sehr bildhaft. Der Personenwechsel in den Kapiteln lässt sich sehr gut durch die Namen in den Überschriften erkennen, aber auch durch die Erzählprespektive - Maddy: ich, Chloe: sie.

Leider wird es, wie gesagt, am Ende etwas flach und hektisch. Die ganze mühsam und liebevoll aufgebaute Storyline endet in einem ganz schön schnell abgehandelten Durcheinander. Am Ende ist nicht mal klar, welcher Sommer jetzt inwiefern geleuchtet hat. Meiner Meinung leuchtete da relativ wenig...

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