Nikolai Nossow , A. Laptew Nimmerklug im Knirpsenland

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Inhaltsangabe zu „Nimmerklug im Knirpsenland“ von Nikolai Nossow

In einer Märchenstadt wohnen die Knirpse. Klein und flink sind sie, die Knirpseriche und Knirpselinen, zanken sich und vertragen sich, faul und fleißig sind sie, lustig und vergnügt. Der Klügste und Weiseste ist Immerklug. Der Faulste und Frechste ist Nimmerklug.

Wir lesen es gerade vor und die Kinder (3 und 5) sind begeister!

— Tintenelfe

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  • Rezension zu "Nimmerklug im Knirpsenland" von Nikolai Nossow

    Nimmerklug im Knirpsenland

    SinjeB

    03. July 2011 um 22:52

    Nossows Nimmerklug-Bücher, von denen leider nur zwei in deutscher Übersetzung vorliegen, haben mich durch meine Kindheit begleitet und stehen heute noch in meinem Regal. Die Knirpse leben in einer Stadt, in der vor jedem Haus Blumen wachsen und alle Straßen Blumennamen tragen, deshalb heißt die Stadt auch Blumenstadt. Nossows fantastische Gestalten sind so klein, dass sie eine Säge brauchen, um einen Pilz umzulegen. Es gibt Knirpseriche und Knirpselinen, die allesamt, obwohl sie erwachsenen Beschäftigungen nachgehen, eigentlich wie kleine Kinder sind: Die Jungs sind typisch frech und die Mädchen modebewusst und auch etwas eingebildet. Inmitten dieser bunten Schar treffen wir nun unseren Helden Nimmerklug, der seinem Namen alle Ehre macht. Er ist ein kleiner Besserwisser und unverbesserlicher Aufschneider, probiert alles aus, nur um es dann wegen Unlust oder Kritik der anderen wieder aufzugeben, und er ist ziemlich unbelehrbar. Trotzdem ist er der Sympathieträger der Geschichten, denn so dumm, wie man ihm nachsagt, ist er gar nicht. Das Gegenstück zu Nimmerklug heißt bezeichnenderweise Immerklug und ist ein Bücherwurm und der "Anführer" von Blumenstadt. Nachdem zunächst Nimmerklug über kurze Geschichten eingeführt und charakterisiert wird, erfindet besagter Immerklug eines Tages einen Luftballon, mit den die Knirpse nach einigem Hin und Her schließlich auf große Fahrt gehen, womit die Hauptgeschichte des Buches eingeleitet wird. Wie es kommen musste, stürzt der Ballon nach einer Weile ab, und die Knirpseriche landen in einer Stadt, in der es nur Knirpselinen gibt, von denen sie nun erst einmal "weggesperrt" werden, denn Knirpse gelten von vornherein als nicht vertrauenswürdig. Nachdem Immerklug beim Absturz abhanden gekommen ist, nutzt Nimmerklug die Gunst der Stunde und gibt sich als "Anführer" aus. Selbstverständlich fliegt der Schwindel bald auf, und die Knirpse müssen feststellen, dass sie sich weit von Blumenstadt entfernt befinden und nun geklärt werden muss, wie sie wieder zurückkommen ... Die Figuren folgen sicherlich den Wertvorstellungen ihrer Entstehungszeit. Zusammenhalt steht über der individuellen Entwicklung, es gibt kein Geld usw. Ich habe die beiden Nimmerklug-Bücher trotzdem als wunderbare Lektüre über den kindlichen Erfindungsreichtum, Fantasie und Freundschaft in Erinnerung. Nimmerklug ist alles in allem selbst ein normales Kind, das alles einmal ausprobiert, bockig wird, wenn es nicht klappt und auch mal seine Fantasie überschäumen lässt. Die ursprüngliche Altersempfehlung lautet "Für Leser von 9 Jahren an", heute ist sie niedriger angesiedelt. Ich weiß noch, dass mir diese Bücher nie vorgelesen wurden, sondern ich sie selbst gelesen habe, sobald ich es flüssig konnte. Als Kind habe ich keinen pädagogischen, pionierischen oder gar kommunistischen Zeigefinger in diesen Büchern gesehen, für mich standen die Abenteuer im Vordergrund und die zahlreichen Illustrationen gefielen mir. Diese Bücher gehören einfach zu meiner Kindheit und führen mich dorthin zurück. Ein Bisschen Nostalgie darf doch erlaubt sein. Ich bin mir bewusst, dass unsere Kinder Geschichten dieser Art heute unter Umständen anders aufnehmen, dennoch biete ich sie meinem Kind an und lasse ihn entscheiden. Und siehe da, an manchen Abenden lesen wir gemeinsam Nimmerklugs Abenteuer. Fazit: ein zeitloses Kinderbuch!

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  • Rezension zu "Nimmerklug im Knirpsenland" von Nikolai Nossow

    Nimmerklug im Knirpsenland

    nightwood

    26. March 2010 um 14:41

    Ein wunderschönes, phantasievolles Buch, das in meiner Kindhessen gelesen zu haben mich doppelt bereichert hat - ein Lesevergnügen und die Fähigkeit, gleich danach raus zu rennen und selbst Autos mit Lionadenantrieb zu entwerfen. Man sollte außerdem darauf achten, eine illustrierte Ausgabe zu erwischen, wahnsinnig schön. Wer will nicht gern sehen, wie es aussieht, wenn einem ein Stück Sonne auf den Kopf fällt. Gallier reden ja schließlich nur davon ...

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