Nikolas Preil Das Ende der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Das Ende der Nacht“ von Nikolas Preil

In Hamburg beginnt die Apokalypse der Menschheit Dringend empfohlen erst ab 18 Jahren! Ein typischer Abend in der norddeutschen Metropole. Regenschauer, Kälte, Wind. Eine besondere Zeit aber für Xaver, denn er ist gerade Vater geworden. Und eine ausgelassene Zeit für Michelle, die mit ihrer Freundin den perfekten Videoabend zelebriert, inklusive männlichem Besuch. Doch irgendetwas ist nicht in Ordnung. Sperlinge fallen tot vom Himmel und keiner bemerkt es. Menschen werden grundlos aggressiv. Eine Nacht aus Chaos, Wahnsinn und Tod steht bevor. Die letzte Nacht... Was nach einem apokalyptischen Roman klingt, ist auch genau das. Nur anders. Keine Zombies, kein Krieg, keine Katastrophe. Hamburg wird untergehen und mit ihm die ganze Welt. Wenn sich die Pforten zu bisher unbekannten Dimensionen öffnen, bleibt nur die Frage, wer dafür verantwortlich ist. "Christian Sidjani ist ein Autor, dessen Werke sich nicht in eine bestimmte Schublade stecken lassen. Inzwischen habe ich verschiedene Kurzgeschichten von ihm gelesen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wir haben es hier mit einem Schriftsteller zu tun, der mit seinem Tun verschiedene Persönlichkeiten erschafft, denen er ein Eigenleben verleiht. Diese Persönlichkeiten haben eigene Stile, eigene Charaktere und vor allen Dingen eigene Pseudonyme, die wiederum eigene Bücher veröffentlichen." -Carmen Weinand, Horror and more Das Ende der Nacht ist ein Roman aus der Reihe Hamburg Horror Noir. Dieses Ebook ist die Gesamtausgabe der Teile 1 bis 5. Bisher erschienen: Stillmanns Münzen: Eine Schauernovelle (Mundsburg-Trilogie I) Blanks Zufall: Roman Patrick: Eine finstere Erzählung Die Fratze: Halloween-Geschichte Das flüsternde Haus: Eine Hommage an Edgar Allan Poe F44.3 - In den Augen das Blut Morbid: Abscheuliche Horror-Geschichten Das Ende der Nacht: Horror-Roman Schattengeschichten Demnächst: Der mittlere Turm: Unheimlicher Kurz-Roman (Mundsburg-Trilogie II) Julefs Höhle: Mystery-Erzählung Vom Vater an den Sohn: Mystery

interessante Idee, leider nicht so gut umgesetzt

— Leseratz_8
Leseratz_8

Kurzer schaurig blutiger Horror, der in einem Rutsch durchgelesen war. Trash mit hohem Unterhaltungswert. Ich liebte es.

— Sommerleser
Sommerleser

Schaurig und abgedreht, sehr zu empfehlen

— weinlachgummi
weinlachgummi
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    Das Ende der Nacht
    Nenatie

    Nenatie

    29. November 2015 um 11:44

    Inhalt Ein abend in Hamburg. Alles scheint wie immer. Doch dann passieren seltsame Dinge, Vögel fallen tot vom Himmel und die Menschen werden plötzlich aggressiv und mordlustig. Xaver ist in dieser Nacht bei einem Banket, verlässt dieses aber als ein Anruf vom Krankenhaus kommt und ihm mitteilt dass seine Frau einen Sohn zur Welt gebracht hat. Freudig macht er sich auf den Weg, doch auch ihn packt der Wahnsinn. Meinung Ich hab einige Zeit für diese Rezi gebraucht. Irgendwie hatte ich wärend dem Lesen tausend Fragen und Gedanken, das ganze dann aber in einen Text zu packen fand ich nicht so einfach. Am besten fange ich von vorn an: Die Geschichte beginnt mit Xaver, einem Polizisten der gerade Vater geworden ist und sich auf den Weg ins Krankenhaus macht. Auf dem Weg kommt er an einem Unfall vorbei, deren Verursacher sich schon reichlich seltsam verhält. Nachdem Xaver dann im Krankenhaus angekommen ist rastet erplötzlich aus und ich hab mich die ganze Zeit gefragt warum nur? Irgendwie scheinen alle in Hamburg absolut mordlustig zu sein und nichts lieber zu tun als sich gegenseitig umzubringen. Und eine Erklärung dafür gibt es erstmal nicht. Man begleitet Xaver dann auf seiner Tour durch Hamburg. Er trifft einen kleinen Jungen, Kevin, den er rettet und mit nimmt. Kevin musste miterleben wie sein Vater Amok gelaufen ist und ist dann weggerannt. Unterwegs trifft er ein seltsames Licht, das nur er sehen kann. Und dann trifft er Xaver der ihn rettet. Gemeinsam machen sie sich auf zu Xavers Haus, um dann bei Xavers Nichte, Christina, die praktischerweise Nebean wohnt, vorbeizuschauen. Nach einigem hin und her begleitet man dann Christina auf ihrem Weg. Die Geschichte war also ziemlich verworren und die Wege der Protagonisten haben sich dann auf interessante Weise gekreuzt. Leider erfährt man so überhaupt nicht was genau denn los ist. Erst im letzten Drittel kommt dann eine Auflösung, die mich aber sowas von gar nicht überzeugt hat! Das war einfach zu wenig erklärt für meinen Geschmack! Hier wären ein paar Sätze mehr wirklich gut gewesen. Xaver fand ich noch sympathisch, aber leider war mir Christina auf ihrer Reise herzlich egal. Irgendwie konnte der Funke nicht richtig überspringen. Auch war die zweite Hälfte der Geschichte irgendwie nicht mehr so spannend. Es gibt teilweise richtig blutige Szenen, einfach so, ohne wirkliche Vorwarnung. Man weiß nach ein paar Seite zwar was einen erwarten könnte, aber einen starken Magen und starke Nerven braucht man um das Buch zu lesen. 3,3 Sterne. Eine interessante Idee, leider hat die Umsetzung mir nicht so zugesagt.

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  • Das ende der Geschichte!?

    Das Ende der Nacht
    kointa

    kointa

    01. November 2015 um 19:07

    Inhaltsangabe:Ein typischer Abend in der norddeutschen Metropole. Regenschauer, Kälte, Wind. Eine besondere Zeit aber für Xaver, denn er ist gerade Vater geworden. Und eine ausgelassene Zeit für Michelle, die mit ihrer Freundin den perfekten Videoabend zelebriert, inklusive männlichem Besuch.  Doch irgendetwas ist nicht in Ordnung. Sperlinge fallen tot vom Himmel und keiner bemerkt es. Menschen werden grundlos aggressiv. Eine Nacht aus Chaos, Wahnsinn und Tod steht bevor. Die letzte Nacht...  Was nach einem apokalyptischen Roman klingt, ist auch genau das. Nur anders. Keine Zombies, kein Krieg, keine Katastrophe. Hamburg wird untergehen und mit ihm die ganze Welt. Wenn sich die Pforten zu bisher unbekannten Dimensionen öffnen, bleibt nur die Frage, wer dafür verantwortlich ist. Meine Meinung: Es ist wirklich ein schöner Horror-Roman und nichts für zart besaitete. Es geht sehr blutig ist und was wie ein typischer Horror aussieht entpuppte sich dann doch als etwas "anders". Ohne hier Spoilern zu wollen, finde ich die "Auflösung" warum alles passiert als erfrischend anders und nicht das übliche Schema. Die Charaktere werden sehr kurz gehalten und nicht ausgiebig dargestellt, was ich persönlich aber nicht schlimm fand, ist das Buch ja nun auch nicht sehr dick. Der Spannungsbogen hielt sich permanent und ich musste einfach immer weiter lesen. am ende habe ich allerdings gedacht "und das war es?" Es machte den Anschein, dass es noch ein Folge-Roman gibt.

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  • Das Ende der Nacht hätte nicht das Ende des Romans sein müssen

    Das Ende der Nacht
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    Klappentext: "Ein typischer Abend in der norddeutschen Metropole. Regenschauer, Kälte, Wind. Eine besondere Zeit aber für Xaver, denn er ist gerade Vater geworden. Und eine ausgelassene Zeit für Michelle, die mit ihrer Freundin den perfekten Videoabend zelebriert, inklusive männlichem Besuch. Doch irgendetwas ist nicht in Ordnung. Sperlinge fallen tot vom Himmel und keiner bemerkt es. Menschen werden grundlos aggressiv. Eine Nacht aus Chaos, Wahnsinn und Tod steht bevor. Die letzte Nacht... Was nach einem apokalyptischen Roman klingt, ist auch genau das. Nur anders. Keine Zombies, kein Krieg, keine Katastrophe. Hamburg wird untergehen und mit ihm die ganze Welt. Wenn sich die Pforten zu bisher unbekannten Dimensionen öffnen, bleibt nur die Frage, wer dafür verantwortlich ist." Zu Beginn des Buches habe ich gedacht, boah hast Du alles schon gelesen. Es regnet, ja klar, wir sind in Hamburg und die Menschen werden agressiv bis zum Blutrausch, langweilig! Auch die Charaktere eher eindimensional und uninteressant. Aber 200 Seiten groß gedruckt kann man schon mal durchhalten. Doch nachdem wir endlich den Handlungsstrang um Xaver hinter uns gelassen haben, beginnt die Geschichte interessant zu werden. Und die Idee, die zu dieser Art von Weltuntergang führt, ist, zumindest für mich, neu und interessant. Allerdings finde ich die Umsetzung unausgereift und zu früh veröffentlicht. Denn die Basis für einen großen und auch längeren Roman ist eindeutig da. Leider blieben mir die Protagnisten fern und die notwendige Emphatie konnte ich für niemanden aufbringen, nicht mal für den kleinen Kevin, schade eigentlich. Fazit: Eine Idee mit richtig viel Potenzial, leider verschenkt. Aber vielleicht wird das Ganze nochmal überarbeitet. Es würde sicher sehr helfen, wenn man die Personen vor dem beginnenden Weltuntergang kennenlernen könnte. Dann könnte man auch die Beziehungen untereinander besser verstehen und doch noch Mitleid empfinden!

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    • 2
  • Am Ende der Nacht ist nichts mehr, wie es war

    Das Ende der Nacht
    Queenelyza

    Queenelyza

    Ein typischer Abend in Hamburg. Es regnet, es ist windig und kalt. Aber etwas ist anders als sonst: Vögel fallen tot vom Himmel, Menschen werden aus heiterem Himmel aggressiv - und mittendrin Xaver, der gerade Vater geworden ist, sowie die Freundinnen Michelle und Christina, die eigentlich nur einen gemütlichen Videoabend machen wollten. Nur Wahnsinn und Chaos kennen kein Erbarmen - für niemanden. Diese Nacht wird die letzte sein... In diesem apokalyptischen Roman gibt es - und ich verrate hier nur das, was der Klappentext auch tut - keine Zombies, keinen Krieg und auch sonst keine Katastrophe. Und trotzdem wird die Welt untergehen.. Wie das geschieht und um was es geht, wird erst im letzten Dritttel des Romans so richtig klar. Und die Story ist für mich ein großes Pluspunkt des Romans, denn sie war für mich komplett neu und als Idee durchaus interessant und überzeugend umgesetzt. Der Mittelteil des Romans auf dem Weg zur Erklärung allerdings ist teilweise etwas arg zäh, uninteressant und langweilig, die Charaktere sind nicht wirklich greifbar - und was mich extrem genervt hat, waren die vielen Rechtschreib- und Satzzeichenfehler, die den Lesefluss erheblich trübten. Mir ist durchaus klar, dass ein in Eigenregie veröffentlichtes Buch selten perfekt ist, aber das waren einfach ein paar Patzer zu viel für mich. Positiv hervorheben möchte ich aber dennoch den Mut, diese abgefahrene Idee zu publizieren und das Ganze noch mit einem Schlusstwist zu versehen, der mir kurz eine Gänsehaut beschert hat, die nicht von schlechten Eltern war. Vielleicht beim nächsten Mal noch ein Adlerauge drüber lesen lassen, dann klappt es auch mit einer etwas besseren Bewertung. Potential dafür ist durchaus vorhanden!

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    • 4
  • Das Ende der Nacht

    Das Ende der Nacht
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    30. June 2014 um 21:50

    Zum Inhalt werde ich gar nicht viel schreiben, da gibt es schon eine sehr gute Rezi, in der schon vieles zusammen gefasst ist. In Hamburg wird es Nacht und etwas schreckliches passiert, die Menschen verändern sich. Was passiert mit Ihnen warum werden auf einmal so viele Verbrechen gemeldet, findet es heraus.... Man fängt an das Buch zu lesen und hat keine Ahnung wohin es einen führen wird. Der Leser begleitet verschiedene Charaktere auf ihrem Weg durch die Nacht, die voller schrecken ist. Das Buch ist ziemlich brutal und man muss sich auf die Handlung einlassen. Menschen die etwas gegen Blut und abgetrennte Körperteile haben sollten dieses Buch wohl eher nicht lesen.  Denn hier wird dem Leser ein verstörendes Bild gezeichnet. Mir hat es gefallen und ich habe bekommen was ich erwartet habe. Eine spannende und brutale Ablenkung vom unerfreulichem Alltag.

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  • Die Apokalypse kommt innerhalb einer Nacht

    Das Ende der Nacht
    Kerry

    Kerry

    13. December 2013 um 22:24

    Der 30-jährige Xaver Baumeister ist Polizist in Hamburg und führt ein glückliches und zufriedenes Leben. Das Verhältnis zu seinem 10 Jahre älteren Bruder Günther ist nicht unbedingt das Beste, zumal Xaver kurz vor einer Beförderung zum Hauptkommissar steht und Günther diese Karrierestufe noch immer nicht erreicht hat. Doch Xaver ist glücklich, denn seine Frau Maria hat an diesem Abend das erste gemeinsame Kind entbunden. So macht sich Xaver von einer abendlichen Veranstaltung, auf der ebenfalls Günther samt Gattin Clara ist, auf, um seinen Sohn in der Welt willkommen zu heißen. Als Xaver jedoch im Krankenhaus ankommt, beschleichen ihn Zweifel bezüglich der Treue seiner Frau, sodass er diese in einem unbeobachteten Moment umbringt. Den Säugling lässt er vor Ort in der Klinik. Auf der Fahrt ins heimische Eigenheim hat Xaver den Mord an seiner Frau völlig verdrängt, wird jedoch auf ein Kind aufmerksam, das in Not ist. Er beschließt, diesem zu helfen und ihn anschließend nach Hause zu bringen. Bei dem Kind handelt es sich um Kevin, der mit ansehen musste, wie sein Vater seine Mutter und anschließend sich selbst tötete. Trost findet er in seinem Licht, dem er den Namen Benny gibt und das ihm als Freund zur Seite steht. Derweil ist Christina Baumeister, Günthers Tochter und somit Xavers Nichte, zusammen mit ihrer Freundin Michelle bei sich zu Hause und die beiden machen das, was sie am liebsten machen: Horrorfilme anschauen. Dann jedoch beschließen sie, ihre jeweiligen Freunde dazu zu holen und den Abend zu viert ausklingen zu lassen. Doch kaum sind die Männer da, versuchen diese, die Mädchen ohne den geringsten Anlass zu töten. Den jungen Frauen gelingt es in letzter Sekunde, die Männer in Notwehr zu töten, doch dann steht Polizist Xaver vor der Haustür, um bei seiner Nichte nach dem Rechten zu schauen - und das, ist erst der Anfang einer Nacht ohne Ende ... Die Apokalypse kommt innerhalb einer Nacht! Der Plot wurde abwechslungsreich und ausgesprochen erschreckend realistisch erarbeitet. Der Leser kommt während der Lektüre kaum dazu, zwischendurch auch nur nach Luft zu schnappen, so nimmt einen die Geschichte gefangen und durch unvorhersehbare Wendungen ist es dem Leser überhaupt nicht möglich herauszufinden, wohin ihn das Buch führen will, sodass man als Leser regelrecht gezwungen ist, weiterzulesen, denn an aufhören ist definitiv nicht zu denken. Die Protagonisten wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet. Positiv überrascht war ich über die Fülle der dargestellten Figuren in diesem doch relativ dünnen Buch und das nicht eine Figur der anderen auch nur ähnelt, sondern wirklich eine jede ihre eigenen Charakteristika hat und somit Verwechslungen bzw. Unklarheiten zu den Figuren definitiv ausgeschlossen werden kann. Besonders beeindruckt hat mich hier die Figur der Michelle, die zu Beginn des Buches erst als Nebenfigur erscheint, nach und nach aber immer mehr in die Geschichte eingebunden wird. Ganz ehrlich, so tough ich diese Frau auch finde, mit ihrer Vorliebe für Horrorfilme würde sie allerdings nicht unbedingt zu meinem persönlichen Freundeskreis zählen, die gute ist mir zwischendrin fast eine Spur zu hart. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd und wahnsinnig spannend, so dass aus einem anfänglichen Anlesen ein absolutes Durchlesen des Buches wurde und ganz ehrlich, diese Buch lässt mich begeistert zurück und dennoch bin ich sehr dankbar, dass ich es bei Tageslicht gelesen habe, denn wenn es draußen noch dunkel und stürmisch gewesen wäre, ich glaube, meine Nerven hätte da nicht stand gehalten. Abschließend kann ich sagen: Wenn alle Bücher aus dem Horror-Genre so wie dieses wären, würde ich sofort mein bevorzugtes Hauptgenre wechseln und vermehrt Horrorliteratur lesen.

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