Nikolas Preil Das Fremde

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Inhaltsangabe zu „Das Fremde“ von Nikolas Preil

Nenne mich Geist. Oder um in deiner primitiven Sprache zu bleiben, die nie auszudrücken vermag, was wirklich ist, nenne mich Dämon. All das nur, weil du dir nie vorstellen kannst, was ich wirklich bin. Ich habe kein Geschlecht, ich habe kein Alter. Im Prinzip bleibe ich für dich und euch nur das Fremde, das nicht war, bevor ich erschienen bin. Achtung: Dieses Buch beinhaltet explizite Gewaltszenen und vulgäre Sprache. Empfohlen ab 18 Jahren. Das Fremde ist der dritte Band aus WSPs Reihe Monster, Mörder, Mutationen. Auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, enthält sie massive Spoiler zu den ersten beiden Bänden. Für einen optimalen Lesegenuss wird daher empfohlen, zuvor Bierbrut und Amok Snuff gelesen zu haben. Jede Geschichte der Reihe entspricht vom Umfang her der amerikanischen Novella-Form (zwischen 100 und 200 Seiten). Optimal für Kindle-Leser. Von Mai bis September 2014 erscheint monatlich jeweils am 9. ein neuer Band. Es folgt Messer (Horror-Thriller) am 9. August 2014. Monster, Mörder, Mutationen bietet morbide, extreme, zuweilen grenzwertige Unterhaltung.

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  • Anders als die beiden Vorgänger

    Das Fremde
    lord-byron

    lord-byron

    "Nenne mich Geist. Oder um in deiner primitiven Sprache zu bleiben, die nie auszudrücken vermag, was wirklich ist, nenne mich Dämon. All das nur, weil du dir nie vorstellen kannst, was ich wirklich bin. Ich habe kein Geschlecht, ich habe kein Alter. Im Prinzip bleibe ich für dich und euch nur das Fremde, das nicht war, bevor ich erschienen bin." (Anfang von Das Fremde) Alles beginnt damit, dass der freundliche ältere Nachbar Karl Gustaf bei Sabrina und Martin zum Kaffee trinken eingeladen war. Doch Karl Gustaf ist nicht mehr er selbst und schlägt die beiden und zwingt sie, sich auszuziehen. Was dann folgt, ist das Grauen. Doch eigentlich war es gar nicht Karl Gustaf, der dieses Blutbad anrichtete, sondern eine fremde Energie, ein Wesen ohne Körper, eben das Fremde. Das versucht zu lernen und sucht sich immer neue Körper um zu verstehen..... Dieser Band war ganz anders als die beiden Vorgänger und hier ist es besonders wichtig, dass man "Bierbrut" und Amok Snuff" gelesen hat, denn so langsam fügt sich alles zu einem Ganzen. Natürlich endet die Novelle wieder an einer sehr spannenden Stelle und das Schlimme ist, dass wir auf Teil 4 "Messer" noch bis zum 09. September 2014 warten müssen. Ob ich das aushalte? Immerhin wird mein Name in diesem Teil vorkommen, wenn auch nur als eines der Opfer. ;-) Das Fremde ist auf der Suche nach Wissen und erfährt so nach und nach was in Hamburg vor sich geht. Das war natürlich für den Leser super, denn so erfuhr auch ich, wie alles zusammen hängt. Na, ja. Nicht alles. Es blieben noch genug Fragen offen und man trifft hier wieder auf einige Bekannte. Dieser Teil ist auch nicht ganz so brutal und blutig wie die beiden Vorgänger. Das war mal richtig gut zum Luft schnappen, denn ich vermute, dass es in "Messer" wieder ganz schön zur Sache gehen wird. Der Schreibstil ist wie wie immer sehr flüssig und gut zu lesen und macht so richtig Spaß. Die Charaktere sind gut gemischt und vieles ist nicht so wie es am Anfang schien. Das fremde Wesen durchläuft eine große Wandlung und die Geschichte war wieder richtig spannend. Darum vergebe ich für "Das Fremde" 5 von 5 Punkten und freue mich auf die letzten beiden Bände. Vielen Dank Nikolas Preil für die tolle Unterhaltung. Reihenfolge: 1. Bierbrut 2. Amok Snuff 3. Das Fremde 4. Messer (09.09.14) 5. Übermensch (09.10.14) © Beate Senft

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    • 13
    lord-byron

    lord-byron

    06. August 2014 um 19:10
    Floh schreibt das Warten auf deine Rezi hat sich mal wieder gelohnt! Supi!

    Du machst mich ganz verlegen

  • Das Fremde

    Das Fremde
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    Das Fremde kommt, wo ist es her, was will es hier? Wer weiß das schon. Es kann Besitz von Menschen ergreifen, so übernimmt es zu beginn den Rentner Karl Gustaf und dann später Monika Hansen, was es mit ihnen macht, ist..ach lest lieber selbst. Der 3. Teil der Reihe Monster, Mörder, Mutationen ist meiner Meinung nach anders als die anderen. Er ist viel Ruhiger und auch Nachdenklicher. Zu Beginn geht es wie gewohnt hart zur Sache, da komm ich auch schon zu einem Kritikpunkt von mir, dem einzigen wohlgemerkt, ich musste mich beim dem Abschnitt mit der Vergewaltigung richtig durch quälen. Auch mag ich die vulgäre Sprache an sich nicht, hier hat sie natürlich gepasst, aber trotzdem war ich froh, das diese Ausdrücke nach einer Zeit nicht mehr vorkamen. Dieses Buch nimmt Bezug zu den anderen Teilen der Reihe, so gibt es Hintergrundinfos zu Bierbrut und Amok Snuff, deswegen Empfehle ich diese vorher zu lesen, denn wenn man es andersrum macht ist man doch schon sehr gespoilert. Diese Infos fand ich natürlich sehr interessant und informativ, da doch noch einige Fragen offen waren bei den anderen Büchern nun sind zwar nicht alle geklärt, aber wieder ein paar Teile mehr im Puzzle. Das Fremde, also der Hauptcharakter, der eigentlich keinen Charakter hat, nicht mal ein Persönlichkeit, oder etwa doch? Entwickelt sich im Verlauf der Handlung, was ich sehr interessant fand. Ja an manchen Stellen war er mir sogar sympathisch. Er analysiert die Menschen und dabei kommen ein paar gute Gedanken raus. Wie schon gesagt empfinde ich das Buch als anders als die vorherigen aus der Reihe, das liegt auch am Aufbau. Zu erst sehr hart und brutal, wie man es von Herr Preil gewöhnt ist, aber dann flaut es ab. Was aber nicht heißen soll, das es dann uninteressant oder gar Langweilig wird. Von mir gibt es 4,5 Weingummis, für Teil 3 der Reihe, der im Vergleich leicht befremdlich war, mir aber sehr gut gefallen hat.

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    • 4
    lord-byron

    lord-byron

    05. August 2014 um 15:51
  • Fürchte dich nicht!

    Das Fremde
    Baerbel82

    Baerbel82

    „Das Fremde“ ist bereits der dritte Band aus der Reihe „Monster, Mörder, Mutationen“ von Nikolas Preil, die noch bis September läuft und in Hamburg spielt. Achtung: Die Geschichte beginnt als Hardcore-Horror, mit dem für das Genre typischen sexuellen Unterton, der die Grenzen zum (Gewalt-) Porno explizit überschreitet! Das Fremde, ein Geist, ein körperloses Wesen, ist unter uns. Es befällt ganz normale Menschen, einen Rentner, eine junge Frau und viele andere. Es lernt von ihnen und entwickelt im Verlauf der Geschichte so etwas wie eine eigene Persönlichkeit, kommt streckenweise fast philosophisch daher. Selbst Gefühle zeigt es, empfindet Einsamkeit und - Neugier. „Das Fremde“ lässt sich leicht und locker lesen. Von Beginn an fesselt der Autor seine Leser, vor allem durch schnelle Szenen- und Perspektivwechsel. Nikolas Preil lässt auch seinen Protagonisten, das Fremde, aus der Ich-Perspektive erzählen. Ungefiltert wie gleichermaßen chaotisch und bruchstückhaft formt sich beim Lesen das Bild eines Wesens, das seine Existenz in diversen Figuren „lebt“, viele davon aus den ersten beiden Bänden der Reihe, „Bierbrut“ und „Amok-Snuff“. Die Gedanken dieses fremden Wesens sind sprunghaft, lebendig, teilweise verworren. Ja, Konzentration fordert der Autor durchaus von seinen Lesern. Und am Ende schließt sich der Kreis, als das Fremde Bernd begegnet: Wir sind Helden! Fazit: Eine groteske Horrorgeschichte, die einerseits nicht an Drastik spart, ohne sich andererseits darauf zu beschränken. Ein kurzweiliges Lesevergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte, weil es einfach Spaß macht!

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    • 2
  • Ist das Fremde auch in dir?

    Das Fremde
    Kerry

    Kerry

    Der 67-jährige Rentner Karl Gustaf Polycke lebt seit dem Tod seiner Frau recht zurückgezogen. Zwar hat er einen guten Kontakt zu seinen Mitmenschen (besonders mit seinen Nachbarn versteht er sich sehr gut), aber alles in allem ist es recht ruhig in seinem Leben. Das ändert sich allerdings, als er vom Nachbarsehepaar Sabrina und Martin Müller zu einem Sonntagskaffee eingeladen wird. Er verstümmelt und tötet erst Martin und bringt anschließend Sabrina auf offener Straße um. Er selbst stirbt durch die Kugel eines Polizisten. Monika Hansen ist Mitte 30 und will nur eines in ihrem Leben: Spaß - was laut ihrer Definition heißt: Jedes Wochenende feiern gehen und sich einen neuen Bettgefährten suchen. Aber da Monika ledig ist, ist sie auch niemanden Rechenschaft schuldig und lebt von daher seit gut 20 Jahren sehr zufrieden so ihr Leben. Die Begegnung mit Ben und Makil nimmt allerdings eine Wendung, mit der sie so nicht gerechnet hat. Benjamin "Ben" Theodor Hubertus ist 29 Jahre alt und arbeitet seit acht Jahren als Versicherungskaufmann. An sich kein besonders aufregender Job, allerdings finanziert er das Leben, das er führen will: viel Alkohol, noch mehr Frauen und ein schickes Auto. Punktum, Ben ist ein oberflächliches A****, wie es im Buche steht. Doch seine Begegnung mit der "Fremde" ändert alles, denn dieses "Fremde" ist nicht nur in ihm, es war auch in Karl Gustaf und in Monika und deren Symbiose mit ihm endete gar nicht gut ... Ist das Fremde auch in dir? Der Plot wurde in diesem Band ruhiger, aber nicht minder spannend erarbeitet. Besonders gut haben mir hier die verschiedenen Erzählperspektiven gefallen und dass dieser Band aufzeigt, welche Verbindung zwischen den Vorgängern "Bierbrut" und "Amok Snuff" besteht und ich kann nur sagen, faszinierend, faszinierend oder einfach nur: genial. Jetzt, wo sich mir ein konkretes Bild ergeben hat, muss ich unbedingt und am liebsten sofort wissen, wie es weiter geht. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Besonderes Augenmerk wurde hier auf den Protagonisten "Das Fremde" gelegt und ich muss sagen, ich bin überwältigt, denn dieses Wesen, was auch immer es genau sein mag, sieht unsere Welt mit seinen Augen und hält uns Menschen förmlich einen Spiegel vors Gesicht. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen faszinierend und packend, ich konnte mich von dem Buch kaum lösen, denn es blieb eine unterschwellige Angst in mir: ich verpasse was, wenn ich nicht sofort weiter lese, zumal ich unbedingt wissen wollte, wohin mich die Geschichte führt. Abschließend kann ich sagen, dass mich auch dieser Band wieder in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat und ich nunmehr gespannt und sehnsüchtig auf das nächste Buch der "Monster, Mörder, Mutationen"-Reihe warte, das mit dem vielversprechenden Titel "Messer" angekündigt ist.

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    • 5
    parden

    parden

    12. July 2014 um 14:01