Nikolaus Glattauer , Verena Hochleitner Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

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Inhaltsangabe zu „Mitteilungsheft: Leider hat Lukas“ von Nikolaus Glattauer

Sehr geehrte Frau Gruber! Leider stört Ihr Sohn Lukas fast jeden Vormittag den Unterricht. Er tratscht und verweigert jede Form der Mitarbeit (Aufzeigen!). In den Pausen nervt er seine Lehrer mit provozierenden Äußerungen oder er schreibt Hausübungen ab. Reden Sie bitte mit ihm! Mag. Reingard Söllner, Klassenvorstand.

Sehr geehrte Frau Söllner, leider verdirbt uns Ihr Schüler Lukas fast jeden Abend die Stimmung. Er schweigt und verweigert jede Form der Hausarbeit (Tisch decken!). Beim Abendessen nervt er seine Familie mit seinem iTrottel oder er streitet mit seiner Schwester. Reden Sie bitte mit ihm! Mag.tra Sabine Gruber, Mutter.

Lukas ist 13. Renitent, pubertär, hat schlechte Noten – also alles ganz normal. Eltern und Lehrerinnen tragen per Mitteilungsheft heftige Schlachten aus, Vater Walter Gruber schreibt sich den Frust in einem Schultagebuch von der Seele. Das Ergebnis: eine hinreißend komische Satire auf die Schule von heute.

War eine kurzweilige Lektüre über den Schulalltag bzw. So manches Problemchen aus diesem Themenkreis.

— La_Stellina

Geniales Buch für Lehrer und Eltern!

— lisi1103

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  • Mitteilungsheft: Leider...

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    Buechermaus96

    25. July 2015 um 20:41

    Nikolaus Glattauer: "Mitteilungsheft: Leider hat Lukas" Sehr geehrte Frau F... Leider konnte sich Ihre Tochter aufgrund von Schlafmangels nicht auf den Unterricht konzentrieren. Bitte überprüfen Sie ihr Schlafkontingent. Mit freundlichen Grüßen Frau H... Mhh, woran könnte das liegen? Ganz einfach: ein gutes Buch hat sie nicht mehr losgelassen.  Ich bin mit geringen Erwartungen an dieses Buch herangetreten. Der Inhalt klang ganz amüsant, aber alles in allem doch nicht nach etwas wirklich besonderen.  Umso erfreuter war ich, als sich herausgestellt hat, dass es eben doch etwas besonderes ist. Die gewählte Form, nämlich das Nachempfinden eines Mitteilungsheftes, macht das ganze greifbarer. Außerdem war es wirklich lustig und nicht nur amüsant, aber die Kritik litt keineswegs darunter. Auch wenn es bei mir keine Mitteilungshefte in der Schule gab, ließ die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern doch auch sehr zu wünschen übrig, sodass man dieses Buch nicht nur als österreichischer Staatsbürger in vollen Zügen genießen kann.

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  • Amüsant beschriebener Alltag von Eltern!

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    lisi1103

    07. May 2015 um 06:59

    Walter Gruber übernimmt von seiner Frau die Korrespondenz mit den Lehrern des Sohnes Lukas. Glattauer beschreibt amüsant und mit sehr viel Witz das Problem der Eltern in der heutigen Zeit. Lukas ist sicherlich nicht das einfachste Kind, jedoch fragt man sich ob die Lehrer immer alles so sehen wie es wirklich ist. Besonders im Turnunterricht ist es für Lukas, 13, nicht gerade einfach (Übergewicht und Nasenpiercing) und zu allem Überfluss soll er Cheerleader werden. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen schafft es der Vater das ganze zu verhindern und seinem Sohn zu helfen!

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  • witzige Schlachten zwischen Schule und Elternhaus

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    lisam

    13. December 2013 um 12:58

    Lukas ist 13, steckt mitten in der Pubertät und ist ein eher schlechter Schüler. Seine Mutter ist von der jahrelangen Kommunikation mit der Schule entnervt und überträgt ihrem Mann die Auseinandersetzungen mit der Schule. Walter Gruber ist somit für alle schulischen Angelegenheiten zuständig und er beginnt ein Schultagebuch zu führen. Das Mitteilungsheft wird das wichtigste Kommunikationsmittel in der Schlacht zwischen dem Vater und der Lehrerin Reingard Söllner. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es ein guter Mix aus der Kommunikation im Mitteilungsheft, Tagebuch und Streits in der Familie bzw. in der Schule ist. Die Grafiken ergänzen das Buch sehr gut. Ich konnte das Buch gar nicht weglegen und manche Szenen bringen einem auch zum Nachdenken. Ich bin nur froh, dass ich nicht direkt betroffen bin und konnte dadurch sicher über einiges Lachen, wo einem das als direkt betroffener nicht gelingt. 

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  • Leserunde zu "Mitteilungsheft: Leider hat Lukas" von Nikolaus Glattauer

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Kinder können nerven - aber Lehrerinnen auch! Sehr geehrte Frau Gruber! Leider stört Ihr Sohn Lukas fast jeden Vormittag den Unterricht. Er tratscht und verweigert jede Form der Mitarbeit (Aufzeigen!). In den Pausen nervt er seine Lehrer mit provozierenden Äußerungen oder er schreibt Hausübungen ab. Reden Sie bitte mit ihm! Mag. Reingard Söllner, Klassenvorstand. Sehr geehrte Frau Söllner, leider verdirbt uns Ihr Schüler Lukas fast jeden Abend die Stimmung. Er schweigt und verweigert jede Form der Hausarbeit (Tisch decken!). Beim Abendessen nervt er seine Familie mit seinem iTrottel oder er streitet mit seiner Schwester. Reden Sie bitte mit ihm! Mag. Sabine Gruber, Mutter. Worum geht's? Lukas ist 13. Renitent, pubertär, hat schlechte Noten – also alles ganz normal. Eltern und Lehrerinnen tragen per Mitteilungsheft heftige Schlachten aus, Vater Walter Gruber schreibt sich den Frust in einem Schultagebuch von der Seele. Das Ergebnis: eine hinreißend komische Satire auf die Schule von heute. Erscheinungstermin: 31. August 2013 Niki Glattauer geboren 1959 in der Schweiz, lebt als Lehrer und Buchautor in Wien. Er ist Kolumnist im Kurier und Gastkommentator für den Standard. Seine Bücher „Der engagierte Lehrer und seine Feinde“ (2010) und „Die PISA-Lüge“ (2011) waren wochenlang auf den Bestsellerlisten. >> Informationen zum Buch >> Leseprobe Bewerbung zur Leserunde: Wenn ihr mehr über die Familie Gruber erfahren wollt, bewerbt euch bis einschließlich 28. August 2013 für eines von 15 Leseexemplaren von "Mitteilungsheft: Leider hat Lukas...". Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!  Sagt uns bis einschließlich 28. August warum ihr dieses Buch unbedingt lesen müsst und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! > Folgt uns auf Facebook, Twitter und Pinterest und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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    • 197
  • Reicht Kommunikation zwischen Eltern und Lehrer in Mitteilungheft aus?

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    Donauland

    Der Kolumnist einer österreichischen Tageszeitung, Lehrer und Autor Nikolaus Glattauer, beschreibt in seiner Satire „Mitteilungsheft: Leider hat Lukas…“ wie die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern läuft. Der Alltag des Gymnasiasten Lukas wird in Form von Mitteilungen in seinem Mitteilungsheft ausgetragen. Lukas, 13, ist definitiv kein Einserschüler, sondern versetzungsgefährdet und steckt mitten in der Pubertät. Zuerst kümmert sich die arbeitende Mutter Sabine um die schulischen Belangen von Lukas, diese übergibt aber ziemlich überfordert an den Vater Walter, da sie sich unverstanden fühlt. Ob Walter noch eine Wendung herbeiführen kann? Dem Autor gelingt es ausgezeichnet den Schulalltag in einer österreichischen Familie zu beschreiben. Am besten gefielen mir die überspitzten Antworten der Mutter auf die Mitteilungen der Lehrer. Die Einträge im Mitteilungsheft brachten mich auch manchmal zum Staunen, wie kann es zu solchen Mitteilungen überhaupt kommen. Viele heutige Themen wurden aufgegriffen: Mobbing, Gruppenzwang, überforderte Lehrer, Facebook, … Gut fand ich auch die Korrekturen im Mitteilungsheft von Lukas. Den Schreibstil ist locker, leicht lesbar und zaubert einem oft ein Lächelns ins Gesicht, wie kann die Kommunikation zwischen Schule und Eltern nur so schief laufen? Andererseits regt die Lektüre auch zum Nachdenken an. Vielleicht sollten mehr Gespräche zwischen die Beteiligten stattfinden, statt der zahlreichen Mitteilungen. Vieles hat sich seit meiner Schulzeit nicht verändert, aber die Bezeichnung BuS oder BS sorgt bei vielen Eltern schon für Unverständnis, denn früher hieß dieser Gegenstand Leibesübungen. Walter verstand den Unterschied auch nicht. Wieso stört ein Piercing im BS-Unterricht? Die Gestaltung des Inhalts finde ich richtig gelungen, es wurden verschiedene Schriftarten verwendet. Am Ende des Buchs gibt es einen Anhang „Sind Sie noch schulfit?“, hier werden Begriffe des österreichischen Schulsystems gut erklärt. Die Illustrationen von Verena Hochleitner verstärken den Text, sie passen perfekt zum Inhalt und lockern die Mitteilungen gut auf. Falls wer die beiden Bestseller von Niki Glauttauer „Der engagierte Lehrer und seine Feinde“ und „Die PISA-Lüge“ nicht kennt, möchte ich auch gerne weiterempfehlen. Für diese hinreißend komische Satire gebe ich gerne eine Leseempfehlung, denn das „Mitteilungsheft: Leider hat Lukas…“ fesselt einem von Beginn an und zeigt in der Korrespondenz das derzeitige Bildungssystem auf.

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    • 5
  • Rezension zu "Leider hat Lukas..." von Niki Glattauer

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    awogfli

    Ausgangssituation: 1. renitenter, fauler, pubertierender Sohn, schlecht in der Schule, 2. Mutter, Alleinverdienerin, bisher für Schulagenden des Sohnes zuständig, vom Aufwand her ob der eskalierenden Probleme neben ihres Fulltimejobs verständlicherweise überfordert, übergibt diese Agenden an 3. den zu Hause arbeitenden sich selbst verwirklichenden drehbuchschreibenden aber nix verdiendenen Kindsvater. Was dann folgt hat wirklich was kafkaeskes, denn Vater und Lehrer kommunizieren fast ausschliesslich über das Mitteilungsheft und angehängte ausgedruckte E-Mails über die "Probleme" des Sohnes, die in diesem Fall oft mehr Probleme und auch Schikanen der Lehrer sind. Was das noch mit Pädagogik zu tun hat, frage ich mich schon lange, vor allem weil ich feststellen muss, dass dies kein Einzelfall ist. Hatte mehrere alleinerziehende Freundinnen und auch eine halbtags arbeitende Assistentin mit denselben Troubles, der ich immer wieder am Vormittag freigeben mußte, weil es die Lehrer offensichtlich nicht schafften, sie am Nachmittag in die Schule zu zitieren. Extrem kurios, sehr satirisch und entlarvend läßt uns der Autor einen Blick in das Mitteilungsheft von Lukas samt Attachments werfen und deckt dabei so en passent gleichzeitig die Schwächen des Schulalltags auf, thematisiert z.B. Mobbing, mangelnde Vorbildwirkung, Gewalt gegen Schüler und anschließende Vertuschung, Erpressung der Eltern..... Manchmal blieb mir das Lachen wirklich im Halse stecken ob der Dialoge und der schwachsinnigen Argumente. Gelernt habe ich auch, dass heutzutage Eltern bei den Tests und Hausübungen genauso gefordert sind wie ihre Kinder, indem sehr viel Lehrarbeit quasi an die Eltern oder teure Nachhilfelehrer outgesourct wird. Den einen Stern Abzug gebe ich, weil mir der grafische Stil der Zeichnungen gar nicht gefallen hat (prinzipiell finde ich die Idee mit den Grafiken hervorragend), aber das ist erstens Geschmackssache und zweitens Jammern auf hohem Niveau. Einen Tip habe ich noch an Euch, unbedingt das Glossar auch lesen, die Schul-Wörter werden satirisch erklärt - herrlich! Fazit: Absolut lesenswert für Eltern aber auch Lehrer könnten mal reinschauen :D

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    • 3

    awogfli

    18. November 2013 um 09:31
  • Mitteilungsheft: Leider hat mich das Buch....

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    micluvsds

    29. October 2013 um 13:45

    Lukas ist ein Teenager und hat so seine Probleme in der Schule und mit den Eltern (wie war das noch gleich mit der Pubertät? Da fangen die Erwachsenen an, schwierig zu werden). Die Kommunikation zwischen Schule und Eltern findet mit Hilfe eines Mitteilungsheftes statt, und das ist auch der Inhalt dieses Buch. Lukas Eltern - erst die Mutter, dann der Vater -  kommunizieren mit Hilfe des Heftes mit den Lehrern über Piercings im Sportunterricht, nicht gemachte Hausaufgaben und fehlende Schulunterlagen. An sich klingt das Buch toll. Und solange im Buch auch die reinen Mitteilungen des Heftes zu lesen waren, fand ich das Buch auch sehr unterhaltsam. Allerdings empfand ich persönlich die Abschnitte, in denen es eine reine Erzählung der häuslichen Situation und der Gespräche –oft zwischen Vater und Mutter- gab, als langatmig und wenig unterhaltsam. Das ist eine rein persönliche Meinung, andere Leser finden vielleicht gerade den Wechsel zwischen den beiden Erzählstilen toll, aber für mich war es nichts. Schade, denn das Thema an sich finde ich eigentlich sehr spannend und über einige Geschichten, die im Laufe des Schuljahres geschehen, habe ich mich auch amüsiert. Dennoch kann ich selber das Buch wenig weiterempfehlen, da es mir eben nur in Teilen zugesagt hat. Dennoch bedanke ich mich für die Möglichkeit, das Buch zu lesen, und ich hoffe, es finden sich andere Leser, denen es mehr zusagt, als mir!

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  • Selten habe ich so viel gelacht...

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    Conny1186

    30. September 2013 um 21:50

    ...auch wenn einige Inhalte aus "Mitteilungsheft: Leider hat Lukas..." nicht zum Lachen sind. Im Buch geht es um die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern. Kommunikationsthema: Lukas, der Sohn von Familie Gruber. Er hat ein Piercing, Übergewicht, ein Smartphone, verwendet Schimpfwörter, ist gelangweilt und hat keine Lust auf Schule. Seine Mutter hat die Gespräche/ den Schriftverkehr mit der Schule eingestellt, da sie sich unverstanden fühlt. Vater Walter wird der neue Beauftragte für diese "Sache" und stürtzt sich mit viel gutem Willen in die Arbeit. Zunächst läuft alles gut, schließlich ergibt sich aber auch hier eine verfahrene Situation, die Lukas eher schadet als hilft. Die Buch ist fast komplett in Form von Mitteilungen verfasst - stellt also mehr oder weniger das Mitteilungsheft dar und der Rezipient ist stiller Mitleser. Man erfährt lediglich die Gedankengänge von Walter Gruber, die Hintergründe von Seiten der Schule bleiben im Dunkeln. Der Text ist eine Satire auf die so oft missglückende Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus, die viel häufiger mündlich und nicht in Form von ellenlangen Briefen oder Mails stattfinden sollte. Auch die oft viel zu starre Institution Schule wird kritisiert, dabei aber nicht angeprangert. Auch wenn der Leser hier viel zu lachen hat, sollte man doch auch über diese Problematik nachdenken und den eigenen Standpunkt überdenken. Ich habe das Buch in kleinen Häppchen gelesen, um den Lesegenuss so lange wie möglich zu erhalten. Es ist eine locker-leichte Lektüre, die einen erheitert und gerade am Ende eines langen Tages nicht überfordert. Dabei ist der Inhalt aber nicht flach und sinnentleert, sondern hat viel Aktualität und Wahres in sich. Sollte man unbedingt lesen - gerade als Lehrer wird einem vieles bekannt vorkommen.

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  • Schönes Buch für zwischendurch ;)

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    Haveny

    27. September 2013 um 23:38

    Inhalt: Lukas ist ein ganz normaler Schüler. Da kann es deswegen schon mal vorkommen, dass wichtige Termine vergessen oder Regeln missachtet werden. Das sehen seine Lehrer und Eltern jedoch anders und aus diesem Grund füllt sich Lukas Mitteilungsheft immer weiter... Ein Buch voller Konflikte, die auf dem Papier ausgetragen werden... Meine Meinung: Dieses Buch hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Es gab wirklich so einige lustige Stellen und das bringt dem Buch wirklich einen dicken, fetten Pluspunkt. Dazu passen auch perfekt die Illustrationen, die von ihrem Zeichenstil her super mit dem Schreibstil und Inhalt harmonieren und die Geschichte gut untermalen. Dieses Buch ist auch etwas Besonderes, da man die Geschichte durch die Einträge im Mitteilungsheft von Lukas und eine Art Tagebuch seines Vaters erzählt bekommt. Vor allem die Mitteilungen zwischen den Lehrern und Lukas Eltern sind amüsant mitzuverfolgen. Die "Tagebucheinträge" sind ganz in Ordnung, aber längst nicht so lustig. Allerdings gab es ein paar Stellen, die mich etwas verwirrt haben, denn manchmal konnte man dem Gesprächsfluss einfach nicht mehr folgen, da man nicht wusste, wer denn nun gerade redete. Sagt das nun die Mutter oder doch der Vater? Dann muss man also noch mal am Anfang des Gesprächs anfangen und das kann manchmal ganz schön nervig sein. Mein Fazit: Alles in allem hat mir das Buch recht gut gefallen. Ich würde es jedem weiterempfehlen, der an seine Schulzeit erinnert werden will oder der sich noch mitten in dieser befindet und einfach mal über das Schulleben anderer schmunzeln möchte ;)

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  • Alles nur Spaß?

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    pilli

    24. September 2013 um 08:51

    Die Geschichte, die hier am Beispiel einer recht  modernen, offenen Familie präsentiert wird, ist vermutlich das Spiegelbild vieler österreichischer Familien, die schulpflichtige Kinder haben.  Das Buch liest sich locker, leicht und ist eine angenehme Wochenend'-Lektüre', mit viel Humor. Beginnt man über das Gelesene dann gründlich nachzudenken, kommt man aus dem Staunen eigentlich nicht mehr raus. Frust bei allen Beteiligten, der zum Teil – kennt man die österr. Schulsituation – mit Sicherheit berechtigt ist. Ich wünsche mir, dass dieses Buch von vielen 'Betroffenen' gelesen wird: den Lehrern, den Eltern und Schulverantwortlichen, sodass solche Geschichten passé sind. Großes Lob an Niki Glattauer, der ja selbst Lehrer ist und sich mit seinen Kolumnen und Büchern, in denen er so offen über die Probleme erzählt, sicherlich nicht nur Freunde schafft.

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  • Chaotisches Elterndasein...

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    Kitty411

    15. September 2013 um 21:05

    Zum Buch: „Mitteilungsheft: Leider hat Lukas“ von Nikolaus Glattauer ist eine Satire, die am 01.09.2013 im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3218008816/lovebook-21 Klappentext: Sehr geehrte Frau Gruber! Leider stört Ihr Sohn Lukas fast jeden Vormittag den Unterricht. Er tratscht und verweigert jede Form der Mitarbeit (Aufzeigen!). In den Pausen nervt er seine Lehrer mit provozierenden Äußerungen oder er schreibt Hausübungen ab. Reden Sie bitte mit ihm! Mag. Reingard Söllner, Klassenvorstand. Sehr geehrte Frau Söllner, leider verdirbt uns Ihr Schüler Lukas fast jeden Abend die Stimmung. Er schweigt und verweigert jede Form der Hausarbeit (Tisch decken!). Beim Abendessen nervt er seine Familie mit seinem iTrottel oder er streitet mit seiner Schwester. Reden Sie bitte mit ihm! Mag.tra Sabine Gruber, Mutter. Lukas ist 13. Renitent, pubertär, hat schlechte Noten – also alles ganz normal. Eltern und Lehrerinnen tragen per Mitteilungsheft heftige Schlachten aus, Vater Walter Gruber schreibt sich den Frust in einem Schultagebuch von der Seele. Das Ergebnis: eine hinreißend komische Satire auf die Schule von heute. Covergestaltung: Der Hintergrund ist in einem hellen beige gehalten, links ist ein roter Rand. Im unteren Bereich ist die Zeichnung eines Paares im Bett zu sehen, dass offensichtlich Streit hat, darüber befindet sich eine Sprechblase mit dem Titel des Buches. Ganz oben steht der Name des Autors in rot. Zum Autor: Nikolaus Glattauer, geboren 1959 in der Schweiz, lebt als Lehrer und Buchautor in Wien. Er ist Kolumnist im Kurier und Gastkommentator für den Standard. Seine Bücher „Der engagierte Lehrer und seine Feinde“ (2010) und „Die PISA-Lüge“ (2011) waren wochenlang auf den Bestsellerlisten. Verena Hochleitner, 1969 in Wien geboren, hat auf der Universität für angewandte Kunst bei Tino Erben Grafik-Design studiert und konzentriert sich seit einigen Jahren auf das Thema Zeichnung und das Zusammenwirken von Bild und Text. Sie wurde 2012 mit dem Outstanding Artist Award für Kinder- und Jugendbuchillustration ausgezeichnet. (Quelle: www.lovelybooks.de) Meine Meinung: Dieses Buch behandelt die Problematik des Schulalltages aus Sicht von Eltern und Lehrern. Als Satire verfasst, bringt es den Leser manches Mal zum Schmunzeln, allerdings auch manchmal zum Kopfschütteln. Einige Szenen erinnern mich durchaus an die eigene Schulzeit oder die meiner Kinder jetzt, einige Szenen sind hoffentlich nur erfunden. Der Text ist gut zu lesen, auch wenn der österreichische Sprachstil mich manchmal etwas irritiert hat, aber daran konnte ich mich ganz gut gewöhnen. Leicht und flüssig zu lesen animiert der Text dazu, das Buch nicht zu schnell wieder an die Seite zu legen. Von mir gibt es für diese Satire 4 Sterne.  

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  • Humorvoll und doch kritisch...

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    Lisabeth

    15. September 2013 um 21:00

    Es gibt wohl kaum eine Thematik, die so sehr zu Erfahrungsberichten einlädt, wie die der Schule. Sei es der eigene damalige Schulbesuch oder der des Nachwuchses, Auseinandersetzungen mit wenig kompetenten Lehrern, die Annahme alles doch viel besser zu können... In "Mitteilungsheft: Leider hat Lukas" von Nikki Glattauer lernt der Leser Walter Gruber kennen, der von seiner Frau beauftragt wird, die Verantwortung für die schulischen Belange ihres gemeinsamen pubertären und leider wenig leistungsstarken Sohnes Lukas zu übernehmen. Die Handlung wird einerseits durch nachlesebare Eintragungen der Lehrer und der Familie Gruber ins Mitteilungshefts Lukas dargestellt und zudem aus der Sicht Walters, der Dialoge innerhalb der Familie und Erlebnisse schildert. Eine neue gelungene Idee. Zahlreiche aktuelle Problematiken werden vom Autor angesprochen, oft humorvoll präsentiert und wecken häufig das Gefühl "Ach, das kenne ich doch!" und zaubern ein Schmunzeln ins Gesicht. Wenn beispielsweise fachfremde Lehrer unterrichten müssen, Nachhilfe sich als wenig fruchtbar erweist und Facebook eine bedeutende Rolle spielt. Doch gerade an dieser Stelle liegt für mich der einzige Kritikpunkt an diesem Buch. Zu viele Aspekte werden angesprochen und nicht weiter ausgeführt, das mag bei Nebensächlichkeiten nicht weiter dramatisch sein, doch bei schwerwiegenden Punkten wie beispielsweise Mobbing oder Gewalt hinterlässt dies einen merkwürdigen Nachgeschmack. Herausragend jedoch die Gestaltung...passende und ansprechende großformatige Illustrationen von Verena Hochleitner, die Nutzung verschiedener Schriftarten und am Ende ein sehr informativer Anhang der Begrifflichkeiten erklärt, insbesondere die "Andersartigkeiten" des österreichischen Bildungssystems verdeutlichen. Diese Erklärungen waren es auch, die in mir den Entschluss reifen lassen haben, unbedingt die anderen Werke Glattauers lesen zu wollen, die sich kritisch mit dem Bildungssystem auseinandersetzen. Nun aber erst einmal eine Leseempfehlung für dieses Werk.

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  • Lehrer und Schüler sind halt auch nur Menschen

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    Fluf

    15. September 2013 um 20:15

    Nikolaus Glattauer kam hier mit einer interessanten Idee für ein Buch um die Ecke, Aufmachung und Illustrationen super passend und einen Unterhaltungsfaktor gab es auch. Insgesamt hat mir das Buch schon gefallen. Der Einstieg war spannend, auch der Schreibstil hat überzeugt. Locker flockig alltagstauglich, echt, nah an der Familie  und einfach nah am Leben. Jedoch gab es wenig Tiefgang. Viele Themen wurden aufgegriffen, angeschnitten aber nicht weitergeführt. Zum Teil schade aber vielleicht bewusst so gemacht? Lachen konnte ich des öfteren, die Nachrichten zwischen Eltern und Lehrern fand ich eigentlich am besten. Die Familiendialoge dazwischen, also die eigentliche Handlung, die Grundstory, die kam mir irgendwie etwas zu kurz. Das Ende war passend und ließ mich nicht unzufrieden zurück.  Insgesamt würde ich sagen, ein bisschen Geschmacksache aber durchaus lesenswert.

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  • Schule aus der Sicht der Eltern

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    jujumaus

    12. September 2013 um 11:04

    Nikolaus Glattauers Buch "Mittelungsheft: Leider hat Lukas" ist aus der Sicht des Vaters von Lukas geschrieben, der sich sowohl mit seinem Sohn und mit seiner Frau zu Hause rumschlagen muss, als nun auch mit Lukas Lehrern. Der Erzähler, Vater Walter Gruber, berichtet hier auf sehr amüsante Weise von seinem chaotischen Alltag mit seinem pubertierenden Sohn Lukas und versucht sich, so gut es geht, auf seine Seite zu schlagen, wenn es um dem Kampf ziwschen Lehrern und Schülern geht. Insgesamt hat mich die Schreibweise dieses Buches sehr gut gefallen, auch, wenn mich manche österreichische Ausdrücke etwas irritiert haben. Das war wiederum aber auch einmal ganz interessant, vor allem, weil man so auch einen Eindruck in den Schulalltag in diesem Land bekommt. Inhaltlich hat mich das Buch leider nicht ganz zufrieden gestellt. Am Anfang war der ungewöhnliche Schreibstil und die Aufmachung des Buches noch sehr interessant, später, als man sich daran gewöhnt hat, stellte sich bei mir jedoch leider etwas Langeweile ein. Trotzdem fand ich das Buch gut, weil es einfach mal etwas anderes war.

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  • Familienleben

    Mitteilungsheft: Leider hat Lukas

    buchfeemelanie

    11. September 2013 um 16:01

    Das das Schulleben nicht immer einfach ist, wissen wir schon lange. Wie schwer das Schulleben aber auch für Eltern sein kann, weiß ich jetzt. Form: Kurze bis mittellange Abschnitte. Die Zeichnungen fand ich anfangs ganz nett, aber mit der Zeit haben sie mich ein bisschen gestört. Der Schreibstil ist gut. Am Besten haben mir die Abschnitte der Lehrer bzw. von Lukas Mutter gefallen. Kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Bei den Abschnitten, in denen die Eheleute reden ( und Teilweise auch die Kinder) und in der es auch Rückblenden gab, ist es mir ein bisschen schwerer gefallen, zu verstehen wer was redet. Sehr gut haben mir die korrigierten Fehler von Lukas gefallen.   Ich musste öfters schmunzeln und einmal sogar lachen. Manchmal witzig, manchmal ein bisschen übertrieben war es doch ein abwechselungsreicher Lesespaß. Es war interessant zu lesen, aber spannend würde ich es nicht gerade nennen. Deshalb gute 3 Sterne.

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