Nikolaus Hansen , Tina Uebel Die S.E.A.-Expedition

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Inhaltsangabe zu „Die S.E.A.-Expedition“ von Nikolaus Hansen

Im Bann eines der größten Polarforscher aller Zeiten: Ein Jahrhundert nach Ernest Shackleton folgt die Expedition »S.E.A. – Sir Ernest’s Anniversary« seinem Weg nach dem Untergang der Endurance im Weddellmeer. Dafür brechen zehn Männer und zwei Frauen Ende 2015 zu einem Segeltörn über den wildesten Ozean der Welt auf. Unter schwierigsten Bedingungen gelangen sie von den Falklandinseln über Elephant Island bis nach Südgeorgien, wo ein Teil des Teams auf Skiern die dramatische Gletscherlandschaft überquert. Die Crewmitglieder Nikolaus Hansen und Tina Uebel halten das gewagte Unterfangen in einem mitreißenden Bericht fest, ergänzt durch einzigartige Aufnahmen unberührter Eislandschaften. Dabei zeichnen sie den Verlauf von Shackletons Rettungsaktion nach und zeigen, weshalb sie die Menschen bis heute fasziniert.

Ein spannendes modernes Abenteuer auf den Spuren von Shakeltons Endurance-Expedition. Fernweh ist garantiert! :D

— JamieRose

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  • Rezension: "Die S.E.A.-Expedition" von Nikolaus Hansen und Tina Uebel

    Die S.E.A.-Expedition

    JamieRose

    10. October 2016 um 13:22

    Meine MeinungNur etwas für eingefleischte Segler und Gipfelstürmer?Ich bin der Meinung dieses Buch kann für jeden etwas sein, der sich für reale Abenteuer interessiert. Im Laufe des Buches wird viel über Segeltechniken, Equipment und ähnliches geschrieben und ich habe wirklich nicht den Leistens Schimmer vom Segeln, dennoch ist das Buch sehr packend und mitreißend. Man verspürt beim Lesen ein jähes aufflammen von Abenteuerlust und Fernweh, bei all den Herausforderungen und Beschreibungen der Expedition.von der Endurance Expedition zur S.E.A ExpeditionDie »S.E.A Expedition« folgt den Spuren Shakeltons, welcher 1914 mit 27 Männern und einer ganzen Horde Huskys zur Endurance-Expedition aufbrach. Ziel war der Südpol und die Durchquerung des antarktischen Kontinents. Doch diese Expedition scheiterte grandios! Das Schiff, die "Endurance", mit der Shakelton und seine Männer in die Antarktis fuhren, wurde im Packeis zerdrückt und sank. Die Männer mussten nun zu Fuß und per Beiboot ihren Weg fortsetzen, doch die Durchquerung war nicht mehr möglich. Shakelton und seine Männer schafften es schließlich bis Elephant Island, wo sie ein notdürftiges Lager errichteten. Shakelton sowie eine kleine Gruppe machten sich auf um nach Südgeorgien zu Segeln. Die Strecke umfasst rund 1500 km über offenen Ozean und sie hatten nur ein kleines offenes Beiboot, die James Caird, zu Verfügung. Ein heikles Unterfangen. Doch die nächste Hürde war Südgeorgien. Shakelton und zwei Männer schafften es, das raue und schwere Terrain zu durchqueren und schließlich für die verbliebenen Männer auf Elephant Island Hilfe zu organisieren. Alle Männer der Expedition konnten gerettet werden.2015 rund 100 Jahre nach Shakeltons Reise durch die Antarktis bricht die Crew der S.E.A. Expedition (S.E.A = Sir Earnest Anniversary) von den Falklandinseln auf. Sie segeln mit der Santa Maria Australis von den Falklandinseln nach Elephant Island, wo einhundert Jahre zuvor die Männer der Endurance-Expedition, in einem lausigen Lager zusammengeschustert aus Beibooten und den Resten ihrer Ausrüstung, auf Rettung gewartet haben. Anschließend machen sie sich auf den Weg nach Südgeorgien und folgen so dem Weg der James Caird. Auf Südgeorgien macht sich der alpin-erfahrene Teil der Mannschaft auf den Spuren Shakeltons auf, die raue Insel zu durchqueren und schließlich segeln sie zurück zu ihrem Ausgangspunkt, den Falklandinseln. »leise Stimmen« und große Abenteuerlust»Leise Stimmen« so umschreibt bereits Shakelton das Gefühl von Faszination für das Unbekannte. Der trieb hinaus zu fahren, zu segeln, Berge zu besteigen und unbekannte Teile der Welt zu erobern, auf die noch nie zuvor ein Mensch seinen Fuß gestellt hat.Dieses Buch vermittelt genau dieses Gefühl, es weckt Abenteuerlust und es reißt einen absolut mit in diese unbekannte, gefährliche und aufregende Welt. Im Buch wird zu Recht die Frage gestellt welche Daseinsberechtigung eine Expedition hat, welche zum Ziel bereits bekanntes Territorium hat. Der Südpol ist längst erobert und das Interesse an der Antarktis nimmt ab. Tina Uebel schreibt dazu:    »Wir haben keine Sensation zu bieten, keine Superlative. Kein Erst-Irgendwas. Außer für uns selbst.« (Seite 26).Warum also ist dieses Buch so spannend? Ich persönlich habe ein großes Interesse an Expeditionen in die Antarktis, Arktis oder auch in die Berge. Aber darüber hinaus ist dieses Buch wirklich interessant. Man erhält einen Einblick wie schwer es ist so eine Expedition ins Leben zu rufen, wie eine Crew aus Fremden zusammen wächst und sich ergänzt, ins Segeln über den offenen Ozean, in die Berge von Equipment die nötig sind und wie hinderlich Bürokratie sein kann! Diese Einblicke gewähren uns die beiden Autoren Nikolas Hansen und Tina Uebel, welche in separaten Blöcken von ihren Erfahrungen berichten. Mir hat Tina Uebels Stil etwas besser gefallen als Herr Hansens. Ihr Stil, wie sie von ihren Erlebnissen berichtet ist wahnsinnig lebendig, die Emotionen werden eindrücklich geschildert und das Gefühl von Aufbruchsstimmung und Glück und Abenteuer kommen sehr gut rüber.    »Frisch gemachter Berg. Und niemand hier, keiner außer uns, der Ozean dort draußen jenseits der Arctic Bay leer, als wäre der Mensch nie erfunden.« (Seite 10)Literatur über die Endurance-ExpeditionZufälligerweise habe ich kurz vor diesem Buch, Alfred Lensings Werk »635 Tage im Eis - Die Shakelton Expedition« gelesen. In diesem Buch wird die Geschichte der Expedition sehr anschaulich erzählt. Ich kann nur empfehlen dieses Buch vor »Die S.E.A Expedition« zu lesen, da man so einen sehr guten Vergleich zwischen dem Equipment und den Verhältnissen vor 100 Jahren im Gegensatz zu heute gewinnt. Man bekommt einen guten Gesamteindruck von den Risiken, die diese Männer damals eingegangen sind und die auch heute nicht zu unterschätzen sind. In »Die S.E.A Expedition« wird häufig Alfred Lensings Buch und andere Literaturquellen über Shakeltons Expedition zitiert.Fazit»Die S.E.A Expedition« vermittelt ein Gefühl von Abenteuerlust und Fernweh. Es schildert eine Reise in die leerste Umgebung die ein Mensch sich vorstellen kann, und doch wird man gefesselt von den Reizen des Unbekannten. Ich habe das Buch sehr genossen und mitgefiebert und möchte am nun am liebsten morgen direkt selber in die Antarktis aufbrechen! Ich denke man sollte schon ein gewisses Interesse für eisig kalte Expeditionen mitbringen um sich durch die Teile über Equipment und Co. zu lesen, allerdings ist das Buch so spannend, dass es für jeden eine abenteuerliche Leseerfahrung sein kann.

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  • Rezension: "Die S.E.A.-Expedition" von Nikolaus Hansen und Tina Uebel

    Die S.E.A.-Expedition

    JamieRose

    10. October 2016 um 13:22

    Meine MeinungNur etwas für eingefleischte Segler und Gipfelstürmer?Ich bin der Meinung dieses Buch kann für jeden etwas sein, der sich für reale Abenteuer interessiert. Im Laufe des Buches wird viel über Segeltechniken, Equipment und ähnliches geschrieben und ich habe wirklich nicht den Leistens Schimmer vom Segeln, dennoch ist das Buch sehr packend und mitreißend. Man verspürt beim Lesen ein jähes aufflammen von Abenteuerlust und Fernweh, bei all den Herausforderungen und Beschreibungen der Expedition.von der Endurance Expedition zur S.E.A ExpeditionDie »S.E.A Expedition« folgt den Spuren Shakeltons, welcher 1914 mit 27 Männern und einer ganzen Horde Huskys zur Endurance-Expedition aufbrach. Ziel war der Südpol und die Durchquerung des antarktischen Kontinents. Doch diese Expedition scheiterte grandios! Das Schiff, die "Endurance", mit der Shakelton und seine Männer in die Antarktis fuhren, wurde im Packeis zerdrückt und sank. Die Männer mussten nun zu Fuß und per Beiboot ihren Weg fortsetzen, doch die Durchquerung war nicht mehr möglich. Shakelton und seine Männer schafften es schließlich bis Elephant Island, wo sie ein notdürftiges Lager errichteten. Shakelton sowie eine kleine Gruppe machten sich auf um nach Südgeorgien zu Segeln. Die Strecke umfasst rund 1500 km über offenen Ozean und sie hatten nur ein kleines offenes Beiboot, die James Caird, zu Verfügung. Ein heikles Unterfangen. Doch die nächste Hürde war Südgeorgien. Shakelton und zwei Männer schafften es, das raue und schwere Terrain zu durchqueren und schließlich für die verbliebenen Männer auf Elephant Island Hilfe zu organisieren. Alle Männer der Expedition konnten gerettet werden.2015 rund 100 Jahre nach Shakeltons Reise durch die Antarktis bricht die Crew der S.E.A. Expedition (S.E.A = Sir Earnest Anniversary) von den Falklandinseln auf. Sie segeln mit der Santa Maria Australis von den Falklandinseln nach Elephant Island, wo einhundert Jahre zuvor die Männer der Endurance-Expedition, in einem lausigen Lager zusammengeschustert aus Beibooten und den Resten ihrer Ausrüstung, auf Rettung gewartet haben. Anschließend machen sie sich auf den Weg nach Südgeorgien und folgen so dem Weg der James Caird. Auf Südgeorgien macht sich der alpin-erfahrene Teil der Mannschaft auf den Spuren Shakeltons auf, die raue Insel zu durchqueren und schließlich segeln sie zurück zu ihrem Ausgangspunkt, den Falklandinseln. »leise Stimmen« und große Abenteuerlust»Leise Stimmen« so umschreibt bereits Shakelton das Gefühl von Faszination für das Unbekannte. Der trieb hinaus zu fahren, zu segeln, Berge zu besteigen und unbekannte Teile der Welt zu erobern, auf die noch nie zuvor ein Mensch seinen Fuß gestellt hat.Dieses Buch vermittelt genau dieses Gefühl, es weckt Abenteuerlust und es reißt einen absolut mit in diese unbekannte, gefährliche und aufregende Welt. Im Buch wird zu Recht die Frage gestellt welche Daseinsberechtigung eine Expedition hat, welche zum Ziel bereits bekanntes Territorium hat. Der Südpol ist längst erobert und das Interesse an der Antarktis nimmt ab. Tina Uebel schreibt dazu:    »Wir haben keine Sensation zu bieten, keine Superlative. Kein Erst-Irgendwas. Außer für uns selbst.« (Seite 26).Warum also ist dieses Buch so spannend? Ich persönlich habe ein großes Interesse an Expeditionen in die Antarktis, Arktis oder auch in die Berge. Aber darüber hinaus ist dieses Buch wirklich interessant. Man erhält einen Einblick wie schwer es ist so eine Expedition ins Leben zu rufen, wie eine Crew aus Fremden zusammen wächst und sich ergänzt, ins Segeln über den offenen Ozean, in die Berge von Equipment die nötig sind und wie hinderlich Bürokratie sein kann! Diese Einblicke gewähren uns die beiden Autoren Nikolas Hansen und Tina Uebel, welche in separaten Blöcken von ihren Erfahrungen berichten. Mir hat Tina Uebels Stil etwas besser gefallen als Herr Hansens. Ihr Stil, wie sie von ihren Erlebnissen berichtet ist wahnsinnig lebendig, die Emotionen werden eindrücklich geschildert und das Gefühl von Aufbruchsstimmung und Glück und Abenteuer kommen sehr gut rüber.    »Frisch gemachter Berg. Und niemand hier, keiner außer uns, der Ozean dort draußen jenseits der Arctic Bay leer, als wäre der Mensch nie erfunden.« (Seite 10)Literatur über die Endurance-ExpeditionZufälligerweise habe ich kurz vor diesem Buch, Alfred Lensings Werk »635 Tage im Eis - Die Shakelton Expedition« gelesen. In diesem Buch wird die Geschichte der Expedition sehr anschaulich erzählt. Ich kann nur empfehlen dieses Buch vor »Die S.E.A Expedition« zu lesen, da man so einen sehr guten Vergleich zwischen dem Equipment und den Verhältnissen vor 100 Jahren im Gegensatz zu heute gewinnt. Man bekommt einen guten Gesamteindruck von den Risiken, die diese Männer damals eingegangen sind und die auch heute nicht zu unterschätzen sind. In »Die S.E.A Expedition« wird häufig Alfred Lensings Buch und andere Literaturquellen über Shakeltons Expedition zitiert.Fazit»Die S.E.A Expedition« vermittelt ein Gefühl von Abenteuerlust und Fernweh. Es schildert eine Reise in die leerste Umgebung die ein Mensch sich vorstellen kann, und doch wird man gefesselt von den Reizen des Unbekannten. Ich habe das Buch sehr genossen und mitgefiebert und möchte am nun am liebsten morgen direkt selber in die Antarktis aufbrechen! Ich denke man sollte schon ein gewisses Interesse für eisig kalte Expeditionen mitbringen um sich durch die Teile über Equipment und Co. zu lesen, allerdings ist das Buch so spannend, dass es für jeden eine abenteuerliche Leseerfahrung sein kann.

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