Nikolaus Heidelbach Wenn ich groß bin, werde ich Seehund

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Inhaltsangabe zu „Wenn ich groß bin, werde ich Seehund“ von Nikolaus Heidelbach

Mutter, Vater, Kind, aber wer ist der Seehund? Ein geheimnisvolles Bilderbuch mit aufregenden Bildern des »Meisters Heidelbach«. Noch nie wurde die Geschichte von der magischen Verwandlung so bildgewaltig, zärtlich und gegenwärtig erzählt. Obwohl Mama nie ins Wasser geht, weiß sie, was es unter Wasser alles gibt: Neunaugen, Hofdugongs, Tintenprinzen, Meertrolle und Heringskönige. Und Seehunde, die an Land gehen, ihr Fell abstreifen und Menschen werden. Das Fell hüten sie wie einen Schatz, damit sie wieder zurück ins Meer können, wenn sie genug Mensch gewesen sind. Als der Junge plötzlich ein Seehundfell unter dem Sofa entdeckt, glaubt er, sein Papa ist ein Seehund. Doch eines Morgens ist Mama weg ...

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  • Leserunde zu "Seeherzen" von Margo Lanagan

    Seeherzen
    Daniliesing

    Daniliesing

    "Seeherzen" von der australischen Autorin Margo Lanagan ist ein modernes Märchen in Romanform, das wir euch gern ans Herz legen möchten. Wer gute Romane mit Feingefühl und dem gewissen Etwas schätzt, der wird dieses Buch lieben! Lasst euch von den außergewöhnlichen Ideen und dem poetischen Schreibstil der Autorin gefangen nehmen... ! Mehr zum Inhalt: Rollrock Island ist eine raue Insel irgendwo im Norden, betäubt vom Geschrei der Möwen, dem Brüllen der Robben und dem Rauschen der Wellen, bevölkert von armen Fischern und ihren streitsüchtigen Frauen. Doch Rollrock Island ist auch ein Ort voller Magie: Unten auf dem windigen Strand, wo die Robbenherden lagern, wirft das ungeliebte Mädchen Miskaella ihre Zauber aus und lockt wunderschöne Frauen aus den Robbenkörpern. Die schönsten Frauen, die die armen Fischer je gesehen haben. Und mit ihnen nimmt Miskaellas Rache ihren Lauf. --> Leseprobe Für alle, die mehr von einem Buch erwarten, als nur eine Geschichte und sich Tiefgang sowie Nachdenklichkeit von einem guten Roman wünschen, für diese Leser ist "Seeherzen" zu empfehlen! Kombiniert wird das alles mit einem Hauch an Fantasie. Wenn ihr neugierig auf "Seeherzen" geworden seid und euch auf diesen besonderen Roman einlassen möchtet, dann könnt ihr euch ab sofort für 25 Exemplare des Buches aus dem Rowohlt Verlag bewerben!* Verratet uns dafür bis zum 26. März 2014 wieso genau ihr dieses Buch unbedingt testlesen solltet und was euch daran am meisten interessiert! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und zum Schreiben einer Rezension!

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  • Rezension zu "Wenn ich groß bin, werde ich Seehund" von Nikolaus Heidelbach

    Wenn ich groß bin, werde ich Seehund
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    21. September 2011 um 09:47

    Der 1955 geborene Bilderbuchautor und Künstler Nikolaus Heidelbach ist mit seinen Bilderbüchern eine auffällige Ausnahmeerscheinung in der deutschen Bilderbuchlandschaft. Zuletzt hatte er 2007 mit seinem preisgekrönten Buch "Königin Gisela" ein anspruchsvolles Kinderbuch geschrieben und gezeichnet, das sich schnellem Gebrauch widersetzt, das vom Vorleser und vom Kind "erarbeitet und erschlossen" werden will. Sprachlich und ästhetisch einzigartig gelang es ihm damals ein Thema zu aktualisieren ohne es ein einziges Mal anzusprechen. Es geht um die manchmal bodenlose Anspruchshaltung von Kindern, hier im Besonderen von kleinen Mädchen, die sich aufführen und verhalten, als wären sie Königinnen. Trotz der zahlreichen Auszeichnungen sind die meisten Bücher von Nikolaus Heidelbach in Deutschland weniger bekannt als zu erwarten wäre. Das mag daran liegen, dass Heidelbach als jemand gilt, der mit seinen Bildern die Leute polarisiert. Das heißt, dass er die Betrachter mit seinen Darstellungen mit etwas konfrontiert, das sie entweder unzumutbar oder großartig finden. Auch im vorliegenden Buch ist das so und auch das das Meer spielt wieder eine große Rolle. In "Königin Gisela" war die Hauptperson mit ihrem Vater ans Meer gefahren, der kleine Junge in dem neuen Bilderbuch lebt am Meer und mit dem Meer seit er auf der Welt ist. Sein Vater ist Fischer und seine Mutter führt zu Hause einen vorbildlichen Haushalt. Der kleine Junge ist ein guter Schwimmer. Er kann es schon immer. Wenn er von seinen Streifzügen am Strand nach Hause kommt, und seiner Mutter einen schönen Stein oder eine seltene Muschel mitbringt, erzählt sie ihm von all den Wesen, die es unter Wasser auch noch gibt. Und der Junge stellt sie sich vor, von Nikolaus Heidelbach mit wunderbaren, fantasievollen und ausdrucksstarken Bildern in Szene gesetzt. Eines Tages beobachtet der Junge, wie sein vom Fischen heimgekehrter Vater etwas im Geräteschuppen versteckt. Der Junge sucht am nächsten Tag und findet ein Seehundfell: "Da wusste ich sofort Bescheid. Mama hatte mir natürlich auch von den Seehunden erzählt, die an Land gehen, ihr Fell abstreifen und Menschen werden. Und das Fell verstecken sie und hüten es wie einen Schatz, damit sie wieder ins Meer können, wenn sie genug Mensch gewesen sind." Als am nächsten Tag seine Mutter verschwunden ist, und der Vater und sein Sohn auch nach längerer Suche das Seehundfell nicht finden können, da ist ihm dieses Bild ein Trost, denn er weiß: die Mutter wird nicht wieder kommen. Auch dieses Bilderbuch muss sich durch häufiges Anschauen und Vorlesen erst erschließen. Es lebt von seinen wunderbaren Bildern und seiner oft nur leise angedeuteten Geschichte, die viele Interpretationen zulässt. Heidelbach hat auch in seinem neuen Buch wie schon so oft vorher Ängste, Träume und Gefühle von Kindern in reale Bilder gebracht. Die Wirklichkeit wird immer wieder fantastisch durchbrochen und bekommt dadurch etwas Magisches, Doppelbödiges oder hintergründig Komisches.

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