Nikolaus Schneider

 5 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor von Als flögen wir davon, Werkbuch Friedensgebete und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Nikolaus Schneider

Nikolaus Schneider, geb. 1947, evangelischer Theologe, 2003 bis 2013 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, 2010 bis 2014 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Mit der Bibel durch das Jahr 2023 (ISBN: 9783460202351)

Mit der Bibel durch das Jahr 2023

Erscheint am 16.08.2022 als Hardcover bei Katholisches Bibelwerk.

Alle Bücher von Nikolaus Schneider

Cover des Buches Als flögen wir davon (ISBN: 9783946905103)

Als flögen wir davon

 (1)
Erschienen am 04.10.2017
Cover des Buches Und wenn ich nicht mehr leben möchte? (ISBN: 9783863340698)

Und wenn ich nicht mehr leben möchte?

 (1)
Erschienen am 22.07.2015
Cover des Buches Ahauser Aphorismen (ISBN: 9783933404008)

Ahauser Aphorismen

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Erschienen am 07.02.2018
Cover des Buches Mit der Bibel durch das Jahr 2022 (ISBN: 9783460202252)

Mit der Bibel durch das Jahr 2022

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Erschienen am 16.08.2021
Cover des Buches Mit der Bibel durch das Jahr 2023 (ISBN: 9783460202351)

Mit der Bibel durch das Jahr 2023

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Erscheint am 16.08.2022

Neue Rezensionen zu Nikolaus Schneider

Cover des Buches Als flögen wir davon (ISBN: 9783946905103)W

Rezension zu "Als flögen wir davon" von Nikolaus Schneider

Ein ehrliches, ein wahrhaft frommes Buch, das einlädt, sich mit der eigenen letzten Wegstecke ausein
WinfriedStanzickvor 4 Jahren



Nikolaus Schneider war bis 2014 Ratsvorsitzender der EKD. Er trat von diesem Amt zurück, um sich ganz der Pflege seiner schwer an Krebs erkrankten Frau Anne zu widmen. Schon im Jahr 2005 war die gemeinsame Tochter Meike an Krebs gestorben. Seit dieser Zeit beschäftigt sich Nikolaus Schneider mit Fragen des Sterbens, der Sterbehilfe und der spirituellen Vorbereitung auf den eigenen Tod.

Obwohl sich durch eine viel längere Lebenserwartung der Tod für die meisten Menschen viele Jahre nach hinten verschoben hat, wird er nach wie vor von den meisten verdrängt. Dennoch kommt niemand wirklich daran vorbei, der Erkenntnis, den Zenit des eigenen Lebens überschritten zu haben, ins Auge zu blicken.
Wer auf ein langes Leben zurückblickt, wird seine/ ihre je eigenen Schlüsse ziehen: Würde ich es noch einmal so machen? Wie gestalte ich den Rest meines Lebens? Bereite ich mich auf den Tod vor oder verdränge ich die Tatsache meiner Sterblichkeit?

Nikolaus Schneider, der wie kaum ein anderer in den letzten Jahren auch ganz persönlich vom Sterben gesprochen  und geschrieben hat, hat für das vorliegende Buch insgesamt 18 Weggefährten und Gesprächspartner eingeladen, auf jeweils 10-12 Seiten davon erzählen, wie und wie bewusst sie sich auf „die letzte Wegstrecke“ machen.

Dabei schreibt zum Beispiel der von mir sehr geschätzte Fulbert Steffensky: „Was wird nach meinem Tod sein? Ich weiß es nicht, und ich muss es nicht wissen. Aber wenn Gott lebt, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass unsere Tränen umsonst geweint wurden und dass die Opfer ungetröstet bleiben.“

Und Bärbel Wartenberg-Potter spricht wie ihre jüngst verstorbene Freundin Luise Schottroff vom “Sterbeglück“, eine Gedichtzeile von Dorothee Sölle zitierend: „Schmerzlos flöge ich in dich, mein immer dunklerer Himmel.“


Ein ehrliches, ein wahrhaft frommes Buch, das einlädt, sich mit der eigenen letzten Wegstecke auseinanderzusetzen.

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Cover des Buches Und wenn ich nicht mehr leben möchte? (ISBN: 9783863340698)S

Rezension zu "Und wenn ich nicht mehr leben möchte?" von Hermann Gröhe

Ergreifend und zum nachdenken angeregt
Seasoonvor 5 Jahren

Ich habe dieses Buch bei einer Auslosung in lovelybooks gewonnen. Der Gewinn beeinhaltet das Versprechen bis Morgen, 01.03.2017, eine Rezession zu schreiben. Und nun ist es schon der 02.03.2017. Und ich habe Probleme in Worte zu fassen, wie sehr mich dieses Buch berührte.
Ausnahmsweise ist es mir sehr schwer gefallen ein Buch in der vorgegebenen Zeit zu lesen. Und ich will nicht ausschließen, dass ich hier und da quergelesen habe. Denn das Thema ist mir selbst nicht fremd. Nicht nur weil ich wegen meiner Multiple Sklerose selbst schon solch Gedanken hatte.


Der Buchtitel " Und wenn ich nicht mehr leben möchte" ist die Fragestellung einer an Krebs erkrankten Frau an ihren Mann. Das besondere hieran ist, dass der Ehemann ein Theologe ist und Sterbehilfe und Soizid vom Glauben her ablehnt. 
Das Buch umfasst ein Interview von Evelyn Finger, DIE ZEIT, mit Hermann Gröhe, damals Bundesgesundheitsminister und gegen die organisierte Sterbehilfe, und dem Theologen, Dr. h.c. Nikolaus Schneider. Die Ehefrau von Dr. Schneider,  Frau Anne Schneider, ebenfalls Theologin, erkrankte 2014 an Krebs. Damit hat zwischen den Eheleuten eine Diskussion über Suizid und Sterbehilfe begonnen. Diese wurde in der Zeitung DIE  ZEIT veröffentlicht.
Auch Anne Schneider kommt zu Worte und Frank Ulrich Montgomery, Vertreter der Deutschen Ärzteschaft. 


Es gibt keine Antwort, die allgenein Gültigkeit hat. Denn jeder Mensch wird für sich selber entscheiden müssen, was er mit sich und seinem Glauben vereinbaren kann.


Dr. h.c. Nikolaus Schneider hat sich entschieden. Er hat seine Ämter niedergelegt um seine Frau, mit der er über 40 Jahre verheiratet war, in die Schweiz zu begleiten. Denn dort ist Sterbehilfe nicht verboten.
Die Liebe zu seiner Frau war stark genug um ihren Wunsch zu verstehen und ich bin mir sicher Gott wird ihn auch verstehen 


Das Buch eine ehrliche Diskussion über das Für und Wider. Mich hat es stark berührt und jeder, der schon einen geliebten Menschen leiden sah oder vielleicht selber mit der Frage konfrontiert wurde, wird viele Bedenken und ebenso viele bejahende Gründe lesen können, die vielleicht gut tun. Ich werde das Buch noch einmal lesen. Ganz in Ruhe und auch erst wenn sich das gelesene etwas mehr verinnerlicht hat.

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