Nikolaus Schneider Als flögen wir davon

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Inhaltsangabe zu „Als flögen wir davon“ von Nikolaus Schneider

Als wir Kinder waren, war man mit siebzig Jahren alt und mit achtzig eine Greisin. Dies hat sich in unserer westlichen Welt durch viele günstige Lebensumstände massiv geändert. Viele Menschen starten mit Eintritt ins Rentenalter noch einmal "richtig durch". Der Erkenntnis, den Zenit des Lebens überschritten zu haben, kommt aber niemand aus. Wer auf ein langes Leben zurückblickt, wird seine/ ihre je eigenen Schlüsse ziehen: Würde ich es noch einmal so machen? Wie gestalte ich den Rest meines Lebens? Bereite ich mich auf den Tod vor oder verdränge ich die Tatsache meiner Sterblichkeit? Nikolaus Schneider, der wie kein anderer öffentlich und dennoch zutiefst persönlich über das Sterben gesprochen hat, will von seinen Gesprächspartner*innen - z.T. Weggefährt*innen - wissen, wie bewusst sie sich auf die letzte Wegstrecke machen.

Gedanken von Franz Alt, Christine Bergmann, Norbert Blüm, Eleonore Frey, Werner Grimm, Anselm Grün, Klaus Kinkel, Gisela und Manfred Kock, Hans Küng, Lore Maria Peschel-Gutzeit, Gudrun und Jürgen Schmude, Gesine Schwan, Kati und Kurt Spillmann, Fulbert Steffensky, Oskar Steuerwald, Manfred Stolpe, Rita Süssmuth, Bärbel Wartenberg-Potter.

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  • Ein ehrliches, ein wahrhaft frommes Buch, das einlädt, sich mit der eigenen letzten Wegstecke ausein

    Als flögen wir davon

    WinfriedStanzick

    06. December 2017 um 13:00

    Nikolaus Schneider war bis 2014 Ratsvorsitzender der EKD. Er trat von diesem Amt zurück, um sich ganz der Pflege seiner schwer an Krebs erkrankten Frau Anne zu widmen. Schon im Jahr 2005 war die gemeinsame Tochter Meike an Krebs gestorben. Seit dieser Zeit beschäftigt sich Nikolaus Schneider mit Fragen des Sterbens, der Sterbehilfe und der spirituellen Vorbereitung auf den eigenen Tod.Obwohl sich durch eine viel längere Lebenserwartung der Tod für die meisten Menschen viele Jahre nach hinten verschoben hat, wird er nach wie vor von den meisten verdrängt. Dennoch kommt niemand wirklich daran vorbei, der Erkenntnis, den Zenit des eigenen Lebens überschritten zu haben, ins Auge zu blicken.Wer auf ein langes Leben zurückblickt, wird seine/ ihre je eigenen Schlüsse ziehen: Würde ich es noch einmal so machen? Wie gestalte ich den Rest meines Lebens? Bereite ich mich auf den Tod vor oder verdränge ich die Tatsache meiner Sterblichkeit?Nikolaus Schneider, der wie kaum ein anderer in den letzten Jahren auch ganz persönlich vom Sterben gesprochen  und geschrieben hat, hat für das vorliegende Buch insgesamt 18 Weggefährten und Gesprächspartner eingeladen, auf jeweils 10-12 Seiten davon erzählen, wie und wie bewusst sie sich auf „die letzte Wegstrecke“ machen.Dabei schreibt zum Beispiel der von mir sehr geschätzte Fulbert Steffensky: „Was wird nach meinem Tod sein? Ich weiß es nicht, und ich muss es nicht wissen. Aber wenn Gott lebt, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass unsere Tränen umsonst geweint wurden und dass die Opfer ungetröstet bleiben.“Und Bärbel Wartenberg-Potter spricht wie ihre jüngst verstorbene Freundin Luise Schottroff vom “Sterbeglück“, eine Gedichtzeile von Dorothee Sölle zitierend: „Schmerzlos flöge ich in dich, mein immer dunklerer Himmel.“Ein ehrliches, ein wahrhaft frommes Buch, das einlädt, sich mit der eigenen letzten Wegstecke auseinanderzusetzen.

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