Nikos Kazantzakis

 4.1 Sterne bei 83 Bewertungen
Autor von Alexis Sorbas, Griechische Passion und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Nikos Kazantzakis

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Alexis Sorbas

Alexis Sorbas

 (56)
Erschienen am 27.02.2017
Die letzte Versuchung

Die letzte Versuchung

 (4)
Erschienen am 01.01.2004
Kapitän Michalis

Kapitän Michalis

 (2)
Erschienen am 01.01.1977
Alexander der Große

Alexander der Große

 (0)
Erschienen am 05.11.2015
Im Zauber der griechischen Landschaft

Im Zauber der griechischen Landschaft

 (0)
Erschienen am 01.01.2001
Alexis Sorbas, 1 Blu-ray

Alexis Sorbas, 1 Blu-ray

 (0)
Erschienen am 04.07.2012
Odyssee

Odyssee

 (0)
Erschienen am 27.11.2017
Im Palast von Knossos

Im Palast von Knossos

 (0)
Erschienen am 30.11.2016

Neue Rezensionen zu Nikos Kazantzakis

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Susibelles avatar

Rezension zu "Alexis Sorbas" von Nikos Kazantzakis

Alexis Sorbas
Susibellevor einem Jahr

Dieses Buch feiert das Leben! Bei diesem Roman wusste ich schon von der ersten Seite an das es mein Buch sein wird! Und ich finde genau so sollte es sein. Schon das schöne Cover sprach mich sofort an und beim lesen musste ich es mir immer wieder anschauen, weil man sich, wenn man den Film gesehen hat, Akexis Sorbas einfach nur wie Anthony Quinn vorstellen kann. Durch seine perfekt verkörperten Rolle ist dies gar nicht anders möglich. Es ist ein Roman über große Freundschaft. Nahezu jeder Satz ist eine kleine Lebensweisheit für sich. Der Ich-Erzähler ist ein belesener, von seinem besten Freund "Tintenkleckser" und "Büchermaus" genannter Schriftsteller, der ein Bergwerk auf Kreta pachtet um ein neues Leben zu beginnen. Er verabschiedet sich von seinem Freund, der in den Kaukasus reist um Menschenleben zu retten. Seiner Ansicht nach besteht die "einzige Methode sich selbst zu retten, in der Bemühung um andere". Und schon zu Beginn des Buches taucht man in eine wunderschöne Sprache ein: "Es regnete, und ich sah, wie die Regenfäden den Himmel mit dem Lehm der Straße verknüpften. Und wie ich auf das dunkle Schiff, die Schatten, den Regen schaute, nahm meine Traurigkeit Gestalt an, die Erinnerung stiegen auf, verdichteten sich in der feuchten Luft, ließen aus Regen und Sehnsucht das Antlitz des geliebten Freundes hervortreten. Wie lange war es her? Im letzten Jahr? In einem anderen Leben? Gestern? Ich war zu diesem Hafen hinabgegangen, um von ihm Abschied zu nehmen." Am Hafen trifft er auf Alexis Sorbas: Dieser ist ein Lebenskünstler, nicht zur Schule gegangen, aber mit Lebenserfahrung und Menschenverstand ausgestattet. Er liebt das Leben, genießt es in vollen Zügen und lebt vor allem den Augenblick. Diese Lebensfreude vermittelt er dem Schriftsteller der mit seinem bisherigen Leben unzufrieden ist. Und er vermittelt es vor allem mir als Leser. Man erinnert sich daran wie wichtig es ist den Augenblick zu genießen und sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. S. 69 :"Ich war glücklich und wußte das. Solange wir ein Glück erleben, sind wir uns dessen nicht so recht bewußt. Erst wenn es vorüber ist und wir Rückschau halten, merken wir plötzlich-und zuweilen mit Erstaunen-, wie glücklich wir waren. Ich aber lebte an diesem kretischen Gestade das Glück und wußte auch, daß ich glücklich war." Das ist so wahr! Mehr brauche ich nicht zu schreiben. Ich bin verliebt in Alexis Sorbas!

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J

Rezension zu "Alexis Sorbas" von Nikos Kazantzakis

Eloquent, geistreiches Buch
jannis1967vor einem Jahr

Ein sehr guter Klassiker,
stellenweise anspruchsvoll, aber niemals anstrengend.
Ein philosophisches, lebensbejahendes und schönes Werk.

Kommentare: 1
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RobBen89s avatar

Rezension zu "Alexis Sorbas" von Nikos Kazantzakis

Rezension zu "Alexis Sorbas" von Nikos Kazantzakis
RobBen89vor 10 Jahren

Wenn das die Philosophie der Griechen ist, tut es mir sehr leid um das griechische Volk.
Der Ich-Erzähler und Alexis Sorbas begegnen sich am Festland und beschließen auf Kreta ein Kohlebergwerk zu "eröffnen". Aber nichts klappt wie es sollte. Kern des Romans sollen aber die abendlichen "philosophischen" Gespräche zwischen den beiden Protagonisten darstellen, die aber meistens oberflächlich bleiben und nur darauf hinauslaufen, was für ein schwaches und schlechtes Geschlecht die Frauen seien und wen Sorbas nicht schon alles abgeschleppt hat. Die Botschaft, dass man den Tod akzeptieren und sich mit ihm anfreunden soll, ist zwar vorhanden, bleibt aber hintergründig.
"Alexis Sorbas" wird immer wieder als Nationalepos dargestellt, meines Erachtens könnte dieser Roman auch an jedem anderen sonnigen Flecken dieser Welt spielen. Als dreimaliger Kreta-Urlauber kam mir jedenfalls nicht das Kreta-Gefühl.
So bleibt für mich Alexis Sorbas trotz der blumigen Sprache von Kazantzakis ein von seinen Trieben geleiteter Primitivling und die Lektüre dieses Buches hat mich definitiv nicht bereichert und von daher von mir nicht empfehlenswert.

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