Nikos Kazantzakis Im Palast von Knossos

(0)

Lovelybooks Bewertung

  • 0 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 0 Rezensionen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Im Palast von Knossos“ von Nikos Kazantzakis

Jedes Jahr mussten die Einwohner des noch kleinen und unbedeutenden Stadt Athen sieben Jungfrauen und sieben Jünglinge nach Kreta schicken, wo sie dem Minotauros geopfert wurden – einem Wesen halb Mensch, halb Stier. Diesen Zustand wollte der junge Athener Königssohn Theseus nicht länger hinnehmen. Er macht sich auf in das mächtige Reich des Königs Minos, um nach Wegen zu suchen, dieser Ungerechtigkeit ein Ende zu bereiten. Diesen antiken Mythos verarbeitet der weltberühmte griechische Schriftsteller Nikos Kazantzakis („Alexis Sorbas“) und erzählt ihn aus der Perspektive von Haris und seiner Schwester Krino. Frisch und lebendig tauchen altbekannte Figuren auf: Ariadne und Phädra, Theseus, Minos, Daidalos und Ikaros. Alle diese Gestalten der griechischen Mythologie werden bei ihm von Mythen zu Menschen. In diesem zeitlosen Roman, der ursprünglich für ein jüngeres Publikum verfasst worden ist, manifestiert sich auch die Sicht des Autors auf Menschen und Geschichte: Zu viel Reichtum, zu viel Macht, korrumpiert. Kazantzakis stellt im „Palast von Knossos“ das Althergebrachte, das Monarchische (Minos), dem neuen, aufstrebenden, freien und demokratischen Athen (Theseus) gegenüber. Theseus gelingt es schließlich trotz persönlicher Rückschläge mithilfe der Dorer das kretische Joch abzuschütteln. Das Ende des Romans ist gleichzeitig der Beginn des aufblühenden Athens, das in friedfertigem Zusammenleben Zivilisation schaffen wird, deren Errungenschaften bis heute fortwirken. Ein Werk, das an Aktualität niemals einbüßen wird. Ganz nebenbei arbeitet Kazantzakis auch das das Alltagsleben plastisch heraus. Bei der Lektüre des Buches taucht man in eine 3500 Jahre alte Zivilisation ein, und diese geheimnisumwitterte Vergangenheit erscheint plötzlich wie zum Greifen nahe.

Stöbern in Romane

Drei Tage und ein Leben

Ein beinahe poetisch anmutendes Psychodrama

Bellis-Perennis

Und es schmilzt

Selten so ein langweiliges Buch gelesen. 22 Euro hätten besser angelegt werden können. Leider.

Das_Blumen_Kind

Underground Railroad

Tief bedrückendes Portrait einer Gesellschaft! Das Buch war nicht immer schön, aber immer lesenswert.

Linatost

Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

Improvisation pur... kein Tiefgang, kein gar nichts... Schade!

herrzett

Birthday Girl

Nette Kurzgeschichte für Fans

Milagro

Was man von hier aus sehen kann

Ein Meisterwerk! Humor und Tragik zugleich. Ich bin absolut begeistert!

Pagina86

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen