Nils Heinrich Irgendwo muss man ja wohnen

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Inhaltsangabe zu „Irgendwo muss man ja wohnen“ von Nils Heinrich

Den umgekehrten Weg gehen bekanntlich viele - aber wer zieht schon freiwillig von Berlin nach Stuttgart? Nils Heinrich hat es gewagt. Und gewonnen. An Erfahrung jedenfalls. Seine Geschichten erzählen unter anderem von einem Hochzeitsantrag im Dunkelrestaurant, von verwirrten ICE-Passagieren und von hyperaktiven Kindern am Titisee. Und natürlich von Schwaben, von Umzügen und vom Reisen. Nils Heinrich, Jahrgang 1971, ist erfolgreicher Kabarettist und lebt (mittlerweile wieder) in Berlin. Er absolviert seit mehr als 5 Jahren jährlich zwischen 150 und 200 Live-Auftritte. Sein jüngstes Bühnenprogramm "Weiß Bescheid: Neues vom Hamsterradkapitalismus" startete im Herbst 2011. Empfohlen von Horst Evers!

Typischer Privatfernsehen-Sketcheschreiber-Humor.... überflüssig, blöde und nur sehr bedingt lustig, so wie der Typ auf dem Cover.

— Andreayyy

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  • Rezension zu "Irgendwo muss man ja wohnen" von Nils Heinrich

    Irgendwo muss man ja wohnen

    thursdaynext

    26. December 2012 um 17:45

    Es gibt in der Spalte Humor Kabarettisten und Komödianten . Das sind die Guten. Dann kann man noch unterscheiden zwischen Comedians und Komikern. Ein paar gute Komiker soll es geben. Nils Heinrich mit seinen vorurteilsbehafteten Schmarrn Geschichten fällt bei mir nicht darunter. Zu schwach seine übertriebenen Slapstikeinlagen und das Spiel mit den Ressentiments gegen Schwaben im allgemeinen und Stuttgart. Einzig die "neigeschmeckte" Nachbarin Bärbel zeigt in der Spülmaschinenstory gute Ansätze. Gelobhudelt wird das Ganze im Klappentext von Horst Evers. Das hätte als "Fingerwegwarnung" reichen müssen. Leider fühlte sich auch Fritz Eckenga bemüssigt das Büchlein zu loben ( innerer Klappentext) und darauf bin ich reingefallen. Allerdings habe ich es nicht gekauft, sondern als gute Schwäbin nur aus der Stadtbibliothek ausgeliehen. Das befriedigt meine mit flachen Platituden gegen Schwaben behelligte Leserinnenseele und lässt mich beschwingt auf die "Kehrwoche" verzichten.

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