Nils Krebber

 4.3 Sterne bei 15 Bewertungen

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Cover des Buches Keine Helden - Piraten des Mahlstroms (ISBN:9783958692961)

Keine Helden - Piraten des Mahlstroms

 (15)
Erschienen am 05.09.2017

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Rezension zu "Keine Helden - Piraten des Mahlstroms" von Nils Krebber

Keine Helden - Piraten des Mahlstroms
Elenas-ZeilenZaubervor 7 Monaten

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Piraten sind schon seit Errol Flynn meine Helden, direkt nach Winnetou und Old Shatterhand. Mein Oppa hat mit mir immer diese Filme geschaut und die Piraten haben mir immer gefallen.
Tja, als ich dann von Krebbers Piraten-Buch hörte, habe ich trotzdem überlegt, ob ich es mir holen soll. Denn passen diese Piraten zu den damaligen? Okay, ich habe es gewagt und wurde nicht enttäuscht.
Die beiden Protagonisten sind gerissen und immer zu einer Gaunerei aufgelegt. Und wenn der große Schatz winkt, sind sie mit Feuereifer dabei. Dabei lernt man auch ihre Ecken und Kanten kennen und das macht sie lebendig und trotz allem liebenswert.
Okay, wie zu erwarten, gibt es dabei Probleme. Und hier hat der Autor die Spannung hübsch wellenförmig angelegt. Zwischen den actionreichen Szene, in denen die Spannung ansteigt und nervenzerfetzend ist, gibt es immer wieder Momente, in denen alle, Leser wie Charaktere, verschnaufen können.
Die Story ist in sich stimmig und wurde in einem locker-leichten Schreibstil präsentiert.
Jetzt hoffe ich, dass es mindestens ein weiteres Piraten-Abenteuer von Krebber gibt und vergebe diesem 5 Mahlstrom-Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Eberhart Brettschneider ist Händler, Abenteurer und Entdecker - wenn man ihm glauben möchte.
Tatsächlich jedoch ist er einer der erfolgreichsten Betrüger Kammerbads. Gemeinsam mit seiner Partnerin Aurelia schwindelt er sich durch die Straßen seiner Heimatstadt.
Als Eberhart glaubt, den großen Coup gefunden zu haben, geraten die beiden durch eine Intrige mitten in die Suche nach dem Schatz des Schreckenskapitäns. Durch Piraterie und Hexerei werden sie bis in die Tiefen des Mahlstroms getrieben, wo Eberhart Sturmgeborene, Magier, Totenbeschwörer und die Götter selbst hereinlegen muss, um zu überleben.
"Aber was soll schon passieren?"

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Rezension zu "Keine Helden - Piraten des Mahlstroms" von Nils Krebber

Holla, Anker lichten!
Die_Schnurrbliothekvor einem Jahr

Ich durfte den Debütroman Keine Helden – Piraten des Mahlstroms von Nils Krebber im Rahmen einer Leserunde genießen. Piratenabenteuer gibt es für meinen Geschmack viel zu wenige da draußen, genau wie originelle Figuren. Logisch also, dass ich nach der Lektüre des Klappentextes sofort Feuer und Flamme für Keine Helden war. Wenn auch ihr vor lauter Drachen und Elfen die Buddel Rum aufm Tisch nicht mehr seht und euch die üblichen Fantasy-Settings anöden, ist die Geschichte rund um die Crew der Wellenreiter vielleicht genau das richtige für euch!


~ Cover ~

Das Cover passt zum Inhalt wie der Tintenfischsaugnapf auf den … okay, lassen wir das. Ich habe nichts zu meckern, außer: Wenn ich einen riesigen, Schiffe verschlingenden Kraken auf dem Cover sehe, dann erwarte ich im Buch ebenfalls einen riesigen, Schiffe verschlingenden Kraken. Nein, ich bestehe sogar darauf (Hallo? Kraken sind mega cool!) Aber: Der Kraken bekam keinen Storyauftritt, leider :( Vielleicht ja in einem anderen Abenteuer der Wellenreiter-Crew?!


~ Darum geht's ~

Eberhart Brettschneider und seine Partnerin Aurelia halten sich nicht nur für ziemlich ausgebufft, sie sind es auch. In ihrer Heimatstadt drehen sie ein krummes Ding nach dem anderen – wobei sowohl Eberhart als auch Aurelia ihre jeweils eigenen Gründe dafür haben. Einen tut sie jedoch die Aussicht auf Reichtum, den sie sich wiederum von ihrem bis dato größten Coup versprechen. Doch schnell müssen die beiden merken, dass sie sich mit den falschen Kräften angelegt haben. Mir nichts, dir nichts werden sie in eine abenteuerliche Suche nach einem alten Piratenschatz verwickelt, müssen raubeinigen Gesellen und uralter Magie die Stirn bieten und gar die Tiefen des Mahlstroms herausfordern. Auf ihrem Weg treffen sie Verbündete – sowohl richtige, als auch falsche –, müssen Opfer bringen und wachsen über sich selbst hinaus.

Der Handlungsaufbau orientiert sich am klassischen Quest-Plot: Eine Heldentruppe muss rekrutiert, magische Gegenstände müssen gefunden und Prüfungen bestanden werden, bevor man am Ende dem Obermotz entgegentritt. Eine Wendung vollzieht sich etwa zur Mitte des Buches hin und die Helden sind gezwungen, mit 'personellen Veränderungen' klarzukommen. Bei mir löste dieser Einschnitt nicht ganz die Wirkung aus, die er womöglich sollte – dafür fehlte mir zu diesem Zeitpunkt die nötige Bindung zu den entsprechenden Figuren.


~ Die Figuren ~

Tja, was soll ich sagen: Das neue Jahr hat noch nicht mal richtig begonnen und ich habe schon eine Lieblings-Buchfigur für 2019 :) Eberhart Brettschneider, der Protagonist des Buches, ist ein toller Kerl: Ein Schlitzohr, Geschäftsmann, Gauner – aber mit einer Zunge aus Gold und dem Herzen am richtigen Fleck. Dass er äußerlich weder einen Schönheitspreis gewinnt, noch der heterosexuellen Norm entspricht ist ein nettes Detail, aber für mich nicht wirklich ausschlaggebend. Ich will die Figuren auf ihrem Weg begleiten und in Interaktion mit der Welt sehen und sie auf diese Weise kennenlernen – das ist dem Autor bei Eberhart wirklich super gelungen!

Die quasi 'Neben'-Protagonistin, Aurelia, ist ein wahrlich ausgefuchstes Weibsbild. Sicher, sie ist sympathisch mit ihrem frechen Mundwerk, aber mir war sie dann doch zu perfekt und ihre Entwicklung aufgrund eines Twists zur Handlungsmitte sehr schnell und erzwungen. Bei ihr hätte ich mir mehr 'show' und weniger 'tell' gewünscht – und die ein oder andere menschliche Schwäche.

Die Nebenfiguren blieben brav in ihren Rollen, konnten dort aber größtenteils überzeugen. Manche Klischees werden gebrochen, andere mit Inbrunst bedient, und so manches Mal hätte ich mir mehr Charaktertiefe gewünscht. Aber das ist für mich letztlich ein gutes Zeichen: Wenn ich mehr über die Figuren wissen möchte, hat mich die Welt definitiv gepackt ;)


~ Sprache & Stil ~

Das Buch war wirklich angenehm zu lesen. Sprache und Tonalität waren den Figuren und dem Setting angemessen; dadurch war alles sehr harmonisch und atmosphärisch. Die Beschreibungen der Schauplätze empfand ich als genau richtig – knackig genug, damit ich ein Bild vor Augen hatte, aber nicht so lang, dass es sich in Details verliert. Anders verhielt es sich mit der Beschreibung der Figuren: Hier war es mir an mancher Stelle etwas 'too much'. Sicher möchte ich wissen, wie die Figuren – insbesondere die Protagonisten – aussehen, aber das Kleid der Gräfin und jedes Fitzelchen ihrer Garderobe interessiert mich dann doch eher weniger.


~ Gesamteindruck ~

Alles in allem konnte mich Keine Helden überzeugen. Für ein Debüt liefert der Autor hier wirklich mehr als solide ab. Die Abenteuer von Eberhart und Co. waren kurzweilig, spannend und unterhaltsam; dabei herrschte immer die richtige Balance zwischen Action, Humor, Dramatik und Emotionen. Abzüge gibt es nur für das ein oder andere ausgelutschte Klischee, fehlende Charaktertiefe bei der ein oder anderen Figur und ein paar Handlungsknoten, mit denen ich nicht ganz d'accord ging. Nichtsdestotrotz: Wer mal wieder Lust hat, in See zu stechen – wohlgemerkt, ohne dabei nass zu werden und mit einer Handvoll sympathischer, teils origineller Anti-Helden im Schlepptau – der ist mit Keine Helden von Nils Krebber bestens bedient. Ich habe jedenfalls große Lust auf eine Fortsetzung und werde definitiv wieder auf der Wellenreiter anheuern!

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Rezension zu "Keine Helden - Piraten des Mahlstroms" von Nils Krebber

Rezension
EmilyToddvor einem Jahr

Die Geschichte war gut aber irgendwie viel es mir schwer am Ball zu bleiben. Irgendwie war es einigen Stellen so verwirrend, dass ich komplett den roten Faden verlor bzw. mit meinen Gedanken komplett abschweifte. Die Story konnte mich einfach nicht so richtig fesseln.
Der Schreibstil ist gut und sehr fantasievoll gehalten.
Die Charaktere interessant und tiefgehen gestaltet, zumindest die Hauptfiguren. Bei den Nebenfiguren muss ich zugeben, dass mich die vielen Namen noch zusätzlich verwirrten. Und leider konnte ich manchen Handlungen nicht ganz nachvollziehen.
Die Idee der Geschichte hat mir wie gesagt auch gut gefallen und eine Fortsetzung würde mich sehr interessieren.

Ich kann aber leider nur 3 Sterne vergeben.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Keine Helden - Piraten des Mahlstroms (ISBN:undefined)

Hallo liebe Lovelybooks-Leser*innen,

wir laden euch recht herzlich zur Leserunde zu "Keine Helden - Piraten des Mahlstroms" ein, Band 1 einer spannenden und humorvollen  Dilogie um den gerissenen Eberhart Brettschneider und seinen  Weggefährten.

Eberhart Brettschneider ist Händler, Abenteurer und Entdecker - wenn man ihm glauben möchte. 
Tatsächlich jedoch ist er einer der erfolgreichsten Betrüger Kammerbads. Gemeinsam mit seiner Partnerin Aurelia schwindelt er sich durch die Straßen seiner Heimatstadt.

Als Eberhart glaubt, den großen Coup gefunden zu haben, geraten die beiden durch eine Intrige mitten in die Suche nach dem Schatz des Schreckenskapitäns. Durch Piraterie und Hexerei werden sie bis in die Tiefen des Mahlstroms getrieben, wo Eberhart Sturmgeborene, Magier, Totenbeschwörer und die Götter selbst hereinlegen muss, um zu überleben.

Wir stellen euch zehn eBooks sowie fünf Taschenbücher zur Verfügung. Bewerben könnt ihr euch bis zum 2. Dezember 2018. Bitte nehmt nur an der Leserunde teil, wenn ihr euch aktiv daran beteiligen wollt und im Anschluss eine Rezension verfasst.

Autor Nils Krebber wird die Leserunde ebenfalls begleiten und sich euren Fragen und Anmerkungen stellen.

Ihr seid interessiert? Dann beantwortet bitte folgende Frage:

Was macht für dich einen wahren Helden aus?

Bitte gebt in eurer Bewerbung auch an, welches eBook-Format ihr benötigt (epub oder mobi) oder ob ihr ein Taschenbuch bevorzugen würdet.

Bewerben sich mehr als fünfzehn TeilnehmerInnen um die zur Verfügung gestellten Exemplare, entscheiden wir aus den eingegangenen Bewerbungen.

Euer Amrûn-Team

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