Nils Marheinecke Die Synthese von Prozess- und Produktorientierung in Dietrich Pukas Aufsatz `Argumentierendes Schreiben Lineare Problemerörterung von 1999

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Inhaltsangabe zu „Die Synthese von Prozess- und Produktorientierung in Dietrich Pukas Aufsatz `Argumentierendes Schreiben Lineare Problemerörterung von 1999“ von Nils Marheinecke

Seit den 1980er Jahren arbeitet die Schreibdidaktik mit dem prozessorientierten Schreiben nahezu ausschließlich an einem Unterrichtskonzept, das sich im Gegensatz zu seinen Vorgängern auf die beim Schreiben ablaufenden Prozesse sowie ihre Vermittlung konzentriert und sich insbesondere von den eng umgrenzten Textformen des klassischen Aufsatzunterrichts distanziert. Auch für die Erörterung als schwierige Aufatzart existieren bereits Vorschläge zum prozessorientierten Unterricht, die oft stark an der Methodik des Freien Schreibens angelehnt sind und weniger die Kriterien traditioneller Erörterungstypen beachten. §In seinem Aufsatz: Argumentierendes Schreiben: Lineare Problemerörterung aus dem Jahr 1999 stellt Dietrich Pukas jedoch die Textform der linearen Problemerörterung mit fest angesetztem Konzept und Aufbauschema dar, was dem vorherigen Trend stark widerspricht. Denn trotz der Tatsache, dass sich Pukas auf Vorreiter der Prozessorientierung wie Baurmann bezieht und auch auf Arbeitstechniken und Herangehensweisen an die von ihm vorgestellte Textform eingeht, scheint sein Konzept stark produktorientiert zu sein, was folgende Frage aufwirft: Schafft Pukas in seinem Aufsatz vielleicht eine Synthese aus Produkt- und Prozessorientierung für Erörterungen anhand der linearen Problemerörterung oder wahrt er lediglich die Tradition älterer Unterrichtsformen? Und wie begründet er sein abweichendes Vorgehen?§Um diese Fragen zu beantworten untersucht die vorliegende Arbeit Pukas Aufsatz auf prozess- und produktorientierte Anteile, eine mögliche Synthese beider Konzepte, sowie Pukas Auseinandersetzung mit diesen Ansätzen. Hierzu werden zunächst die Unterschiede zwischen der neueren Prozess- und der älteren Produktorientierung geklärt und Kriterien für eine Synthese aufgestellt, worauf eine kurze Darstellung bisheriger prozessorientierter Konzepte für das argumentative Schreiben folgt. Anhand der dabei aufgestellten Kriterien wird der Aufsatz untersucht, sodass eine abschließende Betrachtung auf sein möglicherweise synthetisches Konzept stattfinden kann.

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    Die Synthese von Prozess- und Produktorientierung in Dietrich Pukas Aufsatz `Argumentierendes Schreiben Lineare Problemerörterung von 1999

    dietrich_pukas

    23. July 2011 um 20:06

    Nils Marheinecke: Die Synthese von Prozess- und Produktorientierung … Rezension von Dietrich Pukas (21.07.2011) Dass sich Marheinecke in seinem E-Book kritisch mit der Synthese von Prozess- und Produktorientierung in meinem Aufsatz zum argumentierenden Schreiben einer linearen Problemerörterung auseinander setzt, ist grundsätzlich zu begrüßen. Aber trotz etlicher Zugeständnisse an meine Aufsatzkonzeption einer Integration von Prozess- und Ergebnisorientierung bestreitet Marheinecke eine gelungene Synthese. Er sieht zu viele Defizite hinsichtlich des kreativen Schreibens, verkennt und verleugnet indes die notwendige Systematik argumentativen Schreibens und legt keine tragfähige Alternative für prozessorientiertes Argumentieren vor, was ich in meiner diesbezüglichen Replik in der Fachzeitschrift „Erziehungswissenschaft und Beruf (EWuB)“ 3/2010, S. 443-448 nachgewiesen habe. Solange die Vertreter einer kreativen Deutschdidaktik (wie Marheinecke) kein praktikables prozessbezogenes Konzept einer argumentativen Schreiblehre bieten können, dürfen Deutschlehrer/-innen und Studierende der Germanistik weiterhin auf meine bewährte Aufsatzlehre setzen, die sich über die lineare Argumentation hinaus noch auf die dialektische, sachtextbezogene und literarische Erörterung erstreckt. Dementsprechend sollten sie sich nicht von Marheineckes Abhandlung verunsichern lassen, sondern meine Replik hinzuziehen, was auch jenen zu empfehlen ist, die im o. a. Werk nach Fortschritten in der Aufsatzlehre suchen und sich im Argumentieren und Gegenargumentieren üben wollen.

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