Nils Nöske

 4.4 Sterne bei 19 Bewertungen

Lebenslauf von Nils Nöske

Nils Nöske stammt aus Schleswig in Norddeutschland. 1987 geboren, wuchs er als Einzelkind auf. An der Kieler Universität studierte der Autor zwei Jahre Mathematik und Physik auf Lehramt. Nach einer beruflichen Neuorientierung und verschiedenen Praktika entschied er sich schließlich für eine Ausbildung zum Erzieher. Nils Nöske verfasste schon früh Gedichte und Kurzgeschichten. Diverse Romananfänge folgten noch während der Schulzeit. Der Autor bringt in seinen Werken auf unterhaltsame und spannende Weise seine Gefühle und Gedanken zum Ausdruck. So auch in seinem Debütroman „Choices – Die Besessenen“. Der Roman ist angesiedelt im Bereich der Fantastik und wurde im Dezember 2010 im Latos-Verlag veröffentlicht.

Alle Bücher von Nils Nöske

Nils NöskeChoices - Die Mächtigen
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Choices - Die Mächtigen
Choices - Die Mächtigen
 (8)
Erschienen am 18.12.2014
Nils NöskeChoices - Die Besessenen
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Choices - Die Besessenen
Choices - Die Besessenen
 (11)
Erschienen am 30.08.2012

Neue Rezensionen zu Nils Nöske

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Aer1ths avatar

Rezension zu "Choices - Die Mächtigen" von Nils Nöske

Tolle Grundidee, guter Schreibstil, doch leider zu verwirrend mit undurchschaubaren Charakteren
Aer1thvor einem Jahr

Meine Meinung zum Buch

Als ich den Klappentext zu “Choices – Die Mächtigen” las, habe ich Gesellschaftskritik, Fantasy und einen Fünkchen Zukunft daraus herausgelesen. Das alles habe ich auch tatsächlich bekommen; aber vielleicht sollte ich für den Moment lieber die Finger von Fantasy Büchern lassen.

Log, einer der Protagonisten, ist Kanalarbeiter. Er stammt aus einem armen Dorf, an dem der technische Fortschritt vollkommen vorbeigezogen ist. Nach einem Schicksalsschlag entscheidet sich Log in die Großstadt zu ziehen und für Gerechtigkeit zu sorgen.
Parett hingegen lebt in der sogenannten Oberschicht. Er ist Journalist, erfolgreich, hat Geld und lebt in einem der obersten Stockwerke der höchsten Wolkenkratzer Zorins, dort wo der Sauerstoff nicht aus der natürlich en Umgebung stammt, sondern aus großen Tanks. Er hat alles, was er sich wünscht und steckt gerade mitten in der größten Story seines Lebens.

Zwei Protagonisten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Log hasst die reichen Bonzen von oben und Parett verabscheut Log aus anderen Gründen. Was die beiden zusammenbringt und wieso Parett kein gutes Bild von Log hat? Das kann ich euch leider nicht verraten ohne zu spoilern.

Zunächst möchte ich erstmal sagen, dass mir der Schreibstil des Autors wirklich gut gefallen hat. Ich brauchte zwar etwas mehr Konzentration, um zu lesen, aber schreiben kann Nils Nöske.
Auch die Geschichte an sich und die darin untergebrachte Gesellschaftskritik haben mir gefallen.
Was ich besonders gut gelungen fand, war die Idee, wie Magie in dieser Welt wirkt. Sie wird nicht einfach so von den Magiern oder in diesem Fall Elementarii gewirkt, sondern jeder Zauber hat seinen Preis und die Elementare entscheiden über diesen Preis.
Ein erschaffenes Feuer hat beispielsweise Kälte als zu zahlenden Preis. Die Umgebungsluft und auch die Hand des Elementarius selber erkalten, wenn dieser eine Flamme erschafft. So müssen die Magier sich immer dem Preis ihrer Zauber bewusst sein und sich entscheiden, ob sie ihn zahlen wollen oder eben nicht.

Wie ihr seht, grundsätzlich fand ich das Buch also gar nicht schlecht. Doch leider habe ich sehr lange gebraucht, um es zu lesen und ich habe es leider auch nicht gerne zur Hand genommen. Ich habe mich sogar dabei ertappt, wie ich mir andere Dinge zu tun gesucht habe, damit ich nicht lesen “muss”. Kein wirklich gutes Zeichen. Es heißt leider, dass mich das Buch nicht wirklich mitnehmen und fesseln konnte.

So sehr mir der Schreibstil und auch die Idee gefallen haben, so sehr war ich aber leider vom Inhalt auch verwirrt.
Begonnen hat das damit, dass ich Log zunächst so gar nicht einschätzen konnte. Ich habe zwei Gesichter an ihm entdecken können, die aber so meilenweit voneinander entfernt waren, dass ich sie in meinem Kopf einfach nicht zu einer Person einen konnte. Auf der einen Seite ist Log nett, hilfsbereit und loyal und im nächsten Kapitel muss ich plötzlich davon lesen wie er kaltblütig und egoistisch handelt. Das passte für mich einfach nicht zusammen.
Die Erklärung dazu kommt zwar im Laufe des Buches, aber am Anfang hat mich das alles einfach nur verwirrt und ich konnte mich gar nicht richtig auf die Geschichte konzentrieren.

Ebenfalls empfand ich die Handlungsstränge häufig als etwas wirr. Die ganze Story an sich ist ziemlich komplex und man muss schon konzentriert sein beim Lesen, daher schließe ich nicht aus, dass durch fehlende Konzentration ich einiges einfach überlesen oder nicht in den richtigen Zusammenhang gebracht habe. Ich habe alles verstanden, was passiert ist, aber beim Lesen selber musste ich schon einige Male mit der Stirn runzeln und fand auch einige der Wendungen eher etwas unpassend zum Gesamtbild.

Das Buch fängt recht unscheinbar an – ohne das negativ zu meinen – wird dann aber ab einem Punkt zu einer Art “The Walking Dead”. Zumindest ist mir diese Assoziation beim Lesen gekommen.

Die anderen Rezensionen zu dem Buch sind alle durchweg positiv. Also wird Nils Nöskes zweiter Roman wohl einfach nichts für mich gewesen sein. Vielleicht muss ich auch eine Weile mit dem Fantasy Genre pausieren.

Fazit

Tolle Grundidee, guter Schreibstil, doch leider war die Geschichte dann wohl doch nichts für mich. Zu verwirrend und mit Charakteren, die ich nicht richtig einordnen konnte und mit genau solchen “Schwebezuständen” – gerade bei Personen – komme ich einfach nicht zurecht.

Von mir gibt es leider nur 2,5 von 5 Sternen. Dennoch bedanke ich mich sehr für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Aria_Buechers avatar

Rezension zu "Choices - Die Mächtigen" von Nils Nöske

Wie ein Buch eine ganze Stadt verändern kann!
Aria_Buechervor 4 Jahren

Zu aller erst möchte ich mich bei dem Autor bedanken, dass er nach seinem ersten Buch ~Choices: Die Besessenen~ ein weiteres geschrieben hat, denn ich bin ein totaler Fan von seinem Schreibstil! Also: lieben Dank <3

Zum Inhalt:
In Choices- die Mächtigen geht es um die Stadt Zorin. Armut und Reichtum, Fortschritt und Tradition, Jung und Alt: alles verbindet diese Stadt. Auch die Magie mit der Menschheit?
Parret ist ein berühmter Reporter, der zur Zeit über mysteriöse Vorfälle in Zorin gerichtiget. Zusammen mit Keldo, dem etwas anderem Cop, versucht er den sogenannten Magier hinter Gitter zu bringen.
Existiert vielleicht doch so etwas wie Magie?

Meine Meinung:
Das Cover ist einfach wundervoll! Es ist dunkel, geheimnisvoll und der wichtigste Gegenstand, ist deutlich hervorgehoben und steht im Vordergrund: das Buch.

Der Schreibstil war wieder wunderbar! Die einzelnen Personen haben jeweils in der Ich-Perspektive ihre Gefühle, Erlebnisse und Konflikte erzählt und deshalb konnte man sich gut in sie hinein versetzen.

Die allgemeine Handlung hat mir sehr gut gefallen. Ohne zu spoilern: In diesem Buch erwarten euch spannende Rätsel, merkwürdige Kreaturen, verzwickte Liebesbeziehungen und mehr oder weniger lustige Kommentare von den Personen.
Manche Stellen waren sehr verwirrend und hat mich auch irgendwie verunsichert. An einer Stelle des Buches werden so viele Fragen aufgeworfen wo ich nur dachte: WAAAAAAAAAAAAAAAAS?
Aber insgesamt passte dieses Loch voller Fragen dann wieder in die Handlung, weil in den letzten Kapiteln der große WOW-Effekt kommt!
Wenn ihr das Buch also lest: Nicht verzweifeln, weil ihr nicht alle Fragen aufklären könnt, sondern einfach weiter lesen ;)

Ebenfalls hat mir gut gefallen, dass das erste Buch bzw. die Besessenen kurz mit angesprochen worden! Keine Panik, wenn ihr das erste Buch nicht gelesen habt, ist das überhaupt nicht schlimm, aber da ich so ein Fan vom ersten Buch bin, hat mich diese Stelle total gefreut :)

Besonders gut hat mir die Rolle des Zauberbuches gefallen! Es zeigt einfach, wie stark uns ein Buch verändern kann und wie besonders jedes einzelne ist!

Insgesamt fand ich das Buch sehr sehr gut! Aber trotzdem hat mir Choices- die Besessenen etwas besser gefallen. Ich weiß nicht woran das liegt, denn vom Inhalt  sind beide Bücher sehr spannend! Ich glaube diese offenen Fragen in der Mitte, welche dann gegen Ende erst gelöst werden, sind der Grund, warum dieses Buch nicht vor den ~Besessenen~ von Nils Nöske steht.
Trotzdem kann ich das Buch den Fantasy-Krimi-Fans unter euch sehr  empfehlen, denn es ist einfach eine Geschichte, die man vorher noch nirgendswo in irgendeiner Form gelesen hat.
 (Die heutigen Dystopien sind fast alle gleich findet ihr nicht auch? )

Also wer ein spannendes Buch sucht, HIER IST ES ;) !







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thenights avatar

Rezension zu "Choices - Die Mächtigen" von Nils Nöske

Choices- die Mächtigen von Nils Nöske
thenightvor 4 Jahren

Klappentext:
Zorin versinkt im Chaos. An keinem anderen Ort paaren sich so viel Reichtum und rasanter Fortschritt mit derartigen Grausamkeiten und erdrückender Armut wie in der gewaltigen Hauptstadt. Hier regieren Egoismus und Ignoranz, Korruption und Rücksichtslosigkeit. Vor vielen Jahrtausenden jedoch regierten hier Magie und jene, die sie beherrschen konnten. Und obwohl das Wissen um diese Mächte längst von der Oberfläche verschwunden ist, trägt die Welt auch heute noch ihre Spuren. Ein wohlhabender Reporter, ein armer Traumtänzer und ein uraltes Zauberbuch. Mehr braucht es nicht, um den Funken der Zauberei erneut zu entfachen und die vertraute Welt mit einer Woge der Zerstörung in ihren Grundfesten zu erschüttern.
Meine Meinung:
Lange habe ich auf ein neues Buch von Nils Nöske gewartet, nachdem mir die *Besessenen* aus der Reihe Choices ausnehmen gut gefallen hatte, waren meine Erwartungen an *die Mächtigen* natürlich besonders hoch und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht, das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, unterhaltsam und vor allem rätselhaft, es animiert die Leser dazu, mit zuraten, welche Motive die Protagonisten für ihre Handlungen haben, wie es weitergeht und lange darf bezweifelt werden ob es denn ein Happyend gibt, für Zorin und die *Helden* Ich war lange hin und her gerissen, zwischen Sympathie und Ablehnung gegenüber den Hauptpersonen, es gibt nicht von der ersten Seiten an, den einen *Guten* den der auszieht die Welt zu retten, glaubt man den Charakter einer der Personen durchschaut zu haben, geschieht auf der nächsten Seite etwas, dass meine Meinung wieder völlig über den Haufen warf, aber keine Angst, auch wenn vielleicht nicht alle Fragen am Ende des Buches beantwortet werden, das eine oder andere kleine Geheimnis darf dann doch unaufgeklärt werden, fügt sich doch alles zu einer logischen Geschichte zusammen.
Ich hatte schon für *die Besessenen* fünf volle Punkte vergeben und wünschte mir nun ich könnte mehr vergeben, denn man erkennt, vergleicht man die beiden Bücher miteinander, eine deutliche Steigerung im Stil und im Aufbau der Geschichte, man könnte sagen sie ist erwachsener geworden, was aber gleich blieb ist die unverkennbare Schreibfreude Nils Nöskes.
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil oder einfach das nächste Buch des Autors.


Kommentare: 3
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Gespräche aus der Community

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xploder007s avatar

Herzlich Willkommen zur Leserunde zu "Choices – Die Besessenen" von Nils Nöske.


Ein Kampf, der in den tiefen des Geistes entbrennt. Mächtiger als der Mensch und doch ein Teil von ihm, von seiner Geschichte, von seiner Herkunft. Alles bestimmt dieser Kampf, alles kann er versprechen, alles kann er nehmen. Doch er selbst bleibt ewig.

Besessenheit. Für Gillard ist das mehr als nur ein Wort, mehr als nur eine Eigenschaft. Für ihn ist es ein Fluch.

Folgt ihm in meinem Erstlingswerk in seine Welt und werdet Testleser!


Klappentext:

"Gillard ist ein Besessener. Zu ihnen gehören die übelsten Zeitgenossen, denen alles Gute und Menschliche fremd zu sein scheint. Würde Gillard der Stimme in seinem Kopf nachgeben, wäre auch er so. Doch aus irgendeinem Grund kann er sich gegen sie wehren und sucht einen Weg, sie für immer loszuwerden. So trifft er Vorbereitungen, seine Heimat zu verlassen. Als jedoch die junge Surre im Dorf auftaucht und kurz darauf vermummte, schwer bewaffnete Männer nach ihr suchen, verwirklichen sich Gillards Reisepläne schneller als geplant. Unter größten Gefahren steht er Surre bei ihrer Flucht bei und findet sich dabei bald selbst inmitten eines uralten Krieges wieder. Und er erfährt, dass das Geheimnis um die Stimme in seinem Kopf von größerer Bedeutung ist, als er je geahnt hätte ...


'Die Besessenen' ist ein fantastischer Roman über Freundschaft, über Opfer, die es zu bringen gilt, und über den elementarsten aller Konflikte. Kraftvoll, stimmungsvoll und mit Humor erzählt, reißt dieses Buch den Leser in eine abenteuerliche Reise mit, die wie alle schweren Kämpfe Wunden hinterlässt."

(Quelle:'Flexibler Einband/14.12.2012')


Ich suche Euch, 10 Testleser, die gerne hier gemeinsam mit mir das Buch lesen, sich darüber austauschen und am Ende eine Rezension darüber schreiben möchten. Wer das Buch schließlich für würdig genug hält, darf seine Rezension auch gern bei Amazon verewigen. Ich stehe während des ganzen Prozesses gerne für Fragen und Unterhaltungen zur Verfügung.


Die Bewerbung endet am 22.09.2013! Bis dahin heißt es Bewerben, Bewerben, Bewerben! 5 Exemplare der gedruckten Version und 5 ebooks stellt mein Verlag für Euch als Testleser zur Verfügung!


Wer mal reinschnuppern möchte, kann das hier tun!


Über das Buch ...

Verlag : Latos-Verlag

ISBN: 978-3-9813683-1-4

Seitenanzahl: 321 Seiten

Unter Amazon zu finden hier!


xploder007s avatar
Letzter Beitrag von  xploder007vor 4 Jahren
Zur Leserunde
xploder007s avatar

Herzlich Willkommen zur Leserunde zu "Choices – Die Mächtigen" von Nils Nöske.


Wie viel Macht besitzt der Mensch? Wo liegen die Grenzen seiner Macht? Und wie nutzt er die Macht, die ihm innewohnt?

Parett und Log hatten vor einer Weile noch klare Ansichten darüber. Doch als das Schicksal ihnen aufzeigt, dass ihr Einfluss viel weiter reicht, als sie je geahnt hätten, werden die Karten neu gemischt. Und ihr Leben, sowie das aller anderen Menschen um sie herum, verändert sich für immer.

Folgt ihnen in meinem zweiten Roman in die hochtechnisierte Hauptstadt Zorin und werdet Testleser!


Klappentext:

„Dunkle Magie? Hör zu, mein Junge! Die Welt ist ein schlechterer Ort, als man sich wünschen würde, doch ein weit besserer, als die meisten Menschen stets annehmen. Ebenso verhält es sich mit allen Dingen auf der Welt … auch mit der Magie.“

Zorin versinkt im Chaos. An keinem anderen Ort paaren sich so viel Reichtum und rasanter Fortschritt mit derartigen Grausamkeiten und erdrückender Armut wie in der gewaltigen Hauptstadt. Hier regieren Egoismus und Ignoranz, Korruption und Rücksichtslosigkeit. Vor vielen Jahrtausenden jedoch regierten hier Magie und jene, die sie beherrschen konnten. Und obwohl das Wissen um diese Mächte längst von der Oberfläche verschwunden ist, trägt die Welt auch heute noch ihre Spuren. Ein wohlhabender Reporter, ein armer Traumtänzer und ein uraltes Zauberbuch. Mehr braucht es nicht, um den Funken der Zauberei erneut zu entfachen und die vertraute Welt mit einer Woge der Zerstörung in ihren Grundfesten zu erschüttern …


Ich suche Euch, mutige Testleser, die gerne hier gemeinsam mit mir das Buch lesen, sich darüber austauschen und am Ende eine Rezension darüber schreiben möchten. Wer das Buch schließlich für würdig genug hält, darf seine Rezension auch gern bei Amazon verewigen. Ich stehe während des ganzen Prozesses freudig und bereitwillig für alle Fragen und Unterhaltungen zur Verfügung.

Für diese Leserunde stellt mein Verlag 10 eBook-Exemplare des Romans (im ePub- oder mobi-Format), die ich hier unter allen, die mitmachen möchten, verlosen werde! Die Bewerbung dafür endet am 18.12.2014! Bis dahin heißt es Bewerben, Bewerben, Bewerben! (Und gebt am Besten gleich mit an, ob ich gerne eine Ausgabe im ePub oder mobi-Format hättet!)

Mitmachen kann natürlich auch jeder, der sich ein eigenes Exemplar besorgt. Die Leserunde selbst soll am 7.1.2015 starten!

Eine Kurzgeschichte zum Buch gibt es hier! Zum Warmlesen oder Warmhören!

Selbstgemachter Buch-Trailer!


Über das Buch ...

Broschiert: 359 Seiten

Verlag: Latos Verlag; Auflage: 1

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 394330857X

ISBN-13: 978-3943308570


Erscheinungstermin des eBooks: 20.11.2014

Erscheinungstermin der Printversion: 18.12.2014


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Zum Video!
Der nachfolgende Text ist kein Inhalt des Romans 'Choices – Die Mächtigen', er gibt jedoch einen Ausblick auf Ereignisse und Orte der Handlung. Erwähnte Personen spielen im Roman selbst allerdings maximal Nebenrollen. Doch der Text spiegelt einen Teil der Atmosphäre des besagten Werks wider. Also wenn es euch gefällt und ihr gerne mehr davon hören wollt, unterstützt mich doch und kauft euch 'Choices – Die Mächtigen'. In diesem oder jedem anderen Fall wünsche ich euch eine gute Unterhaltung mit diesem kleinen Ausblick ...

Ein Ausblick auf 'Choices – Die Mächtigen':

Jäger

Von Nils Nöske


Die Nächte in Zorin konnten selbst im Sommer noch eiskalt sein, zumindest wenn man zum Abschaum gehörte. Zu denen, die entbehrlich waren.

Seit mehreren Stunden bereits saß er dort und trug nur Lumpen am Leib, die kaum Wärme boten. Ein Mann mittleren Alters, mit kurz geschorenem dunklem Haar hockte in einer der zahllosen zugigen Gassen der Hauptstadt. Dicht an dicht gedrängt lagen zu seinen beiden Seiten Obdachlose, die hier schliefen und sich gegenseitig vor der Kälte des Zugwindes zu schützen versuchten.

Er selbst gehörte nicht wirklich zu ihnen und hätte ihren beißenden Gestank auch lieber nicht ertragen müssen. Zu sehr erinnerten ihn der eingängige Geruch und die schmerzenden Glieder an längst vergangene Zeiten, in denen er mit seiner kranken Mutter und seinem älteren Bruder in ebensolchen Gassen gelegen und kalte Nächte durchgestanden hatte.

Er hasste diese Erinnerungen, so wie er oft schnell geneigt war, all das zu hassen, was sie in ihm hervorrief. Diese Obdachlosen, der kalte Wind, der schweißige Dunst ungewaschener Kleidung. Auf dies Alles konnte er gut verzichten. Er hatte viel dafür aufgegeben, sich sogar von seiner eigenen ihn zurückhaltenden Familie losgesagt, um es nicht mehr ertragen zu müssen. Und dennoch saß er nun wieder hier, in einer der zugigen Gassen Zorins unter all diesen hungernden und frierenden Notleidenden.

Warum er trotzdem in dieser Nacht an diesen Ort gekommen war? Wegen ihr. Wegen dieser einen Frau, die er bereits seit Monaten im Auge hatte. Ein süßes Ding, das ihm unter anderen Umständen sehr gut gefallen hätte. Eine junge Punkerin, schlanke Figur, mit Piercings in der Lippe und in der Augenbraue, blaue Augen und Haare, die sie an den Seiten kurz trug und ansonsten lila färbte. Ja, solche Mädchen gefielen ihm schon immer. Sie war ein wildes Ding, das sich nicht einfach zähmen ließ, dachte er bei sich. Doch er war nicht hier, um sie in sein Bett zu bekommen. Dafür hätte es einfachere Wege gegeben, bei denen er weit weniger Umstände gehabt hätte.

Er war hier, weil ihn die Jagd reizte. Er war hier, weil er auf der Lauer lag. Er war hier, weil er sie auf frischer Tat ertappen und dann ergreifen wollte. Das genoß er an seiner Arbeit. Die Jagd. Sicher hätte er sie einfach festnehmen können. Es gab genug Indizien, die ihm Gründe dafür gaben. Doch er wollte sich dieses Gefühls nicht berauben. Das war auch der Grund, warum er allein hier saß. Verstärkung stand bereit. Ein paar Straßen weiter nur stand ein Wagen der Städtesicherheit, in dem sich Beamte befanden, die im Notfall eingreifen würden. Doch er würde dies hier auch ohne sie schaffen, das wusste er. Der Jäger in ihm war sich dessen absolut sicher.

Es war bereits nach Mitternacht, als sie endlich eintraf. Sie wirkte entspannt, hatte die Hände in den Hosentaschen ihrer hautengen Jeans. Zuka, das war ihr Name, wie er durch seine Ermittlungen wusste. Sofort, als sie die Gasse betreten hatte, erhob sich eine Person einige Meter weiter vom Grund und ging an ihm vorüber auf die junge Frau zu.

Es war ein kleiner, älterer, etwas untersetzter Kerl mit lichtem blondem Haar, das ihm fettig über die Schultern hing. In sein Gesicht hatte er fremdartige Muster gezeichnet. Möglicherweise die Zeichen eines Kultes oder einer Armen-Vereinigung, wie es sie in Zorin tausende gab. Dabei waren die meisten radikal, kriminell und von Hass auf die Oberschicht getrieben.

Doch wer konnte es ihnen verübeln in einer Stadt wie Zorin? Wäre sein Leben nur ein wenig anders verlaufen, hätte er sich ein bisschen mehr geschont, ein bisschen weniger angetrieben, er hätte ohne Weiteres auch in einer solchen Gruppierung landen können und ohne Frage seinen Hass dort ausgelebt.

"Na, mein süßes Täubchen?", begrüßte der Kerl sie freundschaftlich. "Alles in Ordnung bei dir? Wie geht es deinem Bruderherz?"

"Noch nicht viel besser, schätz ich", meinte Zuka und schloss den Alten in die Arme. "Aber das wird schon, wenn er erstmal einen Arzt gesehn hat. Wir arbeiten dran. Was machen die anderen?"

"Hoho", gab der Mann von sich, als er sich wieder von ihr löste und deutete dann auf die restlichen Menschen, die an diesem Ort lagen, "allesamt echte Helden. Kommen durch, das sag ich dir. Sonst helf ich nach. Der alte Bollo passt schon auf. Uns kriegt so schnell nichts klein."

Ein Flackern an einem Zugang zur Gasse lenkte den lauernden Jäger von seiner Beute ab. Die Lampen auf der Straße schienen unter Stromschwankungen zu leiden. Für eine Weile gingen sie immer wieder aus, nur um dann langsam wieder an Helligkeit zuzunehmen. Aus, Flackern, Licht. Aus, Flackern, Licht. Aus ...

Doch dann erschrak der am Boden sitzende Mann beinahe, als beim nächsten Flackern mit einem mal eine Gestalt im Licht der Straßenbeleuchtung stand. Ein Mann mit längerem dunklem Haar und in ebenso dunkler Kleidung war plötzlich dort aufgetaucht und starrte nun bewegungslos zu ihnen herüber.

"Und? Hast du das Zeug?", zog der alte Bollo nun wieder Aufmerksamkeit auf sich. "Hast du es dabei, Herzchen?"

"Keine Sorge", meinte sie lächelnd und hielt ihm ein kleines Tütchen mit ein paar Tabletten darin entgegen, "ich würde nicht grundlos diesen Weg auf mich nehmen. Hast du denn auch was für mich?"

Einen Moment schien Bollo unsicher zu sein, dann kramte er aus seiner abgenutzten Lederjacke ein paar noch abgenutztere Geldscheine heraus. Er drückte sie der jungen Frau in die Hand, die dafür die kleine Tüte in die Obhut des Obdachlosen übergab, um erst danach noch einmal die Scheine zu zählen.

"Sehr gut, meine Liebe, vielen Dank", gab ihr der Mann zu verstehen und klopfte mit seiner freien Hand auf ihre Schulter. "Ich dachte echt schon, ich müsste heute Nacht sterben."

"Pass lieber auf, dass du es nicht auf ne andere Weise tust, ja?", meinte Zuka lediglich, während sie das Geld in ihrer Hosentasche verstaute, und nickte dabei mit dem Kopf leicht in Richtung des kleinen Tütchens, das er noch immer zwischen den Fingern hielt.

"Ach was!", tat es der Obdachlose ab und zwinkerte ihr schmunzelnd zu. "Ich versprech dir, diese Dinger sind sicher nicht mein Tod! Dafür wird der alte Bollo schon sorgen."

Pack, dachte der unerkannte Beobachter ihres Treffens. Drogenabhängiges, kriminelles Pack. Alle beide. Nein, auch alle anderen hier. Lediglich Pack. Er wusste, es gab Wege, in Zorin auf die Beine zu kommen. Er selbst war sie gegangen. Aber diese Menschen waren schlicht zu willenschwach und ihrem Schicksal ergeben, als dass sie sie hätten nutzen können. Aber er würde seine Arbeit tun. Und nach der heutigen Nacht würde eine Dealerin weniger auf den Straßen herumlaufen. Und sie würde die Städtesicherheit, im Tausch für eine geringere Strafe, vielleicht auf die Spur eines ganzen Drogensrings bringen. Dieser Gedanke brachte sein Blut beinahe zum Kochen. Endlich war es soweit. Das Warten war vorbei, ab nun war die Jagd eröffnet ...

Er sah noch einen Moment zu, wie Bollo und Zuka sich verabschiedeten und wie sich der Obdachlose wieder an der Wand niederließ. Dann erhob er sich selbst und folgte der jungen Frau so leise er konnte in Richtung Straße. Überrascht stellte der Beamte der Städtesicherheit fest, dass der mysteriöse Mann noch immer dort stand und in die Gasse blickte. Auch Zuka schien sein Anblick zu verwundern und zu beunruhigen. Was wollte dieser Typ? Würde er sie jetzt misstrauisch machen, konnte das seine Jagd erheblich stören.

"Kann ich dir irgendwie behilflich sein, Kleiner?", fragte die Dealerin den Mann, als sie nahe genug an ihn herangetreten war. "Du siehst so aus, als möchtest du was."

"Nun, ich möchte nur", sprach der Fremde mit durchdringender Stimme, "dass du weitergehst und vergisst, dass ich hier war ..."

Und ohne ein weiteres Wort an ihn zu richten, ging Zuka mit plötzlich vollkommen entspanntem Gesichtsausdruck einfach an diesem Mann vorrüber und verließ die Gasse. Was sollte das nun wieder bedeuten? War das eine Art Code gewesen? War dies am Ende einer ihrer Hintermänner oder ein Komplize? War sie sich bewusst, dass man sie heute festnehmen würde? Wenn das der Fall war, gab es allen Grund zur Eile. Und so ging er selbst auch einfach wortlos an dem Mann vorbei und sah sich auf der Straße um. Es waren kaum noch Menschen unterwegs. Auch kaum Flyer flogen mehr in der Luft zwischen den Wolkenkratzern, so dass es verhältnismäßig ruhig in diesem Teil der gewaltigen Stadt war. Er konnte Zuka sofort auf dem Gehweg zu seiner Linken ausfindig machen und nahm gleich darauf wieder die Verfolgung auf.

Er beschleunigte seine Schritte, während sein Herzschlag wilder wurde. Nur noch ein wenig weiter fort, wollte er sie lassen, verringerte schon einmal den Abstand zwischen ihr und sich. Dann rief er sie schließlich. Laut und durchdringend.

"Städtesicherheit, bleiben Sie ruhig und kommen Sie mit mir mit!"

Er hatte nicht erwartet, dass sie sich ergeben würde. Sie enttäuschte ihn nicht. Sie rannte sofort los, als das erste Wort erklungen war. Er musste lächeln und spurtete dann hinter ihr her. Dieser Teil war es, den er am meisten genoss. Sie hetzte die Straße entlang, ohne sich umzublicken, wechselte dann die Straßenseite und versuchte, ihn in einer Seitenstraße abzuschütteln. Sie warf im Lauf Mülltonnen hinter sich um, die er jedoch mühelos übersprang und sie keine Sekunde aus den Augen verlor. Dann verließ sie die Seitenstraße wieder, um auf eine der Hauptstraßen zu biegen. Und als der Beamte ebenfalls dort ankam, war Zuka plötzlich spurlos verschwunden.

Er stand da und blickte sich um. Die Straße war vollkommen menschenleer. Vorsorglich zog er seinen Schlagstock, den er unter der zerfetzten Kleidung mit sich führte, und duckte sich tief, um unter die nahe parkenden Autos sehen zu können. Nichts war dort zu erkennen.

Dann erblickte er eine graue Katze, die vollkommen ruhig über die verlassene Straße auf ihn zu stolzierte. Sie schenkte ihm nur kurz ihre Aufmerksamkeit, dann zog sie an ihm vorrüber und ging einige Meter weiter, bis zu einem großen Stromverteilungskasten. Ein Warnschild stand an der Tür, das Unbefugte vor Hochspannung schützen wollte. Die Katze machte einen Satz und sprang auf den Kasten, um sich dort zusammen zu rollen.

Der Beamte der Städtesicherheit traute seinen Augen kaum, als er bemerkte, dass die Tür zu diesem Verteilungskasten nicht verschlossen war. Sie war nur angelehnt. Er zögerte einen Moment und fragte sich, ob die Katze ihm das vielleicht hatte mitteilen wollen. Dann jedoch verwarf er den Gedanken wieder und machte ein paar schnelle Schritte auf die Tür zu, öffnete sie und wurde beinahe von der Frau umgerissen, die sich ihm entgegen warf.

"Lassen Sie mich, klar?", rief Zuka, als er sie nach einigem Gerangel zu packen bekam. "Ich muss zurück zu meinem ..."

"Sie sind festgenommen", fauchte er ihr entgegen und hielt sie noch fester am Arm. "Tja, du kommst jetzt mit mir, meine Hübsche!"

"Nein", rief die Dealerin da und versuchte sich abermals loszureißen. "Sie verstehen nicht! Ich kann nicht ..."

"Halt die Fresse, Mädchen!", schnauzte er sie an und ließ seinen Schlagstock einmal heftig in eine ihrer Kniekehlen sausen, woraufhin sie zusammensackte und einen weiteren Hieb auf den Po abbekam. Der Beamte spürte, wie die Wut in ihm kochte. Auch wenn er nach außen absolut kalt wirkte, musste er sich zusammenreißen, ihr nicht noch einen Schlag auf den Hinterkopf zu verpassen. Einfach gezielt, um sie von ihrem Leid zu erlösen, wie er es vor Jahren auch mit seinem eigenen verlorenen Bruder getan hatte.

Doch er brauchte dieses Mädchen noch, ermahnte er sich selbst. Also zog er Handschellen unter seinen zerrissenen Lumpen hervor und legte sie Zuka an. Sie würde mit ihm kommen, sie würde befragt werden und sie würde ihm alles sagen, was sie wusste. Danach würde er sie zum Gericht bringen, wo eines der berühmten Zoriner Eilverfahren ihr eine satte Strafe wegen Drogenbesitzes, Drogenhandels, Waffenbesitzes und Körperverletzung in einigen Fällen einbringen würde. Seine Jagd war beendet. Er brauchte seine Beute nicht noch zu erlegen. So sehr es ihn auch reizte. Der gesetzlich abgesicherte Weg, solchen Abschaum zu entsorgen, würde ihm genügen müssen.

"Dark hier!", sprach er ernst in sein am Handgelenk verborgenes Funkgerät. "Ihr könnt mich jetzt anpeilen und abholen, Jungs. Die Kleine hängt am Haken."

Unmöglich hätte der Beamte ahnen können, dass sein Leben und das jener Frau sich in den nächsten Tagen komplett verändern würden und dass sie das Gerichtsgebäude niemals erreichen sollte ...


www.facebook.com/NilsNoeskeAutor

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www.latos-verlag.de


Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Nils Nöske wurde am 01. August 1987 in Deutschland geboren.

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