Nils Ole Oermann

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Tod eines Investmentbankers
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Neu erschienen am 17.09.2018 als Taschenbuch bei Verlag Herder.

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Nils Ole OermannTod eines Investmentbankers
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Tod eines Investmentbankers
Tod eines Investmentbankers
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Erschienen am 17.09.2018
Nils Ole OermannAnständig Geld verdienen?
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Anständig Geld verdienen?
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Erschienen am 01.11.2014
Nils Ole OermannWirtschaftsethik
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Wirtschaftsethik
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Erschienen am 28.03.2018
Nils Ole OermannAlbert Schweitzer
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Albert Schweitzer
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Erschienen am 14.01.2010
Nils Ole OermannZum Westkaffee bei Margot Honecker
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Zum Westkaffee bei Margot Honecker
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Erschienen am 27.06.2016
Nils Ole OermannTod eines Investmentbankers: Eine Sittengeschichte der Finanzbranche
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Tod eines Investmentbankers: Eine Sittengeschichte der Finanzbranche
Nils Ole OermannAlbert Schweitzer: 1875-1965 (Beck'sche Reihe)
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Albert Schweitzer: 1875-1965 (Beck'sche Reihe)
Nils Ole OermannDer fröhliche Sisyphos
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Der fröhliche Sisyphos
Der fröhliche Sisyphos
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Erschienen am 01.08.2012

Neue Rezensionen zu Nils Ole Oermann

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uwemetzs avatar

Rezension zu "Tod eines Investmentbankers" von Nils Ole Oermann

Über den Feuerring der Finanzbranche
uwemetzvor 6 Jahren

Ich habe Nils Ole Oermanns Sittengeschichte der Finanzbranche mit großer Faszination gelesen. Sein Wissen über den Feuerring der Finanzwelt ist profund.

Der rote Faden im Buch ist die Person Edson Mitchells, der bei einem Absturz seines Privatflugzeugs verunglückte. Mitchell gehörte dem Vorstand der Deutschen Bank an und brachte den bis dato dort unterentwickelten Zweig des Investmentbankings auf Touren und "The Deutsche" an die Spitze. Das Buch schildert jedoch nicht das Leben Mitchells - das war zunächst meine Erwartung und die wird auch durch den Titel angeregt. Sondern es geht tatsächlich um ein Sittenbild des Bankwesens bzw. des Investmentsbereichs. Was dort geschieht, wirkt, als besuchte man einen anderen Planeten, dessen Bewohner uns zwar in vielerlei Hinsicht gleichen, aber letzten Endes ohne wirkliche Gemeinsamkeit mit uns sind.

Die Faszination des Buches ging für mich von diesem Umstand aus. Die Finanzwelt ist ohne Gemeinsamkeit mit der Welt. Ich konnte nun verstehen, warum im Bankenwesen nach der Wirtschaftskrise kein Umdenken stattfindet. Weil kein Zusammenhang zwischen Wirklichkeit und der Finanzbranche existiert. Da es diesen Zusammenhang nicht gibt, können Zusammenbrüche, Wirtschaftskrisen und Finanztsunamis auch zu keinem Umdenken führen. Ohne Verantwortungsgefühl keine Rechenschaft, keine Einsicht.

Manko des Buches ist für mich, dass Oermann zwar mit großem Engagement schreibt und als Autor in seinen Zeilen für mich sichtbar ist - das empfand ich als sehr sympathisch. Stilistisch aber zeigt "Tod eines Investmentbankers" Mängel: Zu lange Sätze; der Autor überfüllt seine Passagen nicht selten. Ungeschickt gesetzte Klammern, Relativsätze, die man hätte besser auflösen sollen und hier und da Sprünge in der Gedankenführung, die offenbar auch das Lektorat von Herder übersprang. Dass die Lesbarkeit des Buches nicht im Vordergrund stand, zeigt auch der Umstand, dass englische Passagen nicht übersetzt wurden; In die Welt und Sprachwelt der Finanzbranche einzutauchen ist kein einfaches Geschäft, auf Englisch allemal. Hier hätte man sich mit Fußnoten behelfen können.

Trotzdem ist "Tod eines Investmentbankers" die Lektüre wert. Engagement und Kenntnis machen es zu einem wirklich bereichenden Buch.





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