Auf Jesu Spuren

von Nils Straatmann 
4,3 Sterne bei4 Bewertungen
Auf Jesu Spuren
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Ungewöhnlicher Reisebericht auf Jesu Spuren.

B

Ungewöhnlicher und abenteuerlicher Reisebericht. Macht nachdenklich.

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Inhaltsangabe zu "Auf Jesu Spuren"

Wandern, wo Jesus von Nazareth wandelte: Nils Straatmann reist mit einem alten Schulfreund den Lebensweg des historischen Jesus nach – vom vermeintlichen Geburtsort Bethlehem, den heute eine riesige Mauer dominiert, durch den Golan bis zum Hermon, auf dem im Winter der Skitourismus boomt. Mit unstillbarer Neugier erkundet der junge Theologe, was von den Ideen des einstigen Erlösers im Heiligen Land geblieben ist. Trifft in einem Beduinen-Camp auf Harry Potter, fährt mit einem der letzten Fischer auf den See Genezareth und wird bei einem palästinensischen Barbier als Spion verdächtigt. Dabei nähert er sich fundiert und ebenso skeptisch wie selbstironisch den drei Weltreligionen an. Räumt mit Vorurteilen und weitverbreitetem Halbwissen auf. Und erfährt bei seinen Begegnungen, dass die Fähigkeit zur Nächstenliebe eine der größten menschlichen Stärken ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783890294797
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:MALIK
Erscheinungsdatum:01.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Bewerticusvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ungewöhnlicher Reisebericht auf Jesu Spuren.
    Ungewöhnlicher Reisebericht auf Jesu Spuren

    Ich habe den Autor in einer Talkshow gesehen, in der er sein Buch vorgestellt hat. Da ich schon seit Jahren einmal nach Israel möchte, mich aber bisher nicht getraut habe, habe ich mir dieses Buch gekauft. Es war ein ungewöhnlicher Reisebericht, der mich sehr angesprochen hat. Man hat viel gelernt, über Israel, Palästina und andere Regionen. Was ich mir allerdings gewünscht hätte, wäre dass die Begenungen mit den Menschen der Region noch ein wenig mehr herausgearbeitet würden. DAS waren nämlich unter anderem die Highlights in dem Buch. Ich war begeistert und trotzdem auch ein wenig enttäuscht, da ich mir NOCH mehr von dem Buch versprochen hatte. Deswegen kann ich leider auch nur drei Sterne vergeben.

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 7 Monaten
    'Wo ein Olivenbaum ist, da ist Hoffnung.‘

    ‚Die Israelis wollen das Land, um hier ihre Siedlungen zu bauen. Aber wir pflanzen Olivenbäume. Wo ein Olivenbaum ist, da ist Hoffnung.‘ (Seite 50)

    Der Theologiestudent Nils Straatmann hat genug von der grauen Theorie und entwickelt die Idee, ‚den Weg Jesu nachzuwandern‘, denn ‚Wie sollte ich das Christentum verstehen, wenn ich seine Wurzeln, die Kultur und Region, denen es entstammt, nicht kannte?‘ (Seite 16).

    Im Mai 2016 bricht Straatmann zusammen mit seinem Freund Sören auf nach Israel und Palästina, bereist Bethlehem, Nazareth, Tiberias, Nablus, Jericho, Jerusalem und Hebron sowie den Berg Tabor, den Fluss Jordan, den See Genezareth und die Golanhöhen.

    Ich bin nicht religiös und empfinde Bücher, die den Fokus zu stark auf Spiritualismus, Religion und Glaube legen, oft als anstrengend. Trotzdem habe ich ‚Auf Jesu Spuren‘ lesen wollen, und schon auf den ersten Seiten wusste ich, dass ich den richtigen Riecher hatte, denn obwohl Straatmann Theologie studiert und seine Reise an den Wirkstätten Jesu orientierte, ist das Buch kein bisschen missionarisch, nie belehrend und durchweg erfrischend komplex und (selbst-) kritisch.

    Auch in Sachen Israel und Palästina versucht Straatmann, beide Seiten anzuhören und dadurch zu verstehen, was den Konflikt ausmacht und wie (ob) es eine Chance auf Beilegung des Konflikts geben könnte.

    ‚Auf Jesu Spuren‘ wird mit viel Humor erzählt, ist spannend und abwechslungsreich, vor allem durch die Tatsache, dass Straatmann durch die gesamte Region reist, dabei viele Geschichten zum Besten geben kann, unterwegs auf einige skurrile Typen trifft und unterschiedlichste Personen zu Wort kommen lässt: Drusen, Moslems, Juden und Christen, Siedler, Palästinenser und Anhänger der Hamas.

    Mir hat Straatmanns ebenso spannendes wie vernünftiges Buch sehr gut gefallen, so dass ich es jedem - unabhängig vom eigenen Glauben und der eigenen Religiosität - empfehlen kann, der sich für Israel und Palästina interessiert.

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    B
    Buchverrueggtvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ungewöhnlicher und abenteuerlicher Reisebericht. Macht nachdenklich.
    Ungewöhnlicher Reisebericht

    Auf einem entscheiden Blatt Papier steht bei mir „Christ“. Tatsächlich habe ich mit Religion nix am Hut. Der Klappentext machte mich, als reisefreudigen Menschen, aber sehr neugierig, so dass ich das „Experiment“ wagte und zugriff.

    Mit viel Humor beschreibt der Slampoet und Theologiestudent Nils Straatmann wie er mit seinem Freund Sören Zehle auf den historischen Spuren Jesus von Nazareth im Nahen Osten von Mai bis Juli 2016 wanderte. Dabei wurde die Idee eher so nebenbei als Folge eines gemütlichen Beisammenseins geboren.

    Offen und sehr gastfreundlich – so sind die Araber und Juden, die ihnen auf ihrem Weg begegnen und sie auch teilweise begleiten. Das gibt den beiden die Möglichkeit diese zu ihrem Glauben der aktuellen Situation zu befragen, mit ihnen zu diskutieren, ohne zu werten. Sie bekommen Tipps, wo sie übernachten können oder wann der nächste Bus fährt. Denn im Sabbat ist das nicht so einfach. Das führt manchmal zu abstrusen Situationen.

    Humorvoll und gut lesbar schildert der Autor dabei die ungewöhnliche Reise mit all ihren Gegensätzen wie z.B. die friedliche Rast nur einen Katzensprung von der syrischen Grenze entfernt inklusive Ohrenzeuge des dortigen Krieges zu werden; Gastfreundschaft, aber immer mit dem Maschinengewehr in der Hand. Es gab dabei einige Situationen und Aussagen, die mich nachdenklich gemacht haben. Auch eine Schilderung gegen Ende des Buches hat mich sehr berührt, denn der dort geschilderte Vorfall wurde auch bei uns in den Nachrichten gebracht. Auch sie werden sich sicherlich daran erinnern.  

    Ein Buch der Gegensätze: traumhafte Landschaften – Minenfelder, gastfreundliche Bevölkerung – Soldaten mit Maschinenpistolen, Hermon in Bezug auf Jesu – heute Skigebiet mit Massentourismus, Taufe im Jordan – eine Flasche „Jordanwassser“ im Touristenshop. Aber auch ein Buch über Freundschaft, Menschlichkeit, Träume, Religion, Misstrauen, Provokationen.

    Für mich persönlich eine tolle Reisebeschreibung mit religiösem und aktuell politischem Bezug. Obwohl ich selbst zwar wie oben geschrieben, nichts mit Religion zu tun habe, kann ich das Buch trotzdem empfehlen. Es ist aktuell und bringt zum Nachdenken.

    Zitat von Lahvac (Begegnung aus dem Buch):

    „Benutz dein Herz, deine Ohren und deinen Verstand. In der Reihenfolge. Niemals umgekehrt“

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    W
    WinfriedStanzickvor einem Jahr
    Wandern, wo Jesus von Nazareth wandelte



    Wandern, wo Jesus von Nazareth wandelte: Der Slampoet und Theologiestudent Nils Straatmann hat genug von der trockenen Theorie an der Uni. Gemeinsam mit seinem alten Schulfreund Sören Zehle will er den Nahen Osten kennenlernen, die Heimat von Jesus Christus.

    Sie folgen dem Lebensweg des historischen Jesus  – vom vermeintlichen Geburtsort Bethlehem, den heute eine riesige Mauer dominiert, durch den Golan bis zum Hermon, auf dem im Winter der Skitourismus boomt.  Nicht nur durch traumhafte Landschaften führt ihr Weg, sondern auch vorbei an Minenfeldern und Panzern, Mauern, Grenzzäunen und bewaffneten Soldaten.

    Mit unstillbarer Neugier erkundet der junge Theologe, was von den Ideen des einstigen Erlösers im Heiligen Land geblieben ist. Trifft in einem Beduinen-Camp auf Harry Potter, fährt mit einem der letzten Fischer auf den See Genezareth und wird bei einem palästinensischen Barbier als Spion verdächtigt. Dabei nähert er sich fundiert und ebenso skeptisch wie selbstironisch den drei Weltreligionen an. Räumt mit Vorurteilen und weitverbreitetem Halbwissen auf. Und erfährt bei seinen Begegnungen, dass die Fähigkeit zur Nächstenliebe eine der größten menschlichen Stärken ist.

    Den Jesus, wie man ich sich vorstellt, hat er jedenfalls im heutigen Israel und Palästina nicht gefunden.



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    diewortklauberins avatar

    Zwischen Jordan, Jericho und Jerusalem

    Skeptisch, selbstironisch, kritisch und humorvoll – in diesem besonderen Reiseführer begibt sich Nils Straatmann auf eine Reise durch das Heilige Land. "Auf Jesu Spuren" berührt die großen Themen Religion und Naher Osten auf einer sehr persönlichen Ebene. 

    An diesem Fragefreitag habt ihr die Gelegenheit, dem Autor Nils Straatmann alle Fragen über Gott und die Welt zu stellen. Also ran an die Tastatur! Zu gewinnen gibt es 5 Exemplare von "Auf Jesu Spuren"

    Mehr zum Inhalt
    Wandern, wo Jesus von Nazareth wandelte: Nils Straatmann reist mit einem alten Schulfreund den Lebensweg des historischen Jesus nach – vom vermeintlichen Geburtsort Bethlehem, den heute eine riesige Mauer dominiert, durch den Golan bis zum Hermon, auf dem im Winter der Skitourismus boomt. Mit unstillbarer Neugier erkundet der junge Theologe, was von den Ideen des einstigen Erlösers im Heiligen Land geblieben ist. Trifft in einem Beduinen-Camp auf Harry Potter, fährt mit einem der letzten Fischer auf den See Genezareth und wird bei einem palästinensischen Barbier als Spion verdächtigt. Dabei nähert er sich fundiert und ebenso skeptisch wie selbstironisch den drei Weltreligionen an. Räumt mit Vorurteilen und weitverbreitetem Halbwissen auf. Und erfährt bei seinen Begegnungen, dass die Fähigkeit zur Nächstenliebe eine der größten menschlichen Stärken ist.

    »Kunstfertig wandert Nils Straatmann zwischen Reisebericht und religiösen Hintergründen, humorvoller Betrachtung und kritischer Distanz hin und her – ein besonderes Lesevergnügen!« – Pierre Jarawan



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    Mehr zum Autor
    Nils Straatmann, 1989 bei Hamburg geboren, studiert in Leipzig und schreibt Artikel u.a. für die taz, Freemen's World und Süddeutsche Zeitung. Er ist Mitglied der Autorennationalmannschaft des DFB und tritt seit 2008 als »Bleu Broode« auf deutschen Slam-Bühnen auf, wo er 2013 deutscher Meister im Team wurde.

    Gemeinsam mit Malik verlosen wir 5 Exemplare von "Auf Jesu Spuren" unter allen Fragestellern! Einfach auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klicken und fleißig Fragen stellen!

    Wir freuen uns, dass Nils Straatmann Zeit gefunden hat und wünschen euch und natürlich dem Autor ganz viel Spaß beim Fragen stellen und Fragen beantworten!



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