Nina Beaumont Isabellas Bildnis

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Inhaltsangabe zu „Isabellas Bildnis“ von Nina Beaumont

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  • Rezension zu "Isabellas Bildnis" von Nina Beaumont

    Isabellas Bildnis

    hana

    25. December 2010 um 21:15

    Nachdem in meinem alten Zimmer die Auswahl an ungelesenen Romanen ziemlich klein ist, habe ich mich für "Isabellas Bildnis" entschieden, da ich die Idee ziemlich interessant fand. Aber eine gute Idee macht nun mal leider noch keinen guten Roman, wie man an diesem Beispiel ziemlich gut sieht. Nach einem Drittel der Geschichte, also 100 Seiten, hatte ich überhaupt keine Lust mehr weiterzulesen, denn die Handlung war weder romantisch noch spannend. Das was auf 100 Seiten passiert ist, kann ich ziemlich gut und ohne wichtiges wegzulassen in zwei Sätzen zusammenfassen: Nach ihrer ersten Zeitreise landet Adrienne unglücklicherweise mitten in der Hochzeitsnacht von Isabella, sie kann aber deren Gatten Alessandro überreden noch etwas mit dem Vollzug zu warten, sodass er sich gezwungen sieht, selber für Blut und Sperma zu sorgen. Nach einem eintägigen Verschwinden von Adrienne/Isabella, die kurz in ihre Zeit zurückkehren musste, wird auch gleich die Hochzeitsnacht nachgeholt, da Adrienne in Alessandro inzwischen nicht mehr einen Fremden sieht, erschöpft von der heißen Leidenschaft kommen die beiden dann auch prompt zum Festbankett zu spät, nach dessen Ende sich Adrienne gewiss ist Alessandro über alles zu lieben. Ich frage mich immer noch, wie es die Autorin geschafft hat, so wenig Inhalt über 100 Seiten zu ziehen. Von Romantik war auch überhaupt keine Spur, bis auf ein bisschen Leidenschaft im Bett kam bei mir nichts an. Ich fand Adrienne zudem auch ziemlich nervig, nach einem Tag ist sie sich sicher Alessandro zu kennen und nach zweien ist sie schon unsterblich in verliebt. Ja, genau, natürlich, da kennt wohl jemand den Unterschied zwischen Liebe und Lust nicht! Die restlichen 200 Seiten habe ich kurz überflogen und bin zum Schluss gekommen, dass die Geschichte weniger eine Liebesgeschichte als ein Intrigenroman ist. Vielleicht wird es zum Ende hin ja noch etwas romantischer, aber ich bezweifle es, ich denke die Autorin hat mehr Augenmerk auf Krieg, Verrat und Eifersucht gelegt. Allerdings denke ich, dass die Geschichte mit Adrienne, die im Körper von Isabella gefangen ist, noch hätte interessant werden können. Adrienne kann sich Isabellas eigentlichen Gefühlen immer weniger verschließen, so fühlt sie zum Beispiel Isabellas ungewohnte Zuneigung zu ihren Brüdern (eklig perversere Kerle!) und hört später auch deren Stimme. Leider hat der Klappentext im Prinzip schon das Ende verraten... Fazit: Ein Roman mit viel Potential, der dies aber auf den ersten hundert Seiten überhaupt nicht ausschöpft!

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