Nina Blazon Ascheherz

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Inhaltsangabe zu „Ascheherz“ von Nina Blazon

Eine Liebe stärker als der Tod
Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Als sie mit dem geheimnisvollen, engelhaft schönen Anzej in das ferne Nordland flüchtet, muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mar, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde ...

Schöne Geschichte für zwischendurch, hat mich aber leider nicht ganz überzeugen können. Jedoch würde ich sie weiter empfehlen.

— SofiaE_Mtz

Mal was anderes :)

— Plovesreading

mal wieder eine Super schöne Fantasy Liebesgesichte von Nina , absolut empfehlenswert :) ♥

— Colorful_Leaf

Sehr emotional. Wie jedes Nina Blazon Buch, Fantastisch!

— Liljann

Einfach nur großartig! Hat mir super gefallen, war abwechslungsreich, spannend und berührend ♥

— Aleshanee

Eine Fantasygeschichte, die mit viel Einfallsreichtum und Kreativität beeindruckt.

— katie1984

Hatte schöne Momente!

— paulicita

ein unabhängiger zweiter Teil von Faunblut nicht ganz so überzeugend aber noch immer lesenswert

— stillerleser

Mein absolutes Lieblingsbuch. Ich liebe es ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

— 27Julia06

Hat mich nicht übereugt!

— Goldammer

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  • Vom Szenario beeindruckt, von der Umsetzung etwas enttäuscht...

    Ascheherz

    katie1984

    29. November 2016 um 12:05

    Diese Rezension fällt mir etwas schwer, denn “Ascheherz“ hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Bisher haben mich die Werke von Nina Blazon entweder absolut begeistert oder genau das Gegenteil hervorgerufen. Hier bin ich das erste mal etwas unschlüssig... Eigentlich gefielen mir Setting, Atmosphäre und auch die geheimnisvollen Gegebenheiten rund um die Existenz von “Summer“. Und doch hat es mich nicht durchgehend mitreißen können. Dafür war der Story-Verlauf einfach zu sprunghaft, wirkte auf mich teils sehr ungeordnet und eine klare Linie zeichnete sich nicht durchgehend ab. Die Hauptfigur lernt der Leser zunächst als relativ normales Mädchen kennen, das sich als Theater Schauspielerin ihr Nötigstes zum Leben verdient, aber ständig das Gefühl hat verfolgt zu werden und das nicht nur in ihren Träumen. Da sie sich an nichts außer ein paar rätselhaften Fragmenten aus ihrer Vergangenheit erinnern kann, lebt Summer in ständiger Angst und gibt sich anderen gegenüber unnahbar, was ich recht gut nachvollziehen konnte. Auch die vorsichtige Annäherung zwischen, dem sonderbaren, scheinbar aus dem Nichts aufgetauchten, Anzej und ihr konnte überzeugen und brachte mit der gemeinsamen Flucht vor dem “Blutmann“ schon eine große Portion Atmosphäre ins Spiel, die nicht nur düster und mysteriös war, sondern auch mit fantastischen Erzählungen über die fremden Nordlande punktete. Aber schon bei der Überfahrt dorthin wird Summer bewusst, dass mit ihrem Begleiter/Beschützer etwas ganz und gar nicht stimmt und die Flucht beginnt von Vorne, diesmal nicht nur noch vor dem “Blutmann“... Zitat:"Jeder, der mich ruft, gibt mir einen Namen. Aber eines bleibt immer gleich: Ich schenke den Tod!" Bis hierhin verlief die Handlung noch stimmig, doch im weiteren Verlauf wurde das Szenario immer unstrukturierter. Im einen Moment prasseln tausend neue Eindrücke, Namen und Figuren auf den Leser ein und im nächsten ziehen sich einzelne Szenen endlos dahin, weshalb kurze Abschnitte nur überflogen wurden. Dadurch kam bei mir teils mehr Verwirrung auf, als Faszination an der kreativen Idee, die wieder den Einfallsreichtum der Autorin zeigt. Liebevoll beschriebene Orte, Figuren/Wesen unterschiedlichster Art, Hintergründe zur Geschichte der Todesfeen und Sucher und die eigentlich einnehmende Liebesgeschichte zwischen Summer und ihrem zunächst schlimmsten Alptraum konnten sich nicht komplett entfalten, weil vieles sehr gehetzt wirkt. Genauso wie einige interessante (Neben-)Charaktere noch mehr Ausarbeitung vertragen hätten, denn gerade das Haifisch Mädchen hatte meine Neugier geweckt, ebenso die Tierläufer. Es gab verschiedenste bemerkenswerte Ideen, die ich gerne noch näher betrachtet hätte. Im Endeffekt wurde in dieses Werk eine Vielzahl kreativer und fantastischer Ideen eingearbeitet für die ein einzelnes Buch in dieser Form unzureichend war. Ausnahmsweise bin ich hier der Meinung, dass detailreichere Ausarbeitungen, zu den umfangreichen Ansätzen, dieser Fantasy Geschichte gerechter geworden wäre. So konnte “Ascheherz“ von Nina Blazon im Vergleich zu anderen Werken dieser Autorin nicht durchgehend überzeugen, hat aber trotzdem Eindruck hinterlassen. “Ascheherz“ hätte mit einer grandiosen Grundidee und einem riesigen Spektrum weiterer fantastischer Ideen ein Highlight werden können. Leider wirkte der gesamte Geschichtsaufbau oftmals überladen und ohne Struktur. Die Faszination um Summers Dasein hat mich in vielen Momenten trotzdem gepackt und konnte mit einem stimmigen Ende rühren. Für Leser die umfangreiche Fantasywelten mögen und bei der Ausarbeitung auch gerne mal ein Auge zudrücken. Erzählstil+Umsetzung: 4 von 5Idee+Ausarbeitung: 3 von 5Charaktere: 4 von 5Verlauf/Tempo: 3 von 5 Gesamtwerk: 3 ½ von 5 Insgesamt ein beeindruckendes Szenario, aber die Gesamtumsetzung nur mittelmäßig.

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  • Ascheherz - Nina Blazon

    Ascheherz

    Pi-314

    02. August 2016 um 10:08

    Klappentext:Eine Liebe stärker als der Tod - Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Als sie mit dem geheimnisvollen, engelhaft schönen Anzej in das ferne Nordland flüchtet, muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mar, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde ...Inhalt: Achtung Spoiler! Summer, das Mädchen ohne Gedächtnis wird von unheimlichen Träumen verfolgt, in denen sie von jemandem umgebracht werden soll. Als der Henker tatsächlich in der Realität auftaucht, muss Summer mit dem fremden Anzej Richtung Norden flüchten. Erst im Nordland angekommen, erfährt Summer wer sie wirklich ist – eine Zorya, die Lady Tod um ein Opfer betrogen hat. Um ihre Schuld zu begleichen, muss sie sterben. Doch da gibt es noch Loved, für den sie vor über 200 Jahren diese Tat begangen hat und den sie immer noch liebt… Meinung: Wieder mal eine traumhaft schöne Story voller Fantasie und Romantik – ich mag den Schreib- und Erzählstil von Nina Blazon sehr und bin immer wieder überrascht, wie viel Ideenreichtum in dieser Autorin steckt! Ab und an wird die Geschichte etwas verzwickter und man hat ein wenig Mühe mitzukommen, aber dieses anspruchsvolle Lesen mag ich sehr.

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  • Ascheherz - "Liebte dich grundlos und immerdar..."

    Ascheherz

    Mayylinn

    09. June 2016 um 18:17

    Inhalt: Seit einem Unfall hat Summer ihr Gedächtnis verloren. Um Geld zu verdienen, tritt sie als Schauspielerin in der Hafenstadt Maymara in einem mittelmäßigen Stück auf. Und auch wenn Summer sich an nichts erinnern kann, was ihre Vergangenheit betrifft, so kann sie doch Sonderbares an sich: wieso fühlt sie sich hinter der Maske im Theater so wohl? Und warum scheuen alle Tiere, außer Vögel, ihre Berührung oder ihre Nähe? Und warum fühlt sie sich immer verfolgt? Verfolgt von einem Mann mit einem Schwert, das er im Traum auf einem Richtplatz in ihren Nacken legt? Trachtet der "Blutmann", wie Summer ihn nennt, nach ihrem Leben oder ist er der Schlüssel zu ihrer Vergangenheit? Nachdem sie in Maymaras Straßen beinahe ermordet wird, flieht Summer mit dem geheimnisvollen Anzej ins sagenumwogende Nordland - kann sie dort ihre Vergangenheit finden? Meine Meinung:  Nach "Der dunkle Kuss der Sterne" und "Faunblut" ist "Ascheherz" mein dritter Roman von Nina Blazon und ich kann nicht anders als wieder einmal hingerissen sein. Wie immer erschafft die Autorin eine Welt, die so stimmig ist, dass man sich zu Hause fühlt. Die Schauplätze, die Charaktere, die Grundidee - alles passt mal wieder hervorragend zusammen. Nach einigen Startschwierigkeiten begibt sich der Leser zusammen mit Summer auf die Reise ins Nordland. Wer "Faunblut" gelesen hat, kehrt nun in die Welt von Faun und Tam zurück, begegnet Moira wieder und auch Lady Mar, der Herrin des Todes. Es gibt sogar einen kleinen Hinweis darauf, was aus Faun und Jade geworden ist, der mir einen kleinen glücklichen Juchzer entlockt hat, da ich die beiden wirklich sehr gerne mochte.Im Laufe der Geschichte ist es unheimlich spannend mitzuerleben, wie Summer sich erinnert. Gemeinsam mit dem Leser entschlüsselt sie das Rätsel um ihre Vergangenheit und selbst, als sie herausfindet, was genau sie ist, ist das Geheimnis um ihren Gedächtnisverlust und ihren Verrat an Lady Mar immer noch nicht gelöst, was den Spannungsbogen über viele, viele Seiten sehr hoch hält. Das Finale ist dann entsprechend spannend, dabei jedoch dem Grundtonus der Geschichte entsprechend ruhig, bemessen und stimmig. Nichts wird am Ende übers Knie gebrochen, nichts dem Zufall überlassen. Alles in allem habe ich den Ausflug ins Nordland und in Summers Geschichte mehr als genossen und freue mich, wieder 5 Sterne für eine absolut fantastische, magische Geschichte vergeben zu können.

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  • Fesselnde und wunderschöne Story

    Ascheherz

    27Julia06

    26. May 2016 um 11:44

    Der Roman "Ascheherz" wurde von Nina Blazon geschrieben. Es gehört zu dem Genre Fantasy und Romantik. "Ascheherz" war das erste Buch, welches ich von N. Blazon gelesen habe und ich muss sagen, dass ich immer noch begeistert bin. Seitdem ist Nina eine meiner Lieblingsautoren. Endstanden ist das Buch im Jahr 2011. Inhalt: In dem Buch geht es um eine junge Frau namens Summer. Summer hat ihr Gedächtnis verloren und weiß nichts mehr über ihre Vergangenheit. Sie selbst hat sich den Namen Summer gegeben und arbeitet als Theaterdarstellerin. Nur Eins weiß Summer noch: Jemand, sie selbst nennt ihn Blutman, trachtet nach ihrem Leben. Als sie nach einer Vorstellung angegriffen wird, fasst Summer den Entschlusss zu fliehen. Zusammen mit dem schönen Anzej flieht sie in das ferne Nordland. Dort erfährt Summer was sie sich hat in der Vergangenheit zu Schulden kommen lassen und eine fesselnde wunderschöne Geschichte voller Spannung und Romantik beginnt. Wollte nicht zu viel verraten ;-) Ein Gedicht, das im Roman mehrmals erzählt wird, hat mich besonders bewegt: Liebte dich unbewusst, heimlich, leise, auf meine mir damals noch fremde Weise, liebte dich körperlos, dein Lachen, dein Haar, liebe dich grundlos und immerda. Schreibstil: Nina Blazon schreibt sehr nachvollziehbar. Sie schmückt ihre Sätze mit verschiedenen Adjektiven, Adributen etc. aus. Ihr Schreibstil ist sehr fesselnd und lässt sich flüssig lesen. Als Leser kann man sich sehr gut, durch die ausführliche Erzählung, in die Geschichte hineinversetzen. Eigene Meinung: Ich finde "Ascheherz" ist ein fantastischer Roman. Er enthält alles, was für mich einen guten Fantasyroman ausmacht und noch mehr. Die Story ist nicht so einfach gestricken, wie in manch andern Fantasybüchern. Die Figuren haben alle einen eigenen Charakter, selbst die Nebenfiguren. Auch die Romantik kommt in diesem Roman nicht zu kurz. Alles in allem ist Nina Blazon mit "Ascheherz" ein wunderbares Buch gelungen, das auch fünf ☆☆☆☆☆ verdient. Ein kleines Manko war für mich der sehr langatmige Anfang, aber dieser ist sofort vergessen, wenn es erstmal so richtig spannend wird :-) Fazit: Ich kann jedem, der nicht vor einer langen Einleitung zurück schreckt und einen tollen Fantasyroman lesen möchte, dieses Buch nur empfehlen. "Ascheherz" ist mein absolutes Liebelingsbuch und ein Muss für jeden Fantasyleser, der mal etwas anderes als Vampir- oder Werwolfgeschichten lesen will.

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  • Grandioses Buch!

    Ascheherz

    tsukitia16

    08. February 2016 um 08:30

    Das Buch ist mir sofort durch das wunderschöne Cover und dem interessanten Titel aufgefallen. Weshalb ich es auch schließlich gekauft habe. Ihr Schreibstil ist sehr schön. Man kann sich Umgebung und Gefühle bestens vorstellen, die Umschreibungen sind sehr gut gelungen. Alle Charaktere sind unterschiedlich und haben ihre ganz persönlichen Eigenschaften und zudem sind sie und ihre Handlungen authentisch. Die Story ist wunderbar und mit einigen überraschenden Wendungen versehen. Aber auch etwas düster geschrieben (Comedy kann dieses Buch nicht bieten). Aber ich mag es sehr gerne etwas düster :) An manchen Stellen ist das Buch etwas langatmig aber trotzdem lässt die Spannung nie wirklich nach. Besonders gut haben mir die zwei neuen Fantasywesen gefallen, von denen ich bisher noch nie etwas gehört habe. Es ist ein Fantasy Buch mit einer romantischen Geschichte (wo einem beim Lesen das Herz kribbelt) , die aber nicht kitschig ist, sondern ganz natürlich abläuft (besser kann ich es nicht ausdrücken, was ich empfunden habe). Definitv eine Kaufempfehlung und ich wünsche mir gerne mehr von der deutschen Autorin.

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  • Wie Motten zum Licht...

    Ascheherz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Worum geht's? Eine Liebe stärker als der Tod Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Als sie mit dem geheimnisvollen, engelhaft schönen Anzej in das ferne Nordland flüchtet, muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mar, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde ...   Meine Meinung Normalerweise bin ich die typische Cover-Käuferin. Das war bei "Ascheherz" ein bisschen anders. Ich mag es nämlich eigentlich gar nicht, wenn man Gesichter auf Einbänden sehen kann, aber irgendwas hat mich dann doch dazu verleitet, dass ich es haben musste: der Klappentext. Da ich wusste, wie gute Fantasy die Autorin schreibt war ich gespannt, wie sie das Thema, das hier aufgegriffen wurde, umsetzen würde. Und jetzt steht es doch in meinem Regal. Schon der Einstieg hatte etwas, das mich wie gebannt an den Seiten kleben ließ und es wurde einfach nie langweilig. Die Welt hat mich so für sich eingenommen, dass ich das Buch beinahe in einem durch hatte. Und zusätzlich zu dem für mich völlig überraschenden Thema, haben daran natürlich auch die Charaktere einen großen Teil eingenommen.     Die Hauptperson Summer - die eigentlich gar nicht Summer heißt - ist anders, das merkt man schon von Seite 1 an. Sie hat ihr Gedächtnis verloren, hat keine Vergangenheit, keinen Namen und weiß nicht, woher sie kommt oder was sie antreibt. Sie weiß nur, dass sie verfolgt wird. In ihren Träumen. Und dass sie fliehen muss. Hier lernt man zunächst eine sehr ängstliche, zurückhaltende junge Frau kennen. Versteht mich nicht falsch, das bedeutet nicht, dass sie nicht ordentlich austeilen kann, wenn sie will. Aber für mich waren die ersten zweihundert Seiten eine Zerreißprobe, weil Summer einfach immer anders gehandelt hat, als erwartet. Sie hat viele schlechte Eigenschaften, die sie schnell unsympathisch werden lassen könnten, aber unter dem ganzen spürt man dennoch immer ihre Angst und Verzweiflung, darüber, dass sie eigentlich gar nicht weiß, woher sie kommt und wieso sie überhaupt auf dieser Welt weilt. Nach ein paar Seiten hat sich das gelegt und sie offenbart eine innere Stärke, die ich nie und nimmer erwartet hätte, weil sie es schlichtweg nicht zugelassen hat. Summer hat derart viele Facetten, dass einem leicht schwindlig werden könnte, wer jetzt die echte Summer ist. Im Laufe der Handlung lernt sie natürlich einiges über sich selbst und auch wenn das alles andere als einfach ist und sie mit Verrat und herben Rückschlägen zu tun hat, ist sie letztendlich dann doch jemand, der wieder aufsteht und sich durchzusetzen weiß. Genau das war es, was mich dann für sie eingenommen hat. Ich mag starke Frauen - und mit Summer haben wir hier wirklich eine, die sich nicht unterkriegen lässt.   Diesmal fange ich gleich mit der Liebesgeschichte an, ohne zu viel verraten zu wollen. Denn auch hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint und nach der Enttäuschung, dass man nach gut fünfzig Seiten schon eine süße Lovestory aufgetischt bekommt, die aber irgendwie völlig fehl am Platze wirkt, kam dann der Enthusiasmus und die Überraschung, als sich dann doch alles anders entwickelt hat, als zunächst vermutet. Die Autorin ist ja Profi in wunderschönen, gefühlvollen und vor allem langsamen Liebesgeschichten, die zwischen Liebe und Hass schwanken. Und wer sich gedulden kann, der findet so eine auch hier wieder. Ich hab mitgelitten und mitgefiebert - weil die Liebe ebenso unmöglich, wie traumhaft war. Und die Wendung hat mir dann wirklich das Herz gebrochen -_- Und keine Angst - es gibt auch keine Dreiecksgeschichte ;) Diesmal werden der Hauptpersonen nämlich gleich zwei Männer zur Seite gestellt, die so unterschiedlich sind, wie Tag und Nacht. Zunächst gibt es da Loved. Loved ist...ah *o* Mein Liebling des Buches xD Er hat mich ein kleines bisschen an Amad aus "Der dunkle Kuss der Sterne" erinnert und da der mich damals auch schon begeistert hat, war es hier natürlich nicht anders. Noch dazu ist Loved jemand, bei dem man wirklich sehr, sehr lange im Dunkeln schwebt, wer er ist, was er tut, was er will. Und wieso. Und jedes Mal, wenn ich eine Vermutung hatte ("Das wird es sein!"), dann hat sie sich als falsch herausgestellt, schade eigentlich ;) Vom Wesen her ist er eher der dunkle, mysteriöse Typ. Schnell wird klar, dass ihn jemand früher unglaublich verletzt hat und er seitdem keinem mehr vertrauen kann, mehr noch: dass ihm etwas wichtiges fehlt. Die Idee war genial, fand ich. Auch die Auflösung um seine Identität hat mir echt zugesagt. Ich hätte noch sooo viel mehr von ihm lesen können, denn obwohl es einerseits traurig war, zu erleben, wie sehr er mit allem zu kämpfen hat, haben mir dann sein Sarkasmus und sein Humor wirklich zugesagt. Es ist schwierig, mehr über ihn zu sagen, ohne zu viel zu verraten, aber das Fazit bleibt: ich mochte ihn wirklich wahnsinnig gerne ;D Der andere Mann ist Anzej. Auch ihn mochte ich von Anfang an - er war gerade zu Anfang derjenige, der Witz und Leichtigkeit in die Geschichte gebracht hat und lange Zeit bin ich völlig im Dunkeln gelassen worden, was ihn betrifft. Oder vielleicht hab ich auch die Zeichen übersehen, aber es gab plötzlich einen Punkt, an dem er...sich verändert hat. Und ab da war ich misstrauisch und wusste auch nicht mehr, was ich von ihm halten soll. Zwar hat er meine Sympathiepunkte dann wieder zurückgewonnen, aber irgendwie hab ich doch dem Anzej nachgetrauert, den man kennengelernt hat ;)   Die Nebencharaktere waren allesamt gut ausgearbeitet und konnten schnell ins Herz geschlossen werden. Allen voran natürlich Moira - das Wiedersehen mit ihr hat mich besonders gefreut, da man sie ja schon aus "Faunblut" kennt. Hat man sie bisher als die starke, unbeugsame Kriegerin erlebt, wird sie hier weicher und zeigt Seiten an sich, die man so wohl nicht erwartet hätte. Ich mochte sie wirklich gerne, auch wenn sie das ein oder andere Mal eine echte Kratzbürste sein konnte ;) Auch Farrin hat mir gut gefallen. Erst dachte ich, er wäre eher ernst und zurückhaltend, typisch Soldat eben. Aber nach einiger Zeit wird umso klarer, dass er seine ganz eigene Art von Humor hat, die mich natürlich gleich überzeugen konnte. Der Blutmann nimmt hier ja eine sehr zentrale Rolle in der Geschichte ein. Lange Zeit bleibt er nicht mehr als ein Schemen, ein Traum, der zur Wirklichkeit geworden ist und irgendwann ist man sich nicht mehr sicher, ob Summer ihn sich vielleicht nicht doch nur einbildet. Gerade er hat mich dann überrascht. Weil er einfach...ich weiß nicht, anders war, als ich gedacht habe. Ob besser...das wäre mal dahingestellt, aber defintiv hätte ich nicht damit gerechnet, was wirklich hinter seinen Beweggründen steckt ;) Zuletzt kann ich noch Lady Mar nennen - die Herrin des Todes. War sie im letzten Teil zwar die Drahtzieherin aber nicht richtig in die Geschichte involviert, nimmt sie hier endlich einen zentralen Part der Geschichte ein und wer hätte es geglaubt - irgendwie hab ich sie wohl doch liebgewonnen. Die Enthüllungen über sie sind unerwartet und werfen ruckzuck das ganze Bild durcheinander, das man von ihr hat. Am Schluss war ich mir nicht mehr sicher, ob sie hier wirklich so die typische "Böse" war, denn ich denke generell, dass dieses Schubladendenken in solchen Romanen eher zu nichts führt ;)     Zum Schreibstil muss man nicht mehr viel sagen: er ist wie ein Orkan, man fängt an zu lesen, entwickelt einen Sog und irgendwann reißt er einfach mit ;) Obwohl es eines ihrer ersten Bücher war bin ich wirklich überrascht, wie wunderschön alles war. Der Schreibstil, die Handlung, die Umgebung. Wenn man mal auf die Handlung zurückkommt kann ich nur sagen, dass mich die Geschichte um die Zorya völlig überzeugen konnte. So hatte ich dieses Thema definitiv noch nie und so war es auch für mich als Vielleserin etwas komplett neues, soll auch heißen: unverbraucht. Das ist immer gut, weil man nicht in Versuchung kommt, sich ständig zu fragen: das hab ich doch irgendwo schon mal gelesen, nur besser, wo war denn das nur wieder? So jetzt mein klitzekleinster Kritikpunkt: mir persönlich kam das Ende ein bisschen zu schnell. Erst beginnt die Geschichte super langsam, man wird in die Welt geführt und erkundet sie mit Summer zusammen - nur um dann auf den letzten fünfzig Seiten beinahe den Überblick zu verlieren, weil so viel passiert. Gerade hier ist mir das aufgefallen. Und trotzdem war es zu verkraften. Und ich hoffe nach wie vor, dass sich die Autorin eventuell entschließt, noch einen Band zu schreiben. Ein Wiedersehen mit Summer und den anderen würde mich wirklich sehr freuen ;)   Fazit Ein wunderschönes, romantisches und tiefergreifendes Märchen ganz nach Nina Blazon-Art. Wieder ist es hier gelungen, aus etwas völlig unbeschriebenem etwas zu schaffen, das mich mitlachen, mitweinen und mitleiden ließ. Und obwohl "Ascheherz" nicht ganz mit meinem Lieblingsbuch "Der dunkle Kuss der Sterne" mithalten kann, ist er nur zu empfehlen für alle Fantasy-Liebhaber, die mal etwas lesen wollen, über das noch nicht zigtausendmal geschrieben wurde. Trotz kleiner Schwächen ein Buch zum Abtauchen in eine wunderbare, neue Welt.   4/5 Sternchen   Zitat "Es gibt keinen Sieg", widersprach Summer. "Und keine Niederlage. Es gibt nur das Gefüge der Welt." "Willst du mir wieder erzählen, dass der Tod nicht grausam ist?" "Ist das Leben weniger grausam?", ereiferte sich Summer. "Wollen wir uns wieder streiten, Prinzessin?"

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    • 2
  • Zum Träumen

    Ascheherz

    MsChili

    30. December 2015 um 20:35

    Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut, es ist sehr ansprechend. Das war mein erstes Buch vonNina Blazon und wird nicht mein letztes sein.
    Anfangs bin ich nicht richtig in die Geschichte gekommen, aber nach ein paar Seiten war ich bei Summer und habe mitgefühlt. Man kann sich mit den Charakteren identifizieren und mitfiebern. Für Fantasyliebhaber zu empfehlen!

  • Tolles Fantasybuch aus Nina Blazons Feder

    Ascheherz

    Lilly_McLeod

    15. December 2015 um 11:46

    Das Cover Das Cover ist nicht nur sehr schön, sondern ebenso passend. Selbst wenn man das erst ganz spät in der Geschichte bemerkt, ist es danach umso schöner, wenn man das Buch zuklappt und dann noch mal auf das Cover sieht. Eine tolle Gestaltung und für mich sehr gelungen. Kurze Inhaltsbeschreibung Summer ist eine Schauspielerin an einem Theater, die es gelernt hat ihre Vergangenheit abzulegen und perfekt und sofort in eine neue Rolle zu schlüpfen. Sie wechselt die Identitäten wie andere Menschen ihre Kleider. Zwar sehnt sie sich nach einem zuhause, aber meistens holen sie ihre Träume ein und die warnende Stimme, in Gefahr zu sein, so dass sie doch wieder alle Zelte abbrechen muss. Denn Summer ist auf der Flucht vor dem „Blutmann“. Sie weiß nicht mehr weshalb, denn ihre Vergangenheit ist ein Nebelgebilde, an das sie sich nur bruchstückhaft erinnert, aber der Blutmann jagt sie, um sie zu töten. Ihre Flucht führt Summer ins Nordland und dort erwartet sie die Wahrheit über sich und die Menschen, mit denen sie reiste. Wer Freund und wer Feind ist. Und welche Rolle sie im Schicksal der Menschen und deren Leben einnimmt, ohne darauf vorbereitet gewesen zu sein. Schreibstil und Storyverlauf „Ascheherz“ ist wieder ein typisches Nina Blazon Buch. Es beginnt rasant und mitten in der Geschichte. Ohne viel Vorgeplänkel wird man in die Welt von Summer geworfen und erlebt mit ihr gleich mal ihren Alltag und eine aufregende Verfolgungsjagd. Danach wird es ruhiger und bleibt dann auch bis ungefähr auf Seite 200-250 in diesem ruhigen Tempo. Dabei beschreibt die Autorin die Handlungsorte unheimlich bildlich und malerisch. Man erfährt ein wenig mehr über Summer, tappt aber völlig im Dunkeln, wohin die Geschichte mit einem möchte. Danach gibt es eine Wendung und die Geschichte wird wieder spannender, aufregender und emotionaler, als sie auf das Ende zuläuft, was dann für meinen Geschmack fast etwas zu schnell vorbei war. Die Bücher der Autorin sind mit einer Rose zu vergleichen, die erst geschlossen ist, aufblühen muss und dann aber wunderschön ist. Die Charaktere und ihre Entwicklung Summer war mir irgendwie von Beginn an sympathisch. Sie hat viele Charakterzüge, die sie eigentlich unsympathisch machen müssten, aber man spürt dahinter ihre Verzweiflung, ihre Angst, wie verloren sie ist und wie sehr sie sich nach etwas sehnt, was sie selbst nicht benennen kann. Die anderen Figuren, die vorkommen waren mir ebenfalls sympathisch und ich habe sie alle ins Herz geschlossen. Der Autorin gelingt es einfach perfekt, Nebenfiguren so stark in die Geschichte einzubeziehen, dass man nicht das Gefühl hat, es handle sich um Nebenfiguren. Gerade Moira war eine meiner liebsten Figuren im Buch. Fazit Für Fantasyleser, die gerne auch eine ruhigere Geschichte lesen, auf jeden Fall eine Empfehlung und ein Buch, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Wer auf spannende und eher rasante Geschichten steht, die sich nicht erst sehr langsam entfalten, sollte vielleicht eher zu einem anderen Buch greifen.

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  • Ascheherz von Nina Blazon

    Ascheherz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2015 um 11:53

    Dieses Buch hat sich im ersten Kapitel zwar etwas gezogen, wenn man dann aber weiterliest, wird man nicht enttäuscht. Dies ist eines der besten Fantasy Bücher, dass ich je gelesen habe. Allgemein finde ich die Bücher von Nina Blason wirklich toll. Bei ihren Bücher kommen nicht immer diese 0815 Fantasy Wesen vor sondern sie erfindet eine ganz eigene Welt mit ganz eigenen Wesen. Auch der Schreibstil ist einfach fantastisch. http://violas-summer.blogspot.de

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  • Wow! Unglaublicher Wandel der Story!

    Zweilicht

    MagieausderFeder

    Nachdem ich endlich dazu gekommen bin, mir das Buch zu kaufen, habe ich es natürlich gleich gelesen. In ungefähr der Mitte des Buches hätte ich es fast in die Ecke geschmissen. Nichts hat mehr einen Sinn ergeben. Ich war die ganze Zeit davon überzeugt, dass Mo und Ivy dieselbe Person sind. Falsch gedacht! Auf einmal stehen sich die beiden gegenüber. Genervt habe ich zurückgeblättert und noch einmal versucht zu begreifen, wer wer war. Die Lust war mir vergangen, doch nichtsdestotrotz habe ich weitergelesen und die Faszination hat wieder die Überhand genommen. Und dann... kam der große Knall! Die "heile" New Yorker Welt war eigentlich nur Schein, Jay lag 100 Jahre lang im Koma und New York glich einem Urwald, der Rest der Welt war ein Trümmerhaufen. Während Mo (Madison) ihm die heile Welt anhand von ihrer Mondmagie vorgaukelte, versuchte Ivy ihn aus der Scheinwelt zu befreien. Währenddessen gab es auch noch das große böse Monster, dass alle Menschen verschlingt! Ja, verrückter gehts kaum! Was mich enttäuscht hat, war, dass Jays Vater doch nicht überlebt hat. Deprimierend wurde es, als Jays Mutter, mit der er sich vor seiner Abreise gestritten hatte, vor 100 Jahren mit allen anderen Menschen ums Leben gekommen ist. Nur ein winziger Teil der gesamten Weltbevölkerung hat das Unglück überlebt. Gänsehautfeeling pur, als Jay und Mo von dem Monster verschlungen wurden und nur noch wenige Momente zu leben hatten. An Spannung hat es nicht gefehlt. Ich bin fasziniert von den Ideen und der Vorstellungskraft der Autorin. Ich habe noch nie einen so großen Umschwung in einem Buch erlebt. Wenn man dem Inhalt folgen kann, ist es ein leichtes zu verstehen, aber erst mal dahinterzukommen, ist die Kunst! Großartige Arbeit hat die Autorin geleistet, indem sie mich die verschiedensten Emotionen hat durchleben lassen. 4 von 5 Sterne von mir :)

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    • 5
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Lovely Liebling

    Ascheherz

    Abby90

    05. February 2015 um 14:33

    Das Buch beginnt mit einem Traum den Summer träumt, es geht hier um den sogenannten ‚Blutmann‘ vor dem sie sehr große Angst hat, jedoch weiß sie nicht woher diese Angst genau kommt, da sie keine Erinnerungen in sich trägt. Sie arbeitet in der Stadt Maymara als Schauspielerin in einem Theater und geht vollkommen in ihrer Rolle auf. Tiere haben große Angst vor ihr. Eines Tages sieht sie den Blutmann dann im Theater und flüchtet dann nach der Vorstellung, alles nur, um dem geheimnisvollen Fremden Anzej zu begegnen. Sie kann ihn nicht durchschauen, doch sie flieht mit ihm bis sie an einen Punkt kommt an dem sich alles für sie ändert. Die Autorin hat hier eine wundervolle Welt erschaffen, die der unseren gleicht und dennoch komplett eine andere ist. Zwei Wirklichkeiten sozusagen. Durch ihre blumige Ausdrucksweise nimmt sie einen sofort gefangen und man möchte immer mehr von Summer erfahren und wenn man dann mit ihr ihren Weg geht wird man dennoch ein ums andere Mal überrascht, denn immer gibt es Wendungen in der Geschichte, die man so niemals erwartet hätte.   Meine Meinung: Mich hat dieses Buch sofort in seinen Bann gezogen und auch Summer ist mir sehr ans Herz gewachsen. Da ich Summers Welt bereits durch Faunblut ein wenig kannte, hat dies für mich den Einstieg wesentlich erleichtert und auch meine Leselust auf Ascheherz noch mehr geweckt als es ohnehin schon der Fall war. Es ist eine Geschichte und Magie, Liebe, Verrat und Tod, doch alles hat seinen gerechten Platz darin. Es ist nicht überladen, nicht langweilig oder langatmig, sondern meiner Meinung nach eine traumhaft perfekte Geschichte voller Spannung. Meiner Meinung nach ist dies ein Buch das man auf jeden Fall empfehlen kann und auch ein Buch das man immer und immer wieder lesen kann ohne das es einem Langweilig wird. Daher gibt es hier auch volle 5***** Sternchen für das Buch, auch wenn ich hier lieber viel mehr geben würde ;)

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  • Definitiv kein 0-8-15!

    Ascheherz

    buchverliebt

    Ascheherz ist das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und ich wurde direkt von ihren Ideen verzaubert und dem Schreibstil gebannt. Summer birgt viele Geheimnisse. Viele verhüllt sie selbst, die meisten hat sie vergessen. Doch Erinnerungsfetzen suchen sie, zumeist in ihren Träumen, heim und eröffnen nach und nach ihr wahres ich. Doch auch der unheimliche Blutmann kommt in der Nacht und bereitet ihr furchtbare Albträume. Als sie sich gemeinsam mit dem fremden Anzej auf die Reise ins Nordland macht, ahnt sie noch nicht wie viel sie dort von sich selbst wieder finden wird. Nur ist Anzej nun ihr Freund und verbündeter oder bewahrheitet sich ihr zunehmend merkwürdiges Bauchgefühl in seiner Gegenwart? Wird ihr gefallen was sie im Nordland findet? Will sie wirklich wissen wer sie selbst ist? Ich weiß gar nicht genau womit ich anfangen soll und was ich weg lassen soll, um nicht zu viel zu verraten. Die Autorin schafft eine fantastische Welt aus Neuer und Alter Zeit. So gibt es Glühbirnen und Züge, aber noch wird zu Schiff oder Pferd gereist. In ihren Kriegen Kämpfen sie mit in Metallkapseln gesicherten Sprengsätzen und auch mit Schwertern. Es handelt sich hierbei also um eine rein fiktive Welt. Die Handlung selbst spielt zum größten Teil im Nordland - Summers Ziel auf ihrer Reise um dem Blutmann zu entkommen und endlich zu sich selbst zu finden. Es handelt sich hierbei um eine wunderbaren Teil der Welt mit einem langen, kalten Winter, einem Krieg zwischen Lady Tod und einem unbarmherzigen Lord Teremes. Nur ahnt das gemeine Volk nicht was wirklich dahinter steckt und während die Wichtigkeit zumeist auf diesen Konflikt gelenkt wird, entdeckt der Leser so viele schöne, unheimliche und unglaubliche Dinge in diesem Weltenaufbau. Tierläufer, die sowohl Mensch, als auch Tier sind. Bäume, die im tiefsten Winter blühen. Zorya, deren Kuss den Tod bringt. Geliehene Zeit. Summers Zusammentreffen mit so vielen Menschen auf ihrer Reise scheinen zunächst nichtig und flüchtig, doch spielen die meisten eine sehr wichtige Rolle. Sei es rein in ihrer Entwicklung zu der Frau, die sie am Ende ist, oder eben darum, weil sie später in der Geschichte eine tragende Rolle spielen. Alle diese Charaktere sind wunderbar und soweit ausgearbeitet, wie es für die Geschichte wichtig ist. Sie sind allesamt greifbar und bleiben im Gedächtnis des Lesers haften. Sei es Mort, Farrin, Moira, Beljén, Anzej oder eine der vielen anderen tragenden Figuren. Für die Romantiker unter den Lesern gibt es auch eine Liebesgeschichte, die sowohl tragisch als auch herzergreifend ihren Platz findet. Wobei man sich nicht in die Irre leiten lassen sollte. Schwierigkeiten wie Vertrauensbrüche und Missverständnisse gilt es aus dem Weg zu räumen. Und wieder einmal ist also recht neuartig und unverbraucht. Insgesamt ist die ganze Geschichte sehr innovativ und überrascht mit unerwarteten Wendungen. Für mich wird dies nicht das letzte Buch von Nina Blazon gewesen sein. Eine Geschichte mit Stil und Niveau. Kein 0-8-15. Richtig gut! 4,5/5 Sternen

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    • 2
  • Konnte mich nicht umhauen.

    Ascheherz

    stebec

    20. December 2014 um 19:13

    Mein zweites Buch von Nina Blazon konnte mich leider nicht so sehr begeistern, wie das erste.  Es geht, um die junge Summer, die ihr Gedächtnis verloren hat und auf der Flucht vor einem Mann aus ihrer Vergangenheit ist. Jedoch weiß sie nicht, welche Bedeutung er in ihrem Leben gespielt hat und auch sie scheint alles andere als normal zu sein.  So oder so ähnlich könnte eine Inhaltsangabe für das Buch lauten. Der allgemeine Klappentext, verrät jedoch leider viel zu viel über die Geschichte und den Plot. Das Buch spoilert sich somit selbst. Als Leser weiß man leider schon viel zu früh, dass Summer eine Zorya ist und im Dienst der Lady Mar steht.  Im kompletten ersten Teil wartet man im Prinzip nur darauf, dass Summer mit ihrem Gefährten endlich im Nordland ankommt, was die Reise bzw. Flucht schrecklich eintönig macht.  Generell wirkt der ganze Plot ziemlich gehetzt. Zuerst die Flucht und dann die ruhelose Zeit im Nordland. War leider auch beides nicht mein Fall. Ich hatte auch den Eindruck, dass alles etwas unstrukturiert war. Leider Schön war allerdings, dass man - bis auf die Spoiler die der Klappentext bereits gemacht hat -  mit der Protagonisten alles aus der Vergangenheit erfahren hat, das hat dem Buch einen Rest von Spannung bewahrt. Als Buch konnte der Plot leider nicht viel hermachen, aber ich glaube, dass eine Verfilmung um länger besser abschneiden würde.  Die Charaktere waren auch schon wie in Lillesang (das erste Buch von Nina Blazon, welches ich gelesen habe) sehr schön ausgearbeitet und man konnte sich prima in die einzelnen Gestalten hineinversetzten. Zudem gab es eine gesunde Mischung an allen möglichen Charakterzügen. Jedoch wirkte vieles was die Figuren sagten - bedingt durch die Thematik und die Situation - sehr düster.  Verrückt empfand ich die Vielzahl an verschiedenen Namen, die jeder einzelne Charakter angehäuft hatte. Das war so dermaßen verwirrend, dass ich fast aufgeben und das Buch zur Seite legen wollte.  Es hat mich nicht beeinträchtig, aber ich empfand es irgendwie als Panne... Die Liebesgeschichte zwischen Summer und [...] war allerdings ohne Einschränkung klasse. Genau der richtige Hauch von Dramatik und Romantik. Meiner Meinung nach, hätte die Geschichte der beiden auch prima ohne den ganzen Kram mit den Zorya funktioniert. Und anders herum hätte der Plot mit den Zorya auf die Liebelei verzichten können. Meiner Meinung nach würden diese beiden Handlungsstränge getrennt voneinander (also in zwei verschiedenen Büchern) mehr her machen.  Alles in allem hat mir das Buch trotzdem gefallen, aber ich geben nur drei Sterne, weil es im Gegensatz zu Lillesang einfach zwei Sterne weniger verdient hat. Bestimmt nicht das stärkste Buch von Nina Blazon, aber ich werde an der Autorin dranbleiben.

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  • Erste Hälfte: Verwirrung - Zweite Häfte: Geschmackssache

    Ascheherz

    Jennifer_Francy

    06. November 2014 um 21:09

    Ich achte darauf Spoiler so gut es geht zu vermeiden, falls es wirklich nicht möglich war, gibt es vorher eine deutliche Warnung. :) Ach und wer sich nicht durch den ganzen Text kämpfen möchte, möge zum Fazit springen. ;) Zu meinem Hintergrund: Ich habe vorher schon "Zweilicht" von Nina Blazon gelesen, welches mir sehr gut gefallen hat, vorallem auch wegen des Schreibstils der Autorin. Die Gründe warum ich Ascheherz gekauft habe, waren vorallem die positive Erfahrung, die ich mit der Autorin schon gemacht hatte und die vielen guten Rezensionen zum Buch. Hinzu kommt der Spannung versprechende Klapptext.=) Nun zur Bewertung (in Cover, Inhalt, Welt, Charaktere, Schreibstil und Fazit unterteilt): Cover: An sich ganz ok. Es passt recht gut zum Inhalt, denn Schmetterlinge spielen doch eine recht tragende Rolle im Roman und gerade, dass der Mund des dargestellten Mädchen (höchstwahrscheinlich Summer, die Protagonistin) durch ihn verdeckt wird ist passend, da ein durch Schmetterlinge verursachtes Schweigen angedeutet wird, was tatsächlich ein elementares Element der Geschichte ist (vgl. Auswirkungen der Schneefalter (für alle die es bereits gelesen haben)). Die Farben sind sehr hell und insgesamt wirken die leuchtenden Punkte recht verspielt und etwas kitschig (finde ich weniger ansprechend, aber das ist Geschmackssache) weisen aber auch durch das, dadurch nur zu erahnende, Gesicht auf die Fantasieelemente hin. Dennoch bin ich persönlich weniger ein Fan von menschlichen Gesichtern auf Buchcover, weil das in letzter Zeit einfach zu häufig vorkommt und deshalb im Bücherregal doch sehr eintönig und langweilig wirkt. Inhalt : Die erste Hälfte: Ich persönlich muss sagen, man braucht auf jeden Fall Durchhaltevermögen, um die ersten ~250 Seiten zu überstehen. Das Problem dabei ist gar nicht unbedingt fehlende Spannung oder die Handlung an sich sondern eher die fehlende Begründung der Handlung. Man wird zu Beginn mit einer Protagonistin komplett allein gelassen, die sämtliche Erinnerungen verloren hat und in Folge dessen auch keinen wirklichen Plan hat. Sie flüchtet ohne ein richtiges Ziel, aufgrund einer Traumgestalt, die sie ermorden will und ohne das sie wirklich weiß warum. Als Leserin hatte ich deshalb keine Ahnung, wo die Handlung hinführen soll und die Flucht an sich war für mich nur wenig nachvollziehbar, weil wegen des Erinnerungsverlustes der Hauptperson der komplette Hintergrund im Dunkeln blieb. Einerseits ist die Entscheidung der Autorin den Beginn so zu gestallten durchaus nachvollziehbar, weil sie so die Möglichkeit hat, die Geschichte langsam nach und nach aufzubauen und den Leser zu Beginn nicht mit Informationen bombadiert, jedoch dauert eben dieser Aufbau viel zu lange. 100 Seiten mit kleineren Hinweisen gefüttert zu werden und auf die Folter gespannt zu werden mag man noch hinnehmen, bei 250 und mehr verliert man aber langsam die Geduld und fragt sich, ob es die Aufklärung überhaupt wert ist, nochmal so viele Seiten zu lesen. Die Erwartungen an die Auflösung werden riesig. Ich wünschte ich könnte sagen, dass diese später wenigstens tatsächlich erfüllt werden und es sich daher gelohnt hat sich durchzukämpfen, aber die Autorin hat sich mit dem Beginn leider wirklich keinen Gefallen getan (dazu mehr in der zweiten Hälfte). Da helfen auch die recht zahlreichen, kleinen, eingestreuten Spannungsmomente (wie z.B. die Flucht am Bahnhof, der Angriff des Blutmannes etc.) nichts. Sie halten einen zwar kurz auf Trab, ihnen fehlt jedoch wegen des fehlenden Hintergrundwissens die Nachvollziehbarkeit und irgendwann ist man nur noch genervt, weil man keine Kämpfe sondern Antworten haben möchte. Die zweite Hälfte: Nachdem man über Summers früheres Leben größtenteils aufgeklärt wurde, zieht das Tempo der Handlung etwas an und die Spannung nimmt zu. Man muss sich an einige neue Charaktere gewöhnen und alte neu einordnen. Dem Leser wird dabei genug Zeit gelassen, sich an die neue Situation zu gewöhnen und gleichzeitig wird die Handlung durch Interaktionen Summers mit anderen Figuren vorangetrieben. Auch die Idee der Welt in der Summer lebt und der Art der sie angehört, war ein sehr schöner Einfall der Autorin, aber dazu in einem späteren Punkt mehr. Jedoch liegt der Fokus eher auf einer früheren Liebesbeziehung Summers und die zweite Hälfte ist somit durchzogen von Szenen, die zwar irgendwo romantisch sind, aber den Krieg und den Charakter Indigo doch etwas in den Hintergrund rücken. Da für mich genau diese Aspekte, jedoch die interessanteren und spannenderen gewesen wären, fand ich das etwas enttäuschend. Fans von ab und an leicht ins Kitschige abdriftenden Liebesgeschichten mit Fantasieelementen dürften aber ihre Freude daran haben, auch wegen des Schreibstils der Autorin (wird ein eigener Punkt=)). Die Auflösung und das Ende Naja teils teils. Zu Beginn des Buches hat man noch den Eindruck, eine wirkliche Bedrohung durch "den Blutmann" vorzufinden und ist sehr gespannt darauf was er denn für Beweggründe hat. Im Laufe des Besuches wird jedoch diese Figur komplett entzaubert und ins Gegenteil verkehrt und der Grund für sein vorheriges Verhalten ist doch recht merkwürdig, zwar durchaus irgendwo nachvollziehbar, entsprach aber überhaupt nicht meinen Erwartungen, da ich darauf gehofft habe, dass es nichts mit einer mehr oder weniger verflossen Liebe zu tun hat, sondern weniger banal ist. Leider würde ich in diesem Punkt enttäuscht.=/ Dafür hatte Nina Blazon eine sehr schöne Idee, als es um die Auflösung von Summers Vergangenheit ging. Die Beschreibungen von ihrem früheren Leben und der Art der sie angehört und auch die Gründe, warum sie sich gegen sie gewendet hat fand ich sehr schön und kreativ. Das Ende und damit die Auflösung der Konflikte wurde mir aber irgendwo zu schnell abgehandelt und Lösung des Problems war etwas einfach (das Herz und die Überlistung Indigos etc.), aber insgesamt ok, weil es doch logisch nachvollziehbar war. Die Welt Die Welt an sich hat mir sehr gut gefallen mit den erfundenen Fantasiewesen wie den Tandraj, den Tierläufern und den Zorya, und den Pflanzen die sich den Naturgesetzen widersetzen. Vorallem die Idee der Todesbotinnen hatte es mir sehr angetan, weil ich sie orginell und kreativ finde, auch ihre äußere Erscheinung mit ihrem Flügelmantel betreffend. Die Charaktere Leider kommen die meisten von ihnen viel zu kurz. Im Grunde wurden nur Summer und Loved richtig ausgearbeitet. Die anderen spielen entweder nur eine kleine Nebenrolle und sind damit weitestgehend unbedeutend ( wie z.B. Farrin) oder kommen zwar oft vor , werden aber nicht richtig beschrieben und bleiben den Leser damit fremd ( der Junge der Summer in der ersten Hälfte begleitet und zu den Zorya bringt z.B. (sein Name ist mir entfallen)). Wieder andere sind zwar bedeutend für die Handlung ( wie z.B. Lady Mar und Indigo) bleiben aber mehr oder weniger nur eine blasse, schemenhafte dunkle Bedrohung, die man nicht so richtig einordnen kann. Insgesamt sehr schade, potential wäre durchaus da gewesen. Die Hauptperson Summer an sich bereitet einem Anfangs einige Probleme, weil sie ihren Namen ständig wechselt was doch zur Verwirrung führt. Ihre Gedanken und Gefühle konnte ich aber gut nachvollziehen und so gelang es mir auch, mit ihr mitzufühlen und eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Der Schreibstil Zuweilen etwas blumig aber sehr passend. =) Besonders die eingestreuten Gedichte und auch die eingestreuten kursiven Erinnerungspassagen gefallen mir sehr gut. Sie beschreibt die Umgebung und die Empfindungen der Personen sehr schön. FAZIT Insgesamt bleibt das Buch leider unter seinen Möglichkeiten. Die Idee und die beschriebene Welt an sich sind sehr schön und auch der Schreibstil der Autorin ist sehr passend. Nur leider ist die Einstieg viel zu langatmig und viele Charakter kommen zu kurz. Außerdem rück die Autorin zuweilen die Liebesgeschichte zu sehr in den Vorder- und den Rest damit zu sehr in den Hintergrund, weshalb ich das Buch nur romantisch veranlagten Lesern empfehlen kann, die gerne in Liebesgeschichten mit Fantasyelemten eintauchen.

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