Ascheherz

von Nina Blazon 
4,1 Sterne bei642 Bewertungen
Ascheherz
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (505):
rainybookss avatar

Nicht so gut wie Faunblut, aber an sich eine schöne romantische Geschichte.

Kritisch (35):
maria_adelas avatar

Das Buch hat mir gar nicht gefallen. :(

Alle 642 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ascheherz"

Eine Liebe stärker als der Tod

Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Als sie mit dem geheimnisvollen, engelhaft schönen Anzej in das ferne Nordland flüchtet, muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mar, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570308233
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:10.09.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.02.2011 bei Silberfisch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Helena_Kawaiis avatar
    Helena_Kawaiivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderschöne Geschichte die mich völlig in ihren Bann gezogen hat
    Wunderschöne Geschichte die mich völlig in ihren Bann gezogen hat

    Klappentext:


    Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Als sie mit dem geheimnisvollen, engelhaft schönen Anzej in das ferne Nordland flüchtet, muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mar, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde ... 


    Meine Meinung:

    Ich habe die Geschichte und die Charaktere so sehr geliebt. Aber erstmal zum Anfang. 
    Das Buchcover ist sehr hübsch und geheimnisvoll wie der Buchtitel. Der interessante Klappentext war ein weiterer Grund, (neben dem buchcover und dem Buchtitel), weshalb ich das Buch Lesen wollte. Nina Balzons wunderbarer und packender Schreibstil haben dazu geführt, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Der spannubgsbogen war sehr hoch und es war vollkommen unvorhersehbar. Die Protagonisten Summer habe ich von Seite zu Seite immer mehr geliebt wie auch Loved. Summer ist mutig und sehr intelligent, während Loved sie bedingungslos liebt. Jeder Charakter im Buch war ziemlich interessant und man konnte sie sich sehr gut vorstellen und auch teilweise ihn sie hineinversetzen. Das Buch hatte eine fantastische Stimmung. Die Location in der die Geschichte spielt war aufregend. Zum Ende hin würde es richtig spannend und das Happy-end hat mich dann endgültig vom Buch überzeugt. 

    Mein Fazit: 

    Obwohl Nina Blazon meine Liebliingsautorin Ist, war ich auch dies mal wieder positiv überrascht. Ich finde ~Ascheherz~ fast noch besser als Blazons ~Faunblut~. Der Schreibstil und die Charaktere sind mehr als gut und auch das Ende war schön. Eine absolute Lesemepfehlung! 

    Bewertung: 5/5 


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    katie1984s avatar
    katie1984vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Fantasygeschichte, die mit viel Einfallsreichtum und Kreativität beeindruckt.
    Vom Szenario beeindruckt, von der Umsetzung etwas enttäuscht...



    Diese Rezension fällt mir etwas schwer, denn “Ascheherz“ hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Bisher haben mich die Werke von Nina Blazon entweder absolut begeistert oder genau das Gegenteil hervorgerufen. Hier bin ich das erste mal etwas unschlüssig...

    Eigentlich gefielen mir Setting, Atmosphäre und auch die geheimnisvollen Gegebenheiten rund um die Existenz von “Summer“. Und doch hat es mich nicht durchgehend mitreißen können. Dafür war der Story-Verlauf einfach zu sprunghaft, wirkte auf mich teils sehr ungeordnet und eine klare Linie zeichnete sich nicht durchgehend ab.

    Die Hauptfigur lernt der Leser zunächst als relativ normales Mädchen kennen, das sich als Theater Schauspielerin ihr Nötigstes zum Leben verdient, aber ständig das Gefühl hat verfolgt zu werden und das nicht nur in ihren Träumen. Da sie sich an nichts außer ein paar rätselhaften Fragmenten aus ihrer Vergangenheit erinnern kann, lebt Summer in ständiger Angst und gibt sich anderen gegenüber unnahbar, was ich recht gut nachvollziehen konnte.

    Auch die vorsichtige Annäherung zwischen, dem sonderbaren, scheinbar aus dem Nichts aufgetauchten, Anzej und ihr konnte überzeugen und brachte mit der gemeinsamen Flucht vor dem “Blutmann“ schon eine große Portion Atmosphäre ins Spiel, die nicht nur düster und mysteriös war, sondern auch mit fantastischen Erzählungen über die fremden Nordlande punktete.

    Aber schon bei der Überfahrt dorthin wird Summer bewusst, dass mit ihrem Begleiter/Beschützer etwas ganz und gar nicht stimmt und die Flucht beginnt von Vorne, diesmal nicht nur noch vor dem “Blutmann“...

    Zitat:

    "Jeder, der mich ruft, gibt mir einen Namen. Aber eines bleibt immer gleich: Ich schenke den Tod!"

    Bis hierhin verlief die Handlung noch stimmig, doch  im weiteren Verlauf wurde das Szenario immer unstrukturierter. Im einen Moment prasseln tausend neue Eindrücke, Namen und Figuren auf den Leser ein und im nächsten ziehen sich einzelne Szenen endlos dahin, weshalb kurze Abschnitte nur überflogen wurden. Dadurch kam bei mir teils mehr Verwirrung auf, als Faszination an der kreativen Idee, die wieder den Einfallsreichtum der Autorin zeigt.

    Liebevoll beschriebene Orte, Figuren/Wesen unterschiedlichster Art, Hintergründe zur Geschichte der Todesfeen und Sucher und die eigentlich einnehmende Liebesgeschichte zwischen Summer und ihrem zunächst schlimmsten Alptraum konnten sich nicht komplett entfalten, weil vieles sehr gehetzt wirkt. Genauso wie einige interessante (Neben-)Charaktere noch mehr Ausarbeitung vertragen hätten, denn gerade das Haifisch Mädchen hatte meine Neugier geweckt, ebenso die Tierläufer. Es gab verschiedenste bemerkenswerte Ideen, die ich gerne noch näher betrachtet hätte.

    Im Endeffekt wurde in dieses Werk eine Vielzahl kreativer und fantastischer Ideen eingearbeitet für die ein einzelnes Buch in dieser Form unzureichend war. Ausnahmsweise bin ich hier der Meinung, dass detailreichere Ausarbeitungen, zu den umfangreichen Ansätzen, dieser Fantasy Geschichte gerechter geworden wäre.

    So konnte “Ascheherz“ von Nina Blazon im Vergleich zu anderen Werken dieser Autorin nicht durchgehend überzeugen, hat aber trotzdem Eindruck hinterlassen.


    “Ascheherz“ hätte mit einer grandiosen Grundidee und einem riesigen Spektrum weiterer fantastischer Ideen ein Highlight werden können. Leider wirkte der gesamte Geschichtsaufbau oftmals überladen und ohne Struktur. Die Faszination um Summers Dasein hat mich in vielen Momenten trotzdem gepackt und konnte mit einem stimmigen Ende rühren.
    Für Leser die umfangreiche Fantasywelten mögen und bei der Ausarbeitung auch gerne mal ein Auge zudrücken.

    Erzählstil+Umsetzung: 4 von 5
    I dee+Ausarbeitung: 3 von 5
    Charaktere: 4  von 5
    Verlauf/Tempo: 3 von 5

    Gesamtwerk:

    3 ½ von 5

    Insgesamt ein beeindruckendes Szenario, aber die Gesamtumsetzung nur mittelmäßig.

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    Pi-314s avatar
    Pi-314vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine fantasievolle & romantische Story, die Lust auf mehr macht!
    Ascheherz - Nina Blazon

    Klappentext:
    Eine Liebe stärker als der Tod - Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Als sie mit dem geheimnisvollen, engelhaft schönen Anzej in das ferne Nordland flüchtet, muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mar, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde ...

    Inhalt: Achtung Spoiler!
    Summer, das Mädchen ohne Gedächtnis wird von unheimlichen Träumen verfolgt, in denen sie von jemandem umgebracht werden soll. Als der Henker tatsächlich in der Realität auftaucht, muss Summer mit dem fremden Anzej Richtung Norden flüchten.

    Erst im Nordland angekommen, erfährt Summer wer sie wirklich ist – eine Zorya, die Lady Tod um ein Opfer betrogen hat. Um ihre Schuld zu begleichen, muss sie sterben. Doch da gibt es noch Loved, für den sie vor über 200 Jahren diese Tat begangen hat und den sie immer noch liebt…

    Meinung:
    Wieder mal eine traumhaft schöne Story voller Fantasie und Romantik – ich mag den Schreib- und Erzählstil von Nina Blazon sehr und bin immer wieder überrascht, wie viel Ideenreichtum in dieser Autorin steckt!

    Ab und an wird die Geschichte etwas verzwickter und man hat ein wenig Mühe mitzukommen, aber dieses anspruchsvolle Lesen mag ich sehr.

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    Mayylinns avatar
    Mayylinnvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wieder einmal ganz großes Nina-Blazon-Kino!!! *.*
    Ascheherz - "Liebte dich grundlos und immerdar..."

    Inhalt:

    Seit einem Unfall hat Summer ihr Gedächtnis verloren. Um Geld zu verdienen, tritt sie als Schauspielerin in der Hafenstadt Maymara in einem mittelmäßigen Stück auf. Und auch wenn Summer sich an nichts erinnern kann, was ihre Vergangenheit betrifft, so kann sie doch Sonderbares an sich: wieso fühlt sie sich hinter der Maske im Theater so wohl? Und warum scheuen alle Tiere, außer Vögel, ihre Berührung oder ihre Nähe? Und warum fühlt sie sich immer verfolgt? Verfolgt von einem Mann mit einem Schwert, das er im Traum auf einem Richtplatz in ihren Nacken legt? Trachtet der "Blutmann", wie Summer ihn nennt, nach ihrem Leben oder ist er der Schlüssel zu ihrer Vergangenheit? Nachdem sie in Maymaras Straßen beinahe ermordet wird, flieht Summer mit dem geheimnisvollen Anzej ins sagenumwogende Nordland - kann sie dort ihre Vergangenheit finden?


    Meine Meinung: 

    Nach "Der dunkle Kuss der Sterne" und "Faunblut" ist "Ascheherz" mein dritter Roman von Nina Blazon und ich kann nicht anders als wieder einmal hingerissen sein. Wie immer erschafft die Autorin eine Welt, die so stimmig ist, dass man sich zu Hause fühlt. Die Schauplätze, die Charaktere, die Grundidee - alles passt mal wieder hervorragend zusammen. Nach einigen Startschwierigkeiten begibt sich der Leser zusammen mit Summer auf die Reise ins Nordland. Wer "Faunblut" gelesen hat, kehrt nun in die Welt von Faun und Tam zurück, begegnet Moira wieder und auch Lady Mar, der Herrin des Todes. Es gibt sogar einen kleinen Hinweis darauf, was aus Faun und Jade geworden ist, der mir einen kleinen glücklichen Juchzer entlockt hat, da ich die beiden wirklich sehr gerne mochte.
    Im Laufe der Geschichte ist es unheimlich spannend mitzuerleben, wie Summer sich erinnert. Gemeinsam mit dem Leser entschlüsselt sie das Rätsel um ihre Vergangenheit und selbst, als sie herausfindet, was genau sie ist, ist das Geheimnis um ihren Gedächtnisverlust und ihren Verrat an Lady Mar immer noch nicht gelöst, was den Spannungsbogen über viele, viele Seiten sehr hoch hält. Das Finale ist dann entsprechend spannend, dabei jedoch dem Grundtonus der Geschichte entsprechend ruhig, bemessen und stimmig. Nichts wird am Ende übers Knie gebrochen, nichts dem Zufall überlassen. 
    Alles in allem habe ich den Ausflug ins Nordland und in Summers Geschichte mehr als genossen und freue mich, wieder 5 Sterne für eine absolut fantastische, magische Geschichte vergeben zu können.

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    27Julia06vor 2 Jahren
    Fesselnde und wunderschöne Story

    Der Roman "Ascheherz" wurde von Nina Blazon geschrieben. Es gehört zu dem Genre Fantasy und Romantik. "Ascheherz" war das erste Buch, welches ich von N. Blazon gelesen habe und ich muss sagen, dass ich immer noch begeistert bin. Seitdem ist Nina eine meiner Lieblingsautoren. Endstanden ist das Buch im Jahr 2011.

    Inhalt:

    In dem Buch geht es um eine junge Frau namens Summer. Summer hat ihr Gedächtnis verloren und weiß nichts mehr über ihre Vergangenheit. Sie selbst hat sich den Namen Summer gegeben und arbeitet als Theaterdarstellerin. Nur Eins weiß Summer noch: Jemand, sie selbst nennt ihn Blutman, trachtet nach ihrem Leben. Als sie nach einer Vorstellung angegriffen wird, fasst Summer den Entschlusss zu fliehen. Zusammen mit dem schönen Anzej flieht sie in das ferne Nordland. Dort erfährt Summer was sie sich hat in der Vergangenheit zu Schulden kommen lassen und eine fesselnde wunderschöne Geschichte voller Spannung und Romantik beginnt. 

    Wollte nicht zu viel verraten  ;-)

    Ein Gedicht, das im Roman mehrmals erzählt wird, hat mich besonders bewegt:

    Liebte dich 
    unbewusst,
    heimlich,
    leise,

    auf meine 
    mir damals 
    noch fremde 
    Weise, 

    liebte dich 
    körperlos,
    dein Lachen,
    dein Haar,

    liebe dich
    grundlos 
    und 
    immerda.

    Schreibstil:

    Nina Blazon schreibt sehr nachvollziehbar. Sie schmückt ihre Sätze mit verschiedenen Adjektiven, Adributen etc. aus. Ihr Schreibstil ist sehr fesselnd und lässt sich flüssig lesen. Als Leser kann man sich sehr gut, durch die ausführliche Erzählung, in die Geschichte hineinversetzen. 

    Eigene Meinung:

    Ich finde "Ascheherz" ist ein fantastischer Roman. Er enthält alles, was für mich einen guten Fantasyroman ausmacht und noch mehr. Die Story ist nicht so einfach gestricken, wie in manch andern Fantasybüchern. Die Figuren haben alle einen eigenen Charakter, selbst die Nebenfiguren. Auch die Romantik kommt in diesem Roman nicht zu kurz. Alles in allem ist Nina Blazon mit "Ascheherz" ein wunderbares Buch gelungen, das auch fünf ☆☆☆☆☆ verdient. Ein kleines Manko war für mich der sehr langatmige Anfang, aber dieser ist sofort vergessen, wenn es erstmal so richtig spannend wird :-)

    Fazit:

    Ich kann jedem, der nicht vor einer langen Einleitung zurück schreckt und einen tollen Fantasyroman lesen möchte, dieses Buch nur empfehlen. "Ascheherz" ist mein absolutes Liebelingsbuch und ein Muss für jeden Fantasyleser, der mal etwas anderes als Vampir- oder Werwolfgeschichten lesen will.

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    tsukitia16s avatar
    tsukitia16vor 3 Jahren
    Grandioses Buch!

    Das Buch ist mir sofort durch das wunderschöne Cover und dem interessanten Titel aufgefallen. Weshalb ich es auch schließlich gekauft habe.
    Ihr Schreibstil ist sehr schön. Man kann sich Umgebung und Gefühle bestens vorstellen, die Umschreibungen sind sehr gut gelungen.
    Alle Charaktere sind unterschiedlich und haben ihre ganz persönlichen Eigenschaften und zudem sind sie und ihre Handlungen authentisch.
    Die Story ist wunderbar und mit einigen überraschenden Wendungen versehen. Aber auch etwas düster geschrieben (Comedy kann dieses Buch nicht bieten). Aber ich mag es sehr gerne etwas düster :)
    An manchen Stellen ist das Buch etwas langatmig aber trotzdem lässt die Spannung nie wirklich nach.
    Besonders gut haben mir die zwei neuen Fantasywesen gefallen, von denen ich bisher noch nie etwas gehört habe.
    Es ist ein Fantasy Buch mit einer romantischen Geschichte (wo einem beim Lesen das Herz kribbelt) , die aber nicht kitschig ist, sondern ganz natürlich abläuft (besser kann ich es nicht ausdrücken, was ich empfunden habe).
    Definitv eine Kaufempfehlung und ich wünsche mir gerne mehr von der deutschen Autorin.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Zwar auch nicht ganz so gut, wie "Der dunkle Kuss der Sterne", aber trotzdem ein wortwörtlich traumhaftes, romantisches Fantasymärchen <3
    Wie Motten zum Licht...

    Worum geht's?

    Eine Liebe stärker als der Tod

    Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Als sie mit dem geheimnisvollen, engelhaft schönen Anzej in das ferne Nordland flüchtet, muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mar, die Herrin des Todes, das Leben zurück, um das sie betrogen wurde ...

     

    Meine Meinung

    Normalerweise bin ich die typische Cover-Käuferin. Das war bei "Ascheherz" ein bisschen anders. Ich mag es nämlich eigentlich gar nicht, wenn man Gesichter auf Einbänden sehen kann, aber irgendwas hat mich dann doch dazu verleitet, dass ich es haben musste: der Klappentext. Da ich wusste, wie gute Fantasy die Autorin schreibt war ich gespannt, wie sie das Thema, das hier aufgegriffen wurde, umsetzen würde. Und jetzt steht es doch in meinem Regal. Schon der Einstieg hatte etwas, das mich wie gebannt an den Seiten kleben ließ und es wurde einfach nie langweilig. Die Welt hat mich so für sich eingenommen, dass ich das Buch beinahe in einem durch hatte. Und zusätzlich zu dem für mich völlig überraschenden Thema, haben daran natürlich auch die Charaktere einen großen Teil eingenommen.

     

     

    Die Hauptperson Summer - die eigentlich gar nicht Summer heißt - ist anders, das merkt man schon von Seite 1 an. Sie hat ihr Gedächtnis verloren, hat keine Vergangenheit, keinen Namen und weiß nicht, woher sie kommt oder was sie antreibt. Sie weiß nur, dass sie verfolgt wird. In ihren Träumen. Und dass sie fliehen muss. Hier lernt man zunächst eine sehr ängstliche, zurückhaltende junge Frau kennen. Versteht mich nicht falsch, das bedeutet nicht, dass sie nicht ordentlich austeilen kann, wenn sie will. Aber für mich waren die ersten zweihundert Seiten eine Zerreißprobe, weil Summer einfach immer anders gehandelt hat, als erwartet. Sie hat viele schlechte Eigenschaften, die sie schnell unsympathisch werden lassen könnten, aber unter dem ganzen spürt man dennoch immer ihre Angst und Verzweiflung, darüber, dass sie eigentlich gar nicht weiß, woher sie kommt und wieso sie überhaupt auf dieser Welt weilt. Nach ein paar Seiten hat sich das gelegt und sie offenbart eine innere Stärke, die ich nie und nimmer erwartet hätte, weil sie es schlichtweg nicht zugelassen hat. Summer hat derart viele Facetten, dass einem leicht schwindlig werden könnte, wer jetzt die echte Summer ist. Im Laufe der Handlung lernt sie natürlich einiges über sich selbst und auch wenn das alles andere als einfach ist und sie mit Verrat und herben Rückschlägen zu tun hat, ist sie letztendlich dann doch jemand, der wieder aufsteht und sich durchzusetzen weiß. Genau das war es, was mich dann für sie eingenommen hat. Ich mag starke Frauen - und mit Summer haben wir hier wirklich eine, die sich nicht unterkriegen lässt.

     

    Diesmal fange ich gleich mit der Liebesgeschichte an, ohne zu viel verraten zu wollen. Denn auch hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint und nach der Enttäuschung, dass man nach gut fünfzig Seiten schon eine süße Lovestory aufgetischt bekommt, die aber irgendwie völlig fehl am Platze wirkt, kam dann der Enthusiasmus und die Überraschung, als sich dann doch alles anders entwickelt hat, als zunächst vermutet. Die Autorin ist ja Profi in wunderschönen, gefühlvollen und vor allem langsamen Liebesgeschichten, die zwischen Liebe und Hass schwanken. Und wer sich gedulden kann, der findet so eine auch hier wieder. Ich hab mitgelitten und mitgefiebert - weil die Liebe ebenso unmöglich, wie traumhaft war. Und die Wendung hat mir dann wirklich das Herz gebrochen -_- Und keine Angst - es gibt auch keine Dreiecksgeschichte ;) Diesmal werden der Hauptpersonen nämlich gleich zwei Männer zur Seite gestellt, die so unterschiedlich sind, wie Tag und Nacht. Zunächst gibt es da Loved. Loved ist...ah *o* Mein Liebling des Buches xD Er hat mich ein kleines bisschen an Amad aus "Der dunkle Kuss der Sterne" erinnert und da der mich damals auch schon begeistert hat, war es hier natürlich nicht anders. Noch dazu ist Loved jemand, bei dem man wirklich sehr, sehr lange im Dunkeln schwebt, wer er ist, was er tut, was er will. Und wieso. Und jedes Mal, wenn ich eine Vermutung hatte ("Das wird es sein!"), dann hat sie sich als falsch herausgestellt, schade eigentlich ;) Vom Wesen her ist er eher der dunkle, mysteriöse Typ. Schnell wird klar, dass ihn jemand früher unglaublich verletzt hat und er seitdem keinem mehr vertrauen kann, mehr noch: dass ihm etwas wichtiges fehlt. Die Idee war genial, fand ich. Auch die Auflösung um seine Identität hat mir echt zugesagt. Ich hätte noch sooo viel mehr von ihm lesen können, denn obwohl es einerseits traurig war, zu erleben, wie sehr er mit allem zu kämpfen hat, haben mir dann sein Sarkasmus und sein Humor wirklich zugesagt. Es ist schwierig, mehr über ihn zu sagen, ohne zu viel zu verraten, aber das Fazit bleibt: ich mochte ihn wirklich wahnsinnig gerne ;D Der andere Mann ist Anzej. Auch ihn mochte ich von Anfang an - er war gerade zu Anfang derjenige, der Witz und Leichtigkeit in die Geschichte gebracht hat und lange Zeit bin ich völlig im Dunkeln gelassen worden, was ihn betrifft. Oder vielleicht hab ich auch die Zeichen übersehen, aber es gab plötzlich einen Punkt, an dem er...sich verändert hat. Und ab da war ich misstrauisch und wusste auch nicht mehr, was ich von ihm halten soll. Zwar hat er meine Sympathiepunkte dann wieder zurückgewonnen, aber irgendwie hab ich doch dem Anzej nachgetrauert, den man kennengelernt hat ;)

     

    Die Nebencharaktere waren allesamt gut ausgearbeitet und konnten schnell ins Herz geschlossen werden. Allen voran natürlich Moira - das Wiedersehen mit ihr hat mich besonders gefreut, da man sie ja schon aus "Faunblut" kennt. Hat man sie bisher als die starke, unbeugsame Kriegerin erlebt, wird sie hier weicher und zeigt Seiten an sich, die man so wohl nicht erwartet hätte. Ich mochte sie wirklich gerne, auch wenn sie das ein oder andere Mal eine echte Kratzbürste sein konnte ;) Auch Farrin hat mir gut gefallen. Erst dachte ich, er wäre eher ernst und zurückhaltend, typisch Soldat eben. Aber nach einiger Zeit wird umso klarer, dass er seine ganz eigene Art von Humor hat, die mich natürlich gleich überzeugen konnte. Der Blutmann nimmt hier ja eine sehr zentrale Rolle in der Geschichte ein. Lange Zeit bleibt er nicht mehr als ein Schemen, ein Traum, der zur Wirklichkeit geworden ist und irgendwann ist man sich nicht mehr sicher, ob Summer ihn sich vielleicht nicht doch nur einbildet. Gerade er hat mich dann überrascht. Weil er einfach...ich weiß nicht, anders war, als ich gedacht habe. Ob besser...das wäre mal dahingestellt, aber defintiv hätte ich nicht damit gerechnet, was wirklich hinter seinen Beweggründen steckt ;) Zuletzt kann ich noch Lady Mar nennen - die Herrin des Todes. War sie im letzten Teil zwar die Drahtzieherin aber nicht richtig in die Geschichte involviert, nimmt sie hier endlich einen zentralen Part der Geschichte ein und wer hätte es geglaubt - irgendwie hab ich sie wohl doch liebgewonnen. Die Enthüllungen über sie sind unerwartet und werfen ruckzuck das ganze Bild durcheinander, das man von ihr hat. Am Schluss war ich mir nicht mehr sicher, ob sie hier wirklich so die typische "Böse" war, denn ich denke generell, dass dieses Schubladendenken in solchen Romanen eher zu nichts führt ;)

     

     

    Zum Schreibstil muss man nicht mehr viel sagen: er ist wie ein Orkan, man fängt an zu lesen, entwickelt einen Sog und irgendwann reißt er einfach mit ;) Obwohl es eines ihrer ersten Bücher war bin ich wirklich überrascht, wie wunderschön alles war. Der Schreibstil, die Handlung, die Umgebung. Wenn man mal auf die Handlung zurückkommt kann ich nur sagen, dass mich die Geschichte um die Zorya völlig überzeugen konnte. So hatte ich dieses Thema definitiv noch nie und so war es auch für mich als Vielleserin etwas komplett neues, soll auch heißen: unverbraucht. Das ist immer gut, weil man nicht in Versuchung kommt, sich ständig zu fragen: das hab ich doch irgendwo schon mal gelesen, nur besser, wo war denn das nur wieder? So jetzt mein klitzekleinster Kritikpunkt: mir persönlich kam das Ende ein bisschen zu schnell. Erst beginnt die Geschichte super langsam, man wird in die Welt geführt und erkundet sie mit Summer zusammen - nur um dann auf den letzten fünfzig Seiten beinahe den Überblick zu verlieren, weil so viel passiert. Gerade hier ist mir das aufgefallen. Und trotzdem war es zu verkraften. Und ich hoffe nach wie vor, dass sich die Autorin eventuell entschließt, noch einen Band zu schreiben. Ein Wiedersehen mit Summer und den anderen würde mich wirklich sehr freuen ;)

     

    Fazit

    Ein wunderschönes, romantisches und tiefergreifendes Märchen ganz nach Nina Blazon-Art. Wieder ist es hier gelungen, aus etwas völlig unbeschriebenem etwas zu schaffen, das mich mitlachen, mitweinen und mitleiden ließ. Und obwohl "Ascheherz" nicht ganz mit meinem Lieblingsbuch "Der dunkle Kuss der Sterne" mithalten kann, ist er nur zu empfehlen für alle Fantasy-Liebhaber, die mal etwas lesen wollen, über das noch nicht zigtausendmal geschrieben wurde. Trotz kleiner Schwächen ein Buch zum Abtauchen in eine wunderbare, neue Welt.

     

    4/5 Sternchen

     

    Zitat

    "Es gibt keinen Sieg", widersprach Summer. "Und keine Niederlage. Es gibt nur das Gefüge der Welt."

    "Willst du mir wieder erzählen, dass der Tod nicht grausam ist?"

    "Ist das Leben weniger grausam?", ereiferte sich Summer.

    "Wollen wir uns wieder streiten, Prinzessin?"

    Kommentare: 1
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    MsChilis avatar
    MsChilivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr schöne mitreissende Fantasygeschichte
    Zum Träumen

    Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut, es ist sehr ansprechend. Das war mein erstes Buch vonNina Blazon und wird nicht mein letztes sein.
    Anfangs bin ich nicht richtig in die Geschichte gekommen, aber nach ein paar Seiten war ich bei Summer und habe mitgefühlt. Man kann sich mit den Charakteren identifizieren und mitfiebern. Für Fantasyliebhaber zu empfehlen!

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    Lilly_McLeods avatar
    Lilly_McLeodvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einstieg wie ein Sprung ins kalte Wasser, das ruhig und geheimnisvoll vor sich hin fließt und sich dann in einen reißenden Strudel wandelt.
    Tolles Fantasybuch aus Nina Blazons Feder

    Das Cover
    Das Cover ist nicht nur sehr schön, sondern ebenso passend. Selbst wenn man das erst ganz spät in der Geschichte bemerkt, ist es danach umso schöner, wenn man das Buch zuklappt und dann noch mal auf das Cover sieht. Eine tolle Gestaltung und für mich sehr gelungen.


    Kurze Inhaltsbeschreibung
    Summer ist eine Schauspielerin an einem Theater, die es gelernt hat ihre Vergangenheit abzulegen und perfekt und sofort in eine neue Rolle zu schlüpfen. Sie wechselt die Identitäten wie andere Menschen ihre Kleider. Zwar sehnt sie sich nach einem zuhause, aber meistens holen sie ihre Träume ein und die warnende Stimme, in Gefahr zu sein, so dass sie doch wieder alle Zelte abbrechen muss. Denn Summer ist auf der Flucht vor dem „Blutmann“. Sie weiß nicht mehr weshalb, denn ihre Vergangenheit ist ein Nebelgebilde, an das sie sich nur bruchstückhaft erinnert, aber der Blutmann jagt sie, um sie zu töten. Ihre Flucht führt Summer ins Nordland und dort erwartet sie die Wahrheit über sich und die Menschen, mit denen sie reiste. Wer Freund und wer Feind ist. Und welche Rolle sie im Schicksal der Menschen und deren Leben einnimmt, ohne darauf vorbereitet gewesen zu sein.

    Schreibstil und Storyverlauf
    „Ascheherz“ ist wieder ein typisches Nina Blazon Buch. Es beginnt rasant und mitten in der Geschichte. Ohne viel Vorgeplänkel wird man in die Welt von Summer geworfen und erlebt mit ihr gleich mal ihren Alltag und eine aufregende Verfolgungsjagd. Danach wird es ruhiger und bleibt dann auch bis ungefähr auf Seite 200-250 in diesem ruhigen Tempo. Dabei beschreibt die Autorin die Handlungsorte unheimlich bildlich und malerisch. Man erfährt ein wenig mehr über Summer, tappt aber völlig im Dunkeln, wohin die Geschichte mit einem möchte. Danach gibt es eine Wendung und die Geschichte wird wieder spannender, aufregender und emotionaler, als sie auf das Ende zuläuft, was dann für meinen Geschmack fast etwas zu schnell vorbei war. Die Bücher der Autorin sind mit einer Rose zu vergleichen, die erst geschlossen ist, aufblühen muss und dann aber wunderschön ist.


    Die Charaktere und ihre Entwicklung
    Summer war mir irgendwie von Beginn an sympathisch. Sie hat viele Charakterzüge, die sie eigentlich unsympathisch machen müssten, aber man spürt dahinter ihre Verzweiflung, ihre Angst, wie verloren sie ist und wie sehr sie sich nach etwas sehnt, was sie selbst nicht benennen kann.
    Die anderen Figuren, die vorkommen waren mir ebenfalls sympathisch und ich habe sie alle ins Herz geschlossen. Der Autorin gelingt es einfach perfekt, Nebenfiguren so stark in die Geschichte einzubeziehen, dass man nicht das Gefühl hat, es handle sich um Nebenfiguren. Gerade Moira war eine meiner liebsten Figuren im Buch.


    Fazit
    Für Fantasyleser, die gerne auch eine ruhigere Geschichte lesen, auf jeden Fall eine Empfehlung und ein Buch, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Wer auf spannende und eher rasante Geschichten steht, die sich nicht erst sehr langsam entfalten, sollte vielleicht eher zu einem anderen Buch greifen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Ascheherz von Nina Blazon

    Dieses Buch hat sich im ersten Kapitel zwar etwas gezogen, wenn man dann aber weiterliest, wird man nicht enttäuscht. Dies ist eines der besten Fantasy Bücher, dass ich je gelesen habe. Allgemein finde ich die Bücher von Nina Blason wirklich toll. Bei ihren Bücher kommen nicht immer diese 0815 Fantasy Wesen vor sondern sie erfindet eine ganz eigene Welt mit ganz eigenen Wesen. Auch der Schreibstil ist einfach fantastisch.


    http://violas-summer.blogspot.de

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Lulinus avatar
    Hey, ich wollt mal fragen ob ihr wisst wie viele teile es von ascheherz gibt. wäreecht toll von ech;D
    Lulinus avatar
    Letzter Beitrag von  Lulinuvor 7 Jahren
    achso... schade eigntlich,aber trtzdem danke;)
    Zum Thema
    Asaviels avatar
    Ich habe vor einigen Tagen bei einem Gewinnspiel das Buch "Ascheherz" von Nina Blazon gewonnen. Nun habe ich gelesen, dass es in der selben Welt wie "Faunblut" spielt. Letzteres habe ich noch nicht gelesen. Nun ist meine Frage, ob Ascheherz auf Faunblut aufbaut oder nicht. Kann ich Ascheherz ohne das Vorwissen gut lesen? Schon mal danke für die Antworten :-)
    Zum Thema

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