Nina Blazon Der Winter der schwarzen Rosen

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Inhaltsangabe zu „Der Winter der schwarzen Rosen“ von Nina Blazon

Ausgezeichnet mit dem Seraph 2016 für das Beste Buch In einer Festung, geschützt durch dunkle Magie, suchen die Zwillingsschwestern Tajann und Lili Zuflucht vor ihren Verfolgern. Die Liebe der einen Schwester wird zur Obsession werden und die der anderen wird eine wahre Liebe sein. Denn mit den dunklen Mächten spielt man nicht und etwas lauert in den Mauern, etwas Unberechenbares, etwas Böses ...

Tolle Geschichte, detaillierte, originale Welt, vielschichtige und echte Charaktere und genialer Schreibstil!

— Phantasyia
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  • *2 Schwestern die doch nur eines wollen..*

    Der Winter der schwarzen Rosen
    Ayanea

    Ayanea

    21. July 2017 um 08:47

    *2 Schwestern die doch nur eines wollen..* ....geliebt zu werden und zu lieben. Was so einfach und profan klingt, ist mal wieder so hervorragend umgesetzt, das ich mich nun nach der Lektüre einfach nur frage: wie macht das Frau Blazon nur? Solche packenden, magischen Bücher zu verfassen, die mich an der ersten Seite abholen, mich in eine magische Welt entführen um mich ganz zum Schluss behutsam wieder auf meine Couch in der Realität zurück lassen.  Der Winter der schwarzen Rosen ist in ihrer Faunwelt angesiedelt (umfasst nun 4 Bücher). Jedes dieser Bücher liest sich jedoch als Stand alone. Ich habe zum Beispiel erst in diesem Buch mitbekommen, das es mehr Bücher von Frau Blazon in dieser Welt gibt, so habe ich bisher nur noch den 3. aus dieser Fantasywelt gelesen. In diesem Roman geht es um zwei Schwestern. Liljann, die Magie sieht und selber eine Gabe hat, es aber niemanden verraten darf, da Magie geahndet wird. Sie ist sehr schüchtern und ich würde sie als "leise" und auch etwas ängstlich bezeichnen. Sie soll laut Tradition in die Welt hinaus gehen zu ihrem 17 Geburtstag wohlweislich das ihr Weg sie ins Grauland führen muss, wo schlimmeres als der Tod wartet. Ihre Schwester Tajann dagegen ist wunderschön und sprüht vor Tatendrang. Sie will endlich frei sein. Das ist sie jedoch erst, wenn Liljann sich endlich in ihr Schicksal begibt und ins Grauland zieht. Ab dann ist Tajann als Zweitgeborene in der Lage ihr Elternhaus zu verlassen. Denn sie will in die Zitadelle, wo das schöne Leben lockt und ihr Jägerinnendasein in der alten Bauernkate hinter sich lassen.  Bei einem Fest in der Zitadelle gibt ihr Lady Jamala (regiert über das Land) eine Frist. Sie soll in 4 Wochen dafür sorgen, das Liljann ihr Schicksal annimmt, damit Tajann in die Zitadelle kann. Doch kann sie das Liljann antun? Zudem auf dem Fest die Schwestern jeweils Männer kennen lernen, die ihr beider Leben auf den Kopf stellen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der zwei Schwestern erzählt, was jeweils durch eine andere Schriftart verdeutlicht wird. Man merkt aber generell noch kurzen Sätzen sofort um welche Schwester es sich handelt, denn sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Tajann ist sehr oft recht selbstsüchtig und ich mochte Liljann und deren Kapitel viel lieber. Aber so einfach macht es dann einen Blazon doch nicht, denn man kann die Beweggründer beider immer sofort nachvollziehen und hätte wohl ähnlich gehandelt. Die Wege beider Schwestern sind unabdingbar miteinander verbunden und sie beeinflussen sich logischerweise im gesamten Verlauf der Handlung.  Es war eine wahre Freude diesen Roman zu lesen, so gefesselt war ich von den Schicksalen der beiden. Liljann versucht sich im Grauland durch zu schlagen und ihren ärgsten Feinden zu entkommen und Tajann versucht in der Zitadelle zu überleben, wo sie schnell merkt, das es nicht eitel Sonnenschein ist.  Das Ende wird von vielen nicht gemocht. Ich fand es klasse. Es lässt einen recht schwermütig zurück, weil es nicht wie in Romanen üblich 100% gut ausgeht. Einfach lesen, träumen, mitleiden, mit lieben und Lehren daraus ziehen. wieder einmal ein grandioses Buch Frau Blazon. Chapeau! 

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  • Der Winter der schwarzen Rosen - Nina Blazon

    Der Winter der schwarzen Rosen
    Katykate

    Katykate

    16. July 2017 um 20:02

    Ich liebe die Bücher von Nina Blazon, die ich bisher gelesen habe, und deshalb konnte ich an diesem Schätzchen einfach nicht vorbeigehen. Zudem sieht es auch noch absolut zauberhaft aus.Jede Bewegung weckt in mir eine neue Blume aus blauer Glut,die aufblüht und vergeht.                                                 - Seite 224Handlung & UmsetzungDer Einstieg erschien mir ungewöhnlich für Nina Blazon, kam mir gleichzeitig aber auch wohlbekannt vor. Man wird sofort in eine fantastische, aber genauso verwirrende Welt entführt, die Nina Blazon so hervorragend erschaffen kann. Das Buch bietet schon da jede Menge Potenzial und viel Spannung.Man wird in Liljann und Tajanns Gefühlswelt hineingeführt und merkt gleich, dass die Zwillinge nicht unterschiedlicher sein könnten. Tajann, die ehrgeizige Jägerin, hat nur ein Ziel und würde dafür alles riskieren. So finden sich die Schwestern mit ihrem Vater in der Zitadelle wieder, wo ihnen viele fremde Charaktere begegnen.Immer wieder schleichen sich kleine Andeutungen ein, die dem Leser ein ungutes Gefühl geben und ihn nur darauf warten lassen, dass irgendetwas schlimmes passiert und alles schlecht ausgehen wird, Das treibt die Spannung in ungeahnte Höhen. Als Leser weiß man schnell nicht mehr, wem Tajann und Liljann trauen sollten und wem nicht. Jeder Charakter hat etwas an sich, das böse Absichten erahnen lässt - ob sie wirklich da sind oder nicht.Die Spannung ist im gesamten Buch wie ein Meer im Sturm mit hohen Wellen. Mal ist sie so nah, dass es kaum auszuhalten ist, und mal plätschert sie nur dahin, ist aber dennoch anwesend.CharaktereZu Beginn stehen die Zwillingsschwestern im Vordergrund. Liljann, das schüchterne Mädchen, das an den Aberglauben der Wildländer glaubt und vor jedem verbergen muss, dass sie über magische Fähigkeiten verfügt, als Erstgeborene. Und Tajann, die wilde Jägerin, die ihre Gedanken immer laut ausspricht und sich nichts sagen lässt, als Zweitgeborene. Zwei unterschiedliche Charaktere, die in Kombination sehr spannend wirken. Doch schon von Anfang an merkt man, dass sich die Schwestern nicht immer sehr nahe stehen und durch Tajanns Skrupellosigkeit beim Planen, wie sie ihre Schwester "loswerden" und ihre Freiheit erhalten kann, erschien sie mir schnell unsympathisch. Liljann hat sich dafür immer mehr in mein Herz geschlichen.Beide werden im Buch als sechzehnjährige Mädchen beschrieben, erscheinen mir aber doch etwas älter, weshalb ich sie nicht mit dem Bild zweier Teenager vereinbaren kann.Nach und nach kommen weitere Charaktere dazu, wie zum Beispiel die furchtlose Lady, die oft mehr von ihrer kaltherzigen Seite als der sanften zeigt. Oder der bärige Volok, ein Söldner, dem es Liljann angetan hat, der mir anfangs sehr sympathisch war und den ich eigentlich schon heimlich in mein Herz geschlossen hatte, bis sich eine schlechte Vorahnung in mir entwickelt hat.So auch bei Naveen, der erst später seinen Auftritt hat und wie ein netter Junge wirkt, der Liljann vor einer Hirschherde rettet. Auch er wirkt sympathisch und vertrauenswürdig. Doch auch bei ihm gibt es Momente, in denen man sich als Leser nicht sicher ist, ob er nur gute Absichten hat.SchreibstilDas gesamte Buch wirkt irgendwie dunkel und mysteriös, was der Handlung aber ihren ganz eigenen Charme gibt, den ich so von Nina Blazon liebe. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der verzaubert. Besonders schön fand ich die Beschreibung der Liebesnacht zwischen Tajann und ihrem Firan. Sie war nicht nur schön, sondern auch poetisch und mitreißend.Was mir an Nina Blazons Büchern besonders gut gefällt, sind die Kleinigkeiten, die all ihre Romane miteinander verbinden. Zum Beispiel die herrschende Lady zieht sich durch jedes Buch und ein Schachbrettmantel taucht hin und wieder auf. Besonders zu Faunblut sind mir in diesem Buch Parallelen aufgefallen. Durch diese Parallelen zu den anderen Büchern war das Ende auch etwas vorhersehbar, was dem Buch aber keinen Abbruch tut.Nicht so gut gefallen haben mir die ständigen Sichtwechsel zwischen Tajann und Liljann. Sie sind zwar notwendig für die Handlung und deren Fortlauf, aber sie haben mich doch etwas gestört. Zu dem wirken die Gespräche manchmal etwas gestellt und unecht. FazitWer noch kein Buch von Nina Blazon gelesen hat, sollte das ohnehin nachholen. Mit Der Winter der schwarzen Rosen wäre ein guter Anfang gewählt, der viel Fantasy, Spannung und Gefühle bietet. Wer besondere und einmalige fantastische Welten sucht, der sollte dieses Buch erforschen.

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  • Leserunde zu "Der Winter der schwarzen Rosen" von Nina Blazon

    Der Winter der schwarzen Rosen
    Klappentext

    Klappentext

    26. April 2017 um 22:23

    Hey zusammen 😊 Dieses Buch kann ich echt jeden empfehlen der Fantasy liebt. Ich verliebte mich schon alleine beim ersten Anblick in das Buch, weil das Cover einfach wunderschön ist. Es passt einfach perfekt zum Titel. Ich hätte mir nicht mal die Inhaltsangabe durchlesen müssen, als ich es damals in der Bücherei gesehen habe, ich hätte es auch so genommen, da mich dieses Buch praktisch schon so angezogen hat hehe. Die Geschichte trifft total meinen Geschmack, etwas mehr historisch und einfach total spannend und flüssig zum Lesen. Ich habe mir das Buch damals im Winter gekauft und wollte dann nämlich andere Bücher zuerst lesen und da der Titel ja ,,der Winter der schwarzen Rosen´´ heißt, habe ich extra nochmal bis nächsten Winter gewartet, damit ich in der richtigen Stimmung bin, weil ich mir dachte es handelt hauptsächlich im Winter. Die Story war für mich anfangs echt ziemlich kompliziert, aber ich bin dann mit der Zeit reingekommen und es war dann recht flüssig zum Lesen. Auch die Liebesgeschichte darin hat mir total gut gefallen, es hat einfach irgendwie alles gepasst. Ich war dann am Ende wirklich traurig. Ich würde es glatt noch ein paarmal lesen, nur um die Geschichte darin noch besser zu verstehen. Man braucht auf jeden Fall Fantasie um dieses Buch zu lesen, ich habe mir die ganzen Feen und Figuren darin so richtig gut vorstellen können, da sie wirklich gut beschrieben waren. Wie gesagt ich habe es extra im Winter gelesen, damit meine Stimmung steigt und das hat sich total gelohnt, denn wie ich es gelesen habe, hat es draußen geschneit und es war einfach der Hammer. Ich kann es wirklich weiterempfehlen

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    • 2
  • Lesenswert

    Der Winter der schwarzen Rosen
    Lesezeichen94

    Lesezeichen94

    19. April 2017 um 18:30

    Hallo zusammen,dieses Buch war mein erstes was ich von Nina Blazon gelesen habe und ich fand es wirklich fantastisch. Die Welt die hier erschaffen wurde, war einmalig. Eine bezaubernde Fantasywelt mit leichtem historischem Touch, wie ich finde. Die Charaktere fand ich auch sehr greifbar und toll dargestellt und ausgearbeitet. Die Geschichte ist für mich nur schwer zusammen zu fassen. Deshalb würde ich an dieser Stelle auf den Klappentext des Buches hinweisen. Nina Blazon arbeitet mit Perspektivwechseln zwischen den einzelnen Kapiteln. Damit kam ich überraschender weise sehr gut zurecht und hat mich überhaupt nicht gestört. Auch der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen. Die Liebesgeschichten die sich im Laufe des Buches entwickeln, fand ich überhaupt nicht nervig oder störend. Sie vielen auch nicht allzu sehr ins Gewicht.Das Buch bekommt von mir eine volle fünf Sterne Bewertung und ist damit eine klare Leseempfehlung! Das Buch hat echtes Suchtpotenzial!Liebe Grüße Lesezeichen94

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  • Auf der einen Seite schön und stark, auf der anderen ziellos und diffus

    Der Winter der schwarzen Rosen
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    02. April 2017 um 17:05

    Als ich „Der Winter der schwarzen Rosen“ zum ersten Mal sah, verliebte ich mich sofort. Schon immer wollte ich etwas von Nina Blazon lesen und dieses Buch klingt so traumhaft, dass meine Wahl sofort darauf fiel. Das Cover, der Titel und schließlich der Klappentext konnten mich begeistern. Ich erwartete eine besondere Geschichte über zwei sehr verschiedene Schwestern. Diese Geschichte habe ich auch bekommen. „Der Winter der schwarzen Rosen“ ist ein sehr spezielles und schönes, zum Teil aber auch diffuses und ausartendes Buch. Ich habe mit der Entwicklung der Handlung nicht gerechnet und brauchte eine Weile, um über das Ende hinweg zu kommen. Das Buch ist schön, keine Frage. Aber leider ist es lange nicht so gut, wie ich anfangs dachte.KlappentextIn einer Festung, geschützt durch dunkle Magie, suchen die Zwillingsschwestern Tajann und Liljann Zuflucht vor ihren Verfolgern. Die eine Schwester versteckt sich hier mit dem Junglord Janeik, um ihre verbotene, aber leidenschaftliche Liebe leben zu können. Die andere ist auf der Flucht vor der zerstörerischen Liebe eines Gestaltwandlers. Doch mit den dunklen Mächten spielt man nicht. Das beginnen auch Tajann und Liljann bald zu ahnen. Denn etwas lauert in den Mauern, etwas Unberechenbares, etwas Böses ...MeinungOkay, der Klappentext ist vollkommen verfehlt. Bis die beiden Schwestern sich überhaupt trennen, dauert es ein bisschen. Bis sie dann wieder zueinander finden und in der besagten Festung landen, ist mehr als die Hälfte des Buches rum. Außerdem spoilert der Klappentext zu sehr und lässt wichtige Dinge aus. Mein Tipp lautet also, ihn einfach zu ignorieren. Der Textauszug auf dem Buchrücken ist da viel angebrachter, als diese paar unzutreffenden Zeilen.Um das Buch zu lesen, muss man wissen, dass es eine Geschichte zweier ungleicher Schwestern ist. Die beiden sind sogar Zwillinge. Doch die eine hat Magie in sich und die andere eine unglaubliche Stärke. Aber diese Stärke geht auch mit Arroganz und Egoismus einher. Tajann und Liljann sind durch ihren Vater Ausgestoßene und leben im Wald. Tajann ist die Mutige, die Jägerin, die Schöne. Liljann ist die Ruhige, in sich Zurückgezogene und Bedachtere der beiden. Die Welt, die Nina Blazon erschaffen hat, ist interessant. Ein guter Fantasy-Mittelalter-Mix mit vielen Wäldern, Schlössern und Traditionen. Allerdings sieht es in anderen Ländern wohl ganz anders aus und nur die autokratische Herrscherin Jamala lässt nicht zu, dass ihre Untertanen von anderen Gesellschaften erfahren. Und was sie ebenfalls zerstören will, ist die Magie. Sie wird als gefährlich angesehen und deswegen ausgerottet. Der Aufbau des Systems samt all seiner Traditionen nimmt viel Zeit im Buch ein. Das ist zum Teil allerdings auch nötig. Es gibt so viele verschiedene Wesen, dass man anfangs nicht ganz durchblickt. Die Schwestern sind zwei sehr interessante Charaktere. Von Anfang an ist die Welt in der sie leben sehr magisch. Aber als Leser ist man auch in vielen Bereichen einfach unwissend. Es gefiel mir, dass viele Dinge nur langsam eingeführt wurden, das macht den Stil in gewisser Weise selbstverständlich und authentisch. Liljann und Tajann sind gut gelungen und bleiben ihrer Linie treu. Das Buch wird aus zwei Sichten erzählt, jeweils aus der Sicht der Schwestern. Man liest einen Abschnitt aus Liljanns Sicht und beginnt mit ihr zu fühlen. Zumeist folgt darauf einer aus Tajanns Sicht und das verändert das gesamte Bild. Meistens will man die Perspektive gar nicht wechseln, dann wird der Abschnitt der anderen Person aber so interessant, dass ein erneuter Wechsel unglücklich ist. Das ist gut, denn so bleibt es immer spannend und man hat genügend Abwechslung. Problematisch ist aber, dass weder Tajann noch Liljann wirklich sympathisch sind. Man kann beide wunderbar verstehen und nachvollziehen. Sie handeln authentisch und sind interessant. Aber Nina Blazon zeigt auch deutlich die Fehler der beiden auf und da man immer mitbekommt, wie die andere gerade über ihre Schwester denkt, ist es schwer Partei zu ergreifen. Ich konnte beide so gut verstehen. Und trotzdem mochte ich letztendlich weder die eine noch die andere besonders gern. Denn ihre Fehler sind doch sehr viele und stoßen den Leser manchmal zurück. So gewinnt man aber auch eine Außenperspektive. Für mich persönlich war es nicht so schön, dass die Charaktere so ambivalent waren. Es ist leichter, Geschichten mit Helden zu lesen. Versteht mich nicht falsch. Sowohl Liljann als auch Tajann sind Heldinnen, sie stehen für ihre Ziele ein und tun letztendlich alles für die wahre Liebe – ihre Ideale in allen Ehren. Die Moral hinter der Geschichte ist auch gelungen. Aber es ist schade, dass mir beide nicht so sympathisch waren.Ich erwähnte gerade die Ideale. Die Botschaft des Buches ist wirklich gut. Schwesternliebe, aber auch die wahre Liebe spielen eine große Rolle. Gerechtigkeit und Herrschaft sind aber ebenfalls Themen. Und dann kommen noch die Magie und das Böse hinzu. Es ist eine gute Mischung. Manchmal ist diese Mischung aber zu ausführlich und langatmig. Die Autorin nimmt uns mit in ihre Welt, sie beschreibt sie uns aber auch unglaublich genau. Es gab einige Ereignisse, die letztendlich gar nicht nötig waren, zu beschreiben. Was dem allerdings entgegensteht, sind die Kleinigkeiten, die irgendwann mal erwähnt werden und deren Bedeutung erst später zum Tragen kommt. Solche Momente überraschten mich und gefielen mir sehr. Blazon weiß, was sie tut. Doch sie hätte die Handlung dennoch etwas kürzen können. Ansonsten ist der Stil sehr blumig, sehr detailliert und subjektiv. Diese Wertungen waren positiv, da sie immer der anderen Sicht gegenüberstehen. Ich kam nicht so schnell voran, aber dennoch ist das Buch wirklich gut geschrieben. Sehr schön fand ich auch, dass für Liljann und Tajann andere Schriftarten gewählt wurden. So erkennt man sofort, wer nun erzählt und es werden Verwechselungen vermieden. Doch es wäre auch so unwahrscheinlich, die beiden zu verwechseln, da sie so verschieden sind.Die anderen Charaktere sind gelungen, bleiben aber manchmal etwas blass zurück. Ich fand Volok sehr interessant und auch diese Wende überraschte mich. Janeik war immer etwas farblos. Als starken Herrscher hätte ich ihn zumindest nie wahrgenommen. Jamala ist großartig gelungen. Sie ist das Fieseste, was eine absolute Gesellschaftsordnung hervorbringen kann. Sie ist so unglaublich grausam und listig, dass es fast wehtut. Naveen ist viel zu selten im Mittelpunkt, obwohl er doch so wichtig ist… Antija hingegen ist lange nicht zu durchschauen und am Ende hat sie mich einfach nur schockiert. Kommen wir zum Ende. Das ist auch einer der Gründe, warum ich das Buch nicht so toll fand, wie ich erwartet hatte. Es kommt einfach ganz anders, als ich dachte. Und nichts kommt so, wie ich es gern gehabt hätte. Beide Schwestern haben ein hartes Schicksal, wobei die eine deutlich besser wegkommt, als die andere. Dennoch bleibt auch die andere sich mit diesem Weg treu. Es ist traurig und unglaublich schrecklich. Gerade der lange Vortrag am Ende von Antija war für mich kaum erträglich, denn die Situation, die kommen wird, wenn das Buch endet, ist furchtbar. Zum Glück endet das Buch an dieser Stelle. Janeiks Weg gefiel mir nämlich gar nicht. Das Ende sorgte dafür, dass ich unzufrieden mit der Geschichte wurde. Des Weiteren finde ich sie oft sehr ziellos. Obwohl mir das Buch gut gefiel und ich auch schon über der Hälfte war, fragte ich mich irgendwann, worauf es eigentlich hinauslaufen soll. Denn der rote Faden ist nicht unbedingt da.Fazit„Der Winter der schwarzen Rosen“ ist ein schönes und magisches Buch. Allerdings hat es einige Längen und bleibt lange ziellos. Dadurch erscheinen manche Handlungsstränge sehr diffus und sogar unnötig. Die Charaktere sind zum Teil blass, die beiden Schwestern hingegen unglaublich gut gelungen. Sie sind beide sehr authentisch und auf ihre Art stark. Die erschaffene Welt gefiel mir mit all den verschiedenen Themen gut und auch der Stil ist schön. Allerdings ist das Lesen manchmal anstrengend. So fällt mein Fazit so lala aus und ich vergebe 3,5 Spitzenschuhe. Viele Szenen sind toll, andere aber nicht von Nöten. Und das Ende hat mir einfach den Rest gegeben. Viele bezeichnen dieses sicher als schön – und das ist es in gewisser Weise auch – aber mir gefiel es nicht.

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  • Leseempfehlung

    Der Winter der schwarzen Rosen
    Amber144

    Amber144

    30. March 2017 um 14:55

    Ein tolles Buch mit einer klasse Idee. Ich habe es verschlungen. Ein klasse Schreibstil und spannend bis zur letzten Seite.

  • Bittersüß, wundervoll, dramatisch und etwas ganz Besonderes!

    Der Winter der schwarzen Rosen
    Lucciola

    Lucciola

    20. March 2017 um 14:40

    Tajann und Liljann sind Zwillinge und könnten doch unterschiedlicher nicht sein. Während die erstgeborene Liljann ruhig und in sich zurückgezogen ist, ist Tajann die wildere und vor Energie strotzende Person. Die Zwillinge leben in einer Welt, in der der Erstgeborene in eine vorgegebene Richtung gehen muss, um dort Land zu erobern. Erst dann ist das zweitgeborene Kind frei und kann entscheiden, wohin es möchte. Tajann kann es kaum erwarten, ihr eigenes Leben zu beginnen, denn sie möchte in die Zirtadelle zur Lady und hat sich außerdem in Janeik verliebt. Doch Liljann macht es ihr nicht gerade einfach - denn sie möchte nicht gehen! Und gemäß dem Gesetz darf Tajann ihr Elternhaus nicht verlassen, bevor Liljann das tut. Sie schmiedet einen Plan, doch was sie damit ins Rollen bringt, hätte sie nie voraussehen können... Magie. Liebe. Verrat. Und das alles in einer sehr düsteren Umgebung. Nina Blazon gelingt es, eine düstere Welt zu erschaffen, die etwas Besonderes und Eigenes ist und einen sofort in ihren magischen Bann zieht. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und angenehm zu lesen, wenn auch sehr poetisch. Anfangs muss man sich an die detaillierte und etwas ausschweifende Erzählung gewöhnen, doch dafür braucht man nicht lange. Durch den Erzählstil wirkt die Geschichte wie eine Art Märchen, roh, dunkel und verschlingend. Die Story selbst ist sehr abwechslungsreich und spannend. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Zwillingsschwestern erzählt, sodass man sich in beide hineinversetzen kann. Liljann fand ich persönlich die nettere der beiden, doch auch Tajann konnte man irgendwie verstehen. Wer will schon für immer daheim eingesperrt sein, wenn man eigene Träume hat? Wir erhalten hier gleich zwei bittersüße und träumerische Liebesgeschichten gepaart mit viel Verrat, Traurigkeit, Mystik, Magie, düsteren Entwicklungen und einem sehr faszinierten Gesellschafts- und Weltenentwurf. Erst nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte, habe ich gelesen, dass es noch weitere Bücher in dieser Welt gibt. Man kommt jedoch auch wunderbar mit, ohne diese Bücher zu kennen, denn es ist ein eigenständiger Band.  Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam und bedächtig und nimmt erst später an Fahrt auf. Dennoch wird es nie langweilig und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende ist auf den ersten Blick erschreckend - und durchaus unvorhersehbar. Aber gerade deswegen gefällt es mir sehr gut, denn es ist bittersüß und konsequent. Ein Rausch der Sinne und ein perfekter Fantasyroman. Düster und bitter und doch so wunderschön. Die Geschichte hat alles, was ein Fantasyroman braucht: eine gute Story, Spannung, Liebe, Magie, eine fantastische und detailliert ausgearbeitete Welt und vielseitige Charaktere. Außerdem ist die Story wirklich mal etwas Anderes und nicht der xte Aufwasch einer altbekannten Geschichte... Und damit wäre auch geklärt, dass das nicht mein letzter Nina Blazon Roman bleiben wird. http://lucciola-test.blogspot.de/2017/03/books-nina-blazon-der-winter-der.html

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  • Keine Empfehlung. Die Autorin hat in meinen Augen schon bessere Bücher geschrieben!

    Der Winter der schwarzen Rosen
    akoya

    akoya

    13. March 2017 um 15:51

    Endlich habe ich dieses Buch beendet. Ich bin eigentlich immer sehr begeistert von den Büchern der Autorin gewesen, aber mit „Der Winter der schwarzen Rosen“, habe ich mich leider sehr schwer getan. Ich musste es mehrfach erneut anfangen und hatte auch nachdem ich den Einstieg gefunden habe, öfter Pausen gebraucht. Man kann wohl schlicht und ergreifend sagen, dass dies einfach nicht mein Buch war. Die zweite Hälfte des Buches konnte ich dann jedoch in einem Rutsch beenden, was mir die Bewertung des Gesamtwerkes auch unglaublich schwer macht. Die beiden Schwestern Tajann und Liljann kommen in dem Buch beide relativ abwechselnd zu Wort. Es wird stetig aus beiden Perspektiven geschildert und dieser Wechsel wurde einem optisch in der Schriftart und manchmal durch Überschriften näher gebracht. Trotzdem hatte ich am Anfang enorme Schwierigkeiten ständig die Perspektiven zu wechseln und kam öfter durcheinander. Das hat meinen Lesefluss deutlich gestört und dadurch kam ich auch einfach nicht in die Geschichte rein. In der ersten Hälfte des Buches gab es einige Längen, die ich kaum ausgehalten habe und als sehr langweilig empfunden habe. Oft hatte ich einfach keine Lust weiterzulesen. Der Schreibstil von Nina Blazon hat mir allerdings wie immer sehr gefallen, daran hat es wirklich absolut nicht gelegen. Ich denke, es war einfach nicht meine Geschichte und anderen Lesern wird es vielleicht durchaus gefallen. Die geschaffene Atmosphäre hat mir nämlich sehr gut gefallen. Tajann und Liljann sind mir beide nicht sonderlich nah gegangen und ich bin froh, dass das Buch ein abschließendes Ende bekommen hat. Die schwesterlichen Gefühle der beiden wurden gut rübergebracht, allerdings habe ich einige Aktionen nicht nachvollziehen können. Auch die anderen Charaktere haben es mir einfach nicht angetan. Es gab nicht einen unter ihnen, von dem ich gern mehr erfahren hätte. Das Cover und die Umschlaggestaltung ist ein Traum und passt perfekt zu dem Inhalt, hier kann man wirklich ein großes Lob aussprechen. Da ich schon einige Bücher von Nina Blazon gelesen habe, die mir durchaus gefallen haben, werde ich ihr sicher nochmal eine Chance einräumen und ich bin auf ihre nächste Veröffentlichung gespannt. Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch einen sehr langen Zeitraum begleitet hat und mir die Geschichte dadurch wohl auch noch lange Zeit in Erinnerung bleiben wird. Fazit: Keine Empfehlung. Die Autorin hat in meinen Augen schon bessere Bücher geschrieben!

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  • Ein schönes Märchen über zwei gegensätzliche Zwillinge

    Der Winter der schwarzen Rosen
    TigorA

    TigorA

    09. February 2017 um 10:04

      Die Zwillingsschwestern Liljann und Tajann leben behütet in der Jagdhütte ihres Vaters und eigentlich sollte man meinen, dass die beiden ein Herz und eine Seele sind. Doch je älter sie werden, desto näher kommen sie einem Stichtag, der sie voneinander trennen sollte. Das Gesetz des Landes will es, dass die Erstgeborene, in dem Fall Liljann, mit 17 von den Eltern freigesprochen wird und das Haus verlassen muss. Und zwar in der Himmelsrichtung, die kurz nach der Geburt für sie "ausgelost" wurde. So lange ist die Zweitgeborene an das Elternhaus gefesselt, kann weder heiraten, noch ausziehen. Doch Liljann sträubt sich, denn das Los des schüchternen Mädchens besagt, dass ihr nur der Weg ins gefährliche Grauland bleibt. Sie gerät zunehmend unter Druck, denn Tajann hat ganz konkrete Pläne. Sie möchte in die Zitadelle ziehen und der Kaiserin dienen. Als der mysteriöse Söldner Volok auftaucht und Liljann Avancen macht, sieht Tajann ihre Chance gekommen, ihre Träume zu verwirklichen...   Letztendlich bin ich ganz froh, dass sich jemand bereit erklärt hat, dieses Buch mit mir zusammen zu lesen, denn sonst wäre es wahrscheinlich noch ein Jahr auf meinem SuB liegen geblieben. Auch wenn es nicht ganz an den Vorgänger "Der dunkle Kuss der Sterne" heran reicht, so hat es mich doch gut unterhalten können.     Liljann und Tajann könnten unterschiedlicher nicht sein, obwohl sie Zwillinge sind. Die schüchterne, ruhige, blonde Liljann und die temperamentvolle, ehrgeizige, dunkelhaarige Tajann: zwei Mädchen wie Licht und Schatten. Anfangs waren die beiden Charaktere mit ihrer extremen Unterschiedlichkeit etwas schwer zu greifen, doch die Geschichte hat mich so mitgerissen, dass ich schon bald darüber hinweg gesehen habe. Beide Mädchen haben ihre Stärken und Schwächen, sie sind keine klassischen Heldinnen und das hat mir ziemlich gut gefallen. Beide sind auf ihre Art einzigartig und beide sind keine absoluten Sympathieträgerinnen, sondern oft sogar ganz im Gegenteil. Aber gerade das fand ich reizvoll an dem Buch und hat die unterschiedlichsten Gefühle in mir ausgelöst. Auch die Liebesgeschichten, die sich später entwickeln, sowohl bei der einen als auch bei der anderen Schwester, waren sehr romantisch und haben mir ebenfalls gut gefallen.    Auch die Story macht einiges her, denn sie ist ein bisschen verworren, magisch und voller Überraschungen. Zwischendrin gab es ein paar Längen, aber insgesamt war es doch recht spannend, auch wenn die Auflösung des ganzen irgendwie auch ein wenig strittig ist, weil vielleicht nicht ganz konsequent. Mir hat es aber dennoch gefallen. Grundsätzlich haben mir alle Ideen der Autorin gefallen und man erkennt auch den ein oder anderen Aspekt aus den vorherigen Büchern wieder. Trotzdem muss man natürlich nicht die anderen Bücher gelesen haben, um diesen hier zu verstehen.     Ein weiteres kleines Highlight, neben dem gewohnt guten Schreibstil der Autorin, waren die Perspektivwechsel zwischen den Schwestern. Hier wechselte sogar die Schriftart, so dass man immer genau wusste, um wen es gerade geht.    Alles in allem eine tolle "Fortsetzung" aus der Faunblutwelt, in der mich die Autorin wie gewohnt in eine tolle Welt und hinein in ein magisches Abenteuer mitnehmen konnte. Sollte es ein weiteres Buch geben, das in dieser Welt spielt, werde ich das sicherlich auch lesen.

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  • Mein Liebling

    Der Winter der schwarzen Rosen
    Nightangel050902

    Nightangel050902

    02. February 2017 um 11:22

    Dies ist eines meiner absoluten Lieblinge, der Schreibstil passt hervorragend und beschreibt alles so, dass man sich die Welt genau vorstellen kann. Eine tolle Geschichte zweier Schwestern.

  • Leider nur äußerlich schön...

    Der Winter der schwarzen Rosen
    MiniSchoki

    MiniSchoki

    29. January 2017 um 12:16

    Eine dunkle, magische Welt, zwei Schwestern und die gefährlichen Dimensionen der Liebe... Inhalt: In einer Festung, geschützt durch dunkle Magie, suchen die Zwillingsschwestern Tajann und Liljann Zuflucht vor ihren Verfolgern. Tajann versteckt sich hier mit dem Junglord Janerik, um ihre verbotene, aber leidenschaftliche Liebe leben zu können. Liljann will der zerstörerischen Liebe eines Gestaltwandlers entkommen. Doch mit den dunklen Mächten spielt man nicht.... Meinung: Von außen echt hammer, aber von innen der totale Jammer... Ich hatte wirklich lange kein Buch mehr, bei dem ich ständig darüber nachgedacht habe, ob ich es einfach abbrechen soll oder nicht. Ich habe mich durch jede einzelne Seite einfach nur gequält! Als ich mit den ersten Seiten begonnen habe ist mir direkt der Schreibstil aufgefallen. Die etwas altertümliche Sprache sollte den Märchencharakter des Buches unterstreichen und das fand ich anfangs auch wirklich eine nette Idee. Leider haben mir die Charaktere und auch die ganze Story so wenig gefallen, dass mir der Schreibstil irgendwann wirklich auf den Keks ging und ich mich wirklich durch jede Seite kämpfen musste. Ich will von der eigentlichen Geschichte gar nicht so viel verraten, weil ich hoffe, dass irgendjemand dort draußen vllt. etwas gutes an dem Buchinhalt findet. Aber ich frage mich bis heute, was der Sinn hinter der Handlung war?! Am Ende saß ich vor dem Buch und habe die alten Märchen wie Rotkäppchen, Rapunzel und Co wirklich schmerzlich vermisst! Die ganze Story ist einfach nur düster und konnte mich keine einzige Sekunde fesseln oder überhaupt berühren. Meiner Meinung nach muss Frau Blazon dieses Buch in einer wirklich sehr dunklen Stunde geschrieben haben...-.- Und dann die Charaktere....auweia! Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem mir quasi alle Protagonisten absolut unsympathisch waren und ich jeden einzelnen gern kurz mal an die Wand geklatscht hätte! (Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber beim Schreiben der Rezension kommt gerade alles wieder hoch :D ) Ich bin sicher, dass die Idee zur Story wirklich gut hätte umgesetzt werden können, aber leider hat es Nina Blazon aus meiner Sicht absolut nicht geschafft der Handlung Leben einzuhauchen.... Fazit: Für mich leider ein No-go.... Es gibt mittlerweile mehrere Bücher, die an Märchen erinnern sollen und uns Leser absolut in den Bann ziehen wie beispielsweise die Luna-Chroniken. Man fängt beim Lesen an zu träumen und erinnert sich an die Märchen seiner Kindheit, die durch neue Geschichten und Charaktere zum Leben erweckt werden :) Leider schafft "Der Winter der schwarzen Rosen" nichts davon. Es war ein absoluter Coverkauf und ich habe mir viel davon erhofft. Vielleicht wurde hier einfach meine eigene Oberflächlichkeit beim Buchkauf bestraft ;) PS: Ich hoffe ich gebe Nina Blason noch eine zweite Chance...

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  • Dunkel und hell

    Der Winter der schwarzen Rosen
    Sturmherz

    Sturmherz

    24. January 2017 um 11:15

    Meine Lieblingsautorin hat mich, wie immer voll begeistert.
    Die Geschichte um Zwillingsschwerstern und deren unterschiedliche Entwicklung und Gefühle hat mich einfach umgehauen. Wie kann soviel Gier nach Macht und gleichzeitig soviel Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit Menschen einen und doch immer wieder voneinander entfernen.

  • Episch und märchenhaft

    Der Winter der schwarzen Rosen
    cleeblatt

    cleeblatt

    29. November 2016 um 21:25

    Tajann und Liljann sind Zwillingsschwestern, die unterschiedlicher nicht hätten sein können und durch Liebe und Hass gleichermaßen miteinander verbunden sind. Liljann ist sanft und genügsam, aber auch furchtsam und unschlüssig ob sie den ihr vorgezeichneten Weg, der sie in das unwirtlichen und gefährliche Grauland führen wird, wirklich gehen soll. Die begabte Jägerin Tajann dagegen weiß genau, was sie will: Den Platz an der Seite ihrer Fürstin einnehmen, den einst auch ihre Mutter hatte. Liljann steht ihr im Weg, denn der Kodex ihrer Welt besagt, die Erstgeborenen müssen gehen, damit die Zweitgeborenen frei sein können. Als die beiden Mädchen von Fürstin Jamala zum Fest der Roten Nacht eingeladen werden, ahnen sie noch nicht, dass jede von ihnen auf einen Mann treffen wird, der ihr Leben verändern und ihre Loyalität zueinander und sich selbst auf eine harte Probe stellen wird.     Der Winter der schwarzen Rosen bezaubernd - nicht nur durch sein wunderschön gestaltetes Cover - von der ersten Seite an mit einem märchenhaften und detailreichen Schreibstil und liebevoll gestalteten Charakteren. Liljann war mir auf Anhieb sympathisch, ihre liebevolle und fürsorgliche Art ließ ihr mein Herz zufliegen - Tajann konnte mich erst nach und nach für sich gewinnen. Liljann liebt ihre Heimat und die Sagen und Mythen, die ihr von den Einheimischen erzählt werden und muss gleichzeitig ihre eigene Gabe verstecken. Sie setzt dabei jedoch ein grundsätzliches Vertrauen in die Welt und die Menschen, dass jeder Verrat an ihrer zarten Seele schmerzt. Und ich gebe zu, ich habe Tajann in der ersten Hälfte des Buches gehasst. Ihre durchtriebene, egoistische und selbstgerechte Art, mit der sie ihre Ziele erreichen möchte. Auch die männlichen Haupfiguren sind ebenso vielschichtig und liebevoll ausgearbeitet wie unsere beiden Heldinnen. Janeik ist ebenso ein charmanter Liebhaber wie ein aufbrausender junger Lord. Volok ebenso stark und unbeugsam wie ein Angst einflößendes Monster. Naveen ebenso ein romantisch und liebenswert wie eine in Ketten dunkle Macht alter Zeiten.  Es gibt diesen Moment, wenn das Schicksal des Hirsches besiegelt ist. Da wissen wir es beide - das Tier und ich. Wir wissen, wer sterben wird und wer siegt. Ich wusste nur nicht, dass es bei Menschen genauso ist. (S. 138)    Voller unerwarteter Wendungen, magischer Momente und rätselhaften Ereignissen, die sich zu einer außergewöhnlichen und einzigartigen Geschichte zusammenfügen, hat mich atemlos gemacht und fasziniert hat, und mich auch noch Tage, nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, meine Gedanken gefesselt hat. Die unglaubliche Dynamik, die die Autorin durch den Perspektivwechsel geschaffen hat, zieht einen unaufhörlich tiefer in die Geschichte. Abwechselnd erzählen Tajann und Liljann ihren Teil der Geschichte. So fügt sich schließlich Stück für Stück die Geschichte am Ende zu einem epischen Märchen zusammen. Auch das Ende fügt sich harmonisch in die gesamte Handlung ein, auch es für meinen Geschmack dann doch ein wenig zu überzogen und kitschig wirkte. Fazit: Nina Blazon hat mit Der Winter der schwarzen Rosen eine märchenhafte sowie epische Geschichte über Magie, Liebe und Verrat erschaffen. Ein Roman, der vielschichtig und zugleich einfach ist. Ein Roman, der begeistert mit tiefgründigen Figuren, einem zauberhaften Schreibstil und spannender Handlung. Der Winter der schwarzen Rosen ist die ideale Lektüre für einen verschneiten oder regnerischen Wintertag, bei dem man sich mit einer heißen Tasse Tee und dieser magischen Geschichte einkuscheln und abtauchen kann, in Liljanns und Tajanns Schicksal. Klare Leseempfehlung für diesen beeindruckenden Roman. 4,5 von 5 Sternen

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  • der Winter der schwarze Rosen

    Der Winter der schwarzen Rosen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. November 2016 um 21:17

    Ich finde, dass "Der Winter der schwarzen Rosen" ein fantastisches Buch ist. Schon das Cover des Buches ist sehr schön gestaltete. In dem Buch geht es um Zwillinge, zwei Mädchen. In dem Land gibt es ein Gesetzt, dass der Erstgeborene mit höchstens 18 Jahren weiter ziehen muss und nicht mehr in die Heimat zurück kehren darf. Das Baby malt einen Strich auf die Karte um zu bestimmen in welche Richtung. Liljann ist die älteste, allerdings muss sie zu einem sehr gefährlichen Ort, wo das Überleben fast unmöglich ist. Auch hat sie Angst, dass dort eine Bestie lauert. Ihre Schwester Tajann dagegen kann frei wählen, was sie tun will. Sie wollte in die Fußstapfen ihrer verstorbenen Mutter treten und an den Hof gehen. Allerdings verliebt sie sich und es wird dramatisch.Insgesamt hat das Buch sehr viele Wendepunkte und somit auch sehr viel Spannung, aber auch Romantik.

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  • Eine Geschichte über Liebe, Pflicht und Freiheit...

    Der Winter der schwarzen Rosen
    Knorke

    Knorke

    04. October 2016 um 17:55

     Vielleicht habt ihr ja schon mitbekommen, dass ich die Bücher von Nina Blazon einfach mag. Bis jetzt konnte sie mich mit allen Büchern, die ich von ihr gelesen habe, begeistern und auch mit "der Winter der schwarzen Rosen" hat sie mich wieder glücklich gemacht.Der Klapptext ist in diesem Fall ein ziemlicher Spoiler und beschreibt auch gar nicht so genau, was im Buch eigentlich passiert.... Komisch gewählte Beschreibung. Und nicht mal der Name der einen Schwester und Hauptperson stimmt :DDie Zwillingsschwestern Liljann und und Tajann könnten unterschiedlicher nicht sen. Liljann, der Erstgeborene, ist es bestimmt aufzubrechen und neue Gebiete zu besiedeln. Doch Liljann ist eine sehr vorsichtige Person, hat Angst vor Nähe und möchte nicht ins Grauland, in die Wildnis, in der nur Barbaren wohnen. Doch als Baby hat sie diesen Ort gewählt und so muss sie sich mit diesem Schicksal abfinden. Tajann ist das genaue Gegenteil von ihr. Sie ist abenteuerlustig, frech und nicht auf den Mund gefallen und möchte nichts lieber als von Zuhause fortgehen. Fort kann sie als Zweitgeborene jedoch erst, wenn Liljann sich auf den Weg macht. Also bastelt sie an einem Plan, um ihre Schwester schnell loszuwerden, damit nichts mehr zwischen ihr und ihrem Weg zum Hof im Weg steht.Das Buch beginnt erst mal damit, dass man recht ausführlich die beiden Zwillingsmädchen und ihre Heimat kennenlernt. Auch diesmal schafft es Nina Blazon eine faszinierende Fantasywelt zu entwerfen, in die ich gerne aubgetaucht bin und näher kennen gelernt habe. Dabei konnte ich auch wieder mal die Kreativität der Autorin bewundern.Die Geschichte wird von Beginn an abwechselnd von Liljann und Tajann erzählt und gerade nachdem die Schwestern sich trennen, werden beide Geschichten für sich sehr interessant und mitreißend.Tajanns Geschichte dreht sich dabei ganz klasssich um eine verbotene Liebe und ist dementsprechend recht kitschig. Da die Liebe jedoch unter keinem guten Stern steht und das Leben am Hof einiges an Gefahren birgt ist die Geschichte trotz allem nicht langweilig. Doch obwohl ich die Geschichte interessant fand und Tajann auch generell mochte, war sie mir doch ein wenig zu egoistisch, um mein Lieblingscharakter zu werden.Viel lieber mochte ich die ruhige Liljann, die nicht nur die für mich spannendere Geschichte zu erzählen hat, sondern auch eine wunderbare Wandlung vom grauen Mäuschen zur starken Frau durchlebt, die ich gerne begleitet habe. Dazu fand ich auch das Grauland viel interessanter als das Leben am Hof.Außerdem gut gefallen hat mir, dass das Buch zu Beginn sehr klassisch in schwarz und weiß aufgeteilt ist, später die Grenzen jedoch verschwimmen. Gerade bei Tajann kann man einige Entscheidung, die aus ihrer Sicht logisch sind, aus Liljanns Sicht anzweifeln.Die Handlungsstränge der Schwestern laufen am Ende wieder zusammen und das Buch besitzt ein sehr spannenendes und überraschendes Ende. Gerade über das Ende von Tajann musste ich erst mal nachdenken, bevor ich wusste, ob ich es mag. Ich denke aber, dass es gut zur Geschichte passt und dementsprechend bin ich damit auch zufrieden.FazitWieder mal ein Buch von Nina Blazon, was mich überzeugen konnnte. Nicht nur die Figuren, die realistisch ausgearbeitet wurden, sondern auch das Setting und die Geschichte haben mir gefallen.Wer gerne Fantasybücher liest, in denen es auch mal etwas kitschiger zugehen kann, darf gerne "der Winter der schwarzen Rosen" lesen. Wem es mehr um (Macht-)Kämpfe oder klassische Fantasy geht, sollte sich ein anderes Buch suchen.

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