Liebten wir

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Inhaltsangabe zu „Liebten wir“ von Nina Blazon

Verstohlene Blicke, versteckte Gesten, die Abgründe hinter lächelnden Mündern: Fotografin Mo sieht durch ihre Linse alles. Wenn sie der Welt ohne den Filter ihrer Kamera begegnen soll, wird es kompliziert. Mit ihrer Schwester hat sie sich zerstritten, von ihrem Vater entfremdet. Umso mehr freut sich Mo auf das Familienfest ihres Freundes Leon. Doch das endet in einer Katastrophe. Mo reicht es. Gemeinsam mit Aino, Leons eigensinniger Großmutter, flieht sie nach Finnland. Eine Reise mit vielen Umwegen für die beiden grundverschiedenen Frauen. Als Mo in Helsinki Ainos geheime Lebensgeschichte entdeckt, ist sie selbst ein anderer Mensch.

Es fing so gut an und dann zog es sich nur noch wie Kaugummi. Musste leider abbrechen

— sahni
sahni

Leider mir zu langatmig. Habe es nach dem ersten Drittel abgebrochen.

— typomanin
typomanin

Ich habe das Buch auf Seite 106 abgebrochen.

— fraeulein_lovingbooks
fraeulein_lovingbooks

Leider nur mittelmäßige Unterhaltung für mich gewesen..

— Minka93
Minka93

Nie hat Nina Blazon eine so unsympathische und selbstgerechte Protagonistin geschrieben - und mich dennoch so gefesselt!

— JokersLaugh
JokersLaugh

Nina Blazon schafft es mit ihrer wunderbaren Sprache, dass auch die Kunst des Fotografierens plastisch wirkt.

— MirjamMuentefering
MirjamMuentefering

Schöne Geschichte, die sich für mich so echt las...

— MaiPie80
MaiPie80

öffnet den Kopf und das Herz auf ganz neue Weise

— LaCaro
LaCaro

Wunderbare Schriftstellerin von der ich schon einige bücher gelesen habe:)

— Kallisto92
Kallisto92

Ein Roadtrip der ganz besonderen Art - humorvoll, unerwartet realistisch erzählt eine erwachsene Nina Blazon von dem Schicksal zweier Frauen

— Zwillingsmama2015
Zwillingsmama2015

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  • Liebten wir

    Liebten wir
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    29. January 2017 um 19:04

    Inhalt Verstohlene Blicke, versteckte Gesten, die Abgründe hinter lächelnden Mündern: Fotografin Mo sieht durch ihre Linse alles. Wenn sie der Welt ohne den Filter ihrer Kamera begegnen soll, wird es kompliziert. Mit ihrer Schwester hat sie sich zerstritten, von ihrem Vater entfremdet. Umso mehr freut sich Mo auf das Familienfest ihres Freundes Leon. Doch das endet in einer Katastrophe. Mo reicht es. Gemeinsam mit Aino, Leons eigensinniger Großmutter, flieht sie nach Finnland. Eine Reise mit vielen Umwegen für die beiden grundverschiedenen Frauen. Als Mo in Helsinki Ainos geheime Lebensgeschichte entdeckt, ist sie selbst ein anderer Mensch.(Quelle: Klappentext)Meine Meinung Ich habe das Buch auf Seite 106 abgebrochen, weil ich mich beim Lesen unglaublich gelangweilt habe und überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen bin, was vermutlich an den Charakteren lag, mit denen ich überhaupt nicht warm geworden bin.Die ersten Seiten waren wirklich interessant und ich habe mich schon auf viele Feste gefreut, auf denen Mo unterwegs ist und unbekannte Liebschaften aufdeckt. Doch als es Richtung Familienfeier von Leon ging, ging es für die Geschichte bergab.Das Treffen mit der Schwester, die ihn Kind in einer Raucherlounge mitnimmt, sagt ja alles aus. Im Job gepflegt und zuvorkommend um im wahren Leben unverantwortlich und unhöflich, beide zusammen.Die Familienfeier fand ich überspitzt und einfach nur unglaubwürdig dargestellt – ich konnte der Autorin diese Geschichte einfach nicht abkaufen.Der Schreib- und Erzählstil waren auch nicht unbedingt meins, was das Lesen sehr schleppend machte und genau das möchte ich erleben, wenn ich ein Buch in die Hand nehme. Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung von mir.  Stern

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  • "Liebten Wir" von Nina Blazon

    Liebten wir
    dot

    dot

    20. November 2016 um 00:22

    Der Roman "Liebten Wir" von Nina Blazon erzählt die Geschichte der leidenschaftlichen Fotografin Moira, die mit ihrem Freund Leon zusammenlebt und nun erstmals bei einer Geburtstagsfeier seines Vaters die Bekanntschaft seiner Familie macht. Sie selbst hat seit frühester Kindheit vergebens ihren Platz in einer Familie gesucht und als Moira's Schwester Danae, mit der sie seit Jahren kaum Kontakt hat, unerwartet beim Familientreffen auftaucht, wird "Mo" mehr und mehr zum Gespött. Als die Situation eskaliert, flieht Mo gemeinsam mit Aino, Leon's an den Rollstuhl gebundene Großmutter, die mit ihr die Chance ergreift, in ihre alte Heimat nach Helsinki zurückzukehren. [...] "Liebten Wir" ist eine äußerst komplexe, authentische und fesselnde Geschichte über das Verdrängen und Verarbeiten der Vergangenheit mit liebenswerten Charakteren, die außerdem einem malerischen Einblick nach Finnland ermöglicht!

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  • Liebten wir

    Liebten wir
    Kallisto92

    Kallisto92

    09. June 2016 um 13:01

    Liebten wir , geschrieben von Nina Blazon hat mich persönlich sofort angesprochen. 1. Gefällt mir die Cover gestaltung des Buches sehr gut und 2. habe ich schon einige Fantasyromane von ihr gelesen und fand den Schreibstil der Autorin der flüssig und mitreißend , sowie die Handlungen der Bücher immer sehr spannend.Liebten wir ist ein anderes Genre , jedoch auch sehr gelungen.In dem Buch geht es um Mo und Aino . Beide begegnen sich durch ungewöhnlicher Weise. Mo ist macht gerne Fotos ,aber ihr Familienleben ist zerrüttet, daher freut sie sich auf das Familienfest ihres Freundes Leon.Aiono ist Leons Großmutter, beide Frauen wagen eine Reise ins Leben von Aiono. Diese geht nach Helsinki. Dort erfährt man viele spannende Dinge, sowie historischen Details zum zweiten Weltkrieg in Finnland.Das einzig schwere ist die Sprache wechselt zwischen Deutsch, Englisch und Finnisch.Fazit, : Ein sehr lesenswerteres und mitreißendes Buch von der ersten bis zur letzten Seite

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  • Ein Glanzstück...

    Liebten wir
    Zwillingsmama2015

    Zwillingsmama2015

    26. April 2016 um 12:05

    Wieso wollte ich das Buch lesen? Ganz ehrlich in erster Linie hat mir die Aufmachung des Buches so gut gefallen, die Wolken, Die Schwalben und die rosa Linien - und ich wollte Nina Blazon auch noch mal eine Chance geben. Als "Liebten wir" bei mir ankam, habe ich erstmal gedacht, ob ich dass schaffe, das Buch ist eine Schwarte mit über 500 Seiten und dennoch nachdem ich angefangen habe, sind die Seiten nur so vor sich hin gefolgen. Der Einstieg war nicht ganz einfach - man bekommt einen ersten Blick auf Moira, Mo, und das was ihr im Leben wichtig ist - ihre KAmera und die Bilder dir sie macht. Sie entdeckt Geheimnisse und Wahrheiten in ihren Fotostrecken und das genau liebt sie. Und Leon, ihren neuen freund, so lange sind sie noch nicht zusammen, aber nun steht bald das aufeinander Treffen mit seiner Familie an. Familie ist ein wichtiges Thema und deshalb will Leon, auch unbedingt Mo`s Schwester Dani kennenlernen. Die Familienfeier läuft aus dem Ruder und plötzlich ist Mo, mit Leons Großmutter Anusch auf der Flucht - Anusch, die einen unbändigen Freiheitsdrang hat und schon lange verschwinden will. Verschwinden um Licht in ihre Vergangenheit zu bringen und eine alte Freundin zu besuchen - auch Mo lebt oft noch in der Vergangenehiet, und kann damit nicht abschließen. Gemeinsam gehen die beiden, so unterschiedlichen Frauen auf Spurensuche, und entdecken, dass in der Vergangenheit nicht alles so wahr, wie es scheint! Ein Buch, dass einfach Spaß macht, auch wenn es nicht immer lustig ist und viele ernste und nicht so lockerleichte Themen beinhaltet - und definitv ein Buch, in dem Frau Blazon zeigt, dass sie auch erwachsen kann. "Liebten wir" ein Buch, dass noch lange in meinem Kopf nachhallen wird...

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  • Leider langatmig und düster

    Liebten wir
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    06. April 2016 um 21:49

    "Fotos verraten alles. Sie zeigen das, was gezeigt werden soll - aber darüber hinaus zeigen sie die Lücken in den Familien, die schadhaften Stellen am Haus."Dieses Zitat, das sich auf dem Buchrücken von 'Liebten wir' befindet, hat mich neugierig gemacht. Der Klappentext skizziert eine Fotografin, die die Details eines Fotos im Blick hat und bei einem Familienfest die Familie ihres Freundes kennenlernen soll. Ich kannte die Autorin zuvor nicht und war umso gespannter, als ich im Zuge einer Leserunde die Chance bekam, das Buch zu lesen.Der Schreibstil Nina Blazons ist etwas Besonderes. Sie spielt mit Worten, erzeugt beinahe Poetisches, wie sie gedankenorientierte Sätze mit handfesten Beobachtungen mischt und sich dabei wunderbar passenden, teils neugeschöpften Worten bedient. Die Autorin schafft es, vor allem, da sie für ihre Recherchen zum Buch im Handlungsland Finnland war, authentisch Land und Leute zu beschreiben. Ihre Art zu schreiben war für mich ein gewichtiger Grund, dem Buch nicht ganz negativ gegenüberzustehen. Trotzdem stellte sich mit der Zeit eine gewisse Langatmigkeit ein, in deren Folge ich teilweise Anstrengung aufwenden musste, um weiterzulesen. Die Unvorhersehbarkeit der Geschichte ist aber, was bei Laune hält.Es geht um Aino und Moira ('Mo'), zwei Frauen, die etwas überhastet nach Finnland aufbrechen und obwohl es einen triftigen Grund gibt, weshalb die beiden das tun, ist das Ganze immer noch eine Reise. Leider wirken die teilweise nüchternen, aber absurderweise auch die detaillierten Beschreibungen von Zeit zu Zeit - ohne dass dem tatsächlich so wäre - wie die Ausschnitte aus einer Polizeiakte, als erzähle ein Polizeibeamter dem anderen, was er gesehen hat, geäußerte Gefähle kamen für mich viel zu kurz und ließen nur schwerlich zu, sich den beschriebenen Charakteren voll zu nähern, vor allem, da das charakterliche Bild im Kopf oft mit der nächsten, gegensätzlichen Handlung schon wieder über Bord geworfen wurde.Missgunst und vor allem eine gewisse Aggressivität ist, was die Dialoge zwischen Moira und Aino und die Gedanken, die man als Leser aus Moiras Perspektive mitbekommt, bestimmt. Immer wenn die beiden sich angenähert haben, fuhren sofort Blitze zwischen sie, das Hin und Her, die teilweise abwertenden und abfälligen Umgangsweisen haben mich sprachlos zurückgelassen, insbesondere da Moira die ältere Dame Aino gedanklich mit 'die Alte' anspricht. Ganz gleich, inwiefern dies in manchen Gegenden ein lieblicher Kosename für ältere Leute sein mag - für mich war dieser Begriff immer schon negativ besetzt, sodass das Grundgefühl feindseliger Stimmung nie verebbte.Aus sprachlicher/inhaltlicher Sicht, neben dem Umstand, dass ich ein wirklicher Fan von Nina Blazons Schreibstil geworden bin, möchte ich anmerken, dass mein Lesefluss ab und an davon gestört wurde, dass finnische Wörter, deren Bedeutungen nicht explizit während der Handlung des Buches geklärt wurden, verwendet wurden. Vielleicht eine kleine Sache, aber ich stockte jedes Mal beim Lesen, als Moira, ohne Finnisch zu können, übersetzte. Es wäre schön gewesen, wäre das anders gelöst worden, evtl. durch ein zweckmäßiges Wörterbuch im Bucheinband. Auch subjektive Gedankengänge, die nicht gut nachzuvollziehen waren, störten den Lesefluss.Nina Blazon hat ausnahmslos tolle Charaktere in ihrem Buch verwoben, allerdings bleiben diese statisch. Man könnte den Anfang und das Ende des Buches aneinanderreihen und würde leider keine Veränderung sehen, was insbesondere schade ist, da die Geschichte, die in Finnland ihren Lauf nimmt, durchaus eine verändernde Wirkung hat. Es passiert nichts mit den Charakteren, sie sind vor Beginn und nach Ende des Buches dieselben und allein aufgrund des Klappentexts, der verspricht, dass Moira nach dem Entdecken einer Liebesgeschichte zu einem anderen Menschen wird, habe ich erwartet, eine deutliche Veränderung der Charaktere zu sehen. Eine Veränderung, die nicht eintraf und die unterkühlten, von fehlender Wärme zeugenden Beziehungen genau so zurückließ.Dass man Zitate aus diesem Buch zurückbehält, das passierte bei mir leider nicht - ich frage mich leider immer noch, was genau die Aussage von 'Liebten wir' sein soll. Als Leser bleibt man in nebulöser, über das übliche offene Ende hinausgehender Fragehaltung zurück. Es gibt eine zentrale Aussage und es gibt lebensbejahende, poetische Zeilen, die allerdings durch das überhastete und zu viele Fragen offen lassende Ende zerschlagen werden.Dieses Buch zu lesen war für mich ein stetiges Auf und Ab, manche Abschnitte ließen sich schnell und angenehm lesen, andere Teile eher weniger. Der raue Unterton in den Dialogen forderte Anstrengung und Konzentration, die fehlende Nähe der Protagonisten zueinander den ungewöhnlichen Willen, eine gewisse Distanz zum Buch zu wahren und sich nicht ganz hineinzuvertiefen. Auch wenn es eine schöne, bedeutungsschwere Geschichte ist, die Nina Blazon erzählt und es lange schafft, in den Bann zu ziehen: zeitweise geht sie zu sehr in Richtung eines Kriminalromans, und die vielen Beobachtungen und offenen Fragen sogar in Richtung eines Thrillers. Dieses Buch ist meiner Meinung nach nur bedingt in das Genre der Romane einzuordnen. Außerdem kommt das Thema der Fotografie, das man aufgrund des Klappentextes als zentralen Punkt erachten könnte, leider zu kurz.Ich würde dieses Buch solchen empfehlen, die viel nachdenken und Dinge beobachten, die anderen gar nicht auffallen; manchmal das Gefühl haben, etwas verrückt zu sein. Alle, die eine seichte Liebesgeschichte erwarten, sollten 'Liebten wir' nicht lesen, da es teilweise verwirrend ist und unter Umständen, wer Moiras Verhaltensweisen, wie im Buch deutlich suggeriert, negativ deutet, verstört zurücklässt. Eine Liebesgeschichte, wie Titel und Klappentext versprechen, beherbergt dieses Buch im klassischen Sinne nicht. Es geht um Missgunst, Schuld und verquere Beziehungen.Zu mehr als drei Sternen konnte ich mich leider nicht durchringen, denn letztlich ist 'Liebten wir' inhaltlich, was das obige Zitat verspricht: das simple Aufzeigen von dunklen Abgründen, nicht aber der Prozess, ihnen zu entkommen und sich zu verändern.

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  • Liebten wir

    Liebten wir
    leniks

    leniks

    28. March 2016 um 15:27

    Ich habe das Hörbuch hier bei vorablesen gewonnen. Nun endlich habe ich es komplett durch. Die Geschichte rund um Moira, genannt Mo ist gut geschrieben. Moira ist Fotografin, keine ausgebildete zwar, aber trotzdem sehr gut in ihrem tun. Sie sieht die Menschen und Landschaften die sie fotografiert durch ihre Kamera. Was für sie gut ist, denn so stellt sie Ähnlichkeiten und Unterschiede auf den Bildern mit der Wirklichkeit fest. Moira geht mit ihrem Freund Leon zu einer Familienfeier. Seine Familie kennt sie noch nicht, und es kommt wie es kommen muss, zu Zwistigkeiten zwischen Ihr und Leons Familie. Auf dem Weg zur Feier holen sie noch Leons Oma Aino ab, welche im Rollstuhl sitzt. Nach einem Streit zwischen Leon und Mo möchte Mo nur noch weg und fährt mit dessen Auto weg. Im Auto sitzt Leons Oma. Sie möchte auch weg und zwar noch einmal dahin wo sie ihre Kindheit verbracht hast, nach Helsinki. Während der Reise versuchen beide ihr Leben an manchen Stellen aufzuarbeiten. Mo bekommt kurz vor der Reise einen Brief zugeschickt, in dem sie erfährt das ihre frühere Freundin Susanne verstorben ist und etwas für sie hinterlassen hat und Aino ist ein Kriegskind und auf der Suche nach einer Freundin aus dieser Zeit. Die Reise ist sehr schön erzählt auch die Landschaft wird gut erklärt. Man möchte gerne auch mal so eine Reise machen, natürlich ohne die Probleme die Mo und Aino während der Reise haben. Die Sprecherin, welche das Hörbuch eingelesen hat trifft die Worte mit ihrer Stimme sehr gut. An einigen Stellen musste ich auch lächeln. Das Cover ist schlicht gehalten. Das Ende des Romans fand ich selbst sehr unbefriedend, vielleicht gibt es ja noch einen zweiten Teil. Ich vergebe für dieses Buch drei Sterne.

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  • Langatmig und düster

    Liebten wir
    OmaInge

    OmaInge

    03. March 2016 um 18:49

    Inhalt:  Mo liebt ihren Beruf als Fotografin und fängt mit ihren Bildern mehr ein als nur die abgebildeten Menschen. Sie selber träumt von einem harmonischen Familienleben. Zusammen mit ihrem Freund Leon fährt sie zu einer Familienfeier von Leons Familie. Leider nimmt die Feier eine schlechte Wendung und Mo flüchtet (ungewollt) mit Leons Großmutter nach Helsinki. Sie soll dort Aino (Leons Großmutter) helfen jemanden aus deren Vergangenheit zu finden. Die beiden Frauen sind grundverschieden und es dauert lange bis sie Vertrauen zueinander finden. Mein Leseeindruck:  Die Charaktere sind gut herausgearbeitet obwohl es mir sehr schwer gefallen ist mit Mo „warm zu werden“. Ihre Vergangenheit, die in Rückblenden beschrieben wird, ist ziemlich verwirrend und ich habe, ehrlich gesagt, den roten Faden nicht so recht gefunden. Aino, die Mo eigentlich nur ausnutzen will um von ihrer Familie wegzukommen, ist eine schrullige alte Frau. Sympathisch ist sie mir nicht geworden. Auch ihre Lebensgeschichte kommt nach und nach zum Vorschein. Die Beschreibung von dem Leben in Helsinki in der Gegenwart und in der Vergangenheit hat mir gut gefallen. Aber der Umgang der Protagonisten unter- und miteinander hat mir zunehmend das Lesevergnügen genommen. Auch finde ich die ganze Geschichte zu langatmig und zu düster. Der Schreibstil ist flüssig, aber die allzu detaillierten Schilderungen von Orten stört mich etwas. Das gewählte Bild fürs Cover entspricht der Handlung nicht. Ich hätte bei rosa Wölkchen und Schwalben eine (glücklichere) Liebes- und Lebensgeschichte erwartet.

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  • Auf den ersten Blick: 2 unterschiedliche Frauen

    Liebten wir
    SummseBee

    SummseBee

    23. February 2016 um 15:38

    Mo ist Fotografin und versteckt sich nur allzu gern hinter ihrer Kamera. Sie beobachtet Menschen und ihre Familien hinter ihrem Kameraobjektiv und deckt dabei manch scheinbares Geheimnis auf. Ihr innigster Wunsch ist es endlich zu einer Familie zu gehören, die sie selbst nie richtig hatte. Als das Familientreffen ihres Freundes Leon ansteht scheint sie ihrem Ziel zum Greifen nah. Doch es kommt alles anders als geplant... Bei der Familienfeier jagt eine Katastrophe die nächste und Mo sieht sich mit ihrer alptraumhaften Vergangenheit konfrontiert und möchte nur noch flüchten. Das tut sie kurzerhand auch. Sie schnappt sich Leons Wagen und fährt los. An Bord Leons Großmutter Aino, die unbedingt nach Helsinki will um den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Da Mo eh nicht weiß wo sie hin soll erklärt sie sich bereit Aino nach Helsinki zu begleiten. Die beiden erleben eine aufwühlende Reise, bei der traurige und bewegende Geheimnisse aus der Vergangenheit der beiden ans Licht kommen. Im Laufe der Geschichte wird ein Puzzleteil ans nächste gereiht und bis zum Schluss bleibt es spannend was noch passieren wird und was in der Vergangenheit wirklich passiert ist. Dabei erfährt man viel über Mo und Aino und schließt sie ins Herz. Besonders schön fand ich die Entwicklung der Beziehung der beiden zueinander. Auch noch Tage nach dem lesen lässt mich diese besondere Geschichte nicht los. Eine sehr schöne Geschichte, die Nina Blazon mit ihrem tollen Schreibstil wunderbar umgesetzt hat. Ich bin begeistert :)    

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    • 2
  • Einfach wunderbar...

    Liebten wir
    Miri92

    Miri92

    16. January 2016 um 13:58

    Action: ●● Spannung: ●●● Humor: ●● Charaktere: ●●● Anspruch: ●● Erotik: ● Inhalt: Moira ist Fotografin und fühlt sich ohne ihre Kamera nackt und hilflos. Ihre Mutter ist früh gestorben und ihre Kindheit war danach alles andere als glücklich. Deshalb verliebt sie sich nicht unbedingt in einen Menschen, sondern eher in seine Familie, wie auch jetzt bei ihrem Freund Leon. Umso aufgeregter ist sie, als sie die ganze Familie auf der Geburtstagsfeier von Leons Papa kennen kernen soll. Doch dann kommt es zu einer Katastrophe... Meinung: Ich kann nur sagen, dieses Buch hat mich absolut begeistert! Eines der ersten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe und es ist bereits das zweite 5-Sterne-Highlight! Das Lesejahr beginnt für mich also grandios :) Aber kommen wir zum Buch. Die Geschichte wird von drei großen Faktoren getragen. Zum einen durch die unglaublich tollen, faszinierenden Charaktere, die zwar allesamt nicht immer sympathisch, aber auch nicht immer unsympathisch sind. Ich hatte das Gefühl, sie während dem Lesen wirklich als Menschen kennen zu lernen und im Laufe der Zeit entscheiden zu können, ob ich sie ins Herz schließe oder nicht.  Besonders Aino und Moira fand ich ein wahnsinnig gutes Team und Aarto wird für mich wohl einer der heißesten und coolsten Typen bleiben, denen ich jemals in einem Buch begegnet bin. Ja, ich habe mich vielleicht ein bisschen in ihn verliebt :D ♥ Alle Charaktere, auch die Nebenfiguren, haben klare Konturen, sind eigenständige Figuren und haben einen klaren, eigenen Charakter, der sie oder ihn von anderen abgrenzt. Der zweite große Faktor ist der Handlungsverlauf. Die Geschichte an sich hat mir einfach unglaublich gut gefallen. Sie lässt den Charakteren viel Freiraum, um sich kennenzulernen und entwickeln zu können und kann trotzdem die ganze Zeit die Spannung halten. Außerdem gibt es so einige Plottwists, die ich wirklich nicht vorausgesehen habe, die aber trotzdem absolut plausibel und glaubwürdig waren und die die Handlung jedes Mal in eine neue, andere Richtung geführt haben. Und der dritte große Faktor, der für mich das Buch zu einem absoluten Highlight gemacht hat, war der einfach grandiose Schreibstil. Wer Nina Blazon kennt, weiß, dass sie eine ganz besondere Art hat, ihre Geschichten zu erzählen, und auch hier, hat gerade dies für mich das Fünkchen ausgemacht, dass dieses Buch wohl auch langfristig zu einem meiner Lieblingsbücher macht. Nina Blazon schafft mit ihren Worten eine absolut eigene Atmosphäre zu schaffen. Se schreibt malerisch, märchenhaft, bildlich und absolut einmalig. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin, ich habe ja noch nicht alles von ihr gelesen, aber bereits seit ich mit 12 Jahren glaube ich "Die Königsmalerin" und "Der Spiegel der Königin" gelesen habe, gehört Nina Blazon zu meinen Lieblingsautoren und ich kann auch dieses Buch nur absolut empfehlen!

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  • Manchmal braucht es eine Fremde, die dir zeigt, wer du wirklich bist...

    Liebten wir
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    08. January 2016 um 14:54

    Ein Stück Papier kann eine Waffe sein. Und manchmal ist sie so scharf, dass sie mit einem Schnitt für immer trennen kann, was zwei Schwestern verbindet. ********************************************************************* Mo versteckt sich hinter ihrer Kamera. Sie ergründet Menschen und Familien durch ihr Objektiv. Als sie Leons Familie kennenlernt, hofft sie endlich ein Teil dieser zu werden. Doch dann passiert etwas, das Mo zurück in einen Alptraum befördert. Durch einen Zufall flüchtet sie zusammen mit Leons Großmutter nach Helsiniki. Zwei grundverschiedene Frauen, aus grundverschiedenen Zeiten. Und als Mo Ainos Lebensgeschichte erfährt, wird sie selbst ein anderer Mensch... ************************************************************************* Ich liebe Nina Blazons Schreibstil. So voller Zauber, Schnörkel, Bilder und Fantasie. Sie schafft eine Welt, die süß und bitter, wunderschön und hässlich, fröhlich und traurig zugleich ist. Man lacht und weint in einem Atemzug, man fiebert mit den Charakteren mit und verschluckt sich beinahe an Worten, Gefühlen, Farben und Bildern. Die Charaktere sind vielschichtig und lebendig. Mo ist eine wunderbare Heldin, gebrochen und stark, feige und mutig.. einfach großartig. Aino entführt den Leser in die Welt des zweiten Weltkriegs, zwischen Tod und Leben, Liebe und Hass. Die Reise der beiden ungleichen Frauen, verzaubert mich Seite für Seite mehr. Immer wieder werden neue Rätsel gelöst, dafür entstehen neue. Bis zum Schluss... und dort löst sich alles auf in einer Wolke aus Tränen und Freude. Ich konnte gar nicht genug bekommen, von Mo und Aino und Artoo, von Dani und von Personen, die man gar nicht trifft und trotzdem kennt. Ich kann es nur empfehlen. Einfach eine bittersüße Geschichte über das Leben, die Liebe, Familien und Fehler.

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  • Liebten Wir

    Liebten wir
    Kleine8310

    Kleine8310

    04. January 2016 um 20:32

    "Liebten Wir" ist ein Roman der Autorin Nina Blazon. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Mo. Mo ist nicht nur Fotografin, sie liebt die Fotografie mit ganzem Herzen und hat auch einen besonderen Blick dafür. Durch die Linse ihrer Kamera fühlt sie sich sicherer als im realen Leben, ohne Kamera davor. Das liegt vorallem daran, dass Moira's Leben kompliziert ist. Sie hat sich mit ihrer Schwester zerstritten und auch zu ihrem Vater besteht kein Kontakt. Als ihr Freund Leon möchte, dass sie seine Familie kennenlernt, empfindet sie Angst und Freunde zugleichen Teilen.  Als sich herausstellt, dass Leon's Familie sie nicht akzeptieren wird und Leon sie schließlich auch noch hintergeht, beschließt sie abzuhauen. Aber sie hatte nicht mit Leon's Großmutter gerechnet. Denn die 85 - jährige Aino beschließt kurzerhand Mo zu begleiten und so machen sich die beiden auf die Reise nach Finnland, weil Aino gerne nochmal ihre Heimat sehen möchte ...   Der Einstieg ins Buch ist mir leichtgefallen, denn Nina Blazon schreibt einfach nur toll. Ich habe es genossen ihren bildhaften und detaillierten Beschreibungen zu folgen und mochte es, wie sie die Geschichte lebendig werden liess. Die Charaktere haben mir gut gefallen, allen voran Mo. Mit ein Pluspunkt war das Thema der Fotografie, da ich sie auch sehr liebe und vieles an den Ausführungen sehr, sehr gut nachvollziehen konnte.    Auch die Emotionen kommen in diesem Buch nicht zu kurz, die positiven Gefühle, wie auch die negativen. Leider kam es schon nach kurzer Zeit zu ein paar langatmigen Passagen in der Geschichte, sodass ich mich ein zweimal schon motivieren musste, um weiterzulesen. Aus diesem Grund hätte ich mir eine etwas spannendere Handlung gewünscht, bei der man einfach weiterlesen möchte, statt das Buch beiseite zu legen.    "Liebten Wir" ist ein recht schöner Roman mit einer sympathischen Protagonistin, der mich leider durch ein paar unnötige Längen nicht komplett überzeugen konnte!  

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  • ... Mo & Aino ...

    Liebten wir
    Levenya

    Levenya

    17. December 2015 um 12:15

    Liebten wir Nina Blazon las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während dem Studium. Ihr erster Jugendroman wurde mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Die erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart. Quelle Website der Autorin Erster Satz: „So sollte mein Leben nicht enden: Sinken durch Schichten von Dunkelheit, kein Herzschlag mehr, nur die Armbanduhr tickt so laut, dass der See zu beben scheint.“ Klappentext: Verstohlene Blicke, versteckte Gesten, die Abgründe hinter lächelnden Mündern: Fotografin Mo sieht durch ihre Linse alles. Wenn sie der Welt ohne den Filter ihrer Kamera begegnen soll, wird es kompliziert. Mit ihrer Schwester hat sie sich zerstritten, von ihrem Vater entfremdet. Umso mehr freut sich Mo auf das Familienfest ihres Freundes Leon. Doch das endet in einer Katastrophe. Mo reicht es. Gemeinsam mit Aino, Leons eigensinniger Großmutter, flieht sie nach Finnland. Eine Reise mit vielen Umwegen für die beiden grundverschiedenen Frauen. Als Mo in Helsinki Ainos geheime Lebensgeschichte entdeckt, ist sie selbst ein anderer Mensch. Cover: Das Cover ist wunderschön gestaltet und hat sofort meine Neugier geweckt. Es ist sehr hochwertig verarbeitet. Ein grauer Hintergrund auf dem Wolken, Vögel und pinke Linien zu sehen sind. Die Farben sind sehr gewählt und alles passt für mich vor allem im Nachhinein sehr schön zusammen. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen! Leseprobe Nina Blazon: Liebten wir (Interview) Meinung: An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an Ullstein für das Rezensionsexemplar. Als großer Nina Blazon Fan habe ich schon lange auf ein neues Werk von ihr hingefiebert. Dieses Mal habe ich zu keinem Jugendbuch von ihr gegriffen, sondern zu einem Frauenroman ganz ohne Fantasie. Ein neues Leseabenteuer für mich, das ich gerne gewagt habe. „Manchmal muss man auf eine Reise gehen, um anzukommen.“ Die Geschichte erfahren wir aus Sicht von Moira - Mo - , die als Fotografin arbeitet und alles nur durch ihre Linse betrachtet. Sie hat schwere Zeiten durchgemacht. Ihre Mutter ist jung gestorben und der Vater hat bald darauf neu geheiratet. Doch in der neuen Familie war kein Platz für Mo und ihre Schwester Danae, mit der sie seit Jahren zerstritten ist. Als Mo auf das Familienfest von ihrem Freund Leon geht, brechen alte Wunden wieder auf und alles endet in einer Katastrophe. Kurzerhand flieht sie mit Leons Großmutter Aino und begibt sich auf die Reise nach sich selbst … Ehrlich gesagt hatte ich anfangs ziemlich Schwierigkeiten, mich mit Mo anzufreunden. Sie ist schon wirklich sehr speziell und ich habe mich oft gefragt, warum sie die Dinge nicht einfach anspricht, anstatt immer ihre Kamera zu benutzen. Oft auch als Waffe und vor allem als Schutzschild. Sie ist ein sehr gefühlvoller Mensch, der aber schon früh gelernt hat, diese zu verstecken. In ihr ruhen dunkle Geheimnisse, die sie von ihrer Schwester entzweien und sie selbst verletzen. Erst auf der Reise mit Aino ist sie mir mehr ans Herz gewachsen und ich konnte mich in sie hineinfühlen. Sie ist auf der Reise nach sich selbst und entdeckt dabei Gutes, wie Schlechtes. Am Ende ist sie auf jeden Fall ein anderer Mensch. Einer, der weiß, was er von der Zukunft will und nicht länger vor der Vergangenheit davon rennt. Eine sehr schöne Entwicklung! Ihr zur Seite ist die sehr eigensinnige Aino, die Großmutter von Leon. Sie hat es sich in den Kopf gesetzt, ein letztes Mal nach Schweden, in ihre Heimat, zu reisen. Koste es, was es wolle und um jeden Preis. Im Gegensatz zu Mo mochte ich Aino sofort. Die alte Dame ist nicht so senil und betagt, wie sie vorgibt. Sie weiß ganz genau was sie tut und setzt alles daran, sich ihren letzten Wunsch zu erfüllen. Dabei ist sie fast so stur wie Mo, sehr humorvoll und hat ebenso ein großes Herz. Ihre Geschichte, die sich im Verlauf der Geschichte dem Leser offenbart, ist sehr bewegend und mitreißend. Man kann nicht anders, als mit Aino mitzufiebern, zu bangen und den Atmen anzuhalten. Eine großartige Protagonistin, von der ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten möchte. Aber auch die übrigen Charaktere, wie z.B. die schöne Danae, Leon oder Aarto, sind alle so liebevoll und einzigartig gestaltet worden. Alle sind tiefgründig, vielschichtig und facettenreich, sodass die Spannung bis zum Ende erhalten bleibt. Kein Charakter ist nur gut oder nur böse. Wirklich jeder macht eine Entwicklung durch, macht unschöne und schöne Erfahrungen und erfährt eine lange gehütete Wahrheit. Ganz, wie ich es von Nina Blazon gewohnt bin. Wir machen eine Reise nach Finnland. Ein Land, das ich persönlich noch nicht besucht habe und über das ich bis jetzt auch nicht viel wusste. Allerdings hat mich Nina Blazon auf eine wunderschöne und faszinierende Reise durch Finnland mitgenommen, die mir Land und Leute ein Stück näher gebracht haben. Anders als ich dachte, ist dieser Roman von Nina Blazon keine leichte Geschichte zweier unterschiedlicher Frauen, die sich gemeinsam auf nach Finnland machen. Vielmehr schlägt das Buch einen sehr ernsten und düsteren Ton an, der von einer bedrückenden Atmosphäre begleitet wird. Die beiden Frauen haben beide viel durchgemacht und bei weitem mehr Schlechtes als Schönes erlebt. Eine Geschichte über zwei Schicksale, über Familie, Geheimnisse und Lügen, die einen ein ganzes Leben lang verfolgen. Es ist die Suche nach der Wahrheit, nach einem selbst und dem Sinn des Lebens. Erst am Ende setzten sich alle Puzzelteile zusammen und wir bekommen das Gesamtbild zu sehen. Trotz der Schwere des Buches und obwohl ich etwas ganz anderes erwartet habe, hat es mir gut gefallen. Es ist eine atemberaubende Geschichte einer einzigartigen Reise, die für den Anfang etwas Neues steht. „Fotos verraten alles. Sie zeigen das, was gezeigt werden soll - aber darüber hinaus zeigen sie die Lücken in den Familien, die schandhaften Stellen am Haus.“ Den Schreibstil von Nina Blazon kann ich nur erneut als einzigartig, wunderschön und Wort gewandt beschreiben. Sie versteht es wie keine andere, mit Worten, Namen und Erzählungen zu verzaubern. Bildgewaltig lässt sie eine Welt, diesmal speziell Finnland, vor dem inneren Auge entstehen und man möchte nur eines, diese Welt erkunden. Jedes Mal aufs Neue schafft es Nina Blazon mich voll und ganz zu verzaubern, mich zum Stauen und zum dahin schmelzen zu bringen und eine Welt zu erschaffen, aus der ich gar nicht mehr auftauchen möchte. „Liebten wir“ war für mich eine ganz andere Geschichte, als ich es sonst von der Autorin gewohnt bin. Trotz der Schwere des Buches besticht es mit einzigartigen Charakteren, einer ungewöhnlichen Geschichte, Geheimnissen, Lügen und einem wunderschönen Land. Ich kann dieses wundervolle Buch wirklich nur jedem empfehlen, der in mit zwei ungleichen Frauen, das Abenteuer ihres Lebens wagen wollen und zudem zu sich selbst finden wollen. Nina Blazon überzeugt einfach immer und ich hoffe sehr, dass wir noch viel von ihr werden lesen dürfen. Lg Levenya http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/ Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar! Hier kaufen! Fakten: Taschenbuch: 560 Seiten Verlag: Ullstein Taschenbuch (26. Juni 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3548285775 ISBN-13: 978-3548285771 Preis: 9,99€ 

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  • Absolut lesenswert

    Liebten wir
    Honig-Keksi

    Honig-Keksi

    02. December 2015 um 21:17

    Manchmal muss man auf eine Reise gehen, um anzukommen - beschreibt das Buch ganz gut. Eine junge Fotografin unterwegs mit einer alten Frau - zufällig, gezwungen, gewollt. Immer wenn man glaubt, dass man hinter die Geheimnisse gekommen ist, die die beiden suchen und verbinden, öffnet sich eine neue Tür. Moira und Aino lernen sich kennen und kennen sich immer besser auf ihrer Reise durch Finnland, durch ihre Gegenwart und Vergangenheit. Bewegend, fesselnd und absolut lesenswert.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Fotos verraten alles

    Liebten wir
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    14. November 2015 um 11:12

    Mo(ira) ist eine leidenschaftliche Fotografin, ohne Kamera fühlt sich die 17jährige verloren. Am liebsten betrachtet Mo die Welt durch ihre Linse, unbeobachtete Momentaufnahmen, die das wahre Gesicht der Menschen enthüllen. Doch Mos eigene Probleme im Leben lassen sich nicht so leicht herausfiltern. Als es bei einer Familienfeier ihres Freundes Leon zu einer kleinen Katastrophe kommt, flüchtet Mo mit Leons 85jähriger Großmutter Aino nach Finnland. Eine Reise der besonderen Art, denn beide Frauen sind grundverschieden. Sie haben ihre Geheimnisse und kostbare Erinnerungen, die zu teilen viel Vertrauen erfordert. Bis Mo endlich das richtige Sehen lernt und sich Ainos letzter Wunsch erfüllt, ist es für beide noch ein weiter Weg. Denn manchmal muss man auf eine Reise gehen, um anzukommen. Nina Blazon ist eine meiner Lieblingsautorinnen im Jugendfantasybereich, daher war ich sehr auf ihren ersten Ausflug in die Erwachsenen-Belletristik gespannt und wurde nicht enttäuscht. "Liebten wir" ist ein wunderschöner Roman, Roadtrip, Liebesgeschichte, Familiendrama, Finnland-Reiseführer und Krimi in einem. Kein Buch mit viel Action, eher mit vielen leisen Tönen und ruhigen Momenten, die tief berühren und zum Nachdenken anregen. Dazu trägt auch der wundervoll poetische und bildhafte Schreibstil bei. Man taucht direkt in das Leben von Mo und Aino ein, fühlt, lebt und fiebert mit ihnen mit. Hier eine meiner Lieblingsstellen im Buch: "Wenn du jung bist, lebst du in einem vollen Haus und machst dir keine Gedanken darüber, ob du Zeit verschwendest. Das ganze Haus ist ja noch hell erleuchtet. In jedem Raum tanzen und feiern Menschen die du kennst, und dein Lieblingswort ist . Aber mit den Jahren gehen in den Räumen die Lichter aus, eines nach dem anderen. Man rückt zusammen, immer mehr Zimmer bleiben leer. Dann sind noch drei Räume bewohnt, schließlich zwei. Die Musik verklingt, die Gespräche werden leiser. Und plötzlich sitzt du ganz allein in dem leeren Haus, im letzten Zimmer, in dem nur noch eine Kerze brennt." (Zitat S. 382) Mo und Aino sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere, doch beide sind auf ihrer unfreiwilligen gemeinsamen Reise aufeinander angewiesen. Aino möchte nicht als senil gelten und abgeschoben werden und hat noch eine Mission zu erfüllen. Mo dagegen flüchtet vor ihrer Vergangenheit und ihrer Familie. Die langsame Annäherung der beiden, die Rätsel und Geheimnisse ihres Lebens, die nach und nach aufgedeckt werden; das alles liest sich sehr spannend und ist verpackt in einer vielschichtigen und faszinierenden Story, die besonders zum Ende auch mit einigen unerwarteten Wendungen überrascht. Zusätzlich lernt man als Leser auch noch viel über Finnland, die finnische Sprache, die Eigenheiten der Bewohner, die bekannten Comic-Mumins von Tove Jansson und vor allem über den finnischen Tango. Einige der erwähnten Musikstücke habe ich mir gleich mal nach Beendigung des Buches im Netz angehört. Nina Blazon hat auch eine schöne Webseite gestaltet, die Stationen von Mos und Ainos Reise per Bild aufzeigt. Eine wirklich nette Ergänzung. Ich bin von "Liebten wir" begeistert und beeindruckt, der Roman ist etwas völlig anderes als Nina Blazons Fantasyromane, doch genauso fesselnd und großartig. Wer sich auf die neue Erzählweise und die komplexe Handlung einlassen kann, erlebt eine wundervolle Reise zweier sympathischer Frauen. Ich kann das Buch daher nur empfehlen.

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