Nina Blazon Liebten wir

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Liebten wir“ von Nina Blazon

Verstohlene Blicke, versteckte Gesten, die Abgründe hinter lächelnden Mündern: Fotografin Mo sieht durch ihre Linse alles. Wenn sie der Welt ohne den Filter ihrer Kamera begegnen soll, wird es kompliziert. Mit ihrer Schwester hat sie sich zerstritten, von ihrem Vater entfremdet. Umso mehr freut sich Mo auf das Familienfest ihres Freundes Leon. Doch das endet in einer Katastrophe. Mo reicht es. Gemeinsam mit Aino, Leons eigensinniger Großmutter, flieht sie nach Finnland. Eine Reise mit vielen Umwegen für die beiden grundverschiedenen Frauen beginnt. Als Mo in Helsinki hinter Ainos Lebensgeheimnis kommt, ist sie selbst ein anderer Mensch.

Stöbern in Romane

Und es schmilzt

Erschreckende, schonungslose Erzählweise einer mehr als tragischen Kindheit!

Caro2929

Palast der Finsternis

Spannende Ausgangsgeschichte, die mit Sicherheit noch mehr zu bieten hätte.

Kaaaths

Die Phantasie der Schildkröte

Ein Buch mit einer sehr schönen Botschaft, aber auch mit einem Ende, was ein wenig vorhersehbar war. Bleibt im Herzen ♥

schokokaramell

Vintage

Rasanter Rockroman, mit vielen Fakten rund um den Mythos Gitarre. Eine unterhaltsame Lektüre!

liesdochmaleinbuch

Das saphirblaue Zimmer

meine hohen Erwartungen wurden leider vollends enttäuscht - gute Idee, die leider nicht richtig umgesetzt wurde

Gudrun67

Phantome

Mich hat das Buch auf jeden Fall berührt, es wirkt nach, vor allem wegen der Teile des Bosnienkriegs.

readinganna

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Absolut hörenswert

    Liebten wir
    Simi159

    Simi159

    17. August 2017 um 14:45

    Moira ist auf der Suche nach einer Familie, ihre eigene ist, als sie ein Kind war, zerbrochen. Seither steht sie mit ihrer Schwester, Danae, auf Kriegsfuß, verschweigt ihren Vater und ist mehr auf der Flucht, als sich dem eigenen Leben zu stellen. Sie will die Familie ihres Freundes Leon kennenlernen, dessen Vater hat Geburtstag. Moira und Leon sind seit drei Monaten ein Paar. Sie fotografiert und benutzt ihre Kamera als Waffe und Schutzschild zugleich.  Moira  legt dabei Geheimnisse und verborgene Eigenschaften der Personen, die sie aufnimmt, frei und versteckt sich selbst dahinter. Mit  Leon schließt sie den Deal, auf der Feier keine Bilder zu machen, denn seine Schwester ist Familie die  Fotografin der Familie und duldet keine Konkurrenz. Und sie stellt Leon ihre Schwester Danae vor. Diese taucht spontan auf der Familienfeier auf und mit Leons Schwester stellt sie Moira bloß. Mo ergreift daraufhin die Flucht, flieht mit Leons Auto, doch in diesem ist sie nicht allein. Aino, Leons Großmutter, eine gebrechliche Finnin mit Rollstuhl, die renitent darauf besteht mitzukommen, sitz ebenfalls im Auto. Und so fliehen die beiden, Aino gibt das Ziel vor und Moira macht bereitwillig mit, ist Flucht doch der ganz normale Modus auf dem sie läuft. Das Ziel der Großmutter ist Helsinki, denn dort gibt es etwas aus der Vergangenheit, dass sie vor ihrem Tod noch klären muss.... Fazit: Das ist eine ungewöhnliche Geschichte über zwei ungleiche Frauen. Moira, Mo, die mit Ende zwanzig nichts mehr möchte, als eine Familie, die ihr einen sicheren Hafen bietet. Denn ihre eigene ist ein Trümmerhaufen und Mo trägt mehr als einen Dämon aus der Vergangenheit mit sich herum. Aino, ist Mitte 80, und wird von ihrer Familie für dement, unzurechnungsfähig und als Kostenfaktor gesehen. Sie hat in Helsinki noch etwas aus Kriegszeiten zu regeln, und da ihre Gesundheit nicht die beste ist, wird die Zeit knapp. So ungleich die beiden Frauen auch sind, im Gründe ihres Herzens möchten sie nur geliebt werden. Und so bilden sie mit all ihren Geheimnissen und eingearbeitet eine symbiotische Gemeinschaft und öffnen sich nach und nach. Die Autorin, Nina Blazon, hat eine Menge Überraschungen und Wendungen eingebaut, die einen erstaunen, und die Geschichte anders weiter laufenlassen, als man das auf den ersten Blick vermutet. Auch die Charakter sind vielschichtiger, als man das vermutet und man mag die Beiden schon ab dem ersten Seiten. Dann lacht, weint, hofft und bangt man und hat das Gefühl, bei dieser Reise und dem Eintauchen in die Vergangenheit von Aino und Moira, hautnah dabei zu sein. Es geht um Familie, was sie zusammenhält, was sie entzweit um zwischenmenschliche Beziehungen. Das alles verpackt in eine abenteuerliche und spannende Geschichte mit lebensechten Charakteren. "Liebten wir" ist ein ehrlicher, gefühlvoller und sehr persönlicher Roman mit zwei tollen Hauptcharakteren und absolut hörenswert. In  ungekürzter Lesung auf 2 MP3 CD’s eingesprochen von Britta Steffenhagen, die für mich perfekt zu diesen beiden, doch sehr unterschiedlichen Frauen und der etwas kalten Atmosphäre passt.  Von mir gibt es dafür 5 STERNE.

    Mehr
  • Das Hörbuch

    Liebten wir
    Ekcnew

    Ekcnew

    20. May 2016 um 20:00

    Moira genannt Mo ist Fotografin und sie ist der Meinung, dass sie eine gute Fotografin ist, dass sie besondere Momente und Situationen auf Fotos festhalten kann. Das was der bloße Betrachter der tatsächlichen Situation gar nicht wahr nimmt, erfasst Mo in ihren Fotos. So ist jedenfalls die Meinung von Mo. Aino, Leons eigensinnige Großmutter, sieht das allerdings komplett anders. Seit einigen Monaten ist Mo mit Leon zusammen. Die erste Familienfeier steht an und Mo freut sich schon, Leons Familie kennenzulernen. Sie wünscht sich so sehr, ein Teil einer großen Familie zu sein. Eine Familie, das ist das, was Mo so sehr fehlt. Ihre Mutter ist gestorben, als Mo noch ein Kind war. Zu ihrem Vater hat sie gar keinen Kontakt mehr und das Verhältnis zu ihrer Schwester ist sehr schwierig.  Die Familienfeier verläuft überhaupt nicht so, wie Mo sich das vorgestellt hat. Ihre Schwester funkt ihr dazwischen und auch sonst wird sie in der Familie alles andere als herzlich aufgenommen. Auch Leon zeigt sich nicht von seiner guten Seite. Ziemlich verrückt kommt es zu einer gemeinsamen Flucht und anschließend zu einer gemeinsamen Reise von Mo und Aino nach Helsinki, das war alles andere als geplant. Während dieser Reise erfahren wir die jeweiligen bewegenden Lebensgeschichten von Mo und Aino. Das Cover, Titel und die Beschreibung finde ich sehr an- und vielversprechend. Meine Meinung zu diesem Hörbuch: Die Geschichte finde ich insgesamt sehr lesenswert / hörenswert. Bei diesem Hörbuch handelt es sich allerdings um eine ungekürzte Lesung, was grundsätzlich auch nicht verkehrt ist. Bei dieser Geschichte hätte ich allerdings eine gekürzte Lesung passender gefunden. Es waren insgesamt 1020 Minuten (17 Stunden) zu hören. Es gab Stellen, die ich urkomisch fand und ich herzlich lachen musste, aber vieles war doch sehr, sehr langatmig,

    Mehr