Nina Blazon , Felicitas Horstschäfer Silfur - Die Nacht der silbernen Augen

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Inhaltsangabe zu „Silfur - Die Nacht der silbernen Augen“ von Nina Blazon

Mit Speck fängt man Mäuse, mit Silber lockt man Elfen Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom sind sich da zunehmend unsicher. Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt, stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …

Magisch fesselnde Geschichte -empfehlenswert für Jung & Alt!

— secretworldofbooks
secretworldofbooks

Elfen, isländische Sagen.. fantastisch..!

— Bookling
Bookling

Eine tolle Geschichte über Freundschaft und Familie in einem beeindruckenden Rahmen

— saku
saku

Ein wunderbares Buch von meiner liebsten Kinder- und Jugendbuchschriftstellerin Nina Blazon. Eine magische Geschichte die in Island spielt.

— Nespavanje
Nespavanje

Ein wundervolles Buch, sehr liebevoll ausgearbeitet und geschrieben.

— Nusseis
Nusseis

Spannendes Kinderbuch über eine magische Welt in unserer Welt. Freundschaft, Zusammenhalt und Verständnis füreinander - wunderbar!

— Regenblumen
Regenblumen

Magischer und unterhaltsamer Elfen - Lesespaß vor der beeindruckenden Kulisse Islands.

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

super Schreibstil. Das Buch hat mich bis zur letzten Seite gefesselt.

— Jane97
Jane97

Ein wahrer Sinnesrausch für alle Island-Fans und die, die es mit Hilfe von atmosphärischer Farbenprächtigkeit noch werden wollen.

— Cailess
Cailess

Wunderschönes, lesenswertes Kinderbuch mit mystischem Schauplatz Island. Herrlich!

— Buecherheldt
Buecherheldt

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  • eine märchenhafte Geschichte im zauberhaften Island

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    Buechereulenparadies

    Buechereulenparadies

    13. September 2017 um 20:16

    "Silfur - Die Nacht der silbernen Augen" von Nina BlazonGott, wie viele Bücher von Nina Blazon ich bereits gelesen habe, kann ich gar nicht mehr sagen. Nur so viel weiß ich, dass ich von allen Geschichten bisher sehr begeistert war. Deswegen stand es für mich außer Frage auch ihr Buch „Silfur – Die Nacht der silbernen Augen“ zu lesen.Daher möchte ich mich herzlichst beim cbt-Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar bedanken.Denn dank Nina Blazon konnte ich nach Reykjavik reisen und Fabio, Tom & Elín kennenlernen ohne meine Couch verlassen zu müssen.Fabio ist der ältere Bruder von Tom. Trotzdem werden sie immer für Zwillinge gehalten, was vor allem Fabio ziemlich zu schaffen macht. Denn als älterer Bruder sollte er der größere und mutigere der beiden sein, aber leider trifft diese Beschreibung nicht auf ihn zu. Fabio ist nämlich seit einiger Zeit nicht mehr gewachsen und wird in der Schule dafür immer gehänselt. Tom hingegen ist hochbegabt und übertrumpft seinen Bruder in allem, ob es nun im Sport, in der Schule oder die Körpergröße ist – Tom ist der Überflieger. Um seinen Bruder nicht zu verletzen nimmt sich Tom in vielen Dingen zurück, aber natürlich registriert das Fabio bewusst oder unbewusst.Daher zieht sich Fabio immer mehr in seine Spielwelt zurück. Um dem entgegen zu wirken kommen die Eltern der beiden auf die Idee die Sommerferien in Reykjavik zu verbringen und so finden sich Fabio und Tom bald in einer kleinen Hütte in Island wieder.Während Tom begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten und Abenteuern ist, die sich in der neu Umgebung ergeben könnten, ist Fabio eher darauf bedacht, so schnell wie möglich seinen Spielstand in Erfahrung zu bringen.Aber da hat er die Rechnung ohne Elín gemacht. Diese ist nämlich die Tochter der Hütten-Besitzerin, die den Eltern von Fabio & Tom die Hütte vermietet hat. Und Elín ist alles andere als begeistert, dass ausgerechnet zwei Jungs ihr ehemaliges Zimmer bewohnen. Denn zu dem Zimmer gehört auch ein Dachboden auf dem Elíns Hab und Gut liegt. Und so fängt sie an die beiden zu ärgern und herauszufordern. Tom ist Feuer und Flamme während Fabio sie nur nervig findet. Als Tom und Fabio Elín auf der Spur sind, weil sie etwas von den Jungs entwendet hat, führt ihr Weg an einen kleinen Teich der in der Mitte eine Insel beherbergt und auf der ein Mädchen spielt, welches nur Fabio sehen kann.Fabio ahnt nicht, dass er mit dieser Begegnung etwas aufdeckt, was längst vergessen zu sein schien. Und plötzlich schweben Fabio, Tom und Elín in Lebensgefahr. Werden sie die Rätsel um die Kinder lösen und was hat der mysteriöse Hansen mit all dem zu tun?Ich war schon immer sehr fasziniert von dem Ideenreichtum, welches in Nina Blazon anscheinend innewohnt. Dieses Mal durfte ich ihren Charakteren nach Island folgen und war sehr gespannt auf ihre neue Geschichte.Leider kam ich anfänglich etwas schwer in die Geschichte rein. Das lag vermutlich an dem anfänglich noch kindlichen Verhalten der Hauptcharaktere. Natürlich muss man dabei beachten, dass die Tom, Fabio und Elín 13 und 12 Jahre alt sind. Ich bin ungefähr doppelt so alt und habe selbstverständlich eine andere Sicht auf verschiedene Dinge.Aber dieses Problem legte sich nach den ersten 70 Seiten und ich konnte in diese herausragende Geschichte eintauchen.Wie schon beschrieben, waren alle drei Hauptcharaktere am Anfang noch sehr kindlich. Das lag wahrscheinlich daran, dass man ihre Hintergründe ihres Handels noch nicht kannten. Nach und nach werden aber Geheimnisse jeglicher Art aufgedeckt und unsere 3 Helden müssen sehr schnell erwachsen werden ohne zu erwachsen zu wirken, denn wer nimmt einem 13 jährigen schon ab, dass er sich wie 35 benimmt.Aber diese heikle Angelegenheit hat Nina Blazon mit Bravour gemeistert. Vor allem Fabio wächst über sich hinaus und nimmt allmählich die Rolle des großen Bruders ein.Aber auch Tom merkt im Laufe der Geschichte, dass es seinem großen Bruder und ihm selbst nicht gut tut, wenn er versucht, jemand anderer zu sein, der er nicht ist. Auch wenn er es gut gemeint hat, als er sich in verschiedenen Dingen zurücknahm, wuchs in beiden Brüdern eine Wut, die irgendwann explodieren musste. Ich weiß, wie es ist Geschwister zu haben und sich mit ihnen zu streiten. Wäre es bei den beiden nie zu einem solchen Streit gekommen, hätte das Buch an Glaubwürdigkeit verloren. So aber konnte ich dem Verlauf der Geschichte gut folgen und war wirklich begeistert von dem Verhältnis der Brüder.Elín war am Anfang ein echtes Nervenbündel und nicht unbedingt ein Sympathieträger. Doch das wandelte sich, als man Einblicke in ihre Seele und ihrem alltäglichen Leben bekam. Denn aus diesem quirligen Kind wurde eine loyale und mutige Freundin.Wie ich bereits andeutete gefielen mir die Ideen und der Schreibstil von Nina Blazon wie immer sehr gut.Nina Blazon schreibt sehr locker und aber dennoch spannend. Sie verarbeitet die isländische Sprache perfekt, aber der Leser muss jetzt nicht zum Wörterbuch greifen, da auch die Hauptcharakter kein isländisch verstehen und Elín als Dolmetscher agiert.Die isländische Sprache macht das Buch sehr authentisch und aufregend.Beim cbt-Verlag kann man sich auch jedes Mal darauf verlassen, dass das Cover spektakulär und auf den 2. Blick (weil man ja die Geschichte vorher noch nicht kennt) perfekt zum Inhalt passt.Abgesehen vom Anfang kann ich sagen, dass ich von „Silfur – Die Nacht der silbernen Augen“ wirklich begeistert bin. Nina Blazon hat es wieder geschafft mich nicht zu enttäuschen und ich freue mich schon sehr auf ein weiteres Buch.Daher möchte ich jedem dieses Buch ans Herz legen, der eine magische Geschichte mit außergewöhnlichen Jugendlichen und einem unglaublichen Setting erleben will.  

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  • Rezension " Silfur - Die Nacht der silbernen Augen " von Nina Blazon

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    secretworldofbooks

    secretworldofbooks

    05. July 2017 um 11:17

    Deckblatt:Mit Speck fängt man Mäuse, mit Silber lockt man Elfen Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom sind sich da zunehmend unsicher. Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt, stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …Meinung:Obwohl das Buch für Kinder ab 10 Jahre geeignet ist, habe ich mich in der magischen Welt  der Elfen und des geheimen Volkes sehr wohl gefühlt. Nina Blazon verstand es super einen in die zauberhafte Welt eintauchen zu lassen und die spannende Handlung riss auch nicht ab. Man lernt auch viel über Freundschaft und der nordischen Mythologie. Ich kann es nur jeden empfehlen.

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  • Sílfur - Die Nacht der silbernen Augen

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    Themistokeles

    Themistokeles

    17. November 2016 um 08:51

    Ich liebe ja Island, also war ich schon gespannt, was man in diesem Buch so alles von der Kultur Islands, der Natur dieser tollen Insel und auch allem anderen, was Island so ausmacht. Vor allen Dingen habe ich mich darüber gefreut, dass unter anderem die Elfen, an die die Isländer ja wirklich glauben, eine große Rolle spielen, da ich es faszinierend finde, dass es wirklich eine Elfenbeauftragte in Island gibt und wirklich Bauprojekte davon abhängig gemacht werden, ob man damit die Elfen stören könnte.Die drei Protagonisten Fabio, Tom und Elín sind mir sofort sympathisch und vor allen Dingen mag ich es, dass sie so unterschiedlich sind. Elín wirkt auf mich am Anfang wirklich ein wenig wie eine etwas schlecht gelaunte Version von Pipi Langstrumpf. zumindest am Anfang bevor sie dann ein wenig auftaut. Die beiden Brüder Fabio und Tom, die ja nur als Urlauber auf Island sind, haben gefühlt wenig gemeinsam. Tom, der jüngere, ist deutlich mutiger, sportlicher, verrückter, unvernünftiger und extrovertierter, als sein älterer Bruder Fabio, der eher der ruhige, etwas vernünftigere Typ ist, was vielleicht auch daran liegt, dass er für sein Alter einfach sehr klein ist. Dabei war mir Fabio manchmal schon fast etwas zu vernünftig, ich mag ich aber trotzdem noch etwas lieber als Tom. In der Geschichte sind viele Themen verpackt, die aber super zusammen spielen. Zum einen der mystische Teil, der Island in gewisser Weise ausmacht und das Entdecken dieses Landes. Sowohl von seiner Natur her, als auch von gewissen Spezialitäten, wie Hákarl (Gammelhai) zum Essen oder dass die Isländer wirklich für jede Neuerung ein eigenes Wort entwickeln und ihre Sprache nicht mit Worten aus anderen vermischen. Dabei hat es mich sehr gefreut, dass die drei zwischendrin auch noch einen Reitausflug auf Islandpferden machen. Ich hätte mir vielleicht manchmal noch ein bisschen mehr Natur und weniger Reykjavik gewünscht, aber das ist eher eine persönliche Sache, denn die Szenen in und um die Hauptstadt Islands sind auch einfach toll beschrieben. Zum anderen geht es aber auch viel um weniger greifbare Themen, die Rivalität zwischen den beiden Brüdern, Freundschaft und auch Vertrauen. Dabei merkt man auch, wie unterschiedlich die eigene Wahrnehmung und die durch andere sein kann. Letztendlich verspricht die Geschichte einfach einiges an Spannung, neuen Erfahrungen und vor allen Dingen auch immer wieder Stellen, an denen man Schmunzeln muss. Für mich ein Kinder- und Jugendbuch, dass ich nur empfehlen kann, da es wirklich Spaß macht und vom Tempo gegen Ende noch einmal richtig etwas hinzu gewinnt.

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  • Isländisches Märchen der heutigen Zeit

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    Little_Laney

    Little_Laney

    12. November 2016 um 21:54

    Mir hat dieses Buch großartig gefallen! Auch wenn ich mit meinen 30 Jahren hier nicht der typischen Zielgruppe entspreche. Ich konnte vollständig in die Geschichte eintauchen und fand diese sehr fesselnd. Ich lese gerne Märchen und Sagen und mag das Mystische, aber toll fand ich auch wie hier die neuen Medien mit eingebaut wurden. Gerne würde ich eine solche Elfe mal sehen. Die Landschaft klingt für mich atemberaubend und jetzt nach dem Beenden des Buches, würde ich nun am liebsten die Koffer packen und Island erkunden!

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  • Magsiches Island

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    Nespavanje

    Nespavanje

    26. October 2016 um 12:38

    Fabio und Tom verbringen mit ihren Eltern den Sommer in Island. Sie wohnen im Haus von Björg und ihrer Tochter Elín. Tom ist sofort Feuer und Flame für das aufgeweckte Mädchen, dass die beiden Jungen anfangs neckt und ärgert. Fabio hingegen fühlt sich Fehl am Platz und ständig scheint ihm jemand zu beobachten. Als er auf einen eigenartigen Jungen trifft, der eine Wolfmütze trägt, den aber sonst keiner wahrzunehmen scheint, fragt er sich ob die Geschichte rund um die Elfen vielleicht doch wahr sein könnten. Mit - Silfur - Die Nacht der silbernen Augen - hat Nina Blazon eine wunderbare Geschichte geschrieben und hat der Sagenwelt von Island ihren eigenen Stempel aufgedrückt. Sicherlich, die Geschichte ist für Kinder ab 10 Jahren konzipiert, aber das heißt noch lange nicht, dass nicht auch Erwachsene ihre Freude an dieser Erzählung haben, vor allem wenn man so wie ich, Märchen und Sagen besonders mögen. Der Erzählstil ist sehr einfach gehalten und auch wenn es die eine oder andere gruselige Szene gibt, ist sie doch für Kinder auch geeignet zu lesen. Neben den allbekannten Fantasy-Elementen ist aber auch die komplizierte Beziehung zwischen den Brüdern ein vorherrschendes Thema. Für den jungen Leser ab 10 Jahren kann ich auch - Die verbotene Pforte, oder Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel empfehlen.

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  • Magischer Elfen - Lesespaß

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    29. August 2016 um 17:49

    Sommerferien in Island - für den 13jährigen Fabio klingt dies zunächst kaum verlockend, denn das bedeutet vor allem Verzicht auf seine geliebten Online-Rollenspiele und merkwürdiges Essen. Sein 10jähriger Bruder Tom dagegen ist begeistert und findet in der quirligen Elín, der Tochter ihrer Vermieterin, schnell eine neue Freundin. Doch dann sieht Fabio auf einmal Dinge und Personen, die kein anderer außer ihm bemerkt und schon bald steckt der Junge mittendrin in einem fantastischen Abenteuer im Land der Elfen, Trolle und übernatürlichen Wesen. Mit "Silfur - Die Nacht der silbernen Augen" ist meiner Lieblingsautorin Nina Blazon erneut ein wundervoller Roman gelungen, der mich von Anfang bis Ende einfach nur begeistert und bezaubert hat. Der traumhaft schöne und lebendige Sprachstil entführt einen sofort in die einzigartige isländische Landschaft, die sehr anschaulich beschrieben wird: mit mystischen Wasserfällen und Lichtern, undurchdringlichen Nebeln, heißen Vulkanquellen, wilden Islandpferden und bunten Häusern. Mittendrin die zwei so ungleichen Geschwister Fabio und Tom, die hier gemeinsam mit dem Islandmädchen Elín ein aufregendes, magisches und witziges Abenteuer erleben. Dabei geht es auch um wichtige Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Geschwisterrivalität und das schwierige Anderssein. Fabio ist zwar der Ältere, leidet aber stark unter seinem kleinen Wuchs und ist daher etwas neidisch auf seinen sportlichen und hochbegabten jüngeren Bruder Tom, dem immer alles gelingt. Konflikte bleiben da nicht aus, doch die Brüderliebe ist stärker. Und bald erkennt Fabio, dass auch Kleine Großes vollbringen können und er sein Handicap für sich akzeptieren muss. Das Ganze wird sehr feinfühlig erzählt und alle Charaktere sind durchweg sympathisch, liebenswert und interessant. Zudem fesselt die originelle Geschichte durch ihre fantasievollen Ideen, die öfters Staunen und Schmunzeln hervorrufen; wie zum Beispiel bei den modernen Elfen- Kommunikationsmitteln. Ganz nebenbei lernt man auch noch viel Interessantes über die isländische Kultur, deren Mythen und Sagen und die Sprache. So ist "Tölva" beispielsweise das isländische Wort für Computer und bedeutet eigentlich "Zahlenwahrsagerin". Der Buchtitel "Silfur" heißt übrigens übersetzt Silber. Und das geheimnisvolle Silberthema wird hier immer wieder aufgegriffen; durch silberne Glitzerpunkte, die Elín ständig an die Wände malt, durch silbernes Augenglimmern, einen Silberschmuckladen oder Spiegel mit Silberrahmen. Auf den letzten Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse; es wird immer gefährlicher, unheimlicher und spannender. Denn eine überraschende Wahrheit stellt alles auf den Kopf und zieht folgenreiche Entscheidungen nach sich. Gefühle kommen aber auch nicht zu kurz und es gibt noch so manch herzzerreißenden Moment. Und wer gern mal die tollen Schauplätze in echt sehen möchte, findet auf der Website der Autorin (wie auch schon bei "Liebten wir") ein schönes Fotoalbum. Insgesamt kann ich daher "Silfur - Die Nacht der silbernen Augen" uneingeschränkt Lesern jeden Alters empfehlen. Ein magischer und sehr unterhaltsamer Elfen - Lesespaß vor der beeindruckenden Kulisse Islands, der rundum überzeugt. 5 Sterne von mir.

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  • Island, Elfen und Abenteuer

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    Piranhapudel

    Piranhapudel

    15. August 2016 um 22:17

    Ursprünglich erschienen auf meinem Blog Piranhapudel: https://piranhapudel.de/silfur-die-nacht-der-silbernen-augen-nina-blazon/Island scheint ein ganz besonderes Land zu sein, in meinem Kopf ist es das jedenfalls. Ich war noch nie dort und alles was ich davon höre oder lese, macht diese Insel für mich nur noch geheimnisvoller. Relativ kleine Fläche, darauf ziemlich wenige Menschen, ein ganz anderes Leben, als ich es kenne. Oder doch nicht? Nina Blazon hat mit "Silfur – Die Nacht der silbernen Augen" einen Roman für Leser*innen ab 10 Jahren (nach oben gibt’s keine Altersgrenze) geschrieben, der nach Island entführt und phantastische Elemente in Form von Elfen und Widergängern einbaut. Zwei junge Brüder entdecken in den Ferien nicht nur Reykjavík, sondern auch noch die Tochter der Gastfamilie, bei der sie leben, Elín, und mit ihr eine ganz neue Welt.Elfen gibt’s doch eh nicht! Das denken sich die Brüder Fabio und Tom garantiert, als sie zusammen mit ihren Eltern nach Island aufbrechen. Sie verbringen ihre Zeit bei Björg und ihrer Tochter Elín, ein richtiger Wirbelwind, die so gar nicht damit einverstanden ist, dass sie ihr Zimmer an die beiden Jungs abtreten muss. Doch ist Elín wirklich so frech und biestig, wie sie rüberkommt? Was steckt hinter ihrem Verhalten? Fabio und Tom begeben sich auf Entdeckungsreisen — und besonders Fabio entdeckt immer wieder Ungewöhnliches, das er sich nicht sofort erklären kann. Was ist dran an den Geschichten über Elfen und Widergängern?Nina Blazon hat es gleich mit den ersten Sätzen geschafft, mich nach Island zu entführen. Die Atmosphäre der Insel und auch die bei der Gastfamilie hat sie perfekt eingefangen, durch kleine Details, die das Leben dort so besonders und auch besonders anders machen. Seien es diverse „Köstlichkeiten“, die es dort zu probieren gibt, oder auch nur die Art der Einwohner, ihre Gelassenheit, ihre Selbstverständlichkeit am Leben, am Miteinander. Dies ist nur einer der Höhepunkte, die "Silfur" mir beschert hat.Ein weiterer Höhepunkt sind die phantastischen Elemente in dieser Geschichte, auf die ich hier allerdings nicht viel näher eingehen möchte. Es geht um Elfen, so viel sei gesagt. Keine herkömmlichen Eltern, sondern spannende, geheimnisvolle, fiese und liebe, moderne und antiquierte Elfen. Ein toller Mix, der nach und nach enthüllt wird. Als Leser*in wird man zusammen mit den Brüdern Fabio und Tom durch die Geschichte geführt. Die beiden verstehen sich im Grunde ziemlich gut, doch jeder hat so seine eigenen Socken, die nicht immer recht passen wollen. Fabio, der ältere, aber nicht größere der beiden, hat daran zu knabbern, dass er in allem ständig von seinem „kleinen“ Bruder überstrahlt wird. Dieser wiederum möchte es Fabio nicht allzu schwer machen und hält sich, wo es geht, zurück. Das sind nicht gerade die besten Startvoraussetzungen, wenn es um neue Ferienabenteuer auf Island geht. Insgesamt ist "Silfur" damit nicht nur die Geschichte zweier Brüder, die sich auf die Suche nach Elfen machen (oder doch von ihnen heimgesucht werden?), sondern beschäftigt sich auch einfühlsam mit Schwierigkeiten in Familien und Beziehungen.Oben habe ich es bereits angedeutet, doch ich finde es so wichtig, dass ich es hier im Fazit gern noch mal wiederhole: "Silfur – Die Nacht der silbernen Augen" wird vom Verlag ab 10 Jahren empfohlen, damit lässt es sich wahrscheinlich eher in die Kategorie Kinderbuch einordnen. Nach oben allerdings hat das Buch für mein Empfinden keine Altersgrenze. Jede*r kann es lesen. Und jede*r sollte es lesen, wenn die Stichworte Island, Elfen und Abenteuer in toller, faszinierender und eindringlicher Atmosphäre auch nur ein wenig ansprechend klingen.

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  • Silfur - Die Nacht der silbernen Augen von Nina Blazon

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    Prettytiger

    Prettytiger

    02. August 2016 um 09:06

    Inhalt: Eine Auszeit auf Island. Drei Wochen will Familie Siebert ihr Leben in Deutschland hinter sich lassen, während Vater Jan die Installation einer neuen Software für die isländischen Stromwerke überwacht. Schon kurz nach der Ankunft freundet sich Tom mit Elín, der Tochter der Pensionsleiterin, bei der die Familie Quartier bezogen hat, an. Fabio kann bei dem sportlichen Elan, den die beiden an den Tag legen, schon bald nicht mehr mithalten. Er zieht sich mehr und mehr zurück, bis er nur kurze Zeit später den geheimnisvollen Hansen kennenlernt. Dieser erzählt ihm von den Elfen, die in der Stadt leben und einen bösen Fluch über ihn gelegt haben. Gemeinsam mit Fabio will er diesen nun brechen und es dauert nicht lange, bis die Elfen auf Fabios Recherchen reagieren und sich ihm erstmals zeigen. Und sie sind alles andere als erfreut über Fabios Spürnase, die er immer wieder in Dinge steckt, die ihn eigentlich nichts angehen. Wird es Fabio gelingen, Hansens Fluch zu brechen und das unterkühlte Verhältnis zu seinem Bruder wieder aufzutauen? Mein Eindruck: Das erste, was einem positiv auffällt, wenn man das Buch zum ersten Mal in der Hand hält ist natürlich das tollen Design. Ein wahrer Hingucker und ein absoluter Schatz im Bücherregal. Auch die liebevollen Illustrationen von Felicitas Horstschäfer im Inneren hauchen dem Buch Leben ein und untermalen die Geschichte äußerst passend. Ich bin also nach wie vor hin und weg! Neben dem tollen Äußeren konnte mich Nina Blazon auch wieder einmal inhaltlich mit ihrer kindgerechten Fantasygeschichte verzaubern. Als Leser begleitet man die deutsche Familie Siebert in ihrem Urlaub auf Island und lernt dabei die Schönheit der nordischen Insel kennen. Gemeinsam erkundet man mit dem zehnjährigen Tom und seinem zwei Jahre älteren Bruder Fabio geheime Verstecke und spannende Orte inmitten der pulsierenden Stadt Reykjavík. Dabei ergänzen sich die beiden Geschwister passend. Tom ist ein aufgeweckter Junge, ihm fällt alles leicht und auch sportlich gesehen ist er ein absolutes Ass, sodass sein Bruder Fabio oft nicht mit ihm mithalten kann. Fabio versucht zwar immer wieder, seinen jüngeren Bruder zu übertrumpfen, doch es gelingt ihm nur, wenn Tom sich zurücknimmt. Dennoch halten die beiden, von brüderlichen Zankereien einmal abgesehen, stets zusammen. Auf Island kommt Familie Siebert bei Björg und deren Tochter Elín unter, die ungefähr im gleichen Alter wie Tom ist. Anfangs sind sich die beiden noch ziemlich feindlich gesonnen, doch Elín fordert Tom immer wieder zu neuen Mutproben heraus. Sie ist genauso ein Energiebündel wie er und sorgt dafür, dass sich die Geschwister in ihrem Urlaub immer weiter voneinander entfernen. Fabio kann den sportlichen Herausforderungen seines Bruders nichts abgewinnen und beschäftigt sich stattdessen mit alten isländischen Sagen. Dabei stößt er auf ein gefährliches Geheimnis und findet sich schon bald in einer magischen Welt voller Elfen und anderer fantastischer Wesen wieder. Nina Blazon hat mit „Silfur“ eine Geschichte abgeliefert, die mitten ins Herz geht. Eine fesselnde Erzählung rund um Freundschaft und Magie, die einem nahelegt, die eigenen Fehler zu akzeptieren und sich auf Neues im Leben einzulassen. Packend erzählt und mit gewohnt leichtgängiger Sprache entführt die Autorin ihre Leser nach Island, wo sie gemeinsam mit Tom und Fabio ein spannendes Abenteuer erleben. Wieder kann Nina Blazon mit außergewöhnlichen Ideen und einer märchenhaften Kulisse überzeugen. Humorvoll und kindgerecht nimmt sie ihre Leser auf eine magische Reise mit und trifft dabei bei Jung und Alt einen Nerv. Auch mir hat dieser Ausflug wirklich gut gefallen. Die Charaktere sind passend konzipiert und die geheimnisvolle Atmosphäre Islands regt die Phantasie an. „Silfur“ bekommt von mir die volle Sternenanzahl und eine Leseempfehlung für kleine und große Entdecker, die bereit dazu sind, sich mit Fabio und Tom in ein magisches Abenteuer zu stürzen!

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  • Eine elfenhafte Geschichte von 10 bis 99

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    LeseMama82

    LeseMama82

    26. July 2016 um 16:50

    Die Brüder Fabio und Tom machen mit ihren Eltern in Island Urlaub. Durch Elin, die Tochter der Vermieterin, bekommen sie von Anfang an viel von Reykjavik und dem Leben dort mit. Doch Fabio und Tom, bislang beste Freunde und unzertrennlich, werden in diesem Urlaub auf verschiedene Weise auf eine harte Zerreißprobe gestellt. Tom und Elin sind absolut auf einer Wellenlänge und verbringen viel Zeit zusammen, während Fabio ganz alleine damit fertigwerden muss, dass er offensichtlich als einziger sonderbar gekleidete Kinder sieht. Während er noch an seinem Verstand zweifelt trifft er auf Hansen, der als Kind auch elfensichtig war und ihm einiges über die mystische Welt Islands erzählen kann, das Fabio nie für möglich gehalten hätte. Die Lage spitzt sich zu, als Tom, Fabio und Elin aufs Land zu einem Reiterhof fahren, der ganz in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle liegt. Hier treten einige Geheimnisse aus Elins Familie ans Licht und plötzlich geht es um Leben oder Tod! Ich fand das Buch klasse. Es ist eine Geschichte über Familie, Freundschaft und Selbstvertrauen, die in der fantastisch-magischen Welt Islands spielt. Wenn man das Buch gelesen hat, bekommt man richtig Lust auf einen Urlaub im hohen Norden.  Die Charaktere sind gut durchdacht und wachsen einem früher oder später alle ans Herz. Auch wenn die Geschichte etwas ruhiger losgeht, nimmt sie doch später immer mehr an Fahrt auf und wird zum Höhepunkt so spannend, dass man auch als Erwachsener das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann und unbedingt wissen möchte, wie sich alle Geheimnisse auflösen. Insofern eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Vielleser ab 10 Jahren und auch alle Erwachsenen, die das magisch-nordische mögen.

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  • Die Autorin lässt mein Herz auch mit diesem Buch höher schlagen!

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    22. July 2016 um 13:18

    Da ich die Bücher von der Autorin liebe wollte ich Silfur natürlich unbedingt lesen. Den Hinweis mit dem Lesealter habe ich so gar nicht gesehen, und nach dem Lesen muss ich sagen, dass es mich auch nicht gestört hat. Das Cover ist schön, aber ich hätte mir etwas "magischeres" gewünscht, etwas, dass mehr die Stimmung transportiert. Fabio, sein Bruder Tom und ihre Eltern verbringen ihre Ferien in Island. Sie sind begeistert von dem Land, aber Fabio vermisst seinen Computer bzw. sein Online Game und Tom, ja was ist bloß mit Tom. Er ist plötzlich nett zu Elin, der Tochter ihrer "Vermieterin". Fabio erkennt plötzlich, dass er so vieles über seinen  kleinen Bruder, der ihm weit über den Kopf hinaus gewachsen ist, gar nicht weiß. Doch Fabio hat nur wenig Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn plötzlich sieht er einen "Wolfsjungen", der im nächsten Augenblick verschwunden ist. Hat er vielleicht geträumt? Oder hängt das mit den isländischen Sagen und Märchen zusammen. Fabio begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Ich muss sagen, dass mir die Grundidee unheimlich gut gefallen hat. Wie gewohnt hat die Autorin die Grundidee gut recherchiert umgesetzt, so nimmt man auch noch beim Lesen einige interessante Details über Island mit, als Leser. Der Spannungspegel war für das Lesealter okay denke ich. Ich fand es hin und wieder etwas zu niedrig, aber je näher man dem Ende kam desto spannender wurde es. Dieses Buch ist magisch und das Ende war überraschend. Ich hab öfter geschmunzelt über die Beziehung der Brüder und es hat mich an meine Kindheit erinnert. Dieses Buch ist toll für verregnete Tage, sowohl zum Vorlesen als auch schon selbst lesen. Voller Magie und so vielen tollen Märchen gefüllt, ich bin hingerissen. 

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  • Silfur

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    Losnl

    Losnl

    17. July 2016 um 17:55

    „Silfur“ – Die Nacht der silbernen Augen von Nina Blazon, ist im cbt – Verlag erschienen. Dies war mein erstes Buch der Autorin und was soll ich sagen!? .. Ich bin echt begeistert!Tom und sein Bruder Fabio, sowie deren Eltern verbringen die Sommerferien in Island.Das Land in dem sich noch immer, Sagen und Mythen aus längst vergessenen Tagen, erzählt werden. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten?Die Brüder sind sich dessen nicht so sicher, als sie Elín kennen lernen. Sie ist die Tochter der Vermieterin und ein echter isländischer Wildfang. Gemeinsam tauchen sie in die geheimnisvolle der Welt der magischen Elfen ein...Der bezaubernde und flüssige Schreibstil von Nina Blazon, zog mich sofort in den Bann. Mir fiel es echt schwer, das Buch aus der Hand zu legen.Tom und Fabio, haben gleich zu Beginn mein Herz im Sturm erobert. Die typischen Streiche der beiden ließen mich öfters schmunzeln. Aber auch Elín hat einen besonderen Platz in meinem Herzen gefunden. Sie steht den Jungs in nichts nach. Deshalb ist das Buch auch für Jungen und Mädchen gleichermaßen geeignet, aber auch Erwachsene werden gut unterhalten. Fabio macht für mich die größte Entwicklung durch. Da nur er die Elfenhaften Wesen sehen kann, wächst er im Laufe der Handlung über sich hinaus. Aus seinen anfänglichem Selbstzweifel, entwickelt sich langsam Selbstbewusstsein. Das gelingt Fabio mit der Liebe und dem unerschütterlichem Vertrauen seines Bruders und seiner Eltern. Aber auch Elín wächst über sich hinaus. Ganz toll finde ich die Aussprache zwischen Elín und Fabio. Beide gestehen sich ihre Meinung und finden einen guten Weg, mit ihren "Besonderheiten" klarzukommen. Besonders toll beschrieben sind die Schauplätze Islands. Beim Lesen habe ich mir öfters gewünscht, vor Ort zu sein. Die beschriebenen Wasserfälle, Höhlen, aber auch die Stadt Reykjavik, haben mein Interesse geweckt, so dass ich einen Urlaub in Island in Betracht ziehe.Eine magische Geschichte, mit tollen Schauplätzen und Figuren, die nicht nur für Kinder oder Jugendliche gemacht sind.Von mir gibt es eine klare Lese beziehungsweise Kaufempfehlung!

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  • Elftastisches Abenteuer

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    Glacyneyla

    Glacyneyla

    01. July 2016 um 16:33

    Inhalt:Die Brüder Tom (10) und Fabio (12) verbringen die Sommerferien zusammen mit ihren Eltern in Reykjavik. Sie mieten das Wohnhaus von Björn und deren Tochter Elín (11), während diese zu Björns Vater ziehen. Die Eltern finden, dass sich die Kinder kennenlernen und zusammen spielen sollten. Elín ist jedoch ein sehr wildes und sportliches Mädchen und es stellt sich schnell heraus, dass sich Tom viel besser mit ihr versteht, als Fabio. Zudem wird Fabio immer mehr von seinen Selbstzweifeln, die ihn schon seit längerer Zeit quälen, eingeholt und ihm fällt auf, dass er Personen sehen kann, die für andere unsichtbar zu sein scheinen. All diese Tatsachen führen zu enormen Spannungen zwischen ihm und seiner Familie, woraufhin Fabio beschließt Reykjaviks Mythen über Elfen und Wiedergänger alleine auf den Grund zu gehen, was ihn allerdings in sehr gefährliche Situationen bringt...Meine Meinung:Man merkt sofort, dass Nina Blazon einige Zeit in Island verbracht und Recherchen über die Landschaft, die Geschichte, die Wahrzeichen und die Mythen der Insel betrieben hat, denn diese werden dem Leser in "Silfur" auf eine sehr interessante Weise näher gebracht. Besonders erwähnenswert finde ich, dass nahezu alle Schauplätze der Geschichte wirklich existieren. Der fantastische Schreibstil entführt den Leser in die wunderschönen Weiten Islands und gibt ihm das Gefühl, das Gelesene hautnah mitzuerleben. Wie der Klappentext bereits verrät, existieren in "Silfur" unter anderem auch Elfen. Es handelt sich jedoch nicht, wie man vermuten könnte, um die klassischen High Fantasy Elfen, sondern um jugendliche Elfen, die mitten in der Hauptstadt leben und sich dementsprechend verhalten und kleiden.Die Spannung steigt von Seite zu Seite, was der Grund dafür ist,  wieso ich dieses Buch innerhalb eines Tagen verschlungen habe. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen! Besonders ab der Mitte wird die Geschichte zunehmends düsterer und spannender, bis sie in einem großen, schaurigen Finale endet!Fazit:Bei "Silfur - Nacht der silbernen Augen" handelt es sich um ein Kinder- und Jugendbuch des Genres Fantasy, das meisterhaft Elemente aus Märchen, Reisebericht, Detektivroman und Jugendproblemen vereint und durch seinen lockeren und spannenden Schreibstil durchaus auch ältere Leser begeistern kann. Der Altersempfehlung ab 10 Jahren kann ich nur zustimmen, da es gegen Ende verhältnismäßig gruselig wird.

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  • Silfur. Die Nacht der silbernen Augen von Nina Blazon

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    BlueLeo

    BlueLeo

    17. June 2016 um 22:16

    Inhalt: Tom und Fabio sind Brüder und verbringen die Sommerferien zusammen mit ihren Eltern in Island. Dort lernen sie Elín kennen, ein junges und wildes Mädchen, welches so anders zu sein scheint als andere Kinder in ihrem Alter. Besonders Tom und Elín scheinen sich gut zu verstehen und verbringen viel Zeit gemeinsam. Fabio hingegen scheint sich etwas zurückzuziehen. Begeistert von alten Sagen und den Geschichten über Feen und Elfen, beginnt Fabio mit seiner Suche. Sind es wirklich alles nur Erzählungen oder steckt darin doch vielleicht ein wahrer Kern?Meine Meinung: An diesem Buch kam ich natürlich nicht vorbei! „Silfur – Die Nacht der silbernen Augen“ von Nina Blazon spielt in Island, genauer gesagt in Reykjavik und Umgebung. Da ich Island schon sehr häufig bereist habe, bin ich immer hin und weg, wenn Autoren diese wundervolle Insel als Schauplatz für ihre Geschichten auswählen. Ob die Autorin Island selbst bereist hat, oder alle Informationen recherchiert hat weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat Nina Blazon die Stadt und alle anderen Schauplätze perfekt dargestellt und die vorherrschende Stimmung unglaublich gut eingefangen und dem Leser vermittelt. Für mich ist dieses Buch das perfekte Kinderbuch. Island als Kulisse bietet natürlich genug Sagen und Mythen für einen ganzen Raum voller Bücher. Weiterhin versteht es die Autorin ungemein gut, Stimmungen in Wörter zu verpacken und eine tolle Leseatmosphäre zu schaffen. Neben diesen Punkten behandelt Nina Blazon Probleme, die stellvertretend für viele Probleme von Kindern und auch Jugendlichen stehen. Sehr geschickt werden diese angesprochen und im Buch thematisiert. Auch wenn die Probleme natürlich nicht im Vordergrund stehen, sind sie immer präsent und der Umgang mit ihnen sowie die Herangehensweise, welche im Buch gewählt wurde, zeigt den jungen Lesern, wie wichtig es ist über solche Angelegenheiten zu sprechen und sie zu überwinden. Fabio ist der ältere und ruhigere der beiden Brüder. Tom ist jünger, aber dafür viel lebhafter und sehr begeisterungsfähig. Als Elín, der kleine Wirbelwind, hinzu kommt, fühlt sich Fabio fehl am Platz und beginnt sich mit isländischen Sagen zu beschäftigen, was ihn sehr interessiert. Alle drei sind sehr verschieden, aber liebenswert auf eine einzigartige Weise. Besonders hat es mir Elín angetan. Ihre verrückte Art und verquere Weise zu denken lässt sie ständig irgendwo in der Welt anecken. Auch wenn es ihr nicht leicht fällt, versucht sie immer wieder ihren Platz im Leben zu finden. Die Familien von den Brüdern und Elín lernt man auch kennen und alle sind herzensgute Menschen, die nur das Beste für ihre Kinder wollen. Die Eltern von Fabio und Tom müssen sich mit einigen Problemen rund um ihre Kinder befassen und lernen, dass sie die beiden nicht vor allem beschützen können. Sehr schön wird durch den Familienzusammenhalt gezeigt, dass Kinder durchaus in der Lage sind über sich hinaus zu wachsen und dass Eltern, trotz aller Probleme auch mal vertrauen müssen. Es gibt noch weitere Charaktere, auf welche ich jedoch nicht genauer eingehen möchte, um nicht zu viel zu verraten. Alle Personen aus dem Buch waren unglaublich facettenreich und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Es wird deutlich, wie viel Liebe Nina Blazon in die Ausarbeitung ihrer Charaktere gesteckt hat, was das Buch zu etwas ganz Besonderem macht. Die Handlung ist von vorne bis hinten perfekt durchdacht und der rote Faden zieht sich durch das gesamte Buch. Alle angesprochenen Punkte ergeben spätestens am Ende des Buches einen Sinn und alle offenen Fragen werden geklärt. Der Schreibstil ist unglaublich angenehmen für ein Kinderbuch und hat mich positiv überrascht. Häufig musste ich Schmunzeln, weil viele Szenen sehr humorvoll geschrieben waren. Eine klare Leseempfehlung von meiner Seite! Chapeau Nina Blazon! 

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  • Jugendbuch- Challenge bei LovelyBooks 2016

    Buchraettin

    Buchraettin

    Lest ihr gerne Jugendbücher? Habt ihr Lust, dies gemeinsam mit anderen begeisterten Jugendbuchliebhabern zu tun und neue Bücher kennen zu lernen? Dann macht gleich bei unserer Jugendbuch-Challenge 2016 mit. Diese Challenge soll vor allem viel Spaß machen und zum Entdecken neuer Bücher einladen. Anmeldungen sind natürlich jederzeit möglich!Hier geht es zu Challenge 2017https://www.lovelybooks.de/thema/Jugendbuchchallenge-2017-1358395874/ Hier sind die Regeln: Es sollen jeweils 2 Bücher aus den unten folgenden Kategorien gelesen werden - Natürlich könnt ihr auch mehr lesen! Die Challenge läuft vom 1.1. bis 31.12.2016. Es zählen all jene Rezensionen, die ab dem 1.1.2016 geschrieben worden sind. (hier bei LB) Da dies eine Challenge ist, soll sie selbstverständlich eine kleine oder auch größere ;-) Herausforderung sein und dazu anregen, vielleicht auch Bücher aus einem Genre zu lesen, das ihr so sonst eher nicht gelesen und dann auch nicht entdeckt hättet. Es sollte zu jedem Buch eine Rezension geschrieben werden, eine Kurzmeinung reicht leider nicht aus. Die Rezension sollte die hier bei Lovely Books sein, die hier verlinkt wird, alle anderen zählen hier nicht. Für die Jugendbuch-Challenge zählen alle Bücher, die für ein Lesealter ab ca. 13 Jahren bis ca. 18 Jahren empfohlen sind. Das Alter der Hauptfiguren im Buch sollte in diesem Rahmen liegen. Das hier ist ein Beispiel für einen Sammelbeitrag: Jeweils 2 Bücher pro Unterpunkt - insgesamt 12 Bücher sollen gelesen werden. Fantasy, Science Fiction, Dystopie (Erscheinungsdatum 2016) Gesellschaftsliteratur, aktuelle Jugendthemen, historische Jugendbücher (Erscheinungsdatum 2016) Liebesromane, Romantic Fantasy (Erscheinungsdatum 2016) Krimis und Thriller aus dem Jugendbuchbereich (Erscheinungsdatum 2016) Alte Schätze, Jugendbuchreihen, Sachbuch, Hörbuch und 2 dürfen frei ausgewählt werden! ( auch in Bezug auf das Erscheinungsdatum, gilt auch für Punkt 5 und hier dürfen auch englische Bücher einsortiert werden)   Jeder Teilnehmer erstellt einen Sammelbeitrag, um dort seine Rezensionen übersichtlich zu sammeln und zu aktualisieren. Verlinkt in diesem Sammelbeitrag außerdem ein Regal mit dem Namen "Jugendbuchchallenge 2016", das ihr in der Bibliothek in eurem Profil erstellt. Bitte schickt mir den Link des Sammelbeitrages per persönlicher Nachricht. Dann verlinke ich diesen mit eurem Namen in der Teilnehmerliste. Die aktuellen Verlosungen, Leserunden usw. verlinke ich nachfolgenden Beitrag. ( Es gibt keine Garantie für Vollständigkeit, ich mache das hier alles in meiner Freizeit:) Thema Halloween Halloween in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Thema Lesemuffel Tipps für Lesemuffel in der Kinder und Jugendliteraturgruppe Kleiner Anreiz um die Challenge zu schaffen. Das LB Team wird ein Buchpaket stellen, das wird dann verlost Anfang nächstes Jahr unter allen, die die Challenge geschafft haben:) Liste für Neuerscheinungen im Jugendbuchbereich 2016    Challenge Beendet Mira20 MiraxD danielamariaursula Marbuerle Mrs_Nancy_Ogg Connychaos lenicool11 Floh Seelensplitter cytelniczka73 Enys Books annlu ank3006 Lotta22, Icelegs Teilnehmer 62.61.60.59. EnysBooks challenge beendet58. JamieRose57. anjazwerg56. icelegs Challenge beendet55. Peachl54. Lea-Krambeck53. Mira12352. czarnybalerinja51. ShellyBooklove50. Lotta22 Challenge beendet49. saskiaundso48. yunasmoondragon747. BeaSurbeck46. freakygirli45. Mira20  Challenge beendet44. Buchgeborene43. Curin42. ChubbChubb41. Getready40. Gwendolina39. annlu Challenge beendet38. Danni8937. Kuhni7736. ch3yenne35. Paulamybooksandme abgemeldet 22.134. Solara30033. Schluesselblume32. Kylie131.littleowl 30. MiraxD  Challenge beendet 29. DieBerta 28. danielamariaursula   Challenge beendet 27. Mabuerle Challenge beendet 26. Delphyna 25. Mrs_Nanny_Ogg Challenge Beendet 24. Connychaos   Challenge beendet 23. christaria 22. ban-aislingeach 21. marinasworld 20. lenicool11 Challenge beendet 19.Bambi-Nini 18.JuliB abgemeldet 17.Cithiel 16.Buchgespenst15.cytelniczka73  Challenge beendet 14.Bookfantasyxy 13.Vielleser18 12.xxslxa 11.buchfeemelanie 10.Claddy 9.Foreverbooks02 8.Floh Challenge beendet 7.Lesezirkel 6.Alchemilla 5.Seelensplitter Challenge beendet 4.Xallaye 3.anke3006 challenge beendet  2.Katja78 1.Buchraettin

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  • Spannendes und fantasievolles Leseabenteuer im Land der Elfen- vollste Leseempfehlung.

    Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
    Buchraettin

    Buchraettin

    17. June 2016 um 10:47

    Island- Land der Geysire, Vulkane und heißen Quellen. Aber auch das Land, der Märchen und Mythen und vor allem das Land der Elfen. Fabio und Tom verbringen ihre Sommerferien in Island. Es werden keine gewöhnlichen Ferien, den diese halten einige fantasievolle und magische Momente für die beiden Brüder und ihre isländische Freundin Elin bereit. Gut gefallen hat mir, dass die Protagonisten Jungen und Mädchen sind, so dass sich auch beide als Leser hier angesprochen fühlen werden. Gut gefallen haben mir die Beschreibungen von Island, das macht mich auf jeden Fall neugierig auf das Land und ich habe mir einen Reiseführer dazu gelegt und mir Fotos und Infos zum Land angeschaut und nachgelesen. Sehr gelungen fand ich auch die Verknüpfung von Märchen in die Geschichte, die hier angesprochen wurden. Den Stil habe ich als spannend und fesselnd empfunden. Die Geschichte in ist Kapitel eingeteilt, da fehlte mir ein Inhaltsverzeichnis, das hätte ich als Ergänzung noch schön gefunden. Aber auch die kleinen Zeichnungen neben den Überschriften der Kapitel runden das Buch sehr schön ab. Die Karte im Einband finde ich sehr schön, sie ist aber eher einfach gehalten, mit ein paar Häusern vorn und nur fast skizzenhaft auf Reykjavik bezogen. Im hintern Einband finden sich 2 weitere Karten in ähnlichem Stil, ein wenig Umgebung um die Hauptstadt und eine Zeichnung der ganzen Insel Island. Ich mochte diese mystischen Momente, die Elfen, die Märchen, die Vermischung von Realität und Fantasie. Ich glaube das Island dafür das perfekte Land ist, in dem diese Magie auch spürbar wird, für ein tolles Jugendbuch, das mich als erwachsenen Leser voll in seinen Bann gezogen hat. Spannendes und fantasievolles Leseabenteuer im Land der Elfen- vollste Leseempfehlung.

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