Nina Darnton

 3,3 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Todesstiche.

Lebenslauf von Nina Darnton

Nina Darnton hat lange Jahre als Journalistin gearbeitet, unter anderem für die New York Times, die New York Post, Newsweek und National Public Radio. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Schriftsteller und Journalisten John Darnton, verbrachte sie viele Jahre im Ausland – Nigeria, Kenia, Polen, Spanien und Großbritannien – und nutzt diese Erfahrungen heute für ihre Romane. Nina Darnton lebt in New York.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Nina Darnton

Cover des Buches Todesstiche (ISBN: 9783442483679)

Todesstiche

 (10)
Erschienen am 21.12.2015

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Cover des Buches Todesstiche (ISBN: 9783442483679)B

Rezension zu "Todesstiche" von Nina Darnton

Nicht wie erwartet
Brigitte04vor 2 Jahren

Die Handlung und die Charaktere waren eher schwach und farblos,mich konnten sie weder packen noch überzeugen.

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Cover des Buches Todesstiche (ISBN: 9783442483679)Lilith79s avatar

Rezension zu "Todesstiche" von Nina Darnton

Unterhaltsamer psychologischer Roman, aber eher kein Thriller
Lilith79vor 2 Jahren

"Todesstiche" von Nina Darnton kommt optisch im typischen Thriller Design daher, auch der Titel klingt natürlich nach einem eher reißerischen Thriller. Dieser Eindruck täuscht aber eher, was vielleicht für eine Vermarktung des Buches nicht ganz optimal ist, denn eigentlich handelt es sich bei dem Buch eher um einen psychologischen Krimi oder sogar noch eher um einen Entwicklungsroman der Hauptperson Jennifer und ein Familiendrama.

Die Hauptrolle im Buch spielt Jennifer, eine amerikanische Hausfrau und Mutter von drei Kindern. Ihr Mann arbeitet den ganzen Tag als Haushalt und Jennifer hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die perfekte verständnisvolle Helikopter-Mutter für ihre 3 Kinder zu sein. Auf andere berufstätige Mütter schaut sie eher herunter und sie ist stolz auf ihr geradezu perfektes Leben und ihre perfektes Leben. Sie ist also geradezu unerträglich unsympathisch ;-) und man wünscht ihr irgendwelche Probleme geradezu auf den Hals. Diese kommen dann auch in Form einer Hiobsbotschaft aus Spanien, wo ihre älteste Tochter Emma aktuell studiert. Emma wurde festgenommen, nachdem in ihrer Wohnung ein Mann erstochen wurde. Laut Emma versuchte er sie zu vergewaltigen, worauf ein zufällig vorbeikommender Algerier ihn erstach, um Emma zu retten. Jennifer fliegt sofort nach Spanien, um ihrer Tochter zur Seite zu stehen. Während die Polizei Emmas Geschichte für höchst unglaubwürdig hält und immer mehr Indizien gegen ihre Version sprechen, hält Jennifer eisern zu Emma, bis auch ihr immer mehr Zweifel an ihrer Tochter kommen.

Der Ausgangspunkt des Buches erinnerte mich etwas an den Fall Amanda Knox (auch wenn der Mordfall sich letztendlich nicht sehr ähnelt), weswegen das Buch mein Interesse weckte (ich hatte erst vor einiger Zeit eine Netflix Doku über Amanda Knox gesehen). Das Buch hat mich definitiv auch nicht enttäuscht, es ist gut geschrieben, die Infos über Land und Leute wirken kompetent recherchiert und mir gefiel sehr gut, dass die Autorin sehr viel Wert auf Charakterentwicklung und psychologische Hintergründe legt. Das Buch las sich eher wie altmodischer psychologischer Krimi a la Ruth Rendell, was schon immer ein Krimi-Genre ist, dass ich besonders liebe. Auch macht Jennifer im Laufe des Buches eine glaubhafte Entwicklung durch, so dass sie einem doch fast noch sympathisch wird. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, allerdings finde ich die Vermarktung als Thriller bei der Deutschen Ausgabe etwas unglücklich, da Thriller-Fans vermutlich enttäuscht sein werden (die englische Originalausgabe heißt zum Beispiel "Perfect Mother", was auch viel besser zum Inhalt passt). Als Schwachpunkt würde ich sehen, dass eigentlich gar nicht so wirklich viel passiert, so dass man nicht wirklich von Überraschungen in der Handlung sprechen kann. Trotzdem für mich ein sehr gutes Buch.

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Cover des Buches Todesstiche (ISBN: 9783442483679)FranzysBuchsalons avatar

Rezension zu "Todesstiche" von Nina Darnton

Interessant, aber nicht wirklich spannend
FranzysBuchsalonvor 5 Jahren

Klappentext
Sie ist ein unschuldiger Engel.
Sie ist eine eiskalte Mörderin.

Kann ihre perfekte Tochter tatsächlich in ein Verbrechen verwickelt sein? Für die Amerikanerin Jennifer Lewis ist das undenkbar. Dass man Emma in Sevilla verhaftet hat, nachdem ein Mann in ihrer Wohnung erstochen wurde, kann sie kaum glauben. Emma, die derzeit in Spanien studiert, muss das Opfer eines Irrtums geworden sein. Sofort reist Jennifer nach Sevilla, wo sie alles unternimmt, um ihre Tochter aus dem Gefängnis zu holen. Unterdessen wachsen die Zweifel an Emmas Version der Ereignisse. Aber lügt sie wirklich? Und wen könnte sie schützen wollen? Einen Freund? Ihren untergetauchten Liebhaber? Sich selbst?

Erster Satz
Um Mitternacht lag Jennifer Lewis zu Hause in Philadelphia neben ihrem Ehemann im Bett und schlief.

Meinung
Emma kommt aus den USA, studiert in Sevilla und sitzt im Gefängnis. Angeblich soll sie jemanden ermordet haben. Sie beschwört immer wieder, dass dieser Mann versucht haben soll sie zu vergewaltigen und ihr ein fremder Mann zu Hilfe eilte und den Angreifer in einem Handgemenge erstochen haben soll. Mal war es angeblich ein Unfall, mal Notwehr.

Ihre Mutter ist der einzige Mensch, der ihr glaubt...doch ist sie wirklich objektiv?
Nein, ist sie nicht!


Jennifer Lewis hat immer alles dafür getan, dass es ihren Kindern an nichts mangelt und ihre Welt von der perfekten Mutter in einer perfekten Familie mit einem perfekten Leben aufrecht gehalten wird. Obwohl alles gegen Emma spricht, glaubt sie fast das ganze Buch über fest an die Unschuld ihrer Tochter - immerhin hat Emma ja Jennifers Erziehung genossen.

Das ist der Grund, weswegen ich den Originaltitel "The perfect mother" auch wesentlich passender finde. Im Endeffekt wird die eigentliche Handlung (der Mord und Emmas Gefängnisaufenthalt) durch die "perfekte Mutter" Jennifer und ihre Handlungen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nach hinten geschoben und eher zur Nebensache.

Leider hat mich das Buch nicht ganz packen können. Sicher war es wirklich interessant wie die Verbrechensaufklärung in Spanien läuft und wie schnell so etwas zu einem Fall internationalen Interesses wird, aber mir fehlte die Spannung und das Unvorhersehbare. Das soll nicht heißen, dass ich immer wusste was als nächstes passiert oder wie dieses Buch ausgeht - ganz und gar nicht - aber mir fehlten spannende Wendungen, die mich durch die Geschichte gepeitscht hätten.

Möglicherweise waren auch meine Erwartungen irgendwie zu groß.
Es ist ein wirklich solider und guter Roman, aber eben einfach nicht das, was ich mir erhofft hatte.

Fazit
Ein guter Roman, für alle die es interessiert wie ein Mordfall in Spanien bearbeitet werden kann und die Erkenntnis, dass die Erziehung einen nicht immer vor falschen Entschidungen rettet.



Diese und alle meine anderen Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog.
http://franzyliestundlebt.blogspot.de

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