Rezension zu "Stadt der Toten: Chroniken der letzten Stadt" von Nina Elisabeth Christ
Luthien_Tinuviel"Der Mond schien hell und grausam auf ihn nieder. Als würde er ihn verhöhnen. Ein kaltes Licht wollte ihm weismachen, wer er war. Was er war."
So fesselnd beginnt "Stadt der Toten" von Nina Elisabeth Christ.
Der Inhalt lässt sich gut in vier Worten zusammenfassen: Zombieapokalypse und dramatische Liebesgeschichte.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich würde von dem Schreibstil stellenweise sehr gefesselt. Sie schafft es, sobald es um die Zombies geht, stellenweise eine richtig unheimliche Horroratmosphäre zu schaffen.
Zu den Protagonisten: Sie kommen einem aus vielen anderen Geschichten bekannt vor. Ich wurde gut unterhalten und fand sie sehr sympathisch, jedoch ging mir die eine oder andere Wendung zu schnell und ich konnte das Verhalten der Protagonisten, insbesondere Vikas, häufig nicht nachvollziehen. Immer wieder habe ich mich nach dem "Warum" gefragt, das so leider (hoffentlich noch) nicht beantwortet wird. Die Entwicklungen waren für mich tw. zu schnell und daher nicht ganz nachvollziehbar.
Fazit: Alles in allem hat mich "Stadt der Toten" recht gut unterhalten. Es gibt jedoch Luft nach oben.
3,5 Sterne









