Nina Gunetsreiner

 4.5 Sterne bei 11 Bewertungen

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Lullemu, wer bist DU?

Lullemu, wer bist DU?

 (11)
Erschienen am 01.06.2012

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Rezension zu "Lullemu, wer bist DU?" von Nina Gunetsreiner

Einfach nur süß
Ramgardiavor einem Jahr

Lullemu ist ein Hund mit ganz viel Spielzeug. Was ihm fehlt ist ein Freund. Deshalb versucht er es bei vielen Tieren, aber die wollen immer, dass er so ist wie sie. Deshalb "verkleidet" er sich, kann aber den anderen nicht genügen. Am Ende trifft er dann auf einen anderen Hund und die beiden werden "allerbeste Hundefreunde".

Sicher liegt dem Buch eine tiefgreifende Philosophie zu Grunde, aber ich denke, die Kinder werden sich einfach mit Lullemu freuen, dass er jetzt einen Freund hat. Denn das wünschen wir uns doch alle.... irgendwie.

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neenchens avatar

Rezension zu "Lullemu, wer bist DU?" von Nina Gunetsreiner

“Lullemu, wer bist DU?” von Kerstin Schöne & Nina Gunetsreiner (2012)
neenchenvor 2 Jahren

Das Bilderbuch “Lullemu, wer bist DU?” mit dem Untertitel “Eine Geschichte vom Freundefinden” erzählt von dem Hund Lullemu, der zwar viele Spielsachen besitzt, aber keinen Freund. Also macht er sich eines Tages auf den Weg, um einen Freund zu finden. Er begegnet dabei vielen Tieren, die stets seine Freundschaft ablehnen, weil er nicht die richtigen Qualitäten besitzt, bis er auf Mullewu trifft.

Das Kinderbuch der beiden Illustratorinnen Kerstin Schöne und Nina Gunetsreiner ist ein Fest für die Augen. Die Zeichnungen sind wahrlich entzückend und jeder Leser wird Lullemu sofort ins Herz schließen. Auch die Geschichte und ihre kreativen Ideen können begeistern und den Leser zum Lachen bringen. Dabei erzählt das Buch von der Wichtigkeit von Freunden und dass ähnliche Interessen oder in dem Fall die gleiche Tierart (=Gesinnungen, gesellschaftlicher Stand) zuträglich zum Finden eines Freundes sind. Das ist natürlich richtig, besitzt aber dadurch einen bitteren Beigeschmack. Die anderen Tiere lehnen Lullemu ab, weil er nicht so ist wie sie. Ist das eine Botschaft, die man Kindern vermitteln sollte? Dies mindert den Genuss des Buches erheblich. Dies wird vermutlich keinem Kind, aber dem einen oder anderen Erwachsenen aufstoßen.

Fazit: Im Gesamten ist “Lullemu, wo bist DU” ein entzückend gezeichnetes, an der Oberfläche amüsantes Buch über das Finden von Freunden, stößt aber tiefergehend moralisch auf und sollte nicht ohne weitere Erklärungen von Kindern konsumiert werden, da es ein falsches BIld (wenn auch natürlich ein realitätsnahes) vermittelt.

Doreen Matthei - testkammer.com

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Primroses avatar

Rezension zu "Lullemu, wer bist DU?" von Nina Gunetsreiner

Schöne Aufmachung, jedoch kein Vorzeigebilderbuch
Primrosevor 4 Jahren



Der lustige Hund Lullemu hat fast alles, was das Hundeherz begehrt. Doch leider hat er noch keinen Freund gefunden und macht sich somit auf die Suche. Lullemu stellt fest, dass das Freundefinden gar nicht so einfach ist. Unterwegs begegnet er unter anderem einem Hahn, einem Schaf und einem Marienkäfer, doch sie alle haben etwas an Lullemus Erscheinung auszusetzen. Einen Freund zu finden ist wirklich nicht einfach!

Das Cover des Buches mit dem Leineneinband sieht wunderschön verspielt aus und ist ein echter Blickfang im Kinderzimmer. Meine Schwester (5) hat sich gleich in das Buch verliebt und wollte, dass ich ihr die Geschichte vorlese. Gesagt, getan. „Lullemu, wer bist DU?“ ist eine Geschichte über das schwierige Suchen nach wahrer Freundschaft. Lullemu trifft auf seiner Suche die unterschiedlichsten Tiere, doch sie alle stellen Bedingungen an den Hund. Bedingungen, die Lullemu nicht erfüllen kann. Für den Frosch sind Schwimmflossen die Voraussetzung der Freundschaft, der Hirsch möchte erst mit Lullemu befreundet sein, wenn dieser ein Geweih vorzeigen kann. Und so sehr der kleine Hund sich auch bemüht – er kann sich nicht an die anderen Tiere anpassen…

Die Geschichte ist in einer einfachen Sprache verfasst. Die kurzen Dialoge zwischen Lullemu und den anderen Tieren ähneln sich alle sehr stark, sodass sich nach einer Zeit ein Gefühl von Vertrautheit einstellt. Am Anfang habe ich die Geschichte meiner Schwester vorgelesen, aber mittlerweile übernimmt sie voller Freude selbst den Part von Lullemu, den man sich leicht merken kann. Auf jeder Seite sind höchstens zwei Sätze abgedruckt, das Vorlesen der Geschichte an sich dauert nicht sehr lange und doch gibt es auf jeder Seite viel zu entdecken. Die großen Tierfiguren sind total süß gemalt und die Geschichten zwischen den Zeilen machen das Buch nochmal so liebenswert. Lullemus Bemühungen, sich den anderen Tieren anzupassen, sind interessant anzuschauen.

So sehr meine Schwester und ich diese Bilder auch mögen, habe ich doch einen großen Kritikpunkt. Nach dem Lesen der Geschichte fand ich das Ende doch etwas schade. Lullemu trifft schließlich endlich jemanden, der Lullemu so akzeptiert, wie er ist. Endlich muss er sich nicht mehr verändern, doch sein neuer Freund ist niemand anders als ein weiterer Hund. Was ist nun die Moral der Geschichte? Können nur „gleiche“ Personen Freunde sein? Ist Andersartigkeit nur zu „heilen“, indem man sich in Kreise begibt, wo man nicht mehr auffällt und nicht mehr anders ist? Es wäre schön gewesen, wenn Lullemu ein Individuum einer anderen Tierart getroffen hätte. Es wäre schön gewesen, wenn jemand Lullemus Andersartigkeit genau so akzeptiert hätte. Der Bildungseffekt dieses Bilderbuchs ist somit für mich fragwürdig.

„Lullemu, wer bist DU?“ sticht durch tolle Bilder und eine schöne Sprache heraus. Die Geschichte fällt jedoch auch durch ein merk- und fragwürdiges Ende auf. Eine schöne Geschichte zum Zeitvertreib, aber sicherlich nicht das beste Vorzeigebilderbuch.

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