Nina Hagen Bekenntnisse

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Inhaltsangabe zu „Bekenntnisse“ von Nina Hagen

Nina Hagen hat viele Gesichter: Nina die »Punkröhre«, Nina der »Vamp«, Nina der »Bürgerschreck«. Doch wer sie wirklich ist, weiß nur sie selbst. In ihrer Autobiographie schreibt sie, wie sie singt: aufregend, provokant und rückhaltlos authentisch. Nina Hagen redet ungeschminkt von ihrem Leben auf der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn. Sie erzählt von ihrer Kindheit in Ost-Berlin, ihrem Ziehvater Wolf Biermann und wie sie den Punk in London für sich entdeckt. Ihre Geschichte ist ein wildes Roadmovie, in dem sie Liebe, Drogen und Einsamkeit kennenlernt. Es ist aber auch eine spirituelle Reise, deren aufregendste Erfahrung nicht im Exzess und Rock ’n’ Roll liegt, sondern in ihrer Begegnung mit Gott.

Dieses Buch ist der Hammer! Der tiefe Blick ins Innere dieser faszinierenden Frau, lässt sie mich jetzt noch mehr lieben. ☺

— Annilane
Annilane

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    Bekenntnisse
    monja1995

    monja1995

    12. September 2013 um 14:26

    Klappentext: Nina Hagens Autobiografie ist wie ihre Musik: aufregend, provokant und rückhaltlos authentisch. Sie schreibt von ihrer Kindheit in Ost-Berlin, ihrem Ziehvater Wolf Biermann und wie sie den Punk in London für sich entdeckt. Ihre Geschichte ist ein wildes Roardmovie, in dem sie die Liebe, Drogen und Einsamkeit kennenlernt. Es ist aber auch eine spirituelle Suche, deren aufregendste Erfahrung nicht im Exzess und Rock ´n´Roll liegt, sondern in ihrer Begegnung mit Gott. „Eine Reise zwischen Sinn und Wahnsinn, mit Liebe und Hass, Lebenslust und Todessog, es hätte für mindestens 23 Leben gereicht“ – Die Zeit Mein Umriss: Nina Hagen, geboren in Ost-Berlin im März 1955 als Tochter von Eva Hagen und Hans Oliva. Schon früh bemerkt das Kind, dass der Mutter die Karriere und ihre Liebschaften wichtiger waren als ihr Kind. Somit machte Nina sich schon früh auf die Suche nach einem Halt in ihrem Leben. Sie stellte sich schon bald auf ihre Rollschuhe, holte sich eine Handvoll Geld aus Mutters Manteltasche und rollte zu ihrem Vater, von dem sich Eva getrennt hatte. Eva bemerkte selten die Abwesenheit ihrer Tochter. Ebenso wenig bemerkte sie, dass Nina nicht nur Essen und ein Bett brauchte, sondern auch Mutterliebe und deren Hand, die sie in den ersten Jahren durchs Leben führt. Das hatte Nina nicht, also machte sie sich auf die Suche. Diese Suche führte sie in die Kirche, sie suchte Zuflucht bei Gott und fing an die Bibel zu lesen. Schon bald war es für sie sicher, dass sie diesem Gott dienen will. Durch die Einstellung in der damaligen DDR fand sie niemanden, der ihr Gott erklären konnte. Als ihre Mutter Wolf Biermann kennenlernte, war es nur noch eine Frage der Zeit, dass auch Nina zu rebellieren begann und letztendlich aus der DDR ausgewiesen wurde. Endgültig entwurzelt zog sie über Polen nach Holland, machte Erfahrung mit Drugs and Rock ´n´Roll, bis sie bemerkte, dass das nicht das ist, was sie sucht. Sie geht nach Amerika, zieht in Indien in einen Ashram und suchte auch dort vergebens nach dem Halt den sie suchte. Diesen fand sie erst 2009 mit ihrer Taufe durch Pastor Kalle in Schüttorf…. Mein Eindruck: Skeptisch ging ich an dieses Buch ran. Was sollte ich schon über das Leben einer durchgeknallten, lauten und aufdringlichen Frau, die mir nur durch unangenehme Interviews bisher aufgefallen war. Ok, sie schrieb ihre Biografie wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Ebenso laut, schrill und chaotisch, aber keineswegs so aufdringlich und durchgeknallt, wie sie bisher immer auf mich wirkte. Sie erzählt über ihre Zerrissenheit in ihrer Kindheit, ihre Suche nach einem Vorbild, das sie in Wolf Biermann fand und vor allem ihren Weg in einen Glauben, der ihr in ihrer Kindheit nicht vermittelt wurde. Trotz des überhaupt nicht mütterlichen Verhaltens ihrer Mutter, verliert sie kein böses Wort über Eva Hagen, auch wenn immer wieder ihr besseres Verhältnis zu ihrem Vater in den Vordergrund rückt. Unverblümt und knallhart rechnet sie mit der Drogenszene ab, in der sie viele Freunde verlor, ebenso mit den indischen Gurus, die sich ihr als egoistische, selbstverliebte Menschen in Erinnerung blieben. Die Schreibweise ist teilweise sehr hart und brutal, wie eben Ninas Leben auch, in dem sie immer auf der Suche nach Gott war. Sie zeigt auch, dass sie zwar teilweise wirklich durchgeknallt ist, aber ihren Kindern Cosma Shiva und Otis eine vorbildliche, liebevolle Mutter ist. Mein Fazit: Trotz des teilweise durchgeknallten Schreibstils ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.

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  • Rezension zu "Bekenntnisse" von Nina Hagen

    Bekenntnisse
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. June 2012 um 23:45

    Ärgerlich. War lange Zeit Fan ihrer Musik und hatte auch auf einen Gutteil davon in ihrer Biographie gehofft. Leider vergebens. Neben der (nicht uninteressanten) Art zu schreiben und den Kinder- und Jugendzeiten und einen sehr kurzen Einblick in die Anfänge ihrer BRD-Musikzeit, bleibt nicht viel interessantes. Die restlichen 200 (von 290) Seiten drehen sich (immer wieder) um Religion in jeder Art, Form und Farbe und sind mehr als ermüdend. Bekenntnisse, ausser denen zu Jesus, Fehlanzeige. Da heisst es vermutlich warten auf das Bio-Fremdwerk...

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  • Rezension zu "Bekenntnisse" von Nina Hagen

    Bekenntnisse
    rumble-bee

    rumble-bee

    31. May 2012 um 14:24

    Menschenskind, Nina, da haste ja wat jemacht. Ick freue mir wie Bolle, det ich dich nu 'n bisschen besser kennenlernen durfte. Sind ja ne Menge Jerüchte über dir im Umlauf, wa...! Aber du selba, du trotzt noch immer jede Beschreibung - und det is auch jut so. Wat ich an den Buch so jrandios fand, war seene Authentizitäht. Du verstellst dir ja null, mein Respekt! Nur manchmal, Nini, hatte ich det Jefühl, du jehst 'n bisschen schnell über manche Epihsohde hinwech - wie beispielsweise die Vahältnisse bei dir zu Hause, und deine Schwangerschaften, beziehungsweise Abtreibungen. Aber andererseits, Nini, is det ja deine Sache, wat du an dein Leben wichtich findest. Det nehm ich mal so hin, wie du dir darstellst. Vielet hab ich auch janich jewusst, det war totaal interessant. Dat du Wolf Biermann kennz... und dat deine Mami dich immer irjendwo abjeladen hat... Aber mal janz ehrlich, Nini, obwohl du immer sachst, det da keene haaten Jefühle wärn - jeschockt war ich doch. Hätt man mich jefragt, wär da schon lange die Fürsorge bei euch aufjekreuzt, da kannste aba für! Janz toll, und eijentlich fast noch intaressanter als dein Weg zum Glauben, fand ich dein Weg zur Musik. Du hast ja niemals nich an dir jezweifelt, hast schon als Kind det Schreiben von Autogrammkaaten jeübt. Und hast durch deine Musik immer wat ausdrücken wollen. Von wegen, "bloß Punks" und so...! Dein Glaubensweg hab ich besonders aufmerksam vafolgt. Ick freu mir für dich, janz ehrlich! Relijion sollte glücklich machen, und det scheint dir ja jelungen zu sein. Nur, Nini, janz unter uns - 'n bisschen traurich bin ich ooch. Weil, ich glaub dir zwar, det du enttäuscht warst von den Babaji. Aba, ich als Buddhistin weiß 'n bisschen Bescheid übern Hinduismus, weil det sozusagen det kulturelle Umfeld vom Buddha war. Und meine Meinung is, Hinduismus is für die Hindus genau so ne ernstzunehmende Sache wir für andere det Christentum. Ick vermute, der Babaji hat vielleicht janix Böset jewollt. Nur der Export von seine Relijion in westliche Köppe hat halt nich jeklappt. Det is übahaupt 'n jroßet Problem von asiatischen Lehrern - det lässt sich einfach nich eins zu eins auf westliche Vahältnisse übatragen. Nu ja, für dich war et halt nix, und jut. 'N bisschen schwindelich is mir ja schon nach der Lektühre. Wat fürn Trip. Aba det du den Mut hattest, det alles mal klazustellen, verdient den jrößten Respekt. Und du hast definitiv die Gabe, intaressant zu schreiben. Also, ich werd dein Buch weiterempfehlen. Mach et jut, Nina!

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  • Rezension zu "Bekenntnisse" von Nina Hagen

    Bekenntnisse
    Revontulet

    Revontulet

    27. September 2010 um 18:25

    Nina Hagen erzählt in ihrer Autobiografie einige Episoden ihres Lebens. Zentrales Thema ist auf jeden Fall ihre Liebe zu Gott und Jesus. Ihre Drogenerfahrungen beschreibt sie zB als Versuch, Gott näher zu kommen und auch ihren Ausflug in die hinduistische Religion begründet sie damit, dass sie Jesus auch da wiederzuerkennen glaubte. Es ist schwer zu sagen, ob sie tatsächlich die ganze Zeit über so gläubig war oder es nur im Nachhinein gerne so gehabt hätte. Ihren Abtreibungen mit 15 und 16 Jahren widmet sie beispielsweise nur zwei Zeilen. Ein wahnsinnig faszinierendes und überraschendes Buch. Man kennt Nina Hagen als Mutter des Punk, als schrägen Vogel und man denkt sich, wenn diese Frau religiös ist, dann ist sie Angehörige einer fernöstlichen Religion. Aber eine überzeugte Christin, das hätte man ihr nicht zugetraut. Ehrlich berichtet sie aus ihrem Leben und kehrt auch ihre Drogenerfahrungen nicht unter den Tisch. Ich sehe diese Frau nun mit ganz anderen Augen. Auch die vielen Fotos machen das Buch zu etwas besonderem.

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  • Rezension zu "Bekenntnisse" von Nina Hagen

    Bekenntnisse
    Prinzessin

    Prinzessin

    09. September 2010 um 21:32

    Nina Hagen - Bekenntnisse ist das Nummer 1 Buch für mich in diesem Jahr... unglaublich , ich bin hin und weg von diesem tollen Buch. Nina schreibt so offen und lautstark über ihr Leben... mit allem Drum und Dran... und das WICHTIGSTE Jesus... Jesus Christus ist der Mittelpunkt ihres Lebens. Wow... wer hätte das von Nina Hagen erwartet. Muss man gelesen haben... :) 5 Sterne

  • Rezension zu "Bekenntnisse" von Nina Hagen

    Bekenntnisse
    Leserrezension2010

    Leserrezension2010

    24. August 2010 um 12:02

    A147 Bekenntnisse von Nina Hagen Kategorie: Allgemein Diese Frau fasziniert mich seit Jahren. Ist sie auf der einen Seite unglaublich anstrengend durchgeknallt und unangepasst, zeigen sich auf der anderen Seite ihre unglaublich warmherzige und mitfühlende Seite, die tief verwurzelte Liebe zu Menschen und Tieren. Daher interessierte mich ein Einblick in die Seele dieser höchst faszinierenden Frau. In "Bekenntnisse" geht es auf eine rasante Reise durch Nina Hagens Leben. Das Buch ist stark geprägt durch ihre Kindheit in der sozialistischen DDR und ihrer Suche nach der Verschmelzung mit Jesus Christus. Hierbei schreibt sie auch schonungslos offen über ihre Jahre in der Satanan-Dharma-Sekte, über deren totalitäres System sie im Nachhinein selbst geschockt ist. Selbst die extrem vertretenen Bibelzitate konnten mich nicht davon abhalten, dieses Buch in einem Tag zu verschlingen. Eine großartige Frau!

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  • Rezension zu "Bekenntnisse" von Nina Hagen

    Bekenntnisse
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. August 2010 um 22:05

    Nina Hagen berichtet in ihrem Buch "Bekenntnisse" über ihre Kindheit und Jugend in der DDR und über die Abenteuer im Westen, nachdem sie aus der DDR ausgebürgert wurde. Es ist ein ehrliches Buch und gibt uns einen tiefen Einblick in ihr Seelenleben und ihre Gefühlswelt. Ich habe selten erlebt, dass jemand so sehr im Einklang mit sich selbst ist. Das ganze Buch sprüht nur so vor Liebe, die sie auch auslebt, man bekommt sie während der Lektüre richtig gern. Ich wusste auch gar nicht, dass sie so eine Vollblut-Christin ist. Sie schreibt in dem Buch viel über Religion, Gott und vorallem Jesus. Sie liebt Jesus von ganzem Herzen. Also mein Fazit: Ein sehr interessantes lesenswertes Buch.

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  • Rezension zu "Bekenntnisse" von Nina Hagen

    Bekenntnisse
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. May 2010 um 17:54

    Diese Frau fasziniert mich seit Jahren. Ist sie auf der einen Seite unglaublich anstrengend durchgeknallt und unangepasst, zeigen sich auf der anderen Seite ihre unglaublich warmherzige und mitfühlende Seite, die tief verwurzelte Liebe zu Menschen und Tieren. Daher interessierte mich ein Einblick in die Seele dieser höchst faszinierenden Frau. In "Bekenntnisse" geht es auf eine rasante Reise durch Nina Hagens Leben. Das Buch ist stark geprägt durch ihre Kindheit in der sozialistischen DDR und ihrer Suche nach der Verschmelzung mit Jesus Christus. Hierbei schreibt sie auch schonungslos offen über ihre Jahre in der Satanan-Dharma-Sekte, über deren totalitäres System sie im Nachhinein selbst geschockt ist. Selbst die extrem vertretenen Bibelzitate konnten mich nicht davon abhalten, dieses Buch in einem Tag zu verschlingen. Eine großartige Frau!

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