Nina Hammerle

 4,5 Sterne bei 4 Bewertungen

Lebenslauf von Nina Hammerle

Nina Hammerle, geboren 1973, maturierte an der HTL für Malerei in Innsbruck, setzte ihre Ausbildung in Grafikdesign und Kunsthandwerk fort und spezialisierte sich auf Illustration. Mit ihrer Tochter und diversen Tieren lebt sie zwischen Farben, Büchern und Bergen in Tirol, Österreich. Für Frau Sonntagsimmerzwei haben die Hühner ihrer Nachbarn Modell gestanden.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Alles Liebe zum Baby (ISBN: 9783451716843)

Alles Liebe zum Baby

Erscheint am 13.02.2023 als Gebundenes Buch bei Verlag Herder.
Cover des Buches Jetzt bist du da - Deine ersten 12 Monate (ISBN: 9783451716836)

Jetzt bist du da - Deine ersten 12 Monate

Erscheint am 13.02.2023 als Gebundenes Buch bei Verlag Herder.
Cover des Buches Das klitzekleine Känguru - Meine ersten Fingerspiele und Reime (ISBN: 9783451716850)

Das klitzekleine Känguru - Meine ersten Fingerspiele und Reime

Erscheint am 13.02.2023 als Gebundenes Buch bei Verlag Herder.
Cover des Buches Frau Sonntagsimmerzwei - Ein Huhn in Hollywood (ISBN: 9783505150876)

Frau Sonntagsimmerzwei - Ein Huhn in Hollywood

Neu erschienen am 24.01.2023 als Gebundenes Buch bei Schneiderbuch.

Alle Bücher von Nina Hammerle

Cover des Buches Die Mafflies - Die Geburtstagsparty (ISBN: 9783791519579)

Die Mafflies - Die Geburtstagsparty

 (24)
Erschienen am 21.03.2016
Cover des Buches Lou und Rokko und das Katzenchaos (ISBN: 9783791529189)

Lou und Rokko und das Katzenchaos

 (9)
Erschienen am 20.08.2014
Cover des Buches Porki - Ein Schweinchen sucht das Glück (ISBN: 9783570174937)

Porki - Ein Schweinchen sucht das Glück

 (4)
Erschienen am 26.03.2018
Cover des Buches Das kleine Schwein ist nicht allein (ISBN: 9783789179372)

Das kleine Schwein ist nicht allein

 (2)
Erschienen am 17.07.2015
Cover des Buches Prinzessin im Anflug (ISBN: 9783480229987)

Prinzessin im Anflug

 (2)
Erschienen am 11.07.2012
Cover des Buches Wo die Toten zu Hause sind (ISBN: 9783702225124)

Wo die Toten zu Hause sind

 (2)
Erschienen am 01.01.2012
Cover des Buches Die Geschichte von Sankt Martin (ISBN: 9783451715334)

Die Geschichte von Sankt Martin

 (2)
Erschienen am 12.09.2022
Cover des Buches Ein Hase will zum Zirkus (ISBN: 9783451714115)

Ein Hase will zum Zirkus

 (2)
Erschienen am 28.01.2019

Neue Rezensionen zu Nina Hammerle

Cover des Buches Wo die Toten zu Hause sind (ISBN: 9783702225124)
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Rezension zu "Wo die Toten zu Hause sind" von Christine Hubka

Ein unglaublich tolles Bilderbuch zum Thema Tod. Mit viel Leichtigkeit und fröhlichen Zeichnungen
Kinderbuchkistevor 24 Tagen

Auf euch wartet ein ganz besonders Buch über das Leben nach dem Tod

Hoffnungsvoll, mit viel Leichtigkeit erzählt sie von einer Zukunft bei Gott

Fröhlich und kunterbunt illustriert

-mit pädagogischem Anhang-

für Kinder ab 5 Jahren

Selten habe ich ein Bilderbuch über den Tod und die Vorstellung vom Leben nach dem Tod erlebt, dass mit so viel Leichtigkeit und Humor erzählt und genauso fröhlich illustriert ist, wie dieses Bilderbuch aus dem Tyrolia Verlag.


Jesus hat uns klare Hinweise gegeben, wie ein Leben nach dem Tod, ein Leben bei Gott aussieht. Diese Botschaften sind Grundlage der Geschichte, die die pensionierte evangelische Pfarrerin und Autorin des Buches, Christine Hubka hier erzählt und damit nicht nur über den Tod erzählt sondern auch Angst nimmt und zeigt wie man mit Kindern über den Tod sprechen kann.


Ich weiß, einige werden jetzt sagen, sie haben mit Kirche und Glauben nichts am Hut und möchten ihre Kindern nicht im christlichen Glauben erziehe, ihm demzufolge auch nicht etwas über Jesus biblisch-christlichen Botschaften erzählen. Ich würde mich freuen, wenn auch ihr dem Buch eine Chance geben würdet, denn es ist wirklich ein besonders schönes Bilderbuch zum Thema Tod. Farbenfroh und witzig illustriert stimmt es schon beim Durchblättern fröhlich. Diese Leichtigkeit und Fröhlichkeit finden wir auch in der Geschichte wieder, die so unglaublich hoffnungsvoll und Mut machend ist, dass sie sehr gut die Angst vor dem so schwer zu begreifendem Tod nimmt und das Abschied nehmen von einem Toten leichter macht.
Durch Nina Hammerles wundervollen Illustrationen wird der sonst nicht greifbare "Himmel" / "Gottes Welt" nahbar und real. Die Vorstellung, dass es im Himmel für unsere lieben Verstorbenen ein neues Zuhause gibt, ein Zuhause, in dem es genauso fröhlich zugeht wie auf Erden ist ein schöner Gedanke, ein schönes Erlebnis und genau das ist es was Kinder brauchen. Sie sehen etwas und so wird das nicht Vorstellbare vorstellbar.


Die Geschichte beginnt mit dem Zuhause. Tiere haben ein Zuhause. Vogelkinder im Nest der Eltern, Füchse im Fuchsbau. Ein Zuhause gibt Sicherheit und Schutz. Auch Menschen haben ein Zuhause. Die Zuhause der Menschen sind so unterschiedlich wie die der Tiere. Einige wohnen in Hochhäusern, andere in Iglus oder Wohnwagen, vielleicht sogar im Zelt. Das alles wissen wir und können es uns gut vorstellen weil wir es vielleicht schon einmal gesehen haben.

Doch wo wohnen die Toten?
Wo sind die Toten Zuhause?
Wir können sagen, die Toten wohnen auf dem Friedhof, schließlich tragen wir sie dort zu Grabe, verabschieden uns dort von ihnen. Wir setzten Kreuze und Steine auf ihr Grab. Kreuze und Steine mit ihren Namen, vielleicht sogar mit einem Bild von ihnen.
Doch die Toten sind nicht auf dem Friedhof zu Hause. Sie sind bei Gott zu Hause. Der Friedhof, das Grab ist ein Ort auf Erden an den wir kommen können, aber das Leben der Toten geht für sie bei Gott weiter.
Durch die biblische Überlieferung und das was Jesus sagte wissen wir einiges vom Leben bei Gott.
So heißt es in der Geschichte:
"Jesus sagt: "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Ich gehe voraus und bereite alles für euch vor......." 

Wir erfahren, dass wie es in dem Haus aussieht. Das es viele Türen gibt und was einen hinter den Türen erwarten kann. Wir erfahren, dass wir mit offenen Armen empfangen werden. Dass jeder sein Leben und seine Erfahrungen mit bringt. Einige  Menschen waren vielleicht auf Erden traurig, oder haben Dinge getan die nicht gut waren. Für jeden gibt es eine Tür hinter der Jesus ihnen hilft und wenn sie den Raum verlassen fühlen sie sich erfrischt, leicht und gut.

Gott liebt alle Menschen und er weiß wie liebenswert und schön sie sind, auch wenn die Menschen sich selbst vielleicht nicht so gesehen haben. 

Bei Gott erleben sie, dass er sie wunderbar gemacht  hat. 

Gott nimmt Last ab, Gott nimmt Schuld ab, Gott heilt Kranke. Gott tröstet, Gott hat für jeden eine Wohnungstür, durch die man hindurchgehen kann und egal wie schlecht es einem ging, oder wie schlimm man Schuld auf sich geladen hatte,  man wird fröhlich und ohne Sorgen wieder hinaus treten. Was einen dann in der Mitte erwartet verrate ich noch nicht, denn dass müsst ihr einfach selbst erleben.

Die Botschaft der Geschichte ist klar und sehr deutlich zu erleben.

Gott nimmt jeden mit offenen Armen auf und jeder ist wunderbar. Jeder findet bei Gott ein Zuhause. Ein Zuhause wo es fröhlich zugeht. Wo Kranke wieder gesund sind, wo..... .

Gerade für Kinder ist diese Vorstellung ein Halt, den sie brauchen um  trauern zu können. Viele Kinder haben mitbekommen, dass der /die Verstorbene krank war, vielleicht sehr gelitten hat. Die Vorstellung, dass dieser geliebte Mensch jetzt keine Schmerzen mehr hat, das der geliebte Mensch wieder fröhlich sein kann, dass er/sie mit anderen lachen und Feste feiern kann, das tröstet und gibt Halt.

Man muss nicht gläubig sein um diese Vorstellung zuzulassen und sie Kindern zu vermitteln und dennoch ist es doch auch schön zu wissen, da ist jemand, der sich um den Verstorbenen kümmert. Der ihn aufnimmt und ihm ein neues, schönes Zuhause gibt.

Die Geschichte mit ihren zauberhaften Zeichnungen  zu erleben tröstet und gibt Hoffnung. Trost und Hoffnung ist das was wir alle brauchen um mit dem Verlust eines geliebten Menschen oder auch Tieres fertig zu werden. Egal ob wir an Gott glauben oder nicht.

Aber mit dem Glauben an Gott wird vieles noch einmal leichter.


Mit Kindern über den Tod sprechen ist nicht für alle leicht. Oft fehlen die Worte, und wenn man Worte hat ist man sich nicht sicher, wie genau man es sagt oder ob das, was man sagen möchte, schon von den Kindern verstanden wird.

Daher ist der Anhang zur Geschichte so wertvoll, denn hier erfahren, wie man mit Kindern über den Tod reden kann und wie unterschiedlich die Wahrnehmung des Kindes abhängig vom Alter ist.

"Wie sag ich's meinem Kind?"

Mit einer Einteilung der kindlichen Wahrnehmung des Todes bis zum 5. Lebensjahr , vom 5. bis 9. Lebensjahr und ab dem 9. Lebensjahr ist hier nicht nur sehr aufschlussreich sondern gibt gleichzeitig auch viele Informationen was in einem Gespräch besprochen werden kann.

Darüber hinaus erklärt Christine Hubka die "Stationen auf dem Weg der Trauer" von Nichts spüren, über Aggression bis hin zu den Tränen und der Rückkehr ins Leben.

Ich persönlich finde es sehr schön, dass zum Schluss auch noch ein Verzeichnis der wichtigsten Bibelstellen zu finden ist, denn der Moment, an dem wir aus einem bestimmten Anlass unseren Kindern diese Geschichte vorlesen kann, auch ein Moment sein, in dem man selbst Trost und Halt sucht. Dann zu wissen welche Bibelstellen mehr erfahren lassen kann helfen. Und nicht selten haben Menschen in genau solchen Momenten den Weg zu Gott gefunden, auch wenn sie sich vorher nicht zu ihm hingezogen fühlten. 

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Cover des Buches Die Geschichte von Sankt Martin (ISBN: 9783451715334)
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Rezension zu "Die Geschichte von Sankt Martin" von Susanne Niemeyer

Die Geschichte hinter dem 11. November – kindgerecht erzählt
Lesezauber_Zeilenreisevor 3 Monaten

Martin, ein mitfühlender, sanfter Junge, möchte später mal Arzt werden. Doch sein Vater, ein Soldat, zwingt Martin als der größer ist, in die Soldatenlaufbahn. Martin absolviert also seinen Dienst, obwohl er gar nicht glücklich ist damit. Als ihm ein anderer Soldat die Bibel schenkt verfestigt sich Martins Glauben an das Gute und er weiß, dass lieben schöner ist als kämpfen. Eines Abends auf Patrouille begegnet Martin einem spärlich bekleideten Bettler, zitternd in der Eiseskälte. Die anderen Soldaten beleidigen ihn, wollen ihn verjagen. Doch Martin hat Mitleid, steigt vom Pferd, teilt seinen Mantel und gibt die eine Hälfte dem armen Mann. Alles zum Gespött der Leute um ihn herum. In der Nacht erscheint ihm Jesus im Traum der ihm sagt: „Immer wenn du jemandem hilfst, hilfst du mir.“ Fortan beschließt Martin, nur noch für das Gute zu kämpfen und zwar ohne Schwert. Denn wer teilt, gewinnt, weil dann alle glücklich sind.

Viele Menschen begehen am 11. November gemeinsam mit ihren Kindern das Sankt-Martin-Fest, vielleicht inzwischen besser bekannt als der Martinstag oder auch Laternenumzug. Doch wissen die Kinder überhaupt, warum sie auf die Straße gehen und die Nacht mit ihren Laternen erleuchten? Dieses Buch erzählt die Geschichte von Sankt Martin und damit die Geschichte von Mitgefühl, von Teilen, von Nächstenliebe. Auf jeweils einer Doppelseite werden die kurzen, kindgerechten Texte durch bunte, hübsche und detailreiche Zeichnungen untermalt. Die Zeichnungen sind ebenfalls kindgerecht, so ist z.B. auf jeder eine kleine weiße und zuckersüße Maus zu sehen.

Kurz und knapp wird die Martinsgeschichte erzählt, auf den Punkt, ohne Schnickschnack und ganz einfach und direkt. Für die ganz Kleinen ein schönes Bilderbuch zum Vorlesen, aber auch für Erstleser bestens geeignet. Neben der Bedeutung hinter dem Martinstag lernen die Kinder so wichtige Wert wie Mitgefühl und Nächstenliebe und auch, das Teilen glücklich macht.

Ein schönes Buch, welches ich sehr gerne weiterempfehle. Nicht nur für christliche Menschen, sondern für alle. Hier kann sich jeder ein Scheibchen von abschneiden. Daher sehr gute 4 Sterne. 

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Cover des Buches Die Geschichte von Sankt Martin (ISBN: 9783451715334)
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Rezension zu "Die Geschichte von Sankt Martin" von Susanne Niemeyer

Auf euch wartet eine ganz bezaubernde Sankt Martin Geschichte, in der Martins Liebe zu den Menschen deutlich zu spüren ist
Kinderbuchkistevor 4 Monaten

Nina Hammerles wundervolle Coverillustration auf der ein junger Martin seinen Mantel mit einem armen, frierenden Mann teilt hat mich sofort begeistert. Das es den Kindern auch so gehen wird hatte ich gehofft, dass es dann genauso und noch besser eingetroffen ist, hat mich sehr gefreut. 

Da Martin hier fast noch ein kindliches Gesicht hat und durch das Niederknien vor dem frierenden Mann auch recht klein wirkt, hat man das Gefühl ein Kind teilt seinen Mantel, was es gerade für jüngere Kinder noch viel nahbarer macht. 

Susanne Niermeyer erzählt die altbekannte Geschichte vom heiligen Martin sehr kindgerecht, einfühlsam und spannend und auf ihre ganz eigene Weise, die bei meinen Lesekindern sehr gut ankam und mich begeisterte, weil hier wunderbar transportiert wird wie zugewandt Martin gegenüber den armen Menschen ist. Seine Menschenliebe ist es, was die Geschichte ausmacht und die wir sowohl über die erzählende Handlung als auch in den wundervollen, zeitlosen Illustrationen zu jeder Zeit erleben und spüren dürfen. 

Zu Beginn sehen wir den kleinen Martin mit seinem Hasen vor dem Kamin sitzend. Wenn wir nicht wüssten, dass wir hier eine Geschichte vom heiligen Martin vor uns haben, könnte es auch der Beginn einer Geschichte sein, in der es vielleicht um den Hasen geht oder die besondere Freundschaft des Jungen zu seinem Hasen und genau das ist es, was die Geschichte ausmacht. Hier wird nicht einfach von einem Soldaten erzählt, der seinen Mantel teilt. Susanne Niermeyer beginnt viel früher, in Martins Kindheit, in der sein Vater Soldat ist und der von seinem Sohn erwartet, dass auch er Soldat wird. Eigentlich würde Martin viel lieber Arzt werden, doch da duldet der Vater keinen Widerspruch. 

Als Martin zum Geburtstag ein Schwert bekommt ist er erst einmal entsetzt denn was soll er mit einem Schwert, damit kann man doch jemanden verletzten. Ein Schwert ist gefährlich. Als er das genauso seinem Vater sagt erklärt ihm dieser, dass genau das wichtig ist, damit sich die Feinde fürchten. Martin versteht nicht, was der Vater mit Feinden meint. Als er dann hört, Feinde sind "alle die nicht so sind wie wir" ist er entsetzt. Sein Hase ist auch anders, wie er, doch ist er deshalb doch nicht sein Feind. Es vergehe einige Jahre. Der kleine Martin ist groß geworden. Seine Eltern schicken ihn zum Militär, genauso wie es der Vater schon vor vielen Jahren bestimmt hatte, als er Martin sein erstes Schwert schenkte. Die Eltern sind stolz, nur Martin kann sich mit seiner Rolle nicht anfreunden. In mehreren Bildern erleben wir, was Martin beim Militär so alles lernen muss und wie er sich dabei fühlt. Glücklich sieht er nicht aus. Er vermisst seinen Hasen und die Honigmilch seiner Mutter. Im Vergleich zu den anderen Soldaten sieht Martin immer noch sehr, sehr jung aus. 

Eines Tages bekommt Martin von einem anderen Soldaten ein Buch geschenkt, das Martin sehr gefällt den da steht unter anderem, dass man seine Feinde lieben soll. Ihr ahnt um was für ein Buch es sich handelt, es ist die Bibel die Martin so begeistert. "Lieben ist schöner als kämpfen", genau das ist es, was Martin auch denkt und fühlt. 

Eines Abends im Winter als Martin Wachdienst hat und er mit seinem Pferd unterwegs ist, sieht er einen Mann zusammengekauernt und frierend, nur mit einem ganz dünnen Hemd bekleidet an der Stadtmauer sitzend. Sein Begleiter meint man müsse ihn vertreiben. So jemand hat dort nichts zu suchen, doch Martin sieht das ganz anders. Er findet das man genau diesem Mann helfen muss und deshalb steigt er vom Pferd ab, zieht seinen Mantel aus, nimmt sein Schwert und teilt ihn. Den einen Teil legt er dem frierenden Mann um, den anderen wirft er sich selbst wieder um und reitet von dannen. Die Menschen, die ihn sehen lachen ihn aus, weil man seine Strümpfe sieht. Ein Soldat in Strümpfen ist für sie eine Lachnummer. Doch das stört Martin nicht. Er ist einfach nur glücklich, dass er dem Mann helfen konnte. 

In der Nacht erscheint ihm Jesus im Traum. War der Mann, dem er geholfen hatte, vielleicht Jesus? Jesus erklärt ihm: "Immer, wenn du jemandem hilfst, hilfst du mir."

Da beschließt Martin nur noch für das Gute zu kämpfen und das ganz ohne Schwert.  Wie er das machen möchte, fragt ihr euch?

Schaut ins Buch, taucht in die ganze Geschichte ein und erlebt und vor allem spürt selbst den Zauber der Geschichte. Der Geschichte des heiligen Martins, der für die da ist, die Hilfe brauchen.

Durch die Art und Weise wie Susanne Niermeyer die Geschichte erzählt inspiriert sie ihre Leser es Martin gleich zu tun. Und das ist es, was mir an der Geschichte so gut gefällt. Sie ist unglaublich nahbar, den Menschen zugewandt und inspirierend, nicht zuletzt, weil die Kinder durch Nina Hammerles junge Martinsfigur eine Identifikationsfigur vorfinden, die ihnen ähnlich ist.

Hier braucht es keine gezielte Gesprächseröffnung, um Kinder anzuregen darüber nachzudenken, wie sie helfen können, das kommt von ganz allein. 

Es gibt viele schöne Sankt Martins Geschichten, die von Martins Wirken erzählen und erklären wieso wir ihm gedenken, doch eine so nahbare, so an der Zielgruppe Kind orientierte Geschichte kannte ich noch nicht. Gerade für jüngere Kinder zwischen 3 und 5 Jahren ist sie einfach perfekt. 

Schaut doch selbst einmal in das Buch und lasst die Geschichte mit ihren bezaubernden, liebevollen Illustrationen auf euch wirken.

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