Nina Hansemann Feennacht

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Inhaltsangabe zu „Feennacht“ von Nina Hansemann

Schlafen, trainieren, Kreaturen töten – Leilas Leben ist perfekt. Bis zu dem Tag, an dem sich die Fee Vanora aus ihrem Kristallkäfig und somit aus dem ihr auferlegten Bann befreit. Auf Rache sinnend, wird Vanora zu einer Bedrohung für die Welt der Menschen. Der Einzige, der Leila im Kampf gegen Venora helfen kann, ist ausgerechnet ebenfalls vom Volk der Feen. Der unwiderstehliche Luthias. Ihm hat Leila ihre seltenen Niederlagen zu verdanken. Luthias lässt keine Gelegenheit aus, Frauen zu erobern, und lebt auch sonst die hinterlistige Art seines Volkes mit Genuss aus. Obwohl sich Leila nicht in die Schlange seiner Verehrerinnen einreihen will, und ihm keinesfalls zu trauen ist, fällt es ihr zunehmend schwerer, sich seinem Charme zu entziehen. Nicht ahnend, dass Luthias in der Tat seine eigenen Pläne verfolgt, lässt sie immer mehr Nähe zu.

Ein gutes Buch für Zwischendruch. Schnell zu lesen und spannend geschrieben.

— darkstar9
darkstar9

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  • Tolles Debüt

    Feennacht
    AnnikaDick

    AnnikaDick

    04. January 2014 um 14:31

    Leila wuchs als einziges Mädchen innerhalb der "Bruderschaft" auf, lernte dort zu kämpfen und sich an den Alltag der Bruderschaft anzupassen. Bis sie vor einigen Jahren in einem Kampf mit der Fee Vanora ihren Partner und beinahe ihr Leben verloren hat. Durch die Lügen aufgeschreckt, die ihr im Nachspiel dieses Vorfalls bewusst wurden, hat sie der Bruderschaft und ihrem Mentor Tagus den Rücken gekehrt. Doch das Kämpfen gegen jene Wesen, die aus der anderen Welt in unsere herüberkommen, hat sie nicht aufgegeben. Sie kämpft jede Nacht allein gegen Vampire, Werwölfe, Nixen, und was sonst noch so in unseren Wäldern und Städten umherwandelt. Es gab bisher nur zwei Gegner, die sie nicht besiegen konnte: Die derzeit noch verbannte Vanore und die männliche Fee Luthias. Letzterer hat sie jedoch nicht versucht zu töten, was ihn Leila nicht gerade sympathischer macht, wie man eigentlich denken sollte. Leila verachtet Feen und die Spiele, die sie treiben. Doch als Vanoras Gefängnis zu splittern beginnt und die Gefahr ihrer Rückkehr greifbar wird, muss Leila gerade bei Luthias Hilfe suchen. Denn allein hat sie gegen die alte Fee gar keine Chance. So bietet sie in ihrer Verzweiflung Luthias das einzige, von dem sie glaubt, dass es ihn interessieren könnte: Ihren Körper für eine Nacht. Jaaaa, spätestens hier hätte ich das Buch gerne in einem Rutsch durchgelesen. Noch dazu, weil ich wissen wollte, weshalb Luthias im Gegensatz zu den anderen Feen nicht strahlend hell ist, sondern ihn eine gewisse Dunkelheit umgibt. Auch die Wahrheit über Leilas Herkunft, was genau ihr Mentor noch so verschwiegen hat und hach, ich wollte einfach alles und zwar sofort. Nina Hansemann hat mit Feennacht einen wunderschönen, spannenden, aufregenden und romantischen Erstling veröffentlicht. Das Umeinanderhertänzeln der beiden Protagonisten, das Knistern, das man zwischen ihnen geradezu spüren konnte, einfach herrlich. Allerdings muss ich einen kleinen Punkt bemängeln, der ganz zu Beginn ein großer persönlicher Pluspunkt war: Schottland! Als ich gelesen habe, wo das Buch spielt, war ich schon hin und weg. Leider habe ich im Buch selbst davon nicht mehr so viel gespürt, wie ich es mir erhofft habe. Daher einen mini-halben Punkt Abzug. Dennoch kann ich "Feennacht" uneingeschränkt empfehlen und hoffe, bald etwas Neues von der Autorin in Händen halten zu dürfen.

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  • Ein gutes Debüt

    Feennacht
    susanna_montua

    susanna_montua

    13. June 2013 um 18:56

    Meine Meinung: Das Cover spricht mich schon sehr an. Die Farben verschwimmen ineinander, der abgebildete, nackte Männerkörper sieht wahrlich ganz ansehnlich aus, Schriftzug, toll - und, ganz offen, die Dicke des Buches täuscht. Ich dachte noch 208 Seiten, das schaffe ich in drei Tagen - pfffffft! Ich brauchte über eine Woche, da wirklich jeder Fetzen Platz mit Schrift ausgefüllt wurde. Aus 208 würde somit locker 416 werden - aber nun denn, ich gewöhnte mich daran. Kommen wir zu den Charakteren. Und hier beginnen meine Bauchschmerzen. Allen voran steht natürlich Leila - kurz und unverblümt: ich mag sie nicht. Ich mochte sie fast die ganze Zeit hindurch nicht. Sie war mir wirklich so unsympathisch. Ich empfand sie etwas voreingenommen (was sicherlich so sein sollte) aber auch so dickköpfig und starrsinnig. Es besserte sich in der Mitte etwas aber - der Funke sprang nicht über. Luthias die männliche Fee hingegen war grandios. Sexy, verrucht und hinterlistig, ohne dabei abstoßend zu sein. Er schaffte es, was Leila nicht vermochte, einen durch die Geschichte zu tragen! Er spiegelte viele Facetten - toller Charakter. Wenngleich er am Ende ein wenig liebesduselig wurde. Tagus - Was kann ich über ihn sagen? Er bleibt anfangs recht blass und bekommt erst zum Ende seine Chance, die er, wie ich finde, sehr gut nutzt. Wobei er schon etwas sprunghaft in seiner Laune ist, aber das schreibe ich einfach seiner Vergangenheit zu. Die Sprache ist gewöhnungsbedürftig. Anfangs mühte ich mich etwas ab, in das Tempo zu kommen und es stand zu halten. Aber mit der Zeit und vor allem in der Mitte, entwickelte es dann eine Eigendynamik. Die Sätze passten, die Wörter fühlten sich richtig an. Wer also saloppe Aussprache sucht, Personen die sich flegeln, Autos die liebevoll Knutschkugel genannt werden und barbarischen Sex sucht, der wird hier fündig. Abschließend muss ich sagen, war ich hin und hergerissen. Auf der einen Seite, weil ich mir mit dem schleppenden Anfang und Leila sehr schwer getan habe, auf der anderen Seite, weil ich nicht wusste, was es nun für ein Roman sein wollte. Erotik oder Fantasy, oder doch beides? Auch die einfache Wortwahl machte es mir stellenweise schwer, der Geschichte zu glauben. Die Mitte hingegen zog richtiggehend an mir vorbei, riss mich mit und katapultierte mich auf die Lichtung, in die Pubs und das Kloster. Ein gutes Debüt, eine schön durchdachte Geschichte, mit viel bernsteinfarbenen Augen, ein paar wenige Schreibfehler und raschem Tempo. Kann man ruhig lesen.

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  • Feennacht

    Feennacht
    herminefan

    herminefan

    23. May 2013 um 20:05

    Inhaltsangabe: Schlafen, trainieren, Kreaturen töten – Leilas Leben ist perfekt. Bis zu dem Tag, an dem sich die Fee Vanora aus ihrem Kristallkäfig und somit aus dem ihr auferlegten Bann befreit. Auf Rache sinnend, wird Vanora zu einer Bedrohung für die Welt der Menschen. Der Einzige, der Leila im Kampf gegen Venora helfen kann, ist ausgerechnet ebenfalls vom Volk der Feen. Der unwiderstehliche Luthias. Ihm hat Leila ihre seltenen Niederlagen zu verdanken. Luthias lässt keine Gelegenheit aus, Frauen zu erobern, und lebt auch sonst die hinterlistige Art seines Volkes mit Genuss aus. Obwohl sich Leila nicht in die Schlange seiner Verehrerinnen einreihen will, und ihm keinesfalls zu trauen ist, fällt es ihr zunehmend schwerer, sich seinem Charme zu entziehen. Nicht ahnend, dass Luthias in der Tat seine eigenen Pläne verfolgt, lässt sie immer mehr Nähe zu ... Zur Autorin: Nina Hansemann wurde 1983 in Alfeld an der Leine geboren. Ihre Ausbildung zur Assistentin für Hotelmanagement schloss sie erfolgreich ab. Anschließend verbrachte sie einige Zeit in Schottland und arbeitete in Edinburgh. Nebenbei veröffentlichte sie Beiträge in verschiedenen Printmedien. Seit 2010 lebt sie in Puchheim. Cover: Das Cover gefällt mir ganz gut. Wenn ich es ohne den Inhalt betrachte, finde ich es eigentlich total schön, ich mag die Farbe, die leichten Schnörkel und der Mann. Allerdings finde ich, dass zu wenige Elemente, die zum Inhalt passen, zu sehen sind. Aber an sich ist es echt schön. Idee/Handlung: Die Idee gefällt mir sehr gut, Feen, Vampire und Jäger sind zwar keine neue Idee, doch die Mischung gefällt mir ganz gut. Die Handlung ist auf jeden Fall interessant, denn es gibt zwei unterschiedliche Welten, die doch durch Portale betreten werden können. Deswegen kommen die manche Wesen aus der magischen Welt und diese werden dann von den Hütern gejagt. Leila war eine Hütern bis etwas passierte, was ihr Leben auf den Kopf stellte und sie völlig neu denken musste. Luthias lebt in dieser Welt und lässt es sich scheinbar gut gehen, weswegen ihn Leila anfangs verurteilt. Ich finde, die Autorin führt die Fäden, die sie nach und nach einbaut, gut zusammen und man erfährt wirklich erst am Ende alles. Die Geheimnisse von Luthias und Tagus werden nach und nach aufgedeckt und das ist wirklich interessant.   Schreibstil: Der Schreibstil gefällt mir ganz gut, es ist nicht zu ausschweifend, aber ich finde, man kann sich alles gut vorstellen und es ist schön beschrieben. Charaktere: Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, denn jeder hatte seine eigenen Geheimnisse und es gibt viele Überraschungen. Leilas Entwicklung fand ich sehr gut, da sie anfangs jedes magische Wesen umbrachte, doch auch nachher verstand, dass nicht alle dieser Wesen bösen sind. Sie ist sehr mutig, aber auch stur und gibt nicht nach. Ihr ganzes Leben lang hat sie fast nur der Jagd und der Bruderschaft geopfert, sodass sie nie wirklich ausgegangen ist. Deswegen war es auch sehr interessant zu lesen, wie sie langsam aus sich heraus kam. Mir ist sie auf jeden Fall sympathisch. Luthias fand ich sehr interessant, er hatte viele Geheimnisse und man konnte ihn nie so ganz durchschauen. Oberflächlicher betrachtet, dachte man zuerst, dass er nur auf sein Vergnügen aus ist und nur seine Ziele verfolgt, doch man merkte auch bei ihm eine Entwicklung, als er sich langsam in Leila entwickelt. Am Ende fand ich ihn auf jeden Fall sehr sympathisch. Meinung: Das Buch hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Ganz zu Anfang war ich erst ein wenig überrascht, denn ich dachte, es würde in einer älteren Zeit spielen, da es sich so anhörte, doch nachher habe ich gemerkt, dass es in der heutigen Zeit spielt und die Mischung der traditionellen, alten Bruderschaft mit der modernen Wissenschaft fand ich sehr interessant. Trotzdem ist es eher High Fantasy, aber nicht so stark. Das Buch ist sehr abwechslungsreich und auch spannend, denn es gibt mehrere unterschiedliche Szenen. Trotzdem gibt es aber auch lustig Szene, wie zum Beispiel, als sie erfährt, dass Luthias Auto fährt und sie so überrascht war. Da musste ich echt schmunzeln. Auch die Liebesgeschichte gefällt mir sehr gut, da sie sich realistisch entwickelt und trotzdem sehr romantisch ist. Auch die Beziehung zwischen Tagus und Leila finde ich interessant, denn sie ist etwas Besonders. Die Autorin führt alle Ideen auf jeden Fall geschickt durch das Buch und mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Deswegen würde ich es auch empfehlen.

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  • Rezension zu Feennacht von Nina Hansemann

    Feennacht
    BrinaWe

    BrinaWe

    02. May 2013 um 10:54

    Meinung: Die Protagonistin Leila wächst in der Bruderschaft auf, diese die Menschheit vor magischen Kreaturen wie Hexen, Werwölfen, Vampiren und auch Feen schützt. Fünf Jahre ist es her, seitdem Leila die Bruderschaft verlassen hat und nach dem Kampf mit Vanora alleine Nacht für Nacht auf die magischen Wesen der anderen Welt jagt macht. Ich finde, dass Feennacht ein sehr schlichtes Cover hat. Es ist in beige mit rot und im Hintergrund kann man eine männliche Person erkennen. Ich vermute, dass es sich hierbei um die Fee Luthias handelt. Der Schreibstil von Nina Hansemann ist sehr einfach, so dass man keine Probleme damit hat in die Geschichte von Feennacht einzufinden. Die Autorin beschreibt den Inhalt mit ihrem Schreibstil sehr genau, so dass man sich nicht nur schnell in die Geschichte einfindet, sondern auch in die Materie eintauchen kann. Die Geschichte selbst ist nicht außergewöhnlich, aber sehr interessant. Die Liebesgeschichte zwischen Leila und Luthias sehr niedlich beschrieben. Was interessant ist, dass die Welt der Menschen durch ein Portal mit der Welt der magischen Wesen getrennt ist. Trotzdem gelangen in unbestimmten Abständen immer wieder magische Wesen in die Menschenwelt und Leila macht Jagd auf sie. Dabei stammt sie selber aus der magischen Welt, welches ihr der Leiter der Bruderschaft seit ihrer Ankunft in der Menschenwelt verschweigt. Weiter wird ihr auch verschwiegen, wer vor 5 Jahren Vanora wirklich in den Glassplitter verbannt hat. Mittlerweile beginnt der Glassplitter zu bröckeln und Leila macht sich ans Training um Vanora wieder zu verbannen ... Die Charaktere wurden von Nina Hansemann sehr gut beschrieben. Da haben wir Leila, die als sehr starke junge Frau rüberkommt und für mich sehr symphatisch ist. Was man ihr etwas übel nehmen muss, dass sie auf einige Vorschläge nicht eingeht. Dann lernen wir noch Luthias kennen. Er ist auch ein sehr starker und selbstbewußter Typ, der in der Frauenwelt nichts anbrennen lässt. Dies ist aber bei einer Fee nichts ungewöhnliches. Der Nachteil bei Luthias ist, dass er mit den Frauen zuwenig Energie bekommt, um ewig der Schattenwelt fern zu bleiben. Erotik spielt zwar eine große Rolle im Buch, aber sie steht nicht im Vordergrund. Die eigentlichen Sexszenen waren ziemlich kurz, aber dafür nicht vulgär oder übertrieben. Man spürte allerdings das ganze Buch über das Knistern zwischen Leila und Luthias. Fazit: Mir hat Feennacht sehr gefallen. Es wird zwar keines meiner Lieblingsbücher werden, aber die Geschichte von Leila und Luthias bleibt in Erinnerung. Es ist ein angenehmer Fantasyroman für zwischendurch, da er fix zu lesen war.

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  • Rezension zu "Feennacht" von Nina Hansemann

    Feennacht
    Herzbuecher

    Herzbuecher

    07. April 2013 um 22:26

    Leila stammt nicht von dieser Welt - im wahrsten Sinne des Wortes. Tagus, Leiter der Bruderschaft, fand sie einst vor dem Tor zur magischen Welt, zog sie auf und bildete sie zur Hüterin aus. Deren Aufgabe ist es, magische Wesen abzufangen, die durch das Portal, das sich an den Tagundnachtgleichen im März und September öffnet, unerlaubt die Welt der Menschen betreten. Eines Tages zeigt sich während eines Einsatzes zum ersten Mal Leilas Magie. Mit ihrer Hilfe kann sie die mächtige Fee Vanora verbannen. Enttäuscht, dass Tagus ihr wichtige Details verschwiegen hatte, verlässt Leila daraufhin die Bruderschaft, um die sich illegal in der menschlichen Welt aufhaltenden Kreaturen im Alleingang zu töten. Sie unterscheidet nicht zwischen Gut und Böse, betreibt ihr blutiges Handwerk mit antrainierter Effizienz. Bis Luthias ihren Weg kreuzt. Ihn kann sie nicht besiegen. Der Feenmann befindet sich seit mehr als 400 Jahren auf dieser Seite des Portals und vertreibt sich die Zeit mit dem Verführen menschlicher Frauen. Leila findet ihn abstoßend und zugleich faszinierend. Ihre Hexennatur rät ihr zur Vorsicht, und sie beschließt, sich von ihm fernzuhalten. Plötzlich sprechen alle Anzeichen dafür, dass Vanora in Kürze zurückkehren wird, um sich an Leila zu rächen. Und das einzige Wesen, das ihr helfen kann sich für den bevorstehenden Kampf zu rüsten, ist Luthias. Leila wirft ihre Bedenken über Bord und wendet sich an die männliche Fee. Um ihn zu ködern, bietet sie Luthias die einzige Bezahlung an, die er unmöglich auszuschlagen vermag: Eine Nacht mit Leila. Selten habe ich mich mit einer Rezension so schwergetan wie mit der zu Feennacht. Denn das Buch ließ mich zwiespältig zurück, bescherte mir gemischte Gefühle, die in Worte zu kleiden mir außerordentlich schwer fielen. Die Versuchung die Rezension nicht zu schreiben war groß, die Herausforderung jedoch größer. Einerseits besitzt Nina Hansemann einen angenehm unkomplizierten Schreibstil, andererseits behindern diverse Rechtschreibfehler, wie etwa die häufige Verwechslung von „das“ und „dass“, sowie unterschlagene Wortendungen bzw. Wörter ein flüssiges Lesen. Auch stolperte ich gelegentlich über vermeidbare Wortwiederholungen. Während äußerst bildlich geschilderte Bewegungsabläufe Szene um Szene wie einen Film vor dem geistigen Auge ablaufen lassen, sind Beschreibungen der Umgebung kaum vorhanden. Die Geschichte spielt in Schottland, gleichwohl hätte sie überall angesiedelt sein können. Der fraglos einfallsreichen Grundidee steht ein nicht immer fesselnder Plot gegenüber. Es herrscht ein Mangel an Highlights, und der finale Kampf kommt etwas unspektakulär daher. Der rote Faden der Geschichte wird konsequent verfolgt und zu Ende geführt. Indes entdeckte ich ein paar liegengelassene Nebenhandlungsfäden sowie diverse Handlungssprünge, die dem Gesamtgewebe einen lückenhaften Anstrich verleihen. Eine Jungfrau trifft auf einen in Liebesdingen überaus versierten Mann. Stoff für einen historischen, nicht aber zeitgenössischen Roman. Auch wenn die Autorin Leilas Mangel an Erfahrung erklärt, umweht ihn ein antiquierter Hauch. Die Entwicklung von Leilas und Luthias‘ Beziehung schildert sie jedoch in nachvollziehbarer Art und Weise und platziert die sich daraus ergebenden prickelnden, dennoch sehr ansprechend gestalteten Erotikszenen an den richtigen Stellen. Über viele Seiten hinweg wollte es mir nicht gelingen Leilas schroffes Verhalten zu verstehen. Voller Misstrauen allem und jedem gegenüber ist sie zumeist wuterfüllt und kratzbürstig unterwegs. Bis zu einem gewissen Grad fand ich ihre negative Einstellung durchaus nachvollziehbar. Allein, der Prozess ihres Umdenkens setzte für meinen Geschmack viel zu spät ein. Immerhin ändert sie sich allmählich und gewann peu à peu meine Zuneigung. Doch ich habe Leila nicht zur Gänze kennengelernt. Schuld daran mag das schwarze Loch sein, das ihre Vergangenheit ist, da weder ihre Kindheit noch Teenagerzeit angesprochen werden. Luthias‘ Hintergrund wird dagegen sehr gut durchleuchtet, seine Dämonen werden offenbart. Dass er eine ziemliche Weile undurchschaubar erscheint, ist schlicht und einfach Feenart. Geheimnisse finde ich faszinierend. Und der mit einer großen, gewichtigen Rolle betraute Tagus hat viele davon. Diese zu ergründen bereitete mir großes Vergnügen. Fazit Feennacht ist meines Erachtens vergleichbar mit einem Diamanten, dem der Feinschliff fehlt. Denn Nina Hansemann legt ein von der Grundidee her höchst interessantes Werk vor, aus dem man mit einem aufmerksameren Lektorat durchaus hätte mehr machen können. 3,5/5 Herzen

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  • Rezension zu "Feennacht" von Nina Hansemann

    Feennacht
    Aki_Dark

    Aki_Dark

    08. January 2013 um 21:21

    Das Leben der in einem Kloster bei der Bruderschaft aufgewachsenen Wächterin Leila könnte in ihren Augen nicht besser sein: sie ist ihr eigener Herr, sie tötet die bösen Geschöpfe der Nacht(Vampire, Werwölfe,Feen, etc) und ansonsten geht es ihr gut. Jedenfalls redet sich das Leila ein. Eines Tages ist sie allerdings auf die Hilfe der Schattenfee Luthias angewiesen. Das kann also quasi nur im Chaos enden. Sie mag ihn nicht, er will sie nicht leiden können, alles perfekt also. Zudem muss Leila ihr Denken und Wissen über die Wesen in dieser Welt ganz schön überarbeiten, ist sie selbst doch auch ein Halbes. Wenn da nicht diese Liebe wäre, die allen immer einen Strich durch die Rechnung machen muss und wäre da nicht die böse Fee Vanora, die Leila nach dem Leben trachtet und Luthias gerne als Spielgefährten zurück hätte, dann ja dann könnte die Geschichte einfach enden. Tut sie aber nicht. Es gibt in dieser Geschichte Kämpfe; gegen dunkle Wesen, aber auch mit sich selbst und trotz der Verliebtheit. Die Geschichte an sich ist schlüssig, gut durchdacht und meistens nachvollziehbar. Die Charaktere sind symphatisch, wenn auch nicht übermäßig stark ausgearbeitet, aber das liegt dann auch an der kurzen Seitenzahl, ist aber auch nicht wirklich schlimm. Die vorkommenden erotischen Szenden zwischen den beiden Protagonisten entschädigt eh für ein paar Ungereimtheiten vorher. Sprachlich gesehen kann ich auch nicht meckern, das Buch lässt sich leicht lesen und ist flüssig geschrieben. Die Beschreibungen einzelnder Szenerien oder Momente sind gut gemacht. Ein super Buch für zwischendurch, auch wenn man die Feen hier gut gegen Vampire aus einigen anderen Storys tauschen könnte.

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  • Rezension zu "Feennacht" von Nina Hansemann

    Feennacht
    Themistokeles

    Themistokeles

    16. October 2012 um 10:12

    Bei diesem Roman war ich ehrlich überrascht. Vor allen Dingen zunächst von dem Format, das der Verlag hier nutzt. Hingegen den meisten anderen Romanen, die ich kenne und die eine normierte Seite nutzen, befinden sich in diesem Roman deutlich mehr Zeilen pro Seite, was beim Lesen zunächst echt ungewohnt war, kam ich mir doch sehr langsam vor und wunderte mich immer, wie wenig ich an Seiten erst geschafft hatte. Geschadet hat das dem Roman an sich nicht, auch wenn ich mir ähnlich langsam vorkam, wie bei einem langweiligen Roman, obwohl dieser das ganz eindeutig nicht war, denn die Geschichte hat mir doch überraschend gut gefallen. Insgesamt stand die Handlung des Romans für mich beim Lesen ein wenig hinten an, da ich einfach den Eindruck bekommen hatte, dass auch der Autorin die Handlung nicht wirklich wichtig war, sondern vor allen Dingen die Beziehung zwischen Luthias und Leila. Allein schon dadurch, dass die eigentliche Handlung oft sehr wenig Raum einnahm und manches Mal auch vielleicht etwas zu schnell verlaufen ist. An manchen Stellen hätte ich mir dahingehend auch ein wenig mehr gewünscht, da mir die Handlung doch ab und an sehr vernachlässigt vorkam und ein bisschen mehr Tiefe in diesem Bereich auch schön gewesen wäre. Richtig gut gelungen und eindeutig auch mit mehr Aufmerksamkeit seitens der Autorin bedacht, waren aber auf jeden Fall die Szenen zwischen Leila und Luthias, in denen man die aufgeladene Atmosphäre, das Knistern und sie Spannung zwischen ihnen einfach extrem gespürt hat. Und das für mich auch einfach tolle an der Sache war auch, das man viele Szenen aus der Sicht von beiden Charakteren erleben durfte und damit den jeweiligen Gefühlen beider Parteien nahe kommt. Und gerade durch dieses erleben der Gefühlswelten der beiden, muss ich ehrlich gestehen, ist mir Luthias immer sympathischer geworden und er ist auch ganz eindeutig ein sehr anziehender Charakter. Insgesamt waren dadurch auch einfach die Persönlichkeiten der beiden herausgearbeitet und auch die der anderen, so dass man die Charakter immer mehr zu lieben oder auch zu verabscheuen begann. Was mir auch richtig gut gefallen hat, waren die intimeren Szenen, die ehrlich richtig schön beschrieben wurden und sich richtig schön stimmig in die gesamte Geschichte eingefügt haben und nicht so herausgerissen wirkten. Einzig noch sehr seltsam, war das aufgreifen mancher Themen, die angeschnitten wurden, zu denen aber im späteren Verlauf der Geschichte keinerlei Informationen mehr kamen, wo ich mich doch etwas gewundert habe, was der Anschnitt dieses Themas überhaupt sollte. Irgendwie fühlte ich mich dadurch nämlich doch ein wenig in die Irre geführt. Trotz den kleinen Mankos war das Buch allein wegen des interessanten Feenkonzepts und der tollen Atmosphäre zwischen Leila und Luthias, sowie auch wegen Luthias an sich, ein großer Lesespaß.

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  • Rezension zu "Feennacht" von Nina Hansemann

    Feennacht
    78sunny

    78sunny

    07. October 2012 um 23:29

    3,9 von 5 Sternen Inhalt: Leila wächst unter Männern in der Bruderschaft auf. Diese Gemeinschaft schützt die Menschenwelt vor magischen Wesen. Eines Tages trifft sie während der Jagd auf ein Fee namens Luthias und verliert zum ersten Mal einen Kampf. Langsam lernt Leila durch ihn nun mehr über die magischen Wesen und merkt, dass es nicht nur Gut und Böse gibt, sondern auch noch vieles was dazwischen liegt. Was sie allerdings weiß, ist dass man sich vor Feen in Acht nehmen muss, da sie verdammt gern spielen und es mit der Wahrheit nicht so haben. Als ihr Leben in Gefahr gerät, muss Luthias beweisen ob sie nur ein Spiel für ihn ist oder mehr. Wie kam das Buch zu mir Ich habe es bei einem Gewinnspiel gewonnen. Aufmachung/Qualität Es ist das erste Buch, dass ich vom SiebenVerlag lese. Die recht kleine Schrift und die vollgepackten Seiten waren Anfangs etwas abschreckend und man hatte das Gefühl man kommt nicht voran, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran und das Buch liegt aufgrund seiner Größe besser in der Hand als ein normales Taschenbuch. Meinung: Erst einmal muss ich sagen, dass ich lieber Urban-Fantasy als High-Fantasy lese. Diese Geschichte ist eigentlich Urban, aber liest sich eher wie High-Fantasy, da fast die komplette Handlung unter magischen Wesen spielt. Rein Genre-technisch war es nicht ideal für mich, aber es konnte mich trotzdem gut unterhalten. Die Grundgeschichte ist nicht außergewöhnlich, aber interessant. Es gibt die magische Welt und die menschliche Welt die durch Portale getrennt sind. Diese Portale sollten nicht überschritten werden. Durch bestimmte Umstände gelangen magische Wesen allerdings durchaus in die menschliche Welt und dann kommen die Hüter ins Spiel. Sie jagen diese 'Flüchtlinge'. Leila wurde als Kind in der Nähe eines Portals gefunden und von der Bruderschaft der Hüter großgezogen. Sie selbst sieht sich als Hüterin, findet aber bei einem Kampf heraus, dass sie wohl doch mehr als nur ein Mensch ist. Die Geschichte handelt dann von ihrer Selbstfindung und ihrer Entscheidung wie ihr weiteres Leben aussehen soll. Eine kleine Moral wird recht offensichtlich über die Geschichte vermittelt, was ich allerdings eher positiv als negativ bewerte. Der Schreibstil ist recht einfach. Leider hatte ich oft das Gefühl das Sätze gestrichen wurden und dadurch manche Abschnitte eher holperig wirkten. Manche Sätze musste ich daher zweimal lesen, um den Zusammenhang zu verstehen. Viele Namen ähnelten sich entweder von der Schreibweise oder von der Aussprache und das machte das Verstehen ebenfalls etwas schwierig und man musste sich ständig konzentrieren. So etwas hindert mich aber leider am Abtauchen in die Geschichte. Inhaltlich gab es einige Ungereimtheiten. Dinge, die ich bereits als als gegeben angenommen habe, wurden dann plötzlich als Überraschung verkauft. Das wirkte ein wenig verwirrend, als ob man der Handlung schon voraus war. Das Buch ist in der dritten Person und in der Vergangenheit geschrieben, mein bevorzugter Schreibstil. Die Spannung war moderat und es gab leider einige Längen. Für Leute, die es gern spannend mögen, wird das Buch sicher eher langweilig sein. Für mich war es allerdings okay. Die Spannung wird durch die vielen Geheimnisse aufgebaut. Da wie oben erklärt, die Auflösung oft im Kopf schon längst vorangeschritten ist und dann erst Seiten später im Buch vorgenommen wird, kam die Spannung allerdings nicht so gut herüber. Das Ende oder das Finale war sogar extrem kurz und enttäuschend. Emotionen kamen nur bedingt herüber. Die Liebesgeschichte an sich war niedlich beschrieben und recht realistisch entwickelt. Am emotionalsten war für mich allerdings die Beziehung zwischen Tagus (Leilas' Lehrmeister) und Leila. Diese Beziehung zog sich durchs gesamte Buch und machte den Reiz für mich aus. Es gab eigentlich nur drei Charaktere auf die näher eingegangen wurde. Diese gefielen mir alle sehr gut. Die Nebencharaktere blieben allerdings sehr blass und so manche ihrer Handlungen wirkten zu überstürzt und unstimmig. Hier hätte man mehr draus machen können. Das Lehrer-Schüler-Verhältnis zwischen Tagus und Leila machte allerdings vieles wieder wett. Vor allem, dass man erst nach und nach immer tiefer in ihre Beziehung blicken durfte, gefiel mir sehr gut. Erotik spielt zwar eine große Rolle im Buch, aber sie steht nicht im Vordergrund. Die eigentlichen Sexszenen waren ziemlich kurz, aber dafür nicht vulgär oder übertrieben. Man spürte allerdings das ganze Buch über das Knistern zwischen Leila und Luthias. Die Liebesbeziehung wurde sehr gut aufgebaut. Sie wirkte locker, realistisch (soweit das bei Fantasy geht) und zum Schluss sogar überzeugend innig. Ein absoluter Pluspunkt des Romans. Grundidee 4/5 Schreibstil 3/5 Spannung 4/5 Emotionen 4/5 Charaktere 4/5 Erotik 4/5 Liebesgeschichte 5/5 Lesergruppe: Ich empfehle dieses Buch Lesern, die eine schöne Liebesgeschichte mit Highfantasy-Touch mögen. Ihr solltet nicht zu sehr auf Spannung wert legen und auch nicht zu viele rein erotische Szenen erwarten. Fazit: 3,9 von 5 Sternen Feennacht war ein schöner Fantasyroman für zwischendurch. Er begeisterte mich vor allem durch seine gut entwickelte Liebesgeschichte und die besondere Beziehung zwischen Lehrmeister und Schülerin. Die Hintergrundhandlung war interessant, aber sie wirkte leider etwas unausgegoren.

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  • Rezension zu "Feennacht" von Nina Hansemann

    Feennacht
    SunnyCassiopeia

    SunnyCassiopeia

    01. October 2012 um 21:40

    Inhalt Leila hat Jahrelang bei der Bruderschaft gelebt, bis ein Schicksalsschlag dem je ein Ende setzte. Fünf Jahre ist es her. Seitdem ist sie ihr eigener Partner, sie känpft und lebt allein, denn so hält sie es für sich am besten. Nie wieder wird sie Gefühle in jemanden investieren und diesen verlieren. Die Geschöpfe des übersinnlichen müssen daran glauben. Ob Werwolf, Vampir, sie tötet alle Wesen, die nciht in ihre Welt, die Welt der Menschen gehören. Leila trainiert täglich, um ihre Fähigkeiten im Kampf zu perfektionieren. ..........schneller, stärker, härter, besser....... Aber plötzlich steht sie dem Grauen erneut gegenüber....die Vergangenheit droht sie shcneller, als erwartet einzuhohlen und ihren Tot vorrauszusetzen. Der einzige der ihr jetzt noch helfen könnte, wäre der gutaussehende und überaus attraktive Luthias. Alles in Leila sträubt sich dagegen, aber ihre Zeit läuft bereits ab. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihre damalige Demütigung herunter zu schlucken und den Frauen umworbenen Elfen aufzusuchen. Luthias verkörpert alles, was Leila verachtet, allein die Tatsache, das er dem Elfenvolk angehört, sagt alles über seine Person aus. Luthias ist arrogant, selbstsicher, verlogene und intrigant....aber vorallem ist er hinterlistig und tut nichts, ohne sich daraus einen Vorteil zu vershaffen. Als Leila einen unmoralischen Pakt mit ihm schließt, ahnt sie noch nicht, das er seine ganz eigennützigen Ziele verfolgt...... Meine Meinung Die Leidenschaft in diesemBuch kommt nicht zu kurz, aber die Handlung an sich,war etwas fade. Leilas Training zog sich etwas in die Länge, ohne das wirklich Spannung auf kam. Luthias ist sexy und das sie ihm immer mehr und unwillig verfällt ist sehr erheiternd und auch shcön zu lesen...wie sie sich gegenseitig aufziehen und necken, Körperkontakt austauschen...aber trotzdem fehlte mir irgendwas...Spannung, Action, mehr Handlung...ich weiß es nicht. Es gibt auch nciht sehr viele Charaktäre, auf die näher eingegangen wird, das fand ich sehr schade und es kamen auch nicht viel Sympathie für Leila auf. Da war mir Luthia und die Elfe schön lieber.....und am liebsten hätte ich etwas über Steven gelesen, was nun leider nicht ging! :-) schade....aber in allem, ein nettes Buch für zwischendurch... Fazit Ein Leidenschaftlicher Roman, wo eine hinterlistige Elfe, einer Kriegerin dabei hilft, die älteste Elfe zu töten, was von anfang an zum scheitern verurteilt ist.....

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  • Rezension zu "Feennacht" von Nina Hansemann

    Feennacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. September 2012 um 17:00

    Leila ist bei der Bruderschaft groß geworden und hat so gelernt sich andersartigen Wesen zur Wehr zu setzen und diese aus unserer Welt zu verbannen – bis vor ein paar Jahren. Da verbannte sie zwar zunächst erfolgreich die mächtige Fee Vanora in einen Kristallkäfig – doch nicht ohne Verlust. Ihr Partner im Kampf ist dabei ums Leben gekommen und Leila gibt allein sich die Schuld. Von da an kämpft sie nur noch für sich selbst und will mit der Bruderschaft nichts mehr zu tun haben. Vanora jedoch sinnt auf Rache und zählt bereits die Tage bis sie aus ihrem Gefängnis herauskommt und Leila vernichten kann. Ausgerechnet Luthias, Fee und Frauenheld, scheint Leilas einzige minimale Chance auf ein Überleben eines weiteren Zusammentreffens mit Vanora zu sein. Die Handlung dieses Buches hat mich sehr mitgerissen und obwohl die Idee einer Kämpferin gegen das Böse sicherlich nicht neu ist, wurde sie sehr erfrischend umgesetzt. Die Handlung ist wirklich spannungsgeladen, Langeweile kommt beim Lesen garantiert nicht auf. Die Protagonisten sind sehr schön beschrieben, besonders in Leila konnte ich mich gut hineinversetzen. Luthias hingegen war mir oft ein Rätsel, brachte mich aber auch oft mit seinen Sprüchen zum Schmunzeln. Die Beziehung zwischen den beiden ist schon zu Beginn ein Hin und Her und es knistert gewaltig. Auch die anderen Personen sind zum Teil mit großer Sorgfalt ausgearbeitet worden und man schließt noch so manch andere Figur ins Herz. Der Schreibstil von Nina Hansemann ist locker und leicht, das Buch ließ sich gut und flüssig lesen. Durch mehrfache Wendungen blieb die Spannung stets aufrecht erhalten und ich konnte mich kaum von dem Buch losreißen. Das Cover des Buches ist ein echter Hingucker! Schade, dass ich es „nur“ auf meinem Kindle habe ;) Es passt sicher zu Büchern dieser Art, schade finde ich nur, dass die eigentliche Protagonistin so in den Hintergrund rückt. Dieses Buch ist definitiv eine Empfehlung wert!

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  • Rezension zu "Feennacht" von Nina Hansemann

    Feennacht
    Lesefee_booklover

    Lesefee_booklover

    12. August 2012 um 21:39

    Inhalt: Schlafen, trainieren, Kreaturen töten – Leilas Leben ist perfekt. Bis zu dem Tag, an dem sich die Fee Vanora aus ihrem Kristallkäfig und somit aus dem ihr auferlegten Bann befreit. Auf Rache sinnend, wird Vanora zu einer Bedrohung für die Welt der Menschen. Der Einzige, der Leila im Kampf gegen Venora helfen kann, ist ausgerechnet ebenfalls vom Volk der Feen. Der unwiderstehliche Luthias. Ihm hat Leila ihre seltenen Niederlagen zu verdanken. Luthias lässt keine Gelegenheit aus, Frauen zu erobern, und lebt auch sonst die hinterlistige Art seines Volkes mit Genuss aus. Obwohl sich Leila nicht in die Schlange seiner Verehrerinnen einreihen will, und ihm keinesfalls zu trauen ist, fällt es ihr zunehmend schwerer, sich seinem Charme zu entziehen. Nicht ahnend, dass Luthias in der Tat seine eigenen Pläne verfolgt, lässt sie immer mehr Nähe zu ... (bookshouse.de) Meine Meinung: Gleich am Anfang: Das Buch war einfach nicht meins. Zuerst, zu den Charakteren. Leila ist eine starke, emanzipierte Frau, die mir am Anfang noch sehr sympathisch war, doch ab der Hälfte des Buches, hat sie mich ein wenig an einen trotzigen Teenager erinnert. Denn egal was ihr vorgeschlagen wurde, sie ist immer dagegen. Bei Luthias war es ähnlich. Erst war ich von seinem Charakter begeistert und dann war er ein wenig, ich nenne es mal: langweilig. Mir fehlten einfach die Ecken und Kanten. Dann waren da noch ein paar andere Charakteren, die irgendwie sehr unscheinbar waren. Was mir auch gefehlt hat, waren genauere Beschreibungen von Orten, Gebäuden usw. Ich konnte einfach nicht meiner Fantasie freien Lauf lassen. Dennoch war die Beziehung zwischen den beiden sehr schön beschrieben. Nina Hansemann konnte es perfekt umsetzen, eine Liebesgeschichte langsam auszubauen. Also für Fans von sehr viel Romantik ist "Feennacht" wirklich das perfekte Buch. Ich finde es zwar ganz schön von Liebenden zu lesen, aber mir hat definitiv die Action gefehlt. Die Inhaltsangabe lässt auf einen harten Kampf und viele Probleme schließen, doch irgendwie wurde das alles in wenigen Seiten abgearbeitet. Hauptthema war wirklich nur die romantische Beziehung. Und das hat mich sehr gelangweilt. Ich musste mich oft aufraffen, um das Buch zu beenden und lesen sollte doch irgendwie noch Spaß machen. Nur weil mir das Buch nicht gefallen hat, heißt es aber nicht, dass das Buch auch nichts für euch ist. Die Bewertungen auf Amazon sind nämlich durchweg positiv. Leider hat das Buch nicht meine Erwartungen erfüllt, daher kann ich nur 2 Blümchen vergeben. Fazit: Ein großes Dankeschön geht an den Sieben Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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  • Rezension zu "Feennacht" von Nina Hansemann

    Feennacht
    Letanna

    Letanna

    01. August 2012 um 15:33

    Leila wurde von Tagus, einem Kämpfer der Bruderschaft großgezogen. Ihr Leben bestand bis vor 5 Jahren nur aus dem Training für die Bruderschaft. Dann hat Leila bei einem Kampf die die mächtige Fee Vanora in einen Kristallkäfig bebannt. Bei diesem Ereignis ist jemand ums Leben gekommen und Leila gibt sich dafür die Schuld. Sie hat die Bruderschaft verlassen und kämpft seit dem alleine gegen paranormale Wesen. Jetzt droht dieser Käfig zu zerspringen und Vanora sinnt auf Rache. Einzig die mächtige Fee Luthias könnte ihr helfen. Luthias ist ein Frauenheld und versucht es natürlich auch bei Leila. Sie schlägt ihm einen Handel vor, damit er ihr gegen Vanora hilft. Ich muss gestehen, dass ich anfangs arge Schwierigkeiten mit dem Charakter Leila hatte. Sie war mir durch ihr ständiges Gezicke sehr unsympathisch und ich stand kurz davon, dass Buch wieder zur Seite zu legen. Zum Glück habe ich es nicht getan, denn die Handlung konnte mich dann doch sehr begeistert. In dieser Welt leben die Feen, Vampire und Werwölfe unter den Menschen, die Bruderschaft sorgt hier für Ordnung unter den Wesen. An manchen Stellen war mir die Position dieser Bruderschaft nicht ganz klar wenn ich ehrlich bin. Wer steckt dahinter, sind alle Paranormalen böse? Da hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. Trotzdem konnte mich die Handlung nach den anfänglichen Schwierigkeiten packen, was vor allem an den Feen lag. Ich lese wirklich gerne Bücher über Feen und hier in diesem Buch wurden sie wirklich interessant dargestellt. Die Handlung ist sehr spannend und überrascht am Ende mit einem interessanten Plot. Leilas wahre Identität bleibt sehr lange ein Geheimnis, wird aber auch am Ende aufgelöst. Die Liebesgeschichte nimmt einer zentrale Rolle ein und ist richtig schön romantisch. Alles in allem auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Feennacht" von Nina Hansemann

    Feennacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe Leser der romantischen Fantasy, ich möchte Euch gerne zur Leserunde meines Romans "Feennacht" einladen. Zum Inhalt: Schlafen, trainieren, Kreaturen töten – Leilas Leben ist perfekt. Bis zu dem Tag, an dem sich die Fee Vanora aus ihrem Kristallkäfig und somit aus dem ihr auferlegten Bann befreit. Auf Rache sinnend, wird Vanora zu einer Bedrohung für die Welt der Menschen. Der Einzige, der Leila im Kampf gegen Venora helfen kann, ist ausgerechnet ebenfalls vom Volk der Feen. Der unwiderstehliche Luthias. Ihm hat Leila ihre seltenen Niederlagen zu verdanken. Luthias lässt keine Gelegenheit aus, Frauen zu erobern, und lebt auch sonst die hinterlistige Art seines Volkes mit Genuss aus. Obwohl sich Leila nicht in die Schlange seiner Verehrerinnen einreihen will, und ihm keinesfalls zu trauen ist, fällt es ihr zunehmend schwerer, sich seinem Charme zu entziehen. Nicht ahnend, dass Luthias in der Tat seine eigenen Pläne verfolgt, lässt sie immer mehr Nähe zu .. Der Sieben Verlag stellt für die Leserunde 4 Exemplare zur Verfügung, die unter denjenigen verlost werden, die sich bis zum 13. Mai melden. Schreibt dazu einen kurzen Text unter Bewerbung. Sobald Ihr die Bücher erhalten habt, beginnen wir. Beste Grüße, Nina

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  • Rezension zu "Feennacht" von Nina Hansemann

    Feennacht
    katja78

    katja78

    17. June 2012 um 16:12

    Zum Buch: Leila lebt nur noch für eines, das Töten von magischen Kreaturen, beladen von Schuldgefühlen, ist es schon fast wie eine Sucht.Von der Vergangenheit gebeutelt, ihren Partner Steven nicht retten zu können, hat sich ihr leben nur noch auf die Jagd versteift....mittendrin trifft sie auf einen alten Bekannten,Luthias. Promt ist die Vergangenheit wieder allgegenwärtig. Die damals scheinbar besiegte Fee Vanora, kann sich aus dem brüchigem Splitter befreien und sinnt auf Rache, werden Leila und Luthias es schaffen die Fee zu besiegen? Und hat ihre zarte Liebe eine Chance? Eigene Meinung: Mich hat das Buch beim lesen überzeugt, man bekommt hier mal eine ganz andere, neue Geschichte beschrieben, deren Handlung spannungsgeladen daher kommt. Die Autorin hat die Protaginisten sehr genau beschrieben und anhand von den Details und Beschreibung, baute ich schon sehr schnell eine Zuneigung zu Leila und Luthias auf. Ich musste sehr lange rätseln, was genau Leila letztendlich für eine Herkunft hat. Mit den entsprechenden Windungen innerhalb der Geschichte, wusste ich bis zum Ende nicht genau, wie es Enden wird. So muss ein Fantasyroman sein und ich wünsche mir mehr von der Autorin lesen zu dürfen, deswegen volle Sternchenanzahl von mir. Das Cover ist der Hammer, ich finde das der Sieben Verlag mit Andrea Gutschera, eine tolle kreative Ader an Land gezogen hat, einfach traumhaft schön! Zur Autorin Nina Hansemann wurde 1983 in Alfeld an der Leine geboren. Ihre Ausbildung zur Assistentin für Hotelmanagement schloss sie erfolgreich ab. Anschließend verbrachte sie einige Zeit in Schottland und arbeitete in Edinburgh. Nebenbei veröffentlichte sie Beiträge in verschiedenen Printmedien. Seit 2010 lebt sie in Puchheim.

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  • Rezension zu "Feennacht" von Nina Hansemann

    Feennacht
    littlemhytica

    littlemhytica

    12. June 2012 um 13:36

    INHALT Leila wuchs als Mündel in einer Bruderschaft auf, die sich darauf spezialisiert hat Anderwesen den Zugang zu unserer Welt zu verwehren. Dort wurde Sie von Ihrem Ziehvater als Kämpferin ausgebildet und lebt dieses Leben mit Leib und Seele. Vor 5 Jahren geschah ein schrecklicher Unfall bei dem Sie Ihren Partner Steven verlor und die mächtige Fee Vanora verbannte. Seit der Zeit weiss Sie, dass sie nicht nur menschlichen Blutes ist sondern ein Anderwesen in Ihrer Blutlinie versteckt hält. Durch den Verlust Ihrer heimlichen Liebe Steven und den Verrat Ihres Ziehvaters Tagus, der ihr dieses winzige Detail verschwiegen hat, verlässt Sie die Bruderschaft und geht fortan allein auf die Jagd. Von Tag zu Tag wird die Gewissheit schlimmer, das Vanora kurz davor steht sich Ihrer Verbannung zu entziehen und klar ist das Sie Rache will! Rache an der Verbannung, Rache für das Gefängnis indem Sie 5 Jahre lang eingesperrt war, wobei sie aber alles mitansehen musste. Rache an Leila! Da diese mit Ihrer gewonnen Magie nichts anfangen kann und auch keinen Lehrmeister besitzt, beschliesst Sie einen Handel einzugehen. Einen Handel mit Luthias. Der Fee, die einst an der Seite Vanora´s kämpfte. Sie erhofft sich dadurch, Ihre Magie zu kontrollieren und Vanora´s Schwachstellen heraus zu bekommen. Sie kostet es "nur" Ihre Jungfräulichkeit, die Ihr seit Stevens tot eh nichts mehr bedeutet und da Sie sich nicht in die lange Schlange von Luthias Verehrerinnen einreihen möchte muss Sie nur die Gefühle außen vor lassen. Was kein Problem ist, denn er ist ja eine Fee. Und Sie weiss wie Feen ticken und das man Ihnen nicht trauen kann. Auch wenn er verdammt gut aussieht ...... FAZIT Ein schönes Buch, dass sich flüssig lesen lässt! Oftmals bringt dieses Buch Fragen mit sich, bei denen die Antwort sehr unvorhergesehen ist. Es bleibt also spannend bis zum Schluss. Da der Schluss aber von meiner Erwartung abweicht muss ich hier leider einen Stern abziehen, sorry! Die Chararketere sind sofort symphatisch, und man merkt schnell das Leila und Luthias mehr verbindet als Ihre Vereinbarung. Leila ist eine sehr sture, aber trotzdem liebenswerte Person die sich selbst manchmal im Weg steht. Was aber bei Ihrem Werdegang in der Bruderschaft und dem bisher ungenutzten, Privatleben kein Wunder ist. In Luthias hab ich mich sofort verliebt! Nicht das er gross, braungebrannt und dunkelhaarig ist (genau mein Typ!) nein er hat Witz, Charme und Einfühlungsvermögen was ich für eine Fee sehr untypische finde. Aber das macht in dann noch mal sympathischer. Da noch einige Fragen offen stehen ist davon auszugehen, dass eine weiteres Buch folgen wird auf das ich mich sehr freue!

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