Nina hat als Reporterin bei einer großen Fernsehanstalt gearbeitet. Nebenbei beginnt sie Theologie zu studieren. Als es im Sender zu Veränderungen kommt, widmet sie sich ganz dem Studium. Sie bewirbt sich um ein Klinikpraktikum. Sie landet auf der Kinderstation einer Krebsklinik. Wie geht man mit Kindern um, die wissen, dass sie sterben müssen? Wie kommt man selbst damit zurecht, täglich mit dem Tod konfrontiert zu werden?
Es ist ein leises Buch. Anschaulich werden die Konflikte der handelnden Personen geschildert. Nichts wird beschönigt. Es gibt kein Abgleiten ins Seichte. Die Sprache ist dem Ernst der Thematik angemessen. Und doch bleibt immer ein Stück Hoffnung. Das Buch zeigt, dass der Tod zum Leben gehört, auch wenn er viel zu früh zu kommen scheint.
Rezension zu "Ich habe nicht umsonst geweint" von Nina Herrmann Donnelley


