Nina Jansen Bestrafe mich!

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Inhaltsangabe zu „Bestrafe mich!“ von Nina Jansen

Sinnlich und aufregend: Erotik, die lustvoll an Grenzen führt Eileen hat einen so atemberaubenden Körper, dass sie als Model arbeitet und für künstlerische Aufnahmen sogar nackt posiert. So verführerisch sie auf Männer auch wirkt, so unerfahren ist sie, wenn es um absolute erotische Erfüllung geht. Bei einem Shooting erkennt sie, dass Gehorchen sie fasziniert. Ein Wochenende als Sklavin auf einem Landsitz außerhalb von London gibt die Antwort auf all ihre Fragen.

Erotisch ja, aber nicht wirklich das, was der Titel erhoffen lässt.

— StMoonlight
StMoonlight

Interessant - lesen!

— meistraubi
meistraubi

Ein 4,5 Sterne erotischer Roman, der Offenheit und Neugier erfordert. Hier geht es gleich heiß los. Kein Film könnte dieses Kopfkino toppen.

— Floh
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    Bestrafe mich!
    dorothea84

    dorothea84

    10. July 2017 um 10:45

    Eileen arbeite als Model und als sie bei einem Shooting erkennt dass Gehorchen sie fasziniert. Freut sie sich als eine Bekannte sie zu einem Wochenende als Sklavin auf einem Landsitz außerhalb von London einlädt. Die Geschichte ist wirklich sehr gut geschrieben. Das kommt bei erotischen, vor allem SM Geschichte nicht sehr oft vor. Die Mischung passt manchmal nicht wirklich, doch hier passt alles schon etwas zu perfekt. Die Geschichte ist sehr leidenschaftlich, heiß, romantisch und gefühlvoll. Eileen eintauchen in der Welt des SM ist faszinierend beschrieben. So das man als Leser was etwas neidisch wird und auch gerne so einen Mann begegnen will. Aber nicht nur die erotischen Szene sind sehr gut geschrieben sondern auch das drum herum passt. Die Charaktere sind sehr natur getreu und habe so ihre Macken. :) Aber genau deshalb gefällt mir das Buch so, es ist nicht zu perfekt und bedient sich nicht der Klesches. 

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  • Unglaubwürdiges Naivchen mit erotischem Touch

    Bestrafe mich!
    StMoonlight

    StMoonlight

    19. January 2017 um 08:20

    Janna ist Tätowierein und sticht eines Tages einem Lord eine Feder. Als sie sich kurz zurückzieht um sich von ihrem Kollegen nehmen zu lassen drückt sie ihrem Kunden versehentlich ein Bondagemagazin in die Hand, um seine Wartezeit zu überbrücken. Raven (ihr Kunde) blättert begeistert darin und stößt auf die Fotos des Models Eileen. Seine Fantasie ist angeregt und er möchte sie selbst in den abgebildeten Stellungen sehen und „erziehen“. Er erzählt Janna davon und diese bietet an das Model nach ihren Vorlieben auszuhorchen, denn in den nächsten Tagen soll Janna ihr ein Bodypainting malen.Die beiden unterhalten sich so unverfänglich über Sex das man meinen könnte sie würden sich bereits eine Ewigkeit kennen. Von Schamgefühl auf beiden Seiten nicht die geringste Spur. Schon direkt die erste Seite des Romans begann mit sexuellen Fantasien, Feuchtigkeit zwischen den Beinen und Kribbeln auf dem Körper – und ich dachte: Meine Güte, hoffentlich geht das nicht das ganze Buch über so. Ein wenig Anspruch erwarte ich mir auch von erotischen Romanen! Einige Tage später findet das Fotoshooting statt bei dem Eileen und Janna aufeinandertreffen. Janna fängt unverfänglich an und nach und nach befragt sie Eileen zu den Bondagefotos und ob sie auf diese Praktik steht. Immer munterer plappert diese los und erzählt von ihrer Fantasie wie es wohl wäre in diesen Stellungen einem Mann ausgeliefert und gefügig zu sein. Sie ist neugierig darauf ob sie dabei überhaupt Lust verspüren würde. Janna greift den Faden sofort auf und bietet ihr an ihr einen „Meister“ zu besorgen. Ohne groß darüber nachzudenken stimmt Eileen zu. Laut Klappentext handelt es sich bei Eileen um eine schüchterne Frau und doch spricht sie mit Janna, die ihr ja fremd ist über sexuelle Fantasien und will sich auf das Experiment „Sklavin für ein Wochenende“ einlassen. Lediglich begleitet von Janna. Endlich ist es soweit. Eileen wird von einem Fahrer des Lords, zusammen mit Janna, abgeholt. Viel darf sie nicht mitnehmen. Lediglich einige paar Schuhe und Schminksachen. Sie ist mehr als nervös als es losgeht. Der Fahrer reicht den beiden Frauen Augenbinden und weist sie darauf hin das der Lord angeordnet habe das sie sich nicht unterhalten dürfen. Schweigend und gespannt fahren sie einem ungewissem Wochenende entgegen.Eileen wird lediglich von Janna begleitet, die sich als ihre „Beschützerin“ zur Verfügung stellt. Sie will aufpassen das der Lord mit seinen Spielen nicht zu weit geht und notfalls eingreifen. Eileen und Janna kennen sich lediglich vom Fotoshooting, so das ich es doch recht merkwürdig finde so viel Vertrauen in eine Fremde zu legen. Zu Beginn ihrer „Erziehung“ werden Regeln aufgestellt:Eileen darf sich nicht alleine durch das Haus bewegen, darf niemanden ansehen oder sprechen (außer sie wird direkt dazu aufgefordert) und darf ihre Körperhaltung nicht wechseln, außer auf Aufforderung. Missachtet sie eine der Regeln wird sie dafür bestraft.Eileen entwickelt einen unglaublichen Ehrgeiz sich an diese Regeln zu halten, eine gelehrige Sklavin zu sein und ihre eigenen Grenzen auszuloten. Fast während der ganzen Zeit ist sie nur mit Schuhen und Fesseln bekleidet, selten darf sie sich etwas anziehen. Vor den wildfremden Männern, sowie dem Hauspersonal wird sie so gedemütigt, gefesselt, bestraft, ... Nicht nur der Lord selbst befriedigt sich an ihr.Ich kann mich nicht daran erinnern gelesen zu haben das Eileen sich ihr Wochenende so vorgestellt hat. Sie wusste das sie dem Lord gefügig sein sollte, aber nicht das sich auch andere ihre Lust an ihrem Körper befriedigen würde. Da sie dabei fast immer gefesselt ist kommt es schon fast einer Vergewaltigung gleich, auch wenn sie es genießt. Ziemlich schnell wird klar das einige Personen nicht die sind die sie vorgeben zu sein und es ist mehr als verwunderlich warum Eileen erst am Ende des Romans, das sind etwa drei bis vier Wochen, auch einmal darauf kommt. Zu offensichtlich ist alles. Diesen Roman kann man sehr zügig lesen. Der Schreibstil ist locker und oft „frei Schnauze“ mit den F***-Wörtern & Co.. Leider sind einige Dinge etwas unglaubwürdig und vieles ist zu genau beschrieben, so das man nur noch wenig Fantasie in die Geschichte legen kann. [Es gibt noch eine ältere Rezi unter meinem alten Benutzer, LB arbeitet noch an der Löschung. Danke für euer Verständnis.]

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  • Hoppla, hier geht es gleich heiß los. Heiße Erotik, neue Entdeckungen und viel Phantasie...

    Bestrafe mich!
    Floh

    Floh

    Die Autorin Nina Jansen hat bereits den dünnen Markt guter erotischer Lektüre für sich gewonnen. Mehrere Titel kann sie inzwischen für sich verzeichnen. Mit ihrem erotischen Erstlingswerk "Bestrafe mich!" folgte sie nicht nur ihrem Herzen, auch einmal einen erotischen Roman zu veröffentlichen, nein, sie folgt gewiss auch dem Trend erotischer Literatur und veröffentlicht mit "Bestrafe mich!" eine vielversprechende Mischung aus facettenreicher Erotik, unterschiedlichsten Entdeckungen und neuen Seiten an ihren Protagonisten mit einer, leider, eher unbedeutenden nebenher passierenden Handlung. Verheißungsvolle Verlockung neuer Reize, die Lust der Gefahr und der Grenzen. Ein düsterer Lord entführt die unerfahrene Protagonistin in ganz neue Welten voller Lust und der Grenze zum Unerträglichen. Erschienen im Heyne Verlag (http://www.randomhouse.de/heyne/) Inhalt: "Sinnlich und aufregend: Erotik, die lustvoll an Grenzen führt Eileen hat einen so atemberaubenden Körper, dass sie als Model arbeitet und für künstlerische Aufnahmen sogar nackt posiert. So verführerisch sie auf Männer auch wirkt, so unerfahren ist sie, wenn es um absolute erotische Erfüllung geht. Bei einem Shooting erkennt sie, dass Gehorchen sie fasziniert. Ein Wochenende als Sklavin auf einem Landsitz außerhalb von London gibt die Antwort auf all ihre Fragen.?" Zum Schreibstil: Ein stimmiger und gekonnter Schreibstil ist gerade bei erotischen Romanen von höchster Bedeutung. Hier gibt es nur einen dünnen Grat, den es zu meistern gilt. Die Nina Jansen hat es trotz einer eher unscheinbar gehaltenen Handlung, dank ihres gekonnten Schreibstils einen wunderbar annehmbaren und prickelnden erotischen Roman erschaffen, der zwar gleich nach wenigen Seiten direkt Fahrt aufnimmt, aber keinesfalls obszön oder abgedroschen wirkt. Nina Jansen nutzt ihre schriftstellerische Erfahrung und weiß es auch im Bereich Erotik angenehme und spannende Bilder im Kopfe des Lesers zu erzeugen. So facettenreich könnte kein Film eine erotische Geschichte, die so knallhart daherkommt, angenehm abbilden. Ausgeschlossen! Nina Jansen besitzt einen geschickten Umgang mit dem geschriebenen Wort. Gerade im Bereich Erotik ist es sehr schwierig, den Geschmack der Leser zu treffen und die Gratwanderung aus ästhetisch und abgedroschen zu meistern. In diesem Buch nimmt die Autorin wirklich kein Blatt vor dem Mund und beginnt ihr eigendliches Genre "Erotik" schon recht früh, ohne laaaaange Ausschweifungen. Entweder sollte man als Leser gewarnt sein, oder sich darauf freuen. Das ist reine Geschmackssache. Sie bietet dem Leser schon nach wenigen Seiten und einer unscheinbar kurzen Handlung eine sehr gewagte Nummer. Sie schreibt zwar hart und heftig, nutzt aber auch gekonnt Verschnaufpausen um Fakten oder Begebenheiten zu erläutern so dass doch eine richtige Handlung mit Sinn und Hintergrund entsteht, zwar eher als Randnotiz, aber dennoch gut umgesetzt. Trotz der "Hardcore"-Manier (im übertriebenen Sinne, also kein Shades of Grey-Stoff) ist ihr Stil nicht abstoßend sondern sehr angregend. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang und die Wortwahl ist mit Bedacht gewählt und von "Wagnis", Mut und Geschick geprägt. Die Schwierigkeit eines herausragenden Erotikromanes bei dieser Marktüberflutung meistert sie gekonnt, da sie die Aura des dunklen Lords und seinem überaus aufregenden Gehilfen Raven und dem Neuland der erotischen Spiele mit der verursachenden Lust und Anziehungskraft vereint. Durch ihre minimale Handlung, jedoch mit reichlich erotischen Passagen erzeugt sie lebendige Bilder, die das Lesen zum wahren Sinnesrausch werden lassen. Wer Offenheit und Neugier an den Tag legt, der wird diesen Roman gewiss mögen! Schauplätze: Der Autorin gelingt es durch reale Darstellung der Schauplätze eine Welt aus etwas Alltag und Normalität zu schaffen. Sehr genau hat sie die Eindrücke eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Diese Nebenhandlung reduziert sie jedoch nur auf ein, für einen Roman nötiges Minimum, sodass sie dem Genre treu bleibt und nicht in einen Liebesroman abdriftet. Lebendig und vielseitig werden wir durch die Geschichte geführt und erleben detaillierte Orte und Begebenheiten. Der Leser wird in einen Sinnesrausch gehüllt und begibt sich an die Schauplätze der Protagonisten. Das klischeehafte Tattoo-Studio, der Modeljob und dann das alte Anwesen, die Villa des dunklen Lords, der für Eileen eine ganz neue Welt eröffnet. nobel, ansprechend, lüstern, luxuriös und sehr verspielt. Die typische kleine unschuldige Welt eines jungen Fotomodells im Gegensatz zum imposanten Reich eines anbetungswürdigen Lords, der sein Handwerk versteht. Eine feine und abwechslungsreiche Mischung, welche die Autorin N. Jansen dem Leser hier bietet. Charaktere: Auch bei der Wahl der Charaktere scheut sich die Autorin nicht, aufs Ganze zu gehen. Hier war ich gleich zu Beginn des Buches mehr als erstaunt und überrascht. Wer ist so offen durchtrieben wie die Tattoostudiobesitzerin Jenna, die sofort all ihre Register in Sachen Lustbefriedigung zieht? Später lernen wir dann auch Eileen kennen, unschuldig, unerfahren, aber unglaublich neugierig und offen für eine ganz neue Welt. Auch der Lord wirkt mit seiner geheimnisvollen und dominanten Art sehr aufregend und sorgt für gelungene Kontraste. Star der Darsteller ist auch der Bedienstete Raven, von ihm geht direkt eine ganz besondere Aura aus, das spürt auch Eileen schnell.... Toll geformte Charaktere, winzige Details, die die Protagonisten so vollkommen werden lassen. Eine hervorragende Auswahl der Protagonisten. Tolle Verkörperung der Darsteller! Trotz der nebensächlichen Handlung, haben die Protagonisten den Part der Erotik toll ausgeschmückt und bieten ein prickelndes Schauspiel mit Abwechslung und Facette. Meinung: Manches wirkte auf mich zunächst sehr heftig und absolut gewagt. Ich war überrascht, denn hier gibt es keine Blümchen und keine Schonfrist. Ich habe einen so gewagten Erotikroman bisher noch nicht erlebt, kein Mainstream aber sehr reizvoll und gut umgesetzt. Die Autorin Nina Jansen versucht, trotz ihrem Mut und ihrer Direktheit, immer auch seriös zu wirken, das ist ihr trotz der Geballtheit sehr ansprechend gelungen. Aber mehr hätte auch nicht sein dürfen. Hier ist die Autorin für meinen Geschmack an ein angenehmes Maß gelangt, welches jedoch nicht überschritten werden sollte, um die Phantasie weiterhin zu beflügeln. Die Macht und Ausstrahlung des Lords und von Raven hat sie hier wirklich toll geformt und in eine gekonnte Handlung verwoben. Gerade das Maß welches sie hier wählt sollte gelobt werden. Ihre gewählte Geschichte zum Thema SM und BDSM hat man im Genre ähnlich schon zu Hauf gelesen, dennoch nie in dieser Härte und Leidenschaft, es gelingt dem offenen Leser gut sich immer wieder neu in die Beziehung einzulassen und auf der Welle von Faszination, Sinnlichkeit und dunkler Erotik mitzuschwimmen. Dieser erotische Roman ist absolut anders und nimmt den Leser mit in eine prickelnde, sinnliche Welt aus Normalität und wilden Szenen. Das Lesen wird zum Erlebnis. Ein toller und gelungener Roman, der Lust auf mehr macht! Hier könnte gewiss kein Film mithalten. Kopfkino bietet weitaus mehr. Dennoch vergebe ich 4,5 Sterne, da mir leider manche Passagen doch etwas sehr gewagt und krass erschienen. Krass oder ungewöhnlich... Die Autorin: "Nina Jansen ist eine erfolgreiche Autorin, die unter mehreren Pseudonymen schreibt. Seit sie mit etwa zwanzig Jahren „Die Geschichte der O“ gelesen hat, wusste sie, dass sie eines Tages einen erotischen Roman schreiben würde. Mit „Bestrafe mich!” legt sie diesen nun endlich vor." Zum Cover: Das Cover gefällt mir. es passt zum Inhalt, da auch Tattoos eine gewisse Rolle spielen. Es macht neugierig und verrät dennoch nicht zu viel. Fazit: Das Buch ist eine klare Empfehlung für Leser, die sich gerne in die Welt aus Erotik, viel Sex und Fesselspiele entführen lassen. Aber ACHTUNG: Dieser Roman ist schon eine Hausnummer und geht an Grenzen.

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    • 4
  • Hoppla, hier geht es gleich heiß los. Heiße Erotik, neue Entdeckungen und viel Phantasie...

    Bestrafe mich!
    Floh

    Floh

    Die Autorin Nina Jansen hat bereits den dünnen Markt guter erotischer Lektüre für sich gewonnen. Mehrere Titel kann sie inzwischen für sich verzeichnen. Mit ihrem erotischen Erstlingswerk "Bestrafe mich!" folgte sie nicht nur ihrem Herzen, auch einmal einen erotischen Roman zu veröffentlichen, nein, sie folgt gewiss auch dem Trend erotischer Literatur und veröffentlicht mit "Bestrafe mich!" eine vielversprechende Mischung aus facettenreicher Erotik, unterschiedlichsten Entdeckungen und neuen Seiten an ihren Protagonisten mit einer, leider, eher unbedeutenden nebenher passierenden Handlung. Verheißungsvolle Verlockung neuer Reize, die Lust der Gefahr und der Grenzen. Ein düsterer Lord entführt die unerfahrene Protagonistin in ganz neue Welten voller Lust und der Grenze zum Unerträglichen. Erschienen im Heyne Verlag (http://www.randomhouse.de/heyne/) Inhalt: "Sinnlich und aufregend: Erotik, die lustvoll an Grenzen führt Eileen hat einen so atemberaubenden Körper, dass sie als Model arbeitet und für künstlerische Aufnahmen sogar nackt posiert. So verführerisch sie auf Männer auch wirkt, so unerfahren ist sie, wenn es um absolute erotische Erfüllung geht. Bei einem Shooting erkennt sie, dass Gehorchen sie fasziniert. Ein Wochenende als Sklavin auf einem Landsitz außerhalb von London gibt die Antwort auf all ihre Fragen.?" Zum Schreibstil: Ein stimmiger und gekonnter Schreibstil ist gerade bei erotischen Romanen von höchster Bedeutung. Hier gibt es nur einen dünnen Grat, den es zu meistern gilt. Die Nina Jansen hat es trotz einer eher unscheinbar gehaltenen Handlung, dank ihres gekonnten Schreibstils einen wunderbar annehmbaren und prickelnden erotischen Roman erschaffen, der zwar gleich nach wenigen Seiten direkt Fahrt aufnimmt, aber keinesfalls obszön oder abgedroschen wirkt. Nina Jansen nutzt ihre schriftstellerische Erfahrung und weiß es auch im Bereich Erotik angenehme und spannende Bilder im Kopfe des Lesers zu erzeugen. So facettenreich könnte kein Film eine erotische Geschichte, die so knallhart daherkommt, angenehm abbilden. Ausgeschlossen! Nina Jansen besitzt einen geschickten Umgang mit dem geschriebenen Wort. Gerade im Bereich Erotik ist es sehr schwierig, den Geschmack der Leser zu treffen und die Gratwanderung aus ästhetisch und abgedroschen zu meistern. In diesem Buch nimmt die Autorin wirklich kein Blatt vor dem Mund und beginnt ihr eigendliches Genre "Erotik" schon recht früh, ohne laaaaange Ausschweifungen. Entweder sollte man als Leser gewarnt sein, oder sich darauf freuen. Das ist reine Geschmackssache. Sie bietet dem Leser schon nach wenigen Seiten und einer unscheinbar kurzen Handlung eine sehr gewagte Nummer. Sie schreibt zwar hart und heftig, nutzt aber auch gekonnt Verschnaufpausen um Fakten oder Begebenheiten zu erläutern so dass doch eine richtige Handlung mit Sinn und Hintergrund entsteht, zwar eher als Randnotiz, aber dennoch gut umgesetzt. Trotz der "Hardcore"-Manier (im übertriebenen Sinne, also kein Shades of Grey-Stoff) ist ihr Stil nicht abstoßend sondern sehr angregend. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang und die Wortwahl ist mit Bedacht gewählt und von "Wagnis", Mut und Geschick geprägt. Die Schwierigkeit eines herausragenden Erotikromanes bei dieser Marktüberflutung meistert sie gekonnt, da sie die Aura des dunklen Lords und seinem überaus aufregenden Gehilfen Raven und dem Neuland der erotischen Spiele mit der verursachenden Lust und Anziehungskraft vereint. Durch ihre minimale Handlung, jedoch mit reichlich erotischen Passagen erzeugt sie lebendige Bilder, die das Lesen zum wahren Sinnesrausch werden lassen. Wer Offenheit und Neugier an den Tag legt, der wird diesen Roman gewiss mögen! Schauplätze: Der Autorin gelingt es durch reale Darstellung der Schauplätze eine Welt aus etwas Alltag und Normalität zu schaffen. Sehr genau hat sie die Eindrücke eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Diese Nebenhandlung reduziert sie jedoch nur auf ein, für einen Roman nötiges Minimum, sodass sie dem Genre treu bleibt und nicht in einen Liebesroman abdriftet. Lebendig und vielseitig werden wir durch die Geschichte geführt und erleben detaillierte Orte und Begebenheiten. Der Leser wird in einen Sinnesrausch gehüllt und begibt sich an die Schauplätze der Protagonisten. Das klischeehafte Tattoo-Studio, der Modeljob und dann das alte Anwesen, die Villa des dunklen Lords, der für Eileen eine ganz neue Welt eröffnet. nobel, ansprechend, lüstern, luxuriös und sehr verspielt. Die typische kleine unschuldige Welt eines jungen Fotomodells im Gegensatz zum imposanten Reich eines anbetungswürdigen Lords, der sein Handwerk versteht. Eine feine und abwechslungsreiche Mischung, welche die Autorin N. Jansen dem Leser hier bietet. Charaktere: Auch bei der Wahl der Charaktere scheut sich die Autorin nicht, aufs Ganze zu gehen. Hier war ich gleich zu Beginn des Buches mehr als erstaunt und überrascht. Wer ist so offen durchtrieben wie die Tattoostudiobesitzerin Jenna, die sofort all ihre Register in Sachen Lustbefriedigung zieht? Später lernen wir dann auch Eileen kennen, unschuldig, unerfahren, aber unglaublich neugierig und offen für eine ganz neue Welt. Auch der Lord wirkt mit seiner geheimnisvollen und dominanten Art sehr aufregend und sorgt für gelungene Kontraste. Star der Darsteller ist auch der Bedienstete Raven, von ihm geht direkt eine ganz besondere Aura aus, das spürt auch Eileen schnell.... Toll geformte Charaktere, winzige Details, die die Protagonisten so vollkommen werden lassen. Eine hervorragende Auswahl der Protagonisten. Tolle Verkörperung der Darsteller! Trotz der nebensächlichen Handlung, haben die Protagonisten den Part der Erotik toll ausgeschmückt und bieten ein prickelndes Schauspiel mit Abwechslung und Facette. Meinung: Manches wirkte auf mich zunächst sehr heftig und absolut gewagt. Ich war überrascht, denn hier gibt es keine Blümchen und keine Schonfrist. Ich habe einen so gewagten Erotikroman bisher noch nicht erlebt, kein Mainstream aber sehr reizvoll und gut umgesetzt. Die Autorin Nina Jansen versucht, trotz ihrem Mut und ihrer Direktheit, immer auch seriös zu wirken, das ist ihr trotz der Geballtheit sehr ansprechend gelungen. Aber mehr hätte auch nicht sein dürfen. Hier ist die Autorin für meinen Geschmack an ein angenehmes Maß gelangt, welches jedoch nicht überschritten werden sollte, um die Phantasie weiterhin zu beflügeln. Die Macht und Ausstrahlung des Lords und von Raven hat sie hier wirklich toll geformt und in eine gekonnte Handlung verwoben. Gerade das Maß welches sie hier wählt sollte gelobt werden. Ihre gewählte Geschichte zum Thema SM und BDSM hat man im Genre ähnlich schon zu Hauf gelesen, dennoch nie in dieser Härte und Leidenschaft, es gelingt dem offenen Leser gut sich immer wieder neu in die Beziehung einzulassen und auf der Welle von Faszination, Sinnlichkeit und dunkler Erotik mitzuschwimmen. Dieser erotische Roman ist absolut anders und nimmt den Leser mit in eine prickelnde, sinnliche Welt aus Normalität und wilden Szenen. Das Lesen wird zum Erlebnis. Ein toller und gelungener Roman, der Lust auf mehr macht! Hier könnte gewiss kein Film mithalten. Kopfkino bietet weitaus mehr. Dennoch vergebe ich 4,5 Sterne, da mir leider manche Passagen doch etwas sehr gewagt und krass erschienen. Krass oder ungewöhnlich... Die Autorin: "Nina Jansen ist eine erfolgreiche Autorin, die unter mehreren Pseudonymen schreibt. Seit sie mit etwa zwanzig Jahren „Die Geschichte der O“ gelesen hat, wusste sie, dass sie eines Tages einen erotischen Roman schreiben würde. Mit „Bestrafe mich!” legt sie diesen nun endlich vor." Zum Cover: Das Cover gefällt mir. es passt zum Inhalt, da auch Tattoos eine gewisse Rolle spielen. Es macht neugierig und verrät dennoch nicht zu viel. Fazit: Das Buch ist eine klare Empfehlung für Leser, die sich gerne in die Welt aus Erotik, viel Sex und Fesselspiele entführen lassen. Aber ACHTUNG: Dieser Roman ist schon eine Hausnummer und geht an Grenzen.

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    • 12
  • Rezension zu "Bestrafe mich!" von Nina Jansen

    Bestrafe mich!
    DarkReader

    DarkReader

    26. August 2012 um 14:35

    Ich muss sagen, dass mir dieses Buch gut gefiel. Ich kenne Nina Jansen von ihrem Buch "Bestrafe mich" und mag sie sehr. Bei ihr ist BDSM-Erotik immer ästhetisch und für Fans des Genres genau richtig dosiert. Mit Hardcore- BDSM habe ich als Vanilla so meine Probleme, hier nicht. Ihre Bücher haben eine Story, sind nicht nur aneinander getackerte Sex- Szenen. Die Handlung ist spannend, für mich nachvollziehbar, der Schreibstil ist ausgefeilt, ansprechend und sehr gut zu lesen. Vor allem aber gefallen mir ihre Protagonisten, auch wenn die Heldin dieses Buches manchmal etwas zu naiv daher kommt und man sie schütteln und ihr zurufen möchte: hey, mach mal die Augen auf und komm in der Wirklichkeit an! Die Männer ihrer Bücher entlocken mir ein sehnsüchtiges Seufzen, weniger ihre Passion als ihr Aussehen. Von mir gibt es für dieses Buch eine eindeutige Leseempfehlung für Fans des Genres.

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  • Rezension zu "Bestrafe mich!" von Nina Jansen

    Bestrafe mich!
    Fanny_Lasalle

    Fanny_Lasalle

    05. December 2011 um 10:04

    Zum Inhalt muss ich nicht mehr viel sagen, deshalb komme ich gleich zu meinem persönlichen Eindruck: "Betsrafe mich" gelingt es, Erotik und Romabtik perfekt auszubalancieren, das hat mir besonders gefallen. Zudem ist es sprachlich sehr schön, vor allem die heißen Szenen sind anspruchsvoll beschrieben, lassen aber kein Detail aus. Der Roman war für mich ein erotisches Leshighlight.

  • Rezension zu "Bestrafe mich!" von Nina Jansen

    Bestrafe mich!
    sheva

    sheva

    16. July 2010 um 11:14

    Dieses Buch fängt schon auf den ersten Seiten voller Erotik an. Es ist der Wahnsinn wie schnell man sich in die Geschichte einfinden und mitfieber bzw. mitfühlen kann. Für mich ist es ein sehr gelungenes Buch, da es voller knisternder Erotik ist und vielleicht auch eine etwas verruchte Seite zum Vorschein bringt. Wer sich für den BDSM-Bereich interessiert, kann hier vielleicht Kleinigeiten lernen oder sich sogar selbst und seine Wünsche herausfinden. Also viel Spaß beim Lesen. ;)

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  • Rezension zu "Bestrafe mich!" von Nina Jansen

    Bestrafe mich!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. May 2010 um 11:20

    Die Geschichte an sich beginnt recht unglaubwürdig: Janna ist Tätowierein und sticht eines Tages einem Lord eine Feder. Als sie sich kurz zurückzieht um sich von ihrem Kollegen nehmen zu lassen drückt sie ihrem Kunden versehentlich ein Bondagemagazin in die Hand, um seine Wartezeit zu überbrücken. Raven (ihr Kunde) blättert begeistert darin und stößt auf die Fotos des Models Eileen. Seine Fantasie ist angeregt und er möchte sie selbst in den abgebildeten Stellungen sehen und „erziehen“. Er erzählt Janna davon und diese bietet an das Model nach ihren Vorlieben auszuhorchen, denn in den nächsten Tagen soll Janna ihr ein Bodypainting malen. Die beiden unterhalten sich so unverfänglich über Sex das man meinen könnte sie würden sich bereits eine Ewigkeit kennen. Von Schamgefühl auf beiden Seiten nicht die geringste Spur. Schon direkt die erste Seite des Romans begann mit sexuellen Fantasien, Feuchtigkeit zwischen den Beinen und Kribbeln auf dem Körper – und ich dachte: Meine Güte, hoffentlich geht das nicht das ganze Buch über so. Ein wenig Anspruch erwarte ich mir auch von erotischen Romanen! Einige Tage später findet das Fotoshooting statt bei dem Eileen und Janna aufeinandertreffen. Janna fängt unverfänglich an und nach und nach befragt sie Eileen zu den Bondagefotos und ob sie auf diese Praktik steht. Immer munterer plappert diese los und erzählt von ihrer Fantasie wie es wohl wäre in diesen Stellungen einem Mann ausgeliefert und gefügig zu sein. Sie ist neugierig darauf ob sie dabei überhaupt Lust verspüren würde. Janna greift den Faden sofort auf und bietet ihr an ihr einen „Meister“ zu besorgen. Ohne groß darüber nachzudenken stimmt Eileen zu. Laut Klappentext handelt es sich bei Eileen um eine schüchterne Frau und doch spricht sie mit Janna, die ihr ja fremd ist über sexuelle Fantasien und will sich auf das Experiment „Sklavin für ein Wochenende“ einlassen. Lediglich begleitet von Janna. Endlich ist es soweit. Eileen wird von einem Fahrer des Lords, zusammen mit Janna, abgeholt. Viel darf sie nicht mitnehmen. Lediglich einige paar Schuhe und Schminksachen. Sie ist mehr als nervös als es losgeht. Der Fahrer reicht den beiden Frauen Augenbinden und weist sie darauf hin das der Lord angeordnet habe das sie sich nicht unterhalten dürfen. Schweigend und gespannt fahren sie einem ungewissem Wochenende entgegen. Eileen wird lediglich von Janna begleitet, die sich als ihre „Beschützerin“ zur Verfügung stellt. Sie will aufpassen das der Lord mit seinen Spielen nicht zu weit geht und notfalls eingreifen. Eileen und Janna kennen sich lediglich vom Fotoshooting, so das ich es doch recht merkwürdig finde so viel Vertrauen in eine Fremde zu legen. Zu Beginn ihrer „Erziehung“ werden Regeln aufgestellt: Eileen darf sich nicht alleine durch das Haus bewegen, darf niemanden ansehen oder sprechen (außer sie wird direkt dazu aufgefordert) und darf ihre Körperhaltung nicht wechseln, außer auf Aufforderung. Missachtet sie eine der Regeln wird sie dafür bestraft. Eileen entwickelt einen unglaublichen Ehrgeiz sich an diese Regeln zu halten, eine gelehrige Sklavin zu sein und ihre eigenen Grenzen auszuloten. Fast während der ganzen Zeit ist sie nur mit Schuhen und Fesseln bekleidet, selten darf sie sich etwas anziehen. Vor den wildfremden Männern, sowie dem Hauspersonal wird sie so gedemütigt, gefesselt, bestraft, ... Nicht nur der Lord selbst befriedigt sich an ihr. Ich kann mich nicht daran erinnern gelesen zu haben das Eileen sich ihr Wochenende so vorgestellt hat. Sie wusste das sie dem Lord gefügig sein sollte, aber nicht das sich auch andere ihre Lust an ihrem Körper befriedigen würde. Da sie dabei fast immer gefesselt ist kommt es schon fast einer Vergewaltigung gleich, auch wenn sie es genießt. Ziemlich schnell wird klar das einige Personen nicht die sind die sie vorgeben zu sein und es ist mehr als verwunderlich warum Eileen erst am Ende des Romans, das sind etwa drei bis vier Wochen, auch einmal darauf kommt. Zu offensichtlich ist alles. Diesen Roman kann man sehr zügig lesen. Der Schreibstil ist locker und oft „frei Schnauze“ mit den F***-Wörtern & Co.. Leider sind einige Dinge etwas unglaubwürdig und vieles ist zu genau beschrieben, so das man nur noch wenig Fantasie in die Geschichte legen kann.

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  • Rezension zu "Bestrafe mich!" von Nina Jansen

    Bestrafe mich!
    annikki

    annikki

    12. December 2009 um 11:07

    Ein totaler Fehlkauf! Dieses Buch konnte mich nicht mal ansatzweise überzeugen.

  • Rezension zu "Bestrafe mich!" von Nina Jansen

    Bestrafe mich!
    Hendrik

    Hendrik

    30. November 2009 um 19:31

    Unerwartet gut ! Nach dem Lesen von "DEVOT" war dieses Buch der Grund dafür dass ich mich nicht gänzlich von erotischer Literatur abgewandt habe.