Nina Kay

 4,7 Sterne bei 173 Bewertungen
Autor*in von All The Fucks We Give, Some Say We Won't und weiteren Büchern.
Autorenbild von Nina Kay (©Nina Kay)

Lebenslauf

Sie schreibt schon viel länger, als sie veröffentlicht - Bis sie 2020 mit ihrem queeren NewAdult-Debüt "All The F*cks We Give" plötzlich da war. Und sie will bleiben! Nina Kay vereint das beliebte NewAdult-Genre mit der Sichtbarkeit queerer Beziehungen, tiefen Gefühlen, Schicksalen, die unter die Haut gehen, und vielen leisen Zwischentönen.

Immer auf der Suche nach Geschichten an den unterschiedlichsten Orten eines absoluten Sehnsuchtssettings schreckt sie vor keinem Thema zurück und nähert sich mit viel Geduld, Achtsamkeit und langer Recherche, die auch mal im Flugzeug nach New York oder Kalifornien enden kann, an Geschichten heran, die von vielen nicht laut erzählt werden. "Ich brauche die Herausforderung", sagt sie, "um die beste Version meiner selbst zu sein."

Nina Kay, das ist Storytelling mit Eigensinn. Ein unkonventioneller Weg zum Ziel, ein Verlieren und Finden und Mischen von Worten, die am Ende, so behauptet sie, irgendwo genauso gesagt worden sind.

Alle Bücher von Nina Kay

Cover des Buches All The Fucks We Give (ISBN: 9783740763992)

All The Fucks We Give

(55)
Erschienen am 28.02.2020
Cover des Buches Some Say We Won't (ISBN: 9783752611700)

Some Say We Won't

(31)
Erschienen am 30.10.2020
Cover des Buches Baby, Don't You Cry (ISBN: 9783753405810)

Baby, Don't You Cry

(25)
Erschienen am 05.07.2021
Cover des Buches As I Leave (ISBN: 9783756241378)

As I Leave

(23)
Erschienen am 30.07.2022
Cover des Buches All The Nights We Stay (ISBN: 9783751903066)

All The Nights We Stay

(17)
Erschienen am 17.11.2021
Cover des Buches Mercy Me (ISBN: 9783746799537)

Mercy Me

(13)
Erschienen am 04.01.2019
Cover des Buches To The Shaking Ground (ISBN: 9783769300574)

To The Shaking Ground

(9)
Erschienen am 12.02.2025

Neue Rezensionen zu Nina Kay

Cover des Buches All The Fucks We Give (ISBN: 9783740763992)
Tamara88s avatar

Rezension zu "All The Fucks We Give" von Nina Kay

Tamara88
Durchschnittliches Buch mit besonderem Schreibstil und vor allem gegen Ende Schwächen

Optik – Cover + Klappentext: Das Buch ist eines von der Sorte, die nicht zu viel mit dem Cover verraten und eher auf dezente Details setzen. Das hat mir echt gut gefallen. Der Name der Autorin steht zentral am oberen Rand, der Titel mit großen Lettern in der Mitte des Covers, optisch leicht versetzt. Man sieht eine Art von Rauch, rosa-graufarben, der perfekt mit der Schrift harmoniert. Der Klappentext klingt unglaublich tiefgründig ebenso wie gefühlvoll und spannend. Ein Muss für mich, diesem Werk eine Chance zu geben.

Buchsatz + Schreibstil + Grammatik: Die Geschichte ist in Kapitel mit angenehmer Länge geteilt. Die Perspektiven der beiden Hauptdarsteller Julien und Sasha wechseln sich ab, sodass der Leser aus dem Leben und Denken der beiden eine Menge erfährt. Bemängeln müsste ich hier leider, dass sie in der Er-Perspektive geschrieben sind, die Ich-Perspektive wäre besser gewesen. Durch den besonderen Schreibstil war es mir oft schwer, beide Protas voneinander zu unterscheiden, da sie doch völlig gleich zu denken schienen. Hätte nicht der Name dort gestanden, hätte ich es nicht gemerkt. Das fand ich ungemein schade, weil Sasha und Julien so unterschiedliche Charaktere sind, die jeder ihre eigene Sprache verdient hätten. Doch vielleicht ist das Ansichtssache. Der Sprachstil der Autorin war allgemein sehr eigen. Viele Wortwiederholungen, kurze, abgehackte Sätze oder aneinandergereihtes Gedankenwirrwarr machten es mir manchmal sehr schwer, der Logik der Handlung zu folgen. Es wirkte zerrissen, wie die traumatisierten Jugendlichen, die eigentlich im Fokus stehen sollten.

Inhalt: Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Julien und Sasha, beide 19 Jahre alt, jeder auf seine Weise traumatisiert, die sich anfreunden und verlieben. Während der Anfang so spannend und authentisch war, dass ich dem Buch auf Anhieb 5 Sterne geben wollte, ruderte ich leider im Laufe des letzten Drittels extrem zurück. Das Ende wirkte wahllos zusammengestückelt, wies einige Logiklöcher auf und verlor dadurch an Stimmigkeit. Bsp: Warum schafft es Sasha, seiner Mutter die Stirn zu bieten und kaum ruft sein Vater an, verfällt er in alte kuschende Verhaltensmuster? - Das passte nicht zusammen und verlor an Echtheit. Obwohl die Liebe der beiden zueinander einen wichtigen Aspekt der Handlung ausmacht, erschien sie mir oft ungreifbar und unrealistisch, denn wenn für jemanden etwas neu ist, kann nicht alles perfekt ablaufen. Doch hier saß jede Berührung, jede Liebkosung, jeder Laut. Die Beschreibungen drumherum lenkten zudem ungemein ab und das Ende wirkte gehetzt. So als müsse jetzt unbedingt alles abgeschlossen werden.

Fazit: Wer es geschafft hat, sich durch den doch sehr eigenen Schreibstil durchzuwühlen und unter diese Schutzschicht aus permanenten Zahlen und kurzen Sätzen hindurchzukriechen, wird eine wunderschöne, sanfte Liebesgeschichte zweier Jugendlicher finden, die schwer vom Leben gezeichnet sind. Für die Authentizität der Handlung wäre es jedoch besser gewesen, an einigen Stellen das Tempo zu drosseln (Muss z.B. immer alles im Bett enden?) und es an anderen Stellen zu erhöhen und einfach knallhart bei der Wahrheit zu bleiben. (Sasha hätte zum Schluss nicht kuschen dürfen, weil es nicht zu seiner Persönlichkeitswandlung passte - das machte ihn fadenscheinig und zog alles unnötig in die Länge.)

Cover des Buches All The Nights We Stay (ISBN: 9783751903066)
rainybookss avatar

Rezension zu "All The Nights We Stay" von Nina Kay

rainybooks
Bisher das schwächste Buch

Der zweite Band der Dilogie war für mich insgesamt okay. Es gab einige sehr emotionale Momente, und Nina Kay hat ein großes Talent dafür, Gefühle so zu beschreiben, dass sie unter die Haut gehen. Gleichzeitig ist dieser Teil deutlich düsterer, daher sollte man die Content-Warnungen vorher beachten.


Schwierigkeiten hatte ich mit der Art, wie im Buch mit Drogen umgegangen wird, insbesondere mit Alkohol. Im Setting wirkt das zwar nicht völlig unrealistisch - ich war selbst schon ein paar Mal in den USA. Trotzdem fand ich es schade, dass dieses Verhalten nie kritisch hinterfragt wird. Stattdessen wird es fast normalisiert, Probleme so zu bewältigen. Besonders irritierend war, dass selbst Figuren, die eigentlich unterstützen wollen, Sätze sagen wie: Dir geht’s schlecht? Willst du eine Zigarette oder ein Glas Schnaps? Bis zum Ende bleibt dieses Verhalten unreflektiert stehen.


Die beiden Hauptcharaktere mochte ich zwar, aber die Anziehung zwischen ihnen konnte ich nicht wirklich spüren. Außerdem liegt der Fokus fast ausschließlich auf Miguel, während Lees schwierige Vergangenheit eher oberflächlich bleibt. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.


Unterm Strich ist es für mich bisher das schwächste, gleichzeitig aber auch das düsterste Buch von Nina Kay.

Cover des Buches To The Shaking Ground (ISBN: 9783769300574)
JuttaKroepfls avatar

Rezension zu "To The Shaking Ground" von Nina Kay

JuttaKroepfl
4,5 Sterne - emotional überzeugend, sprachlich mit Schwächen

Die Geschichte an sich ist großartig - tiefgründig, intensiv, echt. Emotional konnte sie mich voll abholen. Die Charaktere sind vielschichtig ausgearbeitet, auch die Nebencharaktere sind fühlbar und bunt. 

Leider konnte mich das Buch sprachlich nicht voll überzeugen, war mir zeitweise zu wirr oder es fehlten die Zusammenhänge.

Gespräche aus der Community

Seid ihr queer-Leser? Wollt ihr queer lesen? Dann könnt ihr jetzt ein signiertes Exemplar von "All The Fucks We Give" gewinnen.

Beantwortet einfach die Frage und ihr seid im Lostopf.

Viel Glück und bleibt bunt!

113 BeiträgeVerlosung beendet
Ellysetta_Rains avatar
Letzter Beitrag von  Ellysetta_Rain

Hallo zusammen,

der Klappentext verspricht eine tiefgründige und zum Nachdenken anregende Geschichte.


Zur Frage:
Leider beginnt die Vorstellung vom "starken Mann" ja schon in der Kindheit, mit Sprüchen wie "Indianer kennen keinen Schmerz", "Nur Mädchen weinen", etc., so dass viele Männer auch aufgrund der Gesellschaft und der (noch) vorherrschenden Rollenbilder unter Druck geraten.

Es tut sich immer mehr in unserer Gesellschaft, aber es ist noch ein weiter Weg, bis weltweit jede/r diese alten Rollenbilder und Geschlechterklischees hinter sich lässt.

Ich bin schon sehr gespannt und würde Julien und Sasha sehr gerne auf ihrem Weg begleiten wollen und hüpfe deswegen frohen Mutes für ein signiertes 💖 Buch in den Lostopf :)

Sollte mir die Glücksfee hold sein, ist eine Rezension auf bis zu 15 Seiten (Amazon, Lovelybooks, Lesejury, Thalia, Wasliestdu?, ...), je nachdem wo das Buch gelistet ist, selbstverständlich.

Liebe Grüße

Nina Kay - Mercy Me


Autoren oder Titel-CoverÜber das Buch:


Als Joel aus dem Gefängnis entlassen wird, schwört er sich, sein altes Leben endgültig hinter sich zu lassen. Er ist auf alles vorbereitet, nur nicht auf Fay, die er an einer Tankstelle zwischen Los Angeles und Sacramento trifft. Fay ist schön, ihr Lächeln strahlend und ihre Augen sind so blau, dass sie Joel den Himmel auf Erden versprechen, als er zu ihr in den Wagen steigt. Das Bild, das sie von sich zeichnet, katapultiert ihn, den Sohn mexikanischer Einwanderer, direkt in die schöne neue Welt des amerikanischen Vorstadtlebens. Doch Fay ist nicht die, die sie vorgibt zu sein. Die Zuflucht, die sie in Joels vernarbten Armen und seinen Geschichten von Geistern und Königinnen findet, droht unter dem Gewicht der Lügen, mit denen sie ihn umspinnt, zu zerbrechen. Schließlich muss Joel sich entscheiden: Zwischen Fay, die in seinen schwarzen Augen nichts anderes als ihren Traummann sehen will, und seinen Erinnerungen an das, was damals geschehen ist ...


Wir von Edel Elements vergeben 20 digitale Leseexemplare (epub/mobi) für eine gemeinsame Leserunde und freuen uns auf Eure Bewerbungen bis einschließlich 15. April 2018! Schreibt Euer Wunschformat einfach mit in Eure Bewerbung! 


Herzlichst, Euer Elements-Team
88 BeiträgeVerlosung beendet
Nina_Kays avatar
Letzter Beitrag von  Nina_Kay
Wenn dir die Geschichte nicht zusagt, musst du sie nicht lesen :) Das wäre ja fatal, seine Zeit darauf zu verwenden, Dinge zu lesen, die man nicht lesen möchte. Ich bin da auch nicht böse oder so! Manchmal passt es eben einfach nicht, du bist mir oder jemand anderem nichts schuldig :)

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