Nina Kay

 4.7 Sterne bei 43 Bewertungen
Autor* von All The Fucks We Give, Mercy Me: Frag nicht nach Schuld und weiteren Büchern.
Autorenbild von Nina Kay (©Lukas Diekmann)

Lebenslauf von Nina Kay

Nina Kay lebt in Bielefeld, wo sie zunächst ihr Studium der Lingustik und Literaturwissenschaft absolviert hat, um sich danach ganz dem Schreiben von Geschichten im Bereich Romance und NewAdult zu widmen. Eine Geschichte denkt sie sich nicht aus, sie erzählt einfach nur, was ihre Figuren ihr zeigen - zumindest ist sie fest davon überzeugt, denn anders wäre es ja völlig unrealistisch.  Wenn sie nicht schreibt, hört sie leidenschaftlich gern Musik, zeichnet oder lässt sich von anderen Geschichten in Bild, Ton und auf Papier inspirieren.

Alle Bücher von Nina Kay

Cover des Buches All The Fucks We Give (ISBN: 9783740763992)

All The Fucks We Give

 (21)
Erschienen am 28.02.2020
Cover des Buches Mercy Me: Frag nicht nach Schuld (ISBN: 9783962151201)

Mercy Me: Frag nicht nach Schuld

 (13)
Erschienen am 05.04.2018
Cover des Buches All The Nights We Stay (ISBN: 9783751903066)

All The Nights We Stay

 (9)
Erschienen am 29.06.2020

Neue Rezensionen zu Nina Kay

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B

Rezension zu "All The Fucks We Give" von Nina Kay

Einfach grandios
books_and_flamesvor einem Monat

Es geht um zwei junge Männer, die in ihrem Leben echt die "Arschkarte" gezogen haben.
Sie wohnen nebeneinander und lernen sich zufällig im Fahrstuhl kennen.
In diesem Buch geht es um Angst, Selbsthass, Liebe, Trauer und Hoffnung.
Es ist so gefühlvoll geschrieben, dass man einfach nur mitfühlen kann. Einschließlich Tränen, Herzschmerz und Glück.

Auch wenn der Titel etwas anderes vermuten lässt geht es hier nicht hauptsächlich um Sex. Der spielt eher eine untergeordnete Rolle.

Einen halben Stern möchte ich abziehen, weil mir die die Dialoge der beiden ein bisschen Bauchschmerzen bereiten.
Ich vermute, dass es sich um Umgangssprache handelt. Ich hatte beim Lesen immer den Drang, die Worte zu korrigieren.
Das ist aber ein rein persönliches Empfinden und sollte andere Leser nicht abschrecken.

Dieses Buch kann ich wirklich jedem nur ans Herz legen.

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Rezension zu "All The Fucks We Give" von Nina Kay

So, und nicht anders
Reni-Kieffervor einem Monat

Es gibt Bücher auf dieser Welt, die verstehe ich einfach nicht. Es gibt auch Bücher auf dieser Welt, die ich angefangen und dann weggelegt habe, weil es mich einfach nicht gepackt hat. Und dann gibt es Bücher, die ich angefangen habe und sie nach ein paar Kapiteln erst mal weglegen musste, weil sie SO VIEL waren und SO NEU und WAS IST DAS?

Eins von diesen Büchern ist All The Fucks We Give von Nina Kay. Nina schreibt nicht wie alle anderen. Sie benutzt zwar Worte und macht aus ihnen Sätze und dann macht sie daraus Abschnitte und Seiten, das macht sie wie alle anderen auch. Aber sie erzählt ihre Geschichten nicht einfach nur, sondern malt Bilder zwischen den Zeilen und kippt zum Schluss einen Schwall Gefühle darüber, der einen so dermaßen von den Socken haut, dass man zwischendurch immer wieder kurz Luft holen muss. Ihre Art zu schreiben ist neu, ungewohnt und anfangs schwer zu lesen, weil man nicht einen Satz nach dem andern liest, nein, man taucht in ein Becken voller Farben, Gedanken und Metaphern, wird vom Sturm in den Augen weggefegt und vom Packeis im Gesichtsausdruck wieder eingefroren. Was Nina da macht ist pure Magie und ich habe mehr als einmal pausieren müssen, um das gerade Gelesene zu verarbeiten und mir die Tränen aus dem Gesicht zu wischen. Ihr Stil ist echt und lebendig, gnadenlos direkt und sie verpackt die Dinge in so hübsche Worte, dass ich manche Sätze wieder und wieder lesen musste, weil sie so einzigartig und anders waren, als alles bisher gelesene.

Die Welt da draußen versucht uns immer wieder zu erzählen, dass man das Schreiben lernen kann, aber das stimmt nicht. Entweder man kann es, oder eben nicht. Und Nina Kay kann schreiben. Anders. Gegen alle Regeln. Und nicht unbedingt bequem. Aber einzigartig und das ist es, was am Ende zählt.

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Rezension zu "All The Nights We Stay" von Nina Kay

Ein Meisterwerk!
buecher_eule92vor 3 Monaten

Nina Kay hat mit "All the Nights we stay" ein Meisterwerk geschaffen, dass mich emotional komplett überwältigt hat. Selbst Tage danach, bin ich immer noch baff über die Gefühlswelle, die mich beim Lesen überrollt hat.

Miguels Geschichte wird nicht durch völlig überzogene Dramen bestimmt, sondern von Angst, Wut und Trauer. Besonders eine Stelle im Buch hat mich so stark getriggert, dass ich heulend auf der Couch saß und nichts mehr mit mir anzufangen wusste. Ich konnte Miguels Trauer, seine Selbstzweifel und Unsicherheit nachempfinden, fühlte mich mit ihm verbunden und wollte ihn nur in den Arm nehmen. Holy Moly, das war wirklich brutal und intensiv. Dadurch fiel es mir aber um einiges leichter mich in seine Situation zu versetzen, ihn zu verstehen und ins Herz zu schließen. Seine Charakterentwicklung war enorm und schlüssig. Auch Lee war ein absolut starker Charakter, die das komplette Gegenteil zu Miguel und doch die perfekte Partnerin für ihn war. Sie half ihm auf den Boden der Tatsachen zurück und dabei, sich aus den Fängen seiner Ängste zu befreien. Und genau das ist das Entscheidende. Lee rettete Miguel nicht, sondern reichte ihm die Hand um ihm zu zeigen, wie man kämpft. Kurz gesagt: Sie tat ihm gut. Und zwar verdammt gut! Außerdem habe ich mich sehr über das Wiedersehen mit Sasha und Jules gefreut. Es war einfach wunderbar ihre Geschichte weiterzuverfolgen und ebenfalls mitzubekommen, wie sich die Beziehung zwischen Jules und Miguel verbesserte.

Dem Schreibstil von Nina bin ich komplett verfallen und gerade durch die poetischen Einflüsse ist dieser einzigartig. Ihre Bücher zu lesen fühlt sich an, wie nach Hause kommen. Nina erschafft greifbare und authentische Charaktere, die man nur lieben kann. Mit diesem Buch zeigt sie, dass die Liebe nicht alles heilen kann, man keine Hollywood-Liebe und keine toxische Beziehung braucht, um eine so wundervolle und atemberaubende Geschichte zu erzählen. Ich jedenfalls, habe mein absolutes Jahreshighlight gefunden!

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches All The Fucks We Give

Seid ihr queer-Leser? Wollt ihr queer lesen? Dann könnt ihr jetzt ein signiertes Exemplar von "All The Fucks We Give" gewinnen.

Beantwortet einfach die Frage und ihr seid im Lostopf.

Viel Glück und bleibt bunt!

Hey ihr Lieben!

Ich begrüße euch herzlich zu meiner Buchverlosung. Mein queerer Roman "All The Fucks We Give" bricht nicht nur mit männlichen Genderstereotypen, sondern fokussiert sich zudem nur auf die (erste) Liebe, auf Akzeptanz, menschliche Schwächen, Verlust, Trauer und Erwachsen werden. Es war mir wichtig, nicht das Anderssein zu zelebrieren, sondern das Feuerwerk der Verliebtheit - denn wenn wir ganz ehrlich sind, geht es doch nur darum. 

Ich bin gespannt auf eure Antworten!

117 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Mercy Me: Frag nicht nach Schuld

Nina Kay - Mercy Me


Autoren oder Titel-CoverÜber das Buch:


Als Joel aus dem Gefängnis entlassen wird, schwört er sich, sein altes Leben endgültig hinter sich zu lassen. Er ist auf alles vorbereitet, nur nicht auf Fay, die er an einer Tankstelle zwischen Los Angeles und Sacramento trifft. Fay ist schön, ihr Lächeln strahlend und ihre Augen sind so blau, dass sie Joel den Himmel auf Erden versprechen, als er zu ihr in den Wagen steigt. Das Bild, das sie von sich zeichnet, katapultiert ihn, den Sohn mexikanischer Einwanderer, direkt in die schöne neue Welt des amerikanischen Vorstadtlebens. Doch Fay ist nicht die, die sie vorgibt zu sein. Die Zuflucht, die sie in Joels vernarbten Armen und seinen Geschichten von Geistern und Königinnen findet, droht unter dem Gewicht der Lügen, mit denen sie ihn umspinnt, zu zerbrechen. Schließlich muss Joel sich entscheiden: Zwischen Fay, die in seinen schwarzen Augen nichts anderes als ihren Traummann sehen will, und seinen Erinnerungen an das, was damals geschehen ist ...


Wir von Edel Elements vergeben 20 digitale Leseexemplare (epub/mobi) für eine gemeinsame Leserunde und freuen uns auf Eure Bewerbungen bis einschließlich 15. April 2018! Schreibt Euer Wunschformat einfach mit in Eure Bewerbung! 


Herzlichst, Euer Elements-Team
89 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Nina Kay wurde am 15. August 1989 in Bielefeld geboren.

Nina Kay im Netz:

Community-Statistik

in 64 Bibliotheken

auf 22 Wunschzettel

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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