Nina Kenwood

 4,1 Sterne bei 14 Bewertungen

Lebenslauf von Nina Kenwood

Nina Kenwood ist Marketing Managerin in einem Buchladen in Melbourne. Sie arbeitet seit zehn Jahren in der Buchbranche, aber schreiben tut sie im Geheimen schon viel länger. »In meinem Kopf klangs irgendwie besser« ist ihr erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Nina Kenwood

Cover des Buches In meinem Kopf klangs irgendwie besser (ISBN: 9783551584113)

In meinem Kopf klangs irgendwie besser

 (14)
Erschienen am 03.09.2020

Neue Rezensionen zu Nina Kenwood

Cover des Buches In meinem Kopf klangs irgendwie besser (ISBN: 9783551584113)E

Rezension zu "In meinem Kopf klangs irgendwie besser" von Nina Kenwood

Eine wundervolle Liebesgeschichte mit charmanten Protagonisten
EmmyLvor 6 Monaten

Die introvertierte, schüchterne Natalie hat nur zwei Freunde. Mit Zach und Lucy verbringt sie auch nach der Schule einen Großteil ihrer Freizeit. Eigentlich hat sie gern alles unter Kontrolle aber im Augenblick überschlagen sich die Veränderungen in ihrem Leben. Zach und Lucy sind nun ein Paar. Natalie fühlt sich in ihrer Gegenwart manchmal wie ein Störfaktor. Außerdem haben ihre Eltern gerade ihre Trennung bekanntgegeben - völlig rational, ohne Drama und Streit. Wahrscheinlich regt sich Natlie am Meisten über diese Trennung auf, dabei würde sie nach dem Abschluss das Haus sowieso verlassen. Um nicht ständig über die Beziehungen anderer nachdenken zu müssen, sollte sie sich dringend ein eigenes Sozialleben suchen. Da kommt eine Partyeinladung genau richtig. Das sie Lärm nicht leiden, mit Fremden nicht reden und Aufmerksamkeit nicht ausstehen kann, fällt ihr leider erst ein, als sie sich vor Angst in der Gästetoilette einschließt. Warum sich Alex nach diesem peinlichen Vorfall so viel Mühe mit ihr gibt, bleibt Natalie genau so unverständlich wie das Gefühlschaos, dass er in ihr anrichtet. 

Die Geschichte wird durch Natalie in der Ich-Form im Präsens erzählt. Aufschlussreiche Rückblicke bzw. Erinnerungen sowie lustige, schräge und informative Gedankengänge erleichtern den Zugang zur Geschichte. Durch den lockeren, humorvollen Schreibstil schließt man beim Lesen die liebenswerte Protagonistin schnell ins Herz.

Natalie hatte während ihrer Pubertät schmerzhaft schwere Akne am ganzen Körper. Dadurch hatte ihr Selbstbewusstsein schwer gelitten. Sie fühlte sich hässlich, hat ihren Körper verachtet und den Spiegel gemieden. Von ihren Mitschüler*innen fühlte sie sich nur auf ihr äußeres reduziert und ausgegrenzt. Um nicht aufzufallen, machte sie sich durch Kleiderwahl und Frisur fast unsichtbar. Für sie war es eine Strafe das Haus verlassen zu müssen. Mit der Einnahme schwerer Medikamente verbesserte sich ihre Haut. Allerdings sind Unsicherheit, Selbstzweifel und die negative Einstellung zum eigenen Körper geblieben. Sie kann es nicht leiden, wenn ihr jemand ins Gesicht schaut, Lärm und Trubel sind ihr zuwider. 

Alex ist das genaue Gegenteil. Er liebt Partys, steht gern im Mittelpunkt und hat viele Freunde. Natalies Selbstzweifel kann er überhaupt nicht nachvollziehen.

Eine wundervolle Liebesgeschichte mit charmanten Protagonisten nahe an der Lebensrealität junger Menschen. Für Leser*innen ab vierzehn Jahre sehr zu empfehlen.

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Cover des Buches In meinem Kopf klangs irgendwie besser (ISBN: 9783551584113)S

Rezension zu "In meinem Kopf klangs irgendwie besser" von Nina Kenwood

Keine bahnbrechende Neuerung am Coming-of-Age-Himmel, aber trotzdem kurzweilig-schön
Skyline-Of-Booksvor 9 Monaten

Keine bahnbrechende Neuerung am Coming-of-Age-Himmel, aber trotzdem kurzweilig-schön

 

Klappentext

„Natalies Selbstbewusstsein ist ohnehin nicht gerade robust – und jetzt wird auch noch aus ihren besten (und einzigen) Freunden Zach und Lucy ein Paar! Natalie braucht dringend ein eigenes Sozialleben. Und am besten auch einen eigenen Freund. Da kommen ihr Zachs Bruder Alex und dessen Freund Owen gerade recht. Auf ihrer ersten Party ohne Zach und Lucy schließt sich Natalie sicherheitshalber sofort im Bad ein – mit Klopapier-Knäueln unter den Armen, gegen das Stressschwitzen. Die Sache mit dem Smalltalk muss sie eindeutig noch üben …“

 

Gestaltung

Mit den warmen Farben und der von hinten nach vorne strahlenden Sonne erweckt das Cover einen sommerlichen Eindruck. Es erinnert mich an laue Sommerabende, kurz bevor die Sonne untergeht. Den Titel in einer Gedankenblase darzustellen, welche von dem Mädchen auf dem Cover auszugehen scheint, ist eine schöne Idee und passt zum Titel. Das Pärchen am unteren Bildrand nimmt nur wenig Raum ein, sodass der Fokus auf der Farbgebung liegt.

 

Meine Meinung

Aufmerksam würde ich auf das Buch durch den Titel, denn „In meinem Kopf klangs irgendwie besser“ ließ mich sofort daran denken, dass diese Aussage auch von mir kommen könnte. Als ich dann den Klappentext las, stand für mich fest, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte. In der Geschichte von Autorin Nina Kenwood geht es um Natalie, deren beiden besten Freunde Zach und Lucy ein Paar geworden sind. So beschließt Natalie, dass sie ein eigenes Sozialleben und einen Freund braucht. In Zachs Bruder Alex und dessen Freund Owen scheint sie die perfekten Kandidaten gefunden zu haben. Nur leider ist es nicht so leicht, neue Beziehungen aufzubauen…

 

Das Buch thematisiert viele Punkte, die junge Menschen und vor allem Teenager in der Pubertät beschäftigen. So geht es nicht nur um die erste Liebe und Beziehungen, sondern auch um Selbstbewusstsein, die ersten Partys, das Erwachsenwerden und die Trennung der eigenen Eltern. Ich fand diese Themenpalette schön gewählt, da ich wirklich den Eindruck hatte, als könnte sich ein jugendlicher Leser mit diesen Identifizieren. Vor allem dass Natalie ihr Selbstbewusstsein stärkt und aufbaut, war für mich ein Punkt, den ich gut fand, da ich dies für einen wichtigen Schritt in der Pubertät erachte. Gerne hätte ich mehr hiervon gelesen und mir gewünscht, dass das Buch den Fokus etwas mehr darauf legt, aber dafür waren es dann doch etwas zu viele Dinge, die in dem 270 Seiten dünnen Buch geklärt werden mussten.

 

Die Handlung war leider nicht mit vielen neuen Geschehnissen und Ideen oder überraschenden Wendungen gespickt, sondern eher im weiten Feld der Teenager-Alltags-Romanzen anzuordnen. Wer also auf frischen Wind hofft und gerne Geschichten liest, die sich abheben, dem sei hiermit gesagt, dass sich „In meinem Kopf klangs irgendwie anders“ eher in die üblichen Geschichten einreiht. Dennoch fand ich das Buch aber lesenswert und schön, denn es ist eine kurzweilige Geschichte, die für ein paar angenehme Lesestunden fernab des eigenen Alltags sorgt.

 

Gerne mochte ich dafür aber die Gedankengänge der Protagonistin und ihre Überlegungen bezüglich ihrer Gefühle, ihres Weltbildes und ihrer Erfahrungen. Hier gab es einige Überlegungen, die mir als Leser Denkanstöße gegeben haben und die mich dazu brachten, das von der Protagonistin Gesagte ebenfalls zu überdenken. Viele der Sorgen, Pläne, Gedanken und Gefühle kamen mir dabei sehr vertraut vor, denn Natalie greift vieles von dem auf, was allen Teenagern in dem Alter durch den Kopf geht: das erste Mal, die Zukunft, die Pubertät…

 

Fazit

Auch wenn „In meinem Kopf klangs irgendwie besser“ keine bahnbrechenden Neuerungen aufweist und sich eher in die Riege der Coming-of-Age-Romane einreiht, kann das Buch super unterhalten. Es ist kurzweilig, charmant und witzig. Auch fand ich gut, dass die Geschichte viele Aspekte aufgreift, die jungen Lesern im Jugendalter durch den Kopf gehen. Ich habe einige Dinge gefunden, die mich in dem Alter auch beschäftigt haben, sodass ich das Identifikationspotenzial des Buches für gelungen halte.

4 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

Einzelband

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Cover des Buches In meinem Kopf klangs irgendwie besser (ISBN: 9783551584113)L

Rezension zu "In meinem Kopf klangs irgendwie besser" von Nina Kenwood

Romantisch, witzig und zum Dahinschmelzen schön
LeosUniversumvor einem Jahr

Inhalt:
Natalies Leben steht Kopf – ihre Eltern haben sich gerade getrennt und dann werden auch noch ihre besten und einzigen Freunde Lucy und Zach ein Paar. Das nagt kräftig an Natalies Selbstbewusstsein und deshalb kommt ihr die erste Party ohne ihre beiden Freunde gerade recht. Doch diese Party ändert alles…

Meinung:
Der Titel hat mich irgendwie direkt angesprochen, was man vom Cover nicht gerade sagen kann. In der Regel lasse ich mich sehr oft vom ersten Erscheinungsbild verleiten, aber dieses Mal war es definitiv nicht die Cover-Liebe auf den ersten Blick – zum Glück! Manchmal lohnt es sich tatsächlich, wenn man sich spontan entscheidet und einen zweiten Blick riskiert. Dieser Jugendroman war witzig und leicht und die Lovestory zauberhaft romantisch. Perfekt war die Geschichte noch lange nicht, aber ich hatte ein paar wunderschöne Lesemomente. Mich konnte das Gesamtpaket nicht überzeugen, aber ich denke, dass sich viele Teenager in Natalie wiedererkennen und sich mit ihr identifizieren können. Natalie ist ein recht sympathischer Charakter, sie hat Zukunftsängste und Selbstzweifel. Auch Themen wie die Trennung der Eltern, die erste Liebe und das Erwachsenwerden wurden von der Autorin authentisch und realistisch umgesetzt.

Fazit:
„In meinem Kopf klangs irgendwie besser“ von Nina Kenwood ist ein romantischer und witziger Jugendroman für Leserinnen ab 14 Jahren. Diese Liebesgeschichte ist zum Dahinschmelzen schön und ein hinreißendes Buch für zwischendurch, deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sternchen.

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