Nina LaCour

 4,1 Sterne bei 685 Bewertungen
Autorin von Alles okay, Ich werde immer da sein, wo du auch bist und weiteren Büchern.
Autorenbild von Nina LaCour (©Kristyn Stroble / Quelle: Carlsen)

Lebenslauf

Nina LaCour lebt mit ihrer Familie in Oakland, Kalifornien. Bevor sie sich ganz aufs Schreiben konzentrierte, arbeitete sie zunächst als Buchhändlerin und dann als Lehrerin. 2009 gewann Nina LaCour den Northern California Book Award for Children's Literature, außerdem war sie eine der Finalisten für den William C. Morris Award.

Alle Bücher von Nina LaCour

Cover des Buches Alles okay (ISBN: 9783423627412)

Alles okay

(200)
Erschienen am 23.04.2021
Cover des Buches Ich werde immer da sein, wo du auch bist (ISBN: 9783596809752)

Ich werde immer da sein, wo du auch bist

(196)
Erschienen am 23.03.2017
Cover des Buches Wilde Minze (ISBN: 9783550201783)

Wilde Minze

(75)
Erschienen am 28.09.2023
Cover des Buches Eine Woche für die Ewigkeit (ISBN: 9783551583628)

Eine Woche für die Ewigkeit

(48)
Erschienen am 24.03.2017
Cover des Buches Hold still (ISBN: 9783733507633)

Hold still

(21)
Erschienen am 26.06.2024

Neue Rezensionen zu Nina LaCour

Cover des Buches Wilde Minze (ISBN: 9783550201783)
Syltfreundins avatar

Rezension zu "Wilde Minze" von Nina LaCour

Syltfreundin
Wilde Minze: Eine intensive, queere Reise durch Licht und Schatten

"Wilde Minze“ von Nina LaCour war für mich ein ganz besonderes Leseerlebnis, das mich von der ersten Seite an fasziniert hat. Die Geschichte entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Nina LaCour schreibt sehr atmosphärisch und bildgewaltig: Nicht nur die Cocktails und Blumenarrangements wirken wie lebendige Kunstwerke, auch die Häuser, die Emilie mit so viel Hingabe restauriert, werden traumhaft beschrieben. Man sieht die Details der Architektur direkt vor sich!

Die Handlung selbst ist eine intensive Mischung aus Licht und Schatten. Es gibt diese ästhetischen, fast schon magischen Momente, aber auch richtig verstörende und düstere Kapitel. Besonders die Themen Sucht und Drogenabhängigkeit ziehen sich wie ein dunkler Faden durch das Leben der Protagonistinnen. In der Familie bzw. Freundeskreis wird die zerstörerische Kraft der Abhängigkeit ungeschönt und schmerzhaft thematisiert.

Inmitten dieser Schwere hat mich Emilies Charakter besonders berührt. Ihre tiefe Hilfsbereitschaft ist bemerkenswert; trotz der eigenen Päckchen, die sie zu tragen hat, bleibt sie ein Anker für die Menschen um sie herum. Ihr Drang, Dinge und Menschen gleichermaßen zu heilen und zu bewahren, macht sie zu einer sehr sympathischen Figur. Eingebettet ist dies in eine berührende queere Liebesgeschichte, die durch eine durchgängig gendersensible Sprache absolut stimmig, modern und zeitgemäß wirkt. 

„Wilde Minze“ ist für mich schmerzhaft schön, eine Geschichte über das Heilen, das Verzeihen und die Suche nach einem Zuhause. Es ist keine leichte Kost, besonders durch die harten Realitäten der Familiengeschichten, aber die poetische Sprache fängt einen immer wieder auf. Für mich ein absolutes Jahreshighlight!

Cover des Buches Hold Still (ISBN: 9780525556084)
Desiree_Miao_Miaos avatar

Rezension zu "Hold Still" von Nina LaCour

Desiree_Miao_Miao
Hold still

Caitlin hat ihre beste Freundin Ingrid verloren, weil Ingrid entschlossen hat zu sterben. Caitlins Welt ist nicht mehr die, die sie vorher war und das Buch erzählt, wie Caitlin einen Weg findet, mit der Situation umzugehen. 


Ingrids und Caitlins Freundschaft war nicht perfekt, aber Caitlin stellt sich trotzdem immer wieder die Frage, ob sie Ingrid hätte retten können. Schuldgefühle sind ein zentraler Bestandteil und es wird deutlich, dass Trauer untrennbar mit Schuld verbunden ist. 


Ingrid spricht nach ihrem tot durch ihr Tagebuch weiter, zumindest bis keine Seite mehr übrig ist. Ihre Stimme zeigt ihre inneren Kämpfe auf und lehrt Caitlin sehr viel über Leben und Tod.


Ich habe selbst vor mittlerweile knapp 3 Jahren eine wichtige Person verloren und es hat mich daran erinnert, dass Freundschaft auch nach dem Tod nachwirkt. Mit Caitlins und Ingrids Geschichte, zeigt Nina auf, wie Depression aussehen kann. 


Menschen bleiben, Menschen gehen, aber letztere bleiben unvergessen. Ich habe jede Zeile gefühlt und am Ende fühlte ich mich gesehen. 


Nina geht das Thema auch altersgerecht für junge Menschen an. Mentale Gesundheit kennt kein Alter und Depressionen sind auch bei Jugendlichen leider keine Seltenheit. 


Ein wirklich tolles und ergreifendes Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde und mir eine stille Unarmung geschenkt hat. 

Cover des Buches Ich werde immer da sein, wo du auch bist (ISBN: 9783596809752)
Viiivians avatar

Rezension zu "Ich werde immer da sein, wo du auch bist" von Nina LaCour

Viiivian
Das Thema Trauer und Tod steht im Vordergrund

Dies ist meine persönliche Meinung. Der Klappentext klingt vielversprechend und macht einem neugierig. 

Es geht um die Geschichte über Caitlin und den Umgang mit dem Tod. Ihre beste Freundin Ingrid hat sich das Leben genommen und für sie bricht eine Welt zusammen. Niemand hat damit gerechnet, dass Ingrid sich das Leben nimmt. Denn es gab keine Anzeichen dafür. Ingrid war depressiv, dennoch nahm sie Medikamente und spielte einem alles vor. 

Die Geschichte beginnt im Sommer, in dem Caitlin erfährt, was los ist. Sie rennt weg von ihrem Eltern. Und wird später von ihrem Vater abgeholt. Caitlin steht unter Schock. Als sie zuhause ist, verschläft sie die Tage.
 Dann beginnt der Herbst. Caitlin geht zur Schule. 


Caitlin kommt mit der Trauer und dem Tod nicht zurecht. Sie zieht sich vom realen Leben zurück. Geht nicht mehr zu Schule. Wenn sie zur Schule geht, gehen die Noten unter. Die Lehrer wollen mit Caitlin reden und sie will ihre Ruhe haben. Die Beziehung zu ihren Eltern fand ich immer wieder schön. Ihre Eltern gaben ihr den Raum und Zeit, wieder zurückzukommen auf die Welt und wieder Schritt für Schritt in die Schule zu gehen. Sie erfuhren schon was, dennoch waren sie für Caitlin eine wunderbare Stütze in ihrem Leben. 


Caitlin und Ingrid waren beste Freundinnen und Ingrid war eine tolle Fotografin, die fast berühmt geworden wäre. 

Die Geschichte ist interessant geschrieben, spannend und auch traurig geschrieben. Man macht sich schon Gedanken, warum man so was tut. Das Buchcover ist sehr schön gestaltet. 

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