Eine Woche für die Ewigkeit

von Nina LaCour und David Levithan
4,0 Sterne bei28 Bewertungen
Eine Woche für die Ewigkeit
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Michaela_04032001s avatar

Ganz großartige Geschichte! Man vertieft sich in das Thema Homosexualität und kann anhand dem Buch noch mehr verstehen wie sich das anfühlt.

Kritisch (2):
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Es passierte gefühlt nichts, und allgemein hat mich die Geschichte enttäuscht und verärgert, ganz besonders das Ende.

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Inhaltsangabe zu "Eine Woche für die Ewigkeit"

Sie kennen sich nur flüchtig, bis sie sich eines Nachts zufällig in einem Club in San Francisco begegnen: Mark, der sich gerade völlig umsonst zum Affen gemacht hat, um seinen besten Freund zu beeindrucken – und Kate, die vor dem Mädchen ihrer Träume weggelaufen ist. Verloren im Chaos ihrer Gefühle beschließen die beiden, von nun an zusammenzuhalten. Gemeinsam stürzen sie sich ins kunterbunte Getümmel der Pride Week und lernen zwischen wilden Partys und Liebeskummer, was wahre Freundschaft bedeutet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551583628
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:24.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    CorniHolmess avatar
    CorniHolmesvor 7 Monaten
    Ein tolles Jugendbuch!

    Dieses Buch schlummerte nun schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste. Sowohl das schöne Cover als auch der Klappentext konnten meine Neugier sofort wecken. Dennoch durfte das Buch erst vor kurzem bei mir einziehen. Ich wollte dann auch nicht mehr länger warten und habe endlich mit dem Lesen von „Eine Woche für die Ewigkeit“ begonnen.


    Obwohl sie im selben Mathekurs sitzen, haben Mark und Kate noch nie bewusst ein Wort miteinander gewechselt. Dies ändert sich aber eines Nachts am Anfang der Pride Week, als sie sich zufällig in einem Club in San Francisco begegnen. Beide haben sie gerade mit sehr ähnlichen Problemen zu kämpfen. Mark möchte unbedingt seinen Schwarm Ryan beeindrucken und für sich gewinnen, muss aber leider mitansehen, wie dieser mit einem anderen Typen flirtet. Kate ist gerade vor ihrem Date geflüchtet, obwohl sie dieses Mädchen schon seit geraumer Zeit anhimmelt. Die beiden merken recht schnell, dass sie einander vertrauen können und beschließen daher, von nun an zusammenzuhalten und gemeinsam diese gefühlschaotische Zeit zu überstehen. Die beiden lernen sich immer besser kennen und erfahren in dieser turbulenten Woche, was wahre Freundschaft wirklich bedeutet.


    Von dem Autor David Levithan habe ich bereits ein paar Bücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben. Von Nina LaCour kannte ich bisher noch kein Buch, habe aber über ihre Werke schon sehr viel Gutes gehört. Ich war daher schon sehr gespannt auf das gemeinsame Projekt der beiden, ganz besonders auch, weil es sich bei diesem um eine LGBT Geschichte handelt, ein Genre, welches ich sehr interessant finde und aus welchem ich unbedingt noch mehr Bücher lesen möchte.


    Ich kenne bereits einige LGBT Romane und die meisten konnten mich auch sehr begeistern. Bei „Eine Woche für die Ewigkeit“ habe ich leider ein wenig gebraucht, um reinzukommen, aber nachdem dies einmal geschehen war, hat mir das Buch bis zum Schluss sehr gut gefallen.


    Abwechselnd aus der Sicht von Mark und Kate erleben wir als Leser eine sehr gefühlvolle und chaotische Woche. Beide Protagonisten haben in Sache Liebe gerade etwas zu kämpfen und da sie beide gerade ähnliches durchmachen, beschließen sie, diese Zeit gemeinsam durchzustehen und werden innerhalb nur kurzer Zeit richtig gute Freunde.


    Durch den gelungenen Perspektivwechsel lernen wir beide Protagonisten mit deren Gefühlen und Gedanken sehr gut kennen und gewinnen beide schnell sehr lieb. Ich könnte gar nicht sagen, ob ich nun Mark oder Kate lieber mochte, sie sind beide zwei ganz wundervolle Charaktere. Beide wurden sehr schön von dem Autorenduo ausgearbeitet, wobei ich denke, dass ein paar mehr Seiten nicht schlecht gewesen wären, um den Charakteren etwas mehr Zeit zu geben, um sich zu entwickeln. Mir ging manches etwas zu schnell, wie die Freundschaft zwischen Mark und Kate, die mir etwas zu plötzlich so vertraut und innig wurde.


    Doch obwohl das Buch nur gute 288 Seiten besitzt, gelingt es den Autoren auch auf diesen, eine sehr tiefgründige und gefühlvolle Geschichte zu schreiben. Diese ist wie aus einem Guss, beim Lesen spürt man überhaupt nicht, dass hier zwei Autoren am Werk waren. Beide haben sie einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil, der sich prima lesen lässt, sodass das Buch für mich viel zu schnell wieder vorbei war.


    Ich habe wirklich tolle Lesestunden mit dem Buch verbracht und war auch von sehr vielen Ideen und deren Umsetzungen hellauf begeistert. So hat mir besonders gut gefallen, dass wir es hier nicht nur mit schwul oder lesbisch zu tun bekommen, wie das ja eher der Fall ist, sondern mit beidem.


    Einige Elemente in dem Buch waren mir dann wiederum zu typisch, sodass „Eine Woche für die Ewigkeit“ letztendlich nichts wirklich Besonderes für mich war. Das Buch hat mir durchaus gut gefallen, nur hat mir einfach etwas gefehlt. Vielleicht liegt es wirklich an der Länge, sodass ich vieles als zu schnell abgehandelt empfunden habe. Bis auf diesen Punkt aber kann ich das gemeinsame Werk von David Levithan und Nina LaCour nur loben. Sie haben zusammen eine sehr schöne und berührende Geschichte geschrieben, die mich sowohl mit den Charakteren – Haupt- wie Nebencharaktere – hellauf begeistern konnte und bei der mir auch das Setting richtig gut gefallen hat. Ich weiß noch nicht mal warum, aber ich lese total gerne Bücher, die in San Francisco spielen. :D


    Auch die Atmosphäre konnte mich recht schnell in ihren Bann ziehen. In meinen Augen ist bei diesem Buch nicht nur das Cover sehr gut gelungen (ich liebe ja dieses wunderschöne Cover!), auch die Story ist absolut lesenswert, trotz kleiner Schwächen.



    Fazit: Ein wundervolles Buch über Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Das Autorenduo hat hier ein richtig schönes Werk geschaffen, bei welchem ich mir zwar ein paar Seiten mehr gewünscht hätte, um den Charakteren mehr Raum zum Entwickeln zu geben, welches mich aber trotz allem hellauf begeistern konnte. Für 5 Sterne hat mir letztendlich doch etwas gefehlt, etwas, was das Buch für mich zu etwas Besonderem macht. Mir hat „Eine Woche für die Ewigkeit“ aber dennoch wundervolle Lesestunden beschert und ich vergebe 4 von 5 Sternen!

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    Michaela_04032001s avatar
    Michaela_04032001vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz großartige Geschichte! Man vertieft sich in das Thema Homosexualität und kann anhand dem Buch noch mehr verstehen wie sich das anfühlt.
    Rezension: Eine Woche für die Ewigkeit- von Nina Lacour u. David Levithan

    Meine Meinung zum Buch:
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es wird eines der besten LGBT-Bücher sein, die ich gelesen habe. Ich finde LGBT-Geschichten immer wieder süß. Da ich finde, Homosexualität gehört zum Leben dazu und ist und bleibt menschlich. Doch leider gibt es immer noch genug Homophoben, die gegen Homosexualität sind, dass ich schrecklich finde.
    Wer aber solche Geschichten mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall auch lesen!
    EHE FÜR ALLE!🙌

    Mein Fazit:
    Ich habe in vielen Szenen, so richtig mitfühlen können, so sehr war ich in die Geschichte vertieft.💞

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    FrauNightingales avatar
    FrauNightingalevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Message von EINE WOCHE FÜR DIE EWIGKEIT gefällt mir. Zweite Hälfte wirkte ausgeglichener.
    Buch mit tolle Idee, Umsetzung etwas holprig

    Kurze Review

    Den Ansatz des Buches mag ich wirklich und weiß es sehr zu schätzen, dass LaCour und Levithan für ihr gemeinsame Projekt das Thema LGBT aufgenommen haben. An der Umsetzung hatte ich allerdings etwas zu knabbern. So fühlte sich die Geschichte bisweilen fast zu überladen für die schmale Buchlänge an. Die Handlung spielt in nur einer Woche, der Pride Week in San Francisco. Das ist natürlich ein wichtiger Aspekt, aber dennoch las es sich etwas gehetzt. Auch die Freundschaft wirkte auf mich zunächst zu unglaubwürdig, weil sie bei null beginnt und im nächsten Moment buchstäblich auf ‚Soulmate‘-Status gesetzt ist.

    Mit Marks Figur fühlte ich ich mich auf jeden Fall emotional etwas verbundener. Seine Perspektive wurde von David Levithan geschrieben, während die von Kate von Nina LaCour übernommen wurde. Levithan weiß auf wunderschöne Weise, sich mit Worte auszudrücken. Er verleiht Mark dadurch eine gewisse Verletzlichkeit sowie Rauheit, und lässt ihn unglaublich real erscheinen. Das fehlte mir bei LaCour. Ich fühlte so viel mehr für Mark, als für Kate. Zu ihr und den überirdischen Gefühlen für ein Mädchen, dass sie nur von Fotos und Erzählungen kennt, hatte ich eine größere Distanz. Die Freundschaft von Kate und Mark las sich für mich in der ersten Hälfte eher zweckmäßig. Doch nachdem ein Blick auf die jeweiligen Freunde von Kate und Mark geworfen wurde, verstand ich besser weshalb sie sich anzogen.

    In Gänze las sich für mich die zweite Hälfte des Buches harmonischer. Es fügte sich Schritt für Schritt zusammen. Die Message von EINE WOCHE FÜR DIE EWIGKEIT gefällt mir. Die Beschreibungen zur LGBT-Community und das bunte Treiben der Pride Week in San Franscisco, fühlten sich sehr authentisch an.

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    Korikos avatar
    Korikovor einem Jahr
    Tolle Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt

    Story:
    Ein ganzes Schuljahr lange sitzen Mark und Kate in Mathe nebeneinander – doch wirklich kennen tun sie sich nicht. Erst als die beiden zu Beginn der Pride Week San Franciscos in einer Gay Bar übereinander stolpern, ändert sich das, denn beide haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Kate ist auf der Flucht vor einem Date mit Violet, die sie schon ewig anhimmelt und zum ersten Mal treffen kann, Mark möchte seinen besten Freund Ryan für sich gewinnen, muss jedoch miterleben, wie dieser mit einem anderen Kerl anbandelt. Für beide bricht eine Woche voller Höhen und Tiefen an, die sie zusammenschweißt und ihnen zeigt, was wahre Freundschaft bedeutet …

    Eigene Meinung:

    „Eine Woche für die Ewigkeit“ stammt von Nina LaCour und David Levithan, die beide keine unbekannten Größen auf dem amerikanischen Jugendbuchmarkt sind. Ganz besonders David Levithan hat sich in das Herz tausender Leser geschrieben und ist gerade für seine Bücher „Two Boys Kissing“ und „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ bekannt, in denen er immer LGBT-Themen einbaut. Auch Nina LaCour ist in diesem Genre aktiv und hat bereits mehrere Jugendbücher geschrieben. Gemeinsam erschaffen sie ein gut lesbares, lockerleichtes Buch über Freundschaft, Liebe, Vertrauen und den Mut zur Veränderung …

    Die Perspektive der Geschichte wechselt zwischen Kate und Mark, so dass man sich sehr gut in beide Figuren hineinversetzen kann – Kate ist in die junge Artistin Violet verliebt, die sich in San Francisco niederlässt und durchaus daran interessiert ist, das schüchterne Mädchen kennenzulernen. Dass diese kurz vor dem Ziel Panik bekommt und davonläuft sorgt für erste Turbulenzen, denn Kate tut sich schwer damit, etwas bis zum Ende durchzuziehen und dem Schicksal die Stirn zu bieten. Mark wiederrum ist in seinen besten Freund Ryan verliebt, dem er durchaus schon nähergekommen ist – allerdings nur im Geheimen. Ryan ahnt nichts von den Gefühlen seines Freundes und nutzt die Pride Week, um seinerseits Männer kennenzulernen und mit einem jungen Dichter anzubandeln. Für Mark eine sehr schwierige Situation, die ihn schier verzweifeln lässt.
    All das passiert während der Pride Week, was ein recht kurzer Zeitrahmen ist, in dem sowohl Kates als auch Marks Leben auf den Kopf gestellt wird. Dementsprechend werden einige Themen fast ein wenig zu schnell abgehandelt, gerade Marks, der sich mit Ryans Entscheidung abfinden muss. Sicherlich bietet das Buch Platz für Spekulationen und auch eine Fortsetzung, doch insgesamt hätte man den Charakteren ein wenig mehr Zeit gewünscht, um sich zu entwickeln. Dennoch muss man an dieser Stelle hervorheben, dass es toll ist ein Jugendbuch mit einem lesbischen und einem schwulen Plot zu lesen – bisher hatte man entweder rein schwule oder rein lesbischen Geschichten angeboten bekommen.

    Die Figuren sind gut durchdacht, handeln logisch und sind authentisch. Sowohl Kate mit ihrer Unsicherheit und den Barrieren, die sie sich selbst auferlegt, als auch Mark mit seinen Sorgen und Problemen kann man sehr gut nachvollziehen. Beide durchleben eine Wandlung, müssen sich selbst erkennen und wichtige Entscheidungen treffen, die sich auf ihr Leben auswirken. Dabei bauen sie aufeinander, denn sie begleiten einander durch die Höhen und Tiefen der Woche hindurch, obwohl sie sich im Grunde kaum kennen. Sie bauen eine intensive, offene Freundschaft zueinander auf und kommen einander näher, als den Menschen, die sie mehrere Jahre lang begleitet haben.
    Auch die Nebenfiguren wirken sehr realistisch und in sich schlüssig – Violet mag man bereits nach wenigen Seiten, Ryan hat dafür länger zu kämpfen, doch man kann seine Beweggründe ebenfalls sehr gut nachvollziehen, als dieser sie endlich äußert. Kates Freundin Lehna versteht man ebenfalls erst zum Ende hin, denn bei ihr verhält es sich ähnlich wie mit Ryan.

    Stilistisch gibt es an „Eine Woche für die Ewigkeit“ wenig zu bemängeln. Beide Autoren haben einen lockerleichten Stil, der dafür sorgt, dass man schnell in die Geschichte eintauchen kann. Man springt zwischen Mark und Kate hin und her, die die Ereignisse aus jeweils ihrer Sicht erzählen Dabei schreibt David Levithan natürlich die Kapitel aus Sicht des schwulen Mark, Nina LaCour übernimmt die Perspektive der lesbischen Kate. Die Kapitel lesen sich hierbei wie aus einem Guss, so dass man nicht stolpert oder ins Schwimmen kommt.

    Fazit:
    „Eine Woche für die Ewigkeit“ bietet lockerleichte Unterhaltung gewürzt mit Drama, Herzschmerz und wahrer Freundschaft. Nina LaCour und David Levithan haben ein lesenswertes Jugendbuch erschaffen, dass durch authentische Charaktere und einer jugendgerechten Sprache besticht. Die Geschichte wirkt zwar ein wenig kurz, weil sich alles innerhalb der Pride Week abspielt, doch der Roman weiß zu unterhalten und lässt den Leser mit den jungen Helden mitfiebern. Wer auf der Suche nach sommerlich leichter Jugendliteratur mit queeren Hauptfiguren ist, sollte sich „Eine Woche“ für die Ewigkeit nicht entgehen lassen. Zu empfehlen.

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    Kathaaxds avatar
    Kathaaxdvor einem Jahr
    Jugendliches Buch

    Dieses Buch hat mich nicht nur durch den Cover angesprochen, sonder der Klappentext hat mich dahingehend auch ziemlich neugierig gemacht. Was ich schonmal gut finde, das sie zwei Autoren der Story gewidmet haben und zusammen so eine tolle Story erschaffen haben. 

    Die Story ist abwechselnd aus der Sicht von Mark und Katie geschrieben, was mir immer wieder, mehr tiefe in die Story bringt und man umso mehr die Protagonisten versteht. Es ist hier nicht aber so, das sich die Sicht mit jedem Kapitel wechselt, nein, es gibt ein paar Kapitel die man nur aus Mark Sicht liest und wieder ein paar Kapitel bei der man nur aus Katies Sicht liest. Ich finde, so wirkt die Story nicht abgehackt und man ist nicht so verwirrt. 

    Das Buch hat es geschafft, mich wieder in den Bann zu ziehen und ich hätte mir gewünscht, das die Story länger gewesen wäre. Mark und Katie haben zwar beide eine unterschiedliche Geschichte, doch beide verbindet die gemeinsame Freundschaft. Mark, der Schwul ist, hat sich in seinen besten Freund verliebt, der sich aber noch nicht geoutet hat und Katie, sie läuft vor Situationen weg, die einmal schwieriger werden können. Sie muss allerdings noch lernen, Entscheidungen zu treffen und sich ihrer Zukunft zu stellen. 

    Die Autoren haben hier einen flüssigen und leichten Schreibstil hingelegt, sodass man das Buch viel zu schnell zu Ende gelesen hat. Die Story ist auch Jugendhaft gehalten und das Thema, finde ich, war hier super ausgewählt und umgesetzt.

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    Lizzy_lifewithbookss avatar
    Lizzy_lifewithbooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderschönes Buch, das man einfach lesen muss!
    Willkommen in der Pride Week

    Eine Woche für die Ewigkeit

     

    Autor: Nina LaCour & David Levithan

    Verlag: Carlsen

    Preis: 16,99€

    Seiten:288

    ISBN: 978-3-551-58362-8

     

     

    Inhalt:

    Sie kennen sich nur flüchtig, bis sie sich eines Nachts zufällig in einem Club in San Francisco begegnen: Mark, der sich gerade völlig umsonst zum Affen gemacht hat, um seinen besten Freund zu beeindrucken – und Kate, die vor dem Mädchen ihrer Träume weggelaufen ist. Verloren im Chaos ihrer Gefühle beschließen die beiden, von nun an zusammenzuhalten. Gemeinsam stürzen sie sich ins kunterbunte Getümmel der Pride Week und lernen zwischen wilden Partys und Liebeskummer, was wahre Freundschaft bedeutet.

     

     

    Meine Meinung:

    David Levithan ist einer meiner Lieblingsautoren, deshalb hab ich mich umsomehr über das Buch gefreut.

    Es ist abwechselnd aus der Sicht von Mark und Katie geschrieben, was mir gut gefallen hat, so waren praktisch zwei Geschichten in einer Vereint.

    Durch den Perspektivenwechsel kann man sich auch gut in beide Protagonisten hineinversetzten. Allerdings hat es manchmal trotzdem verwirrt, wenn man ein Kapitel aus der Sicht von Mark gelesen hat und das nächste dann aus Katies, dabei war man mit den Gedanken noch ganz bei Mark :P (Fals ihr versteht wie ich das meine ;) )

    Ansonsten gibt es an dem Bucg nichts zu bemängeln :P, außer, dass es noch viiiiiiiieeeeellllll länger hätte sein können. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Aber jede geschichte muss wohl irgendwann enden.

    Mark und Katie haben sich beide vor den leuten lächerlich gemacht, die sie eigentlich lieben. So konnte eine Freundschaft entstehen wie sie es nicht für möglich gehalten hätten.

    Das Buch behandelt unterschiedliche „Problemthemen“ , Katie läuft ständig davon wenn es mal ein wenig schwieriger wird. Sie muss lernen sich ihrer Zukunft zu stellen und endlich mal entscheidungen treffen.

    Mark dagegen hat sich in seinen besten Freund verliebt, der allerdings noch nicht geoutet hat.

    Ob das wohl alles gut ausgehen wird?

     Die beiden Autoren haben einen flüssigen Schreibstil und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

    Das Buch hat es auf alle fälle in meine TOP 5 geschafft. Was soll ich schon sagen, David Levithan haut mich einfach jedenmall wieder um.
    Jetzt habe ich selbst große Lust bekommen mal nach Fransisco zur Pride Week zu gehen und mir das ganze mal in Live anschauen.


    Zitat:
    „Heute ist endlich heute. Wir sind nicht mehr, was wir waren. Wir sind, was aus uns werden wird.“


    Fazit:

    Wunderschönes Buch, das man einfach lesen muss!

    5 von 5 Sternen

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    Buechertraeumes avatar
    Buechertraeumevor einem Jahr
    Ein wunderbares Buch über die Liebe und Freundschaft!

    Meine Meinung:

    Mit "Eine Woche für die Ewigkeit" gelang es dem Autorenduo Nina LaCour und David Levithan, ein wundervolles Buch über Freundschaft und die Liebe zu publizieren, welches mich innerlich sehr berührt hat und die ein oder andere Träne ins Gesicht trieb.

    Das Autorenduo erzählt die Geschichte rund um Mark und Kate mit so einem warmen und überaus leidenschaftlichem Schreibstil, dass ich mehrmals beim lesen Gänsehaut hatte. Es war sehr erfrischend WIE toll etliche, und für mich wichtige, Szenen beschrieben wurde, einfach bildlich und voller Gefühl. Mit Mark und Kate haben sie Charaktere erschaffen, die mich als Leser mit ihren Charaktereigenschaften vollkommen in beschlag genommen haben. Stark, mutig, liebevoll und vor allem emotional waren beide Charaktere. Ich mochte beide echt gerne.

    Auch die Geschichte und die Settings waren einfach nur begeisternd. Ich merkte schnell, dass ich mich in dieser Geschichte verliere und dies lag letztendlich daran, dass das Gesamtbild des Buches, also Cover, Charaktere, Story, Settings etc., einfach unglaublich perfekt war und mich sofort eingenommen hat.

    Ramona von Kielfeder schwärmte mir von "Eine Woche für die Ewigkeit" vor und weckte somit mein ganzes Interesse und schwups, war auch das Buch schon bei mir und ich verstehe nun vollkommen was sie meinte als sie zu mir sagte "Das Buch ist einfach großartig!". Die Autoren haben in dieses Werk einfach so viel Liebe gesteckt, dass man diese beim lesen förmlich spürt.

    Mein Fazit:

    Eine Woche für die Ewigkeit hat keine 300, 400 oder gar 500 Seiten sondern "nur" 288. Trotz der Kürze des Buches habe ich im Buch selbst alles vorgefunden was ich brauchte um mich selbst von diesem Buch zu überzeugen. Spannung, Liebe, Emotionen, Freundschaft, all das wurde auf 288 Seiten perfekt zum Ausdruck gebracht und ich habe hier ein Highlight gefunden welches mich vollkommen überzeugt hat. Es ist zwar ein kurzweiliges Buch, was sicher nicht bei jedem gut ankommt, aber es lohnt sich definitiv es zu lesen, denn auch kurzweiligige Bücher können richtig toll sein. Deshalb gibt es von mir die goldene Krone für dieses Werk.

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erfrischend anders erzählt das Autorenduo von einer tiefen Freundschaft und nicht den typischen LGBT-Themen
    Erfrischend anders

    Inhalt: Sie kennen sich nur flüchtig, bis sie sich eines Nachts zufällig in einem Club in San Francisco begegnen: Mark, der sich gerade völlig umsonst zum Affen gemacht hat, um seinen besten Freund zu beeindrucken – und Kate, die vor dem Mädchen ihrer Träume weggelaufen ist. Verloren im Chaos ihrer Gefühle beschließen die beiden, von nun an zusammenzuhalten. Gemeinsam stürzen sie sich ins kunterbunte Getümmel der Pride Week und lernen zwischen wilden Partys und Liebeskummer, was wahre Freundschaft bedeutet. (Quelle: Verlag)

    Meine Meinung: Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Nina LaCour gefreut, das in Zusammenarbeit mit David Levithan entstanden ist. Ich bewundere sie sehr und eine Kombi der beiden Autoren verspricht definitiv einen LGBT-Roman. Dieser Verdacht bestätigte sich genau dann, als ich das erste Mal das Wort Pride Week im Klappentext lag und mit dieser Bestätigung kamen leise Zweifel. Ich liebe Bücher, die Diversity thematisieren und dennoch wurde ich von LGBT-Themen in letzter Zeit enttäuscht. Die Bücher beschäftigten sich auf nervige Art immer nur mit dem Thema Coming Out und das war aus meiner Sicht nach spätestens dem dritten Buch uninteressant.

    In Eine Woche für die Ewigkeit treffen Mark und Kate während der Pride Week aufeinander. Beide haben aktuell ein mehr oder weniger unglückliches Liebesleben und an diesem Abend in San Francisco beschließen die beiden, Freunde zu sein. Das lustige dabei ist, dass sie schon sehr lange in Mathe nebeneinander sitzen und sich seither nie unterhalten haben. Schnell merken die beiden, dass sie sich vertrauen und gegenseitig helfen können und so entwickelt sich in der kurzen Woche der Pride Week eine tiefe und bedingungslose Freundschaft. Sie ist das, was im Buch dominiert und obwohl sich die beiden helfen, ihr Liebesleben und die anderen Probleme in ihrem Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, bleibt das Thema der Freundschaft wichtig und zentral, was mir aufgrund von dessen Bedeutung sehr gut gefallen hat und die Geschichte in meinen Augen besonders macht.

    Aber auch die LGBT-Szene ist im Buch zentral. Es ist Pride Week in San Francisco und dennoch haben unsere Protagonisten mit ihren ganz eigenen Problemem zu kämpfen. Mark ist verliebt in seinen besten Freund und Kate hat endlich ihre große Liebe Violet kennengelernt aber sie steht ihrem Glück immer wieder selbst im Weg. Sehr schön finde ich, dass das Buch vor LGBT fast überläuft aber die Probleme der Protagonisten in sämtlichen Lebenslagen nichts sind, was der LGBT-Szene vorbehalten ist (wie zum Beispiel das Coming Out). Das war so herrlich erfrischend genauso wie der Schreibstil von David Levithan und Nina LaCour ist.

    Fazit: Wenn ihr Bücher liebt, die open minded sind, dann ist Eine Woche für die Ewigkeit das perfekte Buch für euch und sollte nicht im Bücherregal fehlen. Unvergleichlich schön und berührend erzählen die beiden Autoren von Kate und Mark, die eine Freundschaft entwickeln, die stärker nicht sein kann und sich als wichtigstes Thema durch das Buch zieht.  Einfühlsam erzählen die beiden von der LGBT-Szene und thematisieren dabei nicht die üblichen Themen.

    Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Exemplars zur *Blogtour.

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    Finas avatar
    Finavor einem Jahr
    Hat mir gut gefallen...

    Cover:
    Ich mag die Bücher aus dem Carlsen Verlag rein von der Aufmachung her meistens sehr gerne und auch hier ist das Cover wieder eine wahre Augenweide geworden. Ich mag das Zusammenspiel vom Himmelblau, dem rot-gelben Schimmer der Partynächte und die kleine Andeutung auf San Francisco sehr gerne und genau solche Cover sind ebenso aussagekräftig wie authentisch und machen das Buch einfach rund. Ich bin sehr angetan von der Aufmachung.

    Darum geht's:
    Mark hat sich heimlich zusammen mit seinem heimlichen Schwarm in einen Club während der Pride Week geschmuggelt, um ihn vielleicht endlich für sich gewinnen zu können und ihm die Chance zu geben, sich endlich öffentlich mit ihm zeigen zu wollen. Doch leider verläuft der Abend ganz anders als erwartet...
    Kate fiebert diesem Moment seit Wochen entgegen- endlich wird sie Violet treffen können und hoffentlich funkt es zwischen ihnen beiden, so wie in Kates Vorstellung. Doch sie haut ab und trifft in einem Club auf ihren Mitschüler Mark, mit dem sie bisher kein Wort gewechselt hat.
    Zwei Jugendliche, die eigentlich nicht besonders viel gemeinsam haben, treffen in dieser Nacht zu fällig aufeinander und entwickeln eine einzigartige, wunderschöne Freundschaft.

    Idee/ Umsetzung:
    Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da ich von beiden Autoren bereits mehrere Bücher gelesen habe und beiden vom Stil und ihren authentischen Plots her viel abgewinnen kann. So musste ich ein Buch des Duos auf jeden Fall lesen und auch die Geschichte konnte mich wieder einmal überzeugen.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und schön zu lesen, es wird viel Wert auf Emotionen und Gedankengänge gelegt und ich merke meist gar nicht, dass ich förmlich durch das Buch hindurchfliege. Es ist nicht unbedingt eine rasante Spannung vorhanden, doch langweilig wird es auch nicht wirklich und die dahinfließende Geschichte konnte mich durch die seichte, aber berührende Erzählweise beeindrucken und fesseln.

    Die Idee hinter dem Buch ist nichts unfassbar neues. Ich habe in letzter Zeit mehrerer Jugendbücher gelesen, in denen Homosexualität eine Rolle spiele (sehr zu empfehlen ist dabei "Nur drei Worte" von Becky Albertalli) und auch hier wurde das Thema toll eingebunden und ich habe unsere Protagonisten wirklich sehr gerne gehabt und lieb gewonnen. Ansonsten ist die Geschichte gewebt aus den typischen Elementen des amerikanischen Jugendbuchs: Party, Alkohol, Liebesgeschichten und Freundschaften. Wenn man diese Aspekte nicht über hat und vielleicht aus dem Blickwinkel dieser Autoren etwas in der Richtung lesen möchte, könnte das Buch definitiv etwas für einen sein. Obwohl ich thematisch schon zur genüge Bücher dazu gelesen habe, wollte ich dem Buch wegen der Autoren eine Chance geben und habe es nicht bereut. Es herrscht eine sehr authentische Atmosphäre und die Beziehungen zwischen den Charakteren haben mir sehr gefallen.

    Charaktere:
    Mark ist ein sehr sympathischer Junge der wider des Sportler- Highschool Klischees ein sehr sensibler und empathischer Mensch ist. Vor allem in der wachsenden Freundschaft zu Kate hat er mir als Protagonist immer besser gefallen.
    Kate ist ebenfalls ein spannendes Mädchen, wenn man mit ihr warm geworden ist, aber die besondere Stimmung entstand für mich persönlich erst, als die beiden sich zusammen getan haben und sich die Beziehung zwischen ihnen entwickelt hat. Ab diesem Punkt hat mich das Buch berührt, gefesselt und sehr gut unterhalten.

    Fazit:
    Ein Jugendbuch, das nicht unbedingt mit seinen vielen, neuen Ideen überzeugt. Aber wenn man die Autoren kennt, lässt sich schon wittern, dass ein Buch aus der Feder dieser beiden Autoren mit einer tollen Stimmung, besonderen Figuren und insgesamt einer unterhaltsamen, wie berührenden Geschichte daher kommt. Jugendbuchfans und Liebhaber dieser beiden Autoren sollten sich dieses Buch mal genauer ansehen, denn trotz des etwas verbrauchten Plots wird aus dieser Raupe vor allem zum Ende hin noch ein richtig bunter, lebendiger Schmetterling.

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    R
    readingfanboyvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Es passierte gefühlt nichts, und allgemein hat mich die Geschichte enttäuscht und verärgert, ganz besonders das Ende.
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