Nina MacKay Plötzlich Banshee

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Inhaltsangabe zu „Plötzlich Banshee“ von Nina MacKay

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?

Nina MacKay hat hier eine sehr gute Arbeit geleistet und auf jeden Fall ein Versuch wert sich daran zu trauen !

— TheBookFreak
TheBookFreak

Hat mich positiv überrascht!

— buecher_bewertungen1
buecher_bewertungen1

Konnte mich nicht ganz überzeugen.

— michelle_loves_books
michelle_loves_books

[2/5] Nervtötende, naive Protagonistin. Oberflächliche Beschreibung. Fehlende Stimmung. Platte Charaktere. Unrealistische Polizeiarbeit.

— JenniferKrieger
JenniferKrieger

Alana, die Hauptprotagonistin ist recht nervig, kindisch und eingebildet. Ich wurde weder mit ihr noch mit der Geschichte warm.

— phoenics
phoenics

Richtig süß, spannend und an manchen Stellen echt lustig

— Sofie-Lilly
Sofie-Lilly

Brillante Idee, nicht optimal umgesetzt.

— beerenbücher
beerenbücher

Eine schöne Gesichte, jedoch mit zu viel "Ich mag den, werde es nicht zugeben, denn er ist doof" Art

— Distel93
Distel93

Eine nette Geschichte. Leider mit sehr kindlichem, wenig ansprechendem Schreibstil. Wirklich schade.

— makkenmaedchen
makkenmaedchen

(3,5)

— Paules_Buecherkiste
Paules_Buecherkiste

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  • Tolle Mythologie basierende Geschichte :)

    Plötzlich Banshee
    TheBookFreak

    TheBookFreak

    19. September 2017 um 15:30

    Obwohl es ein einfach zu lesendes Buch ist, hatte ich meine Schwierigkeiten....In "Plötzlich Banshee" lernt der Leser die temperamentvolle  Alana McClary und ihr Freund Clay, unteranderem, kennen.Alana McClary muss einen mysteriösen Fall aufklären, der am Anfang unlösbar erschien, welcher jedoch sehr schnell Licht ins Dunkle brachte, denn Alana ist nicht wie die anderen sondern eine Banshee... mit der Aufklärung des Falls kommt sie ihrer eigenen Identität immer näher und erfährt schlussendlich die Wahrheit über sich selbst und all den andern. Ein tolles Buch was ich jedem ans Herz legen kann, der an Mythologien interessiert ist bzw. in diesem Fall in der irischen Mythologie. Von Anfang an merkt man,dass Alana ein taffes Mädel ist und keine Scheu hat das zu sagen was sie auch denkt. Sie arbeitet als Detektivin und führ mit ihrem besten Freund, den sie schon seit ihrer Kindheit kennet, eine WG. Während der Geschichte lernt sie einen heissen Polizisten kennen, in den sie sich sofort verliebt, jedoch verneint sie diese Liebe ständig.Im Allgemeinem ist es eine sehr interessante Geschichte die meiner Meinung aber nicht 100 prozentig so rübergebracht wurde, wie es eigentlich hätte sein sollen! Am Anfang hatte ich die Schwierigkeit in die Geschichte rein zu kommen, ausserdem hatte es einige Seiten gebraucht bis man richtig drin war und es spannend wurde. Aber wenn man dem Buch eine Chance gibt, wird man früher oder später überrascht. 

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  • [Rezension] Plötzlich Banshee – Nina MacKay

    Plötzlich Banshee
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    31. August 2017 um 12:37

    Zur Rezension auf meinem Blog:http://jennys-buecherkiste.blogspot.de/2017/08/rezension-plotzlich-banshee-nina-mackay.htmlKlappentext:Alana ist ein Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Mit dieser Fähigkeit versucht Alana Leben zu retten – und gerät dabei immer wieder selbst in den größten Schlamassel. Denn Banshees ziehen das Pech an wie ein Magnet. Als man sie versehentlich mit mysteriösen Morden in der Stadt in Verbindung bringt, versucht Alana, den Täter selbst zu finden. Auch wenn das heißt, dass sie mit einem äußerst unverschämten Police Detective zusammenarbeiten muss, der obendrein ziemlich gut aussieht ...Einordnung:Das Buch ist kein Teil einer Reihe.Erster Satz:Ich sprang hinter den drei Typen auf den unter uns vorbeifahrenden Zug.(Seite 7)Rezension:Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Wirklich schlecht war das Buch nicht, aber es gibt auch keinen Aspekt, der mir vorbehaltlos gefallen hat. Die größten Probleme hatte ich mit Protagonistin Alana. Sie ist nervtötend und für ihre 20 Jahre unfassbar naiv. Manchmal hätten ihr Verhalten und vor allem ihre Gedanken eher zu einer Zwölfjährigen gepasst. Sie hat keinen eigenen Willen und passt ihre Meinungen und Überzeugungen immer dem an, was ihr gerade irgendjemand erzählt. Deshalb nimmt sie unter anderem die Tatsache, dass sie eine Banshee ist, mehr oder weniger schulterzuckend hin. Das war keine wirklich überzeugende Reaktion. Außerdem zieht Alana, wie der Klappentext schon verrät, das Unglück echt an. Ihre Tollpatschigkeit ist meistens witzig und lockert die Situation auf, aber dass sie beispielsweise regelmäßig vor Schreck im wahrsten Sinne des Wortes vom Stuhl fällt, ist dann doch übertrieben.Erwähnenswert finde ich zudem, dass ihr Job als Privatdetektivin wohl ein Witz ist, denn während des ganzen Buches arbeitet sie nicht ein einziges Mal an einem Fall. Hin und wieder denkt sie daran, dass sie mal wieder arbeiten sollte, um Geld zu verdienen, vergisst das gleich darauf aber wieder. Dabei scheint sie nicht einmal in der Lage zu sein, die Katze ihrer Auftraggeberin zu finden. Vielleicht ist das auch kein Wunder, wenn sie mit 20 Jahren glaubt, Privatdetektivin sein zu können. Im Laufe der Geschichte hinterlässt sie jedenfalls den Eindruck, dass sie in jedem anderen Beruf besser aufgehoben wäre.Vermutlich hat die Autorin sich deshalb für den Beruf als Privatdetektivin entschieden, weil das eine Zusammenarbeit zwischen ihr und der Polizei ermöglicht. Das hätte sie sich allerdings sparen können, denn die Polizeiarbeit in diesem Buch ist dermaßen unrealistisch, dass die Zusammenarbeit mit einer möglicherweise in die Fälle verwickelten Privatperson es auch nicht mehr schlimmer gemacht hätte. Dylan, der Polizist, der aus dem Verhör mit Alana irgendwie eine Zusammenarbeit bastelt, frisst ihr vom ersten Moment an aus der Hand, ohne nach den Quellen ihrer Information zu fragen. Selbst scheint er gar nicht zu arbeiten, weil er stattdessen all ihren verrückten Ideen folgt, obwohl ihm bewusst ist, dass sie etwas verheimlicht.Hauptsächlich besteht die Zusammenarbeit der beiden allerdings daraus, dass sie sich gegenseitig anschmachten. Schon bei der ersten Begegnung findet Alana seinen Körper wahnsinnig toll. Wann immer sie nicht an seiner Brust klebt, weil sie schon wieder gestolpert ist, redet sie sich ein, dass sie ihn für einen Idioten hält. Natürlich nur, bis er von einem tragischen Ereignis in seiner Vergangenheit erfährt, wonach sie ihn voll und ganz verstehen kann und unendlich viel Mitleid mit ihm hat. Natürlich müssen außerdem kurze Abschnitte der Buches aus Dylans Perspektive geschrieben sein. Diese erfüllen keinen anderen Zweck als den Leser wissen zu lassen, dass er Alana genauso anschmachtet. Gefühle habe ich in dieser Liebesgeschichte nicht wirklich gefunden.Überhaupt sind Gefühle ein großes Problem des Buches. Es kommen nämlich so gut wie gar keine Emotionen auf. Dafür ist alles viel zu oberflächlich beschrieben. Bis auf Alana und Dylan bleiben beispielsweise die Charaktere alle fürchterlich platt. Daher hat es mir überhaupt nicht leid getan, wenn jemand gestorben ist. Das ist leider eine schlechte Voraussetzung für ein packendes, dramatisches Finale. Milde überrascht war ich durchaus, mehr aber auch nicht. Wie schon während des ganzen Buches war die Szene nicht besonders detailliert, sodass ich weder dort noch in irgendeiner anderen Situation wirklich von der Stimmung des Buches mitgerissen wurde.Fazit:Ich hatte richtig Lust auf das Buch, da irische Mythologie nicht besonders häufig betrachtet wird. Gefallen hat es mir dann leider nicht. Alana ist eine unfassbar nervtötende und naive Protagonistin. Sie ist übertrieben tollpatschig und den Großteil des Buches damit beschäftigt, den Polizisten anzuschmachten. Dieser schmachtet munter zurück, sodass es trotz Mordserie kaum Polizeiarbeit gibt. Das bisschen Arbeit, das tatsächlich gemacht wird, ist zudem mehr als unrealistisch. Hinzu kommen oberflächliche Beschreibungen, fehlende Stimmung und platte Nebencharaktere. Da ich ein wenig über irische Mythologie gelernt habe, dem Buch aber sonst im Grunde nichts abgewinnen konnte, bekommt „Plötzlich Banshee“ zwei Schreibfedern von mir.

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  • Potenzial verschenkt und extrem nervig

    Plötzlich Banshee
    phoenics

    phoenics

    27. August 2017 um 16:37

    Ich wurde mit der Hauptprotagonistin Alana absolut nicht warm, sie ging mir ehrlich gesagt tierisch auf die Nerven. Denn sie war großschnäuzig, extrem tollpatschig, sehr oft kindisch und trotzig und so gar nicht meins. Zudem ging es mir tierisch auf die Nerven, dass sie den Detective Dylan Shane ständig Sockenschuss nannte. Klar hieß es im Roman, dass Banshees bis zu ihrem 21. Lebensjahr das Unglück regelrecht anziehen, aber ich fand es einfach zu übertrieben.   Detective Shane gefiel mir anfangs noch relativ gut bis er urplötzlich charakterliche Wendungen von jetzt auf gleich hinlegte und zum absoluten Weichei/Typen mit rosaroter Brille mutierte. Das hat mich eher verschreckt und verstört als mich an Dylan Shane gebunden. Keine Ahnung, was sich die Autorin hier gedacht hat, aber so eine 180°-Wendung in Nullkommanichts macht kein Mann mit, selbst wenn er verliebt ist. Das war einfach zu unrealistisch und extrem übertrieben.   Außerdem hat die Autorin mit ihrer Geschichte echt viel Potenzial verschenkt. Sie hat so viele tolle magische Wesen in ihrem Roman erwähnt und aufgezählt, aber man bekam von ihnen bzw. ihren Fähigkeiten nur sehr wenig mit. Das finde ich megaschade. Hier hat sie wirklich Potenzial verschenkt, was die Geschichte endlich mal richtig spannend und fantastisch gemacht hätte. Stattdessen quälte ich mich mit einer nervigen Banshee und Detective Sockenschuss bis zum Ende des Buches.   Die Idee mit den roten Zeituhren über den Köpfen der Menschen und magischen Wesen erinnert mich stark an den Film „In time“ mit Justin Timberlake, in dem alle zukünftigen Menschen grüne Zeituhren auf ihrem linken Unterarm tragen.   Wortwahl und Schreibstil der Autorin in „Plötzlich Banshee“ haben mich absolut nicht ergreifen können. Teilweise war es sogar nervig, so dass ich das Buch weglegen musste oder zum wiederholten Male genervt die Augen verdrehte.   Den Titel fand ich ehrlich gesagt nicht passend. Denn Alana ist nicht spontan über Nacht zur Banshee geworden, sondern sie ist seit Geburt eine. Hier hätte ich mir mehr logisches Denkvermögen der Autorin gewünscht.   Das Cover gefällt mir gut, da es mal etwas anderes ist als die Standard-Schönheiten vor einer Stadt oder in den Armen eines halb nackten Mannes. Das Cover hat mich neugierig gemacht, wie auch der verheißungsvolle Klappentext. Doch beides hat nicht geholfen, mich von dem gesamten Buch zu überzeugen.   Was das Ende des Romans betrifft, bin ich ernsthaft verwirrt. Denn über Morgan`s Kopf leuchtete trotz ihrer Erkrankung noch 19 Monate. Und doch soll sie unter der Kirche verschüttet und tot sein? Ernsthaft? Trotz der 19 Monate? Oder lebt diese Verräterin noch und es gibt eine Fortsetzung des Romans?   Fazit: Alana, die Hauptprotagonistin ist recht nervig, kindisch und eingebildet. Ich wurde weder mit ihr noch mit der Geschichte warm, obwohl der Roman nur so von magischen Wesen strotzt. Ich bin trotz des schönen Covers und des verheißungsvollen Klappentextes enttäuscht und verwirrt über die Protagonisten und das Ende. Ich kann diesem Werk nur 3 von 5 Punkten verleihen. Einer für das Cover, einer für den tollen Klappentext und einer für die Vielzahl magischer Wesen.  

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  • "Plötzlich Banshee" von Nina MacKay

    Plötzlich Banshee
    beerenbücher

    beerenbücher

    21. August 2017 um 16:37

    Autorin: Nina MacKayTitel: Plötzlich BansheeGattung: Roman, Erzählung, Jugendbuch, Liebesgeschichte, FantasyErschienen: 2016Gelesene Ausgabe: Piper, 2016ISBN: 978-3-492-70393-2Gelesen auf: Deutsch Gelesen im: Mai 2017Zum Buch:Vor ein paar Monaten eroberte das wunderbare Cover von "Plötzlich Banshee" die Buchblogger-Gemeinde. Die 20-jährige Privatdetektivin Alana findet heraus, dass nicht nur die magische Welt existiert, sondern dass sie zudem eine Banshee ist, eine irische Todesfee, die das Todesdatum von Personen als tickende Uhren über deren Köpfen sieht und vom Unglück verfolgt wird. Auch zahlreiche andere magische Wesen bevölkern die Welt um sie herum, so auch ihr bester Freund Clay, der ein Leprachaun mit unendlich viel Glück ist und mit ihr zusammenlebt. Außerdem stolpert ein sehr heißer Detektiv in Alanas Leben, der sich ein bisschen zu viel für sie interessiert. Und dann sterben auch noch immer magische Wesen um sie herum und es scheint, als könnte nur Alana die Welt retten.An sich ist es eine wunderbare und innovative Idee, leider ist das Buch furchtbar konstruiert. Die Charaktere sind leider flach und stereotypisch ausgelegt und streifen nur die Grenzen der Sympathie. Auch die Sprache ist leider ziemlich unausgereift und könnte mehr als nur einen Feinschlief, oder eine bessere*n Lektor*in brauchen.Eine der Lieblingsstellen Zitat: "Nach Jahrzehnten voller Unsicherheit und Selbstbelügen ließ ich meine Schutzmauern fallen und nahm Trinitys Worte an. Anscheinend war ich eine Banshee, eine irische Todesfee. Super! Etwas, das sich sicher jedes Mädchen auf der Welt wünschte." (S.68)Stil und Sprache: leider absolut nicht ausgereift. Zitat: "Spontan beschloss ich, noch einen draufzulegen, indem ich mich darauf verlegte, unkontrolliert mit meinen Beinen zu zucken und mit den Augen zu rollen. "Uhha... rhhh... grrr..." (S.47)Schlüssigkeit der Handlung: teilweise viel zu schnelle Schnittwechsel. Nicht nachvollziehbare Charakterentwicklungen.Das hat mir gefallen: Die erschaffene magische Welt. Die Idee.Das hat mir nicht gefallen:  Die Oberflächlichkeit der Charaktere. In One Sentence: Brillante Idee, nicht optimal umgesetzt. Sterne: 3 

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  • Nett, aber ...

    Plötzlich Banshee
    makkenmaedchen

    makkenmaedchen

    13. August 2017 um 15:14

    Ich hatte dieses Buch bereits damals auf Instagram entdeckt, bevor es überhaupt ein großer Erfolg durch Wattpad wurde. Ich fing damals an es zu lesen, habe es jedoch irgendwann abgebrochen, und erst eben durch Wattpad wieder entdeckt. Da mir die Idee dieses Buches schon auf Instagram gefallen hatte, wollte ich es nun endlich auch mal fertig lesen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass die Story mir sehr gut gefallen hat. Die Idee, dass solche magischen Wesen unter uns sein sollen, ist doch irgendwie ein kleiner Traum. Die Handlung war interessant gestaltet und nicht allzu vorhersehbar. Auch wenn es Passagen gab, die meiner Meinung nach nicht zwingend zum Plot beigetragen haben.Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Alana war eine charmante und witzige Protagonistin, in die ich mich gut hineinversetzen konnte. Vor allem aber mochte ich Dylan, oder Detective Sockenschuss, wie Alana ihn gerne nennt. Dennoch bekommt das Buch von mir nur drei Sterne, die es eben für seine charmanten, wenn auch etwas flachen, Charaktere und die gute Story bekommt. Leider konnte ich mich aber im ganzen Buch nicht mit dem Schreibstil der jungen Autorin anfreunden. Ich fand ihn zu unausgereift und an manchen Stellen fast noch auf dem Niveau eines Kindes. Oftmals wurde die Handlung dadurch sehr sprunghaft und ich verbrachte einen Großteil des Leseprozesses damit Sätze umzubilden, weil sie mir einfach nicht gefielen. Alana soll eine sehr quirlige Persönlichkeit haben, aber manchmal trugen einzelne Kommentare einfach nicht zum Verständnis einer Szene bei. Mein Fazit: Eine nette Geschichte, die auf einer sehr guten Idee aufbaut und vor allem für jüngere Leser geeignet ist. Leider ist der Schreibstil sehr kindlich und war deswegen für mich wenig ansprechend. Darüber konnten leider weder die an den meisten Stellen gut durchdachte Handlung, noch die netten Charaktere hinwegtrösten.

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  • Rezension zu: Plötzlich Banshee von Nina MacKay

    Plötzlich Banshee
    Kleines91

    Kleines91

    05. August 2017 um 12:13

    KlappentextAlana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?Meine Meinung2016 habe ich mir das Buch gekauft, nachdem ich auf Instagram immer öfter über das Cover und auch die Autorin gestolpert bin. Als ich es dann im Thalia sah, das einzige Exemplar dieses Buches, musste ich es einfach mitnehmen. Von Anfang an überzeugte mich das Cover. Schwarz und dann diese bunte und verspielte Totenkopfmaske. Die Typographie vervollständigte den durchweg positiven äußeren Eindruck. Zudem hatte mich der Klappentext sehr fasziniert, da es mal nach etwas anderem klang. Leider hat es dann doch noch fast ein Jahr gedauert, bis ich das Buch las. Aber in die Jahreszeit hat es immerhin gepasst. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch richtig richtig gut! Das Setting, das Buch spielt in Santa Fe, war mal ein ganz anderes, als die üblichen Handlungsorte. Zwar hat man von der Stadt an sich nicht viel mitbekommen, was zwar schade war aber für die Handlung eh nicht wirklich relevant, da alle relevanten Orte erwähnt und beschrieben wurde, jedoch bekam man trotzdem einen kleinen Eindruck dieser Stadt. Die Story an sich war auch richtig richtig gut! Mir hat es total gut gefallen, dass es zwar um Mythologie ging, jedoch mal nicht um griechische oder nordische sondern um irische. Herrlich erfrischend. Einerseits hat mir zwar eine genauere und ausführlichere Erklärung der jeweiligen Fabelwesen sowie der Geschichte gefehlt, andererseits fanden sich hier aber mal keine langwierigen und viel zu ausführlichen Diskurse in die jeweilige Mythologie. Mir hat der Input gereicht. Anderen wäre es vermutlich zu wenig. Kommen wir zu den Charakteren. Tja - und hier findet sich der Grund, wieso ich dem Buch "nur" 4 statt 5 Sterne gegeben habe. ALANA! Die Protagonistin. Eine für mich extrem unsympathische Person, die zwar sarkastisch sein will jedoch viel zu sehr zynisch wenn nicht sogar verletzend war. Ich fand sie nicht lustig. Wenn ich überlege, wie oft ich die Augen rollen musste, wundert es mich, dass sie kein Schleudertrauma davon trugen. Zu ihrer leicht aggressiven Art war sie auch noch sehr kindisch und unreif. Nach Beenden des Buches kann ich zu 100% sagen, dass Alana niemand ist, den ich gerne in meinem Freundes- oder gar Bekanntenkreis hätte. Die anderen Personen jedoch fand ich größtenteils sympathisch. Zwar hätten sie noch ein wenig mehr Tiefen haben können, aber so lag der Fokus mal wirklich auf der Handlung und weniger auf den Leben und Problemchen der Charaktere. Was mir an dem Buch mit am besten gefallen hatte, war die Nichtvorhersehbarkeit, falls das ein Wort ist. Was ich damit meine, ist - man wusste wirklich bis zum Schluss nicht, wer jetzt gut und wer böse ist. Man hat gerätselt und gemutmast. Zudem hat es die Autorin geschafft, durch geschickte Dialoge und Andeutungen den Leser auf verschiedene Fährten zu schicken, welche sich dann meistens als Sackgassen entpuppten. WUNDERBAR! Alles in allem kann ich das Buch all jenen empfehlen, die eine spannende und auch lustige Fantasygeschichte mögen und keine Probleme mit Mythologie und dem ein oder anderen komplexeren Gedankengang haben. Mir persönlich gelang es zwar leider nicht, Alana zu ignorieren bzw ihr keine größere Beachtung mehr zu schenken aber ich denke, es wird Leute geben, denen das gelingt. Jedoch war hier die Handlung so gut und durchdacht, dass die nervige Protagonistin, mir zumindest, nicht die Lust am Lesen und Rätseln und Vermuten nahm.  Achja - eine Liebesgeschichte gab es auch noch ;) ...

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  • 5/5 Einhörnern

    Plötzlich Banshee
    aileenpl

    aileenpl

    30. July 2017 um 11:22

    Das Cover des Buches hat mich in der Buchhandlung direkt angesprochen. Die Farben und das Motiv spielten gut zusammen und haben mich aufmerksam gemacht. Auch in der Innengestaltung wird das Motiv wiederholt, welches ich sehr schön fand. Der Schreibstil konnte mich vollkommen überzeugen. Ich brauchte zwar etwas um in die Geschichte rein zu kommen, da ich Probleme hatte den roten Faden zu Beginn zu finden. Als es jedoch 'Klick' gemacht hat, konnte mich die Geschichte völlig packen. Es war spannend geschrieben und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es wurde von Kapitel zu Kapitel spannender und ich hatte nicht das Gefühl, dass es langatmig wurde. Besonders die letzten 100-150 Seiten waren sehr fesselnd. An Schlaf war letzte Nacht nicht zu denken. Und alle begann mit dem Gedanken: *liest du nochmal ein Kapitel*Mit einer Story wie dieser hatte ich nicht gerechnet. Der Mix aus Fantasy und Spannung ist der Autorin perfekt gelungen.Alana, als Protagonistin, mochte ich sehr gerne. Ich konnte über sie lachen, jedoch auch mitfiebern und mitfühlen.Auch die anderen Charaktere waren gut durchdacht und jeder hatte eine für die Story wichtige Rolle.Leider mochte Dylan nicht besonders, allerdings hat er mich nicht groß gestört. 

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  • Sehr humorvolles Buch

    Plötzlich Banshee
    Carlotta_Thms

    Carlotta_Thms

    15. June 2017 um 22:10

    Hat mir sehr gut gefallen!!!

  • Lockerer Humor und dennoch ernst und spannend

    Plötzlich Banshee
    Endora1981

    Endora1981

    22. May 2017 um 09:59

    Mein neues Lieblingswort ist Nilpferdkacke.Alana sieht bei jedem Menschen eine Uhr über dem Kopf. Diese zeigt an, wie viel Lebenszeit der Mensch noch hat. Plötzlich wird klar, warum sie das sieht. Sie ist eine Banshee.Was ein genialer Schreibstil. Auch wenn es eigentlich um ernste und dramatische Themen in dem Buch geht, musste ich echt oft über die Sprüche lachen. Alana ist ein absolut toller Charakter. Ich mag sie unter anderem auch sehr wegen ihrer tollpatschigen Art. Auch Detective Dylan Shane ist ein schön ausgearbeiteter Charakter. Natürlich gilt das auch für Clay und die magischen Freunde.Das Buch ist sehr spannend geschrieben und ich konnte es kaum aus der Hand legen.Das Ende war leider doch traurig und ich hätte gerne was anderes gelesen. Aber auch so passte es sehr gut.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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  • Trotz einiger Schwächen ziemlich amüsant und abgedreht

    Plötzlich Banshee
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    21. May 2017 um 18:00

    Plötzlich Banshee von Nina MacKay ist so ein Buch, von dem ich dachte, dass ich es niemals lesen werde. Einfach weil mich die Thematik eigentlich nicht so sehr interessiert hat und es obendrein auch noch Jugend-Fantasy ist. Aber als ich dann zu Ostern einen Buchgutschein geschenkt bekam, dachte ich mir: Was soll's, ein bisschen Humor und Belanglosigkeit (nicht abwertend gemeint!) könnte ich schon mal gebrauchen. Und genau das hat mir Ninas MacKays Roman auf jeden Fall gegeben.Dass die Geschichte abgedreht, unkonventionell, ein wenig skurril und vor allem witzig und amüsant werden würde, konnte man bereits auf den ersten Seiten erahnen. Mit der 20-jährigen Alana hat MacKay eine Protagonistin geschaffen, die mit ihrer himmelschreienden Tollpatschigkeit, ihrer Naivität und ihrer störrischen Verbissenheit das Herz des Lesers im Sturm erobert. Gefühlt auf jeder einzelnen Seite tappt Alana in ein neues Fettnäpfchen (alternativ auch in eine mit Wasser gefüllte Salatschüssel, in der ein Goldfisch schwimmt). Ihr passieren die absurdesten Missgeschicke und allein das ist einfach urkomisch und herrlich verschroben. Außerdem fügt es sich wunderbar ins große Ganze ein, denn Alana ist, auch wenn sie es lange nicht wahrhaben will, eine Banshee und zieht daher sämtliches Unglück im wahrsten Sinne des Wortes magisch an.Köstlich amüsiert habe ich mich auch über ihren Todesschrei, den MacKay einfach göttlich beschreibt. Aber: Alana ist nicht nur eine Witzfigur. Sie hat darüber hinaus ein gutes Herz und macht es sich zur Aufgabe, Todgeweihten das Leben zu retten - eine Eigenschaft, die für eine Banshee ziemlich ungewöhnlich ist. Trotzdem war sie mir nicht uneingeschränkt sympathisch. An einigen Stellen hätte ich ihr zu gern den Hals umgedreht oder sie zumindest kräftig geschüttelt. Denn Alana ist überdies ein nicht besonders reifer Charakter, verhält sich oftmals ziemlich kindisch und kann dann schon mal unglaublich nervtötend sein. Dass sie etwa den Polizisten Dylan Shane, zu dem sie sich von Anfang an hingezogen fühlt, das aber natürlich wahrhaben will, durchgehend "Detective Sockenschuss" nennt, fand ich zum Beispiel nicht mal ansatzweise komisch, sondern nur übertrieben und aufgesetzt. Auch das Wort "Nilpferdkacke" kam mir einen Ticken zu oft vor, um noch witzig zu sein. Hier hätte die Autorin gerne einen Gang zurückschalten können.Die Handlung wiederum war eigentlich ganz niedlich - nichts Überragendes, aber etwas, das sich gut runter liest und einen doch das ein oder andere Mal überrascht. Denn schon bald findet Alana mithilfe ihres besten Freundes Clay und der Waldelfe Trinity heraus, dass in Santa Fe, dem Handlungsort, überdurchschnittlich viele magische Wesen leben und dass einige von ihnen der dunklen Seite angehören. Mehrere mysteriöse Todesfälle und düstere Rituale geben der Geschichte eine gewisse Würze. Die Mischung aus Humor, Fantasy und Krimi fand ich insgesamt recht gelungen und erfrischend anders. Lediglich gegen Ende wurde mir das Ganze etwas zu abgedreht - hier passierten einfach zu viele Dinge, die für mich nicht unbedingt immer einen Sinn ergaben und die Story weniger rund wirken ließen. Insgesamt aber ist Plötzlich Banshee ein grundsolider, lockerleichter und überwiegend witziger Jugendroman.Eines konnte mich allerdings nicht komplett überzeugen: Der Schreibstil. Obwohl Nina MacKay durchaus flüssig, bildreich und nachvollziehbar schreibt, hat mich hier einiges gestört. Das sind vor allem technische Dinge. Immer wieder kamen Wortwiederholungen vor und auch grammatikalische Fehler häuften sich (zum Beispiel in Bezug auf die Fälle - "wegen dem" statt "wegen der/des"). Klar, ich bin natürlich jemand, der darauf ein besonderes Augenmerk legt und dem solche Fehler auf jeden Fall immer sofort ins Auge springen, aber ich finde auch, das hat in einem lektorierten Buch schlichtweg nichts zu suchen. Insbesondere nicht in solch einer Häufigkeit. Dennoch will ich Nina MacKay auf gar keinen Fall Talent absprechen, denn in Bezug auf Ausdruck und Formulierung ist ihr Stil ohne Frage einzigartig und humorvoll - genau richtig also für einen rasanten Jugend-Fantasy-Roman mit viel Drama und Witz.Mein Fazit:Nina MacKays Plötzlich Banshee hat mich zweifelsohne wunderbar unterhalten und zum Lachen gebracht und punktet mit einer originellen Ausgangssituation sowie einem soliden, wenn auch nicht immer gänzlich überraschenden Plot. Ein kurzweiliger Fantasyroman, dem man auf jeden Fall eine Chance geben muss. Punktabzug gibt es von mir allerdings für die bisweilen übertrieben nervtötende Protagonistin und den Schreibstil, der für mich noch nicht ausgefeilt genug ist.

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  • Ein schönes Buch für zwischendurch

    Plötzlich Banshee
    Julia_Regenbogen

    Julia_Regenbogen

    12. May 2017 um 12:10

    Auch ich wurde durch Bookstagram auf das Buch aufmerksam und musste es unbedingt lesen.
    Das Buch besticht durch eine eher flapsige Art und ist stellenweise sehr amüsant gewesen.
    Vor allem die Protagonistin hat mir durch ihre schusselige Art gefallen.
    Es war ganz einfach mal was anderes als die Bücher die ich sonst lese.
    Eben ein schönes Buch für zwischendurch. 

  • Der Schuss ging leider daneben....

    Plötzlich Banshee
    SonjaBirg

    SonjaBirg

    07. May 2017 um 22:58

    Das Cover und der Klappentext haben mich im Buchladen sehr angesprochen, weshalb ich nicht gezögert habe, das Buch zu kaufen.Leider stellte sich schnell heraus, dass das Buch vom Schreibstil als auch von den Charakteren her nichts für mich ist.Ich fand die Charaktere platt, die Handlung war ein reines Klischee.Allerdings muss ich hier erwähnen, dass ich mich nicht zur Zielgruppe zähle - offensichtlich ein Roman für noch etwas jüngere Leserinnen.Mich konnte das Buch jedenfalls nicht überzeugen - aber wenn es Jungs und Mädels gibt, die es mögen, ist das natürlich schön.In meinem Bücherregal hat es sich keinen Platz erobern können - habe es an einen Bücherschrank gespendet.

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  • Plötzlich banshee

    Plötzlich Banshee
    stellette_reads

    stellette_reads

    03. May 2017 um 15:36

    Plötzlich Banshee war auf einmal da und wurde überall  – vorwiegend Bookstagram – in die Kameras gehalten und ich dachte mir nur…WOW dieses Cover! Eine verspielte Totenkopf-Illustration mit kunterbunten Details auf schwarzem Hintergrund. Und als mich dann auch noch die liebe Nina gefragt hat ob ich es denn gerne lesen würde, war es um mich Geschehen. Wer mich kennt weiß das ich total auf Fantasy abfahre und habe mich hier mit Freude reingestürzt. Alana, die völlig durchgeknallte, vom Unglück verfolgte Todesfee hat eine besondere Fähigkeit. Sie sieht die ablaufenden Todesuhren jedes einzelnen Menschens und macht sich daraus die Aufgabe diese zu retten. Das sie bei diesen Rettungsaktionen selbst ins Visier der Polizei gerät ist da kein Wunder. So kommt es schnell wie es soll und Detective Dylan Shane oder auch liebevoll Detective Sockenschuss genannt, ist Alana auf der Spur. Nach diversen Todesfällen und mehreren Vernehmungen arbeiten die beiden zusammen und lernen sich nach tollpatschigen Zwischenfällen näher kennen. Dann haben wir noch Clay, Alanas besten Freund seit Kindheitstagen, der das Gegenstück zu ihr ist und vor Glück sprießt und somit Alanas Unglück einen Ausgleich schafft. Bis auch hier das Schicksal eingreift und Clays Todesuhr nur noch ein paar Tage verbleibende Lebenszeit anzeigt. Ihr Ziel – Seine Rettung. Im Buch treffen wir auch noch auf viele weiterer Charaktere wie Freunde, aber auch Alanas Mutter, die ihr Leben kunterbunt durch die Bahn werfen. Allesamt sind wunderbar ausgearbeitet und nicht direkt durchschaubar. Wem sie allerdings trauen kann und wem nicht müsst ihr selbst heraus finden. LACHEN! Das erste und wirklich passende Wort zum Buch. Auf den ersten Seiten habe ich geschmunzelt und nach soviel aufgestocktem Chaos konnte ich nicht mehr als einfach zu lachen. Das Buch ist bis oben hin voll mit Humor. Gleichzeitig wird hier die irische Mythologie einem auf moderne Weise näher gebracht. Liebe, Fantasy und auch ein paar Krimi-Aspekte sind ebenfalls vorhanden. Wer selbst ein Tollpatsch ist – wie ich es bin – wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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  • Wundervolle Storyidee, grandiose Charaktere und faszinierende Fantasy

    Plötzlich Banshee
    Lielan

    Lielan

    01. May 2017 um 23:38

    Nina MacKays "Plötzlich Banshee" ist ein Fantasy Jugendbuch, welches im ivi Verlag erschienen ist. Allem Anschein nach ist "Plötzlich Banshee" ein Einzelband, allerdings könnte ich noch viel mehr über die Charaktere und die einzelnen Fantasywesen lesen, denn das Buch gibt noch wahnsinnig viel Stoff für Fortsetzungen her. Nun muss ich einfach noch ein paar Wörtchen zur Covergestaltung des Verlags schreiben. Ich bin unfassbar verliebt es ist farbenfroh, ein Eyecatcher und passend zum Inhalt und zum Charakter der Protagonistin.Ebenfalls unfassbar verliebt bin ich in Nina MacKays Schreibstil. Die Zeit während des Lesens vergeht wie im Flug und die Spannung steigt von Seite zu Seite ins Unermessliche. Nina bezaubert ihre Leser mit ihrem unverwechselbaren Humor und Sarkasmus, aber auch romantische, prickelnde Szenen schmückt sie perfekt aus. Nicht zu vergessen ist die drastisch anwachsende Spannungskurve, die letztendlich zu einem grandiosen Finale führt. Während des Lesens von "Plötzlich Banshee" habe ich viel gelacht, geschmunzelt, bin allerdings auch sehr verliebt in die Charaktere und deren Liebesgeschichten gewesen und natürlich habe ich vom ersten bis zum letzten Kapitel mit den Charakteren mitgefiebert und gelitten. Der einzige Kritikpunkt an "Plötzlich Banshee" war für mich das Ende. Irgendwie hat es mich unzufrieden und auch irgendwie unbefriedigt zurück gelassen. Mir haben noch ein paar weitere Seiten gefehlt. Ein verlängerter Epilog mit noch mehr Informationen über die Charaktere, eventuell auch ein paar Jahre später, in die Zukunft blickend. Allerdings hat Nina diesen Kritikpunkt definitiv durch ihre grandiose Kreativität, was die interessanten Fantasyfiguren an geht, ausgeglichen. Egal ob Wald-, Wasser-, oder Todesfeen Nina MacKay schöpft aus einem unfassbar großen Wissen über Magische Wesen und teilt dieses mit ihren Lesern.Die Protagonistin Alana ist eine Privatdetektivin und außerdem eine Banshee, welche zur Gattung der irischen Todesfeen gehört. Todesfeen verfolgt ein unbeschreibliches Pech, auf Grund dessen führt Alana definitiv keinen leicht zu bewältigenden Alltag. Pleiten, Pech und Pannen sind in Alanas Fall untertrieben. Der Leser hat allerdings viel zu lachen, auch wenn es manchmal, was ich zu geben muss, böse Schadenfreude ist. Zu ihrem Pech summiert sich außerdem noch die rückwärts laufende Uhr über dem Kopf jedes Mitmenschen, die ihr anzeigt, wie viel Lebenszeit diesem noch bleibt. Falls diese kurz vor dem Ablaufen ist, kreischt sie einfach absolut alles und jeden zusammen, dies nennt man dann "Banshee-Schrei". Diese Tatsachen machen ein Zusammenleben mit ihr allerdings keinesfalls einfach und neue Freunde lernt man eventuell auch nicht unbedingt kennen. Dates gestalten sich vielleicht ebenfalls äußerst schwierig. Und dennoch lernt Alana während der Lösung eines Falles den attraktiven Detective Dylan Shane kennen und schon nimmt das Unglück, oder soll ich lieber Glück schreiben, seinen Lauf. Eine witzige, überaus spannende, teilweise recht katastrophale Liebesgeschichte, die sich kein Leser von Fantasylektüren entgehen lassen sollte.

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  • Konnte mich nicht überzeugen

    Plötzlich Banshee
    EifelBuecherwurm

    EifelBuecherwurm

    29. April 2017 um 20:33

    Inhalt:Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?Design:Das Design und die Gestaltung des Covers haben mich sofort angesprochen. Der schwarze Hintergrund und die Zeichnung passen einfach toll zusammen und der Schriftzug ist romatisch-verspielt. Auch hat mich die Zeichnung direkt an eine Tattoo-Vorlage erinnert. Das hat mich angesprochen und dazu verleitet dieses Buch zu lesen.Meine Meinung:Alana McClary ist Privatdetektivin und lebt ganz bescheiden mit ihrem besten Freund Clay in einer Winzwohnung in Los Verdes, einer Kleinstadt etwas östlich von Santa Fye. Aber Alana ist nicht nur irgendeine gewöhnliche Detektivin - nein! Sie sieht seit ihrer Kindheit leuchtende Ziffern über den Köpfen ihrer Mitmenschen mit der restlichen Lebenszeit der jeweiligen Personen. Wenn sie bemerkt, dass jemand in ihrer Umgebung gerade dabei ist zu sterben, versucht sie ihm hilfsbereiterweise das Leben zu retten. Ganz unauffällig ist sie dabei nicht, denn während der Countdown läuft schreit sie wie eine Furie. Trotz ihrer Bemühungen ereignen sich immer mehr rätselhafte Todesfälle in ihrem Umfeld und sie muss sich damit auseinandersetzen, dass sie eine irische Todesfee ist und es eine magische Gemeinschaft unterschiedlichster Wesen gibt, in der das Verbrechen sein Unwesen treibt.Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und sprüht nur so vor Albernheiten. Irgendwie kam es mir so vor, als wolle sie Alana besonders liebenswürdig erscheinen lassen. Damit schoss sie bei mir jedoch übers Ziel hinaus. Es kam mir alles etwas übertrieben und aufgesetzt vor. Auch wenn ich über die ein oder andere Formulierung schmunzeln musste, so wurde ich mit Alana dennoch nicht warm. "Normalerweise war ich vor meinem dritten Kaffee am Morgen für meine Mitmenschen unerträglich und daher lag meine Stimmung gerade irgendwo auf dem Level zwischen angriffslustiger Wespe und giftiger Klapperschlange."Besonders die Tollpatschigkeit von Alana nervte mich nach einiger Zeit nur noch. Und diese Übertreibungen zogen sich durch das ganze Buch. Ab und an gab es Kapitel aus der Sicht von Dylan oder Clay. Diese waren eine erfrischende Abwechslung, jedoch leider meistens zu kurz. Hauptsächlich wird die Geschichte aus der Sicht von Alana geschildert.Die Autorin hat wirklich eine riesige mythologische Welt entwickelt, aus der man noch viel mehr hätte machen können. Jede Art und jede Gattung der magischen Kreaturen hat andere Eigenschaften und Fähigkeiten. Hier beweist sie Einfallsreichtum. Das hat mir gefallen. Aber ausgereift erschien mir der Plot leider nicht. Oder es waren einfach zu viele Details, die nicht alle unter einen Hut gepasst haben. Irgendwann habe ich allerdings etwas den Überblick über die ganzen Personen verloren. Sie waren alle nicht unterschiedlich genug. Trotz all der guten Elemente und dem leichten Schreibstil konnte mich die Geschichte einfach nicht faszinieren und mitreißen. Immer wieder habe ich das Buch zur Seite gelegt und habe mich dann eher dazu gezwungen es weiter zu lesen. Damit will ich nicht sagen dass es schlecht ist. Es hat mich nur nicht gepackt und ins Abenteuer geschleudert. Das ist schade.Fazit:Der Autorin ist mit diesem Roman ein Mix aus Fantasy, Romantik und ein wenig Krimi gelungen. Es ist ein typisches Jugendbuch rund um den Kampf Gut gegen Böse mit vielen unterschiedlichen Charakteren. Mich konnte es leider nicht faszinieren und ich stolperte mehr durch den Roman als dass ich ihn unbeschwert genießen konnte. Daher kann ich leider nicht mehr als zwei Sterne vergeben.

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