Nina Malik

 3.8 Sterne bei 29 Bewertungen

Lebenslauf von Nina Malik

Nina Malik ist das Pseudonym einer erfolgreichen Romanautorin. Mit ihrer neuen Krimireihe um die Ermittlerin Franka Janhsen widmet sie sich einer spannenden neuen Erzählwelt rund um die Abgründe unserer Gesellschaft. Nina Malik lebt mit ihrer Familie in Norddeutschland.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Nina Malik

Cover des Buches Schwarze Federn (ISBN: 9783734101038)

Schwarze Federn

 (24)
Erschienen am 18.09.2017
Cover des Buches Wie Blut auf Schnee (ISBN: 9783734101045)

Wie Blut auf Schnee

 (5)
Erschienen am 21.01.2019

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Rezension zu "Schwarze Federn" von Nina Malik

Es gibt Dinge, die will man gar nicht wissen...
martina_turbanischvor 2 Jahren

Rerrick in der Nähe von Hamburg ist eigentlich ein eher ruhiger Ort, was nicht heißt, dass dort nichts passiert. Als Marlis erwacht, weil sie einen Albtraum hatte, muss sie feststellen, dass irgendjemand ihr Haus verwüstet hat. Sie sieht zuerst nach ihren Töchtern und schaut sich dann genauer im Haus um. Im Wintergarten der Villa findet sie ein  totes Liebespaar, auf  Federn gebettet und mit Teer beschmiert. Sie schafft es noch, die Polizei zu rufen, bevor ihre Nerven endgültig versagen.

Befreit von der Last, die wahnwitzige Situation begreifen zu müssen, betrachtete Marlis das schlafende Paar, das auf seltsame Weise ihr Herz berührte. Schwarze Federn, S. 12

Mein Eindruck:

Es gibt Dinge, die will man gar nicht wissen...

Start mit Gänsehaut

Gleich zu Beginn stürzt man mitten ins Geschehen – oder mitten in einen Alptraum, ganz wie man es nimmt. Die Vorstellung, das zu finden, was Marlis Seelers in ihrem Wintergarten findet verursacht schon leichte Beklemmungen und eine Gänsehaut. Kein Wunder also, dass sie einen Nervenzusammenbruch erleidet. Auch die Ermittler, allesamt erfahrene Kriminalisten, sind schockiert.

Gründliche Ermittlerin

Eine der Ermittlerinnen, Franka Janhsen, begleite ich fortan bei ihren Ermittlungen und das, was sie dabei alles herausfindet, ist abgründig, gruselig und nur schwer vorstellbar. Ihre hartnäckige Art, ihr ständiges nachbohren finde ich ausgesprochen sympathisch, weil sie sich nicht mit den leichten, eher offensichtlichen Antworten zufrieden gibt. Ihren etwas schweren Stand bei der Rerricker Kripo kann ich allerdings nur schwer nachvollziehen.

Vorgeschichte?

Es wird zwar oft auf ihre problematische Vorgeschichte hingewiesen, aber so diffus und nebulös, dass es für mich keinen Sinn ergibt. Was hat es mit ihren persönlichen Abgründen auf sich? Die Frage bleibt offen, vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung mit einer Aufklärung? Ebenso verhält es sich mit den Andeutungen zu ihrem ersten Fall in Rerrick, dem „Asche-Fall“, der immer mal wieder zu Sprache kommt.

Andere Sichtweise

Eine zweite Perspektive auf das Geschehen erhält man durch Noah, ein junger Mann, der irgendwie gegen seinen Willen in das Geschehen verstrickt ist. Seine Gedankengänge sind meist etwas wirr, was sicher auch daran liegt, das er oft ziemlich high ist :-) Trotz seiner Verwirrtheit bringen seine Gedanken oder Erlebnisse aber eine gewisse Klarheit in die Sache - allerdings nur für mich als Leser, nicht für die Ermittler. Vielleicht gibt ein weiterer Band aber auch über ihn ein paar Geheimnisse preis *mit dem Zaunpfahl winke*

Überraschendes Ende

Insgesamt hat mich Schwarze Federn wirklich gefesselt und ich war total begeistert von der Story und vom Schreibstil der Autorin. Der oder die Täter tauchen eigentlich recht früh in der Geschichte auf, trotzdem geraten sie bis kurz vor dem Ende  gar nicht so in den Fokus und das Finale hat mich dann wirklich überrascht. Auch das „Ende nach dem Ende“ fand ich überraschend, denn es zeigt noch einmal eine ganz neue Seite an Franka Janhsen, gar nicht cool und unnahbar, sondern einfühlsam und verständig.

Mein Fazit:

Schwarze Federn ist für mich ein Thriller/Krimi der Extraklasse. Böse, abgründig und superspannend führt er hinter die cleanen Fassaden einer Kleinstadt. Ich hoffe auf jeden Fall auf einen zweiten Band mit Franka Janhsen :-)

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S

Rezension zu "Schwarze Federn" von Nina Malik

Abgebrochen
Steffi85vor 2 Jahren

Nachdem ich nach ca 170 Seiten noch immer nicht in dem Buch gefangen war, sondern mich zu Lesen regelrecht zwingen musste, habe ich dieses Buch abgebrochen. Es zog sich alles so in die Länge, dass mir beim Lesen langweilig geworden ist, und das sollte meiner Meinung nach nie der Fall sein. Auch konnte ich mich in die Charaktere nicht richtig reinversetzen, sie waren mir einfach nicht sympathisch - und ich glaube auch dass es genau daran liegt, dass ich mich zum Lesen zwingen musste. Ich konnte die Gefühle von den Ermittlern nicht annähernd spüren. Und auch das sie sich irgendwie anfeinden fand ich nicht gut - ich glaub das kenn ich mittlerweile einfach aus zu vielen Büchern und dadurch wird es für mich langweilig, weil eh klar ist, dass beide entweder irgendwann gut zusammenarbeiten, weil der eine die andere überzeugen konnte, oder der Fall wird von einer Person aufgeklärt und diese kommt dann weiter. Wie es hier läuft kann ich nicht beurteilen, da ich wie gesagt abgebrochen habe. Normalerweise breche ich Bücher nicht ab, auch wenn sie mir nicht gefallen, aber an diesen 170 Seiten habe ich jetzt über 3 Wochen gelesen (in der Zeit habe ich sonst mehrere Bücher durchgelesen), daher habe ich entschieden dieses Buch abzubrechen. Die Spannung fehlt mir gänzlich, ja die Leichen sind toll beschrieben - keine Frage, aber danach plätschert es nur so vor sich hin. Und halb einschlafen beim Lesen mag ich auch nicht. Es kann sein, dass es irgendwann noch spannend wird, aber wenn ich mich schon so lange durch ein Buch durchquälen muss, hat das in meinen Augen wenig Sinn, dass ich mich weiter quäle. Ich denke die Autorin hätte mehr aus dem Buch machen können, wenn die Spannung gehalten worden wäre. Es zieht sich vielleicht auch durch die "Feindschaft" streckenweise sehr.

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Rezension zu "Wie Blut auf Schnee" von Nina Malik

Eine vielschichtige Mordermittlung
Kriminevor 3 Jahren

In einem verwilderten Wohnwagen wird die Leiche einer Frau entdeckt, die aufs Übelste gequält und misshandelt worden ist. Franka Janhsen und ihr Partner Simon Ackermann übernehmen den Fall und stecken schon bald in einer Mordermittlung fest, die Parallelen zu einer verheerenden Brandkatastrophe in einem Rerricker Wohnhaus aufweist. Denn eines der Opfer wurden auf die gleiche Weise gequält, wie ihre Tote. Doch bevor sie einem Mörder auf die Spur kommen, der noch einige Verbrechen mehr in petto hat, bekommen sie es mit den Handlangern einer Menschenhandelsorganisation zu tun und einem Schriftsteller, der merkwürdig hartgesotten ist.

"Wie Blut auf Schnee" ist der zweite Fall für die "Neue" in der Rerricker Mordkommission. Franka Janhsen, die bereits seit einem Jahr erfolgreich ihre Fälle löst, wird noch immer von einigen ihrer Kollegen misstrauisch beäugt. Eisprinzession nennt man sie, da Franka aufgrund von Vorkommnissen in der Vergangenheit wortkarg und unzugänglich geworden ist. Nur ihr Partner und Vorgesetzter Simon Ackermann weiß mit ihrer Paranoia umzugehen, wie auch der im Kommissariat heiß umschwärmte Abel Messener, mit dem Franka eine Hassliebe verbindet. Denn dieser ist ihr einmal viel zu nahe gekommen und muss nun mit ihrer Ablehnung leben. Aber nicht nur die drei erwähnten Ermittler sind in ihren Handlungsweisen und ihrem Zusammenspiel nachvollziehbar und interessant. Auch weitere Figuren wurden vielschichtig und glaubhaft dargestellt, auch wenn sie manchmal nur eine kleine Rolle spielen.

Nina Malik versteht es, den Leser von der ersten Seite an in den Bann der Ereignisse zu ziehen. So begibt er sich gemeinsam mit Franka Janhsen auf Mörderjagd und muss dabei einige Unwegsamkeiten und Querelen umschiffen. Doch trotz des gut erdachten und mit Wendungen versehenden Falls, gibt es einige Längen im Handlungsverlauf sowie stellenweise zu viele Ermittler, die eine Rolle spielen. Dafür aber stellt sich die Kombination aus Privatem und Berufsleben als ausgewogen dar und die Hauptfigur Franka Janhsen bleibt für weitere Fälle interessant, da nun langsam ihre Fassade zu bröckeln beginnt.

Fazit:
"Wie Blut auf Schnee" ist ein solider Kriminalroman mit einem abgründigen Fall, interessanten Wendungen und einem Ermittlerteam, das noch ausreichend Potenzial für weitere Fälle besitzt.

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