Nina Malik

 3.9 Sterne bei 26 Bewertungen

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Nina MalikSchwarze Federn
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Schwarze Federn
Schwarze Federn
 (21)
Erschienen am 18.09.2017
Nina MalikWie Blut auf Schnee
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Wie Blut auf Schnee
Wie Blut auf Schnee
 (5)
Erschienen am 21.01.2019

Neue Rezensionen zu Nina Malik

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Krimines avatar

Rezension zu "Wie Blut auf Schnee" von Nina Malik

Eine vielschichtige Mordermittlung
Kriminevor einem Jahr

In einem verwilderten Wohnwagen wird die Leiche einer Frau entdeckt, die aufs Übelste gequält und misshandelt worden ist. Franka Janhsen und ihr Partner Simon Ackermann übernehmen den Fall und stecken schon bald in einer Mordermittlung fest, die Parallelen zu einer verheerenden Brandkatastrophe in einem Rerricker Wohnhaus aufweist. Denn eines der Opfer wurden auf die gleiche Weise gequält, wie ihre Tote. Doch bevor sie einem Mörder auf die Spur kommen, der noch einige Verbrechen mehr in petto hat, bekommen sie es mit den Handlangern einer Menschenhandelsorganisation zu tun und einem Schriftsteller, der merkwürdig hartgesotten ist.

"Wie Blut auf Schnee" ist der zweite Fall für die "Neue" in der Rerricker Mordkommission. Franka Janhsen, die bereits seit einem Jahr erfolgreich ihre Fälle löst, wird noch immer von einigen ihrer Kollegen misstrauisch beäugt. Eisprinzession nennt man sie, da Franka aufgrund von Vorkommnissen in der Vergangenheit wortkarg und unzugänglich geworden ist. Nur ihr Partner und Vorgesetzter Simon Ackermann weiß mit ihrer Paranoia umzugehen, wie auch der im Kommissariat heiß umschwärmte Abel Messener, mit dem Franka eine Hassliebe verbindet. Denn dieser ist ihr einmal viel zu nahe gekommen und muss nun mit ihrer Ablehnung leben. Aber nicht nur die drei erwähnten Ermittler sind in ihren Handlungsweisen und ihrem Zusammenspiel nachvollziehbar und interessant. Auch weitere Figuren wurden vielschichtig und glaubhaft dargestellt, auch wenn sie manchmal nur eine kleine Rolle spielen.

Nina Malik versteht es, den Leser von der ersten Seite an in den Bann der Ereignisse zu ziehen. So begibt er sich gemeinsam mit Franka Janhsen auf Mörderjagd und muss dabei einige Unwegsamkeiten und Querelen umschiffen. Doch trotz des gut erdachten und mit Wendungen versehenden Falls, gibt es einige Längen im Handlungsverlauf sowie stellenweise zu viele Ermittler, die eine Rolle spielen. Dafür aber stellt sich die Kombination aus Privatem und Berufsleben als ausgewogen dar und die Hauptfigur Franka Janhsen bleibt für weitere Fälle interessant, da nun langsam ihre Fassade zu bröckeln beginnt.

Fazit:
"Wie Blut auf Schnee" ist ein solider Kriminalroman mit einem abgründigen Fall, interessanten Wendungen und einem Ermittlerteam, das noch ausreichend Potenzial für weitere Fälle besitzt.

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Leuchtturmwaerterins avatar

Rezension zu "Schwarze Federn" von Nina Malik

Auf Federn gebettet. Zum Tod verurteilt.
Leuchtturmwaerterinvor 2 Jahren


Inhalt:
Als Marlis Seelers aus einem Albtraum erwacht, muss sie feststellen, dass die Realität tausendmal schrecklicher ist. Ihr Haus wurde verwüstet und mit Teer beschmiert. Als sie den Wintergarten betritt, stockt ihr endgültig der Atem: In einem Nest aus Federn liegt dort ein totes Liebespaar. Während Chefermittler Simon Ackermann der Spur des plötzlich verschwundenen Ehemanns folgt, durchleuchtet seine junge Kollegin Franka Janhsen die scheinbar heile Welt der Familie Seelers. Dort stößt sie auf einen Strudel dunkler Geheimnisse, der sie unausweichlich anzieht. Denn Franka hat mit ihren eigenen Abgründen zu kämpfen …


Autorin:
Nina Malik ist das Pseudonym einer erfolgreichen Romanautorin. Mit ihrer neuen Krimireihe um die Ermittlerin Franka Janhsen widmet sie sich einer spannenden neuen Erzählwelt rund um die Abgründe unserer Gesellschaft. Nina Malik lebt mit ihrer Familie in Norddeutschland.


Meinung:
Ein sehr düster gestaltetes Cover. Auf den zweiten Blick erkennt man die Blutspuren darauf. Es verspricht jede Menge Spannung. Sehr gut gewählt.
Franka Jahnsen, die Hauptfigur in diesem Krimi, gefällt mir von Anfang an sehr gut. Sie ist geheimnisvoll und liebenswert zugleich. Man fühlt sich gleich mit ihr verbunden und will mehr über sie wissen.
Die scheinbar heile Welt einer Familie wird komplett auf den Kopf gestellt, als diese beiden Toten in ihrem Wintergarten gefunden werden. Nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht, die ein ganz anderes Bild dieser Familie zeigen.
Auch Noah, der Ausreißerjunge, wächst dem Leser gleich ans Herz. 
Dieser Kriminalroman lebt von seinen lebendigen Figuren. Vor allem die starken weiblichen Figuren stechen heraus. Es werden immer wieder Anspielungen zu Frankas Vergangenheit gemacht, sie bleibt weiterhin geheimnisvoll, woran man den Reihen-Charakter erkennen kann.
Zwischendrin gibt es leider ein paar Längen. Gerade die Arbeit auf dem Dezernat hätte man etwas kürzen können, da oft keine neuen Informationen verraten werden und sich das bereits Gelesene noch einmal wiederholt. Die Besprechungen nehmen Schwung und Spannung raus. Sie baut sich aber schnell wieder auf.
Der Schluss war etwas zu plump für meinen Geschmack. Ich hatte mir da mehr erhofft. Trotzdem möchte ich wissen, wie sich Franka entwickelt und wie es weitergeht.

Fazit:
Ein spannender Kriminalfall mit etwas seichte Auflösung am Schluss und kleinen Längen zwischendrin. Trotzdem sehr lesenswert und man hat gleich Lust auf die Fortsetzung.

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Themistokeless avatar

Rezension zu "Schwarze Federn" von Nina Malik

Schwarze Federn
Themistokelesvor 2 Jahren

Mitunter am Beeindruckensten an diesem Thriller bzw. Krimi ist eindeuig gleich zu Beginn die Szene, in der Marlies Seelers, eine der Protagonistinnen die als Liesbespaar arrangierten Leichen in ihrem Wintergarten auffindet. Diese Szene ist so genial beschrieben, dass man sich diesen schrecklichen Ort verdammt gut vorstellen kann. Den Teer, die Federn und die beiden Menschen in der Mitte des Ganzen.

Insgesamt ist das Buch gut gemacht von seiner Handlung, eher etwas ruhiger im Großteil seines Verlaufs, daher für mich fast schon eher Krimi, denn Thriller, aber trotzdem gut. Manchmal zogen sich diverse Szenen ein wenig in die Länge, aber trotzdem lässt sich das Buch gut lesen. Franka Jahnsen und Simon Ackermann als Ermittler in diesem Fall sind beides interessante Charaktere, wobei bir Simon deutlich mehr zusagt, da er ein sympathischer, nicht wirklich verschrobener Charakter ist. Bei Franka wird schon wieder angedeutet, dass in ihrer Vergangenheit etwas geschehen ist und auch ihre Art ist manchmal ein wenig seltsam. Jedoch denke ich, dass zu ihren Problemen, die nicht ganz aufgedeckt werden, in einem der Folgebände sicher noch etwas kommt, da Simon sie sehr schnell durchschaut. Die beiden sind aber ein interessantes Ermittlerduo, was sich auch sehr gut ergänzt.

Der Fall selbst ist interessant, vor allem, da man Marlies nicht so richtig trauen kann mit ihrer Erkranknung, denn, wie viel hat sie wirklich mitbekommen, wie belastbar ist sie als Zeugin etc. Dann gibt es immer noch wieder Kapitel mit einem Jugendlichen namens Noah, die im ersten Augenblick etwas befremdlich wirken, bei denen aber klar ist, dass sie noch etwas mit dem Rest zu tun haben dürften. Dabei hat sich die Autorin einige interessante Ideen zurecht gelegt, welches Motiv bei diversen Charakteren dafür sorgt, dass derjenige als Täter in Betracht kommen könnte und zunächst gibt es erhlich einige Verdächtige. Für mich ging es dann zwar etwas zu schnell den Fall zu durchschauen und das Ende ist danach nicht mehr wirklich überraschend, wenn auch sehr schlüssig.

Insgesamt ein ordentliches Debüt, das ein paar kleine Aspekte aufweist, die für mich etwas verbesserungswürdig sind, wie teilweise die leichten Längen in der Geschichte, aber ansonsten durchaus gelungen ist und bei dem ich schon neugierig auf den nächsten Band bin, allein, um herauszufinden, was es mit Frankas Problemen genau auf sich hat.

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