Nina Malik Schwarze Federn

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Inhaltsangabe zu „Schwarze Federn“ von Nina Malik

Raffiniert und abgründig. Der Beginn einer fesselnden Reihe um ein unschlagbares Ermittlerduo!Als Marlis Seelers aus einem Albtraum erwacht, muss sie feststellen, dass die Realität tausendmal schrecklicher ist: Ihr Haus wurde verwüstet, die Wände mit Teer beschmiert. Als sie den Wintergarten betritt, stockt ihr der Atem: In einem Nest aus Federn liegt ein totes Liebespaar. Während Chefermittler Simon Ackermann der Spur des verschwundenen Ehemanns folgt, durchleuchtet seine junge Kollegin Franka Janhsen die scheinbar heile Welt der Familie Seelers. Dort stößt sie auf einen Strudel dunkler Geheimnisse, der sie unausweichlich anzieht. Denn Franka hat mit ihren eigenen Abgründen zu kämpfen …

Spannend beschriebene Ermittlerarbeit in einem durchwegs spannenden Psychothriller mit sehr gut charakterisierten Personen

— antonmaria
antonmaria

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  • Auf Federn gebettet. Zum Tod verurteilt.

    Schwarze Federn
    Leuchtturmwaerterin

    Leuchtturmwaerterin

    03. January 2017 um 11:34

    Inhalt: Als Marlis Seelers aus einem Albtraum erwacht, muss sie feststellen, dass die Realität tausendmal schrecklicher ist. Ihr Haus wurde verwüstet und mit Teer beschmiert. Als sie den Wintergarten betritt, stockt ihr endgültig der Atem: In einem Nest aus Federn liegt dort ein totes Liebespaar. Während Chefermittler Simon Ackermann der Spur des plötzlich verschwundenen Ehemanns folgt, durchleuchtet seine junge Kollegin Franka Janhsen die scheinbar heile Welt der Familie Seelers. Dort stößt sie auf einen Strudel dunkler Geheimnisse, der sie unausweichlich anzieht. Denn Franka hat mit ihren eigenen Abgründen zu kämpfen … Autorin: Nina Malik ist das Pseudonym einer erfolgreichen Romanautorin. Mit ihrer neuen Krimireihe um die Ermittlerin Franka Janhsen widmet sie sich einer spannenden neuen Erzählwelt rund um die Abgründe unserer Gesellschaft. Nina Malik lebt mit ihrer Familie in Norddeutschland. Meinung: Ein sehr düster gestaltetes Cover. Auf den zweiten Blick erkennt man die Blutspuren darauf. Es verspricht jede Menge Spannung. Sehr gut gewählt. Franka Jahnsen, die Hauptfigur in diesem Krimi, gefällt mir von Anfang an sehr gut. Sie ist geheimnisvoll und liebenswert zugleich. Man fühlt sich gleich mit ihr verbunden und will mehr über sie wissen. Die scheinbar heile Welt einer Familie wird komplett auf den Kopf gestellt, als diese beiden Toten in ihrem Wintergarten gefunden werden. Nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht, die ein ganz anderes Bild dieser Familie zeigen. Auch Noah, der Ausreißerjunge, wächst dem Leser gleich ans Herz. Dieser Kriminalroman lebt von seinen lebendigen Figuren. Vor allem die starken weiblichen Figuren stechen heraus. Es werden immer wieder Anspielungen zu Frankas Vergangenheit gemacht, sie bleibt weiterhin geheimnisvoll, woran man den Reihen-Charakter erkennen kann. Zwischendrin gibt es leider ein paar Längen. Gerade die Arbeit auf dem Dezernat hätte man etwas kürzen können, da oft keine neuen Informationen verraten werden und sich das bereits Gelesene noch einmal wiederholt. Die Besprechungen nehmen Schwung und Spannung raus. Sie baut sich aber schnell wieder auf. Der Schluss war etwas zu plump für meinen Geschmack. Ich hatte mir da mehr erhofft. Trotzdem möchte ich wissen, wie sich Franka entwickelt und wie es weitergeht. Fazit: Ein spannender Kriminalfall mit etwas seichte Auflösung am Schluss und kleinen Längen zwischendrin. Trotzdem sehr lesenswert und man hat gleich Lust auf die Fortsetzung.

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  • Schwarze Federn

    Schwarze Federn
    Themistokeles

    Themistokeles

    02. December 2016 um 10:48

    Mitunter am Beeindruckensten an diesem Thriller bzw. Krimi ist eindeuig gleich zu Beginn die Szene, in der Marlies Seelers, eine der Protagonistinnen die als Liesbespaar arrangierten Leichen in ihrem Wintergarten auffindet. Diese Szene ist so genial beschrieben, dass man sich diesen schrecklichen Ort verdammt gut vorstellen kann. Den Teer, die Federn und die beiden Menschen in der Mitte des Ganzen.Insgesamt ist das Buch gut gemacht von seiner Handlung, eher etwas ruhiger im Großteil seines Verlaufs, daher für mich fast schon eher Krimi, denn Thriller, aber trotzdem gut. Manchmal zogen sich diverse Szenen ein wenig in die Länge, aber trotzdem lässt sich das Buch gut lesen. Franka Jahnsen und Simon Ackermann als Ermittler in diesem Fall sind beides interessante Charaktere, wobei bir Simon deutlich mehr zusagt, da er ein sympathischer, nicht wirklich verschrobener Charakter ist. Bei Franka wird schon wieder angedeutet, dass in ihrer Vergangenheit etwas geschehen ist und auch ihre Art ist manchmal ein wenig seltsam. Jedoch denke ich, dass zu ihren Problemen, die nicht ganz aufgedeckt werden, in einem der Folgebände sicher noch etwas kommt, da Simon sie sehr schnell durchschaut. Die beiden sind aber ein interessantes Ermittlerduo, was sich auch sehr gut ergänzt.Der Fall selbst ist interessant, vor allem, da man Marlies nicht so richtig trauen kann mit ihrer Erkranknung, denn, wie viel hat sie wirklich mitbekommen, wie belastbar ist sie als Zeugin etc. Dann gibt es immer noch wieder Kapitel mit einem Jugendlichen namens Noah, die im ersten Augenblick etwas befremdlich wirken, bei denen aber klar ist, dass sie noch etwas mit dem Rest zu tun haben dürften. Dabei hat sich die Autorin einige interessante Ideen zurecht gelegt, welches Motiv bei diversen Charakteren dafür sorgt, dass derjenige als Täter in Betracht kommen könnte und zunächst gibt es erhlich einige Verdächtige. Für mich ging es dann zwar etwas zu schnell den Fall zu durchschauen und das Ende ist danach nicht mehr wirklich überraschend, wenn auch sehr schlüssig.Insgesamt ein ordentliches Debüt, das ein paar kleine Aspekte aufweist, die für mich etwas verbesserungswürdig sind, wie teilweise die leichten Längen in der Geschichte, aber ansonsten durchaus gelungen ist und bei dem ich schon neugierig auf den nächsten Band bin, allein, um herauszufinden, was es mit Frankas Problemen genau auf sich hat.

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  • Angenehmer Thriller mit Spannung bis zum Ende

    Schwarze Federn
    Frauke2202

    Frauke2202

    08. September 2016 um 16:07

    Nina Malik Schwarze Federn blanvalet Kriminalroman 480 Seiten 14,99€ Zum Inhalt Als Marlis Seelers aus einem Albtraum erwacht, muss sie feststellen, dass die Realität tausendmal schrecklicher ist. Ihr Haus wurde verwüstet und mit Teer beschmiert. Als sie den Wintergarten betritt, stockt ihr endgültig der Atem: In einem Nest aus Federn liegt dort ein totes Liebespaar. Während Chefermittler Simon Ackermann der Spur des plötzlich verschwundenen Ehemanns folgt, durchleuchtet seine junge Kollegin Franka Janhsen die scheinbar heile Welt der Familie Seelers. Dort stößt sie auf einen Strudel dunkler Geheimnisse, der sie unausweichlich anzieht. Denn Franka hat mit ihren eigenen Abgründen zu kämpfen … Meine Meinung Die Story an sich war ganz nett und man konnte Nina Malik in ihrem Schreibstil gut folgen. Mir persönlich war es aber nicht heftig genug. Bin da eher der Thriller-Typ. Aber durch die angenehme Schreibweise war es ein recht kurzweiliges Vergnügen.

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  • An einigen Strellen sehr in die Länge gezogen

    Schwarze Federn
    Idefix040410

    Idefix040410

    14. June 2016 um 19:59

    Welche Geheimnisse und Abgründe können in einer nach außen hin heilen Familie herrschen? Kennst du eigentlich deine Nachbarn? Die Anwaltsgattin Marlis Seelers findet in ihrem Haus in Reerick am Morgen 2 Leichen im Wintergarten, seltsam drapiert, auf Federn gebettet und das Haus selbst wurde mit Teer beschmiert und verüstet. Ihre beiden Kinder wurden von einem Unbekannten betäubt und ihr Mann ist verschwunden. Was kann es da noch schlimmeres geben? Es stellt sich heraus, dass die Ehefrau psychisch krank ist und der Anwalt wohl nicht immer mit legalen Mitteln arbeitet. Wer hat also diese abscheuliche Tat begangen? War es die schizophrene Ehefrau vielleicht sogar selbst? Oder der verschwundene Ehemann? Und was hat der junge Mann Noah alles damit zu tun? Die Ermittlerin Franka Janhsen mit ihrem Team macht sich auf die Suche nach dem Täter und kommt dabei den Geheimnissen einer Familie auf die Spur. Allerdings muss sich Franka in diesem Fall auch selbst mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen….. „Schwarze Federn“ ist der Auftaktroman einer Reihe um die Kommissarin Franka Janhsen und ihrem Team, geschrieben von Nina Malik. Der Leser wird zu Beginn des Buches sofort an den Tatort geführt und erlebt quasi die Entdeckung der beiden Leichen durch Marlis Seelers mit. Leider ist das anschließende Prozedere der Ermittler schon mein erster Kritikpunkt, denn für mich zog sich die Szene so in die Länge, dass ich nach den ersten spannenden Seiten Mühe hatte, mich weiter auf die Handlung einzulassen. Ermittlerin Franka Janhsen hat ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit, mit der der Leser immer mal wieder konfrontiert wird, aber eine richtige Auflösung gibt es nicht. Vielleicht gibt es da mehr Informationen im Folgeband. Irgendwie wurde ich mit ihr als Person nicht wirklich warm. Sie lässt niemanden an sich heran, wahrt selbst beruflich absolute Distanz, dass ja keiner hinter ihre Fassade schauen kann. Ihr Kollege Simon durchschaut zwar die Schauspielerei von Franka, das war es aber auch schon. Neben den Ermittlern als Charaktere gibt es noch einige Personen, die als Täter in Frage kommen könnten. Hier legt die Autorin so manche falsche Fährte, um den Leser zu täuschen. Insgesamt bleiben aber auch diese Figuren eher blass für mich dargestellt. Dafür werden von der Autorin Themen aufgegriffen im Buch, die ich sehr interessant fand – seien es Obdachlosigkeit, ungewöhnliche Sexpraktiken oder Eifersucht – alles durchaus überzeugende Tatmotive. Einige Szenen und Dialoge sind im Buch sehr in die Länge gezogen, was mich in Bezug auf den Lesefluss doch ab und an störte. Da hätten es am Ende 100 Seiten weniger Buch auch getan. Das nicht wirklich überraschende Ende lässt aber keine offenen Fragen zurück und ist schlüssig, sieht man mal von den Geheinissen um Franka ab. Insgesamt konnte mich der Kriminalroman nicht ganz überzeugen, mir fehlte vor allem eine durchgehende, sich steigernde Spannung. Außerdem zog es sich an einigen Stellen unvorteilhaft den Lesefluss betreffend in die Länge. Ich gebe dem Buch daher 3 Sterne.

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  • Schwarze Federn

    Schwarze Federn
    Seehase1977

    Seehase1977

    Klappentext:Als Marlis Seelers aus einem Albtraum erwacht, muss sie feststellen, dass die Realität tausendmal schrecklicher ist. Ihr Haus wurde verwüstet und mit Teer beschmiert. Als sie den Wintergarten betritt, stockt ihr endgültig der Atem: In einem Nest aus Federn liegt dort ein totes Liebespaar. Während Chefermittler Simon Ackermann der Spur des plötzlich verschwundenen Ehemanns folgt, durchleuchtet seine junge Kollegin Franka Janhsen die scheinbar heile Welt der Familie Seelers. Dort stößt sie auf einen Strudel dunkler Geheimnisse, der sie unausweichlich anzieht. Denn Franka hat mit ihren eigenen Abgründen zu kämpfen …Zum Inhalt:Die psychisch angeschlagene Marlies Seelers erwacht mitten in der Nacht mit einem unguten Gefühl. Ein Albtraum hat sie geweckt. Entsetzt muss sie auf dem Weg nach unten feststellen, dass ihr Haus verwüstet und mit einer schwarzen Schmiere verunstaltet wurde. Doch nicht genug. Im Wintergarten muss Marlies noch eine viel bizarrere Entdeckung machen, denn dort liegen ein Mann und eine Frau, tot und als Liebespaar inszeniert, in einem Nest aus weißen Federn. Marlies Seelers steht unter Schock, dreht regelrecht durch, denn auch von ihrem Ehemann fehlt jede Spur. Das Ermittlerteam Simon Ackermann und Franka Jahnsen übernehmen den Fall. Auf der Suche nach dem verschwundenen Ehemann und vor allem nach dem Mörder stoßen die beiden nicht nur auf dunkle Geheimnisse, die die heile Welt der Familie Seelers in ein anderes Licht rückt, auch die Ermittler kommen an ihre Grenzen und vor allem bei Franke tun sich längst vergangene Abgründe auf…„Schwarze Federn“ ist das Debüt von Nina Malik, das Pseudonym einer erfolgreichen Romanautorin. Gleich von Anfang an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Der Leser findet zusammen mit Marlies Seelers die als Liebespaar inszenierten Leichen. Man muss nicht psychisch labil vorbelastet sein, um von so einer Entdeckung aus der Bahn geworfen zu werden. Von da an will man einfach nur noch wissen, wie es weitergeht, welche Geheimnisse die Familie Seelers versucht unter einem Deckmantel aus heiler Welt zu verbergen und vor allem, wer ist der Mörder der beiden Toten aus dem Wintergarten? Was haben sie getan, um nach Ansicht des Täters geteert und gefedert zu werden, eine Strafe die früher gerne im Mittelalter angewendet wurde. Auf dem Weg zum schlüssigen und nachvollziehbaren Ende, welches für mich nicht völlig überraschend kam, legt die Autorin immer wieder gekonnt neue Fährten, die den Leser in die Irre führen sollen. Nina Malik greift in ihrem Kriminalroman Themen wie Hunger nach Macht, der auch in Form von ungewöhnlichen Sexpraktiken ausgelebt wird, oder aber Obdachlosigkeit und der Wunsch nach Liebe und Geborgenheit auf. Mit der Hauptprotagonistin Franka Jahnsen hat Malik einen eher unnahbaren Charakter geschaffen. Obwohl Franka sich ihrer Wirkung auf Männer durchaus bewusst zu sein scheint, lässt sie niemanden wirklich an sich heran. Auf mich wirkte sie wie eine Frau, die in ihrer Vergangenheit Schlimmes erlebt hat und nun ihr Innerstes durch einen harten und unnahbaren Kern schützen will. Zu dieser Erkenntnis komme ich auch, weil in dem Buch desöfteren schemenhaft die Vergangenheit Frankas aufblitzt. Auch wird immer wieder von einem früheren Fall gesprochen, in dem Franka ermittelt hat, die Asche-Morde. Man kann als Leser hier durchaus vermuten, man lese den zweiten Teil einer Reihe, da dem nicht so ist, gehe ich davon aus, dass der Leser sich auf eine Fortsetzung freuen darf, in der man dann auch Näheres zu Frankas Vergangenheit erfährt. „Schwarze Federn“ von Nina Malik ist ein wirklich gelungenes Debüt, vielschichtig, flüssig zu lesen und wirklich spannend. Aufgrund einiger Schwachstellen in Form von immer mal wieder vorkommenden Längen und die Tatsache, dass für mich das Ende nicht wirklich überraschend war, bin ich nicht hundertprozentig überzeugt. Dennoch ein absolut lesenswerter Kriminalroman, auf dessen hoffentlich baldige Fortsetzung ich mich schon freue.

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    • 3
  • Ein erschreckender Fall und Spannung pur.

    Schwarze Federn
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    30. May 2016 um 19:39

    Meinung: Schwarze Federn fiel mir damals schon bei den Vorschauen auf und zuerst war ich skeptisch gegenüber dem Buch, wurde dann aber eines Besseren belehrt. Franka Janhsen und ihr Partner Simon Ackerman werden zu einem Tatort gerufen. Die zwei Leichen wurden auf einem Bett aus Federn zurückgelassen. Nun liegt es am Ermittlerpaar den Mörder zu fassen. Tatverdächtige gibt es genügend. Der verschwundene Staatsanwalt Albert Nehring, seine Frau Marlis Seelers, Noah, oder doch ein bislang Unbekannter ? Der Einstieg war trotz der bedrückenden Atmosphäre und dem Fachjargon der Ermittler denkbar einfach. Direkt war ich gefangen von der Szene, die sich mir mit Marlis Seelers und Franka Janhsen bot. Auch im weiteren Verlauf verliert das Buch nicht an Spannung. Das Level bleibt konstant und steigert sich natürlich zum Ende hin. Zu keinem Punkt hatte ich Langeweile und kann das Buch auf jeden Fall als Pageturner bezeichnen. Die Autorin legt falsche Fährten, überrascht ihre Leser mit neuen Informationen und schockierenden Geständnissen. Auch der Handlungsstrang von Noah, der anfangs etwas unnötig erscheint, deckt wichtige Anhaltungspunkte auf und Noah selbst wird wohl auch in den weiteren Bänden eine Rolle spielen. Die Charaktere, allen voran Franka, bleiben sehr blass und haben ihre Geheimnisse. Natürlich war mir Franka symphatisch, aber der Fokus lag auf dem Fall und nicht bei den Charakteren. Das fand ich aber nicht weiter schlimm und auf Frankas Vergangenheit bin ich nur noch gespannter, die dann hoffentlich demnächst gelüftet wird. Abel Messner war ein sehr interessanter Charakter und ich bin gespannt, wie sich das angedeutete Dreieck zwischen ihm, Franka und Simon entwickeln wird. Mir ist Abel symphatischer, auch wenn er wohl eher der Badass-Typ ist. Fazit: Ein erschreckender Fall und Spannung pur.

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  • Ein ungetrübter Blick in menschliche Abgründe

    Schwarze Federn
    Krimine

    Krimine

    27. May 2016 um 22:33

    Was gibt es Schlimmeres, als aus einem Albtraum zu erwachen und festzustellen, dass die Realität noch viel grausamer ist. Eine Erfahrung, die Marlis Seelers machen muss, als sie an einem dunklen Herbstmorgen in ihrem Wintergarten zwei ineinander verschlungene Leichen entdeckt. Auf Daunenfedern gebettet, liegen diese inmitten einer zähen schwarzen Substanz, die sich später als Teergemisch entpuppt. Aber nicht nur der Fußboden wurde mit der ätzenden Masse bedeckt. Auch die Fenster und Wände wurden mit ihr beschmiert und bilden so eine Dunkelkammer, die das bizarre Arrangement vor der restlichen Welt versteckt. Allerdings nicht lange. Denn kurze Zeit später tauchen mit Franka Janhsen und Simon Ackermann zwei Kommissare des zuständigen Morddezernats in Rerrick auf, die den merkwürdigen Doppelmord untersuchen. Dabei werden sie nicht nur mit dem mysteriös erscheinenden Fall konfrontiert, sondern auch mit einigen dunklen Geheimnissen. „Schwarze Federn“ ist der erste Kriminalroman einer erfolgreichen Romanautorin, die sich hinter dem Pseudonym Nina Malik versteckt. Aber nicht nur sie wahrt ihr Geheimnis, auch Franka Janhsen ist auf ihrer neuen Dienststelle hoch im Norden darum bemüht, ihre Vergangenheit ruhen zu lassen. Mit dunkel gehaltener Businesskleidung und einer kühlen Distanz getarnt, lenkt sie von früheren Wunden ab. Eine Taktik, die zu Beginn ihrer Tätigkeit gut funktioniert, später aber ins Wanken gerät. Bis dahin aber sind sie und das Rerriker Team mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Denn ihre Hauptzeugin Martina Seeler erleidet einen schweren Schock, während deren Ehemann, ein erfolgreicher Strafverteidiger, gleich ganz verschwunden ist. Hinzu kommen ein obdachloser Punker und eine freischaffende Künstlerin, die in dem verzwickten Fall ebenfalls eine Rolle spielen und allerhand viel versprechende Fährten, denen nachgegangen werden muss. Schade nur, dass sich die Mordermittlung letztendlich mit einigen Längen präsentiert, die das spannende Leseerlebnis ab und an trüben.Fazit:Das Debüt der Krimireihe um die Kommissarin Franka Janhsen wagt einen ungetrübten Blick in menschliche Abgründe und weiß trotz kleiner Schwächen im Spannungsverlauf gut zu unterhalten.

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  • Geteerte, gefederte Leichen und dunkle Geheimnisse

    Schwarze Federn
    mari-87

    mari-87

    21. May 2016 um 22:33

    „Schwarze Federn“ ist ein Kriminalroman von Nina Malik, erschienen 2016.Inhalt:In einem Haus werden zwei Leichen gefunden: Geteert und gefedert liegen sie beieinander gelegt als ein verliebtes Paar. Zudem wird das gesamte Haus mit Teer verwüstet. Die Hausbesitzerin Marlis Seeler erleidet einen schweren Schock, zudem verschwindet ihr Ehemann. Chefermittler Simon und sein Team kümmern sich um diesen mysteriösen Fall. Mit dabei ist die junge und neue Ermittlerin Franka, die besonders das Leben der Familie Seeler untersucht und ziemlich schnell auf dunkle Geheimnisse trifft.Meine Meinung:Das Buch nimmt einen mit in den Arbeitsalltag eines Kriminalermittlers. Schöne und besonders viele unschöne Momente, mit denen sich Ermittler auseinandersetzen müssen, werden beschrieben. Verschiedene Lösungswege werden überlegt und nachverfolgt. Im Mittelpunkt dieses Buches steht Franka. Mit dieser Protagonistin kann man sich, wie ich finde gut auseinandersetzen. Sie hat eine klare und unkomplizierte Persönlichkeit, engagiert an der Arbeit und kommt hin und wieder mit Kollegen aneinander. Sie ist zudem mit viel Herz dabei.Im Verlauf der Geschichte wird es klar, das es ein schwieriger Fall ist. Viele dunkle Geheimnisse werden entdeckt. Doppelleben, physische und familiäre Probleme, seltsame Kunstansichten werden aufgedeckt. Eine weitere Perspektive wird erzählt, wo Noah im Mittelpunkt steht. Er ist ein junger, obdachloser Punker, der aus dem persönlichen Umfeld der Opfer stammt und immer mehr mit dem Fall verwickelt wird. Den Schreibstils der Autorin fand ich insgesamt gut, negativ war allerdings, dass manche Dialoge einfach zu lang waren und sich in die Länge ziehten, um dann doch die falsche Fährte zu sein. Das hat etwas die Spannung genommen. Manche Details waren ziemlich genau beschrieben, die auch nicht für jedermann beim Lesen leicht zu verarbeiten sind. Insgesamt war ein ein guter Kriminalroman mit einem ungewöhnlichen Fall, der aber zwischendurch gemütlich vor sich hin hingeplätschert ist. Am Ende war es dann doch nochmal richtig spannend gewesen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. 

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  • Zwischenwelten

    Schwarze Federn
    twentytwo

    twentytwo

    10. May 2016 um 13:15

    Vielleicht hätte Marlis Seelers ihr Leben tatsächlich wieder in den Griff bekommen. Doch als sie das bizarr aufgebahrte, tote Liebespaar in ihrem Wintergarten entdeckt, bricht alles in ihr zusammen. Ihre akribische Ordnung ist zerstört, sie weiß nicht mehr was sie denken soll und vor allem - wo ist ihre Mann?Die ermittelnden Kommissare sind von sehr unterschiedlichem Naturell und jeder stuft diesen absonderlichen Fall auf seine Art und Weise ein. Die daraus resultierende Spannung im Team beeinflusst die Ermittlungsarbeiten nicht unerheblich und die Stimmung ist spannungsgeladen. Es gibt mehrere mögliche Tatmotive und dementsprechend viele Verdächtige, so dass das Team sich aufteilen muss, um allen Spuren zeitnah nachgehen zu können.Die Ermittlungen führen die Beamten in grenzwertige Bereiche, mit denen die wenigsten von ihnen bisher konfrontiert worden sind. So fällt es ihnen schwer sich in den Fall einzufühlen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Franka, die vor dieser dunklen Seite des Lebens gerade erst geflohen ist, gerät hart an ihre Grenze. Doch sie bezwingt sich und so wird der Fall trotz aller Dramatik zur Therapie für Franka.FazitSehr vielschichtig, mit interessanten Charakteren ist „Schwarze Federn“ ein Krimi der in Grenzbereiche führt und bei dem das Grauen unter die Haut geht.

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