Nina Maria Marewski Die Moldau im Schrank

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Inhaltsangabe zu „Die Moldau im Schrank“ von Nina Maria Marewski

Von einer Grenzgängerin, einem Serienmörder und Reisen in parallele Welten.
Wenn das Unglaubliche wahr wird, ist nichts mehr wie zuvor. MIt Mann und Kindern hat sich Helena im Frankfurter Alltag eingerichtet. Unversehens öffnet sich ihr der Weg in eine andere Welt, die der unseren nur auf den ersten Blick ähnelt. Helena trifft auf ihr eigenes Ich auf eine Helena, die ein völlig anderes Leben führt als sie. Voll Angstlust erkundet Helena die faszinierend unendlichen Möglichkeiten ihres anderen Ichs: Was wäre wenn.?
Aber auf bedrohliche Weise kreuzen sich Lebenswege: Markus taucht auf, ein Mann, der schon als Kind mehr gesehen hat als andere Menschen und der schuldlos schuldig zum Mörder geworden ist. Helena hat eine Entscheidung zu treffen, die über Leben und Tod entscheidet.

Mystheriös, packend, Mitgefühl erweckendes Buch!!!

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  • Rezension zu "Die Moldau im Schrank" von Nina Maria Marewski

    Die Moldau im Schrank

    Rosentraeume

    01. May 2011 um 19:09

    Über den Autor: Nina Maria Marewski wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren. Mit 16 Jahren hat sie, nach der Geburt des ersten ihrer beiden Kinder, die Schule abgebrochen und anfänglich mit Gelegenheitsjobs ihr Leben bestritten. Es folgten zwei Jahrzehnte in einer Unternehmensberatung und eine Vertriebsgründung. Heute lebt und schreibt Nina Maria Marewski in der Nähe von Zürich. Rezension: Das Buch beginnt mit dem traurigen Schicksal des kleinen Mitja, der erlebt, wie seine Mutter stirbt und dadurch ein einprägsames – und für seinen Lebensweg entscheidendes – Erlebnis erfährt. Eben noch wirkte sie wie eine Greisin und im nächsten Moment wie ein junges Mädchen… Übrig blieb das Gesicht einer schönen Frau, seiner Mutter, und der spürte, dass sie ein Engel war. Bis dato noch unerfahren vom Leben, wird er in einem Waisenhaus untergebracht, das seiner geschädigten Kinderseele statt zu helfen, noch weitere nie verheilende Wunden zufügt. So wächst ein Mann heran, der fromm und unscheinbar an die Keuschheit glaubt und versucht, diese in seinem Leben zu finden. Charismatisch, wirkt er auf das andere Geschlecht aber eher sehr anziehend und gerät so immer wieder in Versuchung, die Sünde aus der Welt zu vertreiben und den armen Frauen dazu zu verhelfen, Engel zu werden. Parallel taucht der Leser in die Welt und das Leben von Helena ein, die mit ihren Kindern und ihrem Mann Christian ein glückliches Familienleben führt. Helena gerät durch einen Zufall in eine andere Welt, die ihre hätte sein können. Völlig verunsichert und überfordert mit der Situation, erhält sie zunächst nur winzige Hinweise auf das, was mit ihr passiert. Verzeihung, sprechen Sie mit mir?”, fragte ich verwundert. Sein Blick war weiterhin auf die Kinder gerichtet, während er ruhig weiterfuhr: “Wir erfahren so viel, wie unser Verstand zu verarbeiten vermag; uns werden nur Aufgaben erteilt, die wir bewältigen können. Dir kann nichts passieren, Helena!” Verschiedene Menschen helfen ihr dabei, sich dort zurechtzufinden und zu begreifen, daß sie nur durch absolute Selbstaufgabe in der Lage ist, etwas in dieser anderen Welt zu verändern. Die Geschichte um Mitja und Helena, die sich ineinander verlieben und die Gefahr die dadurch Helena bedroht ist sehr anschaulich und realistisch erzählt. Wenn auch das Ende der Geschichte nicht überrascht, denn auch für mich gab es keine andere Lösung, so hat mich der Roman doch sehr gefesselt und ich hoffte, litt und freute mich mit den Figuren. Die Autorin schafft es sehr gut, die Personen einfach und klar darzustellen und jede für sich ist in ihrer Einzigartigkeit gut getroffen. Ob Psychopath, Ehefrau, Grenzgänger oder Künstlerin – jedem Charakter wünscht man nur das Beste und kann seine Beweggründe zu den unterschiedlichsten Handlungsweisen nachempfinden. Wer Mystik, das Unerklärliche, Kriminalität und die Liebe mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen und wird sicher einige gute Stunden damit verbringen.

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