Nina Maruhn

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Die Chroniken von Tydia: Weltenreiter

Die Chroniken von Tydia: Weltenreiter

 (5)
Erschienen am 20.03.2012

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Rezension zu "Die Chroniken von Tydia: Weltenreiter" von Nina Maruhn

Rezension zu "Die Chroniken von Tydia: Weltenreiter" von Nina Maruhn
MiiaPiiavor 7 Jahren

Als die fünfzehnjährige Kim mithilfe eines Zuhurs nach Tydia gelangt, erfährt sie schon bald, dass sie eine Weltenreiterin ist. Außerdem erfährt sie, dass ein Krieg auf sie wartet. Ein Kampf gegen das kriegerische Volk der Tauruiten. Und als wäre das noch nicht genug, verliebt sie sich in den gegnerischen Kämpfer Valirius, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.
Mir persönlich hat das Buch ziemlich gut gefallen. Die Beschreibungen hatten diesen "Hauch von Fantasie", wodurch der Leser sofort in der Welt Tydia versinken konnte. Auch die Handlung ist spannend. Anders als in "normalen" Fantasywelten, gibt es in Tydia keine Elfen, dafür neue, interessante Wesen.
Meine absoluten Lieblingspersonen in dem Buch sind Kim und Valirius. Bei Kim kann man richtig miterleben, wie aus dem normalen Mädchen eine tapfere Kriegerin wird. Valirius dagegen ist einer der Tauruiten, man weiß anfangs nie genau, auf wessen Seite er steht. Trotzdem hat er dieses geheimnisvolle "etwas" und diesen wunderbaren Charakter, wodurch man ihn als Leser schnell ins Herz schließen kann.
Da ich die Autorin auch persönlich ziemlich gut kenne, habe ich sozusagen miterlebt, wie das Buch "entstanden" ist. Immer wieder hat Nina Maruhn mir mit Begeisterung von neuen Ideen und Szenen erzählt, manchmal hat sie mir auch einzelne Teile vorgelesen. Trotzdem habe ich beim Lesen des Buches noch einiges erfahren, was ich vorher nicht wusste. Es lohnt sich also auf jeden Fall, in die "Chroniken von Tydia" reinzulesen.
Das einzige, was mich im Buch etwas verwirrt hat, war, dass nie erklärt wurde, was ein "Bimba" für ein Tier ist. Nina hat mir erklärt, dass dieses "Bimba" das erste Tier (abgesehen des Zuhurs) ist, dem Kim in Tydia begegnet. Im Buch wird an dieser Stelle das "Bimba" genau beschrieben, der Name wird aber nicht genannt. Also für alle, die sich gewundert haben, was ein "Bimba" ist - jetzt wisst ihr es. :)
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil, in dem das Abenteuer von Kim weitergehen wird.
Insgesamt ein wirklich gutes Buch, das ich jedem Fantasybegeistertem empfehlen kann.

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Rezension zu "Die Chroniken von Tydia: Weltenreiter" von Nina Maruhn

Rezension zu "Die Chroniken von Tydia: Weltenreiter" von Nina Maruhn
vroni_mavor 7 Jahren

Die fünfzehnjährige Kim, ein scheinbar normales Mädchen, kommt mit Hilfe eines Zuhurs in die Parallelwelt Tydia. Sie wurde dort seit langem als Retterin für das Volk der Jumias erwartet. Gemeinsam mit ihnen Kämpft sie tapfer gegen die Tauruiten, die Gegner der Jumias. Als sie sich auch noch in den tauruitischen Kämpfer Valirius kennen lernte und sich in ihn verliebte wird es plötzlich nicht nur ein Kampf gegen ihre Feinde, sondern auch ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, weil es abwechslungsreich geschrieben ist und man beim lesen gut mitkommt. Ich finde auch, dass es sehr bildlich geschrieben ist. Man kann sich genau vorstellen wie alles aussieht und wie sich die Personen in den Momenten fühlen.
Am besten geschrieben finde ich meine Lieblings stelle:" Kim sah ihn am Brunnen lehnen. Das schwarze Haar umkränzte sein schmales Gesicht, der Blick seiner blauen Augen tastete über den Platz. Seine Wangen waren rosig, er lächelte. Er trug neue Kleidung, ein weißes Hemd und eine schwarze Hose. An dem Gürtel hingegen seine alten Waffen. Als ihre Blicke sich trafen, stieß er sich von der Brunnen Mauer ab und kam auf sie zu. Schon von Weitem sah sie fest in seine saphirblauen Augen. Valirius. Als sie sich begegneten, strich seine Hand über ihre Haare, über ihr Gesicht. Sie wäre am liebsten versunken in seinen Augen genau wie damals, als sie sich das erste Mal gesehen hatten. Seine Lippen berührten ihre, sie fiel in seine Arme. Kim schloss die Augen. >, dachte sie. >"

Ich finde, sie kann locker mit den Erwachsenen Fantasy Autoren mithalten.
Allerdings muss ich noch ein wenig Kritik loswerden: Ich finde, der Verlag hätte sich mehr mit der Rechtschreibung auseinandersetzen sollen, denn ich habe mehrere Rechtschreibfehler gefunden und ich finde zu einem guten Verlag sollte auch dazugehören, dass es fehlerfrei herausgegeben wird!

Mein Fazit: Es ist ein wundervolles Buch und ich freue mich schon sehr darauf, die Fortsetzung/-en zu lesen.

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Rezension zu "Die Chroniken von Tydia: Weltenreiter" von Nina Maruhn

Rezension zu "Die Chroniken von Tydia: Weltenreiter" von Nina Maruhn
fantasy-fan_vor 7 Jahren

Die Chroniken von Tydia - Weltenreiter
Das fünfzehnjährige, scheinbar normale Mädchen Kim wird zur Weltenreiterin erwählt und durch das göttliche Tier Zuhur in die fremde Welt Tydia gebracht, um dort einen Krieg zu entscheiden. Sie wird einer harten Ausbildung zum Krieger unterzogen, und verliebt sich in den Sohn des Schattenkönigs Valirius.Diese Liebe scheint aber unmöglich, als der Krieg kurz bevorsteht und schließlich ausbricht.
Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen und ist meiner Meinung nach jedem Fantasyleser zu empfehlen.
Zunächst ist Tydia eine neue Welt, etwas anderes. Es gibt weder Elfen, Feen noch Trolle, aber neue, interessante Wesen und eine andere Gesellschaft. Die Autorin hat sich mit dem Ausbauen der Fantasywelt viel Mühe gegeben, sodass man tief in das wundervolle, verzaubernde Land mit Schönheit und Gefahr eintauchen kann.
Dazu sind die neuen Namen und Wesen gut und schnell zu merken - anders als andere, schwere Zungenbrecher. Deshalb habe ich mich gut in Tydia zurechtgefunden und konnte die Handlung genießen.
Überraschend überzeugt war ich von den Beschreibungen der jungen, unscheinbaren Autorin, hier ein Beispiel aus einer meiner Lieblingsstellen:
"Der Tau hatte die langen Halme des Grases mit Tautropfen bestickt, die im Mondlicht leuchteten wie tausend kleine Perlen, und Kim hätte sie am liebsten gepflückt, als wären es reife Beeren. Valirius lief dicht neben ihr, er hatte die Laterne erloschen und im Dorf zurückgelassen, sodass es beinahe stockfinster um sie herum war, bis auf das schleierhafte Licht des Mondes. Doch das genügte. Außerdem legte sie ihr ganzes Vertrauen in die schützenden Hände von Valirius. Wenn etwas passieren sollte, so wusste sie, war sie bei ihm in Sicherheit"
Sie muss sich keinesfalls vor den erwachsenen Autoren verstecken, finde ich.
Und jetzt ein klein Wenig Kritik:
Ich bin ein wenig enttäuscht von dem Verlag, da mir mehrere Rechtschreibfehler (drei oder vier Stück) aufgefallen sind. Es ist nicht beeinflussend für die Geschichte, dennoch eine Sache der Selbstverständlichkeit, dass so etwas nicht vorkommen sollte.

Mein Fazit: Eine glanzvolle, wundervolle Geschichte mit Höhen und Tiefen, überraschenden Wendungen, liebevollen Charakteren und viel Action.
Eine wichtige Empfehlung für alle Fantasyfans!!!

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