Nina Massek Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern

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Inhaltsangabe zu „Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern“ von Nina Massek

Sollten wir unseren Kindern immer die Wahrheit sagen? Ihnen Werte wie Aufrichtigkeit und Korrektheit mit auf den Weg geben? Nun ja. eigentlich schon. Aber manchmal ist die Wahrheit einfach nicht die beste Option. Die Tochter erwischt uns beim Sex. Der vorlaute Schulfreund des Sohnes kommt jeden Tag zu Besuch. Um sich aus solch schwierigen Situationen zu befreien, lügen wir schon einmal. Und haben dann ein schlechtes Gewissen. Das muss nicht sein, denn Flunkern ist die Basis jeder erfolgreichen Erziehung! Diskussionen mit Dreijährigen, die Sandalen im Winter anziehen wollen? Verhandlungen mit Siebenjährigen, die sich täglich ein neues Haustier wünschen? Viel zu anstregend. Also Schluss damit, perfekt sein zu wollen. Manchmal heiligt der Zweck eben doch das Mittel.

Sehr unterhaltsam für zwischendurch mit ein paar kleinen Längen.

— Linker_Mops
Linker_Mops

20 sehr lustige Lügengeschichten, deren Wahrheitsgehalt man nicht unbedingt auf eine Waagschale legen sollte.

— Kellerbandewordpresscom
Kellerbandewordpresscom

Man bekommt keinen Ratgeber, dafür ein Augenzwinkern!

— coffee2go
coffee2go

Hält nicht, was es verspricht! Lügen will gelernt sein, erfordert Esprit, Kreativität und ein gutes Gedächtnis.

— danielamariaursula
danielamariaursula

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  • Witzig und sehr unterhaltsam :)

    Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern
    Katzyja

    Katzyja

    20. July 2017 um 08:38

    Bewertung Wer sich dieses Buch zur Hand nimmt, sollte nicht damit rechnen das es einem Tipps gibt wie man aus manch einer Elternkrise herauskommt. Dieses Buch dient eher dem Zweck die Erziehung ein bisschen mit Humor zu nehmen, es geht doch irgendwie allen Eltern gleich. Beim Lesen sollte man sich dabei selber nicht zu ernst nehmen und sich den lustigen Aspekten des Familienalltags öffnen. Ich konnte viele Parallelen zu uns finden, auch wenn ich in manchen Situationen natürlich nicht so lustig reagiere sondern eher genervt bin und auch mal schimpfe. Viele Wahrheiten sind ebenfalls vertreten. Auch ich muss sagen das es sich doch widerspricht dem Kind das schnucken zu verbieten wenn man 5 Minuten später selber hinter der Süßigkeitenschranktür die Nase in die Zuckerberge gräbt, ja wie gesagt viel Humor und wahrheiten die einem selber erst bewusst werden wenn man die Situationen aus anderer Perspektive betrachtet. Dieses Buch ist eine schöne Abwechselung, gerade dann wenn der Tag mal wieder etwas stressig war und man etwas braucht was einem wieder runterbringt und auch ein lächeln ins Gesicht zaubert. Nach einem Kapitel sieht die Welt dann schon nicht mehr so schlimm aus und man kann doch über die ein oder andere Situation lachen. In meinem Augen die ideale Lektüre um sich selber zu beruhigen und einem wieder klarzumachen das es anderen auch ab und an über den Kopf wächst immer perfekt sein zu wollen.

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  • Seid ihr auch am Rande des Nervenzusammenbruchs, liebe Mamas?

    Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern
    Kellerbandewordpresscom

    Kellerbandewordpresscom

    23. January 2017 um 21:58

    Sollten wir unseren Kindern immer die Wahrheit sagen? Ihnen Werte wie Aufrichtigkeit und Korrektheit mit auf den Weg geben? Nun ja … eigentlich schon. Aber manchmal ist die Wahrheit einfach nicht die beste Option. Die Tochter erwischt uns beim Sex. Der vorlaute Schulfreund des Sohnes kommt jeden Tag zu Besuch. Um sich aus solch schwierigen Situationen zu befreien, lügen wir schon einmal. Und haben dann ein schlechtes Gewissen. Das muss nicht sein, denn Flunkern ist die Basis jeder erfolgreichen Erziehung! Diskussionen mit Dreijährigen, die Sandalen im Winter anziehen wollen? Verhandlungen mit Siebenjährigen, die sich täglich ein neues Haustier wünschen? Viel zu anstregend. Also Schluss damit, perfekt sein zu wollen. Manchmal heiligt der Zweck eben doch das Mittel … Nina Massek, geb. 1974, studierte Neuere deutsche Literatur und Medien sowie Amerikanistik in Marburg. Danach war sie zehn Jahre lang im Bereich PR und Kommunikation tätig. Seit vier Jahren betreibt sie den erfolgreichen Blog »Frau Mutter«. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie in Berlin. Meine Buchbewertung: Am Anfang steht die Autorin zu Recherchezwecke in einer Schulklasse und hinterfragt das Lügen der Eltern. Dabei kommt sie selbst in eine verzwickte Lage. An der Supermarktkasse jubelt sie verbal Akohol in die dortigen Schokodinos um das Theater der Kinder zu vermeiden. Wie reagiert da wohl die Kassiererin? Und wie reagieren Eltern wenn sie auf frischer Tat beim Sex erwischt werden? Auch einige Tipps gegen Tierhaltung in der Familie hat das Buch parat. Allerdings sind das keine Ratschläge oder gar ein Ratgeber von Nina, sondern einfach eine humorvolle Erzählung ihrer Flunkereien. Das macht die Autorin sehr sympathisch. Spielfreunde der Kinder sagen einem als Erwachsener nicht immer zu. Das stimmt. Aber wie lange muss man als Mutter dem Treiben zuschauen bevor man eingreift? Oder in wie weit ist man für deren Essgewohnheiten verantwortlich? Kennst du eigentlich die Busenfee? Ich kannte sie zuvor noch nicht. Meiner Meinung nach sind die meisten Flunkereien übertrieben dargestellt. Richtige Fettnäpfchen, die zur Nachahmung von mir nicht empfohlen werden. Vorbildfunktion ade. „Werte kann man nicht lehren, sondern nur vorleben.“ Viktor Frankel: (Österreichischer Psychiater und Autor) Aber wir können nicht immer Engelchen als Vorbilder sein. Auch mal etwas zu beschönigen oder (Not)Lügen um eine Situation nicht eskalieren zu lassen ist als Eltern doch nirmal. Wie normal das ist zeigt meine Sammlung #schlechtesVorbild in dem Artikel schildere ich Situationen, in denen die gute Vorbildfunktion scheitert. Mir haben viele andere Mütter und Blogger ebenso ihre Erlebnisse mitgeteilt. Auch du kannst gern die Sammlung mit deinen Erfahrungen als Vorbildfunktion im verlinkten Artikel ergänzen. Fazit: 20 sehr lustige Lügengeschichten, deren Wahrheitsgehalt man nicht unbedingt auf eine Waagschale legen sollte. Vielen Dank an den Goldmann Verlag und Lovelybooks für den Gewinn des Rezesionsexemplars. Mehr Buchtipps bekommst du im Blog kellerbande.wordpress.com

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  • kein Ratgeber, dafür ein Augenzwinkern

    Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern
    coffee2go

    coffee2go

    05. January 2017 um 13:59

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Nina Massek beschreibt in 20 Kapiteln, die auch gerne durcheinander oder einzeln gelesen werden können, ihre Erfahrungen mit „Notlügen“ mit ihren eigenen und ihr bekannten Kindern. Die Themen reichen von Haustieren, Spielplatz, Einkaufen mit Kindern bis zu Urlaub und Autoritätspersonen. Nina Massek gibt keine Ratschläge, sondern berichtet aus ihrem Alltag und manchmal sind die Geschichten auch mit einem Augenzwinkern zu lesen und nicht ganz ernst gemeint.   Meine Meinung zum Buch: Mir gefällt an dem Buch die lockere Schreibweise der Autorin und auch, dass sie sich selbst nicht immer zu ernst nimmt. In manchen Situationen hat man das Gefühl, dass man sich mit Nina Massek bei einem lockeren Tratsch im Café befindet und sie aus ihrem ganz normalen Chaosfamilienalltag mit kleinen Kindern berichtet. Bei manchen Themen musste ich schmunzeln und konnte mich auch selbst gut wiedererkennen, z.B. bei den Bügelperlen, die überall im Haus wiederauftauchen, nur nicht da wo sie sein sollten oder auch wenn es um das gerechte Aufteilen von Diskutieren über Nahrungsmitteln geht, obwohl eigentlich immer genügend davon vorhanden ist. So wurde bei uns auch schon diskutiert, warum ein Kind ein größeres Pausenbrot mitbekommt und nachgemessen (ok, wirklich 1 cm), so viel Zeit muss sein, auch wenn man schon spät dran ist und dann hat man Erklärungsbedarf. Sehr gut kenne ich auch die Frage, wann wir endlich da sind, obwohl wir erst losgefahren sind, aber dafür ist uns leider auch noch kein Geheimrezept eingefallen. Die Kleiderfrage sehe ich hingegen ziemlich entspannt, da mache ich mir keinen Stress, was Kinder für den Kindergarten anziehen möchten, da kann es auch gerne ein Sommerkleid im Winter, dann halt mit dicken Strumpfhosen und T-shirts darunter sein. Was mir nicht so gefallen hat, ist, wenn man als Elternteil offensichtlich lügt, z.B. wenn man beim Naschen erwischt, dann sollte man das auch zugeben, denn Kinder merken das und wir wünschen uns ja auch von ihnen, dass sie ehrlich sind, auch wenn es unangenehm ist, was es zu erzählen gibt. Und als Elternteil darf ich auch einmal etwas nicht wissen und das zugeben oder die Kinder auf später vertrösten oder wir sehen gemeinsam nach, einfach eine Geschichte zu erfinden, finde ich nicht gut. Ich glaube aber, dass Nina Massek ein bisschen überspitzt formuliert hat und manche Gespräche in allen Familien mit Kindern auf ähnliche Weise geführt werden und vorkommen, nur alle erzählen dies nicht so frei und ehrlich.   Titel und Cover: Auch wenn der Untertitel „20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern“ einen Ratgeber-Charakter hat, so ist das Buch definitiv kein Ratgeber. Das Cover finde ich recht unscheinbar gestaltet, es könnte durchaus mehr Farbe oder und Grafik vertragen. Ich weiß nicht, ob mir das Buch in einer Buchhandlung aufgefallen wäre, glaube aber, eher nicht.   Mein Fazit: Nachdem ich in letzter Zeit einige Bücher und Blogs zu diesem Thema gelesen habe, muss ich sagen, dass mir „Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs“ im Großen und Ganzen ziemlich gut gefallen hat.

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  • Eher Unterhaltung als Ratgeber, diese dafür aber witzig und kurzweilig

    Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern
    Talitha

    Talitha

    28. November 2016 um 20:47

    Die Autorin kennt das Problem jedes Elternteils, wenn gute Vorsätze und Erziehungsratgeber auf Alltag mit (kleinen) Kindern treffen und macht daraus ein witziges und unterhaltsames Buch, das ich geradezu verschlungen habe. Dass manche Situationen und Notlügen dabei etwas überzogen waren, hat mich nicht gestört, im Gegenteil, ich hatte dadurch den Eindruck, dass es mit viel Augenzwinkern und ganz wenig Ernst gemeint ist und mich als "leidgeplagte" Mutter mit ähnlichen Erfahrungen aufmuntern sollte. Der Erzählstil ist einfach und gut zu lesen, wie gesagt dabei witzig und ironisch und passt gut zum restlichen Buch. Einen ernstgemeinten Ratgeber sollte man allerdings nicht erwarten, dann wäre man wohl eher enttäuscht. Als Unterhaltungslektüre für die knappen ruhigen Stunden als Mutter ist das Buch jedenfalls sehr zu empfehlen.

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    • 2
  • Manchmal sollte man besser bei der Wahrheit bleiben

    Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    28. November 2016 um 11:27

    Der Klappentext verspricht folgendes: Sollten wir unseren Kindern immer die Wahrheit sagen? Ihnen Werte wie Aufrichtigkeit und Korrektheit mit auf den Weg geben? Nun ja. eigentlich schon. Aber manchmal ist die Wahrheit einfach nicht die beste Option. Die Tochter erwischt uns beim Sex. Der vorlaute Schulfreund des Sohnes kommt jeden Tag zu Besuch. Um sich aus solch schwierigen Situationen zu befreien, lügen wir schon einmal. Und haben dann ein schlechtes Gewissen. Das muss nicht sein, denn Flunkern ist die Basis jeder erfolgreichen Erziehung! Diskussionen mit Dreijährigen, die Sandalen im Winter anziehen wollen? Verhandlungen mit Siebenjährigen, die sich täglich ein neues Haustier wünschen? Viel zu anstrengend. Also Schluss damit, perfekt sein zu wollen. Manchmal heiligt der Zweck eben doch das Mittel. Das klang witzig und unterhaltsam, und hoffentlich auch inspirierend, für kreatives Erziehungsmarketing, auch wenn ich ein wahrheitsliebender Mensch bin. Ich hatte Erklärungen à la, wenn Du Dich nicht anschnallst, stirbt ein Einhorn erwartet, aber nicht erhalten. Die Einleitung beginnt damit, daß die Autorin in der Klasse ihres Sohnes (3. Schuljahr) die Kinder für ihr Buch zu ihrer Einstellung zu Lügen befragt und erfährt, daß andere Eltern nie lügen! Aber somit weiß ihr Sohn Sebastian und seine Klassenkameraden, daß Nina durchaus mal ganz gerne lügt. Ihr Image ist damit schon ganz schön lädiert. Das ginge ja noch, würde sie doch etwas geschickter und kreativer schwindeln. Nina ist Süßigkeitenjunkie, möchte aber ihre Kinder gesund ernähren, ohne sich selbst einzuschränken. Daher dürfen ihre Kinder von 14.00h nichts süßes Essen. Beim heimlichen schnuggeln während der Hausaufgaben des Sohnes stellt sie sich aber so auffällig an, daß sie natürlich ertappt wird. Ihre Lüge ist so offensichtlich, daß der Drittklässler sie sofort entlarvt. Sie behauptet das Raffaello sei eine Kopfschmerztablette. Aber Sebastian ist ja nicht doof und schnuppert an ihr. Viele von Ninas Lügen kann man allenfalls Kindergartenkindern erzählen und auch die bekommen zumeist von den Vorschulkindern dann die Wahrheit präsentiert. Wer nicht ehrlich sein kann, sollte zumindest clever, kreativ und mit einem guten Gedächtnis gesegnet sein. Das ist Nina nicht so wirklich. Sie wird vor allem von ihrer Gier nach Süßem, der Gala und die BUNTE geprägt. Alles nicht unbedingt die besten Erziehungshilfen. Und wer nach dem Klappentext hofft, daß er nun endlich eine tolle Notlüge parat hätte, wenn die Kinder einen inflagranti erwischen. Nix da! Die Erklärung ist so doof, das kann man keinem Schulkind erklären. Da hilft nur die Wahrheit! So schlimm ist es ja auch nicht, wenn die Kinder erfahren, daß die Eltern sich nach all den Jahren und trotz der Kindererziehung noch lieben, oder? Auch eine Prise Selbstbewußtsein würde Nina helfen, dann könnte sie auch mal einfach nein sagen und würde sich nicht zu einer sinnlosen Kindervergleichsdiskussion auf dem Spielplatz hinreißen lassen, die man ja eh nur verlieren kann, wenn die Banknachbarin die Regeln vorgibt. Hey Nina, sag doch einfach: ich liebe mein Kind so wie es ist, und ich finde es toll, wie gerne es spielt! Das ist super für die Entwicklung und ist eine Zeit, die man nie wieder nachholen kann. Lernen und Arbeiten müssen die Kinder noch ihr ganzes Leben! Statt zu lügen, sollte Nina mal an ihren Marketingstrategien arbeiten. Wie kann sie einfach mal andere Begehrlichkeiten wecken? Statt zu lügen hilft es manchmal auch, etwas schmackhaft zu machen, worauf die Kinder nur mäßig Lust haben. Es hilft auch seine Kinder realistisch einzuschätzen. Einem Kind zu erzählen der Spielplatz wäre geschlossen, man ginge jetzt in’s KaDeWe kann doch nur in einem SuperGAU enden. Manchmal hätte ich Nina auch gerne zugerufen: Nina, spiel oder bastel doch einfach mal mit den Kindern, statt die Gala zu lesen und dich dann zu wundern, was die Kinder wieder angestellt haben! Gala lesen kannst Du immer noch abends, oder vor 16.00h, wenn Deine Kinder aus dem Haus sind. Klare Regeln helfen auch. Ganz ehrlich, mich hat dieses Buch in meiner Wahrheitsliebe bestärkt. Ja, und ich kann die Mutter der Spielbekanntschaft verstehen, wenn sie darauf hinweist, daß einige Dinge im Haushalt ziemlich unpraktisch sind, solange man kleine Kinder hat (das lebenserhaltende Argument für unser altes Sofa) Diese durchsichtigen Lügen lassen doch nur den Glauben an die Eltern und den Respekt sinken. Einige Anekdoten waren ganz nett und unterhaltsam, aber mehr nicht. Nicht ein kreativer, innovativer Gedanke. Stattdessen dachte ich stets, Mann Nina, man kann die Süßigkeiten auch essen, wenn die Kinder gerade nicht da sind! Aber wenn man laut mit dem Schokoladenpapier raschelt, reagieren Kinder wie der Pavlovsche Hund! Es ist kurzweilig geschrieben und hat meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt. Das finde ich meistens nicht so tragisch, wenn ich stattdessen etwas überraschend anderes gutes erhalte. Habe ich nicht. Da es gut lesbar geschrieben war, 2 von 5 Sternen für den Stil. Aber selbst zur Überbrückung von Wartezeiten beim Arzt würde ich dann doch lieber die BUNTE oder die GALA lesen, statt dieses Buchs und ich gehe eigentlich nie ohne Buch zum Arzt…. Ich habe mich sehr über den Gewinn gefreut und möchte mich auch ganz herzlich dafür bedanken, aber mein Leben muß ich mir weiterhin selbst erleichtern.  

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    • 5
  • Buchverlosung zu "Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern" von Nina Massek

    Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern
    Literaturtest

    Literaturtest

    Liebe Lovelybooksleserinnen und -leser,

    wir verlosen 8 Exemplare von "Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs" von Nina Massek.

    Um am Gewinnspiel teilzunehmen, teilt uns einfach mit, warum ihr das Buch gerne gewinnen möchtet!

    Viel Spaß! :-)

    • 88
  • Amüsante Lektüre ...

    Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern
    Angela2011

    Angela2011

    18. January 2016 um 11:19

    Viele Eltern müssen hier und da mal flunkern, weil sie gerade keine Zeit oder Lust zu etwas haben. oder auch Diskussionen aus dem Weg gehen möchten. Da kann ich mich auch nicht von frei sprechen, denn es gibt immer so einen Tag, auf den das ein oder andere zutrifft, was die Autorin Nina Massek in ihrem Buch     "Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern" anspricht, und das auf eine humorvolle Art und Weise. Mir hat das Buch gut gefallen. Häufig gab es wirklich was zu lachen, oder ich musste auch oft schmunzeln. Wie die Autorin die ein oder andere Situation beschreibt - einfach herrlich! Man findet 20 verschiedene Themen in dem Buch, unter anderem wie z.B. "Gegen Goldfische bin ich allergisch", "Der Spielplatz hat heute zu" oder "Ist das nur eine Phase, oder sind die so". Natürlich ist dieses Buch kein Erziehungsratgeber, sondern ihr findet dort drin (auf humorvolle Weise) Ironie und Übertreibung. Manchmal dachte ich auch, das kenne ich nur zu gut, denn etliche Eltern werden sich bei dem ein oder anderen Thema garantiert wieder erkennen. Man muss es sich halt auch eingestehen, das es hin und wieder notwendig ist, gegenüber den Kindern zu flunkern. Ich denke mal, da kann sich so gut wie niemand von freisprechen. ^^ "Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs - ..." ist eine tolle Lektüre für zwischendurch, die mich immer wieder zum schmunzeln gebracht hat.

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  • Humor in homöopathischen Maßen

    Eine Mama am Rande des Nervenzusammenbruchs: 20 wunderbare Flunkereien, die Eltern das Leben erleichtern
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    04. December 2015 um 23:02

    Gleich als ironisch und nicht so ganz ernst zu nehmen entblößt berichtet die Ich-Erzählerin von Flunkereien, die sie in ihre Erziehung einflechtet, die ihr eigentlich helfen sollen und am Ende dann doch eher aufgedeckt werden. Der vorwitzige Grundschüler, die tränennahe Vierjährige und der stets entspannte Ehemann stehen dabei mal an ihrer Seite, mal ihr gegenüber. Viel Witz und Humor wird dementsprechend versprochen, immerhin ist die Autorin aus ihrem Blog bekannt. Nun ja, zumindest etwas lustig war das Lesen. Der große Witz blieb aber aus, wird die Erzählung doch immer dann, wenn ich meinte, jetzt müsste aber der Clou kommen, fallengelassen, um einer anderen Episode zu weichen, die zwar oft auf das eigentliche Thema zurückführt, die Pointe aber auch nicht beinhaltet. Im Grunde wird die Mutter hier zu Lügenbaronin, die wenig Phantasie hat und egoistisch veranlagt ihre Kinder zwar liebt, ihnen aber die Gummibärchen nicht gönnt. Ja, das Klischee der „Mutter“ wird hier mal wieder ausgeschlachtet. Vom Fernsehkonsum, Süßigkeitengenuss, Haustiersegen und Putzfimmel findet sich hier alles. Mutter ist dann auch noch heimarbeitend, bzw. nur teilweise im Büro, so dass ihr das Häusliche zugesprochen wird. Der Vater dagegen träumt von Luxus-Möbeln und Trüffelhobeln. Auch hier also regiert das Klischee. Auf welche „lahmen“ Ausreden dieses Paar dann kommt, wenn der Älteste beim Liebesspiel reinplatz hat mir dann kaum ein Gähnen entlockt. Pardon, nicht mein Humor, nicht meine Welt. Was das Büchlein aber zeigt, ist, dass niemand, auch Mama nicht, perfekt ist oder sein muss. Die Eigenarten der Eltern bereiten Kinder immerhin auf die Marotten der gesamten Welt vor. Oder so ähnlich. Denn auch wenn die Erzählerin keineswegs ihre Mängel den Lesern verschweigt, will sie sie vor den Kindern geheim halten. Und am liebsten auch vor den anderen Eltern. Angenehm hierbei, dass selbst die super Spielplatzmama mit Mängeln ausgestattet wird und vermenschlicht kein zwanghaftes Feindbild ist, wie in vielen anderen Mama-Büchern. Eher ein bescheidener Lesegenuss aus meiner Perspektive. Der versprochene Humor ist in homöopathischen Dosen vorhanden, die Ausreden sind nicht wirklich kreativ und mäßig amüsant. Eine Allergie gegen Goldfische und grüne Haare bei blonden Mädchen sind Argumente, die ja auch nur kurzfristig wirken. Für übermüdete Mütter, die einfach mal was Oberflächliches zum Kichern brauchen kann das Buch tatsächlich eine gute Idee sein, für alle, die wirklich lachen wollen, glaube ich nicht.

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