Nina Ohlandt Eisige Flut

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Inhaltsangabe zu „Eisige Flut“ von Nina Ohlandt

Eiskalte Morde an der Küste - der neue John-Benthien-Krimi von Spiegel-Bestsellerautorin Nina Ohlandt

An einem bitterkalten Februarmorgen wird John Benthien zu einem einsamen Haus in der nordfriesischen Marsch gerufen. Der Kommissar traut seinen Augen nicht: Vor der Tür des Hauses steht eine Tote, von Kopf bis Fuß in Eis gehüllt. Die geschockten Hausbewohner identifizieren sie als ihre seit Wochen vermisste Tochter. Doch warum hat der Mörder ihre Leiche auf so groteske Weise inszeniert? Benthiens Ermittlungen verlaufen zunächst ergebnislos, bis zwei weitere "Eisleichen" auftauchen, die letzte auf Amrum. Nach und nach entschlüsselt der Kommissar das bizarre Rätsel - und entdeckt eine Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit.

In den ersten Büchern bin ich mit Benthien und seinen Kollegen nicht wirklich warm geworden, aber von Buch zu Buch bin ich begeisterter

— Yvonne_Schmidt

Spannender und lesenswerter Krimi, zum Ende hin auch relativ schlüssig

— Julitraum

Wieder ein sehr gut durchdachter Nordseekrimi

— Rees

Einfach klasse

— Muschel

Eiskalte Morde an der Nordsee geben Rätsel auf

— eiger

Nina Ohlandt hat mich mit ihrem neuen Buch wieder absolut überzeugt.

— Bibliomarie

Spannend und hintergründig! Sehr empfehlenswerter Regionalkrimi.

— Hermione27

spannend bis zum Schluss

— EOS

Ein sehr spannender Krimi mit einem makabren, schrägen Täter und einem überraschenden Ende - sehr lesenswert!

— EvelynM

Wieder ein rätselhafter und interessanter Fall für das Team von John Benthien, der mir mal wieder sehr gut gefallen hat.

— claudi-1963

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Spannend bis zum Ende. Sehr gute Charaktere.

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  • nicht so gut wie erwartet

    Eisige Flut

    buchfeemelanie

    25. March 2018 um 09:22

    Das Coverbild gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil gefällt mir - ich kenne ihn schon von einem anderen Buch der Autorin. Die handelnden Personen finde ich gut gestaltet. Ich mag es, wenn man in einem Buch auch etwas von dem Privatleben erfährt. Aber in diesem Band war das für mich zu viel. Der Fall beginnt spannend und ich war gespannt, was hinter den mysteriösen Skulpturen steckt. Leider gab es für mich, auch wegen dem Fokus außerhalb der Ermittlungen - ein paar Längen. Das Ende empfand ich als teilweise gut, aber auch teilweise zu konstruiert. Schade, dieses Buch war für mich nur mittelgut. Ich bin aber auf den nächsten Band gespannt. 

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  • Spannender Krimi mit einem interessanten Ermittlerteam

    Eisige Flut

    Julitraum

    19. March 2018 um 21:51

    Es ist kalter Winter. Kommissar John Benthien und sein Team werden frühmorgens in die nordfriesische Marsch gerufen. Es handelt sich um einen Mord an einer Frau in mittleren Jahren. Doch das Bizarre ist die Auffindsituation der Toten. Die Leiche wurde von Kopf bis Fuß in Eis gehüllt und vor die Haustür der Eltern gestellt. Dabei sieht es so aus, als ob die Tote gerade auf den Klingelknopf ihres Elternhauses drücken wollte. Die Mutter der Toten, die ihre Tochter so fand, erleidet einen Schock, der Vater einen Herzanfall. Auch die Ermittler sind mehr als geschockt und irritiert. Was hat das zu bedeuten? Mit was für einem Täter haben sie es hier zu tun? Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch bringen keine Erkenntnisee. Die Tote führte ein unscheinbares Leben, hatte nicht viele soziale Kontakte, ein Mordmotiv findet sich nicht wirklich. Schon bald gibt es die nächste "Eisleiche", wieder grotesk, diesmal in aller Öffentlichkeit platziert. Auch hier bleiben die Ermittlungen stecken. Es gibt keine Verbindung zwischen den Opfern, keinen einzigen gemeinsamen Nenner. Um was geht es hier? Treibt ein Serienmörder hier sein Unwesen? Es bleibt nicht bei den beiden Toten und der Druck auf die Ermittler wächst. Was Kommissar Benthien noch nicht ahnen kann, ist daß der Schlüssel zum Täter auch mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun hat...Dieser Krimi unterhält wirklich sehr gut. Er ist sehr gekonnt und mitreißend geschrieben. Lebensnahe Dialoge, ein kleiner Einblick in das Privatleben der Ermittler, die dem Leser diese Figuren näher bringen und ein mehr als außergewöhnlicher Fall. Es werden viele Spuren und Fährten verfolgt und der Leser kann wunderbar mitfiebern und miträtseln. Die Handlung wird immer wieder durch Rückblicke des Täters in die Vergangenheit, die er zu Papier bringt, aufgelockert, so daß man auch eine gute Sicht auf das Innenleben des Mörders erhält, dennoch aber längere Zeit im Dunkeln tappt, wer der Täter sein könnte. Noch einige Zeit vor dem Ende aber konnte ich den Täter bereits ausmachen, einfach aus dem Ausschlußprinzip heraus und da nicht so viele Möglichkeiten zur Verfügung standen, daher auch der Stern Punktabzug von mir. Dennoch blieb es bis zum Ende spannend, wenn auch ein paar Kleinigkeiten etwas unrealistisch für mich daher kamen.Kurzum gute und spannende Krimiunterhaltung mit einem tollen und interessanten Ermittlerteam, das ich gerne weiterempfehle und von dem ich gerne die vorherigen und hoffentlich noch folgenden Fälle lesen möchte.

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  • Im wahrsten Sinne eisig

    Eisige Flut

    Rees

    21. February 2018 um 09:11

    Wieder ein neuer Fall für Benthien und sein Team. Wie schon bei den vorhergehenden Fällen  ist die Stimmung sehr toll eingefangen. Land und Leute werden so realistisch und nah beschrieben, dass man sich dort wähnt und richtig mit dabei ist. Man ist sozusagen mitten im Geschehen und fiebert mit, verfolgt die Fährten ,geht den Spuren nach , bangt um die Opfer und versucht den Täter zu lokalisieren. Auch Benthien und sein Team sind einem mittlerweilen schon sehr vertraut und man mag sie, mit all ihren Schwächen und privaten Problemen, die auch immer wieder zum Vorschein kommen  und ihre Launen stark beeinflussen. Sie alle haben ja auch ihr Leben, das man so nebenbei mitbekommt,....es macht die Protagonisten so menschlich und echt. Doch in diesem Fall geht es um die Eisleichen, deren Ermordung und Platzierung alle nach demselben Schema ausgeführt wurden. Alle wurden sie öffentlich präsentiert und mit einer dünnen Eisschicht überzogen, so dass sie wie eine Eisstatue aufgefunden werden. Nebenbei liest man die Briefe, die der unbekannte Täter an seine Tochter schreibt und erkennt bald, dass er ein sehr verletzter Mensch sein muss, der sich nun an seinen Mitmenschen rächt und seine kranken Gedanken in die Tat umsetzt. Doch wie das Ermittlungsteam , tappt auch der Leser bis zum Schluss im Dunkeln . Ein gut durchdachter Krimi , stimmig und überraschend.

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  • Überzeugend und grundsolide

    Eisige Flut

    wampy

    18. February 2018 um 21:31

    Buchmeinung zu Nina Ohlandt – Eisige Flut„Eisige Flut“ ist ein Kriminalroman von Nina Ohlandt, der 2018 bei Bastei Entertainment erschienen ist. Dies ist der fünfte Fall für das Team um Hauptkommissar John Benthien.Zum Autor:Nina Ohlandt wurde in Wuppertal geboren, wuchs in Karlsruhe auf und machte in Paris eine Ausbildung zur Sprachlehrerin, daneben schrieb sie ihr erstes Kinderbuch. Später arbeitete sie als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Marktforscherin, bis sie zu ihrer wahren Berufung zurückfand: dem Krimischreiben im Land zwischen den Meeren, dem Land ihrer Vorfahren. Klappentext:An einem bitterkalten Februarmorgen wird John Benthien zu einem einsamen Haus in der nordfriesischen Marsch gerufen. Der Kommissar traut seinen Augen nicht: Vor der Tür des Hauses steht eine Tote, von Kopf bis Fuß in Eis gehüllt. Die geschockten Hausbewohner identifizieren sie als ihre seit Wochen vermisste Tochter. Doch warum hat der Mörder ihre Leiche auf so groteske Weise inszeniert? Benthiens Ermittlungen verlaufen zunächst ergebnislos, bis zwei weitere "Eisleichen" auftauchen, die letzte auf Amrum. Nach und nach entschlüsselt der Kommissar das bizarre Rätsel - und entdeckt eine Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit ... Meine Meinung:Dies ist mein erster Benthien und er wird nicht der letzte bleiben. Schon die Aufbereitung der ersten Leiche spricht für den Ideenreichtum der Autorin. Von Beginn an hat man das Gefühl, das der Täter mit der Polizei spielt. Er ist den Ermittlern generell mindestens einen Schritt voraus. Neben den stockenden Ermittlungen gehören auch persönliche Geschichten unabdingbar zu dieser Serie. John Benthien kennt die meisten Kollegen schon Längere Zeit, teilweise schon seit der Kindheit. Ein netter Nebenschauplatz ist der Food-Blog seines Vaters Ben, Aber nicht alles läüft rund und Beziehungsprobleme spielen eine Rolle. Trotzdem funktioniert die Zusammenarbeit des Teams gut, bis auf einen Kollegen, der seine eigenen Wege geht. Es geschehen weitere spektakuläre Mordkompositionen und die Ermittlungen kommen nicht recht voran. Im Buch sind Briefe des Täters an seine Tochter enthalten, die das Motiv des Täters verdeutlichen. Er ist in seiner Jugend heftig von anderen Jugendlichen auf einer Jugendfreizeit gemobbt worden. Dies ist den anderen Beteiligten aber nicht bewußt, auch weil nicht die Teilnehmer direkt getötet werden. Die Spannung bleibt auf einem hohen Niveau und man spürt die aufkommende Verzweiflung bei den Ermittlern. Gekonnt wird der harte Jahrhundertwinter in die Handlung eingebaut und persönliche Geschichten lockern den recht harten Kriminalfall auf. Beziehungen spielen im privaten Bereich und bei den Ermittlungen eine große Rolle. Die Ermittlungen decken traurige Schicksale auf und es dominiert eine dunkle Stimmung. Der Fall ist gut geplottet und die Auflösung ist vollständig, überraschend und überzeugend. Die Figurenzeichnung gefällt und die Figuren haben Ecken und Kanten, wozu viele Grautöne der Figuren beitragen. Manchmal handeln die Figuren mehr menschlich als vernünftig.Fazit:Ein überzeugender Krimi aus dem Norden der Republik, der gekonnt Ermittlungen und Privatleben miteinander verknüpft. Von mir gibt es gute vier von fünf Sternen (85 von 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung.

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  • Sehr soannend

    Eisige Flut

    Muschel

    18. February 2018 um 19:48

    Diese Krimireihe um John Benthien gefaellt mir sehr gut. Sowohl John und sein Vater wie auch das kriminalistische Team sind sehr ansprechende Charaktere, die ich gerne die Reihe ueber begleite. Dieser neue Band ist besonders bildhaft und sehr spannend. Eine wirklich lesenswerte Krimireihe.

  • Eisige Flut

    Eisige Flut

    schlumeline

    18. February 2018 um 18:19

    Bereits einige Wochen ist Anja Derling verschwunden, als sie eines Morgens vor ihrem Elternhaus tot aufgefunden wird. Als Eisstatue steht sie vor dem Haus, die Hand zur Klingel ausgestreckt. Hauptkommissar John Benthien und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel. Warum wurde das Opfer so zur Schau gestellt? Schon bald gibt es eine weitere Leiche und auch, wenn eine Verbindung zwischen den Opfern nicht auf Anhieb ersichtlich ist, so scheint es sich doch um eine Mordserie zu handeln, denn bei den Toten wird jeweils im Bauchnabel eine Beigabe gefunden. Den Ermittlern fällt es schwer einen Zusammenhang herzustellen.   In „Eisige Flut“ ermittelt John Benthien bereits zum fünften Mal. Das aber fällt gar nicht auf und so kommen hier auch Neueinsteiger voll auf ihre Kosten. Der Autorin ist es gut gelungen die privaten Details der handelnden Charaktere so in die Handlung einzuflechten, dass jeder damit gut klarkommen kann. Im Vordergrund steht zwar die Ermittlung, aber auch die privaten Befindlichkeiten der Ermittler bekommen hier genügend Raum. Dies ist interessant, weil viele von ihnen sich schon lange kennen und auch eine enge Beziehung zueinander pflegen.   Als schön herausgearbeitet habe ich persönlich auch die Gegend in der der Roman angesiedelt ist, empfunden. Hier wird deutlich wie man im hohen Norden lebt und wie die Menschen miteinander umgehen.   Es wird nie langweilig in diesem Kriminalroman, der auch einige falsche Fährten aufzuweisen hat und den Leser damit mehr als einmal in die Irre führt. Der Täter ist jedenfalls nicht auf Anhieb zu durchschauen.   „Eisige Flut“ ist ein spannender Roman mit wechselnden Handlungssträngen und überraschender Auflösung. Wer die Vorgänger der Reihe noch nicht kennt, bekommt hier bestimmt Lust darauf auch diese zu lesen.   Copyright © 2018 by Iris Gasper

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  • Eisleichen

    Eisige Flut

    Pucki60

    18. February 2018 um 18:01

    Eisige Flut ist bereits der 5. Teil der Krimireihe um das Team von John Benthien. Aber auch ohne Vorkenntnisse kann man das Buch gut lesen. Anja Derling, eine Frau in den 50ziger Jahren wird seit 4 Wochen vermisst. Dann steht sie morgens als Eisstatue vor der Haustür der Eltern und es sieht aus, als wolle sie gerade klingeln. Sie ist komplett durchgefroren und mit Wasser übergossen worden.. Anja hat ein sehr zurückgezogenes Leben geführt und nur zwei alte Jugendfreunde, Johannes und Martha. Auch mit diesen gab es in letzter Zeit Differenzen. Dann tauchen zwei weitere Eisleichen auf, Arthur Peters auf einem Marktplatz und die junge Levke Bronnen als Balletttänzerin hergerichtet, auf Amrum. Bei den Obduktionen werden im Bauchnabel der Toten jeweils Beigaben gefunden. John und sein Team stehen vor einem Rätsel und durch Zufall entdecken sie die Verbindung zu einer 30 Jahre zurückliegenden Kinderfreizeit, an der auch John und sein Kollege Fitzen teilgenommen haben. Es werden immer Briefe eingefügt, die der Täter an seine Töchter, die er Mausezähnchen nennt, schreibt. Darin berichtet er ihr von seinem Leben. Als dann auch noch der Mörder Fitzens Tochter Jenny kidnappt, ist Eile geboten. In dem Buch geht es auch wieder um die Beziehung zwischen John und seiner Kollegin Lilli. Lillis früherer Freund taucht wieder auf und dadurch kommt es zu Spannungen zwischen John und Lilli. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und lässt sich gut und schnell lesen. Das Team steht vor einem Rätsel und es gibt keine Anhaltspunkte für die Ermittlung. Dann spielt der Zufall eine Rolle und sogar ein Unfall aus einem vorherigen Fall bekommt eine ganz andere Bedeutung. Hier geht es wie in den anderen Fällen dieser Reihe nicht nur um den Fall, sondern auch das Privatleben der Ermittler spielt eine Rolle. Besonders interessant ist der Foodblog von Johns Vater, für den er verschiedene exotisch zusammengestellte Mahlzeiten ausprobiert. Der Schluss überrascht dann besonders, denn den wahren Täter hatte ich nie im Visier und er lag außerhalb meiner Überlegungen. Für das Buch vergebe ich 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Ich habe die Zeit mit John und seinem Team genossen und warte schon gespannt auf die Fortsetzung.

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    • 3
  • Eisleichen auf Schritt und Tritt

    Eisige Flut

    VroniCaspar

    16. February 2018 um 11:17

    Eisige Flut von Nina Ohlandt Benthiens fünfter Fall führt ihn an die Nordseeküste, wo ein eisiger Wind weht und es zu einer seltsamen Begegnung mit einer Eisskulptur kommt. Erst nach näherem Betrachten entpuppt sich diese als Leiche, in einen Eispanzer gehüllt. Schaurig sieht sie aus, wie sie da so an der Hauswand ihrer Eltern lehnt um Einlass bittend, als wolle sie gerade nach Hause kommen. Für Benthien und sein Team ein schier unlösbares Rätsel, wo soll er mit den Ermittlungen ansetzen? Und plötzlich sieht er sich von weiteren kuriosen Eisskulpturen umgeben. Nichts verbindet diese so unterschiedlichen toten Menschen miteinander, oder doch? Warum wurden sie alle auf makabre Art und Weise zur Schau gestellt, nur eines ist offensichtlich, alle wurden mit einem kleinen Geschenk in den Tod geschickt. Erst spät wird klar, dass die Ursache der Morde in der Vergangenheit liegen muss. Es ist wahrhaftig eine „Eisige Flut“ von Leichen deren Tod Benthien hier aufzuklären hat. Mit akribischer Sorgfalt geht er mit seinem Team den kleinsten Spuren nach. Eine schier endlose Befragung der Bevölkerung wird eingeleitet, mögliche DNA Spuren gesichert, Tag und Nacht bis zur Erschöpfung ist das Team unterwegs in diesen mysteriösen Fällen eine Spur zu finden, die zur Aufklärung verhilft. Nina Ohlandt liebt die Kälte und die Nordsee, was anhand ihrer bisher erschienenen Titel zu ersehen ist und ich war neugierig auf diese Autorin. Allerdings so spannend der Kriminalroman begonnen hat, je mehr ich gelesen habe, umso enttäuschter war ich vom fehlenden Spannungsaufbau und auch die Dramatik hielt sich in Grenzen. Mir saß kein Nervenkitzel im Nacken, und leise Vermutungen oder Ahnungen haben mich nicht gefesselt. Ansehnlich turbulent wurde die Auflösung der Fälle dann zum Finale hin, so dass sich die Ereignisse dann überschlugen. Die vielen agierenden Personen im Krimi erschienen mir etwas blass und hinterließen deshalb bei mir keinen nachhaltigen Eindruck. „Eisige Flut“ ist für mich ein seichter Krimi und unblutig, für sanfte Gemüter zu empfehlen. Gefallen haben mir die Personenlisten am Anfang und am Ende des Krimis, sodass ich schnell die Bedeutung der einzelnen Personen nachschlagen konnte.

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  • Kommissar Benthiens persönlichster Fall

    Eisige Flut

    eiger

    14. February 2018 um 20:49

    „Eisige Flut“ ist der fünfte Nordsee-Krimi mit Hauptkommissar John Benthien von Nina Ohlandt. Der Autorin ist wieder eine äußerst spannende und ungewöhnliche Kriminalgeschichte gelungen. An der Nordsee ist ein eisiger Winter mit viel Schnee angekommen und Hauptkommissar Benthien wird ein im wahrsten Sinne des Wortes bizarrer Fall übertragen.Die seit längerer Zeit vermisste Anja Derling ist als Eisskulptur vor dem Haus ihrer Eltern platziert. Ein Schock, nicht nur für die Eltern. Warum hat der Mörder dieses Szenario gewählt? Routiniert und akribisch ermitteln Benthien und seine Leute im privaten und beruflichen Umfeld der getöteten Frau. Sie war nicht bei jedem beliebt, hat langjährige Freunde menschlich enttäuscht – aber ist hier ein Motiv und der Täter zu finden?Unterbrochen werden die Ermittlungen immer wieder von kursiv gedruckten Briefen, die ein Unbekannter an seine Tochter Mäusezähnchen schreibt. Bis zum Ende wusste ich nicht, wer der Verfasser war. Die Überraschung ist der Autorin gelungen.Gekonnt legt sie falsche Fährten und lässt den Leser überrascht zurück. Auch das Team von Kommissar Benthien steckt immer noch in Details fest, als die nächste Eisleiche entdeckt wird. Auch hier führen die Ermittlungen weiter ins Leere.Es scheint keinen Zusammenhang zwischen den Ermordeten zu geben und auch die Arrangements der Ermordeten bringen keine neuen Erkenntnisse. Doch es sind nicht die letzten Toten und der Zeitdruck, unter dem die Ermittler stehen, wächst permanent.Aufgelockert wird die angespannte Arbeit der Polizei, durch reichhaltige Informationen zum Privatleben der Ermittler und der Opfer. Ein buntes Kaleidoskop von gut geschilderten und authentischen Charakteren lernt der Leser kennen. Den passenden Rahmen stellen die wunderbaren Beschreibungen von Ortschaften und Landschaften dar.Als die Ermittlungen noch immer keine verwertbaren Ergebnisse vorzeigen können, geschieht ein weiteres Unglück. In einem dramatischen und rasanten Finale findet sich der Leser wieder und fiebert mit. Die Lösung ist schlüssig und in sich stimmig. Jetzt passen auch die einzelnen Puzzlestücken der so unterschiedlichen Fälle zusammen.Die Autorin erzählt mit Liebe zum Detail eine äußerst spannende und gut ausgedachte Kriminalgeschichte, die sofort fesselt. Ihr angenehmer und flotter Erzählstil ist wunderbar zu lesen.Mit „Eisiger Flut “ ist Nina Ohlandt eine außergewöhnliche und spannende Geschichte gelungen, die aus meiner Sicht eine klare Leseempfehlung ist.

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  • Es läuft einem kalt den Rücken herunter

    Eisige Flut

    Kiki-Stella

    14. February 2018 um 14:40

    „Eisige Flut“ von Nina Ohland ist der 5. Fall für Kommissar John Benthien und sein Team von der Flensburger Kriminalpolizei. Der Krimi ist auch sehr gut ohne die Vorkenntnisse der bisherigen vier Titel zu lesen, was den Einstieg immer leicht macht und daher Krimifans nicht abschrecken sollte. Zudem sind Regionalkrimis immer eine Bereicherung und führen die Leser durch das Land. Mit diesem Krimi wird man nach Flensburg und an die Nordsee geführt und bekommt einen schönen Eindruck vom dortigen Lokalkolorit.Es ist eiskalt an der Nordsee. Und dann stehen Benthien und seine Kollegen vor einem Rätsel. Jemand drapiert die Leichen so, dass sie wie Eisstatuen wirken. Auch die Fundorte passen zu diesem Schema. Aber warum? Was bedeuten die kleinen Gegenstände, die in den Bauchnabeln gefunden werden? Und was zur Hölle ist die Verbindung zwischen den Opfern? Viele Fragen und kaum Ideen wie die Zusammenhänge sind. Zudem gibt es noch ein Problem: Alle Tatverdächtigen verfügen über ein Alibi. Doch die Ermittlung nimmt trotz aller Schwierigkeiten an Fahrt auf und letztendlich müssen die Polizisten in der Vergangenheit suchen und mehr verarbeiteten, als sie zu Beginn erwartet haben. Unterbrochen werden die Ermittlungen immer wieder von kursiv gedruckten Briefen die der unbekannte Verfasser an seine Tochter schreibt. Dieses verleitet den Leser immer wieder zum miträtseln von wem diese Briefe wohl stammen.Nina Ohland versteht es, ihre Leser mit auf eine stürmische Reise zu nehmen. Durch gute Recherchen und einen wunderbar zu lesendem Schreibstil ist „Eisige Flut“ das reinste Lesevergnügen, obwohl man sich selbst wohl lieber so manche der Situationen nicht erleben möchte. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ermöglicht es auch Lesern die die Reihe noch nicht kennen sehr schnell in das Geschehen einzutauchen. Der Fall ist sehr gut durchdacht und der Spannungsbogen zieht sich perfekt durch das gesamte Buch und sorgt für verschiedene Gänsehautmomente.Neben dem Kriminalfall werden immer wieder Verknüpfungen in das Privatleben der Ermittler gezogen, so dass diese sehr gut ausgearbeitet sind und man sie sich gut vorstellen kann. Mit allen Ecken und Kanten, denn niemand ist perfekt. Auch das Cover ist perfekt auf die eisige und düstere Landschaft des Buches abgestimmt und man fühlt sich sofort an die stürmische Nordsee versetzt. 5 Sterne für diese bitterkalte Mordermittlung.

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  • Eisskulpturen

    Eisige Flut

    ChrischiD

    11. February 2018 um 13:53

    Brutale Morde erschüttern den Norden. Der Täter geht systematisch und strukturiert vor, wenn er erneut eine seiner „Eisskulpturen“ offenbart. Vor allem aber bekommt die Polizei ihn nicht zu fassen. John Benthien und sein Team ermitteln in sämtliche Richtungen – ohne Erfolg und immer mit der Angst im Nacken, dass die nächste Inszenierung kurz bevor steht. Dabei ahnen die Ermittler noch nicht, dass sie selbst eine Rolle im Plan des Täters spielen... Obwohl es sich bei „Eisige Flut“ bereits um den fünften Band der Reihe handelt, hat man auch als Neueinsteiger keinerlei Probleme. Zum einen gibt es ein kurzes Personenverzeichnis, welches bei der Zuordnung der Charaktere hilfreich ist, zum anderen werden die wichtigsten Zusammenhänge kurz erläutert beziehungsweise ins Geschehen eingebunden, so dass keine Informationslücke auftritt. Überhaupt sind die Figuren in der Form angelegt, dass man das Gefühl bekommt sie bereits ewig zu kennen. Schnell kann man also dazu übergehen sich dem Fall zu widmen, der ein Ausmaß erreichen soll, dass zunächst nicht absehbar ist. Allein die Beschreibungen der „Eisskulpturen“ jagen dem Leser einen kalten Schauer über den Rücken. Weder möchte man in der Haut der Ermittler stecken noch kann man sich vorstellen welches Motiv einer solchen Tat zugrunde liegt. Lange tappt man im Dunkeln, auch wenn sich einige vielversprechende Spuren ergeben. Letztlich aber fehlen immer die alles entscheidenden Beweise, um tatsächlich ein Stück weiter zu kommen. Selbst wer als passionierter Krimileser über ein gewisses Misstrauen verfügt gelangt schon bald an seine Grenzen. Die eigenen Theorien werden immer abstruser, je mehr Gedanken man sich über den Fall macht. Dabei erhält man zahlreiche Informationen vom Täter selbst, der versucht sein Handeln zu erklären, in gewisser Weise sogar zu rechtfertigen. Im Nachhinein wirkt natürlich alles absolut schlüssig, im Vorfeld hätte man vielleicht einfach mehr auf Kleinigkeiten achten müssen. Doch selbst dann ist nicht automatisch gesagt, dass man auf die Lösung gestoßen wäre. Alles in allem ist Nina Ohlandt mit „Eisige Flut“ ein spannender Krimi gelungen, der zwar nicht in allen Einzelheiten überzeugt, aber dennoch zu fesseln vermag. Gerne mehr davon.

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  • Eiskalt

    Eisige Flut

    Bibliomarie

    10. February 2018 um 18:44

    Es ist kalt geworden in Küste vor den Nordfriesischen Inseln, als John Benthien und sein Team nun zum fünften Mal ermitteln.Wie eine Eisskulptur drapiert, mit der ausgestreckten Hand an der Klingel wird die Leiche der seit einigen Tagen vermissten Anja Derling vor ihrem Elternhaus gefunden. Es wird nicht die einzige so ausgestellte Leiche bleiben. Diese bizarren Morde stellen Benthien und seine Kollegen vor ein Rätsel, bis sich die Spuren zu einem Verdacht verbinden, die den Kommissar bis in seine eigene Vergangenheit zurückführen.Der Krimi fesselt von der ersten Seite, die Geschichte ist nicht nur toll ausgedacht, sondern ließ mich richtig frösteln, was nicht nur an den eisigen Temperaturen lag. Die Ermittlungen des eingespielten Teams sind realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Die einzelnen Spuren, die geheimnisvollen Beigaben bei den gefunden Leichen, das sich allmählich abzeichnende Beziehungsgeflecht – alles zusammen zog mich in Bann und ich konnte nur schwer die Lektüre unterbrechen. Sehr gelungen fand ich die Beschreibungen der mitwirkenden Figuren, ob Opfer oder Verdächtige. Sie waren sehr lebensecht charakterisiert und wirkten in ihren Handlungen immer stimmig. Lange blieb mir der Täter ein Rätsel, auch wenn sich allmählich die Beweggründe herausstellten. Mir gefielen auch die kleinen privaten Abweichungen, die die Spannung auflockerten, Benthiens alter, aber sehr agiler Vater, der immer für ein Schmunzeln sorgt oder die noch zarte Beziehung zwischen John Benthien und seiner Kollegin Lilly, die einer Bewährungsprobe ausgesetzt wird. Das hat die Krimihandlung perfekt abgerundet. Nina Ohlandt hat mich mit ihrem neuen Buch wieder absolut überzeugt. „Eisige Flut“ ist ein Krimi, der für mich alles beinhaltet, was ich mir für perfekte Krimiunterhaltung wünsche: einen spannenden, ausgefallenen Plot, menschlich echt gezeichnete Charaktere, eine stimmige Atmosphäre und eine überraschende, aber sehr logische Auflösung. Eine echte Empfehlung.

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  • Eisige Morde an der norfrisischen Marsch

    Eisige Flut

    isabellepf

    09. February 2018 um 09:01

    "Eisige Flut" ist der fünfte Band der Nordsee-Krimi Reihe, von der Spiegel-Bestsellerautorin Nina Ohlandt, in dem ein Eismörder, an der nordfriesischen Insel, für eiskalte Morde sorgt, die unter die Haut gehen und John Benthien mit seinem Team, fieberhaft ermittelt.Es ist ein bitterkalter Februarmorgen, an dem Kommissar John Benthien, an ein abseits gelegenes Haus, in der nordfriesischen Marsch gerufen wird. Eine komplett in Eis drapierte Tote, wird als die seit einigen Wochen vermisste Tochter, der Bewohner des Hauses identifiziert. Obwohl Benthien und sein Team in alle Richtungen ermitteln, verlaufen diese zunächst ergebnislos, sodass man fast meinen könnte, der Mörder sei ihnen immer einen Schritt voraus und weiss seine Spuren zu verwischen. Doch dann tauchen zwei weitere zur Schau gestellte Eisleichen auf, doch diesmal macht er dabei einen bedeutenden Fehler. Benthien erkennt eine Verbindung zu den einzelnen Morden und entschlüsselt nach und nach, das bizarre Spiel und Rätsel des Eismörders, das ihn sogar bis in seine eigene Vergangenheit zurück führt. Doch warum stellt der Eismörder, seine Opfer auf solch groteske Art und Weise zur Schau zu stellen? Ein bewegender Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Sagenhaft spannend und fesselnd zugleich, ging es schon auf den ersten Seiten los und haben mir beim lesen die Haare zu berge stehen lassen. Denn die eiskalten Morde und drapierten Eisleichen, haben es mir eiskalt den Rücken runter laufen lassen. Doch auch durch das gelungene Zusammenspiel von Handlungsstränge und detailliert beschriebenen Charakteren habe ich mich von Anfang an, wie mitten im Geschehen gefühlt und konnte mich unglaublich gut und schnell in der Story zurecht finden. Obwohl Benthiens Ermittlungen anfangs ins leere laufen, war die Geschichte durchweg spannend, unterhaltsam und mit Zwischenmenschlichen Problemen der Charaktere versehen. Denn Streit und Eifersuchtssituationen in John Benthiens Beziehung, Niederlagen beim Ermitteln und Momente des Bangen um Figuren, kamen im Nordsee-Krimi ebenfalls nicht zu kurz. Auch der Schreibstil von Nina Ohlandt war richtig fesselnd und spannend geschrieben, der mich fliessend und zügig durch die einzelnen Kapitel geführt hat. Auch die Handlungsstränge werden verständlich und authentisch dargestellt, die sich am Schluss zusammen fügen und einen gelungenen Abschluss bilden. Doch obwohl Nina Ohlandt genügend spiel zum eigenen Ermitteln lässt, bin ich bis zum Schluss nicht hinter den wahren Eismörder gekommen und war fasziniert und überrascht zugleich über die unvorhersehbare Wendung und Auflösung des Falls. Obwohl es mein erster Band der Krimi-Reihe, und von der Autorin war, hat mir kein Vorab-Wissen über die vorherigen Fälle gefehlt, sodass die einzelnen Bände vollkommen unabhängig voneinander und einzeln, gelesen werden können. Ich habe mich sagenhaft gut unterhalten gefühlt, und bin restlos begeistert von Nina Ohlands Nordsee-Krimi, John Benthien als Ermittler, sein Team die die restlichen Charaktere die mir beim lesen regelrecht ans Herz gewachsen sind.  Die Autorin Nina Ohland weiss einfach, wie sie ihre Leser, mit  unvorhersehbaren Wendungen, sich zusammenfügenden Handlungssträngen, pikären Situationen, aufkommender Spannung und eisigen Morden fesseln kann. Der fünfte Band, der Nordsee-Krimi-Reihe Eisige Flut, ist unterhaltsam, sagenhaft spannend, mit interessanten Ermittlungssträngen versehen und unglaublich fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite an. Ein absolut empfehlenswerter Krimi.

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  • Eiskalte Spannung...

    Eisige Flut

    AndreaW1978

    08. February 2018 um 13:03

    Beim Buch „Eisige Flut“ von Nina Ohlandt handelt es sich um den fünften Nordsee-Krimi mit Hauptkommissar John Benthien. John Benthien und sein Team werden zu einem abgelegenen Haus gerufen, vor dessen Tür die Leiche der vermissten Tochter des Hauses als Eisstatue in Szene gesetzt wurde. Während die Ermittlungen am Laufen sind, kommt es zu weiteren Morden. Die Polizei tappt im Dunkeln. John Benthien und seine Kollegen haben alle Hände voll zu tun. Die Ermittlungsarbeiten werden sehr authentisch geschildert. Anfangs lassen Fortschritte in der Ermittlung auf sich warten. Die einzelnen Puzzleteile passen nicht zusammen. Für mich als Leser war es spannend die einzelnen Schritte zu verfolgen. Immer mehr fügen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen. Die Charaktere sind alle gut geschildert, so dass man ein lebendiges Bild vor sich hat. Ich hatte keine Mühe die Personen auseinander zu halten, obwohl es doch einige sind. Falls man doch Mühe haben sollte, gibt es ein Personenregister, welches helfen kann. Das Buch beginnt mit einem superspannenden Einstieg, da die erste Eisleiche gefunden wird und die Beschreibung diesbezüglich sehr detailliert ist. Man ist gefesselt und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Neben den laufenden Ermittlungen erfährt man über Briefe des Mörders an seine Tochter erschreckende Dinge aus seinem Leben, mit denen er seine Handlung rechtfertigen möchte. Seine Gedanken sind entsetzlich und man hofft, dass er bald gefunden wird. Nebenbei hat Ben, der Vater von John (der nach dem Tod seiner Frau wieder neue Lebensfreude gefunden hat) mit einen Foodblog begonnen. Ich habe mich darüber herrlich amüsiert. Der Schreibstil ist spannend und ich habe das Buch richtig verschlungen. Ein Buch mit guter Ermittlungsarbeit, viel Spannung und zwischenmenschlichen Problemen - ein weiterer gelungener Krimi mit John Benthien. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.

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  • Eisige Flut

    Eisige Flut

    nellsche

    07. February 2018 um 10:28

    John Benthien wird zu einem schockierenden Fund gerufen: Vor der Tür der Bewohner eines Hauses steht die seit mehreren Wochen vermisste Tochter – tot und in Eis gehüllt. Warum wurde sie auf so bizarre Weise zur Schau gestellt? Benthien und sein Team nehmen die Ermittlungen auf, die jedoch erfolglos bleiben, bis es dann zwei weitere Eisleichen gibt. Was verbindet die Toten miteinander? Je weiter Benthien in die Ermittlungen eintaucht, desto mehr wird ihm die Verbindung zu seiner eigenen Vergangenheit deutlich.Dies ist bereits der fünfte Fall für John Benthien und sein Team. Für mich war es das erste Buch dieser Serie. Grundsätzlich hatte ich keine nennenswerten Probleme, in die Geschichte und die persönlichen Verhältnisse der Kommissare hineinzufinden. Das Buch lässt sich also auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Zur Unterstützung gibt es eine Auflistung der Ermittler und Kollegen, die eine Rolle spielen, was mir den Einstieg deutlich erleichterte. Allerdings gab es auch die Situation, in der ich dachte, dass hier Vorkenntnisse besser gewesen wären.Der Schreibstil war angenehm und flüssig, so dass ich das Buch recht schnell fertig gelesen hatte. Insbesondere die bildhaften Beschreibungen gefielen mir, da ich dadurch das Geschehen und die Umgebung gut vor Augen hatte. Gerade die Zurschaustellung der Eisleichen war dabei äußerst einprägsam.Der Plot war prima durchdacht und aufgebaut und ich empfand ihn als sehr dicht und atmosphärisch. Die Idee mit den Eisleichen fand ich ungewöhnlich und hat mich fasziniert. Auch konnte ich gut miträtseln, was die Toten wohl miteinander verbindet und wer als Täter in Frage kommt. Ferner fand ich die Spuren, die in Benthiens Vergangenheit führten, interessant.Der Spannungsbogen wurde gut aufgebaut und hielt mich am Buch fest. Die Auflösung kam erst am Ende und brachte eine ziemliche Überraschung mit sich.Mir hat dieser Krimi prima gefallen, so dass ich auch weitere Teile dieser Serie lesen möchte. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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