Nina Ohlandt Küstenmorde

(39)

Lovelybooks Bewertung

  • 85 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 1 Leser
  • 9 Rezensionen
(10)
(17)
(10)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Küstenmorde“ von Nina Ohlandt

Abgründig, raffiniert und norddeutsch - die neue Serie von der Krimiküste Herbst auf der Nordseeinsel Amrum. In einer stürmischen Nacht stirbt ein alter Mann, kopfüber aufgehängt am Quermarkenfeuer, dem kleinen Inselleuchtturm. Auch seine Frau wird brutal ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen übernimmt Hauptkommissar John Benthien von der Flensburger Kripo. Benthien hat in seiner Dienstzeit schon viele grausame Fälle bearbeitet, doch dieser übertrifft alle. Wer steckt hinter dem Doppelmord? War es ein Racheakt? Der Kommissar und sein Team tappen im Dunkeln - bis sie auf zwei Ereignisse stoßen, die weit in der Vergangenheit liegen.

Ein guter Nordseekrimi, sehr komplex, aber ein bisschen in die Länge gezogen

— Ayleen256

Sehr sympathischer Ermittler, tolle Nordsee-Kulisse und eine fesselnde Story - alles was ein guter Krimi braucht!

— Buchschmankerl

Der Ermittler hat mir sehr gefallen, leider wurde ich mit dem Schreibstil nicht wirklich warm.

— Ninni89

Spannend und düster, hat hohes Thrillerpotenzial. Zeigt auf beeindruckende Weise die Insel-und länderübergreifende Polizeiarbeit.

— Goch9

Sehr spannende Story mit viel Lokalkolorit ohne Kitsch.

— sunlight

Vielschichtig und spannend!

— Sternenstaubfee

Malerische Kulisse und viel Spannung!

— Stelze74

Recht kurzweiliger Amrum- Krimi, allerdings etwas in die Länge gezogen - Luft nach oben und 3,5 Sterne...

— SigiLovesBooks

Ein spannender Krimi in traumhafter Umgebung

— SandraGrauer

Stöbern in Krimi & Thriller

The Ending

Sehr philosophisch veranlagter, kurzer Thriller

Hortensia13

Niemals

Ich konnte es kaum aus der Hand nehmen, ich habe es überall mit hingenommen!

Buchgeschnipsel

Origin

Weniger Rätsel, trotzdem im klassischen Dan Brown-Stil spannend.

Alienonaut

Die Attentäterin

Bombenanschlag auf ein jüdisches Zentrum.

Odenwaldwurm

Im finsteren Eis

Fängt toll an, liest sich spannend und lässt dann leider stark nach, ohne dass der merkwürdige Verlauf überhaupt aufgelöst wird.

HarIequin

Die Kinder

Gruselig, flüssig und doch nur Gut

Bucherverrueckte

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein guter Nordseekrimi, sehr komplex, aber ein bisschen in die Länge gezogen

    Küstenmorde

    Ayleen256

    23. September 2016 um 09:02

    Aufgehängt am Quermarkenfeuer auf der Nordseeinsel Amrum hängt die Leiche eines alten Mannes. Die Frau des Opfers wird ebenfalls tot im eigenem Haus aufgefunden. John Benthien und seine Kollegen der Flensburger Kripo sollen sich des Doppelmords annehmen. Nicht nur, dass es diverse Menschen mit einem Motiv gibt, die beiden Morde wurden auch noch von einem nicht veröffentlichten Krimiroman kopiert. Nina Ohlandt führt uns auf das idyllische Amrum. Statt der herrlichen Seeluft geht es jedoch darum, eine düstere Geschichte aufzudecken. Im Vorneherein kann ich sagen, dass mir die Story sehr gut gefallen hat, aber dass das Geschehen in die Länge gezogen wurde. John Benthien ist der Hauptermittler, er hat Probleme mit seinem Vater, der sich gerne in die Befragungen einmischt. Ansonsten ist John ein sehr angenehmer Zeitgenosse, der einfach einen guten Job machen möchte. Allein die Tatsache, dass die Bezeichnung des Ermittlers durchweg zwischen John und Benthien hin und her wechselte, kam mir etwas befremdlich vor. Das Team wird durch einige Kollegen erweitert, die mal mehr und mal weniger eine tragende Rolle spielen. So gibt es einige Namen zu behalten, ein paar weniger Personen hätten auf jeden Fall auch gelangt, da einige von ihnen doch sehr grau bleiben. Die Hauptcharaktere wie Mikke und Lilly, die sehr mit John sympathisiert, machen jedoch eine gute Figur und passen ins Bild. Die Kollegen ermitteln fokussiert und arbeiten ohne großes Drama im Team. Klar, die Kulisse gibt es vor, selbst genauer betrachtet zu werden. Das tut die Autorin auf angenehme Weise. Bis auf die Morde, die irgendwie gewollt besonders erscheinen sollen, fand ich die Handlung sehr gelungen. Der Krimi enthält wirklich viele Befragungen und Ermittlungen, die von einem Ansatzpunkt zum nächsten führen. Dazu noch mehrere präsentierte Verdächtige und einige Irrwege seitens der Autorin. Alles im allen also wirklich unterhaltsam und spannend. Trotzdem muss ich einen 1 Stern abziehen für die bereits angedeutete Länge. Man hat beim Lesen das Gefühl als hätte man das Geschehen minutiös, 1:1, miterlebt, also jede Befragung und jeden Gedankengang. Das führt natürlich dazu, dass man eng an das Geschehen gebunden ist - so als würde man über die Schultern schauen -, andererseits macht es das Lesen doch sehr lang und manchmal wiederholend. Ein weniger hier, ein Auslassen da, hätte den Roman etwas agiler gemacht. Vor allem wusste der Leser auch immer, was es gerade zum Essen oder Trinken gab. Ein Sprung von der letzten Befragung zum nächsten Tag hätte auch gereicht ;-)Die Erläuterung der Beweggründe und die Ausarbeitung der Hintergrundstory fand ich sehr stimmig und auch komplex. Luft nach oben ist auf jeden Fall noch da, vor allem was die Skizzierung der Protagonisten angeht. Ich vergebe 4 Sterne für diesen Amrum-Krimi.

    Mehr
  • Toller Auftakt einer Reihe

    Küstenmorde

    Helene2014

    14. August 2016 um 12:38

    Küstenmorde von Nina Ohlandt spielt auf der Nordseeinsel Amrun. Auf der sonst so friedlichen und idyllischen Insel geschehen an einem nebligen und regnerischen Abend zwei brutale Morde an einem alten, zurückgezogen lebenden, Ehepaar. John Benthien und sein Team nehmen die Ermittlungen auf und bald geschieht noch ein Mord, diesmal in Dänemark. Das Team dringt tief in die Vergangenheit des Ehepaars vor und es treten schockierende Dinge zutage.Mir hat das Buch sehr gut gefallen. John Benthien, Lilly, Mikke und alle anderen waren sehr sympathisch. Endlich mal ein Ermittler, der nicht depressiv ist, mit sich, der Welt und seinem Job hadert! Besonders gefallen hat mir Ben, der Vater von John, der sich immer wieder in die Ermittlungen einmischt.Die Schilderungen von Amrun waren sehr gut getroffen. Ich war zwar noch nie auf dieser Insel, aber nach dem Lesen des Buches bekam ich sofort Lust, mal dorthin zu fahren. Es muss wirklich wunderschön dort sein.Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen, auch der Humor kam nicht zu kurz. Die Geschichte entwickelte sich langsam und die Autorin nahm sich Zeit, die Personen vorzustellen und in die Handlung einzuführen. Trotzdem wurde der Spannungsbogen aufrecht gehalten und man wollte unbedingt wissen, wie denn nun alles zusammenhing. Auf die Auflösung wäre ich nie gekommen, immer wieder wurde man von der Autorin in die Irre geführt.Fazit: Ein toller Auftakt einer Reihe um den Ermittler John Benthien, der mir spannende und unterhaltsame Lesestunden beschert hat.5 Sterne und eine Leseempfehlung

    Mehr
  • Wie der Vater

    Küstenmorde

    walli007

    22. June 2016 um 18:27

    Kommissar John (Joooon) Benthiens Vater hat es manchmal faustdick hinter den Ohren. Er umgibt sich einfach gerne mit interessanten Frauen, binden will er sich allerdings nicht, das sollte dann lieber mal sein Sohn tun, meint er. Er, der Alte, schäkert gerne und hat manchmal Mühe, die Avancen der Damen, die er selbst angefüttert hat, wieder zu bremsen. Zur Ablenkung kann er seinem Sohn auch mal in die Arbeit hineinreden. John hat gerade auf Amrum zu tun. In einem Örtchen der beschaulichen Insel sind doch tatsächlich zwei Menschen umgebracht worden. Beim den Toten handelt es sich um ein älteres Ehepaar, das bei den Inselbewohnern nicht besonders beliebt war. Arbeiten, wo andere Urlaub machen, da müsste John und seinem Team der Job doch leicht fallen. Aber ganz so einfach ist es nicht. Wie so viele Dinge beginnt die Lösung dieses ersten Falles mit mühevoller Kleinarbeit. So muss das mit Krempel vollgestopfte Haus der Verstorbenen gründlich durchsucht werden. Jeder, der auch nur vielleicht etwas mit den Opfern zu tun gehabt haben könnte, wird eingehend befragt. Und es gibt mehr zu Befragende als man zunächst meinen könnte, denn einige der Urlauber haben mehr mit den Opfern zu tun als sie zugeben möchten. Nach und nach führen die Spuren zurück in die Vergangenheit. Langsam und gründlich wie die Ermittlungen so wirkt dieser erste Fall um Kommissar John Benthien. Doch dieses langsame Tempo zu Beginn verzeiht man schnell, wenn man so langsam erahnen kann, dass die Geschichte doch verwickelter ist und somit jede Wendung ihre Berechtigung haben könnte. Einige abrupte Szenenwechseln animieren doch schnell noch mal zurück zu blättern, ob man nicht etwas überlesen hat. Dennoch liest sich dieser ruhige stimmig-norddeutsche Krimi sehr angenehm. Und Kommissar John Benthien und sein Team gewinnen die Sympathien des Lesers. 3,5 Sterne

    Mehr
  • Küstenmorde / Nina Ohlandt

    Küstenmorde

    Lenny

    03. June 2016 um 18:31

    Der erste Fall von John Benthien....mir ist hier aufgefallen, dass in manchen Sätzen mal von John und mal von Benthien die Rede war..... und von den anderen Ermittlern wurden die Vornamen genannt. Aber dieser Wechsel hat der Geschichte ja nicht geschadet! Wollte ich nur am Rande erwähnen. Den Ermittler mag ich gern, auch seinen Vater Ben Benthien gefällt mir. Diese Geschichte findet auf Amrum statt und ist sehr spannend, da es viele Richtungen und viele Verdächtige gibt. Ich kann hier schon mal verraten, dass ich voll daneben lag mit meinen Vermutungen und dass mir das Ende gut gefallen hat! Was mir noch aufgefallen ist, hier wurden immer erst Getränke angeboten und auch auf Speisen wurde immer sehr genau eingegangen, das war mir manchmal etwas zu viel....während ich die Landschaft und die Spaziergänge sehr genossen habe. Das so grausam ermordete Ehepaar hatte keine gute Vergangenheit und deshalb waren viele Amrumer nicht traurig über den Tod der Beiden und kamen mit in den Kreis der Verdächtigen.......

    Mehr
  • Hervorragende Ideen – weniger gut umgesetzt

    Küstenmorde

    Sonnenwind

    Den Aufbau des Verbrechens fand ich klasse, die Auflösung erst in letzter Minute und völlig unerwartete Tatumstände, die dann ans Licht kommen. Auch die Idee, wie sich alles entwickelt hat, die Tatausführung und Erläuterung der Beweggründe – super!Der Kommissare waren mir ein bißchen viele. New York wäre sicher glücklich über eine so mächtige Personaldecke! Allerdings haben nicht einmal jetzt nach dem Lesen alle ein Profil. Die meisten sind für mich nur Namen, keine Persönlichkeiten. Und wie viel Zeit die haben! Unglaublich! Da kann einer nach Schweden reisen und Alibis vor Ort überprüfen – was vermutlich normalerweise telefonisch mit den dortigen Gesetzeshütern abgemacht worden wäre. Einer ist mehr oder weniger permanent beim Einkauf oder Kochen oder… Denn die Kriminalisten bewohnen ein eigenes Ferienhaus. Seenotrettungskreuzer kommen für Transportdienste zum Einsatz, es wird hin und her gefahren mit allen möglichen Verkehrsmitteln. Ich hoffe doch nicht, daß häufiger so mit unseren Steuergeldern umgegangen wird!Was mir aber wirklich viel ausgemacht hat, ist die Sprache: “Er trug ein Tablett und ein fröhliches Grinsen zur Schau.” Und das ist beileibe kein einmaliger Ausrutscher, ich bin mindestens ein halbes Dutzend mal darüber gestolpert. Hätten wir uns in der Schule sowas erlaubt, wäre uns ein  stundenfüllender wütender Vortrag gewiß gewesen! Und das passiert ausgerechnet bei einem Text, der nicht unwesentlich von Feinheiten der Formulierung lebt, um den Mörder zu entlarven.Das Buch hätte man noch um einiges kürzen können, bis jetzt liest es sich wie ein Werk aus dem Eigenverlag, bei dessen Bearbeitung kein Lektor verfügbar war. An ihrer Sprachkompetenz sollte die Autorin noch arbeiten! Die Ideen zum Schreiben hat sie.

    Mehr
    • 4
  • Abgründig, raffiniert und norddeutsch

    Küstenmorde

    Sternenstaubfee

    10. January 2016 um 18:00

    Auf der schönen Nordseeinsel Amrum geschieht ein grausamer Doppelmord: Ein alter Mann wird kopfüber und nackt am Leuchtturm aufgehängt, während seine Frau im Schlafzimmer brutal hingerichtet wird. Wer hatte einen solchen Hass auf das ältere Ehepaar? Hauptkommissar John Benthien von der Flensburger Kripo übernimmt mit seinem Team die Ermittlungen. Sie müssen lange und tief in der Vergangenheit des Paares graben, bis sie endlich auf eine Spur stoßen... Mein Leseeindruck: Dieser Krimi bietet alles, was ein guter Krimi für mich beinhalten muss. Ich habe jede einzelne der über 500 Seiten sehr genossen! Die Geschichte ist sehr komplex, vielschichtig und immer wieder überraschend. Es gibt einige Hinweise und viele Tatverdächtige, und doch bleibt es bis zum Ende spannend und unvorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen! Sie schreibt sehr ausschmückend, ohne dass es langweilig wird. Dafür wird man tief in die Geschichte hineingezogen. Mich hatte die Handlung gleich gepackt und bis zum Ende nicht wieder losgelassen. Auch die Figuren sind tiefgründig. Sie haben alle ihre Eigenheiten und wirken dadurch sehr echt und lebendig. Ich kann diesen "Nordsee-Krimi" auf jeden Fall weiterempfehlen und freue mich auf den nächsten Fall für John Benthien und sein Team!

    Mehr
  • Spannung vor malerischer Kulisse

    Küstenmorde

    Stelze74

    19. December 2015 um 20:28

    Ein toller Krimi, der einen wirklich gut unterhält.  Ein sympathischer Kommissar, der ein sehr nettes Team um sich herum hat. Alle verfolgen ohne Rücksicht auf ihre Kräfte nur ein Ziel - sie wollen den Mörder finden. Diese Suche gestaltet sich allerdings schwierig. Man hat immer wieder einen neuen Verdächtigen im Kopf und ist erstaunt, wer es am Ende tatsächlich ist. Ich gebe 4 Sterne, weil meiner Meinung nach einige Passagen hätten abgekürzt werden können und zu sehr in die Länge gezogen wurden. Ansonsten hat man aber ein tolles Buch, welches wirklich Spaß macht!

    Mehr
  • Die Schuld aus der Vergangenheit....

    Küstenmorde

    SigiLovesBooks

    Der Krimi "Küstenmorde" von Nina Ohlandt ist im TB Verlag bastei-lübbe 2014 erschienen: Das Cover ziert ein sehr typisch norddeutsches Motiv und ich tippe auf den Leuchtturm  auf Amrum, wo der Krimi verortet ist. Auch die Buchinnenseiten vorne wie Buchrückenseiten sind mit Meeresmotiven (Möwe etc.) sehr gut und passend sowie ansprechend gewählt.... == Inhalt - Buchrückentext: == "Herbst auf der Nordseeinsel Amrum. In einer stürmischen Nacht stirbt ein alter Mann, kopfüber aufgehängt am Quermarkenfeuer, dem kleinen Inselleuchtturm. Auch seine Frau wird brutal ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen übernimmt Hauptkommissar John Benthien von der Flensburger Kripo. Benthien hat in seiner Dienstzeit schon viele grausame Fälle bearbeitet, doch dieser übertrifft alle. Wer steckt hinter dem Doppelmord? War es ein Racheakt? Der Kommissar und sein Team tappen im Dunkeln- bis sie auf zwei Ereignisse stoßen, die weit in der Vergangenheit liegen... == Meine Meinung: == Aufmerksam wurde ich auf den Krimi, da er sehr hoch bewertet wurde (Krimi-Couch) und auf Amrum spielt: Einer sehr schönen Halligen-Insel, die auch ich gut kenne. Daher war es ein besonderes Vergnügen, literarisch diese wunderschöne Insel zu betreten... Die Autorin versteht es, Spannung aufzubauen und wir lernen John Benthien und seinen agilen Vater kennen, die in einem guten Verhältnis zueinander stehen und sich auf Sylt ein Haus teilen. Leider blieb mir jedoch sowohl der Ermittler John Benthien als auch sein - durchaus sympathisches Team - etwas fremd: Auch wenn der Leser immer wieder "kleine (Lachs- und Fischbrötchen-)Häppchen" zu ihm und auch dem Team, allen voran Lilly, die wohl ein Auge auf den Kommissar geworfen hat, serviert bekommt, bleibt er als Mensch distanziert - schade: Hier sehe ich noch Luft nach oben, was die Figurenzeichnung  und -entwicklung betrifft. Stilistisch ist Nina Ohlandt jedoch im Genre Krimi mit diesem Debut gut angekommen, die Spannung kann bis zum etwas, aber nicht ganz überraschenden Ende gehalten werden. "Abgründig, raffiniert" - und abgrundtief böse - wie es auf dem Buchrücken steht, kann auch von mir unterschrieben werden. Die Handlung ist stimmig, jedoch etwas langatmig und diese Längen rauben 1,5 von 5 möglichen Sternen.... == Fazit: == Für Amrum-Fans und solche, die es werden wollen, ein kurzweiliger Krimi mit einem stimmigen Plot. Für sehr anspruchsvolle Krimi-Leser bedingt geeignet. Falls es jedoch eine "Serie von der Krimiküste" werden sollte, birgt das Talent von Nina Ohlandt mit Sicherheit noch viel Luft nach oben ;-) Von mir 83° auf der Krimi-Couch und 3,5 Sterne.

    Mehr
    • 3
  • Ein Muss für alle Krimifans

    Küstenmorde

    SandraGrauer

    12. August 2014 um 16:04

    Ich habe gerade meine Krimiphase und mir einige Krimis zugelegt. "Küstenmorde" ist der bisher beste Krimi unter meinen Errungenschaften. Man war von Anfang an drin im Geschehen, auch wenn mich die ersten Seiten ein wenig irritiert haben. Die Geschichte beginnt mit dem ersten Opfer, das zu dem Zeitpunkt noch lebt, und die Autorin verwendet dort einen besonderen Schreibstil. Das war nicht unbedingt meins, aber da dieser bestimmte Stil nur in der Szene verwendet wird, war das nicht weiter schlimm. Und wie gesagt, reingezogen hat mich das Buch trotzdem sofort. Die Charaktere sind allesamt gut gelungen. Kommissar Benthien ist sehr sympathisch, ebenso sein Vater, dessen Freundin Helene und Benthiens Kollegen. Vor allem Lilly hat mir gefallen. Ich hoffe, sie spielt auch in den weitern Büchern eine große Rolle. Der Fall ist sehr gut konstruiert und verstrickt, dabei aber nicht zu verstrickt. Verdächtige gibt es einige. Besonders gut ist es der Autorin gelungen, den Leser miträtseln zu lassen. Zeitweise war ich mir hundertprozentig sicher, wer der Mörder ist, und dann hatte ich doch wieder meine Zweifel. Es bleibt bis zuletzt spannend, also eine absolute Leseempfehlung für alle Krimifans!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks