Nina Ohlandt Möwenschrei

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Inhaltsangabe zu „Möwenschrei“ von Nina Ohlandt

WENN DEIN URLAUB ZUM ALBTRAUM WIRD ... Der Flensburger Hauptkommissar John Benthien wohnt wann immer möglich in seinem verwitterten Kapitänshaus auf Sylt. In dessen Nähe verunglücken an einem düsteren Oktobermorgen zwei Jungen tödlich. War
es ein Unfall oder Mord? Benthien beginnt zu ermitteln. Wie sich herausstellt, waren die Zwillinge Feriengäste in der Pension Astarte. Dort, in dem uralten Friesenhaus, erwartet den Kommissar Schreckliches: Eine Frau wurde brutal erstickt.
Noch hat Benthien keine Ahnung, dass dies nicht der letzte Todesfall bleiben wird, der die kleine Pension heimsucht.

Morde in einer Sylter Pension machen dem Ermittlerteam um John Benthien viel Arbeit.

— Mistermario

Ein schwieriger Fall für Kommissar Benthin

— eiger

War interessant geschrieben und spannend

— JueSy

Flüssig zu lesen, wenn man auch mitdenken sollte, um die teilweise verworrenen Geschehnisse auf die Reihe zu kriegen. Nicht alles aufgelöst?

— Renken

Bis zum Schluss an der Nase herum geführt ... Mir hat der Syltkrimi gut gefallen.

— sunlight

Grandios! Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen!

— Sternenstaubfee

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  • Kaum Änderungen gegenüber Band 1

    Möwenschrei

    Sonnenwind

    07. March 2017 um 12:01

    Schon den ersten Band um Kommissar John Benthien fand ich nicht überragend, aber dieser ist mit Sicherheit schlechter. Ich wollte die Autorin nur nicht abschreiben, ohne wenigstens einen zweiten Versuch zu wagen.Aber es hat sich nicht bewährt. Zwar ist die Chemie innerhalb des Ermittlungsteams noch immer klasse und recht gut beschrieben, die Ermittlung ist noch immer recht realitätsnah (will sagen, 95% Routine und wenig Reizvolles), noch immer recht viele Gelegenheiten zum Essen. Hauptsächlich Kommissar Benthien kommt immer noch sehr sympathisch rüber, allerdings ist er mehr aus der Nähe schon nicht mehr so beeindruckend wie im ersten Band. (Ich mag halt Helden! ;-))Die Story hatte für meinen Geschmack zu viele Personen, die wenig zur Handlung beitragen, viele Gespräche - und irgendwie kaum Ermittlung außer Papierfetzen zusammentragen, Spuren an die Spusi weiterleiten, Leute immer wieder zu denselben Umständen befragen usw. usf.Am Ende des Buches wird die Zahl der Leichen beziffert. Da war ich etwas überrascht, denn ich hatte mit der doppelten Menge gerechnet. Aber das kommt vermutlich daher, daß ich immer wieder überprüfen mußte, wann denn das Buch endlich zu Ende ist.Es ist nicht langweilig in dem Sinn, aber es gibt immer neue Wendungen und Biegungen, ohne daß die Handlung dadurch vorwärtskäme. Das Ganze etwas gestrafft wäre sicher angenehmer zu lesen. Ich werde kein weiteres Buch der Autorin mehr ausprobieren - es gibt genügend andere.

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  • Kein Krimi für Zwischendurch

    Möwenschrei

    Renken

    30. July 2016 um 09:09

    Auf Sylt kommen zwei Kinder bei einem tragischen Unfall um, oder steckt mehr dahinter ? Diese Frage beschäftigt mich leider auch nach der letzten Seite noch.Es handelt sich bei diesem Krimi um eine sehr, sehr komplexe Geschichte mit vielen Charakteren, die mehr oder weniger miteinander verwoben sind. Die Beziehungen zueinander erschließen sich nach und nach, bis am Ende eine etwas hektische Auflösung auf den Leser wartet, die in dieser Form natürlich nicht zu erwarten ist. Die Geschichte leidet etwas unter dem sehr komplexen Aufbau, Es fiel mir mitunter schwer in allen Einzelheiten der Handlung und den Charakteren zu folgen. Am Ende bleibt zudem eine der entscheidenden Fragen offen. Dies könnte in der Realität wohl tatsächlich so passieren, aber gerade in einem Krimi erwarte ich eigentlich eine lückenlose Aufklärung des ursprünglichen Falls. Aber vielleicht soll der Leser sich ja auch ein paar Tage nach der letzten Seite noch mit diesen Fragen quälen ?Ohne zu viel verraten zu wollen, ist mir die LKA-Kollegin Jablonsky etwas zu extrem dargestellt. Sie wirkt nicht nur als Fremdkörper auf das Ermittlungsteam, sondern auch für mich als Leser.  Ich denke, dass sich diese Person etwas unauffälliger beschrieben sehr viel glaubwürdiger in die Handlung eingefügt hätte. Der Schreibstil von Nina Ohlandt ist wie gewohnt sehr flüssig. Die Spannung wird zu jeder Zeit hochgehalten. In der Ferienpension passiert in schneller Folge immer wieder etwas Neues. Die Ermittler drehen sich - wie auch der Leser - dadurch einige Zeit im Kreis und reagieren auf die neuen Vorkommnisse. Die Protagonisten John Benthin und sein Ermittlungsteam erhalten ein rundes und sympathisches Bild, wie auch schon im ersten Fall Küstenmorde. Letzterer hat mir viel besser gefallen, da er von vorne bis hinten besser und schlüssig konstruiert ist.Fazit: Möwenschrei ist sehr gut zu lesen. Die Geschichte und der Handlungsverlauf sind im Wesentlichen - wenn man gedanklich dabei ist - gut zu verstehen, auch wenn einige Fragen leider offen bleiben

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    • 2
  • Vielschichtig und durchdacht

    Möwenschrei

    Sternenstaubfee

    In einer kleinen Pension auf Sylt ereignet sich ein schreckliches Unglück: Zwei kleine Jungen werden auf der Fahrt einen Hang hinab aus einem Bollerwagen geschleudert. Einer der Jungen ist sofort tot, der andere ist schwer verletzt. War es ein Unfall, oder hat jemand dem Bollerwagen einen Schubs gegeben? Eine Zeugin glaubt, einen Mann in der Nähe gesehen zu haben. Die Flensburger Polizei ermittelt in dem Fall, und nur wenig später kommt eine weitere Frau zu Tode. Zufall? Mein Leseeindruck: "Möwenschrei" ist bereits der zweite Kriminalfall für Hauptkommissar John Benthien, aber man kann das Buch auch problemlos lesen, ohne den ersten Band zu kennen. Mich hat das Buch gleich gepackt; ich konnte in die Geschichte eintauchen und mochte den Krimi schon bald nicht mehr aus der Hand legen. Dadurch, dass die Geschichte überwiegend in einer Pension spielt, gibt es natürlich viele Charaktere, aber die Figuren sind alle so detailreich und gut beschrieben, dass ich keinerlei Schwierigkeiten hatte, sie auseinanderzuhalten. Jeder Charakter wird genau beschrieben, so dass ich von allen Figuren ein gutes Bild vor Augen hatte. Sowieso beschreibt die Autorin die Szenen sehr detailliert, so dass in meinem Kopf ein echtes Kopfkino entstand. Auch ist es erstaunlich, was auf diesen gut 500 Seiten alles geschieht! Es ist immer etwas los, es tauchen neue Erkenntnisse auf, und ich habe mich auf keiner Seite gelangweilt gefühlt. Die Handlung ist sehr spannend, sehr durchdacht und intelligent. Ich glaube, dieses Buch ist kein Buch, das man zwischendurch lesen sollte. Man muss sich auf diese Geschichte voll einlassen und konzentriert lesen, und das hat mir sehr gut gefallen! Mich hat "Möwenschrei" überzeugt; ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen!

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    • 2

    Arun

    09. July 2015 um 14:23
  • House of Death

    Möwenschrei

    Felice

    18. June 2015 um 20:45

    Zunächst animierten mich Cover und Klappentext zum Kauf, denn gerade im Sommer liebe ich Lektüre, die mich an die Nordsee entführt und das war dann auch das einzige, was ich an dem Buch gut fand: die Insel wird schön beschrieben, ohne dass es aufdringlich wirkt. Ansonsten habe ich mich wirklich durch die 500 Seiten gequält, immer noch in der Hoffnung, dass es besser wird... Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll, ohne zu viel zu verraten und einfach nur zu sagen, was mich gestört hat. Als erstes der Tod der Kinder, durch den die Polizei auf die Insel gerufen wird und dann ereignen sich nacheinander noch mehrere Todesfälle in der beschaulichen Ferienpension in List, deren Auflösung sich unendlich zieht. Das erste Drittel ist auch noch leidlich spannend, denn es werden Spuren gelegt und Fäden gesponnen, die zu entwirren interessant gewesen wären- wäre es denn dazu gekommen. Statt dessen unendlich lange Gespräche, Verhöre, Essen, Trinken, Wortspiele und Zitate, ohne dass es mich persönlich berührte oder ich dachte: Das war jetzt mal eine tolle Passage! Dazu kommen noch die privaten Probleme des Hauptermittlers John Benthien in Person zweier nerviger Ex-Freundinnen, von denen eine noch wirklich durchgeknallt ist. Definitiv zu viel für meinen Geschmack und deshalb kann ich diesen Krimi leider nicht empfehlen, zumal auch noch einige Fragen offen bleiben, was mich bei einem Krimi nervt.

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  • Mord auf Sylt

    Möwenschrei

    melli.die.zahnfee

    05. June 2015 um 11:48

    WENN DEIN URLAUB ZUM ALBTRAUM WIRD ... Der Flensburger Hauptkommissar John Benthien wohnt wann immer möglich in seinem verwitterten Kapitänshaus auf Sylt. In dessen Nähe verunglücken an einem düsteren Oktobermorgen zwei Jungen tödlich. War es ein Unfall oder Mord? Benthien beginnt zu ermitteln. Wie sich herausstellt, waren die Zwillinge Feriengäste in der Pension Astarte. Dort, in dem uralten Friesenhaus, erwartet den Kommissar Schreckliches: Eine Frau wurde brutal erstickt. Noch hat Benthien keine Ahnung, dass dies nicht der letzte Todesfall bleiben wird, der die kleine Pension heimsucht. Dieses Buch habe ich mit gemischten Gefühlen gelesen. Einerseits ist die Sprache sehr mitreißend, die Protagonisten interessant und die Autorin versteht es eine schöne Geschichte zu erzählen. Die Krimielemente sind nicht zu brutal und es wird eher im beschaulichen Stil ermittelt, man kann sogar sagen im abgegrenzten Täterbereich. So mag ich das sehr, ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen. Allerdings und hier ist die Kritik, es waren viel zu viele Handlungsstränge.. Ich möchte keine Spoiler einbauen, deshalb schreibe ich nicht, was ich eher too much fand aber fünf Nebenhandlungen weniger und das Buch hätte glatte fünf Sterne bekommen. Unter den vielen Handlungssträngen haben die Figuren und Räumlichkeiten sehr gelitten z:B Ortsangaben waren zu ungenau und eigentlich wichtige Umstände wurden nur am Rande erwähnt, so daß man als Leser immer wieder gezwungen war den Lesefluß zu unterbrechen und zurückzublättern. Fazit: Ein prima Krimi, der auf drei Bände verteilt perfekt gewesen wäre :)

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