Nina Pourlak

 4.2 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Besser als nix, Besser als nix und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Nina Pourlak

Nina PourlakBesser als nix
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Besser als nix
Besser als nix
 (11)
Erschienen am 12.08.2009
Nina PourlakBesser als nix
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Besser als nix
Besser als nix
 (1)
Erschienen am 09.01.2013
Nina PourlakWir können machen, was wir wollen
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Wir können machen, was wir wollen
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Erschienen am 01.11.2014
Nina PourlakBesser als nix.
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Besser als nix.
Besser als nix.
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Erschienen am 06.02.2013

Neue Rezensionen zu Nina Pourlak

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Bücherwurms avatar

Rezension zu "Besser als nix" von Nina Pourlak

Unrealistisch
Bücherwurmvor 5 Jahren

Wo fange ich an?
Dem Buch "Besser als nix", der preisgekrönten Autorin Nina Pourlak konnte ich nicht so viel abgewinnen.
Es war für mich sehr schwer eine Beurteilung abzugeben, die ersten Seiten tendierten zu 4 Sternen, dann fiel das Buch stetig ab auf 2 Sterne, also ich nehme die goldene Mitte, wobei 3 Sterne ein besseres Buch vorgaukeln.
Tom ist Schulabgänger, Halbwaise, nicht sonderlich intelligent, wenig sportlich, eigentlich -für Jungs sehr aussergewöhnlich- ausschliesslich grüblerisch veranlagt. Der Roman ist nur aus seiner Sicht erzählt, in einer Art Gespräch mit Tagebuch, wobei Tom sicher ist, dass seine tote Mutter mitliest, vielleicht auch der Grund, warum er seine Gefühle nicht offenbart.
Die Schule ist aus, Tom gehört zu einer recht grossen Anzahl Jugendlicher, die in einer deutschen Kleinstadt nicht wissen, wie es weitergehen soll. Wenig Interessen, kaum Energie, kein Engagement oder Zukunftsträume, auch nicht wirklich die No-Future-Aktivität, die es ja bei Jugendlichen in den 80igern gab. Man lässt sich eher treiben, ein Zustand, den ich so gar nicht kenne und nur schwer, grade in dem Alter nachvollziehen kann.
Tom füllt einer jungen Lehrerin zuliebe Formulare aus, die seine Interessen und Eignung berufsmäßig erfassen sollen, und tatsächlich, der Computer ermittelt nicht nur den idealen Job, es sind sogar Ausbildungsplätze frei!
Was humorvoll beginnt und wirklich das Rüstzeug für einen tiefgründigen Roman über das Wesentliche im Leben hatte, verkommt mehr und mehr zu einer völlig unrealistischen und mehr rührseligen Story auf plattem Niveau.
Ich hatte während des Lesens das Bild eines Puzzles im Kopf. Während für mich das Leben aus vielen zusammengewürfelten Puzzle mit Minimum zwanzigtausend Teilen besteht, bei dem es mehr zufällig zum Finden von zwei passenden Stücken kommt, so habe ich hier ein Puzzle von maximal 500 Riesenteilen, die sich nahezu problemlos in ihre Position fügen.
Kurzum: Es war langweilig, vorhersehbar, nicht berührend, ein Buch, das man schnell vergisst und sicher kein zweites Mal lesen wird. Daher sind 3 Sterne eigentlich einer zu viel.

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mabuereles avatar

Rezension zu "Besser als nix" von Nina Pourlak

Tom auf dem Weg zum Erwachsenwerden
mabuerelevor 5 Jahren

Tom ist mit Mike befreundet. Beide sind im Fußballverein. Während Mike einer der Stars ist, geht Tom nur seinem Vater zuliebe mit. Außerdem ist Tom auf der Suche nach einer Lehrstelle. Leider weiß er nicht, was er werden will. Als er bei der Berufsberatung das Anforderungsprofil mit seinen Wünschen ausfüllt, wird ihm die Lehrstelle als Bestattungsfachkraft angeboten.

Das Buch ist in Form eines Tagesbuches von Tom geschrieben. Tom träumt davon, dass seine Mutter das Tagebuch lesen könnte. Sie ist vor etlichen Jahren gestorben. Zwischendurch sind kursiv Worte eingefügt, die Tom mit seiner Mutter in Gedanken spricht.

Der Autor hat die Protagonisten sehr gut charakterisiert. Tom ist ein normaler Junge unserer Zeit. Er begeistert sich für dunkle Markenbekleidung, fährt Fahrrad und ist mit seinen Freunden unterwegs.

Sein Umgang mit anderen Menschen macht ihn für mich sympathisch.

Auf locker-leichte Art erzählt er von seinen Erfahrungen im neuen Beruf. Obwohl das Buch mit Humor geschrieben ist, schimmert immer ein gewisser Ernst durch. Das Zusammenleben mit dem Vater ist eher ein Nebeneinander als ein Miteinander. Der Tod der Mutter hat viel in der Familie geändert. Dazu gehört auch, dass sich der Vater von der Kirche abgewendet hat.

Sarah, die neue Referendarin der Schule, zu der sich Tom hingezogen fühlt, ist nicht nur 6 Jahre älter als er, sie ist die Tochter des Pfarrers. Im Gegensatz zum Vater aber ist Tom offen für Gespräche.

Sehr gut gefallen hat mir die realistische Darstellung des Berufsbildes. Für Tom war es eine Überraschung, dass er durch den Beruf plötzlich zum Gespräch seiner Freunde wurde.

Behutsam und sehr sparsam werden Fragen des Glaubens angesprochen. Freundschaft und Verantwortung, Zuneigung und Eifersucht sind weitere Themen des Buches. Tom wird während seiner Probezeit nicht nur erwachsen, er wirkt positiv auf die Stimmung in der Firma.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Autor versteht es, die Situation von Jugendlichen, ihre Wünsche, Träume und Erwartungen in einer abwechslungsreichen Handlung darzustellen. Er scheut sich nicht, zu thematisieren, dass auch der Tod zum Leben gehört.

Das Cover passt. Das helle Blau überstrahlt den Friedhof.

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cho-ices avatar

Rezension zu "Besser als nix" von Nina Pourlak

ein gelungener Coming-of-Age-Roman!
cho-icevor 5 Jahren

Der etwas exzentrische Tom hat gerade die Schule hinter sich und keinen Plan, was er beruflich machen soll. Der süßen Referendarin Sarah, nur wenige Jahre älter als er, ist es wohl zuzuschreiben, dass Tom bald beim Bestatter seines Dorfs eine Ausbildung beginnt – als Bestattungsfachkraft. Was zu Beginn eher wie ein schlechter Witz klingt (und seinem Vater, einem Ex-Fußballprofi, ganz und gar nicht zusagt), wird für Tom zu einem Befreiungsschlag. Wenigstens keine langweilige Routine! Doch wird er sich auf Dauer seinen eigenen Erfahrungen mit dem Tod stellen können? Und was geschieht, als der erste Mensch stirbt, der ihm wirklich nahesteht?

„Besser als nix“ ist insgesamt ein wirklich schöner Roman, gut geschrieben und definitiv originell. Obwohl sich die Geschichte im Kern um einen Jugendlichen dreht, der vom Tod seiner Mutter traumatisiert ist und im Rahmen seiner Ausbildung ständig wieder mit dem Sterben konfrontiert wird, vermittelt sie sehr viel Hoffnung und Lust auf das Leben. An vielen Stellen ist der Roman sogar richtig witzig!

Nina Pourlak gelingt es, in ihrem spannenden und berührenden Coming-of-Age-Roman nicht ins Seichte oder Pietätslose abzugleiten. Kein Wunder, dass sie dafür den C. S. Lewis-Preis gewonnen hat, denn „Besser als nix“ ist im besten Sinne unterhaltsam.

 Der einzige Aspekt, der für nur 4 Sterne spricht: Der Glaube wird zwar immer wieder aufgegriffen, die Gespräche gehen jedoch am Kern vorbei. Hier hätte man noch mehr draus machen können, ohne dabei gleich die fromme Keule zu schwingen. Schade.

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Gespräche aus der Community

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Arwen10s avatar
Und heute gibt es mal etwas ganz anderes aus dem christlichen Brendow Verlag:



Besser als Nix von Nina Pourlak








 Zum Inhalt:





Bestattungsfachkraft sei doch wohl genau das Richtige für ihn, meint die sympathische Referendarin Alice bei der Berufsberatung. Tom fällt aus allen Wolken! Denn dass er für seine Karriere buchstäblich über Leichen gehen müsste, hatte er nicht gedacht …
Sicher, er zieht die Gesellschaft schweigsamer Menschen manchmal der seiner Mitschüler vor, er trägt gerne schwarz und fährt lieber langsam als schnell Auto. Und ja, durch den frühen Tod seiner Mutter hat er sich schon in jungen Jahren mit dem Sterben auseinandersetzen müssen. Trotzdem: ob der Job zu ihm passt? Er versucht es jedenfalls – nicht zuletzt, um Alice zu beeindrucken – und gerät in ebenso tragische wie witzige Situationen.

Gerade, als Tom merkt, dass er vielleicht gar nicht so verkehrt ist in dieser Welt der Trauer und des Trostes, geschieht das Unfassbare: Sein bester Freund kommt bei einem Unfall ums Leben, nachdem er betrunken Auto gefahren ist. Im ersten Moment will Tom nichts mehr von seiner Arbeit wissen – und hält dann sogar die Ansprache auf Mikes Beerdigung. Tom lernt im wahrsten Sinne des Wortes einen todsicheren Job und findet dabei seinen Platz im Leben und vielleicht sogar die große Liebe …



Hier könnt ihr schon mal einen ersten Blick auf die Filmbesetzung werfen. Im Herbst soll der Film zum Buch ins Kino kommen:

http://www.filmstarts.de/kritiken/214377.html







Vorraussetzung für ein Freiexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde, das Posten der Leseeindrücke in den einzelnen Abschnitten und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension sind Autorin und Verlag sehr dankbar ! Ein großes Dankeschön an den Brendow Verlag für die Unterstützung der Leserunde !

Ich lese das Buch selbst und brauche daher 2 interessierte Mitleser, die Interesse haben, sich darüber auszutauschen, auch wenn ich aus zeitlichen Gründen hier nicht so posten kann. Mein Exemplar geht bei aureichendem Interesse als Wanderbuch auf die Reise.

Interessenten am Wanderbuch tragen sich bitte oben ein !





Bitte bewerbt euch bis zum 29.07.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 30.07. im Laufe des Tages.






Smilla507s avatar
Letzter Beitrag von  Smilla507vor 5 Jahren
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