Nina Röttger

 4.3 Sterne bei 9 Bewertungen
Nina Röttger

Lebenslauf von Nina Röttger

Geboren am Freitag, den 13. September 1991 in Troisdorf, wo sie heute noch lebt. Nina Röttger studiert Germanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und hat sich dabei besonders auf mittelalterliche Literatur (und deren morbidere Aspekte) spezialisiert. Nach einem Uni-Seminar zum Thema "Kriminalromane" wurde Nina Röttger von der Dozentin und Autorin dazu angehalten, aus einer ihrer Ideen mal keine Kurzgeschichte, sondern etwas Längeres zu machen. Heraus kam "Die grüne Fee und der kalte Tod" - ein Krimi um die neugierige Gauklerin Isa Bocholt, die unter dem Namen "Die grüne Fee von Absinth" auf Mittelaltermärkten arbeitet und Morde aufklärt.

Alle Bücher von Nina Röttger

Nina RöttgerDie grüne Fee und der kalte Tod
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Die grüne Fee und der kalte Tod
Die grüne Fee und der kalte Tod
 (6)
Erschienen am 10.10.2016
Nina RöttgerDie grüne Fee und das rote Blut: Kriminalroman (Die grüne Fee von Absinth 2)
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Die grüne Fee und das rote Blut: Kriminalroman (Die grüne Fee von Absinth 2)

Neue Rezensionen zu Nina Röttger

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Rezension zu "Die grüne Fee und der kalte Tod" von Nina Röttger

Atmosphärisch dicht
Sabine_Hartmannvor 2 Monaten

Mittelaltermarkt in Xanten. Nicht der erste, und so kommen Leute zusammen, die sich schon von anderen Märkten und auch aus Xanten kennen. Dabei ist auch die Isa, Grüne Fee, eine Gauklerin und Musikerin, die mit Leib und Seele Mitglied der Mittelalterszene ist.

Ihrer Akademikerfamilie ist dieser Lebenswandel ein Dorn im Auge. Trotzdem ist Isa sehr verblüfft, als ihre Schwester auf dem Markt auftaucht und sie zurück nach Hause holen will, angeblich, weil der Vater im Sterben liegt. Isa weiß bald, dass das gelogen ist und fragt sich, nach den wahren Gründen.

Als sie schlaflos und unruhig über den nächtlichen Markt schlendert, findet sie einen Toten. Dom, der reitende Ritter, wurde geköpft und sein Kopf aufgespießt. Doch damit sind die geheimnisvollen Vorgänge noch nicht zu Ende. Auch Isa selbst gerät mehr als einmal in Gefahr.

Neben den kriminalistischen Ermittlungen gibt es jedoch immer wieder quasi die Krimihandlung unterbrechende Szenen, die das Lagerleben, die Befindlichkeiten der Figuren und viel Atmosphäre eines Mittelaltermarktes vermitteln.

Auch Isa wird immer „runder“, je länger der Roman andauert. Man lernt ihre Zweifel und Ängste, ihre Verletzungen und Fehler kennen. Das macht sie sympathisch und verlockt beim Lesen dazu, mit ihr mitzufiebern und sie bei ihren Nachforschungen (und ihrem Leben) zu begleiten.

Abgesehen von einer der letzten Szenen, in der die Autorin die Leserinnen und Leser „vorführt“, indem sie einen unechten Bewusstseinsstrom einer Figur verwendet, um mehr Spannung zu erzeugen, ist dieses Buch ausgesprochen spannend, wirkt authentisch und macht Lust auf mehr.

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Rezension zu "Die grüne Fee und das rote Blut: Kriminalroman (Die grüne Fee von Absinth 2)" von Nina Röttger

Die grüne Fee und das rote Blut
Pixibuchvor 2 Monaten

Für Leute, die das mittelalterliche Spektakel und Mittelaltermärkte lieben, ist dies wirklich die schönste Lektüre. Isa Bocholt, mit mittelalterlichem Namen Die Grüne Fee von Absinth, verdient sich ihren Lebensunterhalt als Gauklerin und Musikerin in der Band Manus Furis. Die nächsten drei Tage haben sie ihren Spielort in Xanten beim jährlichen Siegfriedspiel. Ihrer akademischen Familie ist diese Art von Leben nicht sehr willkommen, weshalb ihre Schwester sie dort aufsucht und ihr eine Szene macht. Da Isa nicht schlafen kann, schlendert sie durch den nächtlichen Markt. Sie sieht einen Schatten aus einem Zelt schleichen. Als sie nachschaut, findet sie den Reiter Dom tot vor, den Kopf aufgespießt. Nicht lange, da wird auch schon der Täter gefangengenommen. In seinem Zelt wurde ein blutiger Umhang und das Schwert gefunden. Er leugnet zwar die Tat, bricht aber dann plötzlich tot zusammen, ein zweiter Mord war geschehen. Isa dauern die Ermittlungen vom örtlichen Kommissar zu lange, weshalb sie selbst zu recherchieren beginnt. Dabei sticht sie in einen Bienenstock,  es gibt so einiges, was zwischen de Schaustellern und Gauklern nicht stimmt. Ohne besonders nachzudenken, beschattet sie die ihr verdächtigen Personen und gerät darüber selbst in Lebensgefahr und konnte wirklich in letzter Minuten vom Tod gerettet werden. Die Autorin läßt uns in die schillernde Welt dieser besonderen Märkte schauen, Wir spüren den Rauch der Feuer, den Geruch der Fladen und Eintöpfe. Gekonnt und voller Spannung spüren wir die Gefahr und die Dunkelheit, die von einigen Leuten ausgeht. Ein wirklich hervorragend geschriebener Krimi. Die Lösung am Ende ist so brillant, dass der Leser am Ende nur noch staunen wird.

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Biests avatar

Rezension zu "Die grüne Fee und der kalte Tod" von Nina Röttger

Spannend und unterhaltsam
Biestvor 3 Monaten

Inhalt:

Mord im Schatten der Kriemhildmühle
Wie jedes Jahr im Mai findet in der Nibelungenstadt Xanten das große mittelalterliche Siegfriedspektakel statt. Isa Bocholt – besser bekannt unter ihrem Künstlernamen „Die grüne Fee von Absinth“ – will dort mit ihrer Band Manus Furis zwischen blühenden Bäumen und feuerspeienden Drachen die Marktbesucher unterhalten.
Als sie einen kopflosen Leichnam im Zelt des Turnierreiters entdeckt und einer ihrer Freunde unvermittelt zum Tatverdächtigen wird, ist ess aus mit der Idylle. Die grüne Fee beschließt, eigene Ermittlungen anzustellen – und stößt dabei nicht nur auf sture Dorfbullen und scharfe Schwerter, sondern auch auf Geheimnisse, die noch finsterer sind als das Mittelalter selbst.
Isa bleiben nur drei Tage, um den Fall zu lösen. Was sie nicht weiß:
Der Tote im Zelt war erst der Anfang…

Meine Meinung:

Nina Röttger nimmt den Leser mit, auf eine phantastische Reise ins Mittelalter, dessen Sitten und Bräuche und einen Markt, voller unheimlicher Gestalten.
Die bildhaften Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten mir alles vorzustellen. Es tauchen auch immer wieder Fachbegriffe aus dem Mittelalter auf, die super erklärt werden.

Isa hat mir als Hauptperson super gefallen. Sie ist taff, vorwitzig und lässt sich von Niemandem etwas vorschreiben. Geduld ist nicht ihre Stärke und damit sorgt sie für einige heikle Situationen.
Auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen, sie wahren abwechslungsreich und realistisch dargestellt.

Dieser Krimi lädt zum mitraten ein. Dank der vielen Charaktere, ist es gar nicht so leicht einen Verdächtigen auszumachen. Und wenn man denkt, man hätte ihn, wird man auf den kommenden Seiten sofort eines Besseren belehrt. Mir ist es bis zum Schluss nicht gelungen den wahren Täter zu identifizieren. So muss ein Krimi sein.

Die Mischung aus Humor und Spannung war wirklich klasse. Der Schreibstil war toll und ließ sich super lesen. Das Cover gefältl mir ebenfalls richtig gut, es passt perfekt zum Inhalt.

Fazit:

Ein absolut empfehlenswerter Krimi, in dem Spannung und Humor nicht zu kurz kommen. Unbedingt lesen!

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Gespräche aus der Community

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KBV_Verlags avatar

Das Xantener Siegfriedspektakel  gleicht einer Reise in die Vergangenheit. Und diesmal reist der Tod mit.

Mittelaltermärkte sind eine Welt für sich. Doch auch dort, unter Gauklern, Rittern, Knappen und Handelsleuten gibt es schwache und starke, schöne und nicht so schöne, gewitzte und einfältige, gute, böse……und abgrundtief böse Menschen.

Das Gewühle der riesigen Zeltstadt mit ihren Turnierbahnen, feuerspeienden Drachen, Metbuden  und Saubrätereien ist Isa Bocholts Welt. Hier, wo sie mit ihrer Band Manus Furis die Marktbesucher unterhält, fühlt sie sich geborgen.

Als Isa, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen „Die Grüne Fee von Absinth“, bereits in der ersten Nacht des Spektakels über eine kopflose Leiche stolpert, weicht die Geborgenheit der Angst. Doch Isa wäre nicht die Grüne Fee, wenn sie nicht auf eigene Faust Ermittlungen anstellen würde. Es gibt weitere Tote – auch Isa riskiert Kopf und Kragen.

Nicht nur der Ort der Handlung ist außergewöhnlich: Ihre ausgezeichneten  Kenntnisse der Mittelalter-Szene ermöglichen es der Autorin, fantastische Figuren und authentische Typen zu erschaffen, die es so nur in ihren Kriminalromanen geben kann. Vom ersten bis zum letzten Kapitel: Ein Buch wie ein guter Schwertkampf.

diegruenefees avatar
Letzter Beitrag von  diegruenefeevor 2 Monaten
Danke für's Lesen!
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Zusätzliche Informationen

Nina Röttger wurde am 13. September 1991 in Troisdorf (Deutschland) geboren.

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